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DE1085753B - Fliehkraft-Staubabscheiderzelle mit axial durchgehender Drallstroemung - Google Patents

Fliehkraft-Staubabscheiderzelle mit axial durchgehender Drallstroemung

Info

Publication number
DE1085753B
DE1085753B DEA23143A DEA0023143A DE1085753B DE 1085753 B DE1085753 B DE 1085753B DE A23143 A DEA23143 A DE A23143A DE A0023143 A DEA0023143 A DE A0023143A DE 1085753 B DE1085753 B DE 1085753B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow cone
dust
inflow
vortex tube
separator cell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23143A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Lincoln Westlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Air Filter Co Inc
Original Assignee
American Air Filter Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Air Filter Co Inc filed Critical American Air Filter Co Inc
Priority to DEA23143A priority Critical patent/DE1085753B/de
Publication of DE1085753B publication Critical patent/DE1085753B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C3/00Apparatus in which the axial direction of the vortex flow following a screw-thread type line remains unchanged ; Devices in which one of the two discharge ducts returns centrally through the vortex chamber, a reverse-flow vortex being prevented by bulkheads in the central discharge duct
    • B04C3/04Multiple arrangement thereof

Landscapes

  • Cyclones (AREA)

Description

  • Fliehkraft-Staubabscheiderzelle mit axial durchgehender Drallströmung Die Erfindung betrifft eine Fliehkraft Staubabscheiderzelle mit axialem Durchgang, bei der das Staubgas tangential in ein zylindrisches Rohr eingeleitet wird, so daß sich darin eine in axialer Richtung fortschreitende Wirbelströmung ausbildet, wodurch der Staub in der äußeren Randschicht des Gasstromes angereichert wird und am Auslaßende des Wirblerrohres aus dessen mittlerem Bereich reines Gas abströmt.
  • Obwohl bei derartigen Staubabscheidern das durch die Abscheiderzelle strömende Gas immer einen stabilen Wirbel bildet, herrschen doch nur bei wenigen der bekannten Ausführungsformen solche Strömungsverhältnisse, daß mit großer Annäherung ein echter Potentialwirbel entsteht. Unter einem echten Potentialwirbel soll hier ein Wirbel verstanden werden, bei dem der statische Druck von der Mitte zum Rand direkt proportional zu den sich in der Gasströmung einstellenden Zentrifugalkräften zunimmt und das Gesetz v,, - y = constant gilt, wodurch die Ausbildung eines glatten und störungsfreien Strömungsverlaufes gefördert wird. Dabei bedeutet v" die Umfangsgeschwindigkeit (Tangentialgeschwindigkeit) in einem Abstand r (Radius) von der Drehachse des Wirbels.
  • Das Ziel der Erfindung ist nun, in einer Fliehkraft-Staubabsche.iderzelle, die aus einem zylindrischen Wirblerrohr mit einem Einströmkopf für tangentialen Staubgaseinlaß und einem am entgegengesetzten Ende konzentrisch hineinragenden, in der Abströmrichtung konisch erweiterten Reingasauslaßstutzen besteht, eine dem idealen Potentialwirbel weitgehend angenäherte Drallströmung zu erreichen. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß der Einströmkopf derart ausgebildet, daß er die Form eines in axialer Richtung an das zylindrische Wirblerrohr angesetzten schlanken Hohlkegels hat, wobei der Grundkreisdurchmesser des Hohlkegels und der Innendurchm:esiser des Wirblerrohres gleich sind und für den tangentialen Staubgaseinlaß mindestens ein sich entlang einer Mantellinie des Hohlkegels über dessen ganze Länge erstreckender Einströmschlitz vorgesehen ist.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 zum Teil in der Ansicht und zum Teil im Schnitt eine Reihenanordnung von erfindungsgemäß ausgebildeten Staubabscheiderzellen, Fig. 2 den Längsschnitt einer einzelnen Abscheiderzelle der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung mit herausgezogenem Reingasauslaßstutzen in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
  • Die Staubabsdheiderzellen weisen je einen Einströmkopf 15 in der Form eines Hohlkegels und ein als Abscheide- und Trennkammer dienendes Wirblerrohe 25 auf. Diese beiden, mit den Stirnseiten aneinanderstoßenden Teile der Abseheiderzelle werden in axialer Richtung durchströmt und sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels der Stirnflansche 16 und 26 miteinander verschraubt oder in anderer Weise aneinander sowie an der Tragplatte 12 befestigt. Die Zelle kann jedoch auch aus einem Stück bestehen.
