DE1084895B - Dachflaechenfenster - Google Patents
DachflaechenfensterInfo
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- DE1084895B DE1084895B DEA24686A DEA0024686A DE1084895B DE 1084895 B DE1084895 B DE 1084895B DE A24686 A DEA24686 A DE A24686A DE A0024686 A DEA0024686 A DE A0024686A DE 1084895 B DE1084895 B DE 1084895B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/03—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
- E04D13/035—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts
- E04D13/0357—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts pivoting about an axis supported on a hinged frame or arms
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 37 c 9/01
INTERNATIONALE KL.
EOId; E 05d
A 24686 V/37c
ANMELDETAG: 12. AP R IL 19 5 6
B EKANNTMACHUNG
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIi1T: 7. JULI 1960
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIi1T: 7. JULI 1960
Die Erfindung betrifft ein Dachflächenfenster mit festem Fensterrahmen und darin aufklappbar angeordnetem
Flügel. Bei einem solchen Dachfenster müssen die Fugen zwischen dem aufklappbaren Flügel
und dem festen Fensterrahmen mit Regenschutz- S blechen überdeckt sein. Erfindungsgemäß sind diese
Regenschutzbleche auf einem über dem Flügel im festen Fensterrahmen aufklappbar angeordneten Tragrahmen
vorgesehen, und der zusammen mit diesem Tragrahmen aufklappbare, mit ihm aber lösbar gekuppelte
Flügel ist nach Lösen dieser Kupplung und Aufklappen des Tragrahmens um eine horizontale Mittelachse
im festen Fensterrahmen schwingbar.
Durch diese Anordnung wird in erster Linie erreicht, daß das öffnen des Dachfensters z. B. zur Lüftung
durch Schwingen um eine horizontale Mittelachse erfolgen kann, was die für Schwingfenster auszeichnenden
Vorteile ergibt, und daß dennoch eine vollständige Regendichtigkeit des Dachfensters in geschlossener
Lage gewährt wird. Hinzu kommt, daß das Dachfenster, auch wenn es zur Lüftung geöffnet
ist, eine gute Regenabweisung sicherstellt, und vor allem, daß ein Aufklappen des Dachfensters, um
durch dasselbe einen Ausstieg auf das Dach zu gestatten, dennoch möglich ist.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform
näher erläutert, bei welcher der aufklappbare und schwingbare Flügel aus zwei gekuppelten
Flügelrahmen besteht, und, wenn er vom Tragrahmen los ist, dadurch getragen wird, daß er mit
an seinen Seitenkanten vorgesehenen, die horizontale Schwingachse des Flügels bestimmenden Schwingzapfen
in an den Seitenstücken des festen Fensterrahmens vorgesehene Beschläge eingreift, die in der
Längsrichtung dieser Seitenstücke verlaufende Gleitnuten für die Schwingzapfen bilden und öffnungen
aufweisen, durch welche sich die Schwingzapfen beim Aufklappen des Flügels zusammen mit dem Tragrahmen
aus dem Eingriff mit den Beschlagen hinaufbewegen. Vorzugsweise sind die Schwingzapfen des aus
zwei in ihren Unterkanten mittels Scharniere aneinander gekuppelten Flügelrahmen bestehenden Flügels
am Innenflügelrahmen vorgesehen. Die lösbare Kuppelung des Flügels mit dem darüberliegenden Tragrahmen
kann dabei aus einem an der Unterkante des Innenflügelrahmens vorgesehenen, in einen von der
Unterseite des Unterstücks des Tragrahmens herabragenden Beschlag eingreifenden Vorsprung und aus
einem Kuppelverschluß bestehen. Hierdurch erreicht man eine leichte Umwandlung des Dachfensters von
einem durch Aufklappen zu einem durch Schwingen zu öffnenden Doppelfenster mit zur Erleichterung der
Reinigung beider Seiten beider Glasscheiben gekup-Dachflächenfenster
Anmelder:
Fa. Olof Anderssons Eftr.,
Trelleborg (Schweden)
Trelleborg (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Rathmann, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 40-42
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 40-42
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 15. April 1955
Schweden vom 15. April 1955
Per Wegefelt, Trelleborg (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
pelten Flügelrahmen und eine selbsttätige Zusammenkupplung des Tragrahmens mit dem Flügel beim
Schließen des zur Lüftung geöffneten Fensters.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Dachfenster im Längsschnitt in geschlossener Lage unter Weglassung der Regenschutzbleche,
Fig. 2 bis 4 in gleicher Weise das Dachfenster in verschiedenen anderen Lagen,
Fig. 5 in größerem Maßstab einen Schnitt durch das Oberstück des Fensters und
Fig. 6 und 7 ähnliche Schnitte durch eines der beiden Seitenstücke des Fensters bzw. durch das Unterstück
des Fensters.
