DE1085479B - Grubenstempelkappe - Google Patents
GrubenstempelkappeInfo
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- DE1085479B DE1085479B DEM36562A DEM0036562A DE1085479B DE 1085479 B DE1085479 B DE 1085479B DE M36562 A DEM36562 A DE M36562A DE M0036562 A DEM0036562 A DE M0036562A DE 1085479 B DE1085479 B DE 1085479B
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- cap
- pit
- pit punch
- robbery
- lever arm
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D17/00—Caps for supporting mine roofs
- E21D17/02—Cantilever extension or similar protecting devices
- E21D17/08—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props
- E21D17/086—Cap joints for obtaining a coal-face free of pit-props or articulated type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Description
- Grubenstempelkappe Die Erfindung betrifft eine gelenkige Grubenstempelkappe unter Verwendung von Hohlprofilen, die mittels eines im Hohlprofil gelagerten Querkeils anwinkelbar ist.
- Derartige Grubenstempelkappen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Beispielsweise ist vorgeschlagen worden, zwischen den Enden zweier aufeinanderfolgender Kappen aus Hohlprofilen eine Lasche anzuordnen, die einerseits um einen Bolzen drehbar ist und andererseits unter der Wirkung eines Querkeils steht. Als Widerlager für das Ver.Schwenken. der Kappen dient ein Ring. Die auf den Ring ausgeübten Kräfte sind groß. Sie können vom Ring nur aufgenommen werden, wenn dieser sehr stark bemessen wird. Ein solcher Ring ist aber im Zuge der Kappenprofile schwer unterzubringen. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform sind die Kappenenden mit je einer Nase und mit je einem Drehbolzen versehen. Sie sind außerdem an ein Verbindungsstück angelenkt, das aus zwei Laschen besteht. In je eine Öffnung der Laschen wird ein profilierter Querkeil eingetrieben. Diese Ausführungsform erfordert eine große Anzahl von Einzelteilen. Die an den Nasen auftretenden Kräfte sind gleichfalls groß, die Bemessung für größere Gebirgsdrücke ist schwierig.
- Bei den bekannten Ausführungsformen ist infolge der ungünstigen Hebelverhältnisse in bezug auf die angreifende Kraft der Kappenverbinder der schwächste Teil, die Belastbarkeit der Hohlprofile wird also nicht voll ausgenutzt.
- Bei der Grubenstempelkappe gemäß der Erfindung ist in einem Kappenende ein zweiarmiger Gelenkhebel gelagert. Ein Hebelarm ist im Hohlprofil durch einen Ouerkeil anwinkelbar. Der andere Hebelarrn stützt gegen einen Raubbolzen ab, der in diesen Hebelarm eingreift. Der zweiarmige Gelenkhebel gestattet die günstigste konstruktive Gestaltung der Hebelverhältnisse. Dadurch, daß der Raubbolzen in den zugehörigen Hebelarm eingreift, wird die Zugverbindung in Kappenlängsrichtung gewährleistet. Einbau und Rauben gestalten sich einfach, weil nur ein Raubbolzen zu betätigen ist.
- Mit Vorteil sind die Abstände des Querkeils und des Raubkeils vom Drehpunkt des Gelenkhebels gleich, und sie betragen mindestens ein Fünftel der Kappenlänge. Die Gleichheit der Abstände bewirkt eine gleichmäßige Beanspruchung beider Kappenenden, Besonders wesentlich ist der große Abstand der Keile vom Drehpunkt, der bei den bekannten Ausführungsformen konstraktionsbedingt nur einen Bruchteil beträgt. Durch die erfindungsgemäß entstehenden langen Hebelarme wird die Beanspruchung an den Auflagerstellen stark vermindert. Die Belastbarkeit von Kappenverbinder und Hohlprofil sind annähernd gleich, die des Hohlprofils wird voll ausgenutzt.
- Die Lagerung des Raubbolzens im Hebelarm umgreift den Raubbolzen mit Vorteil auf seinem halben Umfang. Die Zugverbindung der aufeinanderfolgenden Kappen wird hierdurch auch bei starker Abwinkelung sichergestellt.
- Nach einem weiteren Erfindungsgedanken greifen die Seitenwände des einen Kappenendes gelenkartig in die des andern ein. Ist die vorzupfändende Kappe eingesteckt, so stützen sich ihre Seitenwände auf denen der eingebauten Kappe ab.
- Die vorzupfändende Kappe kann also nicht nach unten ausweichen. Das Einsteckende stützt sich einerseits mit dem Hebelende in der eingebauten Kappe, andererseits am unteren Gelenk ab. Die Kappe hängt frei tragend, bis der Raubbolzen eingetrieben wird.
