DE1085419B - Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem Belichtungsmesser - Google Patents
Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem BelichtungsmesserInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
DEUTSCHES
In den Verschluß- und Blendenmechaniemen photographiischer
Apparate sind bekanntlich Anschläge vorgesehen, die die Einstellbereiche für die Belichtungsfaktoren begrenzen. Bei einer Kamera mit gekuppeltem
lichtelektrischem Belichtungsmesser werden dann die Endlagen des Nachführorgans des Belichtungsmessers
ebenfalls durch diese Begrenzungsanschläge bestimmt.
Sobald aber in das Kupplungsgetriebe zum Nachführorgan noch Zusatzfaktoren wie Filmempfindlichkeiten,
Filterwerte u. dgl. einbringbar sind, können sich die Verhältnisse im Getriebe derart verschieben,
daß die Begrenzungsanschläge des Verschluß- und Blendenmechanismus mitunter erst wirken, wenn das
Nachführorgan in der einen oder andern Richtung über die Endlage hinausgewandert ist, die ihm in Hinblick
auf räumliche Anordnungen oder sonstige Umstände äußerst vorgegeben war. Beschädigungen des
Nachführorgans können die nachteilige Folge sein.
Man versuchte schon, diesem Übelstand durch ein zwischengeschaltetes Kurvengetriebe solcher Gestaltung
zu begegnen, daß von seiten des Verschluß- und Blendenmechanismus her dem Nachführorgan Steuerbewegungen
nur innerhalb seines vorgegebenen Einstellbereiches erteilt werden. Zwar kommt dabei das
Nachführorgan in den vorgegebenen Endlagen zum Stillstand, und es kann dort mit dem Instrumentzeiger
des Belichtungsmessers in Deckung sein, aber die Einstell- und Anzeigemittel für Verschluß und Blende
sind darüber hinaus einstellbar, bis ihre genannten eigenen Begrenzungsanschläge wirksam werden. Es
ergeben sich dann unkontrollierbare Grenzbereiche mit Fehlanzeigen.
Demgegenüber sind nach der Erfindung im Kupplungsgetriebe zum Nachführorgan zusätzliche Begrenzungsmittel
vorgesehen, die an Stelle der Begrenzungsanschläge des Verschluß- und Blendenmechanismus
in den vorgegebenen Endlagen des Nachführorgans des Belichtungsmessers wirksam werden und das Gesamtgetriebe
anhalten, wenn eingebrachte Zusatzfaktoren das Wirksamwerden der Begrenzungsanschläge
des Verschluß- und Blendenmechanismus über die vorgegebenen Endlagen des Nachführorgans hinaus verlegen.
Befindet sich jetzt das Nachführorgan in einer Endlage und ist es dabei in Deckung mit dem Instrumentzeiger,
so sind Belichtungszeit und Blende stets richtig auf den Meßwert eingestellt, und ihre Anzeigemittel
liefern richtige Ableseergebnisse.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen diese zusätzlichen Begrenzungsmittel
aus Anschlägen, von denen welche ortsfest angebracht sind und andere sich als Gegenanschlag an
einem Glied des Kupplungsgetriebes zum Nachführorgan befinden. So können z. B. zwei ortsfeste An-Kamera
mit gekuppeltem
lichtelektrischem Belichtungsmesser
lichtelektrischem Belichtungsmesser
Anmelder:
Zeiss Ikon Aktiengesellschaft,
Stuttgart S, Dornhaldenstr. 5
Stuttgart S, Dornhaldenstr. 5
Johann Hahn, Edgar Sauer, Stuttgart,
und Horst Wutzier, Stuttgart-Degerloch,
sind als Erfinder genannt worden
schlage vorgesehen sein, die einen dem vorgegebenen
Einstellbereich des Nachführorgans entsprechenden Abstand voneinander haben und zwischen denen ein
Stift läuft, der an dem Träger der Steuerkurve eines dem Instrument des Belichtungsmessers beigeordneten
Kurvengetriebes sitzt, das die Nichtlinearität des Zeigerausschlages berücksichtigt. Die zusätzlichen Begrenzungsmittel
können einstellbar sein, etwa für Justierzwecke, indem z. B. ein Bogenschlitz, dessen
Enden die Anschläge bilden, oder zwei gesonderte Anschlage je für sich einstellbar auf einer ortsfesten Unterlage
befestigt sind. Das erlaubt es, den Bewegungsbereich des Nachführorgans den räumlichen Gegebenheiten
genau anzupassen oder ihn mit der Bereichsbegrenzung abzustimmen, die vom Verschluß- und
Blendenmechanismus ausgeht.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand der schematischen Darstellung zweier Ausführungsbeispiele
erläutert.
