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DE1085659B - Zylinderschleifmaschine fuer Holzbearbeitung - Google Patents

Zylinderschleifmaschine fuer Holzbearbeitung

Info

Publication number
DE1085659B
DE1085659B DESCH22862A DESC022862A DE1085659B DE 1085659 B DE1085659 B DE 1085659B DE SCH22862 A DESCH22862 A DE SCH22862A DE SC022862 A DESC022862 A DE SC022862A DE 1085659 B DE1085659 B DE 1085659B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
cylinder
pressure
workpiece
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH22862A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Schmutzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH22862A priority Critical patent/DE1085659B/de
Publication of DE1085659B publication Critical patent/DE1085659B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/12Single-purpose machines or devices for grinding travelling elongated stock, e.g. strip-shaped work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Zylinderschleifmaschine für Holzbearbeitung Zum Schleifen von Holz, Kunststoffen od. dgl. werden Zylinderschleifmaschinen mit in der Horizontalebene angeordneten, oszillierenden Schleifzylindern und Werkstückvorschub durch endlose Plattengliederkette oder endloses Gummivorschubband verwendet. Diese Maschinen sollen zwei Schleifverfahren ermöglichen: einen möglichst gleichmäßigen Abschliff parallel zu der zu schleifenden Fläche, z. B. beim Schleifen von furnierten Platten, und ein Schleifen auf Dicke, d. h. parallel zur Werkstückgegenseite, z. B. beim Schleifen von Massivholz oder Spanplatten.
  • Maschinen, die einen gleichmäßigen Abschliff der Gutseite erlauben, haben vor, zwischen und hinter den Schleifzylindern in der Schleifebene feste Gegenplatten, gegen die das Werkstück durch die Plattengliederkette bzw. das Vorschubband elastisch angedrückt und vorbeigeführt wird.
  • Bekannt sind auch Zylinderschleifmaschinen mit Förderband, das Ansaugvorrichtungen trägt, womit das Werkstück in seiner Lage festgehalten und an den Schleifzylindern vorbeigeführt wird. Auf Gegenplatten vor, hinter und zwischen den Schleifzylindern ist völlig verzichtet. Maschinen dieser Art eignen sich zum Schleifen auf gleiche Dicke.
  • Mit anderen Maschinen wird versucht, beide Schleifverfahren auszuführen. Dazu ist vor dem ersten Schleifzylinder ein in der Höhe verstellbarer, festklemmbarer und auch als Federdruckbalken ausgebildeter Druckbalken angebracht. Das Vorschubband läuft über einen in lotrechter Richtung abgefederten Tisch, dessen Federung außer Wirkung gesetzt werden kann. Das Schleifen mit gleicher Spanabnahme geschieht mit federndem Tisch, das Schleifen auf gleiche Dicke mit unwirksamer Tischfederung. Durch die Höhenverstellbarkeit des vorderen Druckbalkens kann bestimmt werden, wieviel der erste Schleifzylinder abschleift. Bei dieser Ausführung hat sich jedoch gezeigt, daß die Schleifzylinder immer genau auf die Höhe des nachfolgenden, festen Druckbalkens eingestellt sein müssen. Wird der Schleifzylinder ein wenig zu tief eingestellt, dann beginnt das Werkstück infolge des fehlenden Gegendruckes zu flattern, liegt der Schleifzylinder höher als die nachfolgende Gegenplatte, wird zuwenig abgeschliffen, und das Werkstück drängt die Vorschubeinrichtung nach unten ab, so daß keine genaue Schleifarbeit erzielt werden kann.
  • An einer anderen, zum Vorschlag gebrachten Zylinderschleifmaschine zum Schleifen auf Dicke sowie mit gleicher Spanabnahme werden die starren Druckbalken vor, hinter und zwischen den Schleifzylindern durch Federdruckbalken ersetzt. Diese Federdruckbalken bestehen aus einem Tragkörper, über dessen gerade, starre Gleitfläche Blattfedern vorstehen, die in Aussparungen in der Gleitfläche hinter die Gleitflächenebene zurückgedrückt werden können. Beim Schleifen mit gleicher Spanabnahine und in lotrechter Richtung federndem Tisch werden die Blattfedern durch das Werkstück hinter die Gleitflächenebene der Druckbalken zurückgedrückt, so daß das Werkstück an festen Gegenplatten anliegt. Beim Schleifen auf Dicke mit unwirksamer Tischfederung läßt man nur die Blattfedern auf das Werkstück drücken und verhindert somit ein Flattern des'W erkstückes.