Der feste Rahmen des Fensters ist aus einem Oberstück I1 zwei Seitenstücken 2 und einem Unterstück 3
zusammengesetzt. Der Flügel besteht in der dargestellten Ausführungsform aus zwei verglasten, aneinander
gekuppelten Flügelrahmen. Der Innenflügelrahmen 4 ist mit Schwingzapfen 5 versehen, die eine etwa
in der Mitte zwischen der Ober- und Unterkante des Flügels liegende, horizontale Schwingachse bestimmen
und mit Beschlagen 6 an den Seitenstücken 2 des festen Rahmens zusammenwirken. Der Außenflügelrahmen
7 ist an seiner Unterkante durch Scharniere 8 mit dem Innenflügelrahmen 4 verbunden. In geschlossener
Lage des Fensters liegt der Innenflügelrahmen 4 mit seiner Oberseite dichtend gegen die Unterseite
eines außenliegenden Tragrahmens 9 an, der an seiner Oberkante durch Scharniere 11 im Oberstück 1 des
festen Rahmens aufklappbar gelagert ist. Dieser Tragrahmen 9 kann gegebenenfalls verglast sein, obwohl
seine hauptsächliche Aufgabe nicht die eines Glas-
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3 4
trägers ist. Die aneinander gekuppelten, sich gegen- ein Regenschutzblech 29 mit einem nach unten gebogeseitig
abdichtenden Flügelrahmen 4 und 7 bilden zu- lien Flansch 30 vorgesehen, und über diesen Flansch
sammen einen mit dem Tragrahmen 9 lösbar gekup- greift ein nach unten gebogener Flansch 31 eines Repelten
Doppelnagel, der in der geschlossenen Lage des genschutzbleches 32, das am Unterstück des Trag-Fensters
mit dem Außenflügelrahmen 7 innerhalb des S rahmens 9 angebracht ist und sich an das Dichtungs-Tragrahmens
9 liegt und mit dem Innenflügelrahmen 4 blech 28 anschließt und zweckdienlich diesem als Bevon
unten gegen den Tragrahmen 9 dichtend anliegt festigung dient. Jedes Seitenstück 2 des festen Rah-
und in dieser Lage mittels eines Kuppelverschlusses mens (Fig. 6) besitzt ein Regenschutzblech 33, und
10 (Fig. 2) verriegelt ist. Die Beschläge 6 bilden in über dieses greift in geschlossener Lage des Fensters
der Längsrichtung der Seitenstücke 2 des festen Rah- io ein am angrenzenden Seitenstück des Tragrahmens 9
mens verlaufende Gleitnuten für die Schwingzapfen 5 befestigtes Regenschutzblech 34, das sich ebenfalls
des Flügels und weisen in der Nähe der oberen En- unterhalb der Oberkante 23 des am angrenzenden Seiden
der Gleitnuten Öffnungen 14 (Fig. 2) auf, durch tenstück des Außeniiügelrahmens 7 befestigten Regenweiche die Drehzapfen 5 aus den Gleitnuten heraus- Schutzbleches 24 erstreckt und mit einer nach unten
und in diese wieder hineintreten können. An der Un- 15 gebogenen Kante 35 über diese Oberkante 23 greift,
terseite des Unterstückes des Tragrahmens 9 ist ein Da ein Dachfenster ein Teil des Daches ist, muß in der geschlossenen Lage des Fensters zwischen dem es dessen hauptsächliche Aufgabe erfüllen können, Unterstück 3 des festen Rahmens und dem Unter- d. h. gegen Wasser und Schnee dichthalten und ein stück des Innenflügelrahmens 4 herabragender Be- rasches und vollständiges Ableiten von Niederschläschlagl5 befestigt. In der in Fig. 1 dargestellten ge- 20 gen gewährleisten, so daß nirgendwo Wasser zurückschlossenen Lage des Fensters und in den in Fig. 2 bleibt und Gelegenheit hat, in Fugen