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DE1084815B - Annaeherungsimpulsgeber - Google Patents

Annaeherungsimpulsgeber

Info

Publication number
DE1084815B
DE1084815B DEL26368A DEL0026368A DE1084815B DE 1084815 B DE1084815 B DE 1084815B DE L26368 A DEL26368 A DE L26368A DE L0026368 A DEL0026368 A DE L0026368A DE 1084815 B DE1084815 B DE 1084815B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
capacitor
approach
circuit
discriminator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26368A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Georg Preuschoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL26368A priority Critical patent/DE1084815B/de
Publication of DE1084815B publication Critical patent/DE1084815B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/08Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
    • G01V3/088Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices operating with electric fields
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/94Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the way in which the control signals are generated
    • H03K17/945Proximity switches
    • H03K17/955Proximity switches using a capacitive detector

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Annäherungsimpulsgeber Annäherungsschalter sind solche Schalterausführungen bei denen innerhalb begrenzter Entfernung die Änderung des Ortes eines Gegenstandes einen Schaltimpuls auslöst, ohne daß dabei eine mechanische Berührung stattfindet.
  • Die Kopplung des ortsveränderlichen Gegenstandes mit dem Schalter erfolgt in bekannter Weise allgemein über magnetische oder elektrische Felder.
  • Annäherungsschalter finden beispielsweise Verwendung bei Eisenbahn-Signalanlagen, bei Zähleinrichtungen, bei der Einbruchssicherung, bei der Fernmeldung, als Schachtschalter in Bergwerken usw.
  • Es sind Annäherungsschalter bekannt, die mit magnetischen oder mit elektrischen Feldern arbeiten. Die mit elektrischen Feldern arbeitenden kapazitiven Geräte erzeugen Kapazitätsänderungen, durch welche eine Oszillatorfrequenz cvO geändert wird. Daher bedingt das Verfahren für jeden Schalter einen zusätzlichen Oszillator.
  • Die Gefahr der Störeinflüsse ist somit groß, so daß in - Anlagen, die industriegerecht für rauhen Betrieb gebaut sein müssen, kapazitive Annäherungsschalter - der vorgenannten Art nicht zweckmäßig sind.
  • Die mit magnetischen Feldern arbeitenden induktiven Geräte beruhen auf der Änderung des magnetischen Flusses 0, d. h. auf dem Differentialquotienten d zu bei dt zeitlicher Änderung oder dç P bei Wegänderung. dz Es muß somit eine hinreichende Größenänderung vorausgesetzt werden, die bei Vorgängen, die auch langsamer verlaufen, nicht stets gegeben ist. So können beispielsweise Förderkörbe in Bergwerken auch so stark verlangsamt fahren, daß die Fluß änderung im Meßfühler nicht groß genug ist.
  • Oft werden auch Streufeldtransformatoren verwendet.
  • Bei Annäherung ändert sich der magnetische Fluß 0.
  • Diese Flußänderung bewirkt die Änderung der Transformatorenausgangsspannung. Hierbei sind die benötigten Spannungen groß und in explosionsgefährdeter Umgebung oft unerwünscht, oder aber es müssen umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Anordnung zum Erzeugen eines Steuerspannungsimpulses bei Annäherung eines das Feld eines Luftkondensators verändernden Körpers, wobei der Kondensator der Teil eines verstimmbaren Schwingungskreises ist. Zur Vermeidung der geschilderten Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Schwingungskreis durch eine feste Grundfrequenz dauernd erregt ist.
  • Der vorgeschlagene Schalter arbeitet als abstimmbarer Hochfrequenzdedektor. Die Abstimmung erfolgt hierbei durch Änderung der elektrischen Kreisgrößen durch die zu messende Annäherung eines Gegenstandes. Die Ausgangsspannung U des Kreises ist somit unabhängig von der Geschwindigkeit der Annäherung. Außerdem können besonders im Bergwerksbetrieb die verwendeten Spannungen und Ströme so gewählt werden, daß auf weitere Sicherheitsmaßnahmen verzichtet werden kann.
  • Die Figuren erläutern den Gegenstand der Erfindung.
  • Fig. 1 stellt eine Ausführungsform des Tastkörpers dar, der jedoch auch eine aus Induktivitäten und Kapazitäten bestehende andere Zusammenschaltung haben kann; Fig. 2 zeigt die nach außen herausgeführten Kondensatorplatten der beiden Kondensatoren 3 und 4 der Fig. 1; Fig. 3 zeigt die Kennlinie des Diskriminatorkreises; Fig. 4 und 5 zeigen den Vorgang der Verstimmung des Kreises bei Annäherung; Fig. 6 zeigt als Beispiel die Anwendung des Annäherungsschalters gemäß der Erfindung als Schachtschalter im Förderbetrieb eines Bergwerkes.
