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DE1084895B - Dachflaechenfenster - Google Patents

Dachflaechenfenster

Info

Publication number
DE1084895B
DE1084895B DEA24686A DEA0024686A DE1084895B DE 1084895 B DE1084895 B DE 1084895B DE A24686 A DEA24686 A DE A24686A DE A0024686 A DEA0024686 A DE A0024686A DE 1084895 B DE1084895 B DE 1084895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
support frame
wing
sash
window
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA24686A
Other languages
English (en)
Inventor
Per Wegefelt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OLOF ANDERSSONS EFTR FA
Original Assignee
OLOF ANDERSSONS EFTR FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OLOF ANDERSSONS EFTR FA filed Critical OLOF ANDERSSONS EFTR FA
Publication of DE1084895B publication Critical patent/DE1084895B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/035Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts
    • E04D13/0357Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights characterised by having movable parts the parts pivoting about an axis supported on a hinged frame or arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 37 c 9/01
INTERNATIONALE KL.
EOId; E 05d
A 24686 V/37c
ANMELDETAG: 12. AP R IL 19 5 6
B EKANNTMACHUNG
DERANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIi1T: 7. JULI 1960
Die Erfindung betrifft ein Dachflächenfenster mit festem Fensterrahmen und darin aufklappbar angeordnetem Flügel. Bei einem solchen Dachfenster müssen die Fugen zwischen dem aufklappbaren Flügel und dem festen Fensterrahmen mit Regenschutz- S blechen überdeckt sein. Erfindungsgemäß sind diese Regenschutzbleche auf einem über dem Flügel im festen Fensterrahmen aufklappbar angeordneten Tragrahmen vorgesehen, und der zusammen mit diesem Tragrahmen aufklappbare, mit ihm aber lösbar gekuppelte Flügel ist nach Lösen dieser Kupplung und Aufklappen des Tragrahmens um eine horizontale Mittelachse im festen Fensterrahmen schwingbar.
Durch diese Anordnung wird in erster Linie erreicht, daß das öffnen des Dachfensters z. B. zur Lüftung durch Schwingen um eine horizontale Mittelachse erfolgen kann, was die für Schwingfenster auszeichnenden Vorteile ergibt, und daß dennoch eine vollständige Regendichtigkeit des Dachfensters in geschlossener Lage gewährt wird. Hinzu kommt, daß das Dachfenster, auch wenn es zur Lüftung geöffnet ist, eine gute Regenabweisung sicherstellt, und vor allem, daß ein Aufklappen des Dachfensters, um durch dasselbe einen Ausstieg auf das Dach zu gestatten, dennoch möglich ist.
Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform näher erläutert, bei welcher der aufklappbare und schwingbare Flügel aus zwei gekuppelten Flügelrahmen besteht, und, wenn er vom Tragrahmen los ist, dadurch getragen wird, daß er mit an seinen Seitenkanten vorgesehenen, die horizontale Schwingachse des Flügels bestimmenden Schwingzapfen in an den Seitenstücken des festen Fensterrahmens vorgesehene Beschläge eingreift, die in der Längsrichtung dieser Seitenstücke verlaufende Gleitnuten für die Schwingzapfen bilden und öffnungen aufweisen, durch welche sich die Schwingzapfen beim Aufklappen des Flügels zusammen mit dem Tragrahmen aus dem Eingriff mit den Beschlagen hinaufbewegen. Vorzugsweise sind die Schwingzapfen des aus zwei in ihren Unterkanten mittels Scharniere aneinander gekuppelten Flügelrahmen bestehenden Flügels am Innenflügelrahmen vorgesehen. Die lösbare Kuppelung des Flügels mit dem darüberliegenden Tragrahmen kann dabei aus einem an der Unterkante des Innenflügelrahmens vorgesehenen, in einen von der Unterseite des Unterstücks des Tragrahmens herabragenden Beschlag eingreifenden Vorsprung und aus einem Kuppelverschluß bestehen. Hierdurch erreicht man eine leichte Umwandlung des Dachfensters von einem durch Aufklappen zu einem durch Schwingen zu öffnenden Doppelfenster mit zur Erleichterung der Reinigung beider Seiten beider Glasscheiben gekup-Dachflächenfenster
Anmelder:
Fa. Olof Anderssons Eftr.,
Trelleborg (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Rathmann, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 40-42
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 15. April 1955
Per Wegefelt, Trelleborg (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
pelten Flügelrahmen und eine selbsttätige Zusammenkupplung des Tragrahmens mit dem Flügel beim Schließen des zur Lüftung geöffneten Fensters.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Dachfenster im Längsschnitt in geschlossener Lage unter Weglassung der Regenschutzbleche,
Fig. 2 bis 4 in gleicher Weise das Dachfenster in verschiedenen anderen Lagen,
Fig. 5 in größerem Maßstab einen Schnitt durch das Oberstück des Fensters und
Fig. 6 und 7 ähnliche Schnitte durch eines der beiden Seitenstücke des Fensters bzw. durch das Unterstück des Fensters.
