DE1085443B - Melderelais - Google Patents
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/08—Indicators; Distinguishing marks
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- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
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Description
DEUTSCHES
Melderelais dienen zur, Überwachung von Netzeinrichtungen und werden im allgemeinen in die Schalttafeln
von Netzzentralen eingebaut, wo sie die Aufgabe übernehmen, den Ausfall einer Einrichtung des
Netzes oder irgendeine andere Störung im Normalablauf des Betriebes anzuzeigen. Diese Anzeige erfolgt
in der Regel optisch durch Schauzeichen und gleichzeitig akustisch durch Summer od. dgl., die über einen
Kontakt des Relais an die Versorgungsspannung gelegt werden. Eine solche akustische Warnung ist sehr
lästig, wenn sie auch nach Kenntnisnahme der Meldung noch andauert. Es ist deshalb eine Möglichkeit
vorgesehen, von außen her die Kontakte des Melderelais in die vorherige Lage zurückzustellen, unabhängig
davon, ob das Relais sich im normalen Betriebszustand befindet oder nicht.
Bei Meldeeinrichtungen für die obengenannten Zwecke sind ältere Ausführungen bekannt, bei denen
die Schauzeichen räumlich getrennt von dem eigentlichen Melderelais, beispielsweise in Tableaus, zusammengefaßt
sind. In solchen Fällen ist es stets erforderlich, daß die Schauzeichen ein eigenes Magnetsystem
zu ihrer Betätigung erhalten, das von einem Kontakt des Melderelais gesteuert wird. Da eine
quittierte Meldung auch optisch angezeigt werden soll, sind in diesem Fall die Rückstellvorrichtungen für das
Quittieren räumlich mit dem Schauzeichen vereinigt. Es ergibt sich dann die Notwendigkeit, auch den Kontakt
für die akustische Meldung an dieser Stelle vorzusehen. Bei den modernen bekannten Meldeeinrichtungen
kann auf ein besonderes Magnetsystem für die Betätigung des Schauzeichens ganz verzichtet werden,
weil hier Melderelais, Schauzeichen und Rückstellvorrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse mit einer
Fenster - Frontabdeckung untergebracht sind. Das Schauzeichen ist bei diesen Ausführungen innerhalb
des Gehäuses zwischen dem Frontfenster und dem dahinterliegenden Melderelais untergebracht und wird
bei Er- oder Entregung des Melderelais direkt oder indirekt durch dessen Anker betätigt. Als Quittierrückstellvorrichtung
ist eine durch die Frontabdeckung des Gehäuses nach außen geführte und mit einem
Knopf ausgestattete Schubstange vorgesehen, die bei Betätigung das Schauzeichen verstellt und gleichzeitig
den zur akustischen Meldung vorgesehenen Schließerkontakt des Melderelais unabhängig von der Ankerstellung
wieder öffnet. Es ist ein wesentlicher Nachteil solcher Melderelais, daß durch die Anordnung des
Quittierungsknopfes oder -Stiftes auf der allein zugänglichen Frontseite des Gehäuses wertvoller Raum
nicht mehr für die Anzeigefläche der optischen Meldevorrichtung zur Verfügung steht. Da mit Rücksicht
auf eine gute Erkennbarkeit der optischen Anzeige ein Mindestmaß an Anzeigefläche eingehalten werden
Melderelais
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.r
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dipl.-Ing. Ferdinand Jungbauer,
und Otto Krämer, Heiligenhaus (Bez. Düsseldorf),
sind als Erfinder genannt worden
muß, wird die Anordnung' eines solchen sogenannten Quittierstiftes dann besonders problematisch, wenn
die für das Melderelais zur Verfügung stehende Einbaufläche sich dem erforderlichen Mindestmaß an benötigter
Anzeigefläche nähert.
Gegenstand der Erfindung ist ein Melderelais der zuletzt genannten Ausführungsart, bei dem auf die
Anordnung eines besonderen Quittierungsstiftes ganz verzichtet wird, so daß seine Frontfläche· auch voll als
Anzeigefläche zu verwenden ist. Erfindungsgemäß ist das Relais mit seinen Kontakten hinsichtlich seiner
Lage im Gehäuse durch eine gegebenenfalls lösbare \rerbindung fixiert und das Schauzeichen mit der
Feuster-Frontabdeckung in einem besonderen Bauteil vereinigt, welches relativ gegenüber Gehäuse und
Relais schiebbar ist und als Betätigungsorgan für den Rückstellvorgang in die Quittierungsstellung dient.
