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DE1083372B - Verfahren zur Herstellung eines stabfoermigen Zugisolators - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stabfoermigen Zugisolators

Info

Publication number
DE1083372B
DE1083372B DEC15950A DEC0015950A DE1083372B DE 1083372 B DE1083372 B DE 1083372B DE C15950 A DEC15950 A DE C15950A DE C0015950 A DEC0015950 A DE C0015950A DE 1083372 B DE1083372 B DE 1083372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
insulator
tensile
fiberglass
binder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC15950A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Leslie Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Columbia Products Co
Original Assignee
Columbia Products Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Columbia Products Co filed Critical Columbia Products Co
Priority to DEC15950A priority Critical patent/DE1083372B/de
Publication of DE1083372B publication Critical patent/DE1083372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/32Single insulators consisting of two or more dissimilar insulating bodies

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines s-tabformigen Zugisolators mittels eines Stranges aus Faserglas unter Verwendung -eines erhärtenden Bindemittels, vorzugsweise eines Kuatharzbindemittels, wobei* als Endarmaturen im Abstand voneinander angeordnete Kauschenkörper mit einem Rillenbett zum Einlegen des Faserstranges dienen und der Faserstrang unter Bildung einer Schleife um jeden Kauschenkörper von dem einen .zum .anderen Kauschenkörper gelegt ist. Aufgabe der Erfindung ist es, auf eine einfache Weise mit geringen Herstellungsmitteln und wirtschaftlich einen derartigen Isolator herzustellen, der in mechanischer und elektrischer Hinsicht den gestellten Forderungen genügt. Zugisölatoren aus Faserglassträngen sind an sich bekannt. Durch ihre Form und die Art und Weise der Verbindung des Isolierkörpers «nit den Armaturen sind bei diesen bekannten Isolatoren kostspielige und zeitraubende Herstellungsverfahren notwendig. Dieser Übelstand soll durch das Verfahren gemäß der Erfindung beseitigt werden.
Gemäß der Erfindung wird von einem aus imprägnierten Glasfasern bestehenden Faserstrangvorrat großer Länge der Strang fortlaufend in einer dem -Querschnitt des fertigen Zugisolators entsprechenden Anzahl von Wicklungen zwischen den beiden Kauschenkörpern gelegt, so daß eine Mehrzahl von parallel zueinander liegenden Strängen entsteht, dann wird der aus der Anzahl der. Parallelstränge entstandene Gesamtstrang in das Rillenbett der Kauschenkörper eingedrückt und dadurch dieser Form angepreßt, sodann wird dem Zugisolator durch Zusammenpressen aller Parallelstränge die endgültige Gestalt gegeben, anschließend werden die noch vorhandenen Zwischenräume und die Oberfläche des Gesamtstranges durch ein Bindeharz ausgefüllt bzw. überzogen, und dann erfolgt die Verfestigung des "Bindemittels und dadurch des Zugisolators durch Hitzeund/oder Druck.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erreicht, daß die Fasern des Stranges vor dem Erhärten des Bindemittels die ordnungsgemäß beabsichtigte Lage einnehmen, wodurch ein verhältnismäßig leichter Zugisolator geschaffen wird, der außergewöhnlich hohen Zugbelastungen standhalten kann.
An Hand der Zeichnungen -werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wobei in den Zeichnungen die
Fig. 1 eine Darstellung einer Ausführungsform des Isolators gemäß der Erfindung ist,
Fig. 2 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Isolators,
Fig. 3 ein Schnitt längs der Linie 3-3 entweder der Fig. 1 oder 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung, zum Teil im Verfahren zur Herstellung
eines stabförmigen Zugisolators
Anmelder:
Columbia Products Company,
Columbia, S. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. Ή. Ruschke, Berlin-Friedenau,
imd Dipl.-Ing. K. Qrentzenberg,
München 27, Pienzenauer Str.-2, Patentanwälte
Arthur Leslie Scott, Columbia, S. C. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Schnitt, des einen Endes des in der Fig. 1 dargestellten Isolators und
Fig. 5 eine Darstellung einer Abwandlung der in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Schirm angebracht ist.