  • Infolge der Kegelform des Einströmkopfes 15 nimmt dessen Querschnitt in der Strömungsrichtung zu. In der Zeichnung sind die Mantellinien des Kegels gerade; sie können aber auch gekrümmt sein. Der Hohlkegel 15 ist an seinem engen Ende durch einen Zapfen 17 verschlossen, der das Einspannen und Zentrieren des Werkstückes bei der Bearbeitung erleichtert. An seinem Umfang weist der Einströmkopf längs einer Mantellinie einen Einströms:ch:litz 18 auf, durch den das Staubgas tangential in den konischen Raum einströmt, um über dessen gesamte Länge hinweg eine Wirbelströmung auszubilden und aufrechtzuhalten.
  • Die Breite des Einströmschli.tzes18 nimmt vom engen Ende des Hohlkegels zu der breiten Stirnseite hin keilförmig zu. Das Steigungsverhältnis der Keilschlitzränder ist vorzugsweise so gewählt, daß sich über der gesamten Länge des Hohlkegels an jedem Querschnitt etwa das gleiche Verhältnis von Schlitzfläche zu Konusfläche ergibt. Abweichend von der Zeichnung kann der Schlitz in. axialer Richtung statt des geraden auch einen gekrümmten Verlauf haben. Die Schlitzränder sind zweckmäßigerweise mit nach außen voneinander abgebogenen Führungslippen 19 und 20 versehen, so daß sich der Schlitz in der tangentialen Richtung, in der das Staubgas einströmt, kelchartig verengt. Dabei bildet die eine Lippe 20 eine tangential in die konische Wand des Hohlkegels 15 übergehende Leitfläche. Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch mehrere solcher gleichartiger Einströmschlftze 18 über den Umfang des Einströmkopfes 15 verteilt anzuordnen.
  • Die lichten Innendurchmesser der aneinanderstoßenden Stirnseiten des Einströmkopfes 15 und des Wirblerrohres 25 sind; gleich, um schroffe Querschnittsänderungen zu vermeiden, durch welche der Strömungsverlauf gestört werden könnte.
  • Das Wirblerrohr 25 ist an der Abströmseite mit einem weiteren Tragflansch 27 versehen, der einen Sitz 28 aufweist. Unmittelbar vor diesem Tragflansch sind im Wirblerrohrmantel zwei einander gegenüberliegende Öffnungen 29 für den Staubaustrag ausgeschnitten. In dem Sitz 28 des Tragflansches ist mittels eines Flanschringes 37 der sich in der Durchströmrichtung konisch erweiternde Reingasauslaßstutzen geführt, der bis über die, Staubaustragöffnungen in das Wirblerrohr axial hineinragt und darin eine stromabwärts sich verjüngende Austragringkammer 30 abteilt. An dem gegen die Strömung gerichteten Rand des Reingasau:slaßrohres 35 ist ein nach außen überstehender Ablenkbund 36 angeordnet. Die Ringflansche 27 und 37 sind miteinander und mit der Gehäusetrennwand 13 verschraubt.
  • Das Staubgas tritt tangential durch den Einströmschlitz 18 in die Abscheiderzelle ein und erzeugt im Hohlkegel 15 einen Wirbel, der sich in das Wirblerrohr 25 hinein fortsetzt und die vom Gas mitgeschleppten Staubteilchen einer kräftigen Zentrifugalwirkung unterwirft. Infolgedessen sammeln sich die meisten Teilchen, während sie sich in Richtung auf das Auslaßende des Wirblerrohres 25 hin bewegen, in der äußeren Umfangsschicht des Gasstromes. Die Länge des Wirblerrohres 25 ist so bemessen, daß den Teilchen genügend Zeit bleibt, in die Umfangsschicht zu wandern, bevor sie die Trennebene am Anfang der Ringkammer 30 erreichen. Hier erfolgt dann die Trennung in der Weise, daß der mittlere gereinigte Gasstrom durch das Auslaßrohr 35 abströmt, während die mit Staub angereicherte äußere Randschicht des Gasstromes durch die Ringkammer 30 abgezweigt und durch die Öffnungen 29 in einen Sammelkanal ausgetragen wird. Das Staubgut wird hier in bekannter Weise durch einen Gebläseabscheider ausgeschieden und in einen Bunker geleitet, und der nun weitgehend entstaubte abgezweigte Teilgasstrom wird in die Staubgas-Einlaßleitung zurückgeführt.
  • Die Kegelform des Einlaßkopfes gemäß der Erfindung schafft die Voraussetzungen dafür, daß die Gasströmung in der Abscheiderzelle einem echten Potentialwirbel nahekommt. Die Axialgeschwindigkeit der in dem Hohlkegel 15 herrschenden Gasströmung läßt sich nur unter großen Schwierigkeiten exakt messen oder in anderer Weise bestimmen. Es kann jedoch angenommen werden, daß sie in der Randschicht längs der Umfangswand der Zelle annähernd konstant ist, während sie im Wirbelkern etwa bis zum weiten Ende des Hohlkegels zunächst zunimmt und anschließend wieder abnimmt. Die Rotationsgeschwindigkeit im Wirbelkern nimmt in axialer Richtung durch den Hohlkegel 15 stetig zu, in der Umfangsschicht bleibt sie aber ebenfalls konstant. Infolge der Zunahme der Rotationsgeschwindigkeit im Innern des Gaswirbels steigt auch der Einfluß der Zentrifugalkräfte auf die Staubteilchen. Der statische Druck im Wirbelkern fällt in Richtung der Gasströmung, während er am Umfang im wesentlichen konstant bleibt; d. h. mit anderen Worten, daß die Differenz zwischen dem statischen Druck in der Randschicht und im Wirbelkern in der Achsrichtung der Wirbelströmung zunimmt.