Das erfindungsgemäße Relais ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Relais in einer Seitenansicht, während
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Schnittlinie A-B in Fig. 1 zeigt und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil des Relais gemäß der Schnittlinie C-D in Fig. 1;
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht nach Fig. 1 einen Schnitt durch die optische Meldeeinrichtung des
Relais.
Wie aus der Schnittzeichnung nach Fig. 2 ersehen werden kann, ist der konstruktive Aufbau des Relais
der eines Flachrelais üblicher Bauart mit dem Unterschied, daß der eine Schenkel 1 des U-förmig gebogenen
magnetischen Rückschlußeisens verlängert und an seinem Ende um 90° abgewinkelt ist. Dieser ver-
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3 4
längerte Schenkelteil dient insbesondere zur Befesti- wird. Der Schieber 5 wird dann in diesem Fall durch
gung der Verklinkungsvorrichtung und der Kontakt- die Kraft der Feder 15 in seine rechte Endstellung
sätze des Relais. Der Relaisanker 2 ist in an sich be- gerückt.
kannter Weise, die ohne weiteres aus Fig. 1 ersichtlich Bei dem in der Zeichnung dargestellten Relais wird
ist, beweglich gelagert. Im stromlosen Zustand des 5 dieser Vorgang bewirkt, wenn der Relaisanker 2 anRelais
liegt er, gehalten durch die Kraft einer Zug- zieht. In vielen Fällen ist es aber auch erforderlich,
feder 3., an dem Anschlag 4 an. daß dieser Vorgang beim Abfallen des Ankers bewirkt
Die Betätigung der Relaiskontakte beim Anziehen wird. Gemäß der Erfindung ist für solche Fälle eine
des Ankers erfolgt mit Hilfe eines Schiebers 5, der die Maßnahme getroffen, die eine universelle Verwendung
aus Fig. 1 ersichtliche Form hat und mit Hilfe dreier io des gleichen Relais für beide Arten der Auslösung
durch Langlochbohrungen 6 des Schiebers 5 gesteckter sicherstellt. Wie man aus Fig. 2 ersehen kann, ist
Schrauben 7 auf der Außenseite des Schenkels 1 des die Schaltscheibe 19 mit einer Zusatzbohrung 25 vermagnetischen
Rückschlußeisens gehaltert ist. Auf dem sehen; der Abstand dieser Bohrung vom Drehpunkt 26
Schieber 5 sind zwei aus Isolierstoff bestehende Gleit- der Stange 20 am Relaisanker 2 ist so gewählt, daß
stücke 8 (Fig. 3) befestigt, die durch entsprechende 15 er bei angezogenem Anker und der eingezeichneten
Längsschlitze 9 des magnetischen Rückschlußeisens 1 Stellung der Schaltscheibe 19 dem Abstand zwischen
hindurchreichen und unter dem Druck von Blattfedern den Drehpunkten 26 und 27 der Stange 20 bei der ein-10
aufliegende und auf diesen befestigte Kontaktmit- gezeichneten Stellung von Anker und Schaltscheibe
nehmer 11 in der zeichnungsmäßig dargestellten Ruhe- genau entspricht. Die Stange 20 kann je nach Erläge
des Relais anheben. Dadurch wird der Mittel- 20 fordernis in die eine oder andere der Bohrungen 25
kontakt 12 des einen der beiden vorhandenen, in Fig. 2 und 27 eingesteckt werden, so daß die Verklinkung
und 3 nur einmal sichtbaren Wechslerkontaktsatzes entweder beim Anlegen des Relais an Spannung oder
entgegen der Vorspannkraft seiner Blattfeder gegen beim Stromloswerden gelöst wird,
den oberen Festkontakt 14 angedrückt. Bei -einer Ver- Bei Melderelais ist nun bekanntlich noch eine Mögschiebung des Schiebers 5 in seine rechte Endstellung, 25 lichkeit zur Quittierung der Meldung vorgesehen, die, wie später noch erläutert wird, beim Anziehen Hierzu dient die dritte Stellung des Schiebers 5, bei des Ankers 4 erfolgt, senkt sich der Mitnehmer 11, so der dieser in seine linke Endstellung gerückt ist. Wie daß sich der Mittelkontakt 12, der Vorspannkraft aus Fig. 3 ersehen werden kann, ist in dieser Lage seiner Blattfeder folgend, gegen den unteren Fest- die gleiche Stellung der Kontakte wiederhergestellt, kontakt 13 andrückt. 30 die vor der Betätigung des Relais vorhanden war. Die
