[go: up one dir, main page]

DE1085918B - Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl. - Google Patents

Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl.

Info

Publication number
DE1085918B
DE1085918B DES53046A DES0053046A DE1085918B DE 1085918 B DE1085918 B DE 1085918B DE S53046 A DES53046 A DE S53046A DE S0053046 A DES0053046 A DE S0053046A DE 1085918 B DE1085918 B DE 1085918B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
sound
center
speakers
loudspeaker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53046A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES53046A priority Critical patent/DE1085918B/de
Publication of DE1085918B publication Critical patent/DE1085918B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04SSTEREOPHONIC SYSTEMS 
    • H04S3/00Systems employing more than two channels, e.g. quadraphonic

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereophonic System (AREA)

Description

  • Lautsprecheranordnung für wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Lautsprecheranordnung für wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe mit Unterscheidung nach Mittenschall und Seitenschall in Kinotheatern od. dgl., bei der wenigstens drei mit seitlichem Abstand nebeneinander angeordnete und im wesentlichen in gleicher Richtung in den Wiedergaberaum strahlende Lautsprecher oder Lautsprecherkombinationen (Mittenlautsprecher und Seitenlautsprecher) vorgesehen sind.
  • Bei der bekannten stereophonischen Schallübertragung sind mehrere Mikrophone in Abständen voneinander vorgesehen, deren Signale auf in ähnlicher Weise angeordnete Lautsprecher übertragen werden. Im allgemeinen werden hierbei zwei oder drei Übertragungskanäle benutzt, welche jeweils einen Lautsprecher bzw. eine Lautsprechergruppe speisen, und der Höhrer kann dabei die Lage oder eine Bewegung der Schallquelle gegenüber den Mikrophonen gehörmäßig feststellen. Derartige Verfahren sind in der Literatur mit A-B-Stereophonie bezeichnet.
  • Bei einem anderen bekannten Verfahren zur stereophonischen Wiedergabe dient auf der Aufnahmeseite zur Erfassung des sogenannten Mittenschalles ein nach vorn, d. h. in Richtung der Schallquelle gerichtetes Mikrophon mit nierenförmiger Richtcharakteristik, während für den Seitenschall ein quer dazu in unmittelbarer Nähe, z. B. über dem erstgenannten angeordnetes Mikrophon mit achtförmiger Richtcharakteristik benutzt wird. Entsprechend verwendet man auf der Wiedergabeseite für die Abstrahlung des Mittenschalles einen nach vorn, d. h. in Richtung auf den Hörer gerichteten Lautsprecher, und der Seitenschall wird durch einen quer dazu angeordneten zweiten Lautsprecher wiedergegeben. Hierbei wird also nicht wie bei dem erstgenannten Verfahren zwischen dem von links und rechts kommenden Schall unterschieden, sondern es wird eine Unterscheidung zwischen dem direkten Schall, dem sogenannten Mittenschall, und dem von der Seite infolge Reflexion, Beugung usw, einfallenden Schall getroffen. Dieses stereophonische Übertragungsverfahren wird auch zur Abkürzung mit M-S-Stereophonie bezeichnet. Man kann bekanntlich nach diesem Prinzip auch pseudostereophonische Wirkungen durch eine einkanalige Übertragung erzielen, und zwar wird hierfür- der obenerwähnte Frontlautsprecher direkt an den einzigen Tonkanal angeschlossen, während der Querlautsprecher mit Verzögerung über ein Schallverzögerungsorgan vom gleichen Tonkanal gespeist wird. Andererseits ist es bekannt, mittels Differentialübertrager eine stereophonische Mittenschall-Seitenschall-Übertragung über zwei nebeneinander angeordnete, auf den Hörer gerichtete Lautsprecher wiederzugeben.
