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DE1083969B - Dampfkesselanlage zur wahlweisen Verfeuerung von Brenngas oder Brennstaub bzw. OEl - Google Patents

Dampfkesselanlage zur wahlweisen Verfeuerung von Brenngas oder Brennstaub bzw. OEl

Info

Publication number
DE1083969B
DE1083969B DEW20326A DEW0020326A DE1083969B DE 1083969 B DE1083969 B DE 1083969B DE W20326 A DEW20326 A DE W20326A DE W0020326 A DEW0020326 A DE W0020326A DE 1083969 B DE1083969 B DE 1083969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
dust
boiler system
steam boiler
burners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW20326A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Olivier Swietochowski
Dipl-Ing Erwin Wahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walther and Co AG
Original Assignee
Walther and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walther and Co AG filed Critical Walther and Co AG
Priority to DEW20326A priority Critical patent/DE1083969B/de
Publication of DE1083969B publication Critical patent/DE1083969B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B31/00Modifications of boiler construction, or of tube systems, dependent on installation of combustion apparatus; Arrangements or dispositions of combustion apparatus
    • F22B31/04Heat supply by installation of two or more combustion apparatus, e.g. of separate combustion apparatus for the boiler and the superheater respectively
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers
    • F22B21/341Vertical radiation boilers with combustion in the lower part
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C1/00Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air
    • F23C1/02Combustion apparatus specially adapted for combustion of two or more kinds of fuel simultaneously or alternately, at least one kind of fuel being either a fluid fuel or a solid fuel suspended in a carrier gas or air lump and liquid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Air Supply (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Dampfkesselanlage zur wahlweisen Verfeuerung von Brenngas oder Brennstaub bzw. 01 Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampfkesselanlage, die in der Lage sein soll, ein in wechselnder Menge anfallendes Brenngas, insbesondere Schwachgas, jederzeit abzunehmen bei praktisch gleichbleibender Überhitzer- und Abgastemperatur unter AnpassVg der Kesselleistung an den Dampfbedarf durch entsprechende Zugabe von Brennstaub oder 01, wobei die maximale Kesselleistung auch von jeder Brennstoffart allein erreicht werden muß.
  • Es sind kombinierte Brennstaub-Gas-Feuerungen für Strahlungsdampferzeuger bekannt, bei denen mehrere übereinanderliegende Brennerdüsen abwechselnd für Staub und Gas vorgesehen sind. Wegen der verschiedenen Einblasegeschwindigkeiten für Staub und Gas ergeben sich Schwierigkeiten bei der Verbrennung, auch sind die jeweils nicht in Betrieb befindlichen Brennerdüsen der Wärmestrahlung aus dem Verbrennungsraum ausgesetzt. Man hat deshalb die Gasbrenner in größerem Abstand ober- und unterhalb der Staubbrenner, die vorzugsweise als Eckenbrenner ausgebildet sind, angeordnet und zusätzlich eine Kühlung der nicht in Betrieb befindlichen Gasbrenner durch abgekühlte Rauchgase vorgenommen. Hierdurch soll bei einwandfreiem Verbrennungsvorgang eine praktisch gleichbleibende Heißdampftemperatur dadurch erreicht werden, daß sich die Flammenteile erst am Ende des Feuerraumes vermischen und daß durch die Zuführung abgekühlter Rauchgase die Abstrahlung der Staubflamme und der damit verbundene Temperaturabfall am überhitzer bei Staubbetrieb verringert wird.
  • Eine derartige Anordnung ergibt jedoch einen komplizierten Regelbetrieb und eine vielteilige Regelapparatur. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß an einem gemeinsamen Strahlungsraum mehrere mit Heizflächen ausgestattete Brennkammern angeschlossen sind, die durch einen Durchlaß frei lassende Rohrwände von dem gemeinsamen Strahlungsraum getrennt sind, und daß die Brennkammern und der untere Teil des Strahlungsraurnes mit Gasbrennern, während nur ein Teil der Brennkammern mit Staub- oder Ölbrennern ausgestattet sind.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal werden an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des gemeinsamen Strahlungsraumes je zwei mit Zwischenraum übereinander angeordnete Brennkammern vorgesehen, wobei die Staub- oder Ölbrenner an der Decke entweder der beiden unteren oder der beiden oberen Brennkammern angeordnet sind.