  • Die Kondensatoren 3 und 4 sind Festkondensatoren, von denen jeweils eine oder beide Platten von außen über das Kondensatorfeld elektrisch beeinflußt werden können. Der Diskriminatorkreis ist in der üblichen Form abgestimmt, wobei durch die beiden Kapazitäten 3 und 4 zwei verschiedene Frequenzen erzielt werden, die symmetrisch zu der Betriebsfrequenz co,' liegen. Die Betriebsfrequenz des Diskriminatorkreises o,' ist größer als die Grundfrequenz coO, die in 1 eingespeist wird. Durch Annäherung eines metallischen Körpers an die beeinflußbaren Platten der Kondensatoren 3 und 4 wird der Kreis verstimmt. Dabei vergrößert sich die Kapazität, und die Betriebsfrequenz co,' des Diskriminatorkreises wird kleiner.
  • Sie überschreitet dabei die fest eingespeiste Frequenz w0.
  • Beim Übergang der Diskriminatorfrequenz über die Festfrequenz w0 wird die Abstimmkurve des Diskriminatorkreises durchlaufen, so daß nach erfolgter Gleichrichtung durch die Gleichrichter 5 und 6 an den Ausgangsklemmen des Kreises bei 7 die entsprechenden Spannungen U auftreten. Bei Entfernung des metallischen Körpers von den Kapazitäten 3 und 4 verläuft der Vorgang in umgekehrter Richtung, so daß die ursprüngliche Frequenz w0, des Diskriminatorkreises wieder erreicht wird.
  • Fig. 2 zeigt die konstruktive Ausführung der beiden Schwingkreiskondensatoren 3 und 4 der Schaltung des Diskriminators nach Fig. 1. 8 und 9 sind jeweils die eine Elektrode des Kondensators. Die jeweilige Gegenelektrode ist mit 10 und 11 bezeichnet. Diese letztgenannten Gegenelektroden haben einen nach außen geführten Ansatz, der von außen beeinflußbar ist, wenn ein Metallstück in deren Nähe kommt. Es wäre auch möglich, das Kondensatorfeld durch ein Dielektrikum beeinflussen zu lassen.
  • Fig. 3 zeigt die Kennlinie des Diskriminatorkreises. ovo0' ist die Betriebsfrequenz des Diskriminatorkreises, wobei die Frequenzen (zog0' t Sev) und (w0, - w) die Verstimmung der beiden Diskriminatorspulen durch die Kapazitäten 3 und 4 darstellen.
  • Die Fig. 4 zeigt die Lage der Kurve zu der Grundfrequenz m0, wenn kein das Feld der Kondensatoren beeinflussendes Gut in der Nähe ist. Der Kreis ist hierbei auf die Frequenzo,' abgestimmt. Diese Frequenz ist größer als die Grundfrequenz zog0. Wird nun das Feld der Kondensatoren 3 und 4, wie es Fig. 5 zeigt, von außen durch Annäherung eines vorzugsweise metallischen Gutes beeinflußt, so verstimmt sich der Diskriminatorkreis von der Frequenz cvO' auf o)O". Diese Frequenz co," ist nun kleiner als die Festfrequenz ovo0.
  • Diese Anordnung kann Anwendung finden bei jedem Körper, der das elektrische Feld eines Kondensators beeinflussen kann.
  • In Fig. 6 ist 12 das Hochfrequenzkabel, an dem die Annäherungsschalter 13 angebracht sind. Über das Hochfrequenzkabel wird durch den Hochfrequenzgenerator 14 den einzelnen Annäherungsschaltern die Frequenz o, zugeführt. Die Annäherungsschalter 13 sind auf die Frequenz ovo', die größer als COo ist, abgestimmt.
  • Durch diese Verstimmung der Annäherungsschalter 13 gegenüber der vom Hochfrequenzgenerator 14 gelieferten Frequenz tritt an den Annäherungsschaltern keine Ausgangsspannung auf. Wird ein Annäherungsschalter durch Annäherung eines das Feld der Kondensatoren beeinflussenden Körpers verstimmt, so wird dabei durch diese Frequenzänderung die Frequenz, des Hochfrequenzgenerators überlaufen. Dadurch wird von dem betreffenden Annäherungsschalter eine Ausgangsspannung geliefert. Diese als Gleichspannung auftretende Ausgangsspannung kann über dasselbe Hochfrequenzkabel zurückgeleitet und für Steuer- und Regelungszwecke verwandt werden. So kann bei dem vorliegenden Beispiel der Haspelmotor 18 über einen elektronischen Schalter 17 beeinflußt werden. Alle dabei auftretenden Spannungen können hierbei unterhalb bestimmter, durch Sicherheitsbestimmungen gegebener Größen liegen, so daß gerade in explosionsgefährdeten Anlagen die Verwendung des Annäherungsschalters gemäß der Erfindung zweckmäßig ist.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Anordnung zum Erzeugen eines Steuerspannungsimpulses bei Annäherung eines das Feld eines Luftkondensators verändernden Körpers, wobei der Kondensator der Teil eines verstimmbaren Schwingungskreises ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungskreis durch eine feste Grundfrequenz dauernd erregt ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Schwingungskreise zu einer an sich bekannten Diskriminatorschaltung vereinigt sind, bei der die gleichgerichteten Klemmen spannungen der beiden Schwingungskreise gegeneinander geschaltet sind.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Kondensatorplatte oder beide Kondensatorplatten vorzugsweise zur Plattenebene rechtwinklig abgeknickt und Teile der Oberfläche der Platten derart aus der Kondensatoranordnung herausgeführt sind, daß das Feld des Kondensators ohne Berührung beeinflußt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Nentwig-Geffken-Richter: Die Glimmröhren in der Technik, Berlin, 1939, S. 71 und Fig. 78, 79.
DEL26368A 1956-12-05 1956-12-05 Annaeherungsimpulsgeber Pending DE1084815B (de)

