[go: up one dir, main page]

DE1082558B - Einrichtung zur verhaeltnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtoetenden Gasen zu stroemendem Wasser - Google Patents

Einrichtung zur verhaeltnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtoetenden Gasen zu stroemendem Wasser

Info

Publication number
DE1082558B
DE1082558B DEA15490A DEA0015490A DE1082558B DE 1082558 B DE1082558 B DE 1082558B DE A15490 A DEA15490 A DE A15490A DE A0015490 A DEA0015490 A DE A0015490A DE 1082558 B DE1082558 B DE 1082558B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gas
water
metering
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA15490A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Beat Fehlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRUNDWASSERBAUTEN AG F
Original Assignee
GRUNDWASSERBAUTEN AG F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRUNDWASSERBAUTEN AG F filed Critical GRUNDWASSERBAUTEN AG F
Publication of DE1082558B publication Critical patent/DE1082558B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/76Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with halogens or compounds of halogens

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur verhältnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtötenden Gasen zu strömendem Wasser Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur verhältnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtötenden Gasen zu strömendem Wasser.
  • Es gibt Einrichtungen zu vorliegendem Zweck, bei denen Membranpumpen das Gas direkt in eine Leitung stoßen. Die Hübe oder Stöße dieser Pumpen ermöglichen nicht eine feine Dosierung des Gases.
  • Bei anderen bekannten Vorrichtungen wird ein von dem zu desinfizierenden Wasser durchflossener Raum abwechselnd mit Wasser und Gas gefüllt und entleert, wobei einmal das Wasser zum Einströmen des Gases aus dem Raum abgelassen und zum anderen dazu benutzt wird, beim Durchfließen des Raumes das in ihm enthaltene Gas mitzunehmen und in die Wasserleitung zu bringen. Dazu wird ein Vierweghahn benutzt, dessen Küken durch eine entsprechend der durchfließenden Wassermenge umlaufende Turbine oder ein Kippgefäß gedreht wird. Die mechanischen Antriebsmittel komplizieren die Einrichtung, und das Fehlen eines Expansionsraumes ermöglicht ebenfalls keine feine Gasdosierung.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung trachtet danach, dem Wasser große Gasmengen zuzuführen, indem z. B. Chlorgas einer Kammer zugeführt wird, die auch Wasser enthält. Das über dem Wasser befindliche und von diesem nicht getrennte Gas wird von einem Injektor abgesaugt und dem Wasser in der Kammer zugeführt. Ein Teil des Gases wird in diesem Wasser gelöst, der Rest geht zurück in den Gasraum über .dem Wasser. Daher ist eine genaue Bemessung des dem Wasser beigemischten Gases ausgeschlossen, weil man nicht weiß, wieviel ungelöstes Gas zurückströmt. Zur genauen Zufuhr kleinster Gasmengen ist daher auch diese Vorrichtung nicht geeignet.
  • Es gibt auch schon Einrichtungen mit einer Gasexpansionskammer und in der Gaszuleitung angeordnetem Gasdosierventil, dessen Innenraum in freier Verbindung mit der Expansionskammer steht, und mit einem abschlußlosen Auslaß zu einer Mischvorrichtung für das Gas und Wasser sowie mit einer Vorrichtung zur Steuerung des Gasdosierventils durch einen Mengenmesser in der Wasserzufuhrleitung zur Mischvorrichtung. Der Mengenmesser bildet ein Venturirohr, welches durch zwei Leitungen mit einem Zylinder verbunden ist, dessen Kolben durch eine mechanische Übertragungsvorrichtung auf das als Reduzierventil ausgebildete Dosierventil wirkt. Dieses ist dauernd geöffnet, und der nachfolgende Expansionsraum hat für die Dosierung nur- untergeordnete Bedeutung. Diese Anlage ist kompliziert.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung behebt alle diese Nachteile. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des Gasdosierventils aus zwei in Strömungsrichtung aufeinanderfolgenden und starr miteinander verbundenen Ventiltellern besteht, während zugehörige Messersitze von einem zwischen den Tellern liegenden, einen Dosierraum innerhalb des Ventilgehäuses umschließenden Flansch des Ventilgehäuses gebildet werden, und daß die Steuervorrichtung für das Gasdosierventil aus einem intermittierend die Ventilspindel - unter Freigabe des Einlasses zum Dosierraum und gleichzeitigem Verschluß des Auslasses aus diesem - anhebenden Elektromagneten besteht, der mit dem Wassermengenmesser als Impulsgeber durch einen Stromkreis verbunden ist.
