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DE1083471B - Strahlungsrekuperator - Google Patents

Strahlungsrekuperator

Info

Publication number
DE1083471B
DE1083471B DER19606A DER0019606A DE1083471B DE 1083471 B DE1083471 B DE 1083471B DE R19606 A DER19606 A DE R19606A DE R0019606 A DER0019606 A DE R0019606A DE 1083471 B DE1083471 B DE 1083471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
gas
recuperator
air
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER19606A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rekuperator K G
Original Assignee
Rekuperator K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rekuperator K G filed Critical Rekuperator K G
Priority to DER19606A priority Critical patent/DE1083471B/de
Publication of DE1083471B publication Critical patent/DE1083471B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/10Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged one within the other, e.g. concentrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Strahlungsrekuperator Strahlungsrekuperatoren, d. h. Rekuperatoren, in denen das wärmeabgebende Gas (im folgenden auch kurz »Gas« genannt) seine Wärme überwiegend durch ultrarote Gasstrahlung an das wärmeaufnehmende Gas (im folgenden auch »Luft« genannt) abgibt, sind in Fällen, in denen es nicht auf den Wirkungsgrad ankommt und in denen es sich nicht um zu große Luftmengen handelt, Konvektionsrekuperatoren wegen ihrer Unempfindlichkeit gegen Überhitzungen und gegen Staubgehalt des Gases sowie ihres fehlenden Druckverlustes auf der Gasseite überlegen.
  • Diese Überlegenheit gilt aber nur so lange, wie die Belastung des Rekuperators einigermaßen der Sollast entspricht. Bei starker Unterbelastung verschiebt sich das Verhältnis der Wärmeübergangszahl des Gases zu der der Luft in unerträglicher Weise. Denn die Gasstrahlung ist unabhängig von der Gasgeschwindigkeit, während die Wärmeübergangszahl der Luft mit der 0,8-ten Potenz der Luftgeschwindigkeit abnimmt. Ist a die Wärmeübergangszahl des Gases und x die Wärmeübergangszahl der Luft und t und t' die Temperatur von Gas und Luft,. so ist die Wandtemperatur des Rekuperators nach A. Schack, »Der industrielle Wärmeübergang«; 4. Auflage, 1953, G1. 484, Aus. dieser Gleichung folgt, daß _ im Extremfall, d. h., wenn die Wärmeübergangszahl der Luft ä Null wird, die Wandtemperatur t, gleich der Gastemperatur t wird. Da bei Strahlungsrekuperatoren normalerweise die Eintrittstemperatur des Gases 1100 bis 1200° C beträgt, würde also die Wandtemperatur des Rekuperators diese Temperatur annehmen, was zur schnellen Zerstörung des Rekuperators führen würde.
  • Nun werden die modernen Einsatzöfen, besonders die Tieföfen, von Temperaturreglern in der Weise gesteuert, daß die Gasmenge mit steigender Temperatur des Ofens mehr und mehr zurückgenommen wird, um bei Erreichung der Solltemperatur während der »Ausgleichszeit« der Blöcke auf etwa 10°/o der Normalmenge und darunter zu kommen.
  • In dieser Periode ist nun die Temperatur des in den Rekuperator eintretenden Gases besonders hoch und damit die fast ganz auf Gasstrahlung beruhende Wärmeübergangszahl a ebenfalls besonders hoch, während die auf reiner Konvektion beruhende Wärmeübergangszahl der Luft auf den 100,8-ten Teil, d. h. auf 16°/o des Normalwertes abfällt. Das führt bereits in die Nähe des oben angegebenen Extremwertes.
