[go: up one dir, main page]

DE1085443B - Melderelais - Google Patents

Melderelais

Info

Publication number
DE1085443B
DE1085443B DEL33096A DEL0033096A DE1085443B DE 1085443 B DE1085443 B DE 1085443B DE L33096 A DEL33096 A DE L33096A DE L0033096 A DEL0033096 A DE L0033096A DE 1085443 B DE1085443 B DE 1085443B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
signal relay
front part
indicator
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL33096A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ferdinand Jungbauer
Otto Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL33096A priority Critical patent/DE1085443B/de
Priority to CH405260A priority patent/CH382605A/de
Publication of DE1085443B publication Critical patent/DE1085443B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/08Indicators; Distinguishing marks
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Melderelais dienen zur, Überwachung von Netzeinrichtungen und werden im allgemeinen in die Schalttafeln von Netzzentralen eingebaut, wo sie die Aufgabe übernehmen, den Ausfall einer Einrichtung des Netzes oder irgendeine andere Störung im Normalablauf des Betriebes anzuzeigen. Diese Anzeige erfolgt in der Regel optisch durch Schauzeichen und gleichzeitig akustisch durch Summer od. dgl., die über einen Kontakt des Relais an die Versorgungsspannung gelegt werden. Eine solche akustische Warnung ist sehr lästig, wenn sie auch nach Kenntnisnahme der Meldung noch andauert. Es ist deshalb eine Möglichkeit vorgesehen, von außen her die Kontakte des Melderelais in die vorherige Lage zurückzustellen, unabhängig davon, ob das Relais sich im normalen Betriebszustand befindet oder nicht.
Bei Meldeeinrichtungen für die obengenannten Zwecke sind ältere Ausführungen bekannt, bei denen die Schauzeichen räumlich getrennt von dem eigentlichen Melderelais, beispielsweise in Tableaus, zusammengefaßt sind. In solchen Fällen ist es stets erforderlich, daß die Schauzeichen ein eigenes Magnetsystem zu ihrer Betätigung erhalten, das von einem Kontakt des Melderelais gesteuert wird. Da eine quittierte Meldung auch optisch angezeigt werden soll, sind in diesem Fall die Rückstellvorrichtungen für das Quittieren räumlich mit dem Schauzeichen vereinigt. Es ergibt sich dann die Notwendigkeit, auch den Kontakt für die akustische Meldung an dieser Stelle vorzusehen. Bei den modernen bekannten Meldeeinrichtungen kann auf ein besonderes Magnetsystem für die Betätigung des Schauzeichens ganz verzichtet werden, weil hier Melderelais, Schauzeichen und Rückstellvorrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse mit einer Fenster - Frontabdeckung untergebracht sind. Das Schauzeichen ist bei diesen Ausführungen innerhalb des Gehäuses zwischen dem Frontfenster und dem dahinterliegenden Melderelais untergebracht und wird bei Er- oder Entregung des Melderelais direkt oder indirekt durch dessen Anker betätigt. Als Quittierrückstellvorrichtung ist eine durch die Frontabdeckung des Gehäuses nach außen geführte und mit einem Knopf ausgestattete Schubstange vorgesehen, die bei Betätigung das Schauzeichen verstellt und gleichzeitig den zur akustischen Meldung vorgesehenen Schließerkontakt des Melderelais unabhängig von der Ankerstellung wieder öffnet. Es ist ein wesentlicher Nachteil solcher Melderelais, daß durch die Anordnung des Quittierungsknopfes oder -Stiftes auf der allein zugänglichen Frontseite des Gehäuses wertvoller Raum nicht mehr für die Anzeigefläche der optischen Meldevorrichtung zur Verfügung steht. Da mit Rücksicht auf eine gute Erkennbarkeit der optischen Anzeige ein Mindestmaß an Anzeigefläche eingehalten werden Melderelais
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.r Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dipl.-Ing. Ferdinand Jungbauer,
und Otto Krämer, Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf),
sind als Erfinder genannt worden
muß, wird die Anordnung' eines solchen sogenannten Quittierstiftes dann besonders problematisch, wenn die für das Melderelais zur Verfügung stehende Einbaufläche sich dem erforderlichen Mindestmaß an benötigter Anzeigefläche nähert.
