DE1084766B - Schaltstecker - Google Patents
SchaltsteckerInfo
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- DE1084766B DE1084766B DES59864A DES0059864A DE1084766B DE 1084766 B DE1084766 B DE 1084766B DE S59864 A DES59864 A DE S59864A DE S0059864 A DES0059864 A DE S0059864A DE 1084766 B DE1084766 B DE 1084766B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R24/00—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
- H01R24/58—Contacts spaced along longitudinal axis of engagement
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R2105/00—Three poles
Landscapes
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltstecker zur Trennung und/oder Umschaltung mehrerer in
Steckrichtung hintereinanderliegender Kontaktstellen für Fernmeldeanlagen, insbesondere auf einen Prüfstecker
für Fernsprechanlagen.
Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausbildung des Schaltsteckers, daß der Steckvorgang keine unerwünschten
Zwischenunterbrechungen oder Berührungen der Kontaktstellen der Stromkreise mit sich
bringt.
Die bekannten Prüfstecker besitzen in Einschubrichtung untereinanderliegende Kontaktelemente, welche
mit Adern eines Prüfkabels verbunden sind, an welches der Prüfstecker angeschlossen ist. Beim Einschieben
des Prüfsteckers zwischen die ebenfalls in Einschübrichtung untereinanderliegenden Kontaktstellen
der zu prüfenden Leitungen werden die in Einschubrichtung liegenden Kontaktstellen so oft berührt
oder betätigt, wie Kontaktelemente des Prüfsteckers beim Einschieben vorbeigleiten. Dies führt
zu unerwünschten Unterbrechungen bestehender Verbindungen und zu vorübergehenden Verbindungen der
einzelnen Adern der zu prüfenden Leitungen mit ihnen nicht entsprechenden Adern des Prüfkabels.
Es ist bekannt, einem Stecker eine zusätzliche Schaltfunktion dadurch zu erteilen, daß bei Einführung
der Steckerstifte in die Steckerbuchsen seitlich oder unterhalb der Steckerbuchsen angeordnete Kontaktstellen
über einen Hebel oder ein tastenartiges Betätigungsglied beeinflußt werden, wobei der Hebel
bzw. das Betätigungsglied von dem Körper des Stekkers kurz vor seiner Endlage bewegt wird. Auch bei
diesen Steckern treten Steckerstifte und Steckerbuchsen schon bei Beginn des Steckvorgangs miteinander
in Verbindung.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß an dem Schaltstecker Kontaktelemente angeordnet
sind, welche durch eine beweglich am Schaltstecker angeordnete Spreizvorrichtung beeinflußt werden,
und daß die Spreizvorrichtung in Abhängigkeit von der Einschubstellung des Schaltsteckers betätigt wird.
Dadurch kann der Schaltstecker in seine Arbeitslage gegenüber den Kontaktstellen der zu trennenden
und/oder umzuschaltenden Stromkreise gebracht werden, ohne die Kontaktstellen zu beeinflussen. Erst
wenn alle Kontakte an dem Schaltstecker den zugeordneten Kontaktstellen der Stromkreise mit einem
Teil ihrer kontaktgebenden Flächen gegenüberstehen, werden die Berührung zwischen ihnen und gleichzeitig
die gewünschte Betätigung der Kontaktstellen der Stromkreise durch die Spreizkontaktvorrichtung bewirkt.
Dabei ist keine zusätzliche, von der Einschubbewegung verschieden gerichtete Betätigung mit Hilfe
weiterer Betätigungsglieder notwendig, sondern ledig-
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Willy Lohs und Paul Zienicke, München,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
lieh eine Fortsetzung der Einschubbewegung des Schaltsteckers. Diese restliche Bewegung erfolgt
innerhalb des Überlappungsbereiches der Kontakte am Schaltstecker mit den Kontaktstellen der Stromkreise.
Außerdem wird dabei eine die Kontaktgabe verbessernde Reibung zwischen den Kontakten des Schaltsteckers
und den Kontaktstellen der Stromkreise erzielt.
