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DE1083079B - Sternradrechen - Google Patents

Sternradrechen

Info

Publication number
DE1083079B
DE1083079B DEL21319A DEL0021319A DE1083079B DE 1083079 B DE1083079 B DE 1083079B DE L21319 A DEL21319 A DE L21319A DE L0021319 A DEL0021319 A DE L0021319A DE 1083079 B DE1083079 B DE 1083079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotation
prongs
rake
star wheel
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21319A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Van Der Lely
Ary Van Der Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1083079B publication Critical patent/DE1083079B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/16Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis with positive drive of the heads or wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Sternradrechen mit einem oder mehreren um wenigstens annähernd waagerechte Achsen drehbaren, mit Zinken oder sonstigen Mitnehmern versehenen Rechenrädern, die durch ein bzw. mehrere Laufräder, einen am Fahrgestell angeordneten Motor oder über die Zapfwelle eines die Vorrichtung fortbewegenden Fahrzeuges zwangläufig in Drehung versetzt werden.
Bei den bekannten federnden Ausführungen der Zinken von Rechengliedern verliert der Zinken bereits bei einer verhältnismäßig geringen Ausweichung seine Fähigkeit, das auf dem Boden liegende Gut in der gewünschten Richtung zu versetzen, indem der Zinken dann schon über das Gut hinweggleitet.
Durch die vorliegende Erfindung soll ein Sternradrechen der eingangs erwähnten Art mit Rechengliedern geschaffen werden, deren Zinken an sich beträchtlich ausweichen können, ohne daß sie dabei ihre Fähigkeit zur einfachen Mitnahme des Gutes verlieren. Ein derartiges Rechenglied hat verschiedene sehr erhebliche Vorteile. Beispielsweise wird eine genauere Rechwirkung erzielt, wodurch weniger Gut verlorengeht, welches sonst auf dem Gelände zurückbleibt. Weiterhin kann ein solches Rechenglied auch sehr unebenes Gelände noch einwandfrei bearbeiten, und es ist zur Bearbeitung eines Geländestreifens bestimmter Breite ein Sternradrechen mit einer geringeren Zahl Rechenräder benutzbar, da jedes Rechenrad eine größere wirksame Breite hat als bei den bekannten Rechenrädern, wodurch die ganze Vorrichtung verbilligt wird.
Erfindungsgemäß liegen die Zinken eines jeden Rechenrades in an sich bekannter Weise nahezu in einer zur Erstreckungsrichtung der Rechenradachse senkrecht stehenden Ebene, wobei sie je um eine Drehachse verdrehbar sind und wobei außerdem diese Drehachsen derart angeordnet sind, daß sie einen um die Rechenradachse gelegten Kreis nach Art einer Tangentenschar umhüllen und die Zinken in der verdrehten Lage gleichfalls im wesentlichen in einer zur Erstreckungsrichtung der Rechenradachse senkrecht stehenden Ebene liegen.
Die Anordnung der Zinken derart, daß sie annähernd in einer zur Erstreckungsrichtung der Rechenradachse senkrecht stehenden Ebene liegen, ist bei einem vom Boden angetriebenen Rechenrad an sich bekannt. Bei dieser bekannten Rechenradkonstruktion sind die außerhalb eines Radbandes liegenden und abgewinkelten Zinken mit Spiel durch Öffnungen des Radbandes frei hindurchgeführt, derart, daß die Zinken bei der Berührung mit dem Boden ausweichen können. Diese bekannten Rechenräder werden aber bei zwangläufigem Antrieb der Rechenräder im allgemeinen nicht geeignet sein.
SternradrecTien
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. A. Boshardt und Dipl.-Ing. W. Jackisch,
Patentanwälte, Stuttgart N, Am Kräherwald 93
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 5. März 1954
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
Bei einer Ausführungsform der Erfindung liegen die Zinken mit ihren Drehachsen nicht in einer Ebene und werden von Traggliedern getragen, welche um die Drehachsen verdrehbar sind. Dabei können die Zinken in einer Ebene liegen, die parallel zu der Ebene verläuft, in welcher die Drehachsen angeordnet sind, wobei die Zinkenebene in bezug auf die Fahrtrichtung hinter der Drehachsenebene liegt. Man erhält eine besondere Elastizität der Zinken, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die von Traggliedern getragenen Zinken mit den Traggliedern über je ein elastisches Kupplungsglied in Verbindung stehen. Denkbar ist auch, daß an Stelle der elastischen Verbindung zwischen Traggliedern und Zinken eine starre Kupplung vorgesehen wird.