  • Meist sind in Kinotheatern od. dgl. bereits verhältnismäßig kostspielige Wiedergabelautsprecher oder Lautsprecherkombinationen für Einkanalwiedergabe vorhanden oder eine stereophonische Wiedergabeeinrichtung der zuerst erwähnten Art (A-B-Stereophonie) mit drei nebeneinander angeordneten Lautsprechern, so daß für ein Stereophoniesystem mit Unterscheidung nach Mitten- und Seitenschall (M-S-System) zusätzlich weitere Lautsprecher in der obenerwähnten bekannten Anordnung vorgesehen werden müssen. Es ist bekannt, bei einkanaliger Wiedergabe zumindest einen Teil der Stereolautsprecher abzuschalten, da andernfalls störende Laufzeiteffekte auftreten.
  • In Räumen mit elektroakustischen Wiedergabeanlagen, insbesondere in Tonfilmtheatern, besteht jedoch das Bedürfnis, wahlweise einkanalige und mehrkanalige Tondarbietungen vorzuführen, ohne daß kostspielige Umbauten an den Lautsprechern erforderlich werden. Dies zu ermöglichen, ist Aufgabe der Erfindung. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei stereophonischer Wiedergabe der Mittenlautsprecher mit dem vom auf die Schallquelle gerichteten Mikrophon gespeisten Kanal und die Seitenlautsprecher unter sich zusammengeschaltet mit dein vom Mikrophon für den Raumschall gespeisten Kanal verbunden sind und daß bei einkanaliger Übertragung der Mittenlautsprecher direkt mit dem einzigen Tonkanal verbunden ist, während die unter sich zusammengeschalteten Seitenlautsprecher mit über ein Schallverzögerungsglied bewirkter Verzögerung vom gleichen Tonkanal gespeist werden.
  • Man kann den Erfindungsgedanken auch in Verbindung mit einer Differentialschaltung verwirklichen, wie sie an sich für diese Zwecke bereits benutzt worden ist. Diese Differentialschaltung wird eingangsseitig mit dem Mittenschall- und dem Seitenschallkanal verbunden. An die Ausgänge der Differentialschaltung werden die Seitenlautsprecher angeschlossen und. der Mittenlautsprecher wird"geg-ebenenfalls- über Regel= glieder, an den Mittenschallkanal angeschaltet.
  • Der Erfindungsgedanke ist nicht auf die Direktübertragung vom Aufnahmeort zum Wiedergaberaum beschränkt, er kommt vielmehr in gleicher Weise auch für ein- oder mehrspurige Tonaufzeichnungen auf Tonträgern in Betracht. Hierfür eignen sich Lichttonaufzeichnungen und Magnetogrammaufzeichnungen auf Filmen oder Bändern sowie Schallplatten. Bei Schallplatten kann die mehrkanalige Mittenschall-Seitenschall-Aufzeichnung in an sich bekannter Weise in Tiefen- und Seitenschrift in eine Rille geschrieben werden. Bei Verwendung derartiger Aufzeichnungen wird die Wiedergabelaütsprecheranordnung über übliche Verstärker od. dgl. an die entsprechenden Abtastgeräte, nämlich Lichttongeräte, Magnettongeräte bzw. Schallplattentonabnehmer, angeschlossen.
  • Um mit der Wiedergabelautsprecheranordnung auch eine mehrkanalige Wiedergabe nach der gebräuchlichen Methode mit mehreren räumlich voneinander entfernten Mikrophonen (A-B-Stereophonie) machen zu können, sind der Mittenlautsprecher und die Seitenlautsprecher auch getrennt an eine mehrkanalige stereophonische Übertragungsanlage bzw. an eine Abtasteinrichtung für mehrkanalige-Tonaufzeichnungen anschließbar. Für wahlweises Arbeiten nach verschiedenen Tonübertragungsverfahren bei entsprechender Anpassung wird zweckmäßig eine Umschaltvorrichtung vorgesehen, um die Seitenlautsprecher wahlweise untereinander zu verbinden und mit dem Mittenlautsprecher auf die Mittenschall-Seitenschall-Kanäle bzw. einen einzigen Tonkanal mit Schaliverzögerungsorgan zu schalten oder getrennt mit den einzelnen Stereokanälen (z. B. links, rechts, Mitte) einer Mehrkanalanlage zu verbinden. Selbstverständlich können mit einer solchen Umschalteinrichtung sämtliche Lautsprecher für die übliche Einkanalwiedergabe auch zusammengeschaltet werden.
  • Verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind an Hand von Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigen Fig. 1 bis 4 stark vereinfachte Prinzipschaltbilder und Fig. 5 eine detailliertere Schaltung für ein Kinotheater od. dgl.
  • In Fig. 1 ist die Anwendung der erfindungsgemäßen Wiedergabelautsprecheranordnung auf eine zweikanalige Mitten-Seitenschall-Übertragung dargestellt. Im Wiedergaberaum sind ein Minenlautsprecher L", und Seitenlautsprecher L,. und L1 mit seitlichem Abstand nebeneinander angeordnet. Sämtliche Lautsprecher strahlen im wesentlichen in gleicher Richtung frontal ab, im Gegensatz zu dem bisher bei diesem Stereophonieverfahren (M-S-Stereophonie) verwendeten Querlautsprecher. Aufnahmeseitig ist ein Mikrophon AI" mit nierenförmiger Richtcharakteristik R" vorgesehen, das den Mittenschall der Klangdarbietung aufnimmt. Quer dazu steht ein Mikrophon Ma mit achtförmiger Richtcharakteristik Ra für die Aufnahme des Seitenschalles. Das Nieren-Mikrophon M" speist den Kanal M und das Acht-Mikrophon Ma den Kanal S. In die Kanäle sind übliche Verstärker V eingeschaltet. Der Mittenlautsprecher L", ist an den Kanal M angeschlossen, und die Seitenlautsprecher L,. und L, sind unter sich zusammengeschaltet und mit dem Kanal S verbunden. Sie ersetzen damit den bisher für die Abstrahlung des Seitenschalles verwendeten Querlautsprecher.
  • Fig. 2 zeigt die Anwendung auf einkanalige Übertragung für die pseudostereophonische Wiedergabe. Der einzige. -Übertragungskanal M wird beispielsweise durch ein Mikrophon M" mit nierenförmiger Richtcharakteristik gespeist, und am Ausgang des Kanals liegt der Mittenlautsprecher L,". Die Seitenlautsprecher LT und ZZ sind wiederum zusammengeschaltet und über ein Schallverzögerungsorgan 1,T mit dem gleichen Übertragungskanal M verbunden. Die Seitenlautsprecher werden infolgedessen mit Verzögerung gespeist und strahlen den Seitenschall gegenüber dem Schall des Mittenlautsprechers Lm verzögert ab. Als Verzögerungsorgan N kann beispielsweise eine sogenannte Nachhaliplatte mit Biegeschwingungen nach Kuh l verwendet werden.
  • Fig. 3 zeigt die Anwendung auf mehrkanalige Mittenschall-Seitenschall-Übertragung mit Differentialschaltung, die aus einem Differentialübertrager DU und einem im mittleren Zweig der Differentialschaltung liegenden Übertrager Ü besteht. Aufnahmeseitig wird die gleiche Mikrophonanordnung wie bei Fig. 1 verwendet, und das Nierenmikrophon M" speist den Mittenkanal M, dessen Ausgang mit dem Eingang des Differential-Übertragers DU verbunden ist, während das Acht-Mikrophon Ma auf den KanatS arbeitet, dessen Ausgang am Eingang des Übertragers U liegt. Die Seitenlautsprecher L,. und Lt sind an die Ausgänge der Differentialschaltung angeschlossen, während der Mittenlautsprecher Lm über ein RegelgliedP direkt an den Kanal M angeschaltet ist. Auf Grund der Wirkung der Differentialschaltung, in der die nierenförmige Richtcharakteristik R" und die achtförmige Richtcharakteristik Rd der Aufnahmemikrophone phasenrichtig zusammengesetzt werden, wird mit Hilfe der Seitenlautsprecher L,. und L1 hierbei eine Stereowiedergabe erzielt, bei der eine Lokalisation der scheinbaren Schallquelle auf der linken oder rechten Seite möglich ist (A-B-Stereophonie). Der Mittenlautsprecher L," verbessert diese Wiedergabe bei richtiger Amplitudeneinstellung im Verhältnis zur Schallabstrahlung der Seitenlautsprecher, und zwar kann diese Amplitudeneinstellung am Regelglied P vorgenommen werden.