den oberen Festkontakt 14 angedrückt. Bei -einer Ver- Bei Melderelais ist nun bekanntlich noch eine Mögschiebung des Schiebers 5 in seine rechte Endstellung, 25 lichkeit zur Quittierung der Meldung vorgesehen, die, wie später noch erläutert wird, beim Anziehen Hierzu dient die dritte Stellung des Schiebers 5, bei des Ankers 4 erfolgt, senkt sich der Mitnehmer 11, so der dieser in seine linke Endstellung gerückt ist. Wie daß sich der Mittelkontakt 12, der Vorspannkraft aus Fig. 3 ersehen werden kann, ist in dieser Lage seiner Blattfeder folgend, gegen den unteren Fest- die gleiche Stellung der Kontakte wiederhergestellt, kontakt 13 andrückt. 30 die vor der Betätigung des Relais vorhanden war. Die
Die zum Schließen der Kontakte 12 und 13 er- Verklinkung in dieser Endstellung erfolgt durch die
forderliche Schubbewegung wird durch die Zugkraft Nase 24 der Schaltscheibe 19 (Fig. 2), gegen deren
einer vorgespannten Feder 15 (Fig. 1) bewirkt, die Hinterkante das Isolierstoffplättchen 17 dann aneinerseits
am Schieber 5 und andererseits am Schenkeil schlägt, wenn nach erfolgtem Einrücken des Schiedes
Rückschlußeisens befestigt und. zwischen dem in 35 bers 5 in seine linke Endstellung der Anker 2 des dar-HÖhe
der Relaiswicklung liegenden Langloch 6 des gestellten Relais noch angezogen bzw. bei Verwen-Schiebers
5 und einem in den Schenkel 1 eingefrästen dung des Relais als Ruhestromrelais der Anker noch
Schlitz 16 ausgespannt ist. Um den Schieber 5 in der abgefallen, die gemeldete Störung also noch nicht bein
der Zeichnung dargestellten Mittellage zu halten, hoben ist. Sobald die gemeldete und quittierte Störung
ist eine Verklinkungseinrichtung vorgesehen, die mit 40 behoben ist, fällt bei dem dargestellten Relais der
dem Relaisanker 2 im Eingriff steht und durch diesen Anker wieder ab bzw. zieht der Anker eines in Ruhebei
seinem Anziehen gelöst wird, so· daß der Schie- Stromschaltung verwendeten Relais wieder an und
ber 5, der Zugkraft der Feder 15 folgend, in seine schnellt der Schieber 5 automatisch wieder in seine
rechte Endstellung gerückt wird. gezeichnete Mittelstellung zurück.
Die Verklinkungseinrichtung des Schiebers 5 be- 45 Gemäß der Erfindung ist nun das die optische Ansteht
im wesentlichen aus einem dünnen Isolierstoff- Zeigeeinrichtung tragende Frontteil vom Relais geplättchen
17, dessen Form aus Fig. 1 der Zeichnung trennt und diesem gegenüber schiebbar gelagert und
ersichtlich ist, einem Anschlagstück 18 (Fig. 2) und wird als Betätigungsorgan für den Quittierungsvoreiner
drehbar gelagerten Schaltscheibe 19, die über gang verwendet. Aus der Schnittzeichnung der Fig. 2
eine Stange 20 mit dem Relaisanker 2 verbunden ist. 50 ist ersichtlich, daß das Frontteil 28 aus einem U-för-Das
T-förmige Isolierstoffplättchen 17 ist in einen mig abgewinkelten Blechstreifen besteht; der eine
ebenfalls T-förmigen Schlitz des Schiebers 5 eingelegt Schenkel des U-föimigen Frontteiles 28 hat die aus
und hat diesem gegenüber so viel Spielraum, daß es Fig. 1 ersichtliche Form und ist mit Hilfe zweier
frei beweglich bleibt. Durch eine am Schieber 5 be- Schrauben 30, die durch die Langlöcher 31 dieses
festigte Blattfeder 21 wird das Isolierstoffplättchen 55 Schenkels gesteckt sind, auf dem langen Schenkel des
gehalten und gegen den verlängerten Schenkel 1 des U-förmigen Rückschlußeisens 1 gehaltert. In gleicher
Rückschlußeisens, der an dieser Stelle mit einem Weise ist auch der andere Schenkel des U-förmigen
Längsschlitz 22 geringerer Breite versehen ist, ange- Frontteiles 28 auf dem anderen Schenkel des Rückpreßt.
