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DE1082529B - Selbstklebeband-Abroller mit Trennmesser - Google Patents

Selbstklebeband-Abroller mit Trennmesser

Info

Publication number
DE1082529B
DE1082529B DEK35959A DEK0035959A DE1082529B DE 1082529 B DE1082529 B DE 1082529B DE K35959 A DEK35959 A DE K35959A DE K0035959 A DEK0035959 A DE K0035959A DE 1082529 B DE1082529 B DE 1082529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive tape
yoke
edge
knife
dispenser according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK35959A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Hahn
Claus Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLAUS KOENIG GmbH
Original Assignee
CLAUS KOENIG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLAUS KOENIG GmbH filed Critical CLAUS KOENIG GmbH
Priority to DEK35959A priority Critical patent/DE1082529B/de
Publication of DE1082529B publication Critical patent/DE1082529B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/002Hand-held or table apparatus
    • B65H35/0026Hand-held or table apparatus for delivering pressure-sensitive adhesive tape

Landscapes

  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

  • Selbstklebeband -Abroller mit Trennmesser Die Erfindung bezieht sich auf einen Selbstklebeband-Abroller mit Trennmesser für Klebebänder mit einseitigem Klebstoffauftrag. Bei solchen Selbstklebebändern (mit druckempfindlichem Kaltklebstoff, insbesondere auf der Grundlage von Kautschuk) empfindet man es bei der Verarbeitung oder beim Gebrauch der mit dem Selbstklebeband verschlossenen oder sonstwie versehenen Gegenstände (z. B. Packungen) im allgemeinen als lästig, mit dem Klebstoff in Berührung zu kommen. Wie bekannt, kann man dadurch Abhilfe schaffen, daß man den jeweiligen Selbstklebebandabschnitt mit einer beiderseitig klebstofffreien Anfaßlasche versieht, z. B. dadurch, daß man - mehr oder weniger behelfsmäßig - das eine Ende des abgetrennten Selbstklebebandabschnittes in Richtung auf den Klebstoffauftrag umlegt und so eine bei der seitig klehstofffreie Anfaßlasche bildet, ein Klebeband mit einseitigem Klebstoffauftrag vorausgesetzt. Hierzu ist jedoch, wie ersichtlich, ein zweiter Arbeitsgang notwendig. Zudem kann hierbei der Benutzer oft nicht vermeiden, daß er am umzulegenden Ende des Selbstklebebandabschnittes in Berührung mit dem Klebstoffauftrag kommt.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Selbstklebeband-Abroller solcher Bauart, daß mit dem Abtrennen des gewünschten Selbstklebebandabschnittes zwangläufig und praktisch selbsttätig die Anfaßlasche gebildet wird.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß gemäß der Erfindung das Trennmesser mit seiner Schneide am Rand der Bewegungsbahn des Klebebandes und parallel zu ihr steht und dem Trennmesser - ihm benachbart -ein quer zur genannten Bewegungsbahn verlaufendes Joch vorgeschaltet ist, so daß das unter dem Joch hindurch, mit der Klebstoffseite ihm zugewandt, abgezogene und von ihm - im weiteren Verlauf - am Ausweichen gehinderte Klebeband durch Umschlagen in die Querrichtung an das Trennmesser anzulegen ist, womit sich jeweils eine dreieckige, beiderseitig klebstofffreie Anfaßlasche bildet. Diese Lösung läßt sich, wie unten noch gezeigt ist, nach verschiedenen Richtungen hin abwandeln und weiterbilden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele; es zeigt Fig. 1 eine Darstellung zur Erläuterung des Grundgedankens, Fig. 2 eine entsprechende Darstellung, jedoch nach dem Abtrennen des abgezogenen Klebebandabschnittes, Fig. 3 ein im einzelnen durchgebildetes Ausführungsbeispiel, und zwar in Gestalt eines Tisch- oder Wandgerätes, Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel, das sich durch die Anordnung des Trennmessers von dem nach Fig. 3 unterscheidet, Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel, das gegenüber dem nach Fig. 3 eine andere Ausbildung des Joches zeigt, Fig. 6 in Seitenansicht, teils bei weggenommenem Deckel, ein Ausführungsbeispiel eines Handabrollers, Fig. 7 eine Draufsicht auf den Abroller nach Fig. 6, Fig. 8 in Einzeldarstellung das Trennmesser der Ausführung nach Fig. 6 und 7, Fig. 9 eine Abwandlung hinsichtlich der Ausbildung des Joches, Fig. 10 eine Weiterbildung der Ausführung nach Fig. 9, Fig. 11 eine weitere Abwandlung hinsichtlich der Ausbildung des Joches, Fig. 12 in Vorderansicht eine Ausführung mit einem zu beiden Randzonen des Klebebandes einstellbaren Joch, Fig. 13 eine Draufsicht auf die Ausführung nach Fig. 12, Fig. 14 einer Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Fig. 13, Fig. 15 ein Ausführungsbeispiel mit einem vor dem Joch angebrachten beweglichen Messer, Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig. 15.