einzudringen, und 3 als Beispiel dargestellten Lüftungslagen greift welche unbedingt vorhanden sein müssen, damit das ein Vorsprung 16 eines Beschlages am Unterstück Fenster geöffnet und geputzt sowie zum Lüften bedes Innenflügelrahmens 4 in den Beschlag 15 ein. Am nutzt werden kann. Bei der hier beschriebenen Dach-Beschlag 15 ist eine Bedienungsstange 17 gelenkartig 25 fensterbauart ist es die hauptsächliche Aufgabe des befestigt, welche zum Aufstellen des Tragrahmens 9 Tragrahmens 9, durch seine Regenschutz- und Wasin solchen Öffnungslagen dient, wie sie in Fig. 2 bis 4 serableitungsbleche und deren Zusammenwirkung mit als Beispiel dargestellt sind. Die Bedienungsstange den Regenschutz- und Wasserableitungsblechen des kann auch zum Anziehen und Verriegeln des Trag- festen Rahmens und mit den Regenschutz- und Wasrahmens9 gegen den festen Rahmen in der in Fig. 1 30 serableitungsblechen und der Glasscheibe 13 des dargestellten geschlossenen Lage des Fensters dienen. Außeniiügelrahmens 7 in der geschlossenen Lage des Die Einzelschnitte in Fig. 5 bis 7 zeigen, wie die in Fensters ein rasches und vollständiges Ableiten von Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Dachfensterbauart, eine Niederschlagen von sämtlichen außenwandigen Teilen wirksame Lösung des Problems ermöglicht, das des Fensters zu gewährleisten und das ablaufende Dachfenster in geschlossener Lage völlig dicht gegen 35 Wasser wirksam daran zu hindern, irgendwo in die Regen und Schnee zu machen und ein rasches und Fugen zwischen dem festen Rahmen und dem Tragvollständiges Abführen von Niederschlagen zu errei- rahmen 9 oder zwischen diesem und dem Außenchen. An dem Oberstück 1 des Rahmens ist ein sich flügelrahmen 7 oder unter dessen Glasscheibe 13 hinüber die Scharniere 11 erstreckendes Regenschutz- einzudringen. Ferner ist es die Aufgabe des Tragblech 18 (Fig. 5) befestigt, und unter dessen nach un- 40 rahmens 9 ein Öffnen des Fensters dennoch nicht zu ten gebogene Kante 19 greift die nach oben gebogene hindern, und diese Aufgabe erfüllt der Tragrahmen 9 Oberkante 20 eines am Oberstück des Tragrahmens 9 dadurch, daß er um seine Oberkante durch die dort befestigten Regenschutzblechs 21, das mit seiner nach angebrachten Scharniere 11., welche den Tragrahmen9 unten gebogenen Unterkante 22 über die nach oben mit dem Oberstück 1 des festen Rahmens verbinden, gebogene Oberkante 23 eines am Oberstück des 45 nach oben aufklappbar ist. Da man jedoch die Glas-Außenflügelrahmens 7 befestigten Regenschutzbleches scheiben im Fenster sowohl außen wie innen putzen 24 greift, das nach unten gegen die Oberkante muß, diese Arbeit einigermaßen bequem vom Zimmer der Glasscheibe 13 gebogen ist und sich mit sei- her auszuführen, gehört es zu den hauptsächlichen ner unteren Kantenpartie 25 über diese Oberkante Aufgaben der Erfindung, auch dieses Putzproblem zu hinab erstreckt, welche unter Zwischenlage von Pak- 50 Aufgaben der Erfindung auch dieses Putzproiblem zu kungen 26 zwischen dem Blech 24 und dem Ober- lösen. Zu diesem Zwecke ist die äußere Glasscheibe 13, stück des Außenflügelrahmens 7 festgehalten wird. die zum raschen und vollständigen Abführen von Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind an den beiden Seiten- Niederschlagen eine freie Unterkante besitzt und sich stücken des Außenflügelrahmens 7 Regenschutzbleche über das Unterstück des Tragrahmens 9 nach unten 24 derselben Ouerschnittsausbildung und Anordnung 55 erstreckt, nicht im Tragrahmen 9 befestigt, sondern gegenüber der Glasscheibe 13 wie das Regenschutz- in dem von diesem lösbaren Flügelrahmen 7. Um blech 24 am Oberstück des Außenflügelrahmens 7 an- Mißverständnisse zu vermeiden, sei in diesem Zusamgebracht, so daß kein Regenwasser zwischen den Trag- menhang darauf aufmerksam gemacht, daß es ein zurahmen 9 und den Außenflügelrahmen 7 oder unter sätzlicher Vorteil der beschriebenen Dachfensterbaudiesen oder die Glasscheibe 13 eindringen kann. Wie 60 art ist, daß diese das Anbringen einer zusätzlichen aus Fig. 1, 2 und 7 ersichtlich, reicht die Glasscheibe Außenscheibe, z. B. einer bewehrten oder sonstwie 13 unter das Unterstück des Außenflügelrahmens 7 verstärkten Schutzscheibe, in solchen Sonderfällen im und ruht dort auf einem am Unterstück des Außen- Tragrahmen 9 gestattet, wo eine solche zusätzliche flügelrahmens 7 angebrachten, vorzugsweise federnden Schutescheibe benötigt wird, daß aber normalerweise Dichtungsblech 27, und die Spalte zwischen diesem 65 keine solche zusätzliche Schutzscheibe erforderlich ist, und dem in geschlossener Lage des Fensters darunter- bei der man aufs Dach steigen müßte, um sie außen liegenden Unterstück des Tragrahmens 9 ist von einem putzen zu können. Es leuchtet auch ein, daß man statt vorzugsweise federnden Dichtungsblech 28 abgedich- einer Schutzscheibe ein Schutznetz oder Schutzgitter tet, das am Unterstück des Tragrahmens 9 befestigt in solchen Sonderfällen im Tragrahmen 9 befestigen ist. Am Unterstück 3 des festen Rahmens (Fig. 7) ist 70 kann, wo für die üblichen Glasscheiben in Dachfen-
terseite des Unterstückes des Tragrahmens 9 ist ein Da ein Dachfenster ein Teil des Daches ist, muß in der geschlossenen Lage des Fensters zwischen dem es dessen hauptsächliche Aufgabe erfüllen können, Unterstück 3 des festen Rahmens und dem Unter- d. h. gegen Wasser und Schnee dichthalten und ein stück des Innenflügelrahmens 4 herabragender Be- rasches und vollständiges Ableiten von Niederschläschlagl5 befestigt. In der in Fig. 1 dargestellten ge- 20 gen gewährleisten, so daß nirgendwo Wasser zurückschlossenen Lage des Fensters und in den in Fig. 2 bleibt und Gelegenheit hat, in Fugen einzudringen, und 3 als Beispiel dargestellten Lüftungslagen greift welche unbedingt vorhanden sein müssen, damit das ein Vorsprung 16 eines Beschlages am Unterstück Fenster geöffnet und geputzt sowie zum Lüften bedes Innenflügelrahmens 4 in den Beschlag 15 ein. Am nutzt werden kann. Bei der hier beschriebenen Dach-Beschlag 15 ist eine Bedienungsstange 17 gelenkartig 25 fensterbauart ist es die hauptsächliche Aufgabe des befestigt, welche zum Aufstellen des Tragrahmens 9 Tragrahmens 9, durch seine Regenschutz- und Wasin solchen Öffnungslagen dient, wie sie in Fig. 2 bis 4 serableitungsbleche und deren Zusammenwirkung mit als Beispiel dargestellt sind. Die Bedienungsstange den Regenschutz- und