  • Hierbei kann vorteilhaft der gemeinsame Strahlungsraum unten durch zwei Aschetrichter abgeschlossen und sein unterer Teil durch eine Trennwand geteilt sein. Zur Erzielung praktisch gleichbleibender Abgastemperatur werden gemäß einer weiteren Einzelheit der Erfindung hinter der an den gemeinsamen Strahlungsraum anschließenden überhitzerkammer zwei parallel geschaltete Berührungszüge mit ungleichen Querschnitten angeordnet, von denen der mit dem kleineren Querschnitt ausschließlich Speisewasservorwärmerheizflächen enthält.
  • Es ist zwar bereits eine Kesselanlage mit wahlweiser Brenngas- bzw. Brennstaubbefeuerung bekannt, bei der zur Erzielang einer praktisch konstanten Ab- gastemperatur einzelne Teile eines Luftvorwärmers in Reihenparallelschaltung gruppiert werden, wodurch die in wechselnder Menge anfallenden Rauchgase bei etwa gleichem Durchflußwiderstand thermisch günstig ausgenutzt werden, jedoch ist die Umschaltung im Kesselbetrieb störend, und dieAufrechterhaltung einer praktisch gleichbleibenden Heißdampftemperatur wird hierdurch erschwert. Diese Nachteile lassen sich erfindungsgemäß dadurch beheben, daß die Rauchgase sich hinter den Berührungszügen wieder vereinigen und von dort wahlweise einem Brenngas- bzw. Luftvorwärmer oder beiden gleichzeitig zugeführt werden. Ferner kann bei Anordnung eines Zwischenüberhitzers in dem Berührungszug mit dem größeren Querschnitt am unteren Ende eines der parallelen Berührungszüge ein Regelorgan vorgesehen sein.
  • Eine weitere Möglichkeit einer selbsttätigen Regelung der Heißdampftemperatur ist gemäß der Erfindung noch dadurch gegeben, daß das vorgewärmte Brenngas einen Oberflächenkühler durchströmt, in dem der Heißdampf einen Teil seiner Wärme in Ab- hängigkeit von der Durchflußmenge an das Brenngas abgibt.
  • Zweckmäßig werden die * Gasbrenner bei größeren Kesselanlagen in zwei Gruppen von wesentlich verschiedener' Leistung unterteilt, wobei kleine Gasmengen der Brennergruppe.-mit kleiner Leistung zugeführt werden und die'se Brenner nahe den Staub-bzw. Ölbrennern angeordnet sind, so daß sich auch kleine Gasmengen sicher zünden und gemeinsam mit der Staubflamme thermisch.-äusnutzen lassen. Die Auf- teilung von Staubbrennern -in zwei Gruppen von verschiedener Leistung und -die Unterbringung der Brenner kleinerer Leistung in Kammern seitlich des Hauptbrennraumes ist zwar- bekannt, jedoch nur zum Zwecke des Betriebes' mit Teillast unter Aufrechterhaltung eines flüssigen Schlackenabzuges, nicht aber im Sinne der Erfindung, bei der es sich darum handelt, auch kleine Gasmengen zu verwerten und der wenig strahlenden Gasflamme entsprechende Wärmeübergangsflächen anzubieten.
  • Gemäß Fig. 1 besteht der Feuerraum des Kessels aus den beiden Brennkammern 3, die nach oben hin eingezogen sind und in ein e-n-'g-emeinsamen Strahlungsraum 4 münden. Die Kohlenstaub- oder Ölbrenner 5 sind im AusführungsbeispJel als Deckenbrenner ausgebildet. Unter ihnen liegen Gasbrenner 6, die die Aufgabe haben, geringe anfallende Gasmengen, etwa bis zu 15 11/o der Gesamtmenge, aufzunehmen. Weitere Gasbrenner 7 münden -in seitliche Kammern 8, die durch unten aufgelockerte vertikale Rohrwände 9 vom Strahlungsraum 4 getrennt sind. An letzteren schließt sich der die beiden Überhitzerrohrsysteme 10, 11 aufnehmende Zug 12 an, der in bekannter Weise in einen die Berührungsheizflächen enthaltenden, absteigenden Zug mündet. Dieser Zug -ist gemäß der Erfindung derart in zwei parallele Züge 13, 14 unterteilt, daß die überwiegende Menge der Rauchgase, z. B. etwa 75 "/0, die nachgeschalteten Verdampfungsheizflächen 15 bis 18 bespült, während der geringere Teil, etwa 25 11/e, die Rohrsysteme 19 für die Speisewasservorwärmung bestreicht. Nach ihrer Vereinigung am unteren Ende der parallelen Berührungszüge 13, 14 können die Rauchgase wahlweise einen Gasvorwärmer 20 bzw. Luftvorwärmer 21 oder beide durchströmen, wobei die Teilströme durch Regelorgane 22, 23 einstellbar sind. Weiterhin liegt gemäß der Erfindung im Brenngasstrom ein Wärmetauscher 24, der als Heißdampfkühler dient und bei reiner Gasheizung automatisch die Übertemperatur des Heißdampfes herunterkühlt.