Der feste Rahmen des Fensters ist aus einem Oberstück I1 zwei Seitenstücken 2 und einem Unterstück 3 zusammengesetzt. Der Flügel besteht in der dargestellten Ausführungsform aus zwei verglasten, aneinander gekuppelten Flügelrahmen. Der Innenflügelrahmen 4 ist mit Schwingzapfen 5 versehen, die eine etwa in der Mitte zwischen der Ober- und Unterkante des Flügels liegende, horizontale Schwingachse bestimmen und mit Beschlagen 6 an den Seitenstücken 2 des festen Rahmens zusammenwirken. Der Außenflügelrahmen 7 ist an seiner Unterkante durch Scharniere 8 mit dem Innenflügelrahmen 4 verbunden. In geschlossener Lage des Fensters liegt der Innenflügelrahmen 4 mit seiner Oberseite dichtend gegen die Unterseite eines außenliegenden Tragrahmens 9 an, der an seiner Oberkante durch Scharniere 11 im Oberstück 1 des festen Rahmens aufklappbar gelagert ist. Dieser Tragrahmen 9 kann gegebenenfalls verglast sein, obwohl seine hauptsächliche Aufgabe nicht die eines Glas-
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trägers ist. Die aneinander gekuppelten, sich gegen- ein Regenschutzblech 29 mit einem nach unten gebogeseitig abdichtenden Flügelrahmen 4 und 7 bilden zu- lien Flansch 30 vorgesehen, und über diesen Flansch sammen einen mit dem Tragrahmen 9 lösbar gekup- greift ein nach unten gebogener Flansch 31 eines Repelten Doppelnagel, der in der geschlossenen Lage des genschutzbleches 32, das am Unterstück des Trag-Fensters mit dem Außenflügelrahmen 7 innerhalb des S rahmens 9 angebracht ist und sich an das Dichtungs-Tragrahmens 9 liegt und mit dem Innenflügelrahmen 4 blech 28 anschließt und zweckdienlich diesem als Bevon unten gegen den Tragrahmen 9 dichtend anliegt festigung dient. Jedes Seitenstück 2 des festen Rah- und in dieser Lage mittels eines Kuppelverschlusses mens (Fig. 6) besitzt ein Regenschutzblech 33, und 10 (Fig. 2) verriegelt ist. Die Beschläge 6 bilden in über dieses greift in geschlossener Lage des Fensters der Längsrichtung der Seitenstücke 2 des festen Rah- io ein am angrenzenden Seitenstück des Tragrahmens 9 mens verlaufende Gleitnuten für die Schwingzapfen 5 befestigtes Regenschutzblech 34, das sich ebenfalls des Flügels und weisen in der Nähe der oberen En- unterhalb der Oberkante 23 des am angrenzenden Seiden der Gleitnuten Öffnungen 14 (Fig. 2) auf, durch tenstück des Außeniiügelrahmens 7 befestigten Regenweiche die Drehzapfen 5 aus den Gleitnuten heraus- Schutzbleches 24 erstreckt und mit einer nach unten und in diese wieder hineintreten können. An der Un- 15 gebogenen Kante 35 über diese Oberkante 23 greift,