Wasserableitungsblechen des kann auch zum Anziehen und Verriegeln des Trag- festen Rahmens und mit den Regenschutz- und Wasrahmens9 gegen den festen Rahmen in der in Fig. 1 30 serableitungsblechen und der Glasscheibe 13 des dargestellten geschlossenen Lage des Fensters dienen. Außeniiügelrahmens 7 in der geschlossenen Lage des Die Einzelschnitte in Fig. 5 bis 7 zeigen, wie die in Fensters ein rasches und vollständiges Ableiten von Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Dachfensterbauart, eine Niederschlagen von sämtlichen außenwandigen Teilen wirksame Lösung des Problems ermöglicht, das des Fensters zu gewährleisten und das ablaufende Dachfenster in geschlossener Lage völlig dicht gegen 35 Wasser wirksam daran zu hindern, irgendwo in die Regen und Schnee zu machen und ein rasches und Fugen zwischen dem festen Rahmen und dem Tragvollständiges Abführen von Niederschlagen zu errei- rahmen 9 oder zwischen diesem und dem Außenchen. An dem Oberstück 1 des Rahmens ist ein sich flügelrahmen 7 oder unter dessen Glasscheibe 13 hinüber die Scharniere 11 erstreckendes Regenschutz- einzudringen. Ferner ist es die Aufgabe des Tragblech 18 (Fig. 5) befestigt, und unter dessen nach un- 40 rahmens 9 ein Öffnen des Fensters dennoch nicht zu ten gebogene Kante 19 greift die nach oben gebogene hindern, und diese Aufgabe erfüllt der Tragrahmen 9 Oberkante 20 eines am Oberstück des Tragrahmens 9 dadurch, daß er um seine Oberkante durch die dort befestigten Regenschutzblechs 21, das mit seiner nach angebrachten Scharniere 11., welche den Tragrahmen9 unten gebogenen Unterkante 22 über die nach oben mit dem Oberstück 1 des festen Rahmens verbinden, gebogene Oberkante 23 eines am Oberstück des 45 nach oben aufklappbar ist. Da man jedoch die Glas-Außenflügelrahmens 7 befestigten Regenschutzbleches scheiben im Fenster sowohl außen wie innen putzen 24 greift, das nach unten gegen die Oberkante muß, diese Arbeit einigermaßen bequem vom Zimmer der Glasscheibe 13 gebogen ist und sich mit sei- her auszuführen, gehört es zu den hauptsächlichen ner unteren Kantenpartie 25 über diese Oberkante Aufgaben der Erfindung, auch dieses Putzproblem zu hinab erstreckt, welche unter Zwischenlage von Pak- 50 Aufgaben der Erfindung auch dieses Putzproiblem zu kungen 26 zwischen dem Blech 24 und dem Ober- lösen. Zu diesem Zwecke ist die äußere Glasscheibe 13, stück des Außenflügelrahmens 7 festgehalten wird. die zum raschen und vollständigen Abführen von Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind an den beiden Seiten- Niederschlagen eine freie Unterkante besitzt und sich stücken des Außenflügelrahmens 7 Regenschutzbleche über das Unterstück des Tragrahmens 9 nach unten 24 derselben Ouerschnittsausbildung und Anordnung 55 erstreckt, nicht im Tragrahmen 9 befestigt, sondern gegenüber der Glasscheibe 13 wie das Regenschutz- in dem von diesem lösbaren Flügelrahmen 7. Um blech 24 am Oberstück des Außenflügelrahmens 7 an- Mißverständnisse zu vermeiden, sei in diesem Zusamgebracht, so daß kein Regenwasser zwischen den Trag- menhang darauf aufmerksam gemacht, daß es ein zurahmen 9 und den Außenflügelrahmen 7 oder unter sätzlicher