DE1085100B - Gleichrichtgesperre fuer die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse in Selbstaufzuguhren - Google Patents
Gleichrichtgesperre fuer die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse in SelbstaufzuguhrenInfo
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- DE1085100B DE1085100B DEM36591A DEM0036591A DE1085100B DE 1085100 B DE1085100 B DE 1085100B DE M36591 A DEM36591 A DE M36591A DE M0036591 A DEM0036591 A DE M0036591A DE 1085100 B DE1085100 B DE 1085100B
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
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Description
- Gleichrichtgesperre für die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse in Selbstaufzuguhren Die Erfindung betrifft ein Gleichrichtgesperre für die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse inSelbstaufzuguhren.
- Das Gleichrichten der beiden Schwingungsrichtungen der Schwingmasse in Selbstaufzuguhren ist bereits bekannt; dabei werden im allgemeinen zwei gegensinnig wirkende Freilaufgesperre benutzt, deren eines über ein Umkehrrad, deren anderes direkt in den Aufzug der Triebfeder wirkt. Bekannt ist auch, dabei die beiden Freiläufe koaxial anzuordnen. Der Erfindung gemäß werden nicht nur die beiden Freiläufe, sondern auch noch das Umkehrrad unter Anwendung einfacher Bauteile zu einer Baueinheit vereinigt, die einen bequemen Zusammenbau ermöglicht.
- Verwendet wird erfindungsgemäß eine koaxial zum eintreibenden Ritzel liegende drehbare, mit einer Sperrverzahnung versehene Scheibe, die wenigstens ein mit dem eintreibenden Ritzel im Eingriff stehendes Zahnrad auf einem Zapfen trägt. Auf dieser Scheibe liegt ferner ein Ring mit Außen- und Innenverzahnung, der innen mit dem Zwischenrad und außen mit einem Federaufziehrad im Eingriff steht; schließlich ist die Scheibe noch mit einer federnden Sperrklinke versehen, die derart zur Innenverzahnung des Ringes angeordnet ist, daß der Ring in derselben Richtung gesperrt ist wie die Scheibe.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
- Fig. 1 zeigt sie im axialen Querschnitt, Fig. 2 ist eine Draufsicht davon.
- Die nicht dargestellte Schwingmasse liegt am freien Ende eines Armes 1; welcher auf dem Zapfen 2 drehbar gelagert ist und das Ritzel 3 trägt und mitnimmt. Symmetrisch zu beiden Seiten dieses Ritzels liegen zwei genau gleiche Zahnräder 4 und 5, deren Zapfen mit einer drehbaren Scheibe 6 verbunden sind.
- Um diese Zahnräder liegt ein innen verzahnter Kranz 7, der auf der genannten Scheibe angeordnet ist derart, daß die Räder 4 und 5 zwischen dem Ritzel 3 und der inneren Kranzverzahnung 7 eine kinematische Verbindung herstellen.
- Auf der Scheibe 6 ist noch eine federnde Klinke 8 angeordnet, die derart mit der inneren Verzahnung des Ringes 7 zusammenwirkt, daß bei unbeweglich Bedachtem Kranz 7 die Scheibe 6 mit Bezug auf Fig. 2 sich nur im Uhrzeigersinn frei drehen kann.
- Der äußere Rand der Scheibe 6 hat eine Sperrverzahnung 9, die dazu bestimmt ist, mit einer äußeren Klinke 10 so zusammenzuwirken, daß die Scheibe sich im soeben genannten Uhrzeigersinn gerade nicht drehen kann.
- Die Klinken 8 und 10 wirken also bezüglich der Scheibe 6 einander entgegengesetzt, bezüglich des Ringes 7 im gleichen Sinne. Durch eine äußere Verzahnung des Kranzes 7 werden seine Drehbewegungen auf ein Zahnrad 11 übertragen, welches seinerseits das Aufziehen der Feder vollzieht.
- Die soeben beschriebene Vorrichtung wirkt folgendermaßen-: Angenommen, die Aufzugsmasse drehe sich im Uhrzeigersinn mit Bezug auf Fig. 2, so :daß das Ritzel 3 sich im gleichen Sinn drehen wird und die beiden Räder 4, 5 entgegengesetzt.
- Die mit diesen Rädern im Eingriff stehende innere Verzahnung des Kranzes 7 hätte nun das Bestreben, sich im gleichen Sinn wie diese Räder, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn, zu drehen. Da dieser Drehung nichts im Wege steht, versucht die äußere Verzahnung des Kranzes das Rad 11 im Uhrzeigersinn in Bewegung zu setzen. Dies Rad ist aber mit dem Aufzug verbunden, der einen gewissen Widerstand bietet, so daß sich die Räder 4 und 5 anderswie zu bewegen versuchen müssen. So werden sie das Bestreben haben, längs der inneren Verzahnung und im Uhrzeigersinn zu rollen Eine derartige Bewegung könnten sie jedoch nur unter der Bedingung ausführen, daß sie die Scheibe 6 mitnehmen. Die Klinke 10 läßt aber eine derartige Drehung der Scheibe 6 nicht zu, so daß der Zahnkranz? schließlich doch in der zuerst angegebenen Weise in Drehung versetzt wird, wobei seine innere Verzahnung über die Klinke 8 hinweggleitet.