  • Die Kesselanlage gemäß. der Erfindung arbeitet in folgender Weise: Wird sie allein mit Kohlenstaub als Brennstoff gespeist, so erfolgt die Verbrennung gemäß Fig. 1 -hauptsächlich in den beiden unteren Brennkammern 3 und in dem Strahlungsrauni 4, während die seitlichen Gasbrennkammern 8 praktisch außer Betrieb sind. Am oberen Austritt des Strahlungsraumes 4 entsteht daher die zur Erreichung der Überhitzungstemperatur notwendige Rauchgastemperatur von z. B. 1050' C.
  • In den beiden nachgeschalteten Zügen 13, 14 nimmt die Rauchgastemperatur auf gleiche Werte, z. B. auf 3700 C, ab. Die Teilströme sind hierbei auf die entsprechende Wärmeübertragung abgestimmt. Die Rauchgase treten dann durch den Luftvorwärmer 21, während der Durchgang durch den Gasvorwärmer 20 abgestellt ist. Wird hingegen der Kessel ausschließlich mit Gas, z. B. Gichtgas, beheizt, so übernehmen die obenliegenden Gasbrenner 7 die überwiegende Menge des Brenngases, z. B. 70 "/o, und die unteren Brenner 6 die restliche Brenngasmenge von 3011/o. Es werden dadurch alle Räume 3, 4 und 8 beaufschlagt und damit den nur gering strahlenden Gasflammen die erforderliche Wärmeübergangsfläche angeboten, so daß am Eintritt in den Überhitzer 10 etwa die gleiche Temperatur herrscht wie bei reiner Staub- bzw. Ölfeuerung. Infolge der größeren Rauchgasmenge wird bei etwa gleicher Wärmeabgabe der Rauchgase an die Überhitzer 10 und 11 die Austrittstemperatur der Rauchgase beim Verlassen der Überhitzerkammer 12 höher lie-en als bei reiner Staubfeuerung. Es muß deshalb eine Zwischenkühlung des Heißdampfes erfolgen. Dies geschieht in dem außerhalb des Rauchgasstromes liegenden Wärmetauscher 24, in dem die Uberschußwärme des Heißdampfes auf das frisch zugeführte Brenngas übertragen wird. Damit steigt gleichzeitig die Verbrennungstemperatur des Brenngases im Feuerraum, und es wird eine bessere Wärmeübertragung im Strahlungsteil des Kessels erzielt.
  • Die Verhältnisse bleiben etwa die gleichen, wenn die Kesselanlage teils mit Brenngas, teils mit Brennstaub oder Öl befeuert wird, so daß die Tätigkeit der Kesselwärter sich auf die Bedienung der Brenner und Regelorgane 22, 23 beschränkt.
  • Die Brenneranordnung kann gemäß Fig. 2 auch derart getroffen werden, daß die Staub- bzw. Ölbrenner als Deckenbrenner 5 in die oberen Kammern 6 münden und auch die Gasbrenner 6 neben oder zwischen den Staubbrennern 5 liegen, während die Gasbrenner 7 am unteren Ende in die unteren Brennkammern 3 bzw. den Strahlungsraum 4 münden. Es werden bei reiner Staubfeuerung die unteren Brennkammern 3 nur wenig Strahlungswärme aufnehmen, während bei reiner Gasfeuerung die gesamte Strahlungsheizfläche der Räume 3, 4 und 8 beaufschlagt wird.
  • Soll die Kesselanlage neben dem Hauptüberhitzer noch mit einem Zwischenüberhitzer ausgerüstet werden, dessen Temperatur unabhängig regelbar ist, so wird der Zwischenüberhitzer zweckmäßig am oberen Teil des Berührungszuges 13 eingebaut und der Rauchgasteilstrom durch den Parallelzug 14 etwa mittels einer Klappe od. dgl. am unteren Ende des Zuges regelbar gemacht. Im übrigen entspricht die Bauart nach Fig. 2 derjenigen der Fig. 1.
  • Die wahlweise Parallelschaltung des Gas- und Luftvorwärmers 20, 21 stellt ein bequemes Mittel dar, um den Kessel mit geringstmöglicher, praktisch konstanter Rauchgasaustrittstemperatur betreiben und die Durchflußwiderstände durch den Gas- und Luftvorwärmer bei jedem Betriebszustand annähernd gleichbalten zu können. Da bei reiner Gasfeuerung das Rauchgasvolumen beträchtlich größer ist als bei reiner Staubfeuerung, so wird im erstgenannten Falle der Gas-und Luftvorwärmer parallel geschaltet und die Ab- wärme gleichzeitig dem Brenngas und der dem Brenngas beizumischenden Verbrennungsluft zugeführt. Infolge der vergrößerten Wärmeübergangsfläche in beiden Vorwärmern kann auch eine gegebenenfalls auftretende höhere Rauchgastemperatur am Ende der Züge 13, 14 im Vergleich mit reiner Brennstaubfeuerung abgebaut werden. Wird nur Brennstaub verfeuert, so ist das Volumen der benötigten Verbrennungsluft wesentlich geringer, und da der Gasvorwärmer nicht im Betrieb ist, ergibt sich automatisch etwa der gleiche Durchflußwiderstand und Wärmeabbau im Lufterhitzer.
  • Durch die Erfindung wird eine Kesselanlage geschaffen, die bei wahlweiser Befeuerung mit Brentgas und]oder Brennstaub bzw. Öl in jedem Falle eine günstige thermische Ausnutzung des Brennstoffes, eine einfache Regelung der Überhitzertemperatur und eine besonders einfache Bedienung ermöglicht.