Vorteil der beschriebenen Dachfensterbaudiesen oder die Glasscheibe 13 eindringen kann. Wie 60 art ist, daß diese das Anbringen einer zusätzlichen aus Fig. 1, 2 und 7 ersichtlich, reicht die Glasscheibe Außenscheibe, z. B. einer bewehrten oder sonstwie 13 unter das Unterstück des Außenflügelrahmens 7 verstärkten Schutzscheibe, in solchen Sonderfällen im und ruht dort auf einem am Unterstück des Außen- Tragrahmen 9 gestattet, wo eine solche zusätzliche flügelrahmens 7 angebrachten, vorzugsweise federnden Schutescheibe benötigt wird, daß aber normalerweise Dichtungsblech 27, und die Spalte zwischen diesem 65 keine solche zusätzliche Schutzscheibe erforderlich ist, und dem in geschlossener Lage des Fensters darunter- bei der man aufs Dach steigen müßte, um sie außen liegenden Unterstück des Tragrahmens 9 ist von einem putzen zu können. Es leuchtet auch ein, daß man statt vorzugsweise federnden Dichtungsblech 28 abgedich- einer Schutzscheibe ein Schutznetz oder Schutzgitter tet, das am Unterstück des Tragrahmens 9 befestigt in solchen Sonderfällen im Tragrahmen 9 befestigen ist. Am Unterstück 3 des festen Rahmens (Fig. 7) ist 70 kann, wo für die üblichen Glasscheiben in Dachfen-
Stern ein Schutz irgendeiner Art nötig ist, was in gewissen Fabrikbetrieben gelegentlich der Fall sein
kann. Der Umstand, daß der Flügel wie ein Verbundfenster zu Putzzwecken aus einem Außenflügel rahmen
7 und einem Innenflügelrahmen 4 besteht, beruht nur auf dem Wunsch nach einer Doppelverglasung
mit Zwischenraum zwischen den Scheiben. Wo dieser Wunsch nicht vorliegt, kann man die beiden gekuppelten
Flügelrahmen 4 und 7 durch einen einfachen Flügel mit einer einfachen Glasscheibe ersetzen.
Einer der Gründe dessen, daß sich Dachfenster so viel schwerer als Fenster in Wänden völlig zweckdienlich
ausbilden lassen, liegt darin, daß ein Dachfenster seine Außenseite dem Himmel zuwendet und mit seiner
Innenseite einen Teil der Decke eines Zimmers bildet, so daß die warme Luft im Zimmer gegen die Innenseite
des Fensters spannt und dessen Abkühlung gegen Wärmestrahlung, Wind und Niederschläge sehr
stark sein kann, wodurch eine äußerst starke Neigung zur Schwitzwasserbildung entstehen kann. Doppelte
Gläser mit Luftzwischenräumen zwischen den Gläsern können nur dann wirksam zur Bewältigung der
kräftigen Neigung zur Schwitzwasserbildung beitragen, wenn die warme Luft im Zimmer nicht an den
Zwischenraum zwischen den Gläsern herangelangen kann. Diese Bedingung wird bei der hier dargestellten
und beschriebenen Dachfensterkonstruktion leicht und in befriedigender Weise erfüllt. Außerdem erfüllt
diese Konstruktion noch eine Bedingung zur befriedigenden Verhinderung der Schwitzwasserbildung,
und zwar diejenige, daß keines der in der Dachfensterkonstruktion miteinbegriffenen Beschläge aus Metall
eine wärmeleitende Verbindung zwischen der Außen- und Innenseite des Fensters bildet. Die dargestellte
und beschriebene Dachfensterkonstruktion enthält keine anderen Metallteile als solche, die in der geschlossenen
Lage des Fensters durch Holzteile und eventuelle Packungen zwischen diesen gut wärmeisoliert
sind, entweder gegen die Innen- oder die Außenseite des Fensters.