terseite des Unterstückes des Tragrahmens 9 ist ein Da ein Dachfenster ein Teil des Daches ist, muß in der geschlossenen Lage des Fensters zwischen dem es dessen hauptsächliche Aufgabe erfüllen können, Unterstück 3 des festen Rahmens und dem Unter- d. h. gegen Wasser und Schnee dichthalten und ein stück des Innenflügelrahmens 4 herabragender Be- rasches und vollständiges Ableiten von Niederschläschlagl5 befestigt. In der in Fig. 1 dargestellten ge- 20 gen gewährleisten, so daß nirgendwo Wasser zurückschlossenen Lage des Fensters und in den in Fig. 2 bleibt und Gelegenheit hat, in Fugen einzudringen, und 3 als Beispiel dargestellten Lüftungslagen greift welche unbedingt vorhanden sein müssen, damit das ein Vorsprung 16 eines Beschlages am Unterstück Fenster geöffnet und geputzt sowie zum Lüften bedes Innenflügelrahmens 4 in den Beschlag 15 ein. Am nutzt werden kann. Bei der hier beschriebenen Dach-Beschlag 15 ist eine Bedienungsstange 17 gelenkartig 25 fensterbauart ist es die hauptsächliche Aufgabe des befestigt, welche zum Aufstellen des Tragrahmens 9 Tragrahmens 9, durch seine Regenschutz- und Wasin solchen Öffnungslagen dient, wie sie in Fig. 2 bis 4 serableitungsbleche und deren Zusammenwirkung mit als Beispiel dargestellt sind. Die Bedienungsstange den Regenschutz- und Wasserableitungsblechen des kann auch zum Anziehen und Verriegeln des Trag- festen Rahmens und mit den Regenschutz- und Wasrahmens9 gegen den festen Rahmen in der in Fig. 1 30 serableitungsblechen und der Glasscheibe 13 des dargestellten geschlossenen Lage des Fensters dienen. Außeniiügelrahmens 7 in der geschlossenen Lage des Die Einzelschnitte in Fig. 5 bis 7 zeigen, wie die in Fensters ein rasches und vollständiges Ableiten von Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Dachfensterbauart, eine Niederschlagen von sämtlichen außenwandigen Teilen wirksame Lösung des Problems ermöglicht, das des Fensters zu gewährleisten und das ablaufende Dachfenster in geschlossener Lage völlig dicht gegen 35 Wasser wirksam daran zu hindern, irgendwo in die Regen und Schnee zu machen und ein rasches und Fugen zwischen dem festen Rahmen und dem Tragvollständiges Abführen von Niederschlagen zu errei- rahmen 9 oder zwischen diesem und dem Außenchen. An dem Oberstück 1 des Rahmens ist ein sich flügelrahmen 7 oder unter dessen Glasscheibe 13 hinüber die Scharniere 11 erstreckendes Regenschutz- einzudringen. Ferner ist es die Aufgabe des Tragblech 18 (Fig. 5) befestigt, und unter dessen nach un- 40 rahmens 9 ein Öffnen des Fensters dennoch nicht zu ten gebogene Kante 19 greift die nach oben gebogene hindern, und diese Aufgabe erfüllt der Tragrahmen 9 Oberkante 20 eines am Oberstück des Tragrahmens 9 dadurch, daß er um seine Oberkante durch die dort befestigten Regenschutzblechs 21, das mit seiner nach angebrachten Scharniere 11., welche den Tragrahmen9 unten gebogenen Unterkante 22 über die nach oben mit dem Oberstück 1 des festen Rahmens verbinden, gebogene Oberkante 23 eines am Oberstück des 45 nach oben aufklappbar ist. Da man jedoch die Glas-Außenflügelrahmens 7 befestigten Regenschutzbleches scheiben im Fenster sowohl außen wie innen putzen 24 greift, das nach unten gegen die Oberkante muß, diese Arbeit einigermaßen