  • In Fig. 1 und 2 ist 1 ein Selbstklebeband, seine klebstofffreie Seite ist mit 1 a und seine Klebstoffseite (schraffiert dargestellt) mit 1 b bezeichnet. Das Trennmesser 2 steht mit seiner Schneide am Rand der Bewegungsbahn des Klebebandes 1, und zwar parallel zu ihr, wie dies Fig. 1 und 2 zeigen. Dem Trennmesser 2 ist - ihm benachbart - ein quer zur genannten Bewegungsbahn verlaufendes Joch 3 zugeordnet, in Fig. 1 und 2 durch eine starke gestrichelte Linie angedeutet Das Klebeband 1 werde, mit der Klebstoffseite 1 b - bezogen auf die Darstellung -oben, unter dem Joch 3 hindurch, ohne es normalerweise zu berühren, in Richtung R von einer nicht dargestellten Rolle od. dgl. abgezogen. Ist die gewünschte Länge erreicht, d. h. unter dem Joch 3 hindurch vorgezogen, so muß man das Klebeband 1, um es an das Messer 2 anzulegen, in die Querrichtung zur AbziehrichtungR umschlagen, wie das die Fig. 1 und im weiteren Verlauf die Fig. 2 zeigen. An der dreieckigen Überdeckungsstelle 1 c (vgl. Fig. 2) werden die mit ihren Klebstoffseiten aufeinandertreffenden Klebebandzonen unter der Wirkung des Zuges, der üblicherweise auf das Klebeband zum Abtrennen am Messer 2 auszuüben ist, zusammengedrückt und so miteinander verbunden. Gleichzeitig wird am Messer 2 der über dasselbe hinausgehende Klebebandabschnitt abge trennt. Mit dem Abtrennen des gewünschten Klebebandabschnittes wird somit auf einfachste Weise zugleich eine dreieckige, auf den Außenseiten klebstofffreie Anfaßlasche gebildet. In Fig. 2 ist diese neue Anfaßlasche mit 1 c, die vorher gebildete mit 1 c' bezeichnet. Für den nächsten Abroll- und Abtrennvorgang faßt also der Benutzer das Klebeband 1 an der Anfaßlaschelc an.
  • Beim Umschlagen des vorgezogenen Klebebandabschnittes in die Querrichtung sichert das Joch 3 gegen ein Ausweichen des Klebebandes 1 nach oben und - bei entsprechender Ausbildung - auch gegen ein seitliches, zur Bewegungsrichtung R gegenläufiges Verlaufen der Überdeckungsstelle (in Fig. 2 bei 1 c).
  • Sind diese Erscheinungen wegen der sonstigen Ausbildung des Abrollers nicht zu befürchten, so kann naturgemäß das Joch 3 fortfallen, seine Aufgabe wird vielmehr dann durch sonstige Elemente des Abrollers, die alsdann - der Wirkungsweise nach - das Joch darstellen, erfüllt bzw. mit erfüllt.
  • Von dem Grundgedanken, der an Hand der Fig. 1 und 2 erläutert ist, machen die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele Gebrauch.
