DE1084057B - Magnetisches Schieberegister - Google Patents
Magnetisches SchieberegisterInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
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- G11C19/02—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
- G11C19/04—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using cores with one aperture or magnetic loop
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- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
In Nachrichtenverarbeitungsmaschinen werden an verschiedenen Stellen sogenannte Schieberegister verwendet.
Sie haben die Aufgabe, gespeicherte Informationen z. B. von einem Register zu einem anderen zu
verschieben. Es sind die verschiedensten Arten von Schieberegistern bekannt. Die einzelnen Stufen eines
Schieberegisters können z. B. aus bistabilen Kippstufen, bestehend aus zwei Verstärkersystemen, oder
aus mit Wicklungen versehenen Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife aufgebaut
sein. Die Erfindung bezieht sich auf Schieberegister, deren einzelne Stufen aus solchen Magnetkernen aufgebaut
sind. Bei aus magnetischen Speichergliedern aufgebauten Registern wird jede Informationseinheit
in Form negativer oder positiver Remanenz gespeichert. (Im allgemeinen bezeichnet als Null- oder
Einslage.)
Verwendet man in einem Schieberegister für jede Einheit (bit) der zu verschiebenden Information nur
einen Magnetkern, so ist es erforderlich, den beim Umkippen des Remanenzzustandes eines Magnetkernes
in seiner Ausgangswicklung auftretenden Impuls um eine gewisse Zeit zu verzögern, so daß er
in der Eingangswicklung des folgenden Magnetkernes erst dann wirksam wird, wenn in diesem der das
Umkippen des ersten Kernes bewirkende Schiebeimpuls bereits abgeklungen ist. Ein für diesen Zweck
aufgebautes Schaltglied wird Verzögrungsglied genannt. Derartige Verzögerungsglieder wurden bislang
aus integrierenden i?C-Kombinationen aufgebaut, mit denen zur Verhinderung von Rückwirkungen jeweils
ein oder mehrere Richtleiter verbunden sind. Ein Nachteil derartiger Schaltungsanordnungen ist die
relativ große Leistung je Kern, die der Taktgeber liefern muß. Bekannt sind auch Anordnungen, die
wohl ebenfalls integrierende i?C-Kombinationen verwenden,
bei denen aber die Richtleiter durch Transistoren ersetzt sind, so daß außer der Richtwirkung
noch eine gewisse Verstärkung ausgenutzt werden kann. Der Leistungsaufwand des Taktgebers für
solche Anordnungen ist schon geringer als bei Verzögerungsgliedern, die nur mit Richtleitern aufgebaut
sind. Wesentlich günstiger im Leistungsaufwand sind dagegen solche Anordnungen, bei denen die an Stelle
von Richtleitern verwendeten Transistoren in einer Rückkopplungsschaltung geschaltet sind. Der Leistungsaufwand
je Kern ist dann für den Taktgeber sehr gering.
Auf eine derartige Schaltungsart der Verzögerungsglieder bezieht sich die Erfindung. Das wesentliche
Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Verzögerungsglied aus einem Parallelresonanzkreis
besteht, der die gewünschte Verzögerung durch die Phasenverschiebung zwischen Spannung am Konden-Magnetisches
Schieberegister
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Peter Kupec, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sator und Strom in der Spule erzeugt. Zur Vermeidung von Rückschwingungen ist es zweckmäßig,
in den Resonanzkreis einen Richtleiter einzuschalten. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann eine
Spule mit dem Parallelresonanzkreis in Serie geschaltet sein. Sie verhindert einen vorzeitigen Stromfluß
im Resonanzkreis und begrenzt außerdem die Verlustleistung im Transistor. Der Vorteil dieser
Ausführungsform eines Verzögerungsgliedes gegenüber Verzögerungsgliedern mit integrierenden RC-Kombinationen
ist der noch geringere Leistungsaufwand. Es entfällt der Leistungsverlust am Widerstand
der /iC-Kombination. Außerdem macht sich ein Leistungsgewinn durch die Resonanzüberhöhung des
Spulenstromes im Parallelresonanzkreis bemerkbar.