Die zwischen Tragglied und Zinken vorgesehene Kupplung kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung so ausgebildet sein, daß sie in der Nähe der Zinken eine Änderung des Abstandes zwischen den Zinken zuläßt.
Bei einer besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung ist jeder Zinken und dessen Tragglied aus einem einzigen gebogenen Stahldrahtstück gefertigt. Ferner können auch ein Tragglied und dessen Drehachse aus einem einzigen gebogenen Stahldrahtstück bestehen.
Um die Wirkung eines Sternradrechens mit den erfindungsgemäß ausgebildeten Rechengliedern zu vergrößern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung am Rechenrad außer dem Kranz der Rechen-
009 529/13
zinken ein zweiter Kranz von Rechenzinken angeordnet, dessen wirksamer Durchmesser geringer als der des ersteren ist. Hierdurch erhält das Rechenglied zwei unabhängig voneinander zur Wirkung kommende Zinkengruppen.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht einer Rechvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Rechengliedes.
In Fig. 1 ist ein Rechen mit seitlicher Abgabe des Gutes dargestellt, welcher mit vier Rechengliedern I1 2, 3 und 4 versehen ist, die je an einem waagerechten Achszapfen 5, 6, 7 bzw. 8 starr, jedoch lösbar angeordnet sind. Die Achszapfen 5 bis 8 sind je in einem Lager 9, 10, 11 bzw, 12 gelagert. Die Lager 9 bis 12 sind von den unteren Enden der lotrechten Schenkel rechtwinklig umgebogener Rohre 13, 14, 15 bzw. 16 getragen. Die waagerechten Schenkel der Rohre 13 und 14 bzw. 15 und 16 sind senkrecht zueinander und kommen an einer Stelle zusammen, wo sie miteinander verbunden sind .und wo gleichzeitig ein Lager 17 bzw. 18 für eine lotrechte Welle 19 bzw. 20 mit diesen Rohren vereinigt ist. Die Welle 19 bzw. 20 bildet mit dem waagerechten Achszapfen 21 bzw. 22 eines Laufrades 23 bzw. 24 ein Ganzes. Mit dem waagerechten Teil des Rohres 14 bzw. 15 ist eine lotrechte Achse 25 bzw. 26 mittels eines Verbindungsgliedes 27 bzw. 28 verbunden. Die Achsen 25 und 26 sind drehbar in Lagern 29 und 30, die an den lotrechten Schenkeln eines umgekehrt U-förmig gebogenen, rohrförmigen Bügels 31 angeschweißt sind. Mit dem Bügel 31 ist drehbar um eine lotrechte Achse 32 ein Zugarm 33 verbunden, dessen vorderes Ende 34 an einen Schlepper gekuppelt und in der Richtung des Pfeiles 35 von diesem fortbewegt werden kann.
In der in Fig. 1 dargestellten Lage der Vorrichtung sind die Rechenglieder 1 bis 4, _ deren Antrieb später beschrieben werden wird, einander überlappend angeordnet, wobei jedes folgende Rechenglied das vom vorhergehenden Rechenglied nach links abgegebene Gut weiter nach links befördert, so. daß schließlich sämtliches Gut, das in. den Bereich der Rechenglieder 1 bis 4 gelangt, an der linken Seite des Rechengliedes 4 abgegeben wird. Die für diese Wirkung erforderliche gegenseitige Lage der. Teile wird in nachstehender Weise gesichert. Am oberen waagerechten Teil des Bügels 31 ist an der Seite der Drehachse 32 ein waagerechter, mit mehreren Löchern versehener Ring 36 befestigt, dessen Mittelpunkt in der Drehachse 32 liegt. Der Zugärm33 trägt im Winkelabstand voneinander liegende Organe 37 und 38, die bei Drehung des Armes 33 zum Bügel 31 um die Drehachse 32 den Ring.36 entlanggleiten. Zwischen den Organen 37 und 38 sind zwei gleich große, starke Federn 39 vorgesehen, zwischen denen sich ein Stift befindet, der durch eines der Löcher im Ring 36 hindurchgesteckt ist. Die Anordnung dieses Stiftes bestimmt, abgesehen von einer geringen Federung in den Federn 39, die Lage des Armes 33 zum Bügel 31.
