DE1085370B - Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zinkenreihen - Google Patents
Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden ZinkenreihenInfo
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- DE1085370B DE1085370B DE1958P0020947 DEP0020947A DE1085370B DE 1085370 B DE1085370 B DE 1085370B DE 1958P0020947 DE1958P0020947 DE 1958P0020947 DE P0020947 A DEP0020947 A DE P0020947A DE 1085370 B DE1085370 B DE 1085370B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B19/00—Harrows with non-rotating tools
- A01B19/02—Harrows with non-rotating tools with tools rigidly or elastically attached to a tool-frame
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B23/00—Elements, tools, or details of harrows
- A01B23/02—Teeth; Fixing the teeth
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Description
Die Erfindung betrifft eina Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Reihen von: Zinken,
die sich von einem Tragrahmen aus nach hinten und nach unten erstrecken.
Eggen dieser Art können selbständig Anwendung finden, werden aber in den meisten Fällen als Zusatzgerät
benutzt, das an ein anderes Ackergerät, z. B. eine Haupt- oder Kulturegge oder eine Sämaschine
gekuppelt wird.
Die Aufgabe dieser Eggen als Zusatzgerät besteht darin, dem Ackerboden durch Zerteilen der Erdklumpen
und gleichzeitiges Kämmen und Einebnen der gezogenen Furchen eine abschließende Oberflächengestaltung
zu geben. Bei einer der bekannten Eggen wird das Zerteilen von Erdklumpen bzw. Kämmen
der Bodenoberfläche durch starre Eggenzinken, das Einebnen der Aufwürfe dagegen durch federbelastete
Zinken, die, in Arbeitsrichtung der Egge gesehen, hinter den starren Zinken angeordnet sind, bewirkt.
Abgesehen von der komplizierten Ausbildung und den hohen Herstellungskosten ist diese Egge insofern nachteilig,
als sie entsprechend ihrer Ausbildung bei der Benutzung durch Unkraut leicht verstopft werden
kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Egge keine gleichmäßige Arbeitstiefe einzuhalten
vermag.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die vorerwähnten Nachteile zu beheben und darüber hinaus
noch den Vorteil zu erreichen, daß die Arbeitstiefe der Zinkenreihen wahlweise bestimmt werden kann,
wird dadurch gelöst, daß die Zinken gemäß der Erfindung jeweils aus bandförmigem, federndem, Werkstoff
bestehen und hochkant zur Bodenoberfläche verlaufen und daß die hinteren freien Enden der Zinken
in Arbeitsstellung der Egge annähernd waagerecht liegend in einem zur Fahrtrichtung der Egge stampfen
Winkel seitlich abgebogen sind.
Die Benutzung einer Egge mit derartig ausgebildeten und angeordneten Zinken gewährleisten eine praktisch
klumpenfreie und glatte Bodenoberfläche und gestattet, daß das durch vorausgegangenes Kultivieren
zum Austrocknen an die Oberfläche gebrachte Unkraut zwischen den Zinken der Egge hindurchgleiten kann,
ohne von diesen mitgeschleppt zu werden. Die Zinken selbst sind äußerst einfach und billig in der Herstellung
und vermögen entsprechend ihrer seitlichen Federwirkung sich den Unebenheiten der Bodenoberfläche
leicht anzupassen. Während der mittlere, zur Bodenfläche hin leicht abgebogene Teil des Zinkens das Zerkleinern
der Erdklumpen sowie das Ziehen von Furchen übernimmt, gleicht das in annähernd waagerechter
Stellung angeordnete und zur Fahrtrichtung seitlich abgebogene Zinkenende die gezogenen, Furchen durch
Einebnen aus.