An Hand der Fig. 1 und 2 werden der Aufbau und die Wirkungsweise von Ausführungsbeispielen gemäß
der Erfindung erläutert.
Fig. 1 stellt ein Ausführungsbeispiel eines Schieberegisters gemäß der Erfindung dar. Es ist aufgebaut
aus den Magnetkernen Kl, K2 und K3, den Transistoren
TrI und Tr 2, den Kondensatoren Cl und
C 2, den Spulen Ll und L 2 und den Richtleitern Dl und D 2. Jeder Kern ist mit vier Wicklungen versehen.
Wl ist die Taktpulswicklung, W2 die Eingangswicklung,
W 3 und WQl bilden die Rückkopplungsschaltung
des jeweiligen Transistors. Die Klemmen U stellen die Anschlüsse der für die Stromversorgung
der Transistoren nötigen Stromquellen dar.
Für die Betrachtung des Schiebevorganges in dem Schieberegister sei vorausgesetzt, daß im Kern Kl
eine Informationseinheit in Form negativer Remanenz gespeichert ist. In den Kernen K 2 und K 3 sollen
keine Informationseinheiten gespeichert sein; die Kerne liegen also im positiven Remanenzpunkt. Soll
nun die im Kern Kl gespeicherte Informationseinheit zum Kern K 2 verschoben werden, so wird an
die Taktpulsleitung T ein positiver Taktpuls gelegt.
009 547/203
Durch einen positiven Impuls des Taktpulses an der Wicklung Wl wird der Kern Kl in seine positive
Remanenzlage gebracht. Dabei werden in allen übrigen Wicklungen den auftretenden Flußänderungen
im Kern proportionale Spannungen induziert. Die Spannung an der Wicklung WZ öffnet den Transistor
TrI. Der Transistor zieht dadurch Kollektorstrom und übernimmt die Rückkopplungsschaltung (Wicklungen
W3 und W4) die Rolle des Taktpulses. Die
Hystereseschleife wird nun vom negativen Remanenzpunkt aus bis zum positiven, annähernd waagerechten
Sättigungsast durchlaufen. Wenn der obere waagerechte Teil der Hystereseschleife erreicht ist, werden
die Flußänderungen so klein, daß der für den Transistor TrI notwendige Basissteuerstrom in der Wickhing
WZ nicht mehr aufgebracht werden kann. Der Transistor sperrt wieder, und die Lage des Zustandes
des Kernes A'l im positiven Remanenzpunkt seiner Hystereseschleife bleibt bestehen. Die Kerne K 2 und
Ä'3 lagen vor dem Anlegen des Taktpulses im positiven Remanenzpunkt und bleiben somit, da ihre zugehörigen
Transistoren infolge fehlender Spannungen an den entsprechenden Wicklungen WZ gesperrt
bleiben, in diesem Zustand liegen. Inzwischen wird jedoch über den Transistor TrI infolge des Kollektorstromes
der Kondensator Cl ungefähr auf die
Batteriespannung U aufgeladen. Nach Ende dieses Aufladevorganges entlädt sich der Kondensator Cl
über die Spule L1, den Richtleiter D1 und die Eingangswicklung
W2 des Kernes K 2. Durch diesen Entladestrom wird der Kern K 2 in den negativen
Remanenzpunkt gebracht, und die Informationseinheit ist damit vom Kern Kl zum Kern K 2 verschoben
worden.
Die Spule Ll stellt zusammen mit dem Kondensator Cl einen Parallelresonanzkreis dar. Bei entsprechender
Bemessung speichert er die zu verschiebende Informationseinheit so lange, bis der
folgende Kern gegebenenfalls eine in ihm gespeicherte Informationseinheit weitergegeben hat und die neue,
vom vorhergehenden Kern kommende Informationseinheit aufnehmen kann. Diese kurze Verzögerung
wird durch die Phasenverschiebung zwischen der Spannung am Kondensator C1 und dem Strom in der
Spule L1 erreicht.