Die Abhängigkeit der erfindungsgemäßen Spreizkontaktvorrichtung von der Einschubstellung des
Schaltsteckers kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß die Spreizkontaktvorrichtung
federnde Kontaktelemente besitzt, die von einem gegenüber dem Schaltstecker beweglichen Schaltglied
betätigt werden, das beim Einschieben des Schaltsteckers vor seiner Endstellung sich gegen einen den
Kontaktstellen der Stromkreise fest zugeordneten Anschlag abstützt und bei Vollendung der Einschubbewegung
die Kontaktelemente spreizt.
Eine der Flachheit solcher Schaltstecker angepaßte Ausbildung dieser Spreizkontaktvorrichtung in Verbindung
mit einer einfachen Formgebung ihrer Elemente kann dadurch erzielt werden, daß das bewegliche
Schaltglied als ein in der Einschubrichtung des Schaltsteckers verschiebbar gelagerter Flachriegel aus
isolierendem Material mit einem aus dem Schaltstecker ragenden Ansatz ausgebildet wird und öffnungen
mit keilförmigen Kanten aufweist, in welche die Kontaktelemente der Spreizkontaktvorrichtung
von beiden Seiten des Flachriegels hineinragen.
Es ist bekannt, Prüfstecker mit einer Sicherung gegen Herausziehen zu verwenden durch Anordnung
von besonderen, durch Tasten rückzustellenden Sperrzähnen. Eine solche Verriegelung kann bei dem erfindungsgemäßen
Schaltstecker durch Ausnutzung des beweglichen Schaltgliedes in einfacher Weise dadurch
erzielt werden, daß der verschiebbare Riegel einen
009 549/303
Sperrhebel verstellt, der. in der Endlage des Schaltsteckers
mit einer aus dem Schaltstecker tretenden Nase sich außerhalb des Schaltsteckers verhakt.
Die Rückstellung des Sperrhebels aus seiner Sperrlage kann gemäß der Erfindung dadurch gewährleistet
werden, daß der verschiebbare Riegel über einen von außen zugänglichen Auslösehebel auf den Sperrhebel
einwirkt, wobei der Auslösehebel in seiner Arbeitsstellung den Sperrhebel in die Sperrstellung bringt
und in seiner Ruhestellung, durch den unter dem Einfluß einer Feder stehenden Sperrhebel gegen einen
Anschlag in Richtung auf- den verschiebbaren Riegel gedruckt wird. Durch diese Verklinkung dient der
Auslösehebel gleichzeitig zur Einleitung der Rückstellbewegung des verschiebbaren Riegels, die durch
das Zusammenwirken der vorerwähnten keilförmigen Kanten der Öffnungen im verschiebbaren Riegel mit
den federnden Kontaktelementen der Spreizkontaktvorrichtung vollendet wird. Die gesamte Verklinkungseinrichtung
besteht nur aus wenigen, ohne weiteres flach ausbildbaren Teilen und kann somit
leicht innerhalb des schmal zu haltenden Schaltsteckers untergebracht werden. Ein besonders isolierender
Handgriff für die Auslösung entfällt, da durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Schaltsteckers eine
genügende Isolierung des Auslösehebels gegen die stromführenden Teile gewährleistet ist.
Der Anschluß des erfindungsgemäßen Schaltsteckers an ein Kabel und seine Montage können dadurch einfach
gestaltet werden, daß die Kontaktelemente der Spreizkontakteinrichtung beiderseits eines isolierenden
Trägers befestigt sind und mit Drahtanschlußelementeii in Verbindung stehen, welche in einer
Reihe nebeneinanderliegend, in dem einen Kabelanschluß aufweisenden Ende des Schaltsteckers angeordnet
sind. Die Verbindung der Kontaktelemente mit den Drahtanschlußelementen kann dabei durch Drähte,
entsprechend geformte Lötfahnen oder durch eine gedruckte Schaltung erfolgen.
