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DE1082715B - Deckel fuer Kuechengeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech - Google Patents

Deckel fuer Kuechengeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech

Info

Publication number
DE1082715B
DE1082715B DEL29146A DEL0029146A DE1082715B DE 1082715 B DE1082715 B DE 1082715B DE L29146 A DEL29146 A DE L29146A DE L0029146 A DEL0029146 A DE L0029146A DE 1082715 B DE1082715 B DE 1082715B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lid
handle
recess
metal
button
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29146A
Other languages
English (en)
Inventor
Elisabeth Lewerth Geb Franz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitteldeutsche Emaillierwerke M Fratscher and Co
Original Assignee
Mitteldeutsche Emaillierwerke M Fratscher and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE565610D priority Critical patent/BE565610A/xx
Application filed by Mitteldeutsche Emaillierwerke M Fratscher and Co filed Critical Mitteldeutsche Emaillierwerke M Fratscher and Co
Priority to DEL29146A priority patent/DE1082715B/de
Publication of DE1082715B publication Critical patent/DE1082715B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/07Handles for hollow-ware articles of detachable type
    • A47J45/074Knobs, e.g. for lids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/07Handles for hollow-ware articles of detachable type
    • A47J45/077Collar handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Deckel für Küchengeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech Ein. wesentlicher Nachteil der bisher üblichen Deckel für Küchengeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech, besteht darin, daß der fest oben auf dem Deckel sitzende Griff bei Gebrauch des Küchengeschirres zum Kochen, Braten od. dgl. sehr heiß wird und darum für den Benutzer des Deckels ständig die Gefahr besteht, sich beim Anfassen des Deckels die Finger zu verbrennen. Ein weiterer Nachteil der bisher üblichen Deckel besteht darin, daß der Deckel sich wegen des störenden Deckelgriffes schwer aufbewahren läßt. Jede Hausfrau kennt die Schwierigkeit der Unterbringung der Geschirrdeckel. Dieser Nachteil ist so. störend, daß die verschiedenartigsten Gestelle zur Aufbewahrung von Geschirrdeckeln ersonnen wurden, die aber ihrerseits wieder so viele Nachteile haben, daß sie bei den meisten Hausfrauen auf Ablehnung stoßen.
  • Durch die Erfindung werden die vorstehend beschriebenen Nachteile beseitigt. Die Erfindung betrifft einen nach oben oder unten gewölbten Deckel für Kochgeschirre mit abnehmbarem Deckelgriff und besteht darin, daß der Deckel mit einer in den Raum der Wölbung gerichteten Vertiefung versehen ist, die einerseits eine derartige Abflachung des Deckels bewirkt, daß er in umgekehrter Lage standfest auf einer Unterlage aufgesetzt werden kann, und die andererseits die Befestigung eines Federdrahtgriffes durch Eindrücken in die zu diesem Zweck seitlich ausgebuchtete Vertiefung oder durch Aufklemmen auf eine in der Vertiefung angeordnete knopfartige Erhebung ermöglicht.
  • Bei dieser Deckelausbildung kann der in die ausgebuchtete Vertiefung oder über den in der Vertiefung angeordneten Knopf geklemmte Federdrahtgriff für die Dauer des Kochens, Bratens od. dgl. leicht entfernt und, wenn der Koch- oder Bratvorgang beendet ist, ebenso leicht wieder ein- bzw. aufgeklemmt werden. Die Gefahr der Fingerverbrennung ist somit beseitigt. Weiterhin läßt sich der erfindungsgemäß ausgebildete Deckel; der nach Entfernung des Federdrahtgriffes die Gestalt eines Tellers oder einer Schale hat, leicht aufbewahren. Es können zu diesem Zweck beliebig viele Deckel ineinandergesetzt und bequem im Küchenschrank abgestellt werden. Darüber hinaus hat die neue Deckelausbildung den Vorteil, daß der Deckel als Servieruntersatz, insbesondere als Untersatz für das Küchengeschirr verwendet werden kann, zu dessen Abdeckung er bestimmt ist.