  • Fi. 4 zeigt die Schaltung der Wiedergabelautsprecheranordnung für normale Mehrkanalstereophonie mit beispielsweise drei getrennten Übertragungskanälen A, B, C. Aufnahmeseitig liegt am Kanal A ein rechtes Mikrophon M,., am Kanal B ein mittleres Mikrophon dm und am Kanal C ein linkes Mikrophon Ml. Die Wiedergabelautsprecher sind in entsprechender Weise getrennt an die Kanäle A, B, C angeschlossen. Diese Schaltung für Mehrkanalstereophonie ist an sich bekannt, und sie ist hier angeführt, um zu zeigen, daß die Wiedergabeanordnung nach der Erfindung im Bedarsfalle auch hierfür verwendet werden kann. Es ist zweckmäßig, eine Theater- oder Kinoanlage für den wahlweisen Betrieb nach den Schaltungen nach Fig. 1 bis 4 oder wenigstens nach einem Teil dieser Schaltungen einzurichten. Durch ein einfaches Umlegen eines Schalters ist erreichbar, daß man schnell von einer der Schaltungen nach Fig.1 bis 4 auf eine andere übergehen kann.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind der Mittenlautsprecher L", und die Seitenlautsprecher Lt und L,. in einem Kinosaal K hinter einer Bildwand W aufgestellt, auf die das Filmbild mit Hilfe eines Filmprojektors F projiziert wird. Die Lautsprecher besitzen auch hier einen seitlichen Abstand und strahlen im wesentlichen in gleicher Richtung nach hinten in den Wiedergaberaum auf die Sitzplätze Sa und können gegebenenfalls leicht gegeneinander gewinkelt oder teilweise nach innen oder außen gedreht sein. In den einzelnen Lautsprecherleitungen liegen Endverstärker EI, E,", E,.. An den Filmprojektor F ist ein Tonabtastgerät G für mehrspurige Filme angebaut, und die Tonspannungen der einzelnen Abtastorgane dieses Gerätes, das in diesem Falle als Dreispurgerät ausgebildet ist, werden in Vorverstärkern V" h,", T, verstärkt. Für die Wiedergabe ist bei diesem Ausführungsbeispiel ferner ein Schallplattenspieler benutzt, dessen Tonabnehmer T über einen Vorverstärker V" mit dem Kanal M verbunden ist. Über ein Schallverzögerungsorgan in Form einer Nachhallplatte N od. dgl. ist der Kanal S an den gleichen Ausgang des Tonabnehmers T bzw. des Vorverstärkers Y" angeschlossen. Ein Umschalter Ui mit Schaltkontakten r, m, L dient zum Umschalten der Lautsprecheranordnung auf verschiedene Betriebsarten nach Prinzipschaltung gemäß Fig. 1 bis 4. Befinden sich die Schaltkontakte r, m, 1, wie gezeigt, in ihrer rechten Schaltstellung, so ist der Endverstärker E," mit dem Mittenlautsprecher L", auf den Kanal M, d. h. direkt an den Tonabnehmer T geschaltet, während die Endverstärker EI und E,. mit den Seitenlautsprechern Lt und L, unter sich zusammengeschaltet und mit dem Kanal S, d. h. dem Ausgang des Nachhallorgans N, verbunden werden. In dieser Schaltstellung des Umschalters Ui wird einkanalige Mittenschall-Seitenschall-Wiedergabe mit pseudostereophonischer Wirkung im Sinne des Schaltbildes nach Fig. 2 ermöglicht. Mit Hilfe eines zweiten Umschalters U2 kann mehrkanalige Mittenschall-Seitenschall-Wiedergabe nach Schaltbild Fig. 1 durchgeführt werden, und zwar wird hierfür der Schaltkontakt des Umschalters U2 von der Stellung a auf die Stellung b umgelegt und dadurch der Kanal S mit einem zweiten Ausgang des Tonabnehmers T bzw. einem nachgeschalteten Vorverstärker Tlb verbunden. Dieser Ausgang gehört beispielsweise zu einem zweiten System des Tonabnehmers T, welches auf Tiefenschrift anspricht, während der erste Ausgang des Tonabnehmers T, welcher am Kanal M liegt, einem Tönabnehmersystem für Seitenschrift zugeordnet ist. Bei der zugehörigen Schallplatte ist die Tonspannung des Kanals M in Seitenschrift und die Tonspannung des Kanals S in Tiefenschrift in die gleiche Tonrille geschrieben.