  • Der Abroller nach Fig. 3 ist als Tisch- oder Wandgerät gedacht. Der Grundkörper 10 besitzt eine Vertiefung oder Kammer zur Aufnahme der Klebebandrolle 11. Diese ist mit ihrem aus Pappe od. dgl. bestehenden Spulenring 12 auf den leicht konischen und mit Außenrippen versehenen nabenförmigen Aufnahmekörper 13 aufgeschoben, der seinerseits auf einer in Fig. 3 nicht sichtbaren Achse sitzt. Diese hat ihre Lager am Ende der Nuten 14, die sich auf den Innenseiten der Vertiefung oder Aufnahmekammer des Grundkörpers 10 befinden. Die Achse hält sich demgemäß durch ihr Eigengewicht und das Gewicht der von ihr getragenen Teile 13, 12, 11 in ihren Lagern, kann aber zum Auswechseln der Klebebandrolle 11 ohne weiteres aus ihren Lagern über die Nuten 14 herausgehoben werden, wie das an sich bekannt ist.
  • Am anderen Ende ist am Grundkörper 10 ein Tisch 15 gebildet. über ihn greift das Joch 16, zwischen sich und dem Tisch 15 für das Klebeband 1 einen Durchtrittsspalt von nur geringer Höhe Iassend. Im Profil ist das Joch vorzugsweise keilförmig, seine Stirnwand steht senkrecht zum Tisch 15. Das frei iiber den Tisch 15 vorkragende Joch 16 ist am einen Ende abgewinkelt und hier mit dem Tlschioörper 15 bzw. dem Grundkörper 10 verbunden bzw. an diese Elemente angeformt.
  • Das Trenumesser 17 ist von oben in den Tisch 15 eingelassen und vorzugsweise lösbar an ihn gehalten, z. B. durch einen abgevinkelt Ansatz und Schrauben. Die Oberfläche des Messers 17 liegt mit der anschließenden Oberfläche des Tisches d5 in einer Ebene.
  • Die Schneide t7a des Trennmessers steht - entsprechend der durch die Fig 1 und 2 erläuterten neuen Lösung - am Rand der Bewegungsbahn des Klebebandes 1, und zwar parallel zu ihr. Diese Bewegungsbahn ist die Bahn, in der das Klebeband 1 beim Abziehen durch den Spalt zwischen dem Tisch 15 und dem Joch 16 hindurchtritt. Der Deutlichkeit halber ist in Fig. 3 zwischen der Schneide 17a des Messers 17 und dem benachbarten Rand des Klebebandes 1 ein zeichnerischer Abstand gelassen. In Wirklichkeit kann die Schneide ganz nahe am Klebebandrand liegen, so daß der Schnitt noch gerade durchgeführt werden kann (vgl. hierzu Fig. 1 und 2).
  • Die Schneide steht naturgemäß etwas über die zu ihr parallele Kante des Tisches 15 über. In Fig. 3 ist als Trennmesser ein Einstichmesser 17 mit gezahnter Schneide 17 a dargestellt, wie es vielfach bei Klebeband-Abrollern benutzt wird.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung nach Fig. 3 ergibt sich bereits aus den Erläuterungen zu den Fig. i und 2. Die Klebebandrolle 11 wird so eingesetzt, daß die Klebstoffseite des abrollenden Klebebandes 1 nach oben, d. h. gegen das Joch 16, weist. Ist der ge wünschte Klebebandabschnitt mit Hilfe der Anlaß lasche 1 c' zwischen dem Joch 16 und dem Tisch 15 vorgezogen, so wird dieser Abschnitt in die Querrichtung umgeschlagen. Er findet hierbei mit seinem einen Rand an der steilen Stirnfläche des Joches 16 eine gewisse Führung. Das Joch 16 verhindert aber vor allem, daß an der überdeckungsstelle 1 c ein »Verlaufen« auf die Rolle 11 hin eintritt. Nach dem Umschlagen wird der Klebebandabschnitt am Messer 17 in üblicher Weise abgetrennt. Das Abziehen, Umschlagen und Abtrennen des gewünschten Klebebandabschnittes kann man in einem Zuge, gleichsam in einem Arbeitsgang, vornehmen. Es ist hierbei das Klebeband 1 an der Anfaßiaschelc' (»Anfaßzipfel«) ständig gefaßt, z. B. zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand des Benutzers. Mit dem Abtrennvorgang hat sich bei 1 c als neuer Klebebandanfang wieder eine beiderseitig klebstofffreie Anfaßlasche gebildet.
  • Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der nach Fig. 3 nur dadurch, daß das hier mit 17' bezeichnete Trennmesser in lotrechter Stellung seitlich an den Tisch 15 angesetzt ist. Die Schneide 17a' hat wieder die gleiche Lage, wie sie oben näher bestimmt wurde.
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführung, bei der das Joch durch eine frei tragend gelagerte Walze 26 gebildet ist, die zwischen sich und dem Tisch 15 wieder einen Durchtrittsspalt für das Klebeband 1 frei läßt. Im übrigen stimmt dieses Ausführungsbeispiel mit dem nach Fig. 3 überein; für die einander entsprechenden Teile sind die gleichen Bezugszeichen verwendet.
  • Die als Joch benutzte Walze 26 wird, da sie mit der Klebstoffseite in Berührung kommen kann, verzugsweise gerändelt, z. B. nach einem Waffelmuster, damit zwischen ihr und dem Klebeband 1 keine flächenhafte Berührung, sondern nur eine Berührung in Punkten oder Kuppen erfolgt. Man kann von diesem Gedanken sinngemäß auch bei dem Joch 16 der Fig. 3 und 4, obgleich seine Unterkante nur eine linienförmige Berührung ergibt, Gebrauch machen. Hierzu wird diese Kante nicht geradlinig ausgeführt, sondern z. B. nach einer Wellenlinie, so daß die untere Jochkante das Klebeband in der Querrichtung desselben nur in einer Anzahl von Punkten oder Kuppen berühren kann.
  • Fig. 6 bis 8 veranschaulichen einen sogenannten Handabmiler. Der Grundkörper39 ist nach Art einer Flachdose gestaltet, er besitzt einen Lagerzapfen 31 zum Aufnehmen der Klebebandrolle 11. Ist diese eingesetzt, wird die Dose durch einen abnehmbaren Deckel 32 geschlossen. An der schnabelförmig vorgezogenen Austrittsstelle für das Klebeband ist ein Tisch 33 und ein Joch 34 gebildet. Zwischen diesen befindet sich der Austrittsschlitz. Für die Höhe dieses Schlitzes und für die Ausbildung des Joches 34 gilt das oben Gesagte. Der Tisch 33 trägt das Trennmesser 35. Es umgreift an den zur Schneide 35a senkrechten Seiten die Tischplatte und hält sich - vorzugsweise - durch eigene Federwirkung, so daß man es leicht in die gewünschte Lage bringen und justieren, ferner auch leicht auswechseln kann.
  • Wie Fig. 7 zeigt, hat die Schneide 35 « wieder jene besondere Lage, die sich aus den obigen Erläuterungen ergibt, Dementsprechend ist die Wirkungs- und Benutzungsweise die gleiche wie bei den übrigen Ausführungen. Da es sich um einen Handabroller handelt, wird man ihn zur Benutzung in der Regel in die linke Hand nehmen und mit der rechten Hand den gewünschten Klebebandabschnitt - unter Benutzung der Anfaßlaschelc' - durch den Schlitz abziehen, ihn dann in die Querrichtung umschlagen und an der Schneide 35 a abtrennen.
  • Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist als Trennmesser 17; 17'; 35 ein Einstichmesser mit gezahnter Schneide verwendet. Statt dessen können auch Messer anderer Art benutzt werden, insbesondere solche, die statt der gezackten Trennlinie eine gerade Trennlinie ergeben, sei es infolge der Verwendung einer geraden Schneide oder wegen der sonstigen Anordnung und/oder des etwaigen Antriebes (z. B. hin und hergehende Messer mit geradliniger oder gezahnter oder gewellter Schneide).
  • Der neue Abroller kann ohne weiteres für verschieden breite Selbstklebebänder verwendet werden.