  • Eine erfindungsgemäße Abänderung der Einrichtung besteht darin, daß der Ventilkörper aus nur einem Ventilteller besteht, daß in den zugehörigen Messersitz die Gaszufuhrleitung mündet, und daß das den Dosierraum umschließende Ventilgehäuse durch eine Membran gasdicht gegen die Ventilsteuer-Vorrichtung einschließlich einer den Ventilteller gegen den Messersitz drückenden Feder abgeschlossen ist.
  • Das erfindungsgemäße Doszerventil arbeitet intermittierend, und die kleinen, durch das Ventil zugeführten Gasmengen können in der Expansionskammer bis zu hohem spezifischem Volumen expandieren. Es sind bei einfachster Bauä.rt äußerst feine Dosierungen möglich.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Achse des Ventils der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Dosierungsventils.
  • Der Speicherbehälter 1 (Fig. 1 bis 3) ist an das Ej ektorgehäuse 2 angeschweißt und bildet- mit diesem zusammen ein blockförmiges Aggregat. Am Speicherbehälter 1 ist das Messersitzeinlaßventil 3 festgeschraubt. Die Ventilspindel 4 wird auf bekannte, nicht dargestellte Weise durch einen Elektromagneten 5 betätigt, dessen Spule in einem elektrischen Steuerkreis 6 liegt, der vom Wassermesser 7 der Wasserzuflußleitung 8 periodisch geöffnet und geschlossen wird. An der Ventilspindel 4 sind die beiden Ventilteller 9 und 10 befestigt. Zwischen diesen Tellern liegen die Messersitze 11 und 12 des Ventilgehäuses 13. Sie bilden Kanten eines Innenflansches 14 des Gehäuses 13. Der Raum zwischen diesem Innenflansch 14 und der Hülse 15 bildet einen Dosierraum 70 für das pro Ventilhub an den Speicherraum 16 des Behälters 1 abzugebende Gas. Das Ventil 3 steht über den Anschluß 27 mit einer nicht dargestellten Leitung in Verbindung, die zu einem Chlorgasbehälter führt. Vom Raum 16 führt durch die Wandung des Behälters 1 und durch das Gehäuse 2 eine Leitung 17 zum Ringraum 18 des Ejektors 19. Die Leitung 17 ist durch ein Kugelventil 20 selbsttätig verschließbar. Das durch die Leitung 17 in den Ej ektor 19 einströmende Gas tritt nach der Ejektordüse 21 in den Kanal 22 des Ejektors 19, in welchem Kanal sich das Gas mit dem durch die Düse 21 austretenden Wasser vermischt. Das Wasser tritt von der Zuleitung 8 bei 23 in die Vorrichtung ein. Während ein Teil dieses Wassers durch die Düse 21, also den Ejektor 19 strömt, gelangt der andere Teil durch eine Bohrung 24 in den zum Ej ektor 19 parallel liegenden Ejektor 25, der durch den Kanal 26 mit dem Ejektor 19 verbunden ist.