  • Durch Umlegen der Schaltkontakte r, m, l des Umschalters Ui in die gestrichelt gezeigte linke Stellung werden die Endverstärker EI, E,", E,. mit den Lautsprechern L1, L,", L,. getrennt auf die einzelnen Abtastorgane des mehrspurigen Tonabtastgerätes G geschaltet, und man erzielt dann eine stereophonische Wiedergabe im Sinne des Schaltbildes Fig. 4. Die gezeigte Schaltung kann noch durch eine Differentialschaltung nach Fig. 3 ergänzt werden, und die Umschaltvorrichtung wird hierfür sinngemäß so vervollkommnet, daß man außer den dargestellten Betriebsmöglichkeiten auch noch die Schaltung nach Fig.3 durch einfaches Umlegen eines Schalters herstellen kann. Beim Umschalten werden zweckmäßig die Anpassungsverhältnisse zwischen Verstärkern und Lautsprechern bzw. zwischen den Tonabtastern und Verstärkern selbsttätig mitverändert, so daß immer die richtigen Anpassungsverhältnisse herrschen. Hierfür sind in den dargestellten Schaltbildern Anpassungsübertrager an den Lautsprechern od. dgl. an üblicher Stelle vorgesehen, die nicht eingezeichnet sind. Diese Übertrager werden beim Umschalten auf verschiedene Betriebsarten sinngemäß mit umgeschaltet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Lautsprecheranordnung für wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe mit Unterscheidung nach Mittenschall und Seitenschall in Kinotheatern od. dgl., bei der wenigstens drei mit seitlichem Abstand nebeneinander angeordnete und im wesentlichen in gleicher Richtung in den Wiedergaberaum strahlende Lautsprecher oder Lautsprecherkombinationen (Mittenlautsprecher und Seitenlautsprecher) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei stereophonischer Wiedergabe der Mittenlautsprecher (L",) mit dem vom auf die Schallquelle gerichteten Mikrophon (M") gespeisten Kanal (M) und die Seitenlautsprecher (L" L1) unter sich zusammengeschaltet mit dem vom Mikrophon (Ma) für den Raumschall gespeisten Kanal (S) verbunden sind und daß bei einkanaliger Übertragung der Mittenlautsprecher (L,") direkt mit dem einzigen Tonkanal (M) verbunden ist, während die unter sich zusammengeschalteten Seitenlautsprecher (L,., L1) mit über ein Schallverzögerungsglied (N) bewirkter Verzögerung vom gleichen Tonkanal (M) gespeist werden (Fig. 1 und 2).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrkanaliger Mittenschall-Seitenschall-1_Tbertragung eine eingangsseitig mit den beiden Kanälen (M und S) verbundene Differentialschaltung (DU, (7) vorgesehen ist, an deren Ausgänge die Seitenlautsprecher (L,., L1) angeschlossen sind, und daß der Mittenlautsprecher (L,"), gegebenenfalls über Regelglieder (P), an den Mittenschallkanal angeschaltet ist (Fig. 3).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittenlautsprecher (L",) und Seitenlautsprecher (L,., L1) auch getrennt an eine mehrkanalige stereophonische Übertragungsanlage mit räumlich voneinander entfernt aufgestellten Mikrophonen bzw. an eine Abtasteinrichtung (G) für entsprechende mehrkanalige Tonaufzeichnungen anschließbar sind (Fig. 4 bzw. 5).
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschaltvorrichtung (U1, U2) vorgesehen ist, um die Seitenlautsprecher (L" L1) entweder wahlweise untereinander zu verbinden und mit dem Mittenlautsprecher, (L,") auf die Mittenschall-Seitenschall-Kanäle bzw. einen einzigen Tonkanal mit Schallverzögerungsgbied (N) zu schalten oder getrennt mit den einzelnen Stereokanälen einer Mehrkanalanlage mit räumlich voneinander entfernt aufgestellten Mikrophonen zu verbinden, wobei gegebenenfalls die Anpassungsverhältnisse beim Umschalten selbsttätig mitverändert werden (Fig.5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 853 974; »Kino-Technik«, 1954, Nr.11, S. 346 bis 348; »Gravesaner Blätter«, 1956, H.
  5. 5, S. 32 bis 35.
DES53046A 1957-04-08 1957-04-08 Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl. Pending DE1085918B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES53046A DE1085918B (de) 1957-04-08 1957-04-08 Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES53046A DE1085918B (de) 1957-04-08 1957-04-08 Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1085918B true DE1085918B (de) 1960-07-28