  • Man hat - bezogen auf die zeichnerische Darstellung und gesehen in Richtung auf die steile Stirnfläche des Joches 16 bzw. 34 - lediglich darauf zu achten, daß die Klebebandrolle 11 auf der rechten Seite die Endlage einnimmt und somit das durch den Spalt zwischen Tisch und Joch hindurchgezogene Klebeband 1 mit seinem rechten Rand in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schneide des Trennmessers steht, Wird das Gerät nach Fig. 3, 4 oder 5 als Tischgerat benutzt, so wird ein Rechtshänder das Klebeband 1 an der Anfaßlasehels' zwischen Zeigefinger und Daumen, dieser auf der Unterseite, erfassen, den gewünschten Klebebandabschnitt vorziehen und ihn dann in die Querrichtung umschlagen, womit der Daumen nach oben und der Zeigefinger nach unten gelangt. Für einen Linkshänder mag es bequemer sein, das Klebeband - bezogen auf F-ig, 3 und in Blickrichtung auf die Stirnfläche des Joches 16 - nicht nach rechts, wie in der Zeichnung dargestellt, sondern nach links in die Querrichtung umzuschlagen. Es ergäbe sich alsdann eine spiegelbildliche Anordnung des Messers 17 bzw. seiner Schneide 17a und der Halterung des Joches 16. Will man die genannten Unterschiede der bequemsten Benutzangsxveise berücksichtigen, so kann man den Abroller hinsichtlich der vorerwähnten Teile spiegelbildlich verstellbar einrichten und/eder auswechselbare Schneidiröpfe mit Joch bereithalten, und zwar in zwei zueillander spiegelbildlichen Typen. Es ist auch möglich, den gesamten Abroller in zwei Typen herzustellen, den einen für Rechtshänder und den anderen für Linkshänder, Die Amsfiihrung nach Fig. 9 unterscheidet sich von der nach Fig. 3 durch die Gestalt des Joches 40. Dieses ist nur auf der linken Seite mit der nach unten gezogenen Unterkante 40« wirksam. Im ZBereich 40 b tritt das Joch 40 praktisch nicht in Wirksamkeit. Das Messer 41 mit der Schneide 41 « entspricht dem Messer 12 der Fig. 3. Vergleicht man mit Fig, 9 die Darstellungen nach den Fig, 1 bis d, so sieht man, daß der abgezogene Klebebandabschuitt beim Umschlagen in die Querrichtung nach rechts vom Joch nur am linken Rand gehalten zu werden braucht (bzw. am rechten Rand, falls das Klebeband in die Querrichtung nach links umgeschlagen wird).
  • Diesen Umstand berücksichtigt die Ausführung nach Fig. 9, sie ergibt den weiteren Vorteil, daß das Joch 40 mit dem Klebeband nur auf einem kleinen Teil seiner Breite in Berührung kommen kann.
  • Will man, wie an sich bekannt, den Abroller so einrichten, daß er fur verschieden breite Klebebänder verwendbar ist, so ist es bei der Bauweise nach Fig. 9 möglich, daß das seitlich am Tragarm 40c des Joches 40 geführte Klebeband nicht mehr in den Bereich der Jochkante40a hineinragt. Man kann dennoch von der durch Fig. 9 veranschaulichten Bauweise Gebrauch machen, wenn das Joch verschiebbar eingerichtet wird.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 10 ist zu diesem Zweck das Joch 50, dessen wirksame Kante mit 50a bezeichnet ist, an einem Bett 51 « des Tragarmes 51 und an einer Feststellschraube 52 geführt, die mit ihrem Bolzen durch einen Schlitz 50 b des Joches 50 in ein Gewindeloch des Tragarmes 51 eingreift. Das Joch 50 trägt vorzugsweise eine Skala 50 c, die mit einer Mafloe 51 b des Tragarmes 51 zusammenarbeitet.
  • Die Skala 50 c kann nach Bandbreiten der in Betracht kommenden Klebebänder geteilt und beziffert sein, Das Joch 50 wird nach der Skala oder nach dem Augenschein auf die jeweilige Klebebandbreite eingestellt und in seinerLage durch Andrehen der Schraube 52 gesichert. Das Messer 53 mit der Schneide 53« kann wieder dem Messer 17 der Ausführung nach Fig. 3 entsprechen.