In Fig. 1 trägt eine Scheibe 1 eine Steuerkurve für einen Nachführzeiger 2 des Belichtungsmessers, dessen
Galvanometer und Instrumentzeiger bei 3 und 4 angedeutet sind. Bei einer Betätigung eines etwa um
einen Zentralverschluß drehbaren Belichtungswerteinstellgliedes
5 wird über ein schematisch dargestelltes Nachführgetriebe 6 bis 10 die Kurvenscheibe 1
gedreht und mittels eines an ihr anliegenden Armes 11 des Nachführzeigers 2 dieser so lange geschwenkt, bis
der Instrumentzeiger 4 die Ringmarke 12 des Nachführzeigers 2 symmetrisch kreuzt. Dann ist der ge-
009 550/113
messene Belichtungswert in die Einstellvorrichtung eingebracht.
Axial hinter dem Belichtungswertstellglied 5 und lösbar mit diesem gekuppelt befindet sich ein Stellorgan
13 zum Einbringen der Empfindlichkeit des jeweils verwendeten Filmes. Das Einbringen geschieht
dadurch, daß ein Kupplungsarm 17, der mit einer Nase 19 in entsprechende Verzahnungen des Belichtungswertstellgliedes
5 einrastet, in einen im Stellorgan 13 belassenen Schlitz 18 zurückgezogen wird
(Entkuppluagsstellung) und die Stellglieder 5 und 13 gegeneinander verdreht werden, bis einem Index 20
des Gliedes 5 die zu berücksichtigende Zahl einer Empfin!dlichkeitsskala20' des Stellorgane 13 gegenübersteht.
Sollen auch noch Filterfaktoren berücksichtigt werden, so wird die Skala 20' nicht auf den Index
20, sondern auf die betreffende Verlängerangszahl,
beispielsweise die Zahl 4, eingestellt.
Auf dem Belichtungswertstellglied 5 ist auch eine Blendenskala 14 angebracht. Ihr gegenüber befindet
sich eine ortsfeste Zeitskala 15. Eingestellt am Verschluß sind die Blenden- und Zeitwerte, die jeweils
einer auf einem vorderen Einstellring angebrachten Marke 16 gegenüberstehen.
Im Verschluß wird der durch das Belichtungswerteinstellglied 5 eingeführte Belichtungswert auf nicht
näher dargestellte Art mittels einer Differentialeinrichtung in Blenden- und Zeitwerte umgebildet. Die
gezeichneten Ausführungsbeispiele gehen dazu von einem früheren Vorschlag mit einer Blendeneinrichtung
aus, die zwei Steller für die Lamellen hat. Dementsprechend ist das BelichtungswerteinstellgMed
5 mit dem einen Blendensteller, der die Marke 16 tragende Einstellring (Zeiteinstellglied)
mit dem anderen Blendensteller gekuppelt, und zwar derart, daß bei gleichsinnigem Verdrehen der beiden
Glieder 5 und 16 das eine Glied die Blende öffnet, das andere Glied sie schließt und daß 'beim Verkleinern
des Zeitwertes durch 16 die Blende entsprechend geöffnet wird, und umgekehrt.