Die erforderliche Lage der Rohre 14 und 15 zum Bügel 31 wird durch waagerechte Laschen 40 und 41 an diesen Rohren 14 und 15 und durch an den unteren Enden der Schenkel des Bügels 31 vorgesehene Vorsprünge 42 und 43 gesichert. Diese vier Teile sind je in lotrechter Richtung durchbohrt, wobei ein an den Enden durchlochter Streifen 44 bzw. 45 mittels paarweise durch die Bohrungen hindurchgeführter Stifte den Abstand zwischen den Löchern in der Lasche 40 bzw. 41 und dem Vorsprung 42 bzw. 43 auf dem gewünschten Wert erhält. In dieser Weise ist die parallele Lage der Achszapfen 5 bis 8 und die überlappende Lage der Rechenglieder 1 bis 4 gesichert.
Weiter sind die Wellen 19 und 20 unterhalb der Lager 17 und 18 je mit einem Kragen 46 versehen, der einem Kragen 47 des betreffenden Lagers gegenüberliegt. Diese Kragen sind mit mehreren Bohrungen versehen, wodurch die Laufräder 23 und 24 in mehreren Lagen zu den Achszapfen 5 und 6 bzw. 7 und 8 mittels eines Stiftes festgelegt werden können. In der Anordnung gemäß Fig. 1 ist die Lage des Laufrades 24 in dieser Weise bestimmt, während die Lage des Rades 23 auf eine andere Weise bedingt ist, und zwar durch einen waagerechten Arm 48, der unbeweglich am oberen Ende der Welle 19 befestigt ist. und durch einen Arm 49, der starr mit dem Zugarm
ao 33 verbunden ist, sich jedoch entgegengesetzt zu diesem Zugarm erstreckt. Die freien Enden der Arme 48 und 49 sind gelenkig mit den Enden einer Stange 50 verbunden, deren Länge zwischen bestimmten Grenzen beliebig eingestellt werden kann.
Die Achszapfen 5 und 6 tragen fest mit diesen verbundene Kettenräder 51 und 52, die dieselbe Anzahl Zähne aufweisen, wobei die Kettenräder in einer Ebene liegen und durch eine Kette 53 miteinander verbunden sind. Ebenso tragen die Achszapfen 7 und 8 fest mit diesen verbundene Kettenräder 54 und 55, die durch eine Kette 56 gekuppelt sind. Weiter sind an den hinteren Enden der Achszapfen 6 und 8 Abtriebsorgane in Form von konischen Zahnrädern 57 und 58 angeordnet, die in die Kegelräder 59 und 60 der Wellen 61 und 62 eingreifen. Die Drehachse des Kegelrades 59 bzw, 60 schneidet die Drehachse des Rechenrades 2 bzw. 4 und geht durch den Schnittpunkt der Achslinien der Achsen 19 und 21 bzw. 20 und 22, so daß die Wellen 61 und 62 eine geeignete Lage haben. In der Nähe des Zahnrades 59 bzw. 60 ist die Welle 61 bzw. 62 in einem Lager 63 bzw. 64 angeordnet, das mit dem Rohr 14 bzw. 16 fest verbunden ist. Die Welle 61 bzw. 62 ist über ein Kardangelenk mit der .Nabe des Laufrades 23 bzw. 24 gekuppelt. Die beschriebene Konstruktion hat zur Folge, daß, wenn das Laufrad 23 bzw. 24 über den Boden rollt, die Rechenglieder 1 und 2 bzw. 3 und 4 in Drehung versetzt werden, wobei geringe Drehungen der Welle 19 im Lager 17 die gute Wirkung nicht beeinträchtigen.
Die Rechenglieder 2 bis 4 bestehen, ebenso wie das in Fig. 2 und 3 dargestellte Rechenglied 1, je aus einer Nabe 70, die durch ein Befestigungsorgan 71 unbeweglich auf der Drehachse des betreffenden Rechengliedes befestigt werden kann. Auf der Nabe 70 ist eine Scheibe 72 konzentrisch befestigt. An der hinteren Seite dieser Scheibe ist ein schmaler Ring 73 angeschweißt, der als Zentrierrand für einen breiten Ring 74 dient. Der Ring 74 ist durch zehn Bolzen 75, die durch entsprechende Löcher 76 in der Scheibe und im Ring hindurchgeführt sind, an die Scheibe 72 angezogen, wobei zwischen der Scheibe und dem Ring vierzig umgebogene Enden von Stahldrähten 77 eingeklemmt sind, während zwischen den Köpfen der Bolzen 75 und der Scheibe 72 die gebogenen mittleren Teile von zehn U-förmig umgebogenen Stahldrähten 78 eingeklemmt liegen. Alle Schenkel der Stahldrähte 78 und alle Stahldrähte 77 sind durch Löcher in einem aus einem Streifen gebogenen Ring 79 hindurchgeführt, und zwar je durch ein einzelnes Loch.