  • Das Verfahren kann zur Desinfektion von Wasser z. B. durch Chlorgas mittels der dargestellten Vorrichtung wie folgt durchgeführt werden: Es soll z. B. nach dem Durchlauf einer bestimmten Wassermenge durch die Leitung 8 jeweils dem Speicherraum 16 eine kleine Chlorgasmenge zugeführt werden, deren Volumen im unexpandierten Zustande ungefähr dem Ringraum zwischen dem Innenflansch 14 und der Hülse 15 entspricht. Zu diesem Zwecke steht der Wassermesser 7 auf nicht dargestellte Weise mit dem Stromkreis 6 so in Verbindung, daß er den Stromkreis jeweils nach der vorgeschriebenen Wassermenge für einen kurzen Moment schließt. Durch die Schließung des Stromkreises 6 wird der Magnet 5 erregt und zieht die Spindel 4 aus der Stellung der Fig. 1 nach oben, bis der Teller 9 am Messersitz 12 anliegt. Der Teller 10 wird dabei vom Messersitz abgehoben, und es kann Gas in den Ringraum zwischen den Teilen 14 und 15 ein-, aber nicht aus diesem nach unten ausströmen. Sobald durch Weiterlaufen des Wassermessers der,. Stromkreis wieder geöffnet wird, geht die Ventilspindel plötzlich in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück, und das Gas im obengenannten Ringraum kann in den Speicherraum 16 eintreten, wo es expandiert. Tatsächlich ist die einströmende Gasmenge um etwas größer als die im Ringraum liegende, da während des Niederganges des Ventiltellers 10 noch etwas Gas von oben in den Ringraum einströmen kann. Da aber der Ventilteller plötzlich niedergeht, ist die nachströmende Gasmenge vernachlässigbar. Es strömt also bei jedem Arbeitsgang des Elektromagneten 5 im wesentlichen die kleine Gasmenge in den Raum 16 ein, die sich vor dem Niedergang der Ventilspindel im Ringraum zwischen den Teilen 14 und 15 befand. Die vom Raum 16 durch die Leitung 17 strömende Gasmenge ist abhängig von der Differenz der Drücke im Raum 16 und im Ejektor 19.
  • Die Speisung des Speicherraumes erfolgt also intermittierend in kleinen Dosen, die von der durch die Leitung 8 strömenden Wassermengen abhängen. Wird diese Wassermenge größer, arbeitet also der Wassermesser rascher, so folgen die einzelnen Ventilhübe rascher aufeinander, die Speisung des Behälters 16 wird somit größer, und der Druck des expandierten Gases im Raume 16 steigt. Dadurch steigt aber auch die Differenz zwischen den Drücken im Behälter 16 und im Ejektor 19, und es strömt somit mehr Gas durch die Leitung 17 in den Ejektor 19. Bei abnehmender Wassermenge tritt die umgekehrte Erscheinung ein. Es erfolgt also auch der Austritt des Gases durch die Leitung 17 dosiert, wobei diese Dosierung von der dosierten Zufuhr des Gases zum Raume 16 abhängt.
  • Da das Gas in kleinen Mengen zum Speicherraum 16 geführt und dort außerdem noch expandiert wird, das spezifische Volumen des Gases im Raume 16 somit sehr groß ist, so ist die Dosierung des Wassers mit Chlorgas im Ejektor 19 sehr fein.
  • Das Chlorgas, das sich im Ejektor 19 bereits mit Wasser vermengt, wird im zweiten Ejektor 25 noch inniger mit dem Wasser vermischt. Nach dem zweiten Ejektor 25 kann das Wasser entweder ziem zu desinfizierenden Hauptwasserstrom zugeführt werden, oder es kann der Hauptwasserstrom selbst durch die Leitung 24 fließen.
  • Zur Erzielung eines möglichst konstanten spez. Gasvolumens im Speicherraum kann man den letzteren in zwei oder mehr miteinander verbundene Einzelräume unterteilen.
  • An Stelle des Ventils gemäß Fig. 1 kann das Dosierventil der Fig. 4 verwendet werden.
