DE1082845B - Filter fuer Tabakwaren, insbesondere Zigaretten - Google Patents
Filter fuer Tabakwaren, insbesondere ZigarettenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24D—CIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
- A24D3/04—Tobacco smoke filters characterised by their shape or structure
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Filter für Tabakwaren, insbesondere Zigaretten, bestehend aus mindestens
einer faserhaltigen, perforierten Papierbahn, wobei eine Stirnseite der Papierbahn der Raucheintrittsöffnung
zugekehrt ist, so daß der Rauch an dem Papier vorbeistreicht, Rauchwarenfilter aus Papier
sind allgemein gebräuchlich, es kommt hierbei meistens Kreppapier zur Anwendung, wobei die durch
das Kreppen entstandenen Erhebungen mit Hindernissen versehene Längspfade in dem Filter bilden, so
daß der durch diese Pfade strömende Rauch eine mechanische Reinigungswirkung erfährt.
Infolge ihrer geringen Rohstoffkosten und mechanischen Festigkeit haben diese Filter für Rauchwaren
eine weite Verwendung gefunden.
Daneben sind auch Wattefilter bekanntgeworden, bei denen die Watte durch Einrisse zu aneinanderhaftenden
Fasernocken aufgeschlossen ist. Diese Filter haben gegenüber den Papierfiltern zwar verhältnismäßig
gute Filtereigenschaften, jedoch bestehen sie aus einem vergleichsweise teuren Rohstoff. Ein
weiterer erschwerender Umstand ist, daß sie nur eine geringe mechanische Festigkeit aufweisen. Wattefilter
werden schon durch leichten Druck zum Teil irreversibel verformt, so daß hierdurch die Strömungswiderstände der Filter erhöht werden können, was
jedoch unerwünscht ist. Aus den genannten Gründen sind sowohl homogene Wattefilter als auch Filter aus
zu Flocken aufgeschlossener Watte kaum noch anzutreffen.
Weiterhin sind spiralförmig gerollte Papierfilter bekannt, deren Papieroberflächen Erhebungen und
Vertiefungen aufweisen, die im gerollten Zustand insbesondere dazu dienen, zwischen den einzelnen
Windungen einen Abstand freizuhalten, der als Rauchkanal dient.
Schließlich sind Luftfilter für industrielle Zwecke bekannt, die aus einem durch Stanzen od. dgl. perforierten
Blattmaterial bestehen, an dem das zu filternde Gas vorbeistreicht. Derartiges Blattmaterial
kann zusätzlich noch aufgerauht werden. Das Material wird dann zu sogenannten Streichfiltern zusammengefaßt.
Ihre Anwendung für Rauchwarenfilter ist jedoch bisher noch nicht bekanntgeworden, möglicherweise,
weil ihre Absorption für diesen Zweck nicht ausreicht.
Der Zweck der Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, einen Papierfilter zu schaffen, der vergleichsweise
gute Filtereigenschaften aufweist, ohne die Eigenheiten der Wattefilter zu haben.
Der gemäß der Erfindung ausgebildete Filter ist dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationen die
Form von willkürlich verteilten, an sich bekannten, rißähnlichen Öffnungen aufweisen, wobei die bei der
Filter für Tabakwaren,
insbesondere Zigaretten
insbesondere Zigaretten
Anmelder:
Paul A. Müller, Herrliberg (Schweiz)
Paul A. Müller, Herrliberg (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. Dr. jur. A. Welling
und Dipl.-Ing. L. Welling, Patentanwälte,
Köln, Lothringer Str. 81
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 4. August 1953
Schweiz vom 4. August 1953
Paul A. Müller, Herrliberg (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Herstellung dieser riß ähnlichen Öffnungen verdrängten Papierteile mindestens teilweise zerfaserte Ränder
an den Öffnung'en bilden, die in Form von Faserbüscheln von der Papieroberfläche abstehen und in
den Rauchkanal ragen.
Durch diese in den Rauchweg ragenden, zerfaserten Ränder der Perforation wird eine starke Wirbelung
und somit auch eine erhebliche Absorption bzw. Reinigung des Rauches erzielt. Wie Versuche ergeben
haben, halten die Filter der genannten Art insbesondere den Teerbestandteil des Rauches in erhöhtem
Maße zurück, jedoch auch in hohem Maße die nikotinhaltgen Stoffe. Die Perforationen bei dem Filter gemäß
der Erfindung dienen somit in erster Linie zum Erzeugen der abstehenden, zerfaserten Materialteile,
welche in den Rauchweg des an dem faserhaltigen Material vorbeistreichenden Rauches ragen. Fernerhin
sind die Filter billig in der Herstellung und haben eine ausreichende mechanische Festigkeit.
Die Erfindung ist in einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Fig. 1 bis 5 näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine schematische Wiedergabe des Querschnitts durch eine perforierte Materialbahn,
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein dreischichtiges Filtermaterial in vergrößertem Maßstab und schematischer
Wiedergabe, die
Fig. 3 und 4 verschiedene Formen von Öffnungen, die bei der Perforation zweckmäßig sind, und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel eines Filterkörpers in perspektivischer Darstellung, jedoch ohne Sichtbarmachen
der büschelförmigen Perforationsränder.