Außerhalb eines Loches ist jeder Schenkel eines Drahtes 78 mit einer ziemlich scharfen Biegung nach vorn umgebogen, wobei jedes verhältnismäßig kurz hinausragende Ende einen Mitnehmer 80 für das' Rechgut bildet. Auch die Stahldrähte 77 sind außerhalb des Loches im Ring 79, durch welches sie hindurchgesteckt sind, ziemlich scharf, sowohl nach hinten wie auch in tangentialer Richtung umgebogen. In bestimmtem Abstand vom Ring 79 ist in dem aus dem Ring 79 hinausragenden Teil 81 jedes Drahtes 77 eine Schlinge 82 gebogen. Das sich dieser Schlinge anschließende Ende 83 eines jeden Drahtes 77 ist dem innerhalb des Ringes 79 liegenden Teil desselben Drahtes etwa parallel. Schließlich ist durch die Schlingen 82 ein schraubenlinienartiger Stahldraht 84 hindurchgesteckt, und zwar derart, daß zwischen zwei benachbarten Schlingen 82 jeweils zwei Windungen der Schraubenlinie liegen. Die Enden des Drahtes 84 sind schließlich miteinander verbunden, so daß je zwei benachbarte Schlingen 82 durch das endlose Organ 84 elastisch miteinander gekuppelt sind.
Die beschriebene Vorrichtung fährt, wenn sie in der Richtung des Pfeiles 35 fortgezogen wird, in derselben Richtung über das Gelände, wobei der Umfang der Rechenglieder 1 bis 4 an der unteren Seite abgeflacht wird. Diese Abflachung kann infolge der besonderen Bauart der Rechenglieder verhältnismäßig groß sein, was den Vorteil hat, daß die Rechenglieder eine große wirksame Breite aufweisen, wodurch man mit einer verhältnismäßig geringen Zahl Rechenglieder eine entsprechend größere Breite bearbeiten kann, da eine geringere Überlappung als bei den üblichen Rechengliedern möglich ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß jedes Rechenglied sich Unebenheiten des Bodens leicht anpassen kann, ohne daß die Rechwirkung beeinträchtigt wird.
Die Anpassung einer Zinke 83 an Unebenheiten des Bodens erfolgt in folgender Weise. Eine Zinke 83, die einer Kraft mit einer Komponente senkrecht zur Zeichnungsebene in Fig. 3 ausgesetzt wird, wird sich um die Mittellinie des Drahtteiles 77 verdrehen, da die Zinke 83 durch den Drahtteil 81 (der als Tragglied betrachtet werden kann) mit dem Drahtteil 77 (der als Drehachse bezeichnet werden kann) verbunden ist. Dabei wird der Drahtteil 77 einer Torsion ausgesetzt, wodurch die Zinke 83 später wieder in ihre ursprüngliche Lage gezwungen wird. Durch die Verdrehung um die Drehachse 77 wird die Zinke 83 sich der Drehachse des gesamten Rechengliedes beträchtlich annähern, so daß die Zinke in der Lage ist, sich über vorspringende Teile des Bodens hinweg zu bewegen. Es ist sehr wichtig, daß beim Ausweichen einer Zinke diese bei der beschriebenen Konstruktion in einer für die Rechwirkung günstigen Lage verbleibt. Das Auftreten von so großen Lücken zwischen benachbarten Zinken, daß das Rechgut zwischen den Zinken hindurch passieren könnte, wird durch das endlose Organ 84 verhindert.
Während bei der beschriebenen Konstruktion die Mittel zum Ermöglichen des Ausweichens einer Zinke 83 im wesentlichen aus dem Tragglied 81 und der Drehachse 77 bestehen, werden die Mittel zum Erhalten einer günstigen Rechlage der Zinke hauptsächlich von denselben Organen 81 und 77, aber außerdem von der ziemlich starren Verbindung zwischen der Zinke 83 und dem Tragglied 81 gebildet. Durch diese Verbindung bleibt ja die Zinke 83 etwa parallel zur Drehachse 77. Es ist klar, daß bei anderen Ausführungen diese Verbindung starrer oder auch weniger starr sein kann. Auch könnte eine gelenkige Verhindung verwendet werden, aber dann sollen andere Mittel vorgesehen sein, um die Zinke in einer für die Recharbeit günstigen Lage zu erhalten. Diese Mittel können beispielsweise in einer mit der Zinke starr verbundenen Verlängerung der Zinke bestehen, die in einem Punkt, der näher bei der Drehachse des Rechengliedes liegt als die Zinke, geführt wird, indem sich z. B. diese Verlängerung durch ein Loch hindurchschieben kann.