  • In Fig. 4 ist in der Wandung des Speicherbehälters 1 das Anschlußstück 28 eingeschraubt, in welchem seinerseits der Träger 29 für den Messerventilsitz 30 festgeschraubt ist. Die Zufuhrleitung 31 für das Gas ist mittels der Überwurfmutter 32 an den Gaszufuhrkanal 33 zum Ventilsitz 30 angeschlossen. Dem Ventil 30, 35 kann, z. B. in der Leitung 31, ein nicht dargestelltes Druckreduzierventil vorgeschaltet sein. Der mit der Messerkante34 des Ventilsitzes30 zusammenarbeitende Ventilteller 35 ist in den Kopf 36 der Ventilspindel 37 eingesetzt. Eine Membran 38 ist zwischen dem Kragen 39 des Anschlußstückes 28 und einer Schulter einer auf letzterem aufgeschraubten Büchse 40 gasdicht festgeklemmt, während eine auf der Spindel 37 sitzende Mutter 41 die Membran 38 gasdicht an den Kopf 36 anpreßt. Der das Ventil 30, 35 aufnehmende Dosierraum 42 ist also nach oben gasdicht abgeschlossen. Die Mutter 41 ist durch einen Federring 43 und durch eine Gegenmutter 44 gegen Drehen gesichert. Eine sich an der Gegenmutter 44 und am Boden einer Büchse 45 abstützende Druckfeder 46 hat das Bestreben, den Ventilteller 35 auf die Messerkante 34 zu drücken, d. h. das Ventil zu schließen. Die Büchse 45 ist unter Zwischenlage einer Abdichtung 46a in die Büchse 40 eingeschraubt. Die Hülse 47 ist auf die Spindel 37 aufgeschraubt und dient der letzteren als Führung längs der Bohrung des Flansches der Büchse 45. Die Spindel 37 ist mittels der Gewindemuffe 48 mit einer Spindel 49 verbunden. Die Muffe 48 dient der Einstellung der Hubhöhe des Ventiltellers 35. Sie ist durch Gegenmuttern 50 und Federringe 51 gegen Drehen gesichert. Eine auf der Büchse 40 abgestützte und durch die auf die Büchse 40 aufgeschraubte Mutter 52 gehaltene Platte 53 trägt Rohre 54, durch welche Schraubenbolzen 55 hindurchtreten, mit deren Hilfe der durch sein Gehäuse 56 angedeutete Elektromagnet befestigt ist. Die Spindel 49 ist mit dem nicht dargestellten Kern des Elektromagneten gekuppelt. Letzterer kann auf gleiche oder andere Weise gesteuert werden als im ersten Beispiel.
  • Der Ventilteller 35 wird durch den Elektromagneten intermittierend in vorgeschriebenem Rhythmus, beispielsweise durch eine Wasseruhr gesteuert und von der Kante 34 abgehoben und durch die Feder 46 wieder aufgesetzt. Dadurch strömt das Gas in dosierten Mengen durch den Kanal 33, das Ventil 30, 35, den Dosierraum 42 und den Durchlaß 57 in den Speicherraum 16, wo es expandiert. Auch hier können kleinste Gasmengen sehr genau dosiert werden.
  • Während in der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3 der Elektromagnet vom zuströmenden Gas bestrichen wird, ist er in Fig. 4 durch die Membran 38 vollkommen gegen Zutritt von Gas geschützt.