Family

ID=7489052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES53046A Pending DE1085918B (de) 1957-04-08 1957-04-08 Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1085918B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255317A (en) * 1961-09-20 1966-06-07 Hajime Tomita & Co Stereo microphone

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853974C (de) * 1942-09-05 1952-10-30 Klangfilm Gmbh Tonuebertragungseinrichtung fuer die abwechselnde Wiedergabe von Ein- oder Mehrkanalaufzeichnungen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE853974C (de) * 1942-09-05 1952-10-30 Klangfilm Gmbh Tonuebertragungseinrichtung fuer die abwechselnde Wiedergabe von Ein- oder Mehrkanalaufzeichnungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3255317A (en) * 1961-09-20 1966-06-07 Hajime Tomita & Co Stereo microphone

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2536682C3 (de) Schaltungsanordnung fur die stereophone Tonwiedergabe
DE2146197C3 (de) Mehrdimensionale Stereophonische Wiedergabeanlage
DE3932984A1 (de) Rundum-stereo-audiowiedergabeeinrichtung
DE2217740A1 (de) Mehrfachschall Wiedergabegerat
DE6809798U (de) Lautsprecherbox.
DE2262761A1 (de) Signalumsetzanordnung fuer die stereowiedergabe
DE3143529A1 (de) Stereo-lautsprecher-system fuer einen bildwiedergabeschirm
DE2344259C3 (de) Mehrkanalsystem zur Aufnahme und Wiedergabe stereofoner Darbietungen
DE1085918B (de) Lautsprecheranordnung fuer wahlweise einkanalige oder mehrkanalige stereophonische Wiedergabe in Kinotheatern od. dgl.
CH227380A (de) Verfahren zur stereophonischen Schallübertragung unter Zwischenschaltung einer magnetischen Mehrkanalaufzeichnung.
DE2023377C3 (de) Verfahren zur räumlichen Wiedergabe von Schallsignalen und Anordnung zu seiner Durchfuhrung
DE2616665A1 (de) Verfahren zur uebertragung raeumlicher schallereignisse unter trennung der basis- und rauminformation
DE3001007C2 (de) Einrichtung zum Aufnehmen stereophoner Signale
DE968576C (de) Lautsprecheranordnung zur UEbertragung stereoakustischer Darbietungen
DE853974C (de) Tonuebertragungseinrichtung fuer die abwechselnde Wiedergabe von Ein- oder Mehrkanalaufzeichnungen
AT163594B (de) Vorrichtung zur stereophonischen Schallübertragung
DE2239701B2 (de) Schaltungsanordnung zur tonsignalaenderung
DE1205151B (de) Einrichtung zur stereofonischen Wiedergabe
DE2409257C2 (de) Zusatzgerät für ein Stereo-Steuergerät zur vierkanaligen Wiedergabe von Stereo- und/oder Quadrophoniedarbietungen
DE2126432C3 (de) Anordnung zur Übermittlung von vier Signalen über zwei Kanäle eines Ubertragungsmediums
DE1081051B (de) Lautsprecheranordnung fuer stereophone Schalluebertragungen
DE1095535B (de) Vorspann vor Stereo-Tonaufzeichnungen
DE2109150A1 (de) Eine Anordnung zur zweikanaligen Aufnahme und Wiedergabe elektroakustischer intensitätsstereophoner Information unter gleichzeitiger Berücksichtigung des räumlichen Vorwärts- und Rückwärtseindruckes
DE1000865B (de) System fuer die stereophonische Schalluebertragung
DE2131869A1 (de) Raumhall-uebertragungs- und simulationsgeraet