Gegenstand der Erfindung ist ein Melderelais der zuletzt genannten Ausführungsart, bei dem auf die Anordnung eines besonderen Quittierungsstiftes ganz verzichtet wird, so daß seine Frontfläche· auch voll als Anzeigefläche zu verwenden ist. Erfindungsgemäß ist das Relais mit seinen Kontakten hinsichtlich seiner Lage im Gehäuse durch eine gegebenenfalls lösbare \rerbindung fixiert und das Schauzeichen mit der Feuster-Frontabdeckung in einem besonderen Bauteil vereinigt, welches relativ gegenüber Gehäuse und Relais schiebbar ist und als Betätigungsorgan für den Rückstellvorgang in die Quittierungsstellung dient.
Das erfindungsgemäße Relais ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Relais in einer Seitenansicht, während
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie A-B in Fig. 1 zeigt und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil des Relais gemäß der Schnittlinie C-D in Fig. 1;
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht nach Fig. 1 einen Schnitt durch die optische Meldeeinrichtung des Relais.
Wie aus der Schnittzeichnung nach Fig. 2 ersehen werden kann, ist der konstruktive Aufbau des Relais der eines Flachrelais üblicher Bauart mit dem Unterschied, daß der eine Schenkel 1 des U-förmig gebogenen magnetischen Rückschlußeisens verlängert und an seinem Ende um 90° abgewinkelt ist. Dieser ver-
009 550/40
3 4
längerte Schenkelteil dient insbesondere zur Befesti- wird. Der Schieber 5 wird dann in diesem Fall durch
gung der Verklinkungsvorrichtung und der Kontakt- die Kraft der Feder 15 in seine rechte Endstellung
sätze des Relais. Der Relaisanker 2 ist in an sich be- gerückt.
kannter Weise, die ohne weiteres aus Fig. 1 ersichtlich Bei dem in der Zeichnung dargestellten Relais wird ist, beweglich gelagert. Im stromlosen Zustand des 5 dieser Vorgang bewirkt, wenn der Relaisanker 2 anRelais liegt er, gehalten durch die Kraft einer Zug- zieht. In vielen Fällen ist es aber auch erforderlich, feder 3., an dem Anschlag 4 an. daß dieser Vorgang beim Abfallen des Ankers bewirkt
Die Betätigung der Relaiskontakte beim Anziehen wird. Gemäß der Erfindung ist für solche Fälle eine des Ankers erfolgt mit Hilfe eines Schiebers 5, der die Maßnahme getroffen, die eine universelle Verwendung aus Fig. 1 ersichtliche Form hat und mit Hilfe dreier io des gleichen Relais für beide Arten der Auslösung durch Langlochbohrungen 6 des Schiebers 5 gesteckter sicherstellt. Wie man aus Fig. 2 ersehen kann, ist Schrauben 7 auf der Außenseite des Schenkels 1 des die Schaltscheibe 19 mit einer Zusatzbohrung 25 vermagnetischen Rückschlußeisens gehaltert ist. Auf dem sehen; der Abstand dieser Bohrung vom Drehpunkt 26 Schieber 5 sind zwei aus Isolierstoff bestehende Gleit- der Stange 20 am Relaisanker 2 ist so gewählt, daß stücke 8 (Fig. 3) befestigt, die durch entsprechende 15 er bei angezogenem Anker und der eingezeichneten Längsschlitze 9 des magnetischen Rückschlußeisens 1 Stellung der Schaltscheibe 19 dem Abstand zwischen hindurchreichen und unter dem Druck von Blattfedern den Drehpunkten 26 und 27 der Stange 20 bei der ein-10 aufliegende und auf diesen befestigte Kontaktmit- gezeichneten Stellung von Anker und Schaltscheibe nehmer 11 in der zeichnungsmäßig dargestellten Ruhe- genau entspricht. Die Stange 20 kann je nach Erläge des Relais anheben. Dadurch wird der Mittel- 20 fordernis in die eine oder andere der Bohrungen 25 kontakt 12 des einen der beiden vorhandenen, in Fig. 2 und 27 eingesteckt werden, so daß die Verklinkung und 3 nur einmal sichtbaren Wechslerkontaktsatzes entweder beim Anlegen des Relais an Spannung oder entgegen der Vorspannkraft seiner Blattfeder gegen beim Stromloswerden gelöst wird,
den oberen Festkontakt 14 angedrückt. Bei -einer Ver- Bei Melderelais ist nun bekanntlich noch eine Mögschiebung des Schiebers 5 in seine rechte Endstellung, 25 lichkeit zur Quittierung der Meldung vorgesehen, die, wie später noch erläutert wird, beim Anziehen Hierzu dient die dritte Stellung des Schiebers 5, bei des Ankers 4 erfolgt, senkt sich der Mitnehmer 11, so der dieser in seine linke Endstellung gerückt ist. Wie daß sich der Mittelkontakt 12, der Vorspannkraft aus Fig. 3 ersehen werden kann, ist in dieser Lage seiner Blattfeder folgend, gegen den unteren Fest- die gleiche Stellung der Kontakte wiederhergestellt, kontakt 13 andrückt. 30 die vor der Betätigung des Relais vorhanden war. Die