Es ist Veiter klar, daß, falls gewünscht wird, daß auch eine Zinke, die schon ziemlich weit hinter der lotrechten Ebene durch die Drehachse liegt, noch beträchtlich ausweichen kann, d. h. falls man eine sehr große wirksame Breite oder eine sehr große Anpassungsfähigkeit verlangt, es für die beschriebene Konstruktion wichtig sein kann, daß die Achsen 77 die Drehachse des Rechengliedes in einem ziemlich großen Abstand kreuzen, denn dadurch kann auch eine solche Zinke durch Verdrehung um eine Achse 77 noch leicht ausweichen. Obwohl andere Konstruktionen möglich sind, ist es besonders einfach, wenn man eine Drehachse 77 und ein Tragglied 81 aus einem einzigen Stück Stahldraht herstellt. Ebenso ist ist es besonders zweckmäßig, eine Zinke 83 und ein Tragglied 81 jeweils aus einem einzigen Stück Stahldraht zu bilden.
Statt mittels eines Laufrades kann jedes Rechenglied auch mittels der Kraftabnahmewelle des zum Fortbewegen dienenden Schleppers angetrieben werden.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Sternradrechen mit einem oder mehreren um wenigstens annähernd waagerechte Achsen drehbaren, mit Zinken oder sonstigen Mitnehmern versehenen Rechenrädern, die durch ein bzw. mehrere Laufräder, einen am Fahrgestell angeordneten Motor oder über die Zapfwelle eines die Vorrichtung fortbewegenden Fahrzeuges zwangläufig in Drehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (83) eines jeden Rechenrades in an sich bekannter Weise nahezu in einer zur Erstreckungsrichtung der Rechenradachse senkrecht stehenden Ebene liegen und je um eine Drehachse (77) verdrehbar sind und daß außerdem diese Drehachsen derart angeordnet sind, daß sie einen um die Rechenradachse gelegten Kreis nach Art einer Tangentenschar umhüllen und die Zinken (83) in der verdrehten Lage gleichfalls im wesentlichen in einer zur Erstreckungsrichtung der Rechenradachse senkrecht stehenden Ebene liegen.
2. Sternradrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (83) mit ihren Drehachsen (77) nicht in einer Ebene liegen und von Traggliedern (81) getragen werden, die um die Drehachsen (77) verdrehbar sind (Fig. 2 und 3).
3. Sternradrechen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (83) in einer Ebene liegen, die parallel zu der Ebene verläuft, in der die Drehachsen (77) liegen, und daß die Zinkebene in bezug auf die Fahrtrichtung (35) hinter der Drehachsenebene liegt (Fig. 1,2 und 3).
4. Sternradrechen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von Traggliedern (81) getragenen Zinken (83) mit ersteren über je eine elastische oder starre Kupplung (82) in Verbindung stehen (Fig. 2 und 3).
5. Sternradrechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Kreises, an dem die Drehachsen (77) tangieren, größer ist
als ein Fünftel des Außendurchmessers des Rechenrades.
6. Sternradrechen nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Tragglieder (81) der Zinken (83) in der Nähe der Zinken mittels eines eine Änderung des Abstandes zwischen den Zinken (83) zulassenden Kupplungsgliedes (84) verbunden sind (Fig. 2 und 3).
7. Sternradrechen nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zinken (83) und dessen Tragglied (81) aus einem einzigen gebogenen Stahldrahtstück bestehen (Fig. 2 und 3).
8. Sternradrechen nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Tragglied (81) und dessen Drehachse (77) aus einem einzigen gebogenen Stahldrahtstück bestehen (Fig. 2 und 3).
9. Sternradrechen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Rechenrad außer dem Kranz der Rechenzinken (83) ein zweiter Kranz von Rechenzinken (80) angeordnet ist, dessen wirksamer Durchmesser geringer ist als der des ersteren (Fig. 2 und 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 68100;
französische Patentschrift Nr. 1 024 547;
USA-Patentschriften Nr. 2 652 679, 2 670 588.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 529/13 5.60
DEL21319A 1954-03-05 1955-03-03 Sternradrechen Pending DE1083079B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1083079X 1954-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1083079B true DE1083079B (de) 1960-06-09

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ID=19868650

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL21319A Pending DE1083079B (de) 1954-03-05 1955-03-03 Sternradrechen

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DE (1) DE1083079B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237832B (de) 1955-07-05 1967-03-30 Lely Nv C Van Der Rechrad fuer eine Heuwerbungsmaschine mit mechanisch angetriebenen Rechraedern

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