  • Durch Fig, 11 wird veranschaulicht, daß - gesehen in Stirnansicht auf den Tisch 15 (vgl. auch Fig. 3 und 5) - der Tragarm des Joches auch auf der linken Seite angebracht, ferner, daß das Joch im ganzen kürzer sein kann. In Fig. 11 ist das Joch mit 60, der links angebrachteTragarm mit 61, das Messer mit 62, seine Schneide mit 62a bezeichnet. Wie man sieht, erstreckt sich das Joch6 nur über einen Teil der Breite des Tisches 15, es hält das unter dem Joch vorgezogene Klebeband heim Umschlagen in die Querrichtung nach rechts nur am linken Rand. Da Fig. 11 auch zeigen will, daß der Tragarm des Joches links angebracht werden kann, ist durch gestrichelte Linien angedeutet, daß insoweit das Joch 60 sich auch - entsprechend den Ausführungen nach Fig, 3 und 4 - über die ganze Tischbreite erstrecken kann.
  • Wie schon erläutert ist, kann es angebracht sein, z. B zur Benutzung für Linkshänder, die Messerschneide auf der linken Seite anzubringen. Nun soll -in der Regel ein Abroller allgemein verwendbar sein.
  • Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel, das zugleich von dem durch Fig, 10 erläuterten Gedanlsen Gebrauch macht, ist in Fig. 12 bis 14 gezeigt.
  • Der wieder mit 15 bezeichnete Tisch trägt ein Messer 70, das auf beiden Seiten und auf der Stirnseite je eine Sekeidea nämlich 70o, 70b und 70c, aufweist.
  • Das Messer 7D kann durch zwei versenkte Schrauben 71 (Fig. 13) mit dem Tisch 15 verbunden sein. Die Messeranordnung mit drei Schneiden gestattet es, entsprechend den obigen Ausführungen eine Anfaßlasche zu bilden, indem wahlweise der vorgezogene Klebetandabsehnitt in die Querrichtung nach rechts -umgeschlagen und die Messerschneide 70 « benutzt oder in die Querrichtung nach links umgeschlagen und die Messerschneide 70 b benutzt wird. Schließlich kann der Abroller aber auch in der bisher üblichen Weise - ohne Bildung einer Anfaßlasche - verwendet werden, wozu der abgezogene Klebebandabschuitt an der Schneide 70c abgetrennt wird.
  • Das Joch 72 besitzt zwei schmale Wirkkanten 72 a und 72 b. An seiner Oberseite ist das Joch 72 an einer Schiene 73 « des an den Tisch 15 angesetzten oder angeformten Haltearms 73 geführt und ferner an dem Bolzen der Feststellschraube 74, die durch einen Schlitz 72 c des Joches 72 in ein Gewindeloch des Haltearmes 73 eingreift. Das Joch 72 ist wieder - so wie bei der Ausführung nach Fig. 10 - mit einer Skala72d versehen, der eine Marke73b des Haltearmes 73 zugeordnet ist.
  • Im allgemeinen wird es angebracht sein, das Klebeband 1 am einen Rand zu führen. Dazu kann bei den übrigen Ausführungen der Haltearm des Joches mit benutzt werden. Bei der Ausführung nach Fig. 12 bis 14 ist hierfür ein zum Klebeband einstellbarer Schieber 75 vorgesehen. Er führt sich in einer Quernut 10a des Grundkörpers 10 und wird in seiner jeweiligen Lage durch eine Feststellschraube 76 gehalten, die durch einen Schlitz 75a des Schiebers 75 hindurch in ein Gewindeloch des Grundkörpers 10 eingreift (s. Fig. 14). Zur seitlichen Führung des Klebebandes 1 besitzt der Schieber 76 die alternativ zu benutzenden Führungsarme 76 b und 76 c. Der Darstellung der Fig. 13 und 14 liegt die Annahme zugrunde, daß das Klebeband 1 an der Messerschneide 70 b - nach dem Umschlagen in die Querrichtung nach links - abgetrennt wird. Dementsprechend ist der Schieber 75 so eingestellt, daß der Führungsarm 76 b das Klebeband 1 am linken Rand führt. Entsprechend ist das Joch 72 - abweichend von der in Fig. 12 gezeigten Lage - einzustellen, und zwar so, daß es mit seiner Wirkkante 72 b oder 72a über der rechten Randzone des Klebebandes 1 (s. Fig. 13) steht. Das Joch 72 und der Schieber 75 zur seitlichen Führung des Klebebandes 1 gestatten es, innerhalb der gegebenen Grenzen Klebebänder beliebiger Breite in dem Abroller zu verarbeiten.