- Eine Drehung des Ritzels 3 im Uhrzeigersinn hat also ein Aufziehen der Triebfeder durch Drehen des Rades 11 im selben Sinn zur Folge. Wenn sich jedoch die Masse mit Bezug auf Fig.2 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, so- werden die Räder 4 und 5 in entgegengesetzter Richtung angetrieben und versuchen, den Kranz 7 im gleichen entgegengesetzten Sinn, d. h. im Uhrzeigersinn, in Bewegung zu setzen. Diese Bewegung kann der Zahnkranz jedoch nicht ausführen, weil er durch dieKlinke 8 daran gehindert wird, die mit der Scheibe 6 in Verbindung steht, die ihrerseits durch die Klinke 10 und die Verzahnung 9 gehindert ist, in dieser Richtung zu drehen. Diese doppelte Blockierung der dargestellten Teile hat zur Folge, daß .die Räder 4 und 5 sowie der damit im Eingriff stehende Kranz 7 das Ritzel 3 als Ganzes entgegen dem Uhrzeigersinn mitgenommen werden.
- Da die Klinke 10 diese Drehung .der ganzen Vorrichtung zuläßt, wird, wie im ersten Fall, das Rad 11 im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt, d. h., es wird wieder das Aufziehen der Triebfeder vornehmen.
- Es wurde vorher gesagt, daß zwischen Ritzel3 und Zahnkranz 7 mindestens ein Rad eingeschaltet werden soll. Das dargestellte Beispiel zeigt zwei solche Räder 4 und 5, die aus Symmetriegründen auf einem Durchmesser des gesamten Ringes 7 liegen, was für die gute Verteilung der Kräfte von Vorteil ist. Es könnten aber auch mehr als zwei solche Räder vorgesehen sein, zum Beispiel drei. Die beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung könnte auch anders als gleichachsig mit der Masse liegen, deren Trieb das Ritzel 3 über zwischengeschaltete Räder in Drehung versetzen könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gleichrichtgesperre für die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse in Selbstaufzuguhren, - in das das Schwingmassenritzel mittelbar oder unmittelbar treibt, gekennzeichnet durch eine koaxial zum eintreibenden Ritzel (3) liegende drehbare, mit einer Sperrverzahnung (9) versehene Scheibe (6), die wenigstens ein mit dem eintreibenden Ritzel (3) im Eingriff stehendes Zahnrad (4) auf einem Zapfen trägt, auf der ferner ein Ring (7) mit Außen- und Innenverzahnung liegt, der innen mit dem Zwischenrad (4) und außen mit einem Federaufziehrad (11) im Eingriff steht, und die schließlich noch mit einer federnden Sperrklinke (8) versehen ist, die derart zur Innenverzahnung des Ringes (7) angeordnet ist, daß der Ring (7) in derselben Richtung gesperrt ist wie die Scheibe (6). In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften 11 fr. 300079, 300 660, 308 028.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1085100X | 1957-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1085100B true DE1085100B (de) | 1960-07-07 |
Family
ID=4556631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM36591A Pending DE1085100B (de) | 1957-03-16 | 1958-02-03 | Gleichrichtgesperre fuer die beidsinnigen Bewegungen der Schwingmasse in Selbstaufzuguhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1085100B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254088B (de) * | 1962-01-29 | 1967-11-09 | United States Time Corp | Selbstaufzuguhr mit einem Planetengetriebe |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH300079A (fr) * | 1952-07-05 | 1954-07-15 | Rolex Montres | Dispositif d'entraînement à sens unique pour pièce d'horlogerie à remontage automatique. |
| CH300660A (fr) * | 1952-02-11 | 1954-08-15 | Schild Sa A | Montre à remontage automatique. |
| CH308028A (fr) * | 1952-11-08 | 1955-06-30 | Montres Perret Et Berthoud Sa | Dispositif de remontage automatique à double effet par masse rotative. |
-
1958
- 1958-02-03 DE DEM36591A patent/DE1085100B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH300660A (fr) * | 1952-02-11 | 1954-08-15 | Schild Sa A | Montre à remontage automatique. |
| CH300079A (fr) * | 1952-07-05 | 1954-07-15 | Rolex Montres | Dispositif d'entraînement à sens unique pour pièce d'horlogerie à remontage automatique. |
| CH308028A (fr) * | 1952-11-08 | 1955-06-30 | Montres Perret Et Berthoud Sa | Dispositif de remontage automatique à double effet par masse rotative. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254088B (de) * | 1962-01-29 | 1967-11-09 | United States Time Corp | Selbstaufzuguhr mit einem Planetengetriebe |
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