DE1082799B - Filmspulenkassette - Google Patents
FilmspulenkassetteInfo
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- DE1082799B DE1082799B DEK37919A DEK0037919A DE1082799B DE 1082799 B DE1082799 B DE 1082799B DE K37919 A DEK37919 A DE K37919A DE K0037919 A DEK0037919 A DE K0037919A DE 1082799 B DE1082799 B DE 1082799B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/26—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera
- G03B17/265—Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera specially adapted for motion picture film, e.g. cassettes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kassette zur Aufnahme zweier Spulen, insbesondere für Schmalfilm, mit
Mitteln, welche das Aufschnurren der Filmrollen verhindern.
Kassetten dieser Art sind in zahlreichen Ausführungsformen bekanntgeworden. So wird bei einer
Kassette die Belichtungsöffnung von einem U-förmigen Schieber abgedeckt, welcher in geschlossenem Zustand
einen Bolzen in die Vertiefung eines Spulenkörpers drückt. Vor dem Einlegen in die Kamera wird der
Schieber zur Freigabe der Belichtungsöffnung seitlich gegeben. Weiter ist es bekannt, die Sperre der Filmverschoben
und damit auch die Filmspulensperre freispulen mit dem Einlegen der Kassette in die Kamera
aufzuheben. Bei beiden Einrichtungen ist es also möglieh,
daß der Film seine Lage vor seiner endgültigen Fixierung in der Kamera verändern kann. Eine andere
Konstruktion, bei welcher die Freigabe der Filmspulen mit dem Kameraauslöser gekuppelt ist, ist
kompliziert und für Amateurkameras zu teuer.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, mit einfachen Mitteln die Mängel der bekannten Einrichtungen
zu vermeiden. Bei der Kassette zur Aufnahme zweier Spulen, insbesondere für Schmalfilm, geschieht
dies erfindungsgemäß dadurch, daß die beiden Kassettenhälften durch federnde Mittel zusammengehalten
werden, welche gleichzeitig direkt oder indirekt auf die Spulen zur Verhinderung des Aufschnurrens
der Filmrollen einwirken und deren Wirkung erst mit dem Schließen des Kameradeckels aufgehoben
wird. Ein vorhandener Bauteil, eine annähernd U-förmig ausgebildete Blattfeder, kann neben ihrer
eigentlichen Aufgabe der Verbindung der Kassettenhälften, die Filmspulen so lange festhalten, bis der
Film nach dem Einlegen in die Kamera durch den Greifer und/oder die Filmspulen durch die Transportachsen der Kamera festgelegt sind. Die Filmspulensperre
wird mit dem Schließen des Kameradeckels aufgehoben.
Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
sowie den Patentansprüchen zu entnehmen.
Das zeichnerisch dargestellte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt in der
Abb. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Kassette,
Abb. 2 einen Schnitt durch die in eine Kamera eingelegte Kassette,
Abb. 3 einen Schnitt durch die Kamera mit aufgesetztem
Deckel und die eingelegte Kassette,
Abb. 4 einen Teilschnitt durch die im Kameragehäuse zentrierte Kassette,
Abb. S einen Teilschnitt durch das Kassettengehäuse.
Filmspulenkassette
Anmelder:
Kodak Aktiengesellschaft,
Stuttgart -Wangen, Hedelfinger Str. 54, 60, 70
Kurt Steisslinger, Stuttgart-Hedelfingen, ist als Erfinder genannt worden
Die Kassette 1 setzt sich aus den beiden Hälften 1 a
und 1 b zusammen. In den von den beiden Kassettenhälften 1 α und 1 b gebildeten Spulenkammern 1 c und
1 d sind die Filmspulen 2 und 3 gelagert. Die beiden Kassettenhälften 1 α und 1 b werden von einer Blattfeder
4 zusammengehalten, wobei die beiden Kassettenhälften, wie die Abb. 5 zeigt, mit Nasen Ie und Vertiefungen
oder Ausnehmungen 1/ zur zusätzlichen Sicherung der Verbindung versehen werden können.
Der Film 5 ist beidseitig der Aussparung Ig für die
an sich bekannte und deshalb nicht dargestellte Kamerafilmführung lose geführt. Die Zentrierbohrungen lh
sind, zum leichteren Einführen in die in die Kamera 6 eingeschraubten Zentrierstifte 7, leicht konisch ausgebildet.
Die Ausnehmungen Ii in einer oder beiden Kassettenhälften erlauben der Blattfeder 4 oder den
an derselben angeordneten Warzen 4 a das Einwirken auf die beiden Filmspulen 2 und 3. Die Warzen 4 a
sind aus einem Material gebildet bzw. die Blattfeder 4 ist zumindest an diesen die Kassette durchgreifenden
Stellen mit einem Material überzogen, dessen Reibung das Aufschnurren der Filmrollen verhindert. Vorzugsweise
sind beide Kassettenhälften mit Aussparungen 1 k versehen, welche das Erfassen und Verdrehen der eingelegten
Filmspulen zum Zwecke der Abstimmung der Mitnehmeröffnung 2 a und 3 a auf die Stellung der
Spulentransportachse in der Kamera ermöglichen. Zur Erzielung eines lichtdichten Kassettenverschlusses
sind die Anschlußflächen Il und Im mit ineinandergreifenden
Erhöhungen und Vertiefungen (Abb. 4) versehen bzw. eine Überlappung der beiden Flächen
Il und Im (Abb. 5) vorgesehen. Die beiden Kassettenhälften
können von unterschiedlicher Höhe sein, wobei ein höheres Unterteil beispielsweise ein besseres Einlegen
der Filmspulen möglich macht, oder es werden beide Hälften aus genau gleichen Teilen gebildet, mit
dem Vorteil der billigeren Fertigung.