  • Fig. 15 und 16 veranschaulichen eine Ausführung, bei der auf der Stirnseite des Joches 80, dessen Haltearm mit 81 bezeichnet ist, ein Messer 82 angebracht ist, das von oben gegen das Klebeband bewegt werden kann. Hierzu ist der Tisch 10 mit einer Nut 10 b versehen, deren eine Kante mit dem Messer 82 nach Art einer Schere zusammenarbeitet.
  • Zur Führung und Halterung des Messers 82 dient eine mit dem Joch 80 und dem Haltearm 81 verschraubte Führungsplatte 83. Sie ist am oberen Ende auf das Joch 80 abgewinkelt und bildet so zugleich eine Führung für die Stange 84a der Bedienungstaste 84, die iiber die Stange 84a mit dem Messer 82 verbunden ist. Die Stange84a führt sich ferner in einer Nische80a des Joches 80. Zwischen der Taste 84 und dem abgewinkelten Teil des Führungsbleches 83 ist auf der Stange 84a eine Rückstellfeder 85 angebracht. Zur Betätigung wird das Messer 82 mit der Bedienungstaste 84 entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 85 nach unten bewegt. Die Ausführung nach Fig. 15 und 16 kann im übrigen einer der oben beschriebenen Ausführungen entsprechen. Beim dargestellten Beispiel ist in Übereinstimmung mit der Ausführung nach Fig. 12 bis 14 an dem Tisch 15 ein Messer 86 angebracht, das dem Messer 70 entspricht und demgemäß an den beiden Seitenkanten und an der Stirnkante je eine Messerschneide 86a, 86 b bzw. 86 c aufweist. Dies bedeutet, daß das dargestellte Ausführungsbeispiel die drei Verwendungsarten gestattet, die der Ausführung nach Fig. 12 bis 14 eigen sind.
  • Darüber hinaus ist eine vierte Verwendungsart gegeben, und zwar durch das Messer 82. Zieht man den gewünschten Klebebandabschnitt unter dem Joch 80 vor und schlägt ihn - nach rechts oder links - in die Querrichtung um, benutzt aber darauf nicht das Messer 86, sondern das Messer 82 zum Abtrennen, so hat der abgetrennte Klebebandabschuitt die Anfaßlasche am Ende. Das ist z. B. in dem Falle erwünscht, daß der klebfähige Anfang eines Klebebandes an eine zu verschließende Packung angelegt und dann das Klebeband ganz um die zu verschließende Fuge oder Zone herumgelegt (vorzugsweise mit einer Uberlappung) und nunmehr bzw. gegen Ende dieses Vorganges der Klebebandabschnitt erst - unter Bildung einer Anfaßlasche - abgetrennt wird. Für derartige und ähnliche Zwecke ist ein Gerät gemäß den Fig. 15 und 16 - gegebenenfalls unter Fortlassung des Messers 86 - gut geeignet. Der jeweils vorgezogene Klebebandabschnitt wird mit der durch den Abschnitt schon teilweise oder ganz verschlossenen Packung in die Querrichtung umgeschlagen und dann durch das Messer 82 abgetrennt. Das Messer 82 kann eine Druckplatte von der Flächengestalt der Anfaßlasche tragen, die gegebenenfalls elastisch nachgiebig, bei dem Trennvorgang auf die sich bildende Anfaßlasche stößt und so die sich hier berührenden Klebebandzonen gut aneinanderdrückt.
  • PATENTANSPROCKE: 1. Selbstklebeband-Abroller mit Trennmesser für Klebebänder mit einseitigem Klebstoffauftrag, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (17; 17'; 35; 41; 53; 62; 70; 86) mit seiner Schneide (17a; 17a'; 35a; 41«; 53a; 62e; 70a; 70b; 86a; 86 b) am Rande der Bewegungsbahn des Klebebandes (1) und parallel zu ihr steht und dem Trennmesser - ihm benachbart - ein quer zur genannten Bewegungsbahn verlaufendes Joch (16; 26; 34; 40; 50; 60; 72; 80) vorgeschaltet ist, so daß das unter dem Joch hindurch, mit der Klebstoffseite ihm zugewandt, abgezogene und von ihm - im weiteren Verlauf - am Ausweichen gehinderte Klebeband durch Umschlagen in die ouerrichtung an das Trennmesser anzulegen ist, womit sich jeweils eine dreieckige, beiderseitig klebstofffreie Anfaßlasche (1 c' bzw. 1 c) bildet.

