DE1083375B - Aufhaengung fuer Kabel in Kanaelen - Google Patents
Aufhaengung fuer Kabel in KanaelenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L3/00—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
- F16L3/22—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
- F16L3/221—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals having brackets connected together by means of a common support
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
DEUTSCHES
In den Kabelkanälen werden die zu verlegenden Kabel auf mannigfache Weise aufgehängt. So finden
im Mauerwerk eingelassene Betonbänke, welche den Kabelkanal ununterbrochen durchlaufen, Anwendung.
Solche Betonbänke werden auch in bestimmten Langen mit Abstand voneinander im Mauerwerk eingelassen,
so daß mit den Kabeln von der untersten in die oberste Lage gesprungen werden kann. Auch sind
Kabelaufhängungen bekanntgeworden, die aus einer Tragsäule bestehen, in welche Tragarme eingesetzt
sind, welche lose in Aussparungen eingesetzt werden. Diese Aussparungen werden in der Regel schwalbenschwanzförmig
ausgebildet, so daß schwalbenschwanzförmige Zapfen der Tragarme in diese Aussparungen
eingreifen, um einen festen Sitz zu gewährleisten. Da die Aufhängungen aber aus Beton
gefertigt werden sollen, um bei auftretenden Feuchtigkeiten, aggressiven Elementen od. dgl. nicht innerhalb
kürzester Frist zerfressen zu werden und um an ständiger Pflege bei metallischen Aufhängungen, z. B.
durch Anstrich od. dgl., sparen zu können, ist bei den Betonteilen eine weit größere Toleranz in der Maßhaltigkeit
in Kauf zu nehmen, als das bei Werkstücken mit spanabhebender Bearbeitung möglich ist.
Aus diesem Grund sind schwalbenschwanzförmige Einsätze nicht geeignet, diese sitzen meistens zu lose,
so daß die Tragarme unter einem zu großen Neigungswinkel zur Tragsäule hängen, oder sie passen überhaupt
nicht in die Aussparungen hinein. Man hat den Übelstand dadurch zu beheben versucht, daß man die
Tragarme mit der Tragsäule aus einem Stück gegossen hat. Das hat aber wieder den Nachteil, daß
mehr Tragarme angebracht werden müssen, als oft gebraucht werden, was unwirtschaftlich ist. Bei einem
anderen Verfahren wurde die Tragsäule mit durchlaufenden rechteckigen Bohrungen versehen, in welche
die Tragarme derart eingesetzt werden, daß Kabel zu beiden Seiten der Tragsäule verlegt werden müssen.
Dabei spielt dann die Toleranz in der Herstellung keine so große Rolle mehr, da der Gewichtsausgleich
der Kabel dies- und jenseits der Tragsäule einen gewissen Ausgleich bewirkt. Es kommt aber nur in den
seltensten Fällen vor, daß die Tragsäulen frei stehend angeordnet werden können. Es ist meistens erwünscht,
die Tragsäule an der Wand anzubringen, und dann ist dieses Verfahren nicht anwendbar. Ein anderes
Verfahren, an einer Tragsäule Tragarme einzuhängen, besteht darin, den Tragarmen T-förmige Fortsätze zu
geben, die in Schlitze der Tragsäulen eingesetzt werden, wobei die beiden freien Schenkel des T den
mechanischen Halt besorgen. Auch dieses Verfahren ist in der Praxis nicht anwendbar, da die groben
Toleranzen keinen festen Sitz der Tragarme gewährleisten können. Zudem können derartige Teile schlecht
Aufhängung für Kabel in Kanälen
Anmelder:
Dr. Ewald Nelken,
Essen, Alfredstr. 93-95
Essen, Alfredstr. 93-95
Dr. Ewald Nelken, Essen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
mit Stahl armiert werden, so daß auch keine ausreichende statische Festigkeit erlangt wird. Eine andere
Ausführung einer Kabelaufhängung aus Beton besteht darin, daß die Stahlarmierung aus den Tragarmen an
der der Tragsäule zugewandten Seite heraustritt. Die Stahlarmierung dient dann zum Einhängen der Tragarme
in die Tragsäule. Bei diesem Verfahren ist der gewonnene Vorteil, die Teile aus Beton zu fertigen,
wieder aufgehoben an der Stelle, wo die Armierung frei aus den Tragarmen heraustritt. Dort wird die
Armierung durchrosten und die ganze Konstruktion unbrauchbar. Alle Konstruktionen weisen den Nachteil
auf, daß die Fortsätze, welche in den Tragsäulen einzusetzen sind, mehr oder weniger kantige Einschnürungen
an der Stelle aufweisen, wo der Tragarm in die Tragsäule übergeht. Diese Einschnürungen
sind die schwächsten Punkte dieser Konstruktionen, so daß dem Fachmann nichts anderes übrigbleibt,
diesen Punkt den statischen Beanspruchungen entsprechend auszulegen, wodurch sich eine erhebliche
Überdimensionierung der übrigen Baumaße ergibt.