Der als Beispiel dargestellte Verankerungsisolator -besteht aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Kauschen, die Befestigungsösen für den Isolator bilden. Diese Kauschen bilden .die Anschlußenden des Isolators. Sie werden durch einen Faserglasstrang miteinander verbunden, der in den Auskehlungen der Kauschen als Schleife um diese herumläuft. Dabei wird ein einziger Glasfaserstrang mehrere Male um die Kauschen herumgewickelt, wobei der einzelne Strang die Faserglasschleife bildet. Die einzelnen Fasern des Stranges sind alle miteinander zur Bildung der einheitlichen Schleife mittels eines geeigneten plastischen Bindematerials vereinigt, das aus irgendeinem der Materialien bestehen kann, die gewöhnlich zum Zusammenhalten der Glasfasern bei der Herstellung von Faserglasgegenständen verwendet wird. Bei dem fertigen Isolator liegen also die einzelnen Glasfasern sämtlich im wesentlichen parallel zueinander, so daß bei Ausübung eines Zuges auf den Isolator im wesentlichen sämtliche Einzelfasern an der Zugbeanspruchung teilnehmen und dadurch eine hohe Zugfestigkeit erreicht wird.
Bei der Herstellung des Isolators erfolgt zunächst das Imprägnieren der Fasern eines Faserglasstranges, der aus einer Vielzahl solcher Fasern besteht, mit dem Harz oder plastischen Material, das zum Zusammenhalten der Fasern verwendet wird. Danach wird der
009 530/387
Strang mehrere Male um die Kauschen unter Bildung der einzelnen Schleife herumgewickelt. In diesem Zeitpunkt hat das Bindemittel noch nicht abgebunden. Die von dem Glasfaserstrang gebildete Schleife wird dann unter Spannung gesetzt, um die Fasern der Schleife in die Auskehlungen der Kauschen in die endgültige Lage zu pressen. Danach werden die Fasern mit Hilfe einer geeigneten Einrichtung alle zusammengepreßt und zusammengehalten und durch Erwärmung oder Hitze und Druck das Bindeharz zum Abbinden und Erhärten gebracht. Dieses Verfahren erzeugt einen Isolator hoher Festigkeit, bei dem bei Zugbeanspruchung nicht die Gefahr besteht, daß die Fasern des Glases oder der die Kauschen miteinander verbindenden Schleife brechen.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind zwei Kauschen 1 vorgesehen, von denen jede außen eine Auskehlung zur Aufnahme einer Glasfaserschleife2 besitzt. Diese Schleife ist aus einem einzigen Glasfaserstrang hergestellt, der um die Kauchen 1 herum durch deren Auskehlungen mehrere Male herumgeführt ist, wobei schließlich eine endlose, sich zwischen den Kauschen erstreckende Faserglasschleife gebildet wird.
Das Faserglas wird vorzugsweise vor dem Herumwickeln des Stranges um die Kauschen mit einem geeigneten, durch Erhitzung fest werdenden Harzes überzogen.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsfo<rm der Erfindung ist die Faserglasschleife in dem mittleren Teil des Isolators zu einem zusammengefaßten Zugglied 3 vereinigt, indem die Mittelteile der Schleife zusammengeführt und, wie in der Fig. 1 dargestellt, miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck kann eine geeignete Umwicklung" 4 aus Faserglas mit einem geeigneten Bindeharz, wie bei 5 in Fig. 4 dargestellt ist, verwendet werden, das den Zusammenhalt des Materials unterstützt.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden, nachdem der Faserglasstrang um die Kauschen herumgewickelt wurde und nachdem das Zugglied 3 durch Zusammenbinden der beiden Schleifenbahnen zwischen den Kauschen hergestellt ist, sämtliche Faserglasfäden zusammengehalten. Durch Zug werden die Teile der Schleife, die in den Auskehlungen der Kauschen ruhen, festsitzend darin eingepreßt. Das Zusammenhalten der Strangteile kann durch Umwickeln mit Zellophanband bewirkt werden, das später entfernt wird.