Egge
mit zwei oder mehreren
hintereinanderliegenden Zinkenreihen
hintereinanderliegenden Zinkenreihen
Anmelder:
Mogens Petersen, Lynge-Eskildstrup,
Sora (Dänemark)
Sora (Dänemark)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. J. Ingrisch, Patentanwalt,
Wuppertal-Elberfeld, Wall 27-29
Wuppertal-Elberfeld, Wall 27-29
Mogens Petersen, Lynge-Eskildstrup, Sora (Dänemark),
ist als Erfinder genannt worden
Um dabei eine gleichmäßige Arbeitstiefe der Zinken zu erreichen, ist es notwendig, die in Fahrtrichtung
im stampfen Winkel abgebogenen Zinkenenden in ihrer waagerechten Stellung zu halten. Dieses wird dadurch
erreicht, daß der Tragrahmen; für die Zinken mit dem Zuggerät für die Egge vorzugsweise durch ein in
Arbeitsstellung starres und die waagerechte Stellung der freien Zinkenenden gewährleistendes, parallelogrammförmigesi
Traggestänge kuppelbar ist.
In vielen Fällen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, der vorderen von zwei Zinkenreihen eine größere Arbeitstiefe
als der hinteren zu geben. Zu diesem Zweck ist der Tragrahmen im Verhältnis zum Traggestänge
der Egge schwenkbar.
Im folgenden wird der Gegenstand der Erfindung an Hand eines durch die Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Teil der Egge in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 einen Eggenzinken in Seitenansicht und
Fig. 3 denselben Eggenzinken in Draufsicht.
Die zweireihige Egge hat einen in sich selbst steifen Tragrahmen, bestehend aus zwei parallelen Winkeleisen
1 und 2, die durch Querstücke 3 miteinander verbunden sind. An jedem der Winkeleisen 1 und 2
ist in zweckmäßigem Abstand mit Hilfe von Bolzenverbindungen 4 eine Anzahl Zinken 5 befestigt, die
jeweils aus einem bandförmigen Stück Federstahl bestehen. Die Zinken 5 stehen parallel zueinander und
erstrecken sich, hochkant gestellt, vom Tragrahmen
009 550/92
1, 2 nach hinten und njich; .unten in senkrechten Efe'enen,
die hauptsächlich winkelrecht auf den. Winkeleisen 1 und 2 stehen. Das hinterste und gleichzeitig
tiefste Ende jedes Zinkens, zeigt ungefähr waagerecht.
nach hinten ;Und ist zur' Seite abgebogen, so daß es
mit' der Ebene des Mittelteils des Zinkens" einen
stumpfen Winkel-bildet (s. Fig. 2 und 3). Die Zinken
in den beiden Zinkenreihen sind in üblicher Weise zueinander- versetzt und angebracht.1 Die Arbeitstiefe
der vorderen Zinkenreihe kann eventuell etwas größer als die Arbeitstiefe der hinteren Zinkenreihe sein.
Es wird vorausgesetzt, daß- der Tfagrahmen 1, 2
Ankupplungsvörrichtuhgen -in 'Form von, zwei parallelogrammförmigen
Traggestängen hat, wovon in der Zeichnung nur das eine gezeigt ist. Das gezeigte
parallelogrammförmige Traggestänge hat einen zum Festspannen auf dem vorangehenden Gerät oder dem
Schlepper bestimmten Bügel 7 aus U-Eisen, der durch Bolzen 8 mit einem einzelnen oberen Parallelogrammlenker
9 und einem doppelten unteren Parallelogrammlenker 10 drehbar verbunden ist. Die freien Enden
dieser Stangen 9 und 10 sind durch eine hintere Koppel 11 miteinander verbunden, die parallel zur Verbindungslinie
zwischen den beiden Bolzen 8 liegt. Der Bolzen 12, der die Stangen 10 mit der Koppel 11
verbindet, erstreckt sich drehbar durch eine Öffnung in einem der Querstücke 3 des Tragrahmens, und
dasselbe Ouerstück trägt eine Stütze 14, die am oberen Ende Lager für den Bolzen 13 bildet, der den oberen
Parallelogrammlenker 9 mit der Koppel 11 verbindet. Die Stütze 14 ist am Querstück 3 mittels
eines Bolzens 15 befestigt, der sich durch ein Langloch in der Stütze erstreckt und somit eine Einstellung
der Stütze im Verhältnis zum Querstück 3 ermöglicht; dadurch kann der Tragrahmen 1, 2 in gewissen
Grenzen nach oben oder unten geschwenkt
," uiid damit die-Arbeitstiefe der beiden Zinkenreihen 5
nach Wunsch eingestellt werden.