  • Es sind verschiedene Deckelausbildungen bekanntgeworden, mit denen die eine oder andere Verbesserung gegenüber den üblichen Geschirrdeckeln mit fest auf der Deckelwölbung sitzendem Henkel erzielt wird. Ein bekannter Vorschlag geht dahin, dem Deckel einen Handgriff zu geben, der entweder eine waagerechte Auflagefläche bildet oder mit in einer waagerechten Ebene liegenden Stützen versehen ist. Hierdurch soll erreicht werden, daß der Deckel beim umgekehrten Auflegen auf eine Unterlage nicht schräg aufliegt, so daß eine Beschmutzung der Unterlage durch ablaufendes Kondensat verhindert ist, und auch der Deckel nicht vom Tisch abrollen kann. Bei dieser Ausführung besteht der Nachteil, daß der fest mit dem Deckel verbundene Griff sehr heiß wird und darum die Gefahr der Fingerverbrennung nicht beseitigt ist. Dem Deckel fehlt auch der Vorteil der leichten Aufbewahrkeit. Weiterhin ist seine Herstellung beispielsweise aus emailliertem Eisenblech allenfalls nur unter Hinnahme größter, die Herstellung verteuernder Schwierigkeiten möglich.
  • Ein anderer bekannter Vorschlag geht dahin, einen Topfdeckel als Schale mit ebenem Boden und einander gegenüberliegenden Ohrengriffen auszubilden und den Deckel auf der Unterseite mit Ringrillen von verschiedenem Durchmesser zu versehen, so daß er für Töpfe verschiedener Randweite verwendet werden kann. Ein derartiger Deckel ist zwar als Servieruntersatz geeignet, und es lassen sich auch mehrere Deckel ineinanderstellen. Da die Ohrengriffe sehr heiß werden, besteht aber auch hier die Gefahr der Fingerverbrennung. Weiterhin ist ein derartiger Deckel nur als Randauflagedeckel, nicht jedoch auch als Randeinlagedeckel verwendbar.
  • Es ist schließlich auch schon vorgeschlagen worden, Küchendeckel mit abnehmbaren Griffen zu versehen. Diese Vorschläge vermitteln aber nur mehr oder minder komplizierte Lösungen, die ausschließlich auf die Abnehmbarkeit der Griffe gerichtet sind und denen sonstige Vorteile, wie die Möglichkeit der Verwendung des Deckels als Servieruntersatz oder seiner leichten Aufbewahrbarkeit fehlen. Die Erfindung ist in -der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt einen nach oben gewölbten Deckel 1 mit flachem Auflagerand 2, der in der Mitte mit einer seitlich ausgebuchteten Vertiefung 3 zum Einbringen eines Griffes 4 versehen ist.
  • Der Griff 4 ist aus Federdraht gebogen und in Fig.2 nochmals gesondert dargestellt. Er besteht aus einem Bügel 4a und einem federnden Fußteil 4b, mit dem er beim Eindrücken in die Vertiefung 3 in die seitliche Ausbuchtung einspringt.
  • Fig. 3 zeigt den in- Fig. 1 dargestellten Deckel 1 als Servieruntersatz. Der Deckel ist im Falle der Fig.3 mit seiner nach unten gerichteten Oberseite auf eine Abstellfläche 5 aufgesetzt, und in die auf diese Weise gebildete, nach oben offene Schale ist das dazugehörige Küchengeschirr, im Beispielsfalle ein Kochtopf 6 eingesetzt. Der Topf 6 ruht bei der in Fig. 3 gegebenen Darstellung mit seinem Bodenrand auf der Schalenwandung und mit seiner Bodenfläche auf der nun, nach oben gerichteten Vertiefung 3. Infolgedessen ist ein wärmeisolierender Hohlraum 7 gebildet, der eine unerwünscht hohe Erhitzung des den Servieruntersatz bildenden Deckels verhindert.
  • Um dem Küchengeschirr in stärkerem Maße den Charakter eines Serviergeschirres zu geben, sind die Geschirrgriffe ebenfalls abnehmbar gestaltet. Zu diesem Zweck ist in bekannter Weise das Geschirr 6 mit einer rundum laufenden, nach innen gerichteten Nut B versehen, und als Griff dient ein Ringbügel 9 aus Federdraht, der an zwei gegenüberliegenden Stellen zu Griffen 10 ausgebogen ist. Es wird hierzu auch auf Fig. 4 verwiesen. Ein derartiger Griff wird von unten her über das Geschirr geschoben und springt bei. Erreichung der Nut 8 in diese ein:. Durch Abdrücken nach unten kann er leicht wieder gelöst werden. Diese bekannte Anordnung gestattet es, daß das Geschirr ohne Henkel serviert werden kann und so beim Servieren nicht mehr als Kochtopf wirkt.
  • An Stelle einer seitlich ausgebuchteten Vertiefung 3 kann für die Halterung des Deckelgriffes auch eine vertieft angeordnete knopfartige Erhebung 11 vorgesehen sein, wie dies aus Fig. 5 an dem Beispiel eines nach oben gewölbten Deckels mit nach unten gerichtetem glattem Rand beispielsweise dargestellt ist. Der Fußteil des Griffes 4 ist in diesem Falle so ausgebildet, daß er die knopfartige Erhöhung 11 federnd von außen umfaßt.
  • In Fig. 6 ist ein nach unten gewölbter Deckel mit hochgebogenem Auflagerand 12 wiedergegeben. Zur Befestigung des Griffes 4 ist eine in der Mitte der Auswölbung sitzende knopfartige Erhebung 13 vorgesehen. Der Griff 4 hat die gleiche Ausbildung wie der in Fig. 5 dargestellte Griff. Ein Deckel dieser Ausführung kann im Gegensatz zu den Ausführungen der Fig. l und 5 beim Servieren mit seiner Unterseite auf die Abstellfläche aufgesetzt werden.