  • In beiden Ausführungsformen kann der Kontaktgeber für den Elektromagneten auf bekannte Weise so ausgebildet sein, daß die Kontaktdauer bei jeder Geschwindigkeit des durch den Messer 7 fließenden Wassers gleich groß ist. So kann z. B. eine federbelastete Schleppkupplung zwischen einem vom Wassermesser angetriebenen Rad und einem den Kontakt steuernden Rad vorgesehen sein. Die beiden Räder sind durch eine Feder miteinander verbunden. Zuerst läuft nur das vom Wassermesser angetriebene Rad und spannt .die Feder. Hat die Feder eine bestimmte Spannung erreicht, so bewegt sie das andere Rad, welches den Kontakt steuert. Die Dauer der Kontaktgabe ist somit immer von einer bestimmten bei jeder Geschwindigkeit des Wassers gleichbleibenden Spannung der Feder abhängig.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur verhältnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtötenden Gasen zu strömendem Wasser, bestehend aus einer Gasexpansionskammer mit in der Gaszufuhrleitung angeordnetem Gasdosierventil, dessen Innenraum in freier Verbindung mit der Expansionskammer steht, und mit einem abschlußlosen Auslas zu einer Mischvorrichtung für Gas und Wasser sowie mit einer Vorrichtung zur Steuerung des Gasdosierventils durch einen Mengenmesser in der Wasserleitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des Gasdosierventils (3) aus zwei in Strömungsrichtung aufeinanderfolgenden und starr miteinander verbundenen Ventiltellern (9, 10) besteht, während zugehörige Messersitze (11, 12) von einem zwischen den Tellern liegenden, einen Dosierraum (70) innerhalb des Ventilgehäuses (13) umschließenden Flansch (14) des Ventilgehäuses gebildet werden, und daß die Steuervorrichtung für das Gasdosierventil aus einem intermittierend die Ventilsspindel (4) - unter Freigabe des Einlasses (10, 11) zum Dosierraum und gleichzeitigem Verschluß des Auslasses (9, 12) aus diesem - anhebenden Elektromagneten (5) besteht, der mit dem Wassermengenmesser (7) als Impulsgeber durch einen Stromkreis (6) verbunden ist.
  2. 2. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper aus nur einem Ventilteller (35) besteht, daß in dem zugehörigen Messersitz (30, 34) die Gaszufuhrleitung (31 bis 33) mündet, und daß das den Dosierraum (42) umschließende Ventilgehäuse (39) durch eine Membran (38) gasdicht gegen die Ventilsteuer-Vorrichtung (43 bis 56) einschließlich einer den Ventilteller gegen den Messersitz drückenden Feder (46) abgeschlossen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (20) in der Verbindungsleitung (17) zwischen der Expansionskammer (16) und der Mischvorrichtung (18, 19, 21 bis 26).
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) der Expansionskammer und das Gehäuse (2) der in an sich bekannter Weise einen Strahlapparat oder mehrere (22, 25) aufweisenden Mischvorrichtung zusammen ein blockförmiges Aggregat bilden, in welchem die Verbindungsleitung (17) gegebenenfalls aus Bohrungen in den Gehäusen besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 288 517, 340 276, 627 016, 630 006; schweizerische Patentschrift Nr. 254841; »Vom Wasser«, 17 (1949), S. 183 bis 185.
DEA15490A 1951-04-13 1952-04-03 Einrichtung zur verhaeltnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtoetenden Gasen zu stroemendem Wasser Pending DE1082558B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1082558X 1951-04-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1082558B true DE1082558B (de) 1960-05-25

Family

ID=4556474

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA15490A Pending DE1082558B (de) 1951-04-13 1952-04-03 Einrichtung zur verhaeltnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtoetenden Gasen zu stroemendem Wasser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1082558B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288517C (de) * 1913-05-09
DE340276C (de) * 1919-05-18 1921-09-07 Berlin Anhaltische Maschb Acti Vorrichtung zum Einfuehren von fluessigen oder gasfoermigen Stoffen in eine Druckleitung
