DE1085561B - Schrankenbaum in Leichtbauweise - Google Patents
Schrankenbaum in LeichtbauweiseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/02—Guards or obstacles for preventing access to the route
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/16—Prestressed structures
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Description
- Schrankenbaum in Leichtbauweise Zusatz zum Patent 954 707 Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Einrichtung eines in Leichtbauweise ausgeführten Schrankenbaumes mit elliptischem Querschnitt nach Patent 954707.
- Die Diagonalverstrebung nach dem Hauptpatent ist geeignet, den vorzugsweise verwendeten Halbschrankenbäumen, die eine einheitliche und relativ geringe Länge haben, eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit zu verleihen. Soll nun aber der Erfindungsgedanke gemäß dem Hauptpatent auch für Vollschrankenbäume Verwendung finden, so müßten diese auch eine entsprechend ihrer unterschiedlichen Länge ausgebildete Diagonalverstrebung erhalten. Vollschrankenbäume weisen aber, wie bekannt, gegenüber Halbschrankenbäumen, entsprechend der jeweiligen Straßenbreite, unterschiedliche Längen auf.
- Dieser Umstand setzt bei Anwendung eines wirtschaftlich wirkenden elliptischen Baumquerschnittes und gleicher Festigkeit gegen Bruch sowie Steifigkeit, für alle Längen unterschiedliche Arten von Konstruktionen der Diagonalverstrebungen voraus. Weiterhin muß als Nachteil -angesehen werden, daß eine Diagonalverstrebung keine Einstellung der Festigkeit und Steifigkeit zuläßt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe dem Schrankenbaum nach dem Hauptpatent einerseits eine erhöhte Festigkeit gegen Bruch und Steifigkeit erteilt und andererseits eine Einstellung derselben ermöglicht wird.
- Der Schrankenbaum nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch ein den Baum auf seinen Schmalseiten umspannendes, die Vorspannung erhöhendes Bauelement, vorzugsweise ein Spannband, das die Festigkeit des Baumes gegen Bruch und seine Steifigkeit steigert.
- Die Vorteile, die sich aus der Anwendung der Erfindung ergeben, sind folgende: Zunächst kann bei elliptischem Querschnitt des Baumes der kleine Durchmesser der Ellipse relativ klein gehalten werden. Dies ist aber besonders bei langen Bäumen wegen der Windlast und des aufzuwendenden Drehmomentes von wirtschaftlichem Interesse. Darüber hinaus können aber auch für Halb-oder Vollschrankenbetrieb die gleichen Bauelemente des Schrankenantriebes Verwendung finden. Der wesentlichste Vorteil der Erfindung ist jedoch darin zu erblicken, daß die Festigkeit gegen Bruch eines Schrankenbaumes mit gegebenem Baumquerschnitt und die Steifigkeit ohne Veränderung des Querschnittes auf eine bestimmbare Größe zu erhöhen sind.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung beispielsweise dar: Fig. 1 ist die eine Seitenansicht eines Schrankenbaumes, F ig. 2 der Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 und Fig. 3 eine besondere Ausbildung der Spannungskompensation für das Spannband.
- In Fig. 2 ist das das besondere Merkmal der Erfindung darstellende Spannband 1, welches den Schrankenbaum 2 auf seinen Schmalseiten über die Gesamtlänge umgibt, wiedergegeben. Das Spannband ist durch eine Klemmvorrichtung 3 in der Mitte des freien Endes des Schrankenbaumes befestigt, so daß das Spannband aus zwei gleich langen und gleichmäßig wirksamen Teilen besteht. Die beiden Enden des Spannbandes, die dem freien Ende des Schrankenbaumes gegenüberliegen, sind an zwei gleichartigen Spanneinrichtungen 4 befestigt. Dabei weist jede dieser Spanneinrichtungen eine Kompensation auf, mit deren Hilfe durch physikalische Einflüsse hervorgerufene Längen- bzw. Spannungsänderungen ausgeglichen werden. Das Kompensationsmittel besteht gemäß Fig. 2 aus zwei Druckfedern 5 bzw. gemäß Fig. 3 aus einer Blattfeder 6.
- Das Spannband 1, welches in Ausnehmungen der Längsholme 7 verläuft und nur von der Deckhaut 8 des Baumes abgedeckt ist, besitzt zwischen der Sollbruchstelle 9 des Schrankenbaumes und seiner Einspannstelle eine beidseitige Sollbruchstelle 10 (Fig. 1).
- Zur Erhöhung der Festigkeit gegen Bruch und Steifigkeit erhält das Spannband 1 durch beide Spanneinrichtungen 4 eine gleichseitige Vorspannung.