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DEL26368A DE1084815B (de) 1956-12-05 1956-12-05 Annaeherungsimpulsgeber

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DEL26368A Pending DE1084815B (de) 1956-12-05 1956-12-05 Annaeherungsimpulsgeber

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DE (1) DE1084815B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266861B (de) * 1963-01-22 1968-04-25 Siemens Ag Elektrische Sicherheitsschaltung fuer die Zweihandeinrueckung von Pressen, Stanzen und aehnlichen Werkzeugmaschinen
DE1301939B (de) * 1964-01-23 1969-08-28 Werkzeugmaschinenfabrik Veb Elektrische Sicherheitseinrichtung fuer Pressen, Spritz- oder Pressgiessmaschinen od. dgl.
DE1640159B1 (de) * 1965-07-29 1972-04-27 Alsacienne Atom Vorrichtung zur fernueberwachung zweier mit gleichstrom betriebener elektromagneten

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266861B (de) * 1963-01-22 1968-04-25 Siemens Ag Elektrische Sicherheitsschaltung fuer die Zweihandeinrueckung von Pressen, Stanzen und aehnlichen Werkzeugmaschinen
DE1301939B (de) * 1964-01-23 1969-08-28 Werkzeugmaschinenfabrik Veb Elektrische Sicherheitseinrichtung fuer Pressen, Spritz- oder Pressgiessmaschinen od. dgl.
DE1640159B1 (de) * 1965-07-29 1972-04-27 Alsacienne Atom Vorrichtung zur fernueberwachung zweier mit gleichstrom betriebener elektromagneten

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