  • Eine gleichartige Deckelausführung zeigt Fig.7. Der Unterschied gegenüber Fig. 6 besteht bei dieser Ausführung darin, daß der Mittelteil 14 des Deckels etwas aufgewölbt und in der Wölbungsmitte eine seitlich ausgebuchtete Vertiefung 15 vorgesehen ist, in der ein Griff 4 von der in Fig. 1 ersichtlichen Ausbildung befestigt werden kann.
  • In Fig. 8 ist wieder die Verwendung eines Geschirres 6 als Serviergeschirr veranschaulicht. Als Unterlage dient ein Deckel 16 der in Fig. 7 dargestellten Ausbildung. Bei Verwendung eines derartigen Deckels als Servieruntersatz sind zwischen dem Geschirr und dein Deckel zwei Isolierräume gebildet, von denen der eine die Vertiefung 15 darstellt, während der andere aus dem übrigen, Schalenraum 17 besteht. Ist die Wölbung 14 genügend hoch oder der Durchmesser der Schale genügend groß, so ruht das Geschirr lediglich auf dem oberen Rand der Vertiefung 15, wie dies aus Fig. 8 ersichtlich ist. In diesem Falle ist der Isolierraum 17 rundum offen, so daß ständig Frischluft in den Raum eintreten kann, wodurch seine wärmeschützende Wirkung erheblich erhöht ist.
  • Die gleiche Wirkung kann naturgemäß auch durch zweckentsprechende Gestaltung bei den anderen Deckelausführungen, beispielsweise durch eine genügende Bemessung der Vertiefung 3 (Fig. 1 und 3) oder der knopfartigen Erhebung 13 (Fig.6) erzielt werden.
  • Erfindungsgemäß ausgebildete Deckel bieten auch den Vorteil, daß sie sich leicht aufbewahren lassen. Sie können, wie dies in Fig. 9 veranschaulicht ist, in beliebiger Zahl wie Schalen oder Teller aufeinandergesetzt und so im Küchenschrank oder an anderer Stelle abgestellt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Nach oben oder unten gewölbter Deckel für Kochgeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech, mit abnehmbarem Deckelgriff, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit einer in den Raum der Wölbung gerichteten Vertiefung versehen ist, die einerseits eine derartige Abflachung des Deckels bewirkt, daß er in umgekehrter Lage standfest auf einer Unterlage aufgesetzt werden kann, und die andererseits die Befestigung eines Federdrahtgriffes (4) durch Eindrücken in die zu diesem Zweck seitlich ausgebuchtete Vertiefung (3, 15) oder durch Aufklemmen auf eine in der Vertiefung angeordnete knopfartige Erhebung (11, 13) ermöglicht.
  2. 2. Küchengeschirr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen nach unten gewölbten, Deckel mit hochgebogenem Auflagerand (12) und mit einer in der Mitte der Auswölbung sitzenden knopfartigen Erhebung (13) zur Griffbefestigung.
  3. 3. Küchengeschirr nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen nach unten gewölbten Deckel mit aufgebogenem Auflagerand, dessen Mittelteil (14) etwas aufgewölbt und in der Wölbungsmitte mit einer seitlich ausgebuchteten Vertiefung (15) zur Griffbefestigung versehen ist.
  4. 4. Küchengeschirr nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, - daß die Wölbung des Deckels (1, 16) und der mittlere, der Griffbefestigung dienende Teil (3, 15) des Deckels so ausgebildet sind, daß beim Aufsetzen des Geschirres (6) ein diesen mittleren Teil umgebender offener Ringraum (17) gebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 857 134, 884231; französische Patentschriften Nr. 332 498, 493 567, 799 836; USA.-Patentschriften Nr. 1110 945, 1755 200; 2698956.
DEL29146A 1957-11-26 1957-11-26 Deckel fuer Kuechengeschirre aus Metall, insbesondere emailliertem Eisenblech Pending DE1082715B (de)

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DE (1) DE1082715B (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR332498A (fr) * 1903-05-09 1903-10-29 Jean Baptiste Jourde Armature métallique applicable aux batteries de cuisine métalliques ou autres, et plus particulièrement aux objets en porcelaine, grès, faience, verre, etc.
US1110945A (en) * 1913-12-03 1914-09-15 Charles E Chapin Lid-lifter.
FR493567A (fr) * 1918-11-07 1919-08-13 Jules Leofold Poignée ou queue métallique amovible pour récipients en porcelaine
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FR799836A (fr) * 1935-12-24 1936-06-20 Couvercle universel de récipient destiné à cuire les aliments
DE857134C (de) * 1950-07-15 1952-11-27 Margarete Ermert Griff fuer Deckel von Koch- und Essgeschirr
DE884231C (de) * 1951-02-07 1953-07-23 Alfred Joksch Topfdeckel
US2698956A (en) * 1953-10-15 1955-01-11 Thompson Murray Pot lid with push button operated quick-detachable handle

Patent Citations (8)

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