  • Um allgemein eine verstärkte Kühlung des heißen Teiles zu erzielen, sind einige Strahlungsrekuperatoren für solche Öfen in Gleichstromschaltung ausgeführt worden, d. h., die kalte Luft tritt an dem heißen Ende des Rekuperators, wo auch das Gas eintritt, ein. Wenn auch hierdurch keine vollständige Sicherheit erreicht werden kann, wurden doch ausreichende Ergebnisse erzielt. Bei dieser Gleichstromschaltung ist aber der Wirkungsgrad des Rekuperators besonders schlecht, weil entsprechend dem Gleichstromprinzip die Abgastemperatur erheblich über der Vorwärmungstemperatur der Luft liegt. Außerdem ist die Heizfläche groß, da die mittlere Temperaturdifferenz Gas - Luft klein ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist, einen Strahlungsrekuperator zu erstellen, der sich unter Aufrechterhaltung eines guten Wirkungsgrades sehr unterschiedlichen Betriebsbedingungen anpassen kann, wie sie z. B. besonders Tieföfen verursachen, wenn sie von Temperaturreglern gesteuert werden.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird für einen Strahlungsrekuperator, der vom wärmeaufnehmenden Gas in dem am Eintritt des wärmeabgebenden Gases gelegenen Teil im Gleich- und in dem am Austritt gelegenen Teil im Gegenstrom zum wärmeabgebenden Gas durchströmt wird, gemäß der Erfindung vorgeschlagen, beide Teile in bezug auf das wärmeaufnehmende Gas zueinander parallel zu schalten. Dadurch wird erreicht, daß einerseits der am heißen Teil des Rekuperators eintretende Luftstrom die Wandtemperatur dieses Teiles niedrig hält und andererseits durch den beim Gasaustritt eintretenden Teil des Luftstromes die Abgase den Rekuperator mit geringerer Temperatur verlassen als der erhitzte Luftstrom; die Vorteile eines Gleichstromrekuperators werden mit den Vorteilen eines Gegenstromrekuperators verbunden.
  • Einen diese Vorteile wahrenden, besonders zweckmäßigen und wenig aufwendigen Aufbau erhält der Rekuperator, wenn er entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung aus einem doppelwandigen Zylindermantel besteht, dessen Innenraum von dem wärmeabgebenden Gas durchströmt wird, während in dessen Ringraum an den Enden je ein Strom des wärmeaufnehmenden Gases eintritt und beide Ströme in einem ringförmigen Sammelkanal zusammentreffen und über eine gemeinsame Leitung abgeführt werden.
  • Durch das Zusammentreffen der beiden, aus entgegengesetzten Richtungen strömenden, durch ihre Erwärmung in verschiedenen Rekuperatorteilen eventuell auf unterschiedliche Temperaturen gebrachten Teilströme erfolgt eine sehr starke Verwirbelung und Beströmung des Innenzylinders im Bereich des ringförmigen Sammelkanals. Damit wird auch an der Stelle höchster Lufttemperatur noch eine intensive Kühlung des Innenzylinders erzielt.
  • Um Überhitzungen des Rekuperatorinnenmantels am heißen Ende auch in Perioden zu verhindern, in denen die Kühlwirkung der Luft wegen ihrer geringen Wärmeübergangszahl nicht mehr ausreicht - also z. B. wenn Tieföfen auf 10°/o oder weniger herabgeregelt werden -, wird gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung vorgeschlagen, den Außenmantel des Rekuperators am heißen Ende mit speicherfähigen, wärmeleitenden Steinen zu ummauern. Statt der sonst üblichen Isolierung erhält das heiße Ende des Gleichstromteiles eine Ummauerung aus Steinen mit möglichst hoher Temperaturleitzahl und möglichst hohem Raumgewicht, also hohem Speichervermögen. Diese Steinschicht kann dann außen noch besonders isoliert werden. Nimmt man beispielsweise einen Stein von 125 mm Stärke mit dem noch nicht sehr hohen Raumgewicht 2000 kg/mg und der Wärmeleitzahl R = 1,0 kcal/mh° C, Steine, die leicht zu erhalten sind, so ergibt die Rechnung, daß für die Dauer von mehr als einer halben Stunde vom Mauerwerk je m2 eine Wärmemenge aufgenommen wird, die von ähnlicher Größe ist wie die im Normalbetrieb übertragene. Das bedeutet natürlich einen erheblichen Kühleffekt und damit einen Schutz des Rekuperators bei unbeabsichtigten oder periodischen kurzzeitigen Überhitzungen. Der Wärmetransport an die Steine erfolgt durch Strahlung vom Innenzylinder des Rekuperators über einen Luftspalt, der von der inneren Wand der Steinmauer und der Außenwand des Innenzylinders gebildet wird. Bei den in Frage kommenden Temperaturen ist diese Strahlung sehr stark, so daß der Umstand, daß die wärmespeichernden Steine nicht unmittelbar am Innenzylinder anliegen, ohne Belang ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
  • Der Strahlungsrekuperator besteht aus den beiden konzentrischen, einen Ringraum n einschließenden Zylindern a und b. Diese enden in den Sammelring-Kanälen c, d, und e. Bei f tritt das heizende Feuergas in den Rekuperator ein und verläßt ihn bei ä. Die kalte Luft wird in der Leitung h zugeführt, die sich in die Leitungen i und j teilt, in denen die kalte Luft in die Ringkanäle c und e geleitet wird. Somit tritt ein Teil der kalten Luft am heißen Ende des Gesamtrekuperators ein, wodurch der Gleichstrom charakterisiert ist und ein Teil am kalten Ende, wodurch der Gegenstrom charakterisiert ist. Die beiden Rekuperatorteile sind so bemessen, daß beide die Luft auf die gewünschte Temperatur von z. B. 650° C vorwärmen. Die beiden Luftströme treffen im Ringkanal d aufeinander, wobei eine starke Wirbelung und damit eine intensive Berührung und Kühlung des Innenzylinders a im Bereiche des Sammelkanals d erzielt wird. Die nun wiedervereinten und vermengten Luftströme werden in der Heißluftleitung k zu den Brennern des Ofens geführt. Am heißen Ende des Rekuperators sind sowohl der Verteilerkanal e als auch der Innenzylinder a von der Mauer l aus Steinen mit hohem Speichervermögen umgeben, die durch die Isolierungen gegenüber dem Außenzylinder b abgeschirmt ist. Die Mauer L umschließt den Innenzylinder a in einem geringen Abstand, so daß ein Kanal i2 mit schmalem, ringförmigem Querschnitt für den Durchfluß der Luft vom Verteilerkanal zum Sammelkanal d entsteht.
