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Einbauanzeigeleudite Die Erfindung bezieht sich auf eine Einbauanzeigeleuchte
mit in die Frontplatte eingelassenem und fest verbundenem Einsatz und mit in diesen
einsetzbarer Lampenhülse, aus der, sobald sie aus dem Einsatz entfernt ist, die
Glühlampe zum Auswechseln von hinten entnehmbar ist.
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Solche Einbauanzeigeleuchten kommen im wesentlichen für elektrisch
gesteuerte Maschinen in Frage, bei denen die einzelnen Betriebszustände der Maschine
durch solche Leuchten gezeichnet sind.
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Bei komplizierten Steuerungen sind meistens eine große Anzahl solcher
Leuchten angebracht. Sie werden häufig in sogenannte Kommandoplatten eingesetzt,
in denen die Leuchten in großer Anzahl nebeneinandersitzen. Die Platten dienen oft
außerdem noch anderen Zwecken. Es können z. B. die Abdeckplatten von Maschinen gleichzeitig
als Kommandoplatten für den Einbau von Anzeigeleuchten verwendet werden.
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Die Lebensdauer der Glühlampen dieser Anzeigeleuchten ist wegen der
verschiedenen Spannungen, der verschiedenen Schalthäufigkeiten und der ververschiedenen
Bauarten unterschiedlich. Es ist aber außerordentlich wichtig, daß eine ausgebrannte
Glüh-
lampe so schnell wie möglich ersetzt wird, weil sonst eine ordnungsgemäße
Überprüfung der Steuerung nicht mehr möglich ist.
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Um eine Einbauleuchte herausnehmen zu können, muß im allgemeinen der
Deckel des Kommandokastens abgenommen werden. Dieses ist zeitraubend und umständlich.
Deshalb unterbleibt es häufig, eine Einbauleuchte, deren Glühlampe ausgebrannt ist,
herauszunehmen.
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Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist man dazu übergegangen, die Einhauanzeigeleuchten
unter Zwischenschaltung eines festen Einsatzes in die Komniandoplatte einzusetzen,
derart, daß die Lampe nach Herausnehmen der Kalotte aus diesem Einsatz freigelegt
wird und dann aus der Kommandoplatte von vorn herausgenommen werden kann. Hierbei
bleibt aber das Problem ungelöst, wie die Glühlampe aus ihrer Fassung herausgenommen
werden soll. Es ist sehr schwierig, die kleine Lampe in der, sehr engen Bohrung
des Einsatzes zu fassen. Die Bohrung, in die die Lampe eingesetzt ist, ist nach
den Normen nicht größer als 28 bis 33 mm.
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Ähnlich liegen die Dinge bei solchen Einbauanzeigeleuchten, bei denen
die Kalotte die Form einer Kappe hat. Nach Abschrauben der Kappe sitzt, wie bei
den oben beschriebenen Ausführungen, die Lampe in dem Unterteil, das in der Platte
befestigt ist. Auch hier ist es nicht einfach, die Lampe aus der engen Bohrung herauszuschrauben.
Deshalb machen sich die Monteure Spezialwerkzeuge zum Herausschrauben solcher Lampen.
Es ist bereits versucht worden, Einbauanzeigeleuchten mit der Fassung herausnehmbar
zu gestalten, wobei die Lampenhülse in der Kommandoplatte verbleibt, um so aus der
aus der Kommandoplatte herausgenommenen Kalotte die Lampe herausnehmen zu können.
Eine bisher bekanntgewordene Einbauanzeigeleuchte dieser Art ist jedoch in der Bauart
außerordentlich lang, kompliziert und raumverschwendend. Der herausnehmbare Teil
besteht aus einer langen Metallhülse, die nach vorn durch eine Kalotte abgeschlossen
ist. In diese Metallhülse wird von rückwärts die Lampenfassung mit der Lampe eingeschoben.