Auf dem Schenkel 1 des Rückschlußeisens ist schlußeisens 1 mit Hilfe der durch die Langlöcher 33
ein diesen Längsschlitz offenlassendes Winkeleisen 60 gesteckten Schrauben 32 gelagert. Die Fixierung des
befestigt, das als Lagerbock für die drehbar gelagerte auf diese Weise schiebbar befestigten Frontteiles 28
Schaltscheibe 19 dient und mit einem abgebogenen in der eingezeichneten Lage erfolgt durch die vorge-Teil
als Anschlag 18 für das Isolierstoffplättchen 17 spannten Zugfedern 34 und 35, die in gleicher Weise
des Schiebers 5 in den Schlitz 22 und den T-förmigen befestigt und ausgespannt sind wie die bereits näher
Schlitz des Schiebers 5 hineinragt. Die um den Punkt 65 erläuterte Feder 15.
23 drehbare Schaltscheibe 19 ist mit einer Nase 24 Die optische Anzeigevorrichtung des Melderelais ist
versehen, die in der gezeichneten Lage auf dem Iso- im schiebbaren Frontteil 28 angeordnet und besteht,
lierstoffplättchen 17 aufliegt und dieses bei einer Dre- wie aus der Schnittzeichnung der Fig. 4 ersichtlich
hung der Schaltscheibe 19 im Uhrzeigersinn so weit ist, im wesentlichen aus einer schiebbaren Schau-
nach unten drückt, daß es vom Anschlag 18 abgehoben 70 zeichentafel 36, einer davor angeordneten ebenfalls
schiebbaren Blende 37 und einer vor dieser Blende ortsfest angeordneten weiteren Blende, die hier durch
das einfach mit drei Blendenöffnungen 38 versehene Mittelteil des U-förmig gebogenen Frontteiks 28 gebildet
wird. Die schiebbare Blende 37 ist mit drei Blendenöffnungen versehen, die in der eingezeichneten
Mittellage des Melderelais hinter den Öffnungen 38 der ortsfesten Blende liegen, so daß der Durchblick
auf die ganz hinten liegende Schauzeichentafel 36 freigegeben ist. Wird nun beim Auftreten einer Störung
die Verklinkung des Schiebers 5 gelöst, so schnellt dieser in seine Endstellung nach rechts; der
am Ende des Schiebers 5 befestigte gekröpfte Mitnehmer 39 verdreht dabei das Betätigungsglied 40
der optischen Anzeigevorrichtung im Gegenuhrzeigersinn, so daß die Blende 37 angehoben wird und deren
Stege die davorliegenden Blendenöffnungen 38 schließen. Das Quittieren der Meldung erfolgt nun durch
Hineindrücken des schiebbaren Frontteiles 28, dessen Kante 41 (Fig. 1) dabei gegen den Schieber 5 drückt
und diesen somit ebenfalls verschiebt, bis er in seiner linken Endstellung einrastet. Da die gegenseitige Stellung
zwischen Frontteil 28 und Schieber 5 bis zu diesem Vorgang keine relative Änderung erfährt, wird
die Anzeigevorrichtung auch noch nicht verstellt. Erst bei der durch die Zugkraft der Federn 34 und 35 bewirkten
Rückstellung des Frontteiles 28 in seine Ausgangslage tritt eine Relativbewegung zwischen dem
nunmehr festgestellten Schieber 5 und dem Frontteil auf, was eine Verdrehung des Betätigungsgliedes 40
im Uhrzeigersinn über die eingezeichnete Mittellage hinaus zur Folge hat. Dabei wird zunächst die Blende
37 in die eingezeichnete Mittelstellung zurückgeschoben und daran anschließend die Schauzeichentafel
36 um eine Blendenöffnungsbreite nach unten geschoben. Beim Fortfall der Störung fällt der Schieber
5 schließlich automatisch in seine Mittellage zurück, so daß dann die Schauzeichentafel 36, deren
Mitnehmer 42 mit Hilfe einer vorgespannten Zugfeder 44 am Mitnehmer 43 der Blende 37 befestigt ist, durch
die Rückstellkraft dieser Feder in die eingezeichnete Normallage zurückgestellt wird.