An sich ist der die Marke 16 tragende Zeitring nur im Bereich der Zeitskala 15 einstellbar, im gezeichneten
Ausführungsbeispiel sind dies neun Intervalle. Die Endlagen der Marke 16 sind durch feste Anschläge
im Verschluß begrenzt. Das Belichtungswerteinstellglied 5 ist über den Zeiteinstellbereich hinaus
zusätzlich iim den Blendeneinstellbereich einstellbar,
im gezeichneten Ausführungsbeispiel also um insgesamt fünfzehn Intervalle. Gegeneinander haben das
Belichtungswerteinstellglied 5 und das die Marke 16 tragende Zeiteinstellglied einen Freigang von der
Größe des Blendenbereiches. Darüber hinaus bis zum Anschlagen des Zeiteinstellgliedes in einer Endlage
besteht gegenseitige Mitnahme.
Das Belichtungswerteinstellglied 5 kann also zwischen zwei durch Verschlußanschläge bestimmten
Endlagen um fünfzehn Intervalle verstellt werden. Entsprechend sind unter Berücksichtigung physikalischer
und räumlicher Gegebenheiten der Ausschlagbereich des Instrumentzeigers 4 und der Laiufbereich
des Nachführzeigers 2 bemessen, welch letzterer mittels des Verbindungsgetriebes 6 bis 11 die jeweilige
Einstellung des Belichtungswerteinstellgliedes 5 erhält. Mitunter wird der Instrumentzeiger 4 nicht die
volle am Verschluß gegebene Intervallzahl erweisen.
Durch das Berücksichtigen anderer FilmempfmdlicMceiten
und/oder weiterer Faktoren mittels des· Stellorgans 13 wird jedoch der Nachführzeiger2 gegenüber
dem Belichtungswerteinstellglied 5 verschoben, was beim gezeichneten Ausführungsbeispiel bis
zu acht Belichtungswertstufen ausmachen kann. Dadurch
ist der VerstelLbereich des Nachführzeigers 2 gegenüber dem ihm konstruktiv zugewiesenen Raum
verlagert worden und beim Annähern des Belichtungswerteinstellgliedes
5 an eine seiner Endlagen im Verschluß kann dann der Nachführzeiger 2 gezwungen
sein, über die ihm vorgegebene Endlage hinauszuwandern. Dafür ist kein Raum.
Um dem zu begegnen, sind nach der Erfindung zusätzliche Begrenzungsanschläge vorgesehen. An der Kurvenscheibe 1 ist ein Stift 21 befestigt. Er läuft in einer gehäusefesten Nut 22, deren Enden als Anschläge für den Stift ein Weiterdrehen der Kurvenscheibe 1 durch das Belichtungswerteinstellglied 5 dann verhindem, wenn der Nachführzeiger 2 in eine seiner beiden vorgegebenen Endlagen gelangt ist. Der Zeiger selbst bleibt dabei völlig entlastet. Die Kurvenscheibe 1 ist kräftig genug, die Anechlagstöße ohne Schaden abzufangen. Ein Hinauswandern des Nachführzeigers 2 über den tatsächlichen Anzeigebereich sowie falsche Anzeigen sind damit ausgeschaltet. Beim Wirksamwerden des Anschlagstiftes 21 in einer der beiden Endlagen des Nachführzeigers 2 kommt die geschilderte Einstellbegrenzung, die das Belichtungswertstellglied5 des Verschlusses in seiner entsprechenden Endlage sonst stoppt, nicht zur Wirkung.