Die zum Schließen der Kontakte 12 und 13 er- Verklinkung in dieser Endstellung erfolgt durch die forderliche Schubbewegung wird durch die Zugkraft Nase 24 der Schaltscheibe 19 (Fig. 2), gegen deren einer vorgespannten Feder 15 (Fig. 1) bewirkt, die Hinterkante das Isolierstoffplättchen 17 dann aneinerseits am Schieber 5 und andererseits am Schenkeil schlägt, wenn nach erfolgtem Einrücken des Schiedes Rückschlußeisens befestigt und. zwischen dem in 35 bers 5 in seine linke Endstellung der Anker 2 des dar-HÖhe der Relaiswicklung liegenden Langloch 6 des gestellten Relais noch angezogen bzw. bei Verwen-Schiebers 5 und einem in den Schenkel 1 eingefrästen dung des Relais als Ruhestromrelais der Anker noch Schlitz 16 ausgespannt ist. Um den Schieber 5 in der abgefallen, die gemeldete Störung also noch nicht bein der Zeichnung dargestellten Mittellage zu halten, hoben ist. Sobald die gemeldete und quittierte Störung ist eine Verklinkungseinrichtung vorgesehen, die mit 40 behoben ist, fällt bei dem dargestellten Relais der dem Relaisanker 2 im Eingriff steht und durch diesen Anker wieder ab bzw. zieht der Anker eines in Ruhebei seinem Anziehen gelöst wird, so· daß der Schie- Stromschaltung verwendeten Relais wieder an und ber 5, der Zugkraft der Feder 15 folgend, in seine schnellt der Schieber 5 automatisch wieder in seine rechte Endstellung gerückt wird. gezeichnete Mittelstellung zurück.
Die Verklinkungseinrichtung des Schiebers 5 be- 45 Gemäß der Erfindung ist nun das die optische Ansteht im wesentlichen aus einem dünnen Isolierstoff- Zeigeeinrichtung tragende Frontteil vom Relais geplättchen 17, dessen Form aus Fig. 1 der Zeichnung trennt und diesem gegenüber schiebbar gelagert und ersichtlich ist, einem Anschlagstück 18 (Fig. 2) und wird als Betätigungsorgan für den Quittierungsvoreiner drehbar gelagerten Schaltscheibe 19, die über gang verwendet. Aus der Schnittzeichnung der Fig. 2 eine Stange 20 mit dem Relaisanker 2 verbunden ist. 50 ist ersichtlich, daß das Frontteil 28 aus einem U-för-Das T-förmige Isolierstoffplättchen 17 ist in einen mig abgewinkelten Blechstreifen besteht; der eine ebenfalls T-förmigen Schlitz des Schiebers 5 eingelegt Schenkel des U-föimigen Frontteiles 28 hat die aus und hat diesem gegenüber so viel Spielraum, daß es Fig. 1 ersichtliche Form und ist mit Hilfe zweier frei beweglich bleibt. Durch eine am Schieber 5 be- Schrauben 30, die durch die Langlöcher 31 dieses festigte Blattfeder 21 wird das Isolierstoffplättchen 55 Schenkels gesteckt sind, auf dem langen Schenkel des gehalten und gegen den verlängerten Schenkel 1 des U-förmigen Rückschlußeisens 1 gehaltert. In gleicher Rückschlußeisens, der an dieser Stelle mit einem Weise ist auch der andere Schenkel des U-förmigen Längsschlitz 22 geringerer Breite versehen ist, ange- Frontteiles 28 auf dem anderen Schenkel des Rückpreßt. Auf dem Schenkel 1 des Rückschlußeisens ist schlußeisens 1 mit Hilfe der durch die Langlöcher 33 ein diesen Längsschlitz offenlassendes Winkeleisen 60 gesteckten Schrauben 32 gelagert. Die Fixierung des befestigt, das als Lagerbock für die drehbar gelagerte auf diese Weise schiebbar befestigten Frontteiles 28 Schaltscheibe 19 dient und mit einem abgebogenen in der eingezeichneten Lage erfolgt durch die vorge-Teil als Anschlag 18 für das Isolierstoffplättchen 17 spannten Zugfedern 34 und 35, die in gleicher Weise des Schiebers 5 in den Schlitz 22 und den T-förmigen befestigt und ausgespannt sind wie die bereits näher Schlitz des Schiebers 5 hineinragt. Die um den Punkt 65 erläuterte Feder 15.
23 drehbare Schaltscheibe 19 ist mit einer Nase 24 Die optische Anzeigevorrichtung des Melderelais ist
versehen, die in der gezeichneten Lage auf dem Iso- im schiebbaren Frontteil 28 angeordnet und besteht,
lierstoffplättchen 17 aufliegt und dieses bei einer Dre- wie aus der Schnittzeichnung der Fig. 4 ersichtlich
hung der Schaltscheibe 19 im Uhrzeigersinn so weit ist, im wesentlichen aus einer schiebbaren Schau-
nach unten drückt, daß es vom Anschlag 18 abgehoben 70 zeichentafel 36, einer davor angeordneten ebenfalls