Auf dem Bolzen 12 ist noch eine Diagonalstange 16 gelagert, - welche mit einem Haltezahn 17 versehen
ist. Durch einen. Zug an der Stange 16 nach oben kann die Egge von der Erdoberfläche gehoben werden
und durch Auflegen des Zahns 17 auf den Bolzen 8 in der gehobenen Stellung festgehalten werden.
Claims (3)
1. Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Reihen von Zinken, die sich von einem
Tragrahmen nach hinten und unten erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken jeweils aus
bandförmigem, federndem Werkstoff bestehen und hochkant zur Bodenoberfläche verlaufen und daß
die hinteren freien Enden der Zinken in Arbeitsstellung der Egge annähernd waagerecht liegend
in einem zur Fahrtrichtung der Egge stumpfen Winkel seitlich abgebogen sind.
2. Egge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen für die Zinken mit dem
Zuggerät für die Egge durch ein in Arbeitsstellung starres und die waagerechte Stellung der freien
Zinkenenden gewährleistendes parallelogrammförmiges Traggestänge (9 bis 11) kuppelbar ist.
3. Egge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragrahmen im Verhältnis zum Traggestänge (9 bis 11) zwecks Änderung
der Arbeitstiefe der Zinken schwenkbar ist.
In: Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 197 105;
französische Patentschrift Nr. 1 070718;
USA.-Patentschriften Nr. 1 279 432, 1109493,
604,964384.
Österreichische Patentschrift Nr. 197 105;
französische Patentschrift Nr. 1 070718;
USA.-Patentschriften Nr. 1 279 432, 1109493,
604,964384.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958P0020947 DE1085370B (de) | 1958-06-28 | 1958-06-28 | Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zinkenreihen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958P0020947 DE1085370B (de) | 1958-06-28 | 1958-06-28 | Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zinkenreihen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085370B true DE1085370B (de) | 1960-07-14 |
Family
ID=599756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1958P0020947 Pending DE1085370B (de) | 1958-06-28 | 1958-06-28 | Egge mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zinkenreihen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085370B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1236845B (de) | 1963-11-21 | 1967-03-16 | Lely Nv C Van Der | Egge |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US964384A (en) * | 1909-11-13 | 1910-07-12 | Arthur Brigden | Adjustable harrow-tooth. |
| US1007604A (en) * | 1911-06-07 | 1911-10-31 | Joshua S Rawlings Jr | Harrow-tooth. |
| US1109493A (en) * | 1913-12-06 | 1914-09-01 | James Whipps | Harrow-tooth. |
| US1279432A (en) * | 1918-04-30 | 1918-09-17 | George Dietz Powell | Agricultural implement. |
| FR1070718A (fr) * | 1953-02-10 | 1954-08-10 | Nouveau système de dents amovibles pour cultivateur | |
| AT197105B (de) * | 1956-06-22 | 1958-04-10 | Leipzig Bodenbearbeitung Veb | Gliederegge zum Ausdünnen von Saatreihen |
-
1958
- 1958-06-28 DE DE1958P0020947 patent/DE1085370B/de active Pending
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US964384A (en) * | 1909-11-13 | 1910-07-12 | Arthur Brigden | Adjustable harrow-tooth. |
| US1007604A (en) * | 1911-06-07 | 1911-10-31 | Joshua S Rawlings Jr | Harrow-tooth. |
| US1109493A (en) * | 1913-12-06 | 1914-09-01 | James Whipps | Harrow-tooth. |
| US1279432A (en) * | 1918-04-30 | 1918-09-17 | George Dietz Powell | Agricultural implement. |
| FR1070718A (fr) * | 1953-02-10 | 1954-08-10 | Nouveau système de dents amovibles pour cultivateur | |
| AT197105B (de) * | 1956-06-22 | 1958-04-10 | Leipzig Bodenbearbeitung Veb | Gliederegge zum Ausdünnen von Saatreihen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1236845B (de) | 1963-11-21 | 1967-03-16 | Lely Nv C Van Der | Egge |
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