Es ist bei Steckern bekannt, das Gehäuse in Form von zweihälftigen Schalen zu erstellen, welche eine
einfache Montage gewährleisten. Die Schalenhälften bei den bekannten Steckern sind dabei an einem Ende
griffartig verbreitert, so daß ein Raum zur Unterbringung der Anschlußelemente entsteht. Diese Vorteile
können auch bei dem erfindungsgemäßen Schaltstecker dadurch erreicht werden, daß der Schaltstecker
in an sich bekannter Weise aus zwei an einem Ende griffartig verbreiterten Schalenhälften besteht, wobei
das Griffende zur Aufnahme des Sperr- und des Auslösehebels dient und die Drahtanschlußelemente sowie
die Drahtenden des Anschlußkabels umschließt, während das Schaftende des Schaltsteckers den Träger
für die Kontaktelemente der Spreizkontakteinrichtung und das bewegliche Schaltglied aufnimmt. Außer den
vorgenannten Vorteilen wird darüber hinaus bei dem erfindungsgemäßen Schaltstecker erreicht, daß die
Lager und Befestigungspunkte für die beweglichen Teile bzw. für die ortsfesten Teile in ihrer gegenseitigen
Lage genau definiert sind und nach der Montage keiner Nachjustierung bedürfen.
Im folgenden ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform beschrieben und in der Zeichnung
dargestellt. Es bedeutet
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Schaltsteckers im Aufriß mit abgenommener Deckschale und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schaltsteckers nach Fig. 1 in teilweisem Schnitt.
An beiden Seiten eines Streifens 1 aus Isoliermaterial sind federnde Kontaktelemente 2 gelagert,
von denen nur die vorderseitigen in der Zeichnung voll sichtbar sind. Der Streifen 1 kann dabei mit
Nuten oder Rippen versehen sein zur Lagensicherung und zur isolierenden Abschirmung der Kontaktelemente
2. Je ein vorderseitiges und hinterseitiges Kontaktelement 2 liegen mit ihren sich berührenden
Kontaktenden in Öffnungen 3 eines als Flachriegel ausgebildeten beweglichen Schaltgliedes 4. Die öffnungen
3 werden von keilartigen Kanten 5 begrenzt.
ίο Das Schaltglied 4 ist in der Einschubrichtung des
Schaltsteckers verschiebbar in einer Nut 6 geführt, die von einer schalenartigen Hälfte 7 des Schaltstekkers
gebildet wird und welche mit einer zweiten Schalenhälfte 8 das Schaltsteckergehäuse bildet. Das
Schaltglied 4 besitzt einen Ansatz 9, der aus den Schalenhälften 7/8 herausragt. Die Schalenhälften 7/8
weisen ein handgriffartig erweitertes Ende 10 auf. In dem griff artigen Ende 10 ist das Ende eines Anschlußkabels
11 für den Schaltstecker festgeklemmt und an einem Zapfen 12 gesichert. Die Anschlußdrähte 13 des
Kabels 11 werden mit Drahtanschlußelementen 14 für die Kontaktelemente 2 elektrisch verbunden. Die
Drahtanschlußelemente 14 können von Enden von Verbindungsdrähten 15 gebildet werden. Die An-Schluß
elemente 14 liegen, durch Trennstege 16 gestützt, in Nuten der Schalenhälfte 7 und sind dort befestigt.
Sie können auch aus eingeformten Lötösen bestehen, die mit den Kontaktelementen durch Drähte
oder durch eine gedruckte Schaltung verbunden werden, bzw. können die Schaltelemente 14 aus den Lötenden
von mit den federnden Kontaktelementen 2 aus einem Stück bestehenden Lötfahnen gebildet werden.
Durch Stege 17 wird der Raum im handgriffartigen Teil 10 unterteilt und dient zur Lagerung eines Auslösehebels
18, der um eine Achse 19 drehbar gelagert ist. In seiner Ruhestellung rastet er gegen einen von
dem Steg 17 gebildeten Anschlag 20. Der Auslösehebel 18 ragt mit einem Ende aus den Schalen 7/8
heraus und besitzt an seinem anderen Ende einen Nocken 21. Gegen den Nocken 21 legt sich ein unter
dem Einfluß einer Feder 22 um eine Achse 23 drehbarer Sperrhebel 24. Der Sperrhebel 24 weist einen
Arm 25 auf, der mit einer Nase 26 versehen ist. Die mit dem Nocken 21 im Eingriff stehende Kante des
Sperrhebels 24 ist kurvenförmig ausgebildet und weist einen Einschnitt 27 auf.