Claims (2)

  1. PA.TENTANSPRÜCHE: 1. Dampfkesselanlage zur wahlweisen Verfeuerung von Brenngas und/oder Brennstaub oder 01, dadurch gekennzeichnet, daß an einen gemeinsamen Strahlungsraum (4) mehrere mit Heizflächen ausgestattete Brennkammern (3, 8) angeschlossen sind, die durch Rohrwände (9) mit Gasdurchtrittsöffnungen von dem gemeinsamen Strahlungsraum (4) getrennt sind, und daß die Brennkaminern (3, 8) und der untere Teil des Strahlungsraumes (4) mit Gasbrennern (6, 7), aber nur ein Teil der Brennkammern mit Staub- oder Ölbrennern (5) ausgestattet sind.
  2. 2. Dampfkesselanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des gemeinsamen Strahlungsraumes (4) je zwei mit Zwischenraum übereinander angeordnete Brennkammern (3, 8) angeschlossen und die Staub- oder Ölbrenner (5) an der Decke entweder der beiden unteren oder der beiden oberen Brennkammern (3, 8) angeordnet sind. 3. Dampfkesselanlage nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsam mit den Staub- oder Ölbrennern (5) in der Brennkammer (3) angeordneten Gasbrenner (6) sich nahe den Staub- oder ölbrennern (5) befinden und für eine wesentlich geringere Leistung ausgelegt sind als die übrigen Gasbrenner (Fig. 2). 4. Dampfkesselanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Strahlungsraum (4) unten durch zwei Aschetrichter abgeschlossen und sein unterer Teil durch eine Trennwand oberhalb der Aschetrichter geteilt ist. 5. Dampfkesselanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der an den gemeinsamen Strahlungsraum (4) anschließenden Überhitzerkammer (12) zwei parallel geschaltete Berührungszüge (13, 14) mit ungleichen Querschnitten angeordnet sind, von denen der mit dein kleineren Querschnitt (14) ausschließlich Speisewasservorwärmerheizflächen enthält. 6. Dampfkesselanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rauchgase sich hinter den Berührungszügen (13, 14) wieder vereinigen und von dort wahlweise einen Brenngas- bzw. Luftvorwärmer (20, 21) oder beide gleichzeitig durchfließen. 7. Dampfkesselanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Unterbringung eines Zwischenüberhitzers in dem Berührungszug (13) mit größerem Querschnitt am unteren Ende eines der Berührungszüge (13, 14) ein Regelorgan vorgesehen ist. 8. Dampfkesselanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem von Rauchgasen durchströmten Gasvorwärmer (20) ein Wärmetauscher (24) angeordnet ist, der als Heißdampfkühler dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung D7305Ia/241 (bekanntgernacht am 15. 5.1952).
DEW20326A 1956-12-24 1956-12-24 Dampfkesselanlage zur wahlweisen Verfeuerung von Brenngas oder Brennstaub bzw. OEl Pending DE1083969B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1231839B (de) * 1962-01-12 1967-01-05 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Feuerung fuer Strahlungsdampferzeuger zur wahlweisen oder gleichzeitigen Verfeuerungvon Kohlenstaub und Gichtgas
DE1241929B (de) * 1961-03-30 1967-06-08 Steinmueller Gmbh L & C Feuerungsanlage fuer Dampferzeuger mit zwei uebereinanderliegenden, mit OEl und/oder Gas befeuerten Verbrennungskammern

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1241929B (de) * 1961-03-30 1967-06-08 Steinmueller Gmbh L & C Feuerungsanlage fuer Dampferzeuger mit zwei uebereinanderliegenden, mit OEl und/oder Gas befeuerten Verbrennungskammern
DE1231839B (de) * 1962-01-12 1967-01-05 Kohlenscheidungs Ges Mit Besch Feuerung fuer Strahlungsdampferzeuger zur wahlweisen oder gleichzeitigen Verfeuerungvon Kohlenstaub und Gichtgas

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