Claims (1)

  1. 2. Abroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (16) im Profil keilförmig ist, mit der Keilspitze zum Klebeband hin, und auf der Austrittsseite eine steile Stirnfläche aufweist (Fig. 3).
    3. Abroller nach=Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch durch eine drehbar gelagerte Walze (26) gebildet ist (Fig. 5).
    4. Abroller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieWirkkante (40a; 50a; 72a; 72b) des Joches sich nur über einen Teil der Klebebandbreite erstreckt (Fig. 9 bis 14).
    5. Abroller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (50; 72) mit seiner Wirkkante (50a; 72a und 72 b) zum Klebeband in dessen Querrichtung einstellbar ist, vorzugsweise nach einer Skala mit Einstellmarke (50c, 51 b; 72d, 73b).
    6. Abroller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter dem Joch (16; 26; 34; 40; 50; 60; 72; 80) ein Tisch (15; 33) unter Belassung eines Durchtrittsspaltes für das Klebeband (1) befindet und der Tisch das Trennmesser (17; 17'; 35; 41; 53; 62; 70; 86) trägt.
    7. Abroller nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (17; 35) in den Tisch eingelassen bzw. auf ihn, seine Platte an zwei gegenüberliegenden Seiten umgreifend und sich - vorzugsweise - durch eigene Federwirkung haltend, aufgeschoben ist (Fig. 6 bis 8).
    8. Abroller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (70; 86) zu beiden Seiten der Klebebandbahn je eine Schneide (70« bzw. 70b; 86a bzw.
    86 b) aufweist, so daß der Klebebandabschnitt wahlweise nach rechts oder links in die Querrichtung umgeschlagen und an der zugehörigen Schneide abgetrennt werden kann (Fig. 12 bis 16).
    9. Abroller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das - quer zur Klebebandbahn einstellbare - Joch (72) zwei Wirkkanten (72a und 72 b) aufweist, zur wahlweisen Einstellung auf die linke oder rechte Randzone des Klebebandes (Fig. 12 bis 14).
    10. Abroller nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Klebebandbahn einstellbarer Bandführer (75) vorgesehen ist, vorzugsweise mit zwei Führungsarmen (75 b und 75c) zur wahlweisen Einstellung auf den linken oder rechten Rand des Klebebandes (Fig. 12 bis 14).
    11. Abroller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine quer zur Abziehrichtung des Klebebandes verlaufende und die Stirnkante des Tisches überragende Messerschneide (70c; 86c) vorgesehen ist, die gestattet, den Abroller in bekannter Weise zu benutzen, zum Abtrennen von Klebebandabschnitten mit senkrecht zur Längsrichtung verlaufender Trennkante (Fig. 12 bis 16).
    12. Abroller nach einem dervorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß - an Steile des mit seiner Schneide parallel zum Klebebandrand stehenden Trennmessers oder zusätzlich zu diesem - in der Abziehrichtung des Klebebandes unmittelbar hinter dem Joch (80), vorzugsweise an seiner Stirnfläche, ein Messer (82) vorgesehen ist, das gestattet, den in die Querrichtung umgeschlagenen Klebebandabschnitt hinter der hierbei gebildeten Anfaßlasche abzutrennen (Fig. 15 und 16).
    13. Abroller nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Messer (82) am Joch (80) - vorzugsweise elastisch nachgiebig - eine Druckplatte verbunden oder gekuppelt ist, welche bei Betätigung des Messers (82) die nach dem Umschlagen sich überdeckenden Klebebandzonen zur Anfaßlasche auf dem zugeordneten Tisch (15, 86) zusammendrückt (vgl. Fig. 15 und 16).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1189779B (de) 1962-03-10 1965-03-25 Werner Fleischhauer Vorrichtung zum Binden von Blumen oder Pflanzen
WO1988003120A1 (en) * 1986-03-18 1988-05-05 Henrique De Abreu Lima Translation dispenser

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DE1189779B (de) 1962-03-10 1965-03-25 Werner Fleischhauer Vorrichtung zum Binden von Blumen oder Pflanzen
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