Der Schaltstecker wird in der Zeichnung von oben nach unten zwischen die schematisch angedeuteten
Federn der Kontaktstellen 28 mehrerer Stromkreise geschoben, und zwar bis der Ansatz 9 des Schaltgliedes
4 auf einen nicht dargestellten, den Kontaktstellen 28 zugeordneten Anschlag aufsitzt. In dieser
Stellung liegen die kontaktgebenden Flächen der Kontaktelemente 2 den Kontaktfederflächen der Kontaktstellen
28 mit einem Teil ihrer Fläche gegenüber, ohne die Kontaktstellen 28 zu berühren und zu betätigen.
Wird der Schaltstecker weiter nach unten gedrückt bis in seine Endstellung, so wird das abgestoppte
Schaltglied 4, in Fig. 1 im Schaltstecker rela-
tiv nach oben verschoben, und die keilförmigen Kanten 5 seiner Öffnungen 3 spreizen die Kontaktelemente
2 auseinander. Dadurch wird zwischen ihnen und den ihnen jeweils gegenüberliegenden Kontaktfedern
der Kontaktstellen 28 je ein Kontakt hergestellt, und nach der Berührung werden die Kontaktstellen
28 geöffnet. Durch Verschieben des Schaltgliedes 4 verstellt dieses den Auslösehebel 18 in Fig. 1
nach oben. Durch seinen Nocken 21 wird der Sperrthebel 24 nach rechts gedrückt, und die Nase 26 an
^seinem Arm 25 tritt aus den Schalenhälften 7/8 her-
aus und legt sich unter einen Anschlag 29, der in Fig. 1 gestrichelt angedeutet und den Kontaktstellen
28 zugeordnet ist. Der Nocken 21 des Auslösehebels 18 rastet dabei in die Aussparung 27 am Sperrhebel
24 ein. Der Schaltstecker ist damit gegen Herausziehen gesperrt. Um den Schaltstecker herauszuziehen,
wird auf das herausragende Ende des Auslösehebels 18 gedrückt, welcher den Sperrhebel 24 in
seine Ausgangslage zurückschiebt, wobei die Nase 26 vom Anschlag 29 gelöst wird. Hat der Nocken 21 die
Aussparung 27 verlassen und ist der Auslösehebel 18 freigegeben, so drückt der Sperrhebel 24 mit seiner
kurvenförmigen Kante den Auslösehebel 18 vollends gegen den Anschlag 20. Während dieser Bewegung
leitet der Auslösehebel 18 die Rückstellbewegung des Schaltgliedes 4, in der Zeichnung nach unten, ein. Die
Rückstellbewegung des Schaltgliedes 4 wird selbsttätig vollendet dadurch, daß die gespreizten Kontaktelemente
2 auf die keilförmigen Kanten 5 der öffnungen 3 drücken. Die Kontaktelementenpaare 2 berühren
sich wieder und kommen außer Eingriff mit den Kontaktfedern der Kontaktstellen 28, so daß der Schaltstecker
ohne Beeinflussung dieser Kontaktstellen wieder herausgezogen werden kann.
Claims (7)
1. Schaltstecker zur Trennung und/oder Umschaltung mehrerer in Steckrichtung hintereinanderliegender
Kontaktstellen für Fernmeldeanlagen, insbesondere Prüfstecker für Fernsprechanlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schaltstecker Kontaktelemente (2) angeordnet
sind, welche durch eine beweglich am Schaltstecker angeordnete Spreizvorrichtung (3 bis 5)
beeinflußt werden, und daß die Spreizvorrichtung (3 bis 5) in Abhängigkeit von der Einschubstellung
des Schaltsteckers betätigt wird.
2. Schaltstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizkontaktvorrichtung (2
bis 5) federnde Kontaktelemente (2) besitzt, die von einem gegenüber dem Schaltstecker beweglichen
Schaltglied (4) betätigt werden, das beim Einschieben des Schaltsteckers vor.seiner Endstellung
sich gegen einen den Kontaktstellen (28) der Stromkreise fest zugeordneten Anschlag abstützt
und bei Vollendung der Einschubbewegung die Kontaktelemente (2) spreizt.
3. Schaltstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Schaltglied (4)
als ein in der Einschubrichtung des Schaltsteckers verschiebbar gelagerter Flachriegel aus isolierendem
Material mit einem aus dem Schaltstecker ragenden Ansatz (9) ausgebildet ist und öffnungen
(3) mit keilförmigen Kanten (5) aufweist, in welche die Kontaktelemente (2) der Spreizkontaktvorrichtung
(2 bis 5) von beiden Seiten des Riegels (4) hineinragen.
4. Schaltstecker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Riegel
(4) einen Sperrhebel (24) verstellt, der in der Endlage des Schaitsteckers über eine aus dem Schaltstecker
tretende Nase (26) sich außerhalb des Schaltsteckers verhakt.
5. Schaltstecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Riegel (4)
über einen von außen zugänglichen Auslösehebel (18) auf den Sperrhebel (24) einwirkt, wobei der
Auslösehebel (18) in seiner Arbeitsstellung den Sperrhebel (24) in die Sperrstellung bringt und in
seiner Ruhestellung durch den unter dem Einfluß einer Feder (22) stehenden Sperrhebel (24) gegen
einen Anschlag (20) in Richtung auf den verschiebbaren Riegel (4) gedruckt wird.
6. Schaltstecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktelemente
(2) der Spreizkontakteinrichtung (2 bis 5) beiderseits eines isolierenden Trägers (1)
befestigt sind und mit Drahtanschlußelementen (14) in Verbindung stehen, welche, in einer Reihe
nebeneinanderliegend, an dem einen Kabelanschluß (11) aufweisenden Ende (10) des Schalthebels angeordnet
sind.
7. Schaltstecker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaltstecker in an sich bekannter Weise aus zwei an einem Ende (10) griffartig erweiterten Schalenhälften
(7 und 8) besteht, wobei das Griffende (10) zur Aufnahme des Sperr- und des Auslösehebels
(24 und 18) dient und die Drahtanschlußelemente (14) sowie die Drahtenden (13) des Anschlußkabels
(11) umschließt, während das Schaftende des Schaltsteckers den Träger (1) für die Kontaktelemente
(2) der Spreizkontakteinrichtung (2 bis 5) und das bewegliche Schaltglied (4) aufnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 756 795;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 741 680', 1 734 252, 699 877, 1 770 670.
Deutsche Patentschrift Nr. 756 795;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 741 680', 1 734 252, 699 877, 1 770 670.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 549/303 6.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59864A DE1084766B (de) | 1958-09-17 | 1958-09-17 | Schaltstecker |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES59864A DE1084766B (de) | 1958-09-17 | 1958-09-17 | Schaltstecker |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084766B true DE1084766B (de) | 1960-07-07 |
Family
ID=7493638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59864A Pending DE1084766B (de) | 1958-09-17 | 1958-09-17 | Schaltstecker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1084766B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195359B (de) * | 1962-04-10 | 1965-06-24 | Siemens Ag | Kontaktfederleiste mit ueber ein gemeinsames Andrueckelement betaetigbaren Kontaktfedern fuer Steckverbindungen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756795C (de) * | 1939-07-15 | 1952-05-12 | Aeg | Schaltbuchse fuer durch das Ein- und Ausfuehren eines stromfuehrenden Steckers vorzunehmende Schaltungen |
| DE1741680U (de) * | 1956-07-10 | 1957-03-21 | Siemens Ag | Kontaktvorrichtung fuer nachrichtenuebertragungsanlagen mit einem schaltelement und einer buchse mit zugehoerigem stecker. |
-
1958
- 1958-09-17 DE DES59864A patent/DE1084766B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756795C (de) * | 1939-07-15 | 1952-05-12 | Aeg | Schaltbuchse fuer durch das Ein- und Ausfuehren eines stromfuehrenden Steckers vorzunehmende Schaltungen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195359B (de) * | 1962-04-10 | 1965-06-24 | Siemens Ag | Kontaktfederleiste mit ueber ein gemeinsames Andrueckelement betaetigbaren Kontaktfedern fuer Steckverbindungen |
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