Die dargestellte und beschriebene Dachfensterkonstruktion erfüllt die Bedingung, daß man im Bedarfsfalle
das Zimmer durch das Dachfenster soll verlassen und aufs Dach gelangen können. Diese Möglichkeit
ist aus Fig. 2 ersichtlich, wo das Dachfenster in einer Lüftungslage dargestellt ist. Aus dieser
Lüftungslage kann das Fenster weiter aufgeklappt werden, um die Fensteröffnung genügend freizugeben.
Fig. 2 zeigt, daß man zum öffnen des Dachfensters zu Lüftungszwecken oder um durch die Fensteröffnung
aufs Dach steigen zu können, das Fenster nur um seine Oberkante aufzuklappen braucht, und zwar in der
Weise, in der Dachfenster gewöhnlich geöffnet werden. Lüftung läßt sich auch bei Regenwetter ausführen,
vorausgesetzt, daß es sich nicht um Sturzregen oder Regenstürme handelt, denn das Dachfenster kann
in der in Fig. 2 dargestellten Lüftungslage eingestellt sein, ohne daß es durch das Fenster hineinregnet.
Zwecks wirksamerer Lüftung durch das Dachfenster bei schönem Wetter kann das Fenster z. B. in die in
Fig. 3 dargestellte Lage eingestellt werden, in der der Tragrahmen 9 nach Lösen des in Fig. 2 veranschaulichten
Kuppelverschlusses 10 um seine Scharniere 11 aufgeklappt und der Innenflügelrahmen 4 und der an
diesen gekuppelte Außenflügelrahmen 7 mit seiner Oberkante nach unten und seiner Unterkante nach
oben um die in diesem Falle in den Nuten in den Beschlagen 6 zurückbleibenden Schwingzapfen 5 geschwungen
worden ist. In diesem Zusammenhang sei hervorgehoben, daß außer den Scharnieren 8 zwischen
dem Innenflügelrahmen 4 und dem Außenflügelrahmen 7 kein Kuppelverschluß erforderlich ist, da der
Außenflügelrahmen 7 unter der Einwirkung seiner Schwere dem Innenflügelrahmen 4 folgt. Aus der in
Fig. 3 dargestellten Lage können die miteinander verbundenen Flügelrahmen 4 und 7 nach erforderlichem,
weiterem Aufklappen des Tragrahmens 9 bei vollständigem Ausgleiten des Vorsprunges 16 aus dem Beschlag
15 und bei Herabgleiten der Zapfen 5 in die für sie vorgesehenen Nuten in den Beschlägen 6 mit
ihrer Oberkante weiter um die Zapfen 5 nach unten geschwungen und derart voneinander getrennt werden,
wie aus der in Fig. 4 dargestellten Putzlage ersichtlich ist, in welcher die einander zugekehrten Seiten
der Glasscheiben 12 und 13 sowie die Außenseite der Glasscheibe 13 vom Zimmer aus für Putzarbeiten erreichbar
sind.
Dadurch daß sich die gekuppelten Flügelrahmen 4, 7 von unten her dichtend gegen den Tragrahmen
9 anlegen und dadurch, daß letzterer sich von oben dichtend gegen den festen Rahmen I1 2, 3 anlegt
und die beschriebene Anordnung von Regenschutz- und Wasserableitungsblechen gestattet, wirkt der
Tragrahmen9 als ein außerordentlich wirksames Dichtungselement zwischen den gekuppelten Flügelrahmen
4, 7 und dem festen Rahmen I1 2, 3 in der geschlossenen
Lage des Fensters.