Um eine eindeutige und augenfällige Anzeige der drei Melderelaisstellungen zu ermöglichen, ist eine
verschiedenartige farbige Kennzeichnung der Blenden und der Schauzeichentafel erforderlich. Als ein Ausführungsbeispiel
ist die nachstehende Farbkennzeichnung zu betrachten: Die Grundfarbe für das Mittelteil
des U-förmigen Frontteiles 28 mit den drei Blendenöffnungen 38 und die Grundfarbe für die Schauzeichentafel
36 ist schwarz, während als Grundfarbe für die Blende 37 weiße Farbe gewählt wird. Auf die
weiße Grundfarbe der beiden Stege zwischen den Öffnungen der Blende 37 und den unteren Rahmenteil
dieser Blende sind in roter Farbe Schräg- oder Querbalken aufgetragen, die demnach in der Melde- oder
Warnstellung sichtbar werden, wenn die Blende 37 nach oben geschoben ist. Auf die schwarze Grundfarbe
der Schauzeichentafel 36 sind in der Breite der Blendenöffnungen drei Längsbalken weißer Farbe derart
aufgetragen, daß sie durch die hintereinanderliegenden öffnungen beider Blenden dann sichtbar
werden, wenn die Schauzeichentafel 36 nach unten geschoben ist und das Melderelais somit in der Quittierstellung
steht. Die eingezeichnete Normalstellung des Relais wird dann durch ein vollkommen schwarzes
Feld angezeigt.
Um eine Beschädigung der Anzeigevorrichtung im Inneren des schiebbaren Frontteiles 28 zu verhindern,
erfolgt eine Abdeckung durch die Glasscheibe 45., die
durch eine mit einem entsprechenden Fensterausschnitt versehene Abschlußkappe 46 gehalten wird.
Das erfindungsgemäße Melderelais ist in erster Linie für den Einbau in solche Instrumentengehäuse
gedacht, die eine Vielzahl von Relais fassen können. Diese Gehäuse sind durch an der Frontseite angebrachte
rasterförmige Längs- und Ouerverstrebungen, die nur wenig in das Gehäuse hereinreichen und als
vordere Halterungen für die einzelnen Relais dienen, fächerartig unterteilt; im Inneren des Gehäuses sind
auf dem Gehäuseboden als hintere Halterungen dienende Stecksockel befestigt. Zur Montage des dann
für das Melderelais erforderlichen Steckers ist das aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtliche, nach oben abgewinkelte
Schenkelende des U-förmigen magnetischen Rückschlußeisens vorgesehen. Die vorderen rasterförmigen
Halterungen für das Relais sind in Fig. 1 und 2 der Zeichnung teilweise und im Schnitt dargestellt
und mit dem Bezugszeichen 47 versehen. Um ein bequemes Einschieben des1 Relais und seinen festen
Sitz in der vorderen Halterung 47 des Gehäuses sicherzustellen, sind die Außenmaße des Relais so gehalten,
daß alle Relaisteile unbedingt innerhalb eines gedachten Quaders liegen, dessen äußere Begrenzung
im Querschnitt einerseits durch die Schenkelbreite des U-förmigen Rückschlußeisens 1 gegeben ist und
andererseits durch den Parallelabstand zwischen den Kopfflächen der Befestigungsschrauben 32 auf der
Ober- und 7 und 30 auf der Unterseite des Relais.