  • Bei einer glatten Innenwand des Hohlkegels 15 treten nur geringe oder gar keine Hindernisse für die Gasströmung auf, so daß sich gute Bedingungen für die Strömung ergeben und nur kleine Energieverluste auftreten. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Einströmkopfes sind die Voraussetzungen für eine weitgehend geglättete Strömung geschaffen, wodurch die Auswärtsbewegung der Staubteilchen gefördert und die Möglichkeit für ein Einwärtsschleppen des Staubes sehr gering gehalten wird. Außerdem haben die am engen Ende des Hohlkegels durch den Einströmschlitz eintretenden Staubteilchen ausreichend Zeit, sich zur Umfangswand zu bewegen, während das nach dem weiten Kegelende hin einströmende Gas im wesentlichen die äußere Randschicht des Gaswirbels bildet, so daß auch das in diesen Teil des Hohlkegels zugeführte Staubgut überwiegend im Umfangsbereich verbleiben wird.
  • Beispiel Mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Staubabscheiderzelle folgender Abmessungen wurden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt: Die Neigung des Hohlkegels 15 betrug etwa 6°, seine axiale Länge zwischen 35,6 und 38 cm. Die Breite des Einströmschlitzes 18 nahm von 8,3 mm am engen Ende des Kegels bis auf 22,2 mm am weiten Ende und der Innendurchmesser des Hohlkegels 15 von 25 mm auf 100 mm zu. Das Wirblerrohr 25 hatte einen Innendurchmesser von ebenfalls 100 mm und eine Gesamtlänge von 297 mm. Die Länge der Staubaustragöffnungen 29, gemessen in axialer Richtung, war 46 mm, die lichte Weite des konischen Reingasauslaßstutzens vorn 75 mm und hinten 100 mm.
  • Bei diesen Abmessungen betrugen das Beschickungsvolumen 565 m3/Std., die Eintrittsgeschwindigkeit in dem 356 mm langen Einströmschlitz etwa 32 m/Sek., die durchschnittliche Axialgeschwindigkeit durch den Hohlkegel und das Wirblerrohr 21 m/Sek., die axiale Ausströmgeschwindigkeit im engsten Querschnitt des Reingasauslaßstutzens 34,5 m/Sek., das Volumen des gereinigten Gases 510 m3/Std. und der Gesamtdruckabfall 115 mm WS. Unter diesen Bedingungen lag der Abscheidegrad für Flugasche mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 11 #t (Mikron) zwischen 83 und 87%.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fliehkraft-Staubabscheiderzelle, bestehend aus einem zylindrischen Wirblerrohr mit einem Einströmkopf für tangentialen Staubgaseinlaß und einem am entgegengesetzten Ende konzentrisch hineinragenden, in der Abströmrichtung konisch erweiterten Reingasauslaßstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Einströmkopf (15) die Form eines in axialer Richtung an das zylindrische Wirblerrohr (25) angesetzten schlanken Hohlkegels hat, wobei der Grundkreisdurchmesser des Hohlkegels und der Innendurchmesser des Wirblerrohres gleich sind und für den tangentialen Staubgaseinlaß mindestens ein sich entlang einer Mantellinie des Hohlkegels über dessen ganze Länge erstreckender Einströmschlitz (18) vorgesehen ist.
  2. 2. Staubabscheiderzelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Breite des Einströmschlitzes (18) von der Spitze des Hohlkegels (15) zu dessen weitem Ende hin stetig zunimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldungen M 3488111/50e (bekanntgemacht am 18. 6.1953) und M 15698 III/50e (bekanntgemacht am 14.10.1954) ; österreichische Patentschrift Nr. 181593; USA.-Patentschrift Nr. 1990 943.
DEA23143A 1955-07-30 1955-07-30 Fliehkraft-Staubabscheiderzelle mit axial durchgehender Drallstroemung Pending DE1085753B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1990943A (en) * 1929-10-28 1935-02-12 Int Precipitation Co Means for treating gases
AT181593B (de) * 1952-08-08 1955-04-12 Eugen Dr Ing Feifel Fliehkraftabscheidergruppe und Verfahren zur trockenen Staubabscheidung aus Gasen in denselben

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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AT181593B (de) * 1952-08-08 1955-04-12 Eugen Dr Ing Feifel Fliehkraftabscheidergruppe und Verfahren zur trockenen Staubabscheidung aus Gasen in denselben

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