Claims (4)
1. Dachflächenfenster mit festem Fensterrahmen und darin aufklappbar angeordnetem Flügel, der
aus zwei gekuppelten Flügelrahmen bestehen kann, und mit die Fugen zwischen dem aufklappbaren
Flügel und dem festen Fensterrahmen bei dessen Ober- und Seitenstücken überdeckenden Regenschutzblechen,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Regenschutzbleche (21, 22, 34., 35) auf einem über
dem Flügel (4, 7) im festen Fensterrahmen (I1 2,
3) aufklappbar angeordneten Tragrahmen (9) vorgesehen sind, und daß der zusammen mit diesem
Tragrahmen (9) aufklappbare, mit ihm aber lösbar gekuppelte Flügel (4,7) nach Lösen dieser
Kuppelung (10,15,16) und Aufklappen des Tragrahmens
(9) um eine horizontale Mittelachse im festen Fensterrahmen (1, 2,3) schwingbar ist.
2. Dachflächenfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügel (4,7), wenn er
vom Tragrahmen (9) los ist, dadurch getragen wird, daß er mit an seinen Seitenkanten vorgesehenen,
die horizontale Schwingachse des Flügels bestimmenden Schwingzapfen (5) in an den Seitenstücken
(2) des feststehenden Rahmens (2) vorgesehene Beschläge (6) eingreift, die in der Längsrichtung
dieser Seitenstücke (2) gerichtete Gleitnuten für die Schwingzapfen (5) bilden und öffnungen
(14) aufweisen, durch welche sich die Schwingzapfen (5) beim Aufklappen des Flügels
(4, 7) zusammen mit dem Tragrahmen (9) aus dem Eingriff mit den Beschlägen (6) hinaufbewegen.
3. Dachfenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingzapfen (5) des
aus zwei an ihren Unterkanten mittels Scharniere (8) aneinander gekuppelten Flügelrahmen (4, 7)
bestehenden Flügels am Innenflügelrahmen (4) vorgesehen sind.
4. Dachfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Kuppelungen
(10,15,16) des Flügels (4, 7) mit dem darüberliegenden
Tragrahmen (9) aus einem an der
Unterkante des Innenflügelrahmens (4) vorgesehenen, in einen von der Unterseite des Unterstücks
des Tragrahmens (9) herabragenden Beschlag (15) eingreifenden Vorsprung (16) und aus
einem Kuppelverschluß (10) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 151823;
belgische Patentschrift Nr. 526 747; schweizerische Patentschrift Nr. 267 326; schwedische Patentschrift Nr. 104 080.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1084895X | 1955-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084895B true DE1084895B (de) | 1960-07-07 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA24686A Pending DE1084895B (de) | 1955-04-15 | 1956-04-12 | Dachflaechenfenster |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1084895B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2357942A1 (de) * | 1973-11-21 | 1975-05-28 | Dieter Bornhuetter | Dachfenster |
| WO1991018175A1 (en) * | 1990-05-21 | 1991-11-28 | Mauno Tuomisto | Window |
| FR2700793A1 (fr) * | 1993-01-25 | 1994-07-29 | Lahera Productions Sarl | Lucarne perfectionnée. |
| EP2770148A3 (de) * | 2013-02-20 | 2018-01-10 | VKR Holding A/S | Dachfenster mit verbesserten Reinigungseigenschaften und Verfahren zur Reinigung solch eines Dachfensters |
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|---|---|---|---|---|
| BE526747A (de) * | ||||
| CH104080A (de) * | 1923-03-07 | 1924-03-17 | Heller Emil | Stickwerkzeug für Ketten- und Moosstickerei. |
| AT151823B (de) * | 1934-02-13 | 1937-12-10 | Fred Ing Schrom | Fenster mit nach innen drehbaren Flügeln in einem nach außen schwenkbaren Zwischenrahmen. |
| CH267326A (de) * | 1947-05-10 | 1950-03-31 | Rasmussen V B K | Dachfenster. |
-
1956
- 1956-04-12 DE DEA24686A patent/DE1084895B/de active Pending
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