Um dem zu begegnen, sind nach der Erfindung zusätzliche Begrenzungsanschläge vorgesehen. An der Kurvenscheibe 1 ist ein Stift 21 befestigt. Er läuft in einer gehäusefesten Nut 22, deren Enden als Anschläge für den Stift ein Weiterdrehen der Kurvenscheibe 1 durch das Belichtungswerteinstellglied 5 dann verhindem, wenn der Nachführzeiger 2 in eine seiner beiden vorgegebenen Endlagen gelangt ist. Der Zeiger selbst bleibt dabei völlig entlastet. Die Kurvenscheibe 1 ist kräftig genug, die Anechlagstöße ohne Schaden abzufangen. Ein Hinauswandern des Nachführzeigers 2 über den tatsächlichen Anzeigebereich sowie falsche Anzeigen sind damit ausgeschaltet. Beim Wirksamwerden des Anschlagstiftes 21 in einer der beiden Endlagen des Nachführzeigers 2 kommt die geschilderte Einstellbegrenzung, die das Belichtungswertstellglied5 des Verschlusses in seiner entsprechenden Endlage sonst stoppt, nicht zur Wirkung.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist an Stelle der vorerläuterten ebenen Steuerkurvenscheibe 1 eine
die optische Achse der Kamera umgebende Topfscheibe 23 vorgesehen. Sie steht mittels eines Abtaststiftes
24 mit dem Nachführzeiger 2 in Verbindung. Zur Kupplung mit dem Belichtungswertstellglied 5
dient im wesentlichen eine aus einem festen Lappen 25 und dem Teil 17 gebildete Steckkupplung. Die zusätzliehen
Begrenzungsanschläge bildet ein an der Topfscheibe 23 befestigter Stift 26 im Verein mit einer gehäusefesten,
um die optische Achse der Kamera gekrümmten Nut oder Ausnehmung 27. Natürlich wäre
auch die umgekehrte Anordnung, also der Stift am Gehäuse und die Ausnehmung in der Topfscheibe 23,
möglich. An Stelle der Verbindung 26, 27 kann auch ein Schlitz 32 in einem gehäusefesten Lappen 33
vorgesehen sein, in dem dann der Kupplungsteil 17 läuft und an den Enden des Laufbereiches anschlägt.
Claims (5)
1. Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem Belichtungsmesser, bei der im Verschluß- und
Blendenmechanismus die Einstellbereiche der Belichtungsfaktoren durch Anschläge begrenzt und
im Kupplungsgetriebe zum Nachführorgan des Belichtungsmessers Mittel vorgesehen sind, um
Zusatzfaktoren wie Filmempfindlichkeiten, Filterwerte u. dgl. einzubringen, dadurch gekennzeichnet,
daß im Kupplungsgetriebe zum Nachführorgan zusätzliche Begrenzungsmittel (21, 22) angeordnet
sind, die an Stelle der Begrenzungsanschläge des Verschluß- und Blendenmechanismus in den vor-
öo gegebenen Endlagen des Nachführorgans (2) des Belichtungsmessers wirksam werden und das
Gesamtgetriebe anhalten, wenn eingebrachte Zusatzfaktoren die Verhältnisse im Kupplungsgetriebe
so ändern, daß das Nachführorgan über eine vorgegebene Endlage hinauswandern würde.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Begrenzungsmittel
aus Anschlägen (21 in Fig. 1; 26 in Fig. 2) bestehen, die das Nachführorgan (2) am Überschreiten
seiner vorgegebenen Endlagen hindern.
i UOO
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ortsfeste Anschläge auf den Kurventräger
(1; 23) eines im Kupplungsgetriebe befindlichen Kurvengetriebes (I3 11; 23, 24) wirken und
die Beweglichkeit des Kurventrägers auf das Maß des dem Nachführorgan (2) vorgegebenen Bewegungsbereichs
begrenzen.
4. Kamera nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Stift-Schlitzsteuerung (21, 22;
26, 27) als Bewegungsbegrenzung.
5. Kamera nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Begrenzungsmittel
für Justierzwecke einstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ6508A DE1085419B (de) | 1958-02-12 | 1958-02-12 | Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem Belichtungsmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ6508A DE1085419B (de) | 1958-02-12 | 1958-02-12 | Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem Belichtungsmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085419B true DE1085419B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=7619782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ6508A Pending DE1085419B (de) | 1958-02-12 | 1958-02-12 | Kamera mit gekuppeltem lichtelektrischem Belichtungsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085419B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263494B (de) * | 1962-04-19 | 1968-03-14 | Zeiss Ikon Ag | Photographische Kamera oder Verschluss mit Blitzlichtautomatik |
-
1958
- 1958-02-12 DE DEZ6508A patent/DE1085419B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1263494B (de) * | 1962-04-19 | 1968-03-14 | Zeiss Ikon Ag | Photographische Kamera oder Verschluss mit Blitzlichtautomatik |
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