Claims (9)
1. Melderelais, bei dem in einem gemeinsamen Gehäuse mit einer Fenster-Frontabdeckung ein
Relais, ein direkt oder indirekt vom Anker dieses Relais betätigtes mechanisches Schauzeichen und
eine von außen her betatigbare, nur auf das Schauzeichen und die Relaiskontakte einwirkende und
zur Quittierung einer durch das Relais gemeldeten Störung vorgesehene Rückstellvorrichtung untergebracht
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais mit seinen Kontakten hinsichtlich seiner Lage
im Gehäuse durch eine gegebenenfalls lösbare Verbindung fixiert ist und das Schauzeichen (36, 37,
38) mit der Fenster-Frontabdeckung (45, 46) in einem besonderen Bauteil (28) vereinigt ist, das
relativ gegenüber Gehäuse (47) und Relais schiebbar ist und als Betätigungsorgan für den Rückstellvorgang
in die Quittierungsstellung des Relais dient.
2. Melderelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Frontteil (28) als ein U-förmig
gebogener Schieber ausgebildet ist und, in Langlöchern (31, 33) geführt, mit seinen Schenkeln
außen auf den Schenkeln des U-förmigen magnetischen Rückschlußeisens (1) des Relais befestigt
ist.
3. Melderelais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite eines
Schenkels des magnetischen Rückschlußeisens (1), der verlängert ist und als Montageplatte für die
Kontaktsätze und die Verklinkungseinrichtung dient, ein ebenfalls in Langlöchern (6) geführter
flacher Schieber (5) derart befestigt ist, daß er beim Einschieben des Frontteiles (28) durch dieses
bewegbar und in der gleichen Richtung und um die gleiche Strecke verschiebbar ist.
4. Melderelais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schieber (5 und 28)
durch in gleicher Richtung wirkende vorgespannte
Zugfedern (15 bzw. 34 und 35) in ausgerückter Endstellung feststellbar sind.
5. Melderelais nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der flache Schieber (5) durch
eine vom Relaisanker (2) betätigte Verklinkungseinrichtung in einer Mittellage und in der eingerückten
Endstellung feststellbar ist.
6. Melderelais nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im schiebbaren Frontteil
(28) angeordnete optische Anzeigeeinrichtung aus einer ortsfest angebrachten Blende und einer zwischen
dieser und einer dahinterliegenden schiebbaren Schauzeichentafel geführten zweiten schiebbaren
Blende (37) besteht.
7. Melderelais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als ortsfeste Blende das mit
Blendenöffnungen (38) versehene Mittelteil des U-förmigen Frontteiles (28) dient.
8. Melderelais nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Schauzeichentafel
(36) und der davor liegenden Blende (37) durch ein hebelartiges Betätigungsglied (40)
erfolgt, welches um eine die beiden Schenkel des U-förmigen Frontteiles (28) verbindende Achse
drehbar gelagert ist und durch einen am Ende des flachen Schiebers (5) befestigten gekröpften Mitnehmer
(39) bei einer Relativbewegung zwischen dem Frontteil (28) und dem flachen Schieber (5)
verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»ETZ-B«, Bd.
»ETZ-B«, Bd.
9, Heft 2, 1957, S. 57.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 550/40 7.60
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33096A DE1085443B (de) | 1959-04-25 | 1959-04-25 | Melderelais |
| CH405260A CH382605A (de) | 1959-04-25 | 1960-04-08 | Meldeeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL33096A DE1085443B (de) | 1959-04-25 | 1959-04-25 | Melderelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085443B true DE1085443B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=7266166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL33096A Pending DE1085443B (de) | 1959-04-25 | 1959-04-25 | Melderelais |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH382605A (de) |
| DE (1) | DE1085443B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159822B (de) * | 1960-12-15 | 1963-12-19 | Elektro App Werke Veb | Vorrichtung zur zeitverzoegerten und impulsintegrierenden optischen Anzeige von dreiInformationen |
| EP0641003A1 (de) * | 1993-08-26 | 1995-03-01 | Schneider Electric Sa | Elektromagnetisches Relais mit bistabilem Kontakt |
-
1959
- 1959-04-25 DE DEL33096A patent/DE1085443B/de active Pending
-
1960
- 1960-04-08 CH CH405260A patent/CH382605A/de unknown
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159822B (de) * | 1960-12-15 | 1963-12-19 | Elektro App Werke Veb | Vorrichtung zur zeitverzoegerten und impulsintegrierenden optischen Anzeige von dreiInformationen |
| EP0641003A1 (de) * | 1993-08-26 | 1995-03-01 | Schneider Electric Sa | Elektromagnetisches Relais mit bistabilem Kontakt |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH382605A (de) | 1964-09-30 |
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