Sie legt sich mit zwei Stiften in je eine Ausnehmung der Lampenhülse. Die
durch die Ausnehmung hindurchgehenden Stifte werden durch seitliche Metallblätter,
die mit je einem Loch versehen sind, das über die Stifte geschoben wird,
befestigt. Dabei befinden sich an der Lampenhülse aus dem Material herausgepreßte
Erhebungen, die beim Einsetzen in den Einsatz an die Wandung dieses Einsatzes gepreßt
werden, um so die Lampenhülse im Einsatz festzuklemmen. Diese Befestigung, ist unsicher.
Außerdem muß ein Schraubenzieher oder ein Werkzeug zur Hand sein, um zur Entfernung
der Lampenhülse unter deren Rand zu fassen.
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Besonders schwierig ist diese Ausführung auch deshalb, weil sich an
der Lampenfassung ein Steckanschluß befindet, der zur Stromzuführung dient. Der
Steckanschluß besteht in der üblichen Art aus einer Isolierplatte mit zwei Steckstiften.
An der Lampenhülse befinden sich als Stromführung zwei an einer
Isolierplatte
sitzende Gegenkontaktbuchsen mit zwei Klemmschrauben für die Leitungsdrähte.
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Diese komplizierte Bauart ist besonders deshalb sehr nachteilig, weil
es beim Einbau der Einbauanzeigeleuchten am wichtigsten ist, wenig Platz zu verbrauchen.
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Es ist auch eine Einbauanzeigeleuchte bekanntgeworden, bei der die
Lampe mit der Lampenfassung von rückwärts gegen eine Feder in den Einsatz hineingedrückt
wird. Die Feder drückt dabei gegen den Glaskolben der Glühlampe. Erst durch das
Einsetzen der Kalotte mit der eingeschobenen Lampe in den Einsatz müssen die einzelnen
Teile sich gegenseitig sozusagen von selbst in die richtige Stellung schieben. Dieses
ist sehr schwierig und verbürgt kein sicheres Arbeiten.
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Vor allen Dingen besteht dabei die Gefahr, daß die lose angeordnete
Feder, gegen die die Lampenfassung von rückwärts eingeschoben wird, sich verkantet.
Beim Herausnehmen der Lampe wird die Lampe durch die Feder aus ihrer Fassung herausgeschoben
und bleibt dann lose in dem unteren Teil des Gehäuses liegen. Sie muß dann mühsam
aus diesem Unterteil des Gehäuses herausgeholt werden. Außerdem hat diese bekannte
Ausführung den Nachteil, daß beim Lösen des Deckels des Kommandokastens sämtliche
Leitungen, die am Deckel hängen, zunächt gelöst und später vor dem Aufsetzen des
Deckels wieder anmontiert ,verden müssen. Da es sich bei den modernen Kommandoplatten
meist um eine große Anzahl von Einbauanzeigeleuchten handelt, sind eine Unzahl beweglicher
Leitungen zur Klemmleiste des Stromgebers zu führen. Der Deckel des Kommandokastens
muß aber geöffnet werden können, da häufig die Schaltungen überprüft werden müssen
oder etwas nachgearbeitet werden muß.
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Die Erfindung hat die Aufgabe, die geschilderten Nachteile zu beseitigen.
Sie besteht darin, daß die elektrischen Zuführungen mit der Frontplatte keine mechanische
Verbindung haben, sondern von der Frontplatte völlig getrennt als federnde Doppelkontakte
frei von hinten in den ausgesparten Boden des Einsatzes ragen und daß als Träger
der in einem zylindrischen Kunststoffinantel mit Wulst gefaßten Glühlampe ein Tragring
dient, der den Federdruck der Kontakte auffängt und sich gegen die Lampenhülse abstützt.
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Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß die Glühlampe
in dein federnden Trag' ring einen guten Sitz hat und nicht erst beim Einschrauben
der Kalotte in ihre richtige Stellung gebracht werden muß. Sie hat weiterhin den
großen Vor-teil, daß die Lampe ohne Schwierigkeit aus dem Tragring herausgezogen
Werden kann, so daß die Auf-Cr gabe der Erfindung, ein leichtes Auswechseln der
Lampe zu ermöglichen, hier gut und einfach gelöst ist. Schließlich hat sie den Vorteil,
daß nicht eine Feder vor der Glühlampe sitzt, die die Leuchtwirkung beeinträchtigt
und außerdem das Anbringen von Symbolen auf der Kalotte unmöglich macht.