Fig. 2 stellt eine andere Ausführungsform eines Schieberegisters gemäß der Erfindung dar. Das
Schieberegister besteht aus den Magnetkernen KIl, K12, K13, den Transistoren TrIl und Tr 12, den
Spulen LIl, L12, L13 und L14, den Kondensatoren
CIl und C12 und den Richtleitern DIl und D12.
Auf jedem Magnetkern sind wiederum vier Wicklungen angebracht. TFIl ist jeweils die Taktpulswicklung,
W12 die Eingangswicklung, die Wicklungen WlZ und W14 bilden die Rückkopplungsschaltung des jeweiligen Transistors.
Der Vorgang der Verschiebung einer Informationseinheit von einem Kern zum nächsten ist der gleiche,
wie in der Beschreibung zu Fig. 1 erläutert wurde. Die mit den Parallelresonanzkreisen C H-L12 und
C12-L14 in Serie liegende Spule LIl bzw. L13 ist
mit der Resonanzkreisspule L12 bzw. L14 fest gekoppelt.
Sie induziert beim Ansteigen des Kollektorstromes des zugehörigen Transistors in der Resonanzkreisspule
L12 bzw. L14 eine Spannung, die
der Ladespannung am Kondensator CIl bzw. C12
entgegengesetzt ist. Es wird dadurch die Entladung des Kondensators sowie infolgedessen der Stromanstieg
in der Spule und in der Eingangswicklung des folgenden Kernes verzögert. Außerdem liegt beim
öffnen eines Transistors die Batteriespannung nicht mehr voll an ihm, sondern an -der zugehörigen Zusatzspule.
Die Verlustleistung des Transistors wird damit herabgesetzt.
Die Anwendung dieser besonderen Ausführungsform des Verzögerungsgliedes ist nicht etwa beschränkt
auf die in den Fig. 1 und 2 dargestellte spezielle Transistorschaltung. Sie ist prinzipiell in
Verzögerungsgliedern an Stelle der bisher bekannten i?C-Kombination anwendbar und bringt auch in
anderen bekanntgewordenen Schaltungen von Verzögerungsgliedern einen Leistungsgewinn gegenüber
Schaltungen mit integrierenden i?C-Kombinationen.
Claims (3)
1. Schieberegister unter Verwendung von Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hystereseschleife
und Transistoren als Verstärkerelementen, wobei zwischen je zwei Kernen des Schieberegisters ein Verzögerungsglied geschaltet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungsglied aus einem Parallelresonanzkreis (Cl, Ll)
besteht, der die gewünschte Verzögerung durch die Phasenverschiebung zwischen Spannung am Kondensator
(Cl) und Strom in der Spule (Ll) erzeugt.
2. Schieberegister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Parallelresonanzkreis zur
Vermeidung von Rückschwingungen ein Richtleiter (D 1) eingeschaltet ist.
3. Schieberegister nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Parallelresonanzkreis
(CIl, L12) eine Spule (LH) in Serie liegt, die
sowohl einen vorzeitigen Stromfluß im Parallelresonanzkreis vermeidet als auch die Verlustleistung
im Transistor (TrIl) begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 547/203 6.60
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55984A DE1084057B (de) | 1957-11-22 | 1957-11-22 | Magnetisches Schieberegister |
| FR1205074D FR1205074A (fr) | 1957-11-22 | 1958-10-31 | Registre de déplacement notamment pour ordinateurs et machines pourves de ce registre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES55984A DE1084057B (de) | 1957-11-22 | 1957-11-22 | Magnetisches Schieberegister |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1084057B true DE1084057B (de) | 1960-06-23 |
Family
ID=7490803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES55984A Pending DE1084057B (de) | 1957-11-22 | 1957-11-22 | Magnetisches Schieberegister |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1084057B (de) |
| FR (1) | FR1205074A (de) |
-
1957
- 1957-11-22 DE DES55984A patent/DE1084057B/de active Pending
-
1958
- 1958-10-31 FR FR1205074D patent/FR1205074A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1205074A (fr) | 1960-01-29 |
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