bequem vom Zimmer der Glasscheibe 13 gebogen ist und sich mit sei- her auszuführen, gehört es zu den hauptsächlichen ner unteren Kantenpartie 25 über diese Oberkante Aufgaben der Erfindung, auch dieses Putzproblem zu hinab erstreckt, welche unter Zwischenlage von Pak- 50 Aufgaben der Erfindung auch dieses Putzproiblem zu kungen 26 zwischen dem Blech 24 und dem Ober- lösen. Zu diesem Zwecke ist die äußere Glasscheibe 13, stück des Außenflügelrahmens 7 festgehalten wird. die zum raschen und vollständigen Abführen von Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind an den beiden Seiten- Niederschlagen eine freie Unterkante besitzt und sich stücken des Außenflügelrahmens 7 Regenschutzbleche über das Unterstück des Tragrahmens 9 nach unten 24 derselben Ouerschnittsausbildung und Anordnung 55 erstreckt, nicht im Tragrahmen 9 befestigt, sondern gegenüber der Glasscheibe 13 wie das Regenschutz- in dem von diesem lösbaren Flügelrahmen 7. Um blech 24 am Oberstück des Außenflügelrahmens 7 an- Mißverständnisse zu vermeiden, sei in diesem Zusamgebracht, so daß kein Regenwasser zwischen den Trag- menhang darauf aufmerksam gemacht, daß es ein zurahmen 9 und den Außenflügelrahmen 7 oder unter sätzlicher Vorteil der beschriebenen Dachfensterbaudiesen oder die Glasscheibe 13 eindringen kann. Wie 60 art ist, daß diese das Anbringen einer zusätzlichen aus Fig. 1, 2 und 7 ersichtlich, reicht die Glasscheibe Außenscheibe, z. B. einer bewehrten oder sonstwie 13 unter das Unterstück des Außenflügelrahmens 7 verstärkten Schutzscheibe, in solchen Sonderfällen im und ruht dort auf einem am Unterstück des Außen- Tragrahmen 9 gestattet, wo eine solche zusätzliche flügelrahmens 7 angebrachten, vorzugsweise federnden Schutescheibe benötigt wird, daß aber normalerweise Dichtungsblech 27, und die Spalte zwischen diesem 65 keine solche zusätzliche Schutzscheibe erforderlich ist, und dem in geschlossener Lage des Fensters darunter- bei der man aufs Dach steigen müßte, um sie außen liegenden Unterstück des Tragrahmens 9 ist von einem putzen zu können. Es leuchtet auch ein, daß man statt vorzugsweise federnden Dichtungsblech 28 abgedich- einer Schutzscheibe ein Schutznetz oder Schutzgitter tet, das am Unterstück des Tragrahmens 9 befestigt in solchen Sonderfällen im Tragrahmen 9 befestigen ist. Am Unterstück 3 des festen Rahmens (Fig. 7) ist 70 kann, wo für die üblichen Glasscheiben in Dachfen-
Stern ein Schutz irgendeiner Art nötig ist, was in gewissen Fabrikbetrieben gelegentlich der Fall sein kann. Der Umstand, daß der Flügel wie ein Verbundfenster zu Putzzwecken aus einem Außenflügel rahmen 7 und einem Innenflügelrahmen 4 besteht, beruht nur auf dem Wunsch nach einer Doppelverglasung mit Zwischenraum zwischen den Scheiben. Wo dieser Wunsch nicht vorliegt, kann man die beiden gekuppelten Flügelrahmen 4 und 7 durch einen einfachen Flügel mit einer einfachen Glasscheibe ersetzen.