Danach wird durch Erwärmung oder Hitze und Druck das Harz verfestigt, so daß die einzelnen Faserglasglieder des Stranges und der Schleife zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt und jede Faser mit der benachbarten durch das Harz verbunden wird.
Bei der in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsfarm sind die Kauschen 101 U-förmig ausgebildet und die Schleife 102 des Faserstranges offen gelassen. Die beiden Abschnitte 103 des Faserstranges zwischen den Kauschen sind nicht zusammengeführt und somit beim fertigen Isolator nicht miteinander zu einem einzigen Zugglied verbunden.
Bei der in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist an dem mittleren Zugglied 3 ein vorgeformter Schirm befestigt. Dieser besitzt vorzugsweise die Form einer vorgeformten Faserglasscheibe, die mit geeigneten Befestigungshülsen 7 versehen ist.
Die erfindungsgemäßen Isolatoren können mit verhältnismäßig geringem Gewicht im Vergleich zu den bisher verwendeten Verankerungsisolatoren hergestellt werden, da das Faserglas eine außergewöhnlich hohe Zugfestigkeit besitzt. Die Länge des Isolators kann den Bedingungen des Verwendungszweckes entsprechend angepaßt werden, und die nach dem obigen Verfahren hergestellten Isolatoren sind nicht unförmig und äußerst leicht zu handhaben.
Das Faserglas besitzt die für den Zweck geeigneten dielektrischen und isolierenden Eigenschaften, während die ausgewählten verwendeten Harze gleichfalls hochisolierende Eigenschaften besitzen. Diese können aus Polyestern oder Epoxyharzen oder einem der anderen ähnlichen Harze bestehen.
Die Isolatoren sind ferner außerordentlich widerstandsfähig gegen Korrosion, wenn sie der Atmosphäre ausgesetzt werden.
Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsfarmen mit den Attributen der Erfindung sind möglich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines stabförmigen Zugisolators mittels eines Stranges aus .Faserglas unter Verwendung eines erhärtenden Bindemittels, vorzugsweise eines Kunstharzbindemittels, wobei als Endarmaturen im Abstand voneinander angeordnete Kauschenkörper mit einem Rillenbett zum Einlegen des Fasersitranges dienen und der Faserstrang unter Bildung einer Schleife um jeden Kaußchenkörper von dem einen zum anderen. Kauschenkörper gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß von einem aus imprägnierten Glasfasern bestehenden Faserstrangvoirrat großer Länge der Strang fortlaufend in einer dem Querschnitt des fertigen Zugisolators entsprechenden Anzahl von Wicklungen zwischen den beiden Kauschenkörpern gelegt wird, so daß eine Mehrzahl von parallel zueinander liegenden Strängen entsteht, dann der aus der Anzahl der Parallelstränge entstandene Gesamtstrang in das Rillenbert der Kauschenkörper eingedrückt und dadurch dieser Form angepreßt wird, sodann dem Zugisolator durch Zusammenpressen aller Parallelstränge die endgültige Gestalt gegeben wird, anschließend die noch vorhandenen Zwischenräume und die Oberfläche des Gesamtstranges durch ein Bindeharz ausgefüllt bzw. überzogen werden und schließlich die Verfestigung des Bindemittels und dadurch des Zugisolators durch Hitze und/oder Druck erfolgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 723 518;
    deutsche Patentanmeldung I 4387 VIII d/21 c
    (bekanntgemacht am 19. 2. 1953);
    britische Patentschrift Nr. 775 773;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 683 185, 1 006 040,
    167 125.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 009 530/387 6.60
DEC15950A 1957-12-13 1957-12-13 Verfahren zur Herstellung eines stabfoermigen Zugisolators Pending DE1083372B (de)

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