- Erfolgt nun eine Fremdeinwirkung P in Pfeilrichtung auf das freie Baumende, so tritt so lange keine Durchbiegung des Baumes auf, bis die aus der ausübenden Kraft herrührende Biegespannung der Vorspannung im Spannband entspricht. Übersteigt die ausübende Kraft den erwähnten Wert, so tritt eine Durchbiegung des Baumes auf. Dabei erfolgt gleichzeitig eine Zunahme der Biegespannung im Spannband und eine Belastung des Baumquerschnittes. Die Auslenkung des Schrankenbaumes wird durch die Fesfigkeit des Baumquerschnittes bestimmt; der Bruch tritt bei Erreichen der Bruchspannung des Baumquerschnittes ein. Das Spannband muß demnach reißen, wenn die Summe aus eigener Vorspannung und der Biegespannung des Baumquerschnittes erreicht ist. Die dem Spannband zugeteilten Sollbruchstellen begrenzen die vorerwähnte Summe der Spannungen, wobei die Biegespannung aus der Auslenkung konstant bleibt, während die Vorspannung des Spannbandes den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt ist.
- Aus vorstehendem erhellt, daß die Festigkeit des Schrankenbaumes gegen Bruch durch die Erfindung in bestimmbarer Weise erhöht werden kann.
- Bei Auftreten des Bruches tritt zwangläufig ein Erschlaffen desjenigen Teiles des Spannbandes ein, welcher in die Baumseite eingelegt ist, die der beaufschlagten Seite gegenüberliegt. Diese Erschlaffung führt bei ausreichender Auslenkung des brechenden Baumes zur Lösung einer Bandverbindung 11. Damit wird das abgebrochene Ende des Baumes endgültig vom im Antrieb verbleibenden Baumstumpf getrennt.
- Wirken auf den Schrankenbaum und damit auf das Spannband äußere Einflüsse wie Temperaturänderungen oder Feuchtigkeit ein, so können Längen- und damit Spannungsveränderungen auftreten. Dies würde zu unerwünschten Veränderungen der Vorspannung des Spannbandes führen. Gemäß einer weiteren Aus-Bildung der Erfindung wird diese Vorspannungsänderung durch an den Einspannstellen angreifende Druck-oder Blattfedern 5 bzw. 6 ausgeglichen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schrankenbaum in Leichtbauweise, vorzugsweise für automatische Halbschrankenanlagen mit elliptischem Querschnitt, nach Patent 954 707, gekennzeichnet durch ein den Baum auf seinen Schmalseiten umspannendes die Vorspannung erhöhendes Bauelement, vorzugsweise ein Spannband, das die Festigkeit des Baumes gegen Bruch und seine Steifigkeit steigert.
- 2. Schrankenbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Schrankenbaum umspannende Spannband (1) am freien Ende des Baumes befestigt ist und daß die beiden Enden des Spannbandes an dem dem freien Ende des Baumes gegenüberliegenden Ende gleichmäßig vorgespannt sind.
- 3. Schrankenbaum nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des Spannbandes je eine Sollbruchstelle (10) aufweisen, die sich jeweils zwischen der Sollbruchstelle (9) des Baumes und seiner Einspannstelle befinden.
- 4. Schrankenbaum nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch physikalische Einflüsse bedingte Änderung der Vorspannung des Spannbandes durch eine oder mehrere an den Einspannstellen angreifende Federn (5, 6) ausgeglichen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13826A DE1085561B (de) | 1958-02-08 | 1958-02-08 | Schrankenbaum in Leichtbauweise |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13826A DE1085561B (de) | 1958-02-08 | 1958-02-08 | Schrankenbaum in Leichtbauweise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085561B true DE1085561B (de) | 1960-07-21 |
Family
ID=7574364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV13826A Pending DE1085561B (de) | 1958-02-08 | 1958-02-08 | Schrankenbaum in Leichtbauweise |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085561B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3198990A (en) * | 1961-12-01 | 1965-08-03 | Bunker Ramo | Electronic circuit modules having cellular bodies and method of making same |
| US20110183094A1 (en) * | 2008-06-30 | 2011-07-28 | Bo Blomqvist | Unstayed composite mast |
-
1958
- 1958-02-08 DE DEV13826A patent/DE1085561B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3198990A (en) * | 1961-12-01 | 1965-08-03 | Bunker Ramo | Electronic circuit modules having cellular bodies and method of making same |
| US20110183094A1 (en) * | 2008-06-30 | 2011-07-28 | Bo Blomqvist | Unstayed composite mast |
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