schiebbaren Blende 37 und einer vor dieser Blende ortsfest angeordneten weiteren Blende, die hier durch das einfach mit drei Blendenöffnungen 38 versehene Mittelteil des U-förmig gebogenen Frontteiks 28 gebildet wird. Die schiebbare Blende 37 ist mit drei Blendenöffnungen versehen, die in der eingezeichneten Mittellage des Melderelais hinter den Öffnungen 38 der ortsfesten Blende liegen, so daß der Durchblick auf die ganz hinten liegende Schauzeichentafel 36 freigegeben ist. Wird nun beim Auftreten einer Störung die Verklinkung des Schiebers 5 gelöst, so schnellt dieser in seine Endstellung nach rechts; der am Ende des Schiebers 5 befestigte gekröpfte Mitnehmer 39 verdreht dabei das Betätigungsglied 40 der optischen Anzeigevorrichtung im Gegenuhrzeigersinn, so daß die Blende 37 angehoben wird und deren Stege die davorliegenden Blendenöffnungen 38 schließen. Das Quittieren der Meldung erfolgt nun durch Hineindrücken des schiebbaren Frontteiles 28, dessen Kante 41 (Fig. 1) dabei gegen den Schieber 5 drückt und diesen somit ebenfalls verschiebt, bis er in seiner linken Endstellung einrastet. Da die gegenseitige Stellung zwischen Frontteil 28 und Schieber 5 bis zu diesem Vorgang keine relative Änderung erfährt, wird die Anzeigevorrichtung auch noch nicht verstellt. Erst bei der durch die Zugkraft der Federn 34 und 35 bewirkten Rückstellung des Frontteiles 28 in seine Ausgangslage tritt eine Relativbewegung zwischen dem nunmehr festgestellten Schieber 5 und dem Frontteil auf, was eine Verdrehung des Betätigungsgliedes 40 im Uhrzeigersinn über die eingezeichnete Mittellage hinaus zur Folge hat. Dabei wird zunächst die Blende 37 in die eingezeichnete Mittelstellung zurückgeschoben und daran anschließend die Schauzeichentafel 36 um eine Blendenöffnungsbreite nach unten geschoben. Beim Fortfall der Störung fällt der Schieber 5 schließlich automatisch in seine Mittellage zurück, so daß dann die Schauzeichentafel 36, deren Mitnehmer 42 mit Hilfe einer vorgespannten Zugfeder 44 am Mitnehmer 43 der Blende 37 befestigt ist, durch die Rückstellkraft dieser Feder in die eingezeichnete Normallage zurückgestellt wird.
Um eine eindeutige und augenfällige Anzeige der drei Melderelaisstellungen zu ermöglichen, ist eine verschiedenartige farbige Kennzeichnung der Blenden und der Schauzeichentafel erforderlich. Als ein Ausführungsbeispiel ist die nachstehende Farbkennzeichnung zu betrachten: Die Grundfarbe für das Mittelteil des U-förmigen Frontteiles 28 mit den drei Blendenöffnungen 38 und die Grundfarbe für die Schauzeichentafel 36 ist schwarz, während als Grundfarbe für die Blende 37 weiße Farbe gewählt wird. Auf die weiße Grundfarbe der beiden Stege zwischen den Öffnungen der Blende 37 und den unteren Rahmenteil dieser Blende sind in roter Farbe Schräg- oder Querbalken aufgetragen, die demnach in der Melde- oder Warnstellung sichtbar werden, wenn die Blende 37 nach oben geschoben ist. Auf die schwarze Grundfarbe der Schauzeichentafel 36 sind in der Breite der Blendenöffnungen drei Längsbalken weißer Farbe derart aufgetragen, daß sie durch die hintereinanderliegenden öffnungen beider Blenden dann sichtbar werden, wenn die Schauzeichentafel 36 nach unten geschoben ist und das Melderelais somit in der Quittierstellung steht. Die eingezeichnete Normalstellung des Relais wird dann durch ein vollkommen schwarzes Feld angezeigt.
Um eine Beschädigung der Anzeigevorrichtung im Inneren des schiebbaren Frontteiles 28 zu verhindern, erfolgt eine Abdeckung durch die Glasscheibe 45., die durch eine mit einem entsprechenden Fensterausschnitt versehene Abschlußkappe 46 gehalten wird.
Das erfindungsgemäße Melderelais ist in erster Linie für den Einbau in solche Instrumentengehäuse gedacht, die eine Vielzahl von Relais fassen können. Diese Gehäuse sind durch an der Frontseite angebrachte rasterförmige Längs- und Ouerverstrebungen, die nur wenig in das Gehäuse hereinreichen und als vordere Halterungen für die einzelnen Relais dienen, fächerartig unterteilt; im Inneren des Gehäuses sind auf dem Gehäuseboden als hintere Halterungen dienende Stecksockel befestigt. Zur Montage des dann für das Melderelais erforderlichen Steckers ist das aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtliche, nach oben abgewinkelte Schenkelende des U-förmigen