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DE1084609B - Rolladengetriebe - Google Patents

Rolladengetriebe

Info

Publication number
DE1084609B
DE1084609B DEB40967A DEB0040967A DE1084609B DE 1084609 B DE1084609 B DE 1084609B DE B40967 A DEB40967 A DE B40967A DE B0040967 A DEB0040967 A DE B0040967A DE 1084609 B DE1084609 B DE 1084609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller shutter
belt pulley
shaft
pinion
toothing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40967A
Other languages
English (en)
Inventor
Conrad Baining
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB40967A priority Critical patent/DE1084609B/de
Publication of DE1084609B publication Critical patent/DE1084609B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/78Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor for direct manual operation, e.g. by tassels, by handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Rolladengetriebe mit einer drehbar gelagerten Gurtscheibe, die auf ihrer Nabe eine Verzahnung aufweist und mit einem Ritzel im Eingriff steht, welches mit einer zweiten, eine Innenverzahnung aufweisenden Scheibe zusammenwirkt.
Es gibt Aufzugsgetriebe, die unterhalb der Rolladenachse angeordnet sind und mittels einer Handkurbel betätigt werden. Sie bestehen im allgemeinen aus einer auf den Kurbelzapfen aufgekeilten Zahnscheibe, die bei Betätigung der Kurbel über ein oder zwei zwischengeschaltete Zahnritzel die Gurtscheibe antreibt.
Es sind auch Handaufzugsgetriebe für Rolladen bekannt, die in axialer Verlängerung der Rolladenachse in der Fensternische untergebracht sind. Bei den bisher bekannten Ausführungen dieser Art ist die mittels des Zuggurtes zu betätigende Gurtscheibe auf einem im Mauerwerk fest verankerten Bolzen drehbar gelagert. Die Nabe dieser Gurtscheibe ist mit einer Außenverzahnung versehen, die in ein Ritzel eingreift, dessen Achszapfen in einem an der Stirnfläche des Mauerbolzens befestigten Hebel eingesetzt ist. Dieses mit der Gurtscheibe zusammenwirkende Ritzel steht zugleich direkt oder über ein zweites an demselben Hebel drehbar angeordnetes Ritzel mit der Innenverzahnung einer Scheibe im Eingriff, die an der Rolladenachse starr befestigt ist. Bei Betätigung des Zuggurtes wird die Antriebskraft von der Gurtscheibe über die Zwischenritzel und die mit der Rolladenachse fest verbundene Zahnscheibe auf die Rolladenachse übertragen. Damit Gurtscheibe und Rolladenachse gleichsinnige Drehbewegungen ausführen, sind bei dieser Bauart zwei Zwischenritzel als Übertragungselemente erforderlich.
Solche Zwischenglieder beeinträchtigen aber den guten Lauf des Getriebes und sind auch für den Durchmesser des Getriebes mitbestimmend, weil sie in radialer Richtung gegeneinander versetzt angeordnet sein müssen. Der Durchmesser des Gesamtgetriebes wird also bei Verwendung von zwei Ritzeln relativ groß, so 4« daß die Getriebe dieser Art nicht in jeder Fensternische unterzubringen sind, zumal sie auch in axialer Richtung relativ viel Raum beanspruchen, weil die Gurtscheibe in einem gewissen Mindestabstand von der Wand angeordnet sein muß, um ein Schleifen zu verhindern.
Es ist bekannt, die Laufeigenschaften derartiger Aufzugsgetriebe in der Weise zu verbessern, daß die Mauerbolzen einer Rolladenachse so gegeneinander versetzt werden, daß die auf der Nabe der Gurtscheibe angebrachte Verzahnung direkt in die Innenverzahnung der mit der Rolladenachse verbundenen Scheibe eingreift. Dadurch werden die Zahnritzel überflüssig, und der innere Reibungswiderstand des Getriebes wird Rolladengetriebe
Anmelder:
Conrad Baining,
Oelde (Westf.), Fürstenbergstr. 29
Conrad Baining, Oelde (Westf.).,
ist als Erfinder genannt worden
erheblich herabgesetzt. Eine Verkleinerung des Durchmessers und eine axial flachere Ausbildung des Getriebes ist allerdings auf diese Weise nicht zu erreichen.
Um derartige Getriebe zerlegen zu können, darf der der Gurtscheibe als Gleitlager dienende Bolzen selbst nicht im Mauerwerk befestigt werden. Es ist deshalb eine den Bolzen aufnehmende besondere Hülse in das Mauerwerk einzulassen, und der Lagerbolzen ist in dieser Hülse zu befestigen.
Neben den erhöhten Kosten für die Herstellung der zusätzlich erforderlichen Hülse ist diese Ausführungsform noch mit einigen Nachteilen behaftet. Die Verbindung von Mauerbolzen und Hülse einerseits und von Gegenscheibe und Rolladenachse andererseits erfolgt mittels Schrauben, die sich im Laufe der Zeit lockern und dadurch ein Verklemmen der Rolladenachse verursachen können, so daß die Mitnahme der Rolladenachse bei Betätigung der Gurtscheibe in Frage gestellt ist. Außerdem ist dieses Getriebe für größere Untersetzungsverhältnisse wenig geeignet, weil dann die Abmessungen zu groß werden, so daß das Getriebe in der Fensternische nicht mehr untergebracht werden kann.
Es sind auch bereits Rolladengetriebe mit nur einem Zahnritzel bekannt. Diese haben den Nachteil, daß sich Rolladenachse und Gurtscheibe im entgegengesetzten Sinn drehen. Damit der Zuggurt auf der Zimmerseite senkrecht nach unten geführt werden kann, sind besondere Umlenkrollen erforderlich, die die Montage des Getriebes beträchtlich erschweren.
Die Erfindung bezieht sich auf Rolladenaufzugsgetriebe, die in axialer Verlängerung der Rolladenachse in der Fensternische angeordnet sind. Sie bezweckt, ein Getriebe mit guten Lauf eigenschaften und kleinem Durchmesser zu schaffen, das auch in axialer Richtung flach gehalten ist, so daß es praktisch in jeder Fensternische unterzubringen ist.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß in völliger Abkehr von den üblichen Getrieben die Gurtscheibe
009 548/54
auf der Rolladenachse selbst drehbar gelagert ist und die Verzahnung der Gurtscheibennabe mit einem Ritzel zusammenwirkt, das an einem mit der Rolladenwelle starr verbundenen Hebel drehbar gelagert ist und zugleich mit einer im Mauerwerk undrehbar befestigten Scheibe im- Eingriff steht, so daß bei Betätigung des Zuggurtes das Ritzel planetar um die Rolladenwelle bewegt und dabei die Welle gleichsinnig mit der Gurtscheibe gedreht wird. - ■
Um die Montage des Getriebes zu erleichtern, hat die der Gurtscheibe als Gleitlager dienende und auf die Rolladenachse aufgeschweißte Hülse zweckmäßig einen größeren Durchmesser als die Rolladenachse. Damit die Gurtscheibe gegen axiale Verschiebung gesichert ist, kann auf der Lagerhülse ein Sprengring vorgesehen werden.
Das Rolladengetriebe ist für schwere Rolläden besonders gut geeignet, weil ein Untersetzungsverhältnis von 1 : 4 bei normalen Abmessungen ohne Schwierigkeiten erreicht werden kann. Es kann in geringem Abstand von der Wand eingebaut werden, Verklemmungen sind nicht mehr möglich, und die Mitnahme der Rolladenachse ist durch die Schweißverbindung zwischen dem das Ritzel tragenden Hebel und der Rolladenachse sichergestellt.
Das Rolladengetriebe nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Die Scheibe 1 ist mit einer Verzahnung 2 und Befestigungslöchern 3 versehen. Die letztgenannten dienen der Befestigung der Scheibe an einer in die Wand eingelassenen Platte. Auf die Rolladenwelle 4 ist eine Hülse 5 aufgeschweißt, mit der der das Ritzel 6 tragende Hebel 7 ebenfalls fest verbunden ist. Die Gurtscheibe 8 wird über die Rolladenwelle 4 auf die Hülse 5 aufgeschoben, so daß die Zahne des Ritzels 6 in die Verzahnung 9 auf der Nabe der Gurtscheibe 8 eingreifen. Der Sprengring 10 sichert die Gurtscheibe 8 gegen axiale Verschiebung. Das ballig gedrehte Ende 11 der Rolladenwelle 4 wird in die zentrale Bohrung 12 der Scheibe 1 so eingeführt, daß die Zähne des Ritzels 6 in die Verzahnung 2 der Scheibe 1 eingreifen. Nach dem Einbau der Welle an der Getriebeseite wird das andere Wellenende auf der gegenüberliegenden Fensterseite in seine Führung eingelegt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Rolladengetriebe mit einer drehbar gelagerten Gurtscheibe, die auf ihrer Nabe eine Verzahnung aufweist und mit einem Ritzel im Eingriff steht, welches mit einer zweiten, eine Innenverzahnung aufweisenden Scheibe zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtscheibe (8) auf der Rolladenwelle (4) drehbar gelagert ist und ihre Verzahnung (9) mit einem Ritzel (6) zusammenwirkt, das an einem mit der Welle (4) starr verbundenen Hebel (7) drehbar gelagert ist und zugleich mit einer im Mauerwerk undrehbar befestigten Scheibe (1) im Eingriff steht, so daß bei Betätigung des Rolladengetriebes das Ritzel (6) planetar um die Rolladenachse bewegt und dabei die Welle (4) gleichsinnig mit der Gurtscheibe (8) gedreht wird.
2. Rolladengetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Gurtscheibe (8) als Gleitlager dienende Hülse (5) auf die Welle (4) aufgeschweißt ist und einen größeren Durchmesser hat als die Welle (4).
3. Rolladengetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gurtscheibe (8) durch einen Sprengring (10) gegen axiale Verschiebung gesichert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 7 644, 111 104;
französische Patentschrift Nr. 468 094.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 548/54 6.60
DEB40967A 1956-07-07 1956-07-07 Rolladengetriebe Pending DE1084609B (de)