  • An dieser Maschine beschriebener Art muß aber beim Schleifen mit gleicher Spanabnahme eine zusätzliche Kraft zum Zurückdrücken der Federn hinter die Gleitbahnebene der Druckbalken aufgebracht werden, so daß die Gefahr besteht, daß infolge des hohen Anpreßdruckes das Werkstück unter Umständen nur ungleichmäßig oder gar nicht gefördert wird. Weiterhin kann ein großer Teil des von den Schleifzylindern von der Zerspanungsstelle vorwiegend in tangentialer Richtung weggeschleuderten Schleifstaubes zwischen die Federn und die zur Aufnahme der Federn dienenden Aussparungen in den Druckbalkengleitflächen gelangen. Dort setzt sich der Schleifstaub fest und bleibt insbesondere bei harzhaltigem Schleifgut fest kleben. Infolgedessen lassen sich die Federn nicht mehr in die vorgesehenen Aussparungen hineindrücken und werden auch sonst an ihrer Höhenbewegung behindert. Dadurch kann nach einer gewissen, meist kurzen Betriebsdauer weder ein Schleifen mit gleicher Spanabnahme noch ein Dickeschleifen ausgeführt werden. Die notwendige Säuberung der Druckbalkenaussparungen von anklebendem verharztem Holzstaub ist infolge der schlechten Zugänglichkeit dieser Teile der Maschine schwierig und nur mit großem Zeitaufwand auszuführen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zylinderschleifmaschine zu schaffen, die ohne ,größere Umrichtarbeit ein einwandfreies Schleifen mit gleicher Spanabnahme sowie auf gleiche Dicke ermöglicht. Hierzu wird beim Schleifen auf gleiche Dicke mit starrem Tisch vor dem ersten Schleifzylinder ein um eine feststehende Achse schwenkbarer Druckbalken oder ein an Hebeln aufgehängter Druckbalken angebracht, dessen Gleitbahn beim Eintritt des Werkstückes von diesem nach oben bzw. um den Schleifzylinderumfang mit gleichbleibendem Abstand vom Schleifzylinder geschwenkt wird. Der Druck kann für das Schleifen ungleich starker Werkstücke auch als Gliederdruckbalken ausgebildet werden, dessen Druckglieder das Werkstück über seine gesamte Breite auf das Vorschubelement drücken oder beim Schleifen von Leisten jede einzelne Leiste erfassen.
  • Die Druckbalken zwischen sämtlichen Schleifzylindern sind in lotrechten Gleitführungen in der Höhe beweglich und halten die Werkstücke nieder. Die aus der Maschine auslaufenden Werkstücke werden hinter dem letzten Schleifzylinder durch einen um eine feststehende Achse schwenkbaren Druckbalken niedergehalten. An Stelle der lotrechten Gleitführungen können auch Hebelkonstruktionen vorgesehen werden, an denen die Druckbalken höhenbeweglich angebracht sind.
  • Zum Schleifen mit gleicher Spanabnahrne mit in lotrechterRichtung federndemTisch müssen sämtliche Druckeinrichtungen in feststehende Gegenplatten, gegen die das Werkstück gepreßt werden kann, umgewandelt werden. Dieses geschieht in einfacher Weise durch das Andrücken der Druckbalken gegen feststehende, gegebenenfalls einjustierbare Anschläge im :Maschinengestell.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise ein Querschnitt durch eine dem Erfindungsgedanken entsprechende :Maschine gezeigt.
  • Im Maschinengestell 1 sind die oszillierenden Schleifzylinder 2 und 3 gelagert. Vor, hinter und zwischen den Schleifzylindern 2 und 3 sind Druckbalken 4, 5 und 6 angeordnet. Unterhalb der Schleifzylinder 2 und 3 sowie der Druckbalken 4, 5 und 6 läuft in einem Tisch 7 ein endloses Vorschubband 8 um. DerTisch ruht auf Säulen9 und 10 und ist mittels Handrad 11, Schneckentrieb 12 und Zahnstangentrieb 13 höhenverstellbar. Die Schneckenwelle 14 stützt sich über die Feder 15 gegen die Mutter 16 ab, so daß beim Schleifen mit gleicher Spanabnahme der Tisch 7 nach unten abfedern kann. Durch Verdrehen der Mutter 16 kann die Federwirkung verändert und die Federung ganz aufgehoben werden, wenn die Mutter 16 gegen den Bund 17 der auf der Schneckenwelle 14 sitzenden Federhülse 18 gedreht wird.