magnetischen Rückschlußeisens vorgesehen. Die vorderen rasterförmigen Halterungen für das Relais sind in Fig. 1 und 2 der Zeichnung teilweise und im Schnitt dargestellt und mit dem Bezugszeichen 47 versehen. Um ein bequemes Einschieben des1 Relais und seinen festen Sitz in der vorderen Halterung 47 des Gehäuses sicherzustellen, sind die Außenmaße des Relais so gehalten, daß alle Relaisteile unbedingt innerhalb eines gedachten Quaders liegen, dessen äußere Begrenzung im Querschnitt einerseits durch die Schenkelbreite des U-förmigen Rückschlußeisens 1 gegeben ist und andererseits durch den Parallelabstand zwischen den Kopfflächen der Befestigungsschrauben 32 auf der Ober- und 7 und 30 auf der Unterseite des Relais.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Melderelais, bei dem in einem gemeinsamen Gehäuse mit einer Fenster-Frontabdeckung ein Relais, ein direkt oder indirekt vom Anker dieses Relais betätigtes mechanisches Schauzeichen und eine von außen her betatigbare, nur auf das Schauzeichen und die Relaiskontakte einwirkende und zur Quittierung einer durch das Relais gemeldeten Störung vorgesehene Rückstellvorrichtung untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais mit seinen Kontakten hinsichtlich seiner Lage im Gehäuse durch eine gegebenenfalls lösbare Verbindung fixiert ist und das Schauzeichen (36, 37, 38) mit der Fenster-Frontabdeckung (45, 46) in einem besonderen Bauteil (28) vereinigt ist, das relativ gegenüber Gehäuse (47) und Relais schiebbar ist und als Betätigungsorgan für den Rückstellvorgang in die Quittierungsstellung des Relais dient.
2. Melderelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Frontteil (28) als ein U-förmig gebogener Schieber ausgebildet ist und, in Langlöchern (31, 33) geführt, mit seinen Schenkeln außen auf den Schenkeln des U-förmigen magnetischen Rückschlußeisens (1) des Relais befestigt ist.
3. Melderelais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite eines Schenkels des magnetischen Rückschlußeisens (1), der verlängert ist und als Montageplatte für die Kontaktsätze und die Verklinkungseinrichtung dient, ein ebenfalls in Langlöchern (6) geführter flacher Schieber (5) derart befestigt ist, daß er beim Einschieben des Frontteiles (28) durch dieses bewegbar und in der gleichen Richtung und um die gleiche Strecke verschiebbar ist.
4. Melderelais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schieber (5 und 28) durch in gleicher Richtung wirkende vorgespannte
Zugfedern (15 bzw. 34 und 35) in ausgerückter Endstellung feststellbar sind.
5. Melderelais nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Schieber (5) durch eine vom Relaisanker (2) betätigte Verklinkungseinrichtung in einer Mittellage und in der eingerückten Endstellung feststellbar ist.
6. Melderelais nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im schiebbaren Frontteil (28) angeordnete optische Anzeigeeinrichtung aus einer ortsfest angebrachten Blende und einer zwischen dieser und einer dahinterliegenden schiebbaren Schauzeichentafel geführten zweiten schiebbaren Blende (37) besteht.
7. Melderelais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als ortsfeste Blende das mit
Blendenöffnungen (38) versehene Mittelteil des U-förmigen Frontteiles (28) dient.
8. Melderelais nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Schauzeichentafel (36) und der davor liegenden Blende (37) durch ein hebelartiges Betätigungsglied (40) erfolgt, welches um eine die beiden Schenkel des U-förmigen Frontteiles (28) verbindende Achse drehbar gelagert ist und durch einen am Ende des flachen Schiebers (5) befestigten gekröpften Mitnehmer (39) bei einer Relativbewegung zwischen dem Frontteil (28) und dem flachen Schieber (5) verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»ETZ-B«, Bd.
9, Heft 2, 1957, S. 57.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 550/40 7.60
DEL33096A 1959-04-25 1959-04-25 Melderelais Pending DE1085443B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL33096A DE1085443B (de) 1959-04-25 1959-04-25 Melderelais
CH405260A CH382605A (de) 1959-04-25 1960-04-08 Meldeeinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL33096A DE1085443B (de) 1959-04-25 1959-04-25 Melderelais