Alle aufgezeigten Nachteile auf einfachste Weise zu beheben, hat die Erfindung zum Zweck. Der Erfindungsgedanke
sieht vor, daß die Tragarme mit ihnen einstückig verbundene armierte Betonnasen aufweisen, welche sich gegen entsprechende Widerlager
in der Aussparung der Tragsäule abstützen, und die Rückseite der Betonnase so kreisbogenförmig gestaltet
ist, daß die Nase durch Drehung in die Aussparung der Säule einsetzbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt:
In der Tragsäule 3 befindet sich eine Aussparung 6. Die Aussparung 6 weist ein Widerlager 5 auf, gegen
welches sich die Nase 1 des Tragarmes 7 abstützt. Der Nase 1 des Tragarmes 7 steht ein Radius 2 gegenüber.
Ein Fortsatz 4 dient als weiteres Widerlager gegen die Tragsäule 3. Der Tragarm 7 wird beim Einhängen
in die Tragsäule 3 in Richtung 8 geschwenkt, so daß die Nase 1 das Widerlager 5 der Tragsäule 3
009 530/390
hintergreifen kann.Danach wird der Tragarm 7 in um 90° zur Tragsäule 3 versetzte Stellung gebracht.
Die erfindungsgemäße Konstruktion ist weitgehendst von den Herstellungstoleranzen der Betonfertigung
unabhängig. Ganz grobe Toleranzen wirken sich in der Lage des Tragarmes nur ganz minimal aus.
Selbst dann, wenn die Nase 1 des Tragarmes 7 nach dem Einsetzen abbrechen sollte, kann der Tragarm 7
nicht von der Tragsäule 3 abfallen, da die Rückseite 9 der Tragsäule 3 durch eine Wand gebildet ist, welche
die Nase 1, auch wenn diese vom Tragarm 7 abgebrochen ist, nicht freigibt. Da der Tragarm 7 nicht in
Richtung 10 auf Zug beansprucht wird, wodurch theoretisch allein ein Herausziehen des Tragarmes 7
möglich wäre, ist die erfindungsgemäße Konstruktion auch ohne die Nase 1 anwendbar, wenn diese auf
irgendeine Weise abgebrochen sein sollte. Erfindung sieht vor, daß in einer Tragsäule mehrere Aussparungen
6 angeordnet sind, damit entsprechend viele Tragarme 7 eingehängt werden können.
Claims (2)
1. Aufhängung für Kabel in Kanälen, bei der Tragarme aus armiertem Beton in ebenfalls aus
Beton bestehenden Tragsäulen od. dgl. beliebig auswechselbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7) mit ihnen einstückig verbundene armierte Betonnasen (1) aufweisen,
welche sich gegen entsprechende Widerlager (5) in der Aussparung (6) der Tragsäule (3)
abstützen, und die Rückseite der Betonnase so kreisbogenförmig gestaltet ist, daß die Nase durch
Drehung in die Aussparung der Säule einsetzbar ist.
2. Aufhängung für Kabel in Kanälen, bei der Tragarme aus armiertem Beton in ebenfalls aus
Beton bestehenden Tragsäulen od. dgl. beliebig auswechselbar angeordnet sind, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß Nasen (1) und Widerlager (5) konisch aufeinanderliegende Flächen
bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 912 465;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 714 883;
USA.-Patentschriften Nr. 1 260 695, 1 775 391.
657 939.
Deutsche Patentschrift Nr. 912 465;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 714 883;
USA.-Patentschriften Nr. 1 260 695, 1 775 391.
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Hierzu 1 Elatt Zeichnungen
© 009 530/390 6.60
Priority Applications (1)
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| DEN16436A DE1083375B (de) | 1959-03-20 | 1959-03-20 | Aufhaengung fuer Kabel in Kanaelen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1083375B true DE1083375B (de) | 1960-06-15 |
Family
ID=7340213
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEN16436A Pending DE1083375B (de) | 1959-03-20 | 1959-03-20 | Aufhaengung fuer Kabel in Kanaelen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1083375B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1260695A (en) * | 1916-07-27 | 1918-03-26 | Guion Moore Gest | Cable-hanger. |
| US1657939A (en) * | 1923-07-11 | 1928-01-31 | Herbert O Rockwell | Cable hook or step |
| US1775391A (en) * | 1928-10-05 | 1930-09-09 | Oliver Iron & Steel Corp | Support |
| DE912465C (de) * | 1952-01-01 | 1954-05-31 | Franz Koehler | Kabelschacht |
| DE1714883U (de) * | 1955-05-06 | 1956-01-12 | Hans Schaefer | Aufhaengevorrichtung fuer leitungen wie kabel od. dgl. |
-
1959
- 1959-03-20 DE DEN16436A patent/DE1083375B/de active Pending
Patent Citations (5)
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