Priority Applications (1)

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DEB40967A DE1084609B (de) 1956-07-07 1956-07-07 Rolladengetriebe

Applications Claiming Priority (1)

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DEB40967A DE1084609B (de) 1956-07-07 1956-07-07 Rolladengetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1084609B true DE1084609B (de) 1960-06-30

Family

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DEB40967A Pending DE1084609B (de) 1956-07-07 1956-07-07 Rolladengetriebe

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DE (1) DE1084609B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2919462A1 (de) * 1979-01-09 1980-07-10 Rolf Manteufel Vorrichtung fuer die fluessigkeitsaufgabe in stoff- und waermeaustauschkolonnen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE111104C (de) *
DE7644C (de) * 1879-04-01 1879-10-14 A. engel, Kgl. Hofsteindruckerei und Verlagshandlung, in Berlin, Besselstrafse 17 Kinderspielzeug, genannt "Hampelmann."
FR468094A (fr) * 1914-02-05 1914-06-27 Jaquemet Soc Système perfectionné pour la manoeuvre des jalousies en bois ou en fer par cordon avec arret automatique

Patent Citations (3)

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FR468094A (fr) * 1914-02-05 1914-06-27 Jaquemet Soc Système perfectionné pour la manoeuvre des jalousies en bois ou en fer par cordon avec arret automatique

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