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1085443B true DE1085443B (de) 1960-07-14

Family

ID=7266166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL33096A Pending DE1085443B (de) 1959-04-25 1959-04-25 Melderelais

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH382605A (de)
DE (1) DE1085443B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159822B (de) * 1960-12-15 1963-12-19 Elektro App Werke Veb Vorrichtung zur zeitverzoegerten und impulsintegrierenden optischen Anzeige von dreiInformationen
EP0641003A1 (de) * 1993-08-26 1995-03-01 Schneider Electric Sa Elektromagnetisches Relais mit bistabilem Kontakt

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159822B (de) * 1960-12-15 1963-12-19 Elektro App Werke Veb Vorrichtung zur zeitverzoegerten und impulsintegrierenden optischen Anzeige von dreiInformationen
EP0641003A1 (de) * 1993-08-26 1995-03-01 Schneider Electric Sa Elektromagnetisches Relais mit bistabilem Kontakt

Also Published As

Publication number Publication date
CH382605A (de) 1964-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19819242B4 (de) Thermomagnetischer Leistungsschalter
DE3540055C2 (de) Elektrisches Schaltgerät
DE645956C (de) Kontaktfedersatz fuer Relais oder aehnliche Schaltapparate
DE3421765A1 (de) Wiedereinstellbare stromschlussvorrichtung
EP1628317B1 (de) Schutzschalter mit Kurzschluss- und Überlastauslöseanzeige sowie entsprechendes Verfahren
DE833066C (de) Elektromagnetschalter
DE2541650C3 (de) Miniaturrelais
DE3401154A1 (de) Regelventil fuer heizkoerper
DE1085443B (de) Melderelais
EP0241412B1 (de) Anordnung zur Montage von Hilfsauslösern
EP0126918A1 (de) Schaltgerät
AT230230B (de) Melderelais
DE69415440T2 (de) Elektromagnetisches Relais mit bistabilem Kontakt
DE3443555A1 (de) Elektrisches schaltgeraet
DE863387C (de) Elektromagnetisches Kleingeraet mit Kippanker, insbesondere Kipprelais
DE3940425C2 (de)
DE1181304B (de) Elektromagnetischer Ausloeser fuer einen Selbstschalter
EP0338969B1 (de) Schaltschrank mit einem Niederspannungs-Schaltgerät
EP0098480A1 (de) Elektromagnetisches Relais mit mechanischer Anzeigevorrichtung für die Ankerstellung
DE3335732C2 (de)
DE2310701B2 (de) Festhaltevorrichtung für die Offenstellung einer mit einem selbsttätigen Türschließer ausgerüsteten Tür
DE2027330C3 (de) Elektromagnetisches Flachrelais
AT166865B (de) Quittungsschalter, insbesondere Steuerquittungsschalter
DE2419829B2 (de) Schutzschalter, insbesondere fuer fernmeldestromkreise
AT164234B (de) Elektromagnetisches Kleingerät mit Kippanker, insbesondere Kipprelais