• - 0W528/10S
i 082
Die Wirkungsweise- der Einrichtung ist folgende: Die beiden Spulen 2 und 3 mit dem Film 5 werden
in die Hälfte Ib der Kassette 1 eingelegt. Mit dem Aufsetzen der anderen Kassettenhälfte la rasten die
Nasen 1 e in die Vertiefungen oder Ausnehmungen If
ein. Die Kassettenhälften la und Ib werden dann durch Aufschieben des Bügels 4 miteinander verbunden.
Die Warzen 4ο durchdringen die Ausnehmungen 1 i und halten die Spulen 2 und 3 fest. Nach dem Abstimmen
der Mitnehmeröffnung 2 a und/oder 3 a auf die jeweilige Stellung der Filmspulentransportachse
wird die Kassette in die Kamera 6 eingelegt. Die Kassette 1 wird in ihren Bohrungen lh von den
Stiften 7 zentriert. Der Film 5 ist dadurch im Bereich der Aussparung Ig in die nicht dargestellte Kamerafilmführung
gelangt. Das Schließen der Kamerafilmführung kann unmittelbar von Hand oder durch den
Kameradeckel 8 erfolgen. Die Filmspulen 2 und 3 werden bis zu diesem Zeitpunkt noch von der Blattfeder
4 bzw. den Warzen 4 a gehalten. Mit dem Schließen der Kamera 6 mit dem Deckel 8 wird von
der Kante 8 a der Knick 4& der Blattfeder 4 eingedrückt. Die beiden bügeiförmigen Enden 4 c und 4d
der Blattfeder 4 weichen in die Ausnehmung Sb im Kameradeckel 8 und 6 a in der Kamera 6 aus und
geben dadurch die Filmspulen 2 und 3 frei. Nachdem die Filmspulen 2 und/oder 3 von der Transportachse
bzw. Transportachsen und eventuell der Film 5 vom Greifer oder einem anderen Transportmittel festgelegt
sind, ist ein Aufschnurren der Filmrollen nicht möglieh. Mit dem öffnen des Kameradeckels 8 wird die
Sperre sofort wieder durch die Rückkehr der Blattfeder 4 in ihre Ausgangslage wirksam.
Claims (9)
1. Kassette zur Aufnahme zweier Spulen, insbesondere für Schmalfilm, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Kassettenhälften (1 α und 1 b) durch federnde Mittel zusammengehalten werden, welche
gleichzeitig direkt oder indirekt auf die Spulen (2, 3) zur Verhinderung des Aufschnurrens der
Filmrollen einwirken, und deren Wirkung erst mit dem Schließen des Kameradeckels (8) aufgehoben
wird.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Mittel in Form einer
annähernd U-f örmigen Blattfeder (4) ausgebildet ist.
3. Kassette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagestellen (4 a) der Blattfeder
(4), welche durch Ausnehmungen (Ii) der Kassettenhälften auf die Spulen einwirken, mit
einem Material versehen sind, dessen Reibung ein Aufschnurren der Filmrollen auch unter ungünstigen
Bedingungen sicher verhindern.
4. Kassette nach Anspruch 1 bis 3 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß Aussparungen
(1/e) in den beiden Kassettenhälften das Erfassen und Verdrehen der eingelegten Spulen
(2, 3) gestatten.
5. Kassette nach Anspruch 1 bis 4 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig
der Kassettenaussparung (Ig-) für die Kamerafilmführung
Zentrierbohrungen (lh) angeordnet sind.
6. Kassette nach Anspruch 1 bis 5 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierbohrungen
(lh) zum leichteren Einführen in die kameraseitigen Zentrierstifte (7) konisch ausgebildet
sind.
7. Kassette nach Anspruch 1 bis 6 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kassettenhälften als zusätzliche Sicherung gegen unerwünschtes Öffnen durch gegenseitige Rasten
(1 e, 1 f) aneinandergehalten werden.
8. Kassette nach Anspruch 1 bis 7 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Ausbildung der Anschlußflächen (1/ und Im) der
beiden Kassettenhälften (1 a, 1 b) mit Erhöhungen
und Vertiefungen, die ineinandergreifen, ein lichtdichter Kassettenverschluß erzielt wird.
9. Kassette nach Anspruch 1 bis 7 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtdichte
Kassettenverschluß durch eine Überlappung der beiden Kassettenhälften erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 0O9 52S/103 5.OT
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37919A DE1082799B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Filmspulenkassette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37919A DE1082799B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Filmspulenkassette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082799B true DE1082799B (de) | 1960-06-02 |
Family
ID=7221192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK37919A Pending DE1082799B (de) | 1959-06-06 | 1959-06-06 | Filmspulenkassette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082799B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138313B (de) * | 1961-04-28 | 1962-10-18 | Leitz Ernst Gmbh | Filmandrueckvorrichtung in Laufbildkameras |
| DE1284838B (de) * | 1965-06-24 | 1968-12-05 | Paillard Sa | Filmkassette fuer Laufbildwerfer |
-
1959
- 1959-06-06 DE DEK37919A patent/DE1082799B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138313B (de) * | 1961-04-28 | 1962-10-18 | Leitz Ernst Gmbh | Filmandrueckvorrichtung in Laufbildkameras |
| DE1284838B (de) * | 1965-06-24 | 1968-12-05 | Paillard Sa | Filmkassette fuer Laufbildwerfer |
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