009 528/52
Zur Verformung der zur Filterherstellung verwendeten
Papierbahn wird diese beispielsweise unter einer Perforierwalze hindurchgeführt. Die Perforierwalze kann als Stachelwalze ausgebildet sein. Durch
die einzelnen Stacheln erfolgt eine Perforation des faserhaltigen Papiers, und zwar derart, daß nicht
etwa Teile des Materials herausgeschnitten oder herausgestanzt werden und verlorengehen, sondern die
herausgedrückten Teile der papierartigen Materialbahn 1 an dieser haften bleiben, wie in Fig. 1 angedeutet.
Dabei werden die Ränder der öffnungen 24 und der herausgedrückten Lappen bzw. Faserbüschel
25 zerfasert,' weisen also nicht die glatten Schnittkanten
auf wie die in Fig. 1 veranschaulichte Öffnung
26 bzw. der Lappen 27, was sich durch entsprechende Ausbildung der Perforiereinrichtung erreichen läßt.
Auch eine Perforierung mittels konischer Dorne kann vorgesehen werden, wobei dann angenähert kreisrunde
Öffnungen 28 entstehen, deren Rand 29 allseits von der Materialbahn 1 absteht.
Es besteht auch die Möglichkeit, ein Filtermaterial zu erzeugen, das aus drei oder mehr unabhängig voneinander
perforierten Materialbahnen besteht, wie in Fig. 2 angedeutet.
In der Fig. 3 sind drei Beispiele für Formen a, b und c von Öffnungen der Materialbahn dargestellt,
und zwar α kreisrund, b oval, c rechteckig, wobei die
Ränder wie ausgeführt zerfasert sind (nicht dargestellt) . Die Fig. 4 zeigt weitere mögliche Formen d,
e und / von Öffnungen, wobei mit gestrichelten Linien jeweils die Öffnung und mit ausgezogenen Linien der
verdrängte Teil angedeutet ist. Bei jeder Form solcher Öffnungen sollen auch hier die Ränder zerfasert
sein.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele nach den Fig. 2 bis 4 zeigen nur einige prinzipielle Ausführungen
des Filtermaterials. Je nach der Art und der Anordnung der Öffnungen in den perforierten Materialbahnen
sind verschiedene Ausführungsformen möglich. Die öffnungen können beispielsweise in bekannter Art
gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt angeordnet sein, und sie können gleiche Form von gleicher oder
unterschiedlicher Größe aufweisen oder auch unterschiedliche Form und Größe haben. Die Öffnungen
können beispielsweise kreisrund sein mit gleichem oder auch unterschiedlichem Durchmesser. Eine mehr
schlitzartige Form der Öffnungen kann vorteilhaft sein, wobei selbstverständlich die Öffnungen nicht
regelmäßig in der Materialbahn angeordnet sein müssen. Ferner sind auch die verschiedensten Kombinationen
zwischen Materialbahnen unterschiedlicher Perforationsart möglich.
Das beschriebene Filtermaterial kann auf verschiedene Weise in einen Filterkörper verwandelt
werden. Beispielsweise kann das Filtermaterial aufgerollt werden, ergibt also einen Wickel als Filterkörper.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 wird die Materialbahn so zusammengefaltet, daß ein annähernd
kreiszylindrischer Filterkörper entsteht.
In den Figuren ist das Filtermaterial, der besseren Erkennbarkeit halber, stark übertrieben und vergröbert
dargestellt. In Wirklichkeit besteht die Materialbahn vorzugsweise aus sehr dünnem Material,
etwa aus einer stark gelichteten Faserbahn.
Claims (2)
1. Filter für Tabakwaren, insbesondere Zigaretten, bestehend aus mindestens einer zu einem
zylindrischen Körper zusammengefaßten, faserhaltigen und perforierten, gegebenenfalls aufgerauhten
Papierbahn, bei dem eine Stirnseite der Papierbahn der Raucheintrittsöffnung zugekehrt
ist, so daß der Rauch an dem Papier vorbeistreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationen die
Form von willkürlich verteilten, an sich bekannten, rißähnlichen Öffnungen aufweisen, wobei die
bei der Herstellung dieser riß ähnlichen Öffnungen verdrängten Papierteile mindestens teilweise zerfaserte
Ränder an den Öffnungen bilden, die in Form von Faserbüscheln von der Papieroberfläche
abstehen und in den Rauchkanal ragen.
2. Filter nach Anspruch 1, der aus mindestens zwei Papierbahnen besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens Teile der Faserbüschel der einen Papierbahn in die Öffnungen der benachbarten
Papierbahn hineinragen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 244 548, 256 645,
337, 699 104, 881 189;
Deutsche Patentschriften Nr. 244 548, 256 645,
337, 699 104, 881 189;
österreichische Patentschrift Nr. 177 423;
britische Patentschriften Nr. 420 464, 425 869;
USA.-Patentschriften Nr. 2 159 121, 2 202 839.
britische Patentschriften Nr. 420 464, 425 869;
USA.-Patentschriften Nr. 2 159 121, 2 202 839.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©WW52&i52 5. iff
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1082845X | 1953-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082845B true DE1082845B (de) | 1960-06-02 |
Family
ID=4556484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM24012A Pending DE1082845B (de) | 1953-08-04 | 1954-08-03 | Filter fuer Tabakwaren, insbesondere Zigaretten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082845B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0658319A1 (de) * | 1993-12-16 | 1995-06-21 | R.J. Reynolds Tobacco Company | Filter für einen Rauchartikel |
| WO2025150159A1 (ja) * | 2024-01-11 | 2025-07-17 | 日本たばこ産業株式会社 | 香味生成物品用のロッド、香味生成物品、及び、香味生成物品用のロッドの製造方法 |
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1954
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