- Ein wesentlicher Vorteil der Grubenstempelkappe gemäß der Erfindung ist ihr geringes Gewicht, das erfahrungsgemäß bis etwa zur Hälfte des Gewichtes vergleichbarer Ausführungsformen gesenkt werden kann. Die Kappenenden sind den stärksten Beanspruchungen ausgesetzt. Werden sie im Bereich des Gelenkhebels mit Verstärkungsplatten versehen, so können sie auf die übrige Länge entsprechend schwächer bemessen werden.
- Dem gleichen Zweck dienen Verstärkungsstücke an den Auflagerstellen des Querkeils und des Raubbolzens.
- Eine weitere Gewichtsersparnis ergibt sich, wenn die Hohlprofile, zweckmäßig auch die Gelenkhebel, in bekannter Weise aus Vergütungsstahl hergestellt und vergütet werden.
- Die Herstellungskosten werden geringer, wenn das Hohlprofil aus einem U-förmigen, aus Stahlblech gepreßten Oberteil und einem angeschweißten Boden, gleichfalls aus Stahlblech, besteht. Die Zeichnung zeigt die Enden zweier aufeinanderfolgender Grubenstempelkappen gemäß der Erfindung in Abb. 1 im Längsschnitt, in Abb. 2 im -Ouerschnitt A-A und in Abb. 3 in fraufsicht.
- In einem Ende des Hohlprofils 1 ist der zweiarmige Gielenkhebel 2 um den Bolzen 3 gelagert. Der im gleichen Hohlprofilende befindliche Hebelarm 4 ist durch den Ouerkeil 5 abwinkelbar. Der andere Hebelarm 6 stütz7t sich im anschließenden Kappenende gegen den Raubbolzen 7 ab. Die Lagerung des Raubbolzens 7 im Hebelarrn 6 umgreift diesen auf seinem halben Umfang# Die Kappenenden sind im Bereich des Gelenkhebels 2 mit denVerstärkungsplatten 8 versehen. An den Auflagerstellen des Ouerkeils 5 und des Raubbolzens 7 sind die Verstärkung'stücke 9 angebracht. Das Hohlprofil 1 besteht aus dem U-förtnigen Oberteil und dem angeschweißten Boden 10 aus Stahlblech.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHF: 1. Grubenstempelkappe unter Verwendung von Holzprofilen, dadurdi gekennzeidmet, daß in einem Kappenende ein zweiarrniger Gelenkhebel (2) gelagert ist, von dem ein Hebelarm (4) im Hohlprofil (1) durch einen Querkeil (5) anwinkelbar ist, der andere Hebelarm (6) im anschließenden Kappenende sich gegen einen kaubbolzen (7) abstützt, der in diesen Hebelarm (6) eingreift.
- 2. Grubenstempelkappe nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände des Querkeils (5) und des Raubbolzens (7) vom Drehpunkt des Gelenkhebels (2) vorzugsweise gleich sind und mindestens ein Fünftel der Kappenlänge betragen. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Raubbolzens (7) im Hebelarm (6) diesen auf seinem halben Umfang umgreift. 4. Grubenstempelkappe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des einen Kappenendes gelenkartig in die Seitenwände des anschließenden Kappenendes eingreif en. 5. Grubenstempelkappe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenenden im Bereich des Gelenkhebels (2) mit Verstärkungsplatten (8) versehen sind 6. Grubenstempelkappe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappenenden an den Auflagerstellen des Querkeils (5) und des Raubbelzens (7) mit Verstärkungsstücken (9) versehen sind. 7. Grubenstempelkappe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil aus einem U-förmigen, aus Stahlblech gepreßten Oberteil und einem angeschweißten Boden (10) aus Stahlblech besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 827 192; deutsche Auslegeschrift Nr. 1019626.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36562A DE1085479B (de) | 1958-01-31 | 1958-01-31 | Grubenstempelkappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36562A DE1085479B (de) | 1958-01-31 | 1958-01-31 | Grubenstempelkappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085479B true DE1085479B (de) | 1960-07-21 |
Family
ID=7302592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM36562A Pending DE1085479B (de) | 1958-01-31 | 1958-01-31 | Grubenstempelkappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085479B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE827192C (de) * | 1950-03-19 | 1952-01-07 | Aloys Vanwersch | Kappe fuer den Strebausbau |
| DE1019626B (de) * | 1948-04-30 | 1957-11-21 | Karl Gerlach | Stahlgrubenausbau mittels Stempeln und Kappen |
-
1958
- 1958-01-31 DE DEM36562A patent/DE1085479B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019626B (de) * | 1948-04-30 | 1957-11-21 | Karl Gerlach | Stahlgrubenausbau mittels Stempeln und Kappen |
| DE827192C (de) * | 1950-03-19 | 1952-01-07 | Aloys Vanwersch | Kappe fuer den Strebausbau |
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