Einer der Gründe dessen, daß sich Dachfenster so viel schwerer als Fenster in Wänden völlig zweckdienlich ausbilden lassen, liegt darin, daß ein Dachfenster seine Außenseite dem Himmel zuwendet und mit seiner Innenseite einen Teil der Decke eines Zimmers bildet, so daß die warme Luft im Zimmer gegen die Innenseite des Fensters spannt und dessen Abkühlung gegen Wärmestrahlung, Wind und Niederschläge sehr stark sein kann, wodurch eine äußerst starke Neigung zur Schwitzwasserbildung entstehen kann. Doppelte Gläser mit Luftzwischenräumen zwischen den Gläsern können nur dann wirksam zur Bewältigung der kräftigen Neigung zur Schwitzwasserbildung beitragen, wenn die warme Luft im Zimmer nicht an den Zwischenraum zwischen den Gläsern herangelangen kann. Diese Bedingung wird bei der hier dargestellten und beschriebenen Dachfensterkonstruktion leicht und in befriedigender Weise erfüllt. Außerdem erfüllt diese Konstruktion noch eine Bedingung zur befriedigenden Verhinderung der Schwitzwasserbildung, und zwar diejenige, daß keines der in der Dachfensterkonstruktion miteinbegriffenen Beschläge aus Metall eine wärmeleitende Verbindung zwischen der Außen- und Innenseite des Fensters bildet. Die dargestellte und beschriebene Dachfensterkonstruktion enthält keine anderen Metallteile als solche, die in der geschlossenen Lage des Fensters durch Holzteile und eventuelle Packungen zwischen diesen gut wärmeisoliert sind, entweder gegen die Innen- oder die Außenseite des Fensters.
Die dargestellte und beschriebene Dachfensterkonstruktion erfüllt die Bedingung, daß man im Bedarfsfalle das Zimmer durch das Dachfenster soll verlassen und aufs Dach gelangen können. Diese Möglichkeit ist aus Fig. 2 ersichtlich, wo das Dachfenster in einer Lüftungslage dargestellt ist. Aus dieser Lüftungslage kann das Fenster weiter aufgeklappt werden, um die Fensteröffnung genügend freizugeben. Fig. 2 zeigt, daß man zum öffnen des Dachfensters zu Lüftungszwecken oder um durch die Fensteröffnung aufs Dach steigen zu können, das Fenster nur um seine Oberkante aufzuklappen braucht, und zwar in der Weise, in der Dachfenster gewöhnlich geöffnet werden. Lüftung läßt sich auch bei Regenwetter ausführen, vorausgesetzt, daß es sich nicht um Sturzregen oder Regenstürme handelt, denn das Dachfenster kann in der in Fig. 2 dargestellten Lüftungslage eingestellt sein, ohne daß es durch das Fenster hineinregnet. Zwecks wirksamerer Lüftung durch das Dachfenster bei schönem Wetter kann das Fenster z. B. in die in Fig. 3 dargestellte Lage eingestellt werden, in der der Tragrahmen 9 nach Lösen des in Fig. 2 veranschaulichten Kuppelverschlusses 10 um seine Scharniere 11 aufgeklappt und der Innenflügelrahmen 4 und der an diesen gekuppelte Außenflügelrahmen 7 mit seiner Oberkante nach unten und seiner Unterkante nach oben um die in diesem Falle in den Nuten in den Beschlagen 6 zurückbleibenden Schwingzapfen 5 geschwungen worden ist. In diesem Zusammenhang sei hervorgehoben, daß außer den Scharnieren 8 zwischen dem Innenflügelrahmen 4 und dem Außenflügelrahmen 7 kein Kuppelverschluß erforderlich ist, da der Außenflügelrahmen 7 unter der Einwirkung seiner Schwere dem Innenflügelrahmen 4 folgt. Aus der in Fig. 3 dargestellten Lage können die miteinander verbundenen Flügelrahmen 4 und 7 nach erforderlichem, weiterem Aufklappen des Tragrahmens 9 bei vollständigem Ausgleiten des Vorsprunges 16 aus dem Beschlag 15 und bei Herabgleiten der Zapfen 5 in die für sie vorgesehenen Nuten in den Beschlägen 6 mit ihrer Oberkante weiter um die Zapfen 5 nach unten geschwungen und derart voneinander getrennt werden, wie aus der in Fig. 4 dargestellten Putzlage ersichtlich ist, in welcher die einander zugekehrten Seiten der Glasscheiben 12 und 13 sowie die Außenseite der Glasscheibe 13 vom Zimmer aus für Putzarbeiten erreichbar sind.