  • Der Druckbalken 4 ist mit Winkelhebeln 4' versehen, die um die im Maschinengestell 1 befestigte Achse 19 nach oben schwenkbar sind und in Ruhestellung durch die Druckfeder20 gegen den festen Anschlag 21 gedrückt werden. Zwischen den Schleifzylindern 2 und 3 ist der Druckbalken 5 in lotrechten Gleitführungen 22 geführt und liegt in Ruhestellung infolge seines Eigengewichtes und der wirkenden Kraft der Feder 23 auf dem festen Anschlag 24 auf. Der letzte Druckbalken 6 ist wieder mit Winkelhebeln 6' versehen, die um die im Maschinengestell 1 befestigte Achse 26 schwenkbar sind und in Ruhestellung durch die Feder27 gegen den festen Anschlag 28 gedrückt werden.
  • Beim Dickeschleifen ist die Tischfeder 15 unwirksam. Die Gleitbahnebene des Druckbalkens 4 wird von dem einlaufenden Werkstück um ein der abzuschleifenden Dicke entsprechendes Maß nach oben gehoben und hält vor der Schleifwalze 2 das Werkstück nieder. In der Regel beseitigt die Schleifwalze 2 schon die gröbsten Ungleichmäßigkeiten der W erkstückoberfläche, so daß das Werkstück planparallel zur Gegenseite geschliffen unter den Druckbalken 5 gelangt und von diesem niedergehalten wird. Das Werkstück passiert dann die Schleifwalze 3. Der Druckbalken 6 verhindert, daß das auslaufende Werkstück ins Flattern kommt.
  • Das Umstellen der Maschine zum Schleifen parallel zur Gutseite erfolgt durch das Aufheben der Federung derDruckbalken4, 5 und 6. Hierzu werden mittels der Schrauben 29, 30 und 31 die Druckbalken 4, 5 und 6 mit ihren entsprechenden Widerlagerteilen gegen die festen Anschläge 21, 24 und 28 gepreßt und somit in feste Gegenplatten verwandelt.
  • Durch Abdrehen der Mutter 16 vom Bund der Federhülse 18 wird die Feder 15 wirksam, und das Werkstück kann mit dem Tisch 7 federnd gegen die nunmehr feststehenden Drucke 4, 5 und 6 gedrückt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zylinderschleifmaschine mit federnd angeordneten Druckbalken zum wahlweisen Schleifen auf gleiche Spanabnahme oder gleiche Dicke von Holz, Kunststoffen od. dgl. mit Vorschub durch endlose Plattengliederkette oder endloses Gummiband, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschalten der Federwirkung beim Schleifen auf gleiche Spanabnahme die Druckbalken (4, 5, 6) durch Stellschrauben (29,30,31) gegen entsprechende feste Anschläge (21, 24, 28) am Maschinengestell (1) andrückbar sind.
  2. 2. Zylinderschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbalken (4, 6) vor dem ersten Schleifzylinder (2) und hinter dem letzten Schleifzylinder (3) mit schwenkbaren Winkelhebeln (4', 6') versehen sind.
  3. 3. Zylinderschleifmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbalken (5) zwischen den Schleifzylindern in an sich bekannter Weise in lotrechten Gleitführungen (22) gelagert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 927 827.
DESCH22862A 1957-09-28 1957-09-28 Zylinderschleifmaschine fuer Holzbearbeitung Pending DE1085659B (de)

Priority Applications (1)

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DESCH22862A DE1085659B (de) 1957-09-28 1957-09-28 Zylinderschleifmaschine fuer Holzbearbeitung

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DESCH22862A DE1085659B (de) 1957-09-28 1957-09-28 Zylinderschleifmaschine fuer Holzbearbeitung

Publications (1)

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DE1085659B true DE1085659B (de) 1960-07-21

Family

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2454873A1 (fr) * 1979-04-25 1980-11-21 Jonasson Bertil Machine d'abrasion a courroies
FR2534839A1 (fr) * 1982-10-20 1984-04-27 Elan Machine automatique a ebavurer des pieces de petites dimensions

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE927827C (de) * 1953-02-26 1955-05-16 Hans Weber Trommelschleifmaschine mit Druckbalken

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EP0108009A1 (de) * 1982-10-20 1984-05-09 Société ELAN Société à Responsabilité Limitée dite: Automatische Maschine zum Abgraten von Werkstücken kleiner Ausmassen

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