DE627016C (de) * 1931-09-15 1936-03-07 Permutit Akt Ges Vorrichtung zum verhaeltnisgleichen Zusetzen von Fluessigkeiten oder Gasen zu einem zu behandelnden Fluessigkeitsstrom mittels einer von einem Wassermesser o. dgl. beeinflussten Pumpe
DE630006C (de) * 1931-05-17 1936-05-18 Georg Ornstein Dr Vorrichtung zur Herstellung von Loesungen von Gasen fuer die Behandlung von Wassei und Abwasser
CH254841A (fr) * 1945-12-08 1948-05-31 Union Francaise Commerciale Et Industrielle Sa Appareil pour le prélèvement périodique d'une petite fraction exactement mesurée d'un fluide à contrôler fabriqué en continu.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288517C (de) * 1913-05-09
DE340276C (de) * 1919-05-18 1921-09-07 Berlin Anhaltische Maschb Acti Vorrichtung zum Einfuehren von fluessigen oder gasfoermigen Stoffen in eine Druckleitung
DE630006C (de) * 1931-05-17 1936-05-18 Georg Ornstein Dr Vorrichtung zur Herstellung von Loesungen von Gasen fuer die Behandlung von Wassei und Abwasser
DE627016C (de) * 1931-09-15 1936-03-07 Permutit Akt Ges Vorrichtung zum verhaeltnisgleichen Zusetzen von Fluessigkeiten oder Gasen zu einem zu behandelnden Fluessigkeitsstrom mittels einer von einem Wassermesser o. dgl. beeinflussten Pumpe
CH254841A (fr) * 1945-12-08 1948-05-31 Union Francaise Commerciale Et Industrielle Sa Appareil pour le prélèvement périodique d'une petite fraction exactement mesurée d'un fluide à contrôler fabriqué en continu.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2123653B2 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Elutionsmittels
DE1931354B2 (de) Verfahren zum Mischen von Gasen und Gasmischgerät für Gase, insbesondere für Atmungs- und medizinische Geräte
DE3902116C1 (en) Device for adding a fluid additive, such as liquid soap or deodorant, to shower water
DE1814695B1 (de) Zapfhahn fuer kohlensaeurehaltige Mischgetraenke
DE2629609A1 (de) Zumischgeraet
DE1082558B (de) Einrichtung zur verhaeltnisgleichen Beimischung von Chlor oder anderen keimtoetenden Gasen zu stroemendem Wasser
DE1933266B2 (de) Verfahren zum Mischen von Druck gasen insbesondere für Atmungs und medizinische Gerate
DE1932141A1 (de) Verfahren zum Mischen von Druckgasen,insbesondere fuer Atmungs- und medizinische Geraete
DE1503825C3 (de) Vorrichtung für Geschirrspülmaschinen zum mengenproportionalen Einbringen von Spülmittel in die unter Druck stehende Waschwasserzuleitung
CH298515A (de) Verfahren und Vorrichtung zur dosierten Abgabe von Gasmengen.
DE2400758B2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Flüssigkeit, insbesondere Schmieröl, in Druckluft
DE907364C (de) Anlage zum Zerstaeuben von Pflanzenschutzmitteln
CH635521A5 (de) Verfahren und einrichtung zur begasung von fluessigkeiten.
DE1130768B (de) Vorrichtung zum Mischen von Wasser mit Kohlensaeure
DE610316C (de) Vorrichtung zur Regelung der Zufuhr einer Zusatzfluessigkeit zu einer anderen, eine Leitung durchstroemenden Fluessigkeit
EP0258445A1 (de) Vorrichtung zur automatischen dosierung eines gases in eine flüssigkeit
DE102013011302B4 (de) Verfahren für ein automatisch und kombiniert wirkendes Stoffeinbringungs-, Dosierungs- und Antriebssystem.
DE1149692B (de) Vorrichtung zum Zumischen von Desinfektions- oder aehnlichen Zusatzmitteln zu einem Wasserstrom
DE1201311C2 (de) Dosiergeraet zum Zumischen fluessiger Spuel- oder Waschmittel in das Zuflusswasser von Spuel- oder Waschanlagen
AT52162B (de) Vorrichtung zum Abfüllen von Flüssigkeiten aus einem unter Luftdruck stehenden Behälter.
DE2307285A1 (de) Ventil, insbesondere entlueftungsventil
DE1817520B2 (de) Einrichtung zur Sprayerzeugung
DE2201126C3 (de) Ventilanordnung für hydraulisch betätigbare Spanneinrichtungen an Werkzeugmaschinen
DE1148389B (de) Vorrichtung zur feinstufigen Sollwerteinstellung der Mischkomponenten bei einer digitalen Mischungsregelung
AT255234B (de) Kühlvorrichtung an Werkzeugmaschinen