Dadurch daß sich die gekuppelten Flügelrahmen 4, 7 von unten her dichtend gegen den Tragrahmen 9 anlegen und dadurch, daß letzterer sich von oben dichtend gegen den festen Rahmen I1 2, 3 anlegt und die beschriebene Anordnung von Regenschutz- und Wasserableitungsblechen gestattet, wirkt der Tragrahmen9 als ein außerordentlich wirksames Dichtungselement zwischen den gekuppelten Flügelrahmen 4, 7 und dem festen Rahmen I1 2, 3 in der geschlossenen Lage des Fensters.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Dachflächenfenster mit festem Fensterrahmen und darin aufklappbar angeordnetem Flügel, der aus zwei gekuppelten Flügelrahmen bestehen kann, und mit die Fugen zwischen dem aufklappbaren Flügel und dem festen Fensterrahmen bei dessen Ober- und Seitenstücken überdeckenden Regenschutzblechen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Regenschutzbleche (21, 22, 34., 35) auf einem über dem Flügel (4, 7) im festen Fensterrahmen (I1 2, 3) aufklappbar angeordneten Tragrahmen (9) vorgesehen sind, und daß der zusammen mit diesem Tragrahmen (9) aufklappbare, mit ihm aber lösbar gekuppelte Flügel (4,7) nach Lösen dieser Kuppelung (10,15,16) und Aufklappen des Tragrahmens (9) um eine horizontale Mittelachse im festen Fensterrahmen (1, 2,3) schwingbar ist.
2. Dachflächenfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügel (4,7), wenn er vom Tragrahmen (9) los ist, dadurch getragen wird, daß er mit an seinen Seitenkanten vorgesehenen, die horizontale Schwingachse des Flügels bestimmenden Schwingzapfen (5) in an den Seitenstücken (2) des feststehenden Rahmens (2) vorgesehene Beschläge (6) eingreift, die in der Längsrichtung dieser Seitenstücke (2) gerichtete Gleitnuten für die Schwingzapfen (5) bilden und öffnungen (14) aufweisen, durch welche sich die Schwingzapfen (5) beim Aufklappen des Flügels (4, 7) zusammen mit dem Tragrahmen (9) aus dem Eingriff mit den Beschlägen (6) hinaufbewegen.
3. Dachfenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingzapfen (5) des aus zwei an ihren Unterkanten mittels Scharniere (8) aneinander gekuppelten Flügelrahmen (4, 7) bestehenden Flügels am Innenflügelrahmen (4) vorgesehen sind.
4. Dachfenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Kuppelungen (10,15,16) des Flügels (4, 7) mit dem darüberliegenden Tragrahmen (9) aus einem an der
Unterkante des Innenflügelrahmens (4) vorgesehenen, in einen von der Unterseite des Unterstücks des Tragrahmens (9) herabragenden Beschlag (15) eingreifenden Vorsprung (16) und aus einem Kuppelverschluß (10) bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 151823; belgische Patentschrift Nr. 526 747; schweizerische Patentschrift Nr. 267 326; schwedische Patentschrift Nr. 104 080.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEA24686A 1955-04-15 1956-04-12 Dachflaechenfenster Pending DE1084895B (de)

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DE2357942A1 (de) * 1973-11-21 1975-05-28 Dieter Bornhuetter Dachfenster
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