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Als besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung aber muß hervorgehoben
werden, daß der Stromgeber nicht am Deckel des Kommandokastens sitzt, sondern ein
vom Deckel vollkommen getrenntes Element bildet, so daß der Deckel jederzeit hochgehoben
werden kann, ohne daß die Leitungen gelöst oder mit hochgerissen werden.
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Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann der Sockel der Lampe
mit den Zuführungsleitungen fest im Gehäuse verankert werden, und außerdem kann
die Lampe mit der Kalotte nach außen herausgeschraubt werden, ohne die Lage des
Deckels verändern zu müssen.
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Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist der Tragring
aus Metall hergestellt und besitzt kegelförmig sich aufspreitzende Finger, die sich
in einer Ringnut der Lampenhülse abstützen.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
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Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch die Kalotte mit dem Halter;
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der Isolierhülse mit der Lampenfassung und der Glühlampe;
Abb. 3 zeigt die federnden Kontaktführungen in dem Kontaktgehäuse.
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In Abb. 1 ist in die Kommandoplatte 1 ein Einsatz 2
eingesetzt und mit der Mutter-3 festgezogen. In das Innengewinde des Einsatzes 2
ist die Lampenhülse 4 mit der Kalotte 5 eingeschraubt. In der Lampenhülse
4 ist der federnde Halter-6 für die Lampe festgeklemmt. Der Halter 6 besteht
aus einem geschlitzten Traring 7, der zur Aufnahme der Lampenfassung dient.
In der der Kalotte 5 zugekehrten Seite ist der federnde Tragring
7 mit nach außen kegelförmig sich spreizenden Fingern 8 versehen,
die in eine Ringnut 9 der Lampenhülse4 eingreifen und so den Halter6 in der
Lampenhülse 4 festklemmen. An seinem unteren Rand ist der federnde Tragring
7 mit strahlenförn-lig angebrachten, leicht nach außen gebogenen Fortsätzen
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versehen, die das Einschieben der Lampenfassung erleichtern.
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In Abb. 2 ist die Glühlampe 11 in der von einer Isolierstoffhülse
12 umgebenen Lampenfassung 13 dargestellt. Die Lampenfassung 13 ist
mit einem Wulst 14 versehen, der beim Einschrauben der Lampenhülse 4 mit in den
federnden Halter 6 eingesetzter Lampe 11
eine leitende Verbindung zu
den im Schaltkasten eingebauten Gegenkontakten herstellt.
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In Abb. 3 ist 15 das Kontaktgehäuse, in dessen Bohrung
16 beim Einschrauben der Lampenhülse 4 der Tragring 7 mit der Isolierstoffhülse
12, der darin befindlichen Lampenfassung 13 und der Glühlampe 11
hineingeschoben
wird. In dem Kontaktgebäuse 15 ist exzentrisch eine federnde Kontaktzunge
17 angeordnet, auf die beim Einschrauben der Wulst 14 der Lampenfassung
13 gedrückt wird, so daß eine leitende Verbindung zur: Lampe 11 hergestellt
wird. Gleichzeitig wird die den zweiten Pol der Lampe 11 bildende Lampenspitze
auf den in der Mitte des Kontaktgehäuses 15 befindlichen gefederten Kontaktbolzen
18 gedrückt, so daß beim Einschrauben die Lampe in einfacher-Weise angeschlossen
wird.
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Über die Kontaktzungen 19 und 19a mit den Klemmschrauben 20,
20 a wird die Anordnung in den Stromkreis der Einbauanzeigeleuchte eingeschaltet.
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Gemäß der Erfindung kann die Anordnung so getroffen werden, daß der
ganze Träger 21 sich axial federnd bewegen läßt, also nicht nur die Strornführungen
17 und 18. Dabei können die gleichen Federn, die der Stromzuführung
dienen, auch zur Abfederung dieses Trägers dienen.
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Eine derartige Ausführung bietet den Vorteil, daß auch große Differenz-en
in der Lampenlänge im Stromgeber 15 ausgeglichen werden können.