  • Zum Stand der Technik ist zu erwähnen, daß Strahlungsrekuperatoren bekannt sind, bei denen der zu erhitzende Luftstrom ungeteilt zunächst im Gleichstrom durch die gesamte Gassäule geführt und dann umgelenkt wird, um nun auch im Gegenstrom zum Gasstrom Wärme aufzunehmen. Solche Rekuperatoren erfordern einen sehr erheblichen Aufwand und kühlen den Strahlungszylinder nur unzureichend, da die Kaltluft in Rohren geführt ist und folglich die Wanddung des Strahlungszylinders nicht unmittelbar beströmt.
  • Ferner ist es bei einem Konvektionsrekuperator bekannt, dem die Kaltluft am kühleren Ende zugeführt wird, einen Teil der Kaltluft abzuzweigen und dem heißen Ende für die Kühlung des Rohrbodens der das Heizgas führenden Rohre zuzuführen. Der Rohrboden besteht hierbei aus zwei Platten, die einen Hohlraum einschließen, durch den die Rohrenden hindurchgeführt sind und durch den die kalte Luft strömt. Der hierbei vorgewärmte Luftstrom kann zwecks weiterer Vorwärmung mit dem Hauptluftstrom wiedervereinigt werden, zweckmäßig an einer Stelle des Rekuperators, an der beide Luftströme auf ungefähr gleiche Temperaturen vorgewärmt sind. Diese Ausführung hat nichts mit dem Grundgedanken des Erfindungsgegenstandes zu tun, bei einfacher Bauweise -die Vorteile der Luftführung im Gleich-und Gegenstrom beizubehalten und eine Überhitzung des heißen Rekuperatorendes selbst unter ungünstigen Betriebsbedingungen zu vermeiden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strahlungsrekuperator, der vom wärmeaufnehmenden Gas in dem am Eintritt des wärmeabgebenden Gases gelegenen Teil im Gleich- und in dem am Austritt gelegenen Teil im Gegenstrom zum wärmeabgebenden Gas durchströmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile in bezug auf das wärmeaufnehmende Gas zueinander parallel geschaltet sind.
  2. 2. Strahlungsrekuperator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rekuperator aus einem doppelwandigen Zylindermantel besteht, dessen Innenraum von dem wärmeabgebenden Gas durchströmt wird, während in dessen Ringraum an den Enden je ein Strom des wärmeaufnehmenden Gases eintritt und beide Ströme in einem ringförmigen Sammelkanal zusammentreffen und über eine gemeinsame Leitung abgeführt werden.
  3. 3. Rekuperator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel am heißen Ende mit speicherfähigen, wärmeleitenden Steinen ummauert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 834252, 1076525.
DER19606A 1956-09-08 1956-09-08 Strahlungsrekuperator Pending DE1083471B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117533A1 (de) * 1980-05-13 1982-03-25 Kohászati Gyárépitö Vállalat, Budapest Rekuperator, vorzugsweise fuer industrieoefen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR834252A (fr) * 1937-03-01 1938-11-16 Tech Studien Ag Dispositif pour régler la température des parois tubulaires dans les appareils tubulaires pour le chauffage des gaz
FR1076525A (fr) * 1952-05-20 1954-10-27 Rekuperator K G Dr Ing Schack Récupérateur en acier

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