DE1082215B - Einrichtung zum Einspulen von Draht in Rosettenform in eine topffoermige, umlaufendeTrommel - Google Patents
Einrichtung zum Einspulen von Draht in Rosettenform in eine topffoermige, umlaufendeTrommelInfo
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- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C47/00—Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
- B21C47/02—Winding-up or coiling
- B21C47/10—Winding-up or coiling by means of a moving guide
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/76—Depositing materials in cans or receptacles
- B65H54/80—Apparatus in which the depositing device or the receptacle is rotated
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Description
- Einrichtung zum Einspulen von Draht in Rosettenform in eine topfförmige, umlaufende Trommel Es ist bekannt, den von einem Glühofen, einer Drahtziehmaschine oder von einer Lackiermaschine kommenden Draht in topfförmige Trommeln einzuspulen, aus denen der Draht zur Weiterverarbeitung beispielsweise auf Spulenwickelmaschinen wieder abgespult wird. Es ist hierbei erforderlich, den Draht in den topfförmigen Trommeln so abzulegen, daß er hieraus von der weiterverarbeitenden Maschine ohne Schlingenbildung abgezogen werden kann. Dies läßt sich erreichen, wenn es gelingt, den Draht so in die Trommel abzulegen, daß im Wickelraum der Trommel exzentrisch zur Trommelachse liegende, sich um die Innenwand eines den Wickelraum bildenden Ringraumes in der Trommel schließende und in Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Lagen nach einem regelmäßigen Muster (Rosettenform) gebildet werden.
- Dieses rosettenförmige Einlegen des Drahtes wird bei einer bekannten Einrichtung durch eine Vorformung des Drahtes entsprechend dem Dürchmesser, mit dem die Drahtlagen im Topf zu liegen kommen sollen, erreicht. Diese Vorformung geschieht durch mehrere, vor der Abzugsscheibe angeordnete Biegerollen oder ähnliche Systeme. Es hat sich aber herausgestellt, daß dies nur bei verhältnismäßig harten Drähten möglich ist, bei denen die Vorformung auch nach dem Einführen des Drahtes in die Trommel noch wirksam bleibt. Bei Kupferdrähten jedoch, die außerordentlich weich sind und diese Weichheit auch behalten sollen, wird die Vorformung durch die Abzugsscheibe und durch das Zuführen des Drahts wieder aufgehoben. Bereits durch das Anstoßen an die Trommelwandungen wird der Draht mitunter in unkontrollierbare Lagen gebracht.
- Es ist ferner eine Einrichtung zum Einspulen von Textilfäden in Rosettenform in eine topfförmige Trommel bekannt, bei der die Einlaufstelle des Drahtes festliegt und die Trommel sich einerseits um ihre eigene Achse dreht und andererseits exzentrisch auf einem sich drehenden Tisch gelagert ist; die Trommel macht- also als Ganzes gegenüber der Einlaufstelle eine Planetenbewegung. Mit dieser Einrichtung sind die verschiedensten Muster herstellbar. Je nach der gewählten Drehzahl und Exzentrizität der Trommel kann man das Gut auch in Form der hier in Rede stehenden Rosetten ablegen, d. h. zu sich um den Trommelmittelpunkt herum schließenden, exzentrischen und sich gegenseitig überschneidenden Lagen formen. Die Bauart dieser bekannten Einrichtung ist aber aufwendig.
- Weiterhin ist eine Einrichtung zum Einstufen von Draht in eine topfförmige Trommel mit mittlerem Kern bekannt, bei der ein oberhalb der umlaufenden Trommel zwischen der Innen- und der Außenwand in im wesentlichen senkrechter, d. h. gegenüber der senkrechten geringfügig tangential angewinkelten Ebene hin- und herbewegtes oder auf einem Kegelmantel mit senkrechter Achse drehbares Zuführungsrohr verwendet wird. Hierbei ist aber eine im Verhältnis zur Zuführungsgeschwindigkeit des Drahtes sehr niedrige Trommeldrehzahl gewählt, so daß der Draht durch das sich verhältnismäßig schnell hin-und herbewegende Zuführungsrohr in dicht nebeneinanderliegende Schleifen mit sehr scharfen Krümmungen verlegt wird. Da hierbei der Draht sehr scharf gekrümmt wird, verliert er seine Weichheit, wodurch sich bei seiner Weiterverarbeitung, z. B. auf Spulenwickelmaschinen, Schwierigkeiten ergeben. Man könnte allerdings die bekannte Einrichtung ohne erfinderisches Bemühen so umbilden, daß mit ihr auch das hier in Rede stehende Rosettenmuster erzielbar ist. Dann wäre jedoch ein anderer, auch der zuvor genannten Einrichtung des Standes der Technik anhaftender Nachteil nicht behoben. Der bei beiden Einrichtungen des Standes der Technik im wesentlichen senkrecht in die Trommel einfallende Draht versucht nämlich erfahrungsgemäß sich beim Auftreffen auf den Behälterboden oder den bereits eingefüllten Inhalt in Richtung der ersten Ablenkung weiterabzulegen. Der tatsächliche Auftreffpunkt des Drahtes weicht demnach von dem idealen theoretischen, der senkrecht unter dem Zuführungspunkt liegt, erheblich ab. Der senkrecht herunter kommende Draht beginnt dadurch unregelmäßig zu pendeln und bildet unregelmäßige Lagen.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich durch ein'tangentiales Bewegen des Drahtzuführungspunkts eine zwangsweise und regelmäßige Drahtverlegung ergibt. Es tritt abwechselnd ein Schieben des Drahtes an die Außenwand und ein Ziehen um den Kern ein.
- Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß das mit seiner Mündung den Ringraum überstreichende Rohr in einer waagerechten Ebene oberhalb des Trommelringraums zwischen der Innen- und Außenwand des Trommelringraums hin- und herbewegbar ist, wobei der gegenüber der Ringraumbreite größere Schwenkweg der Rohrmündung etwa den Trommelkern oder den Mittenkreis des Ringraumes tangiert.
- Die Praxis hat weiter gezeigt, daß je nach Steifheit des Drahtes und Abstand des Rohres vom Boden des Behälters der Hub vergrößert werden muß, da sonst der Hub nur zu einer Schwingbewegung des Drahtes führt, ohne daß er gleichsam gezogen oder geschoben ganz bestimmte Stellungen und Lagen innerhalb des Behälters einnimmt.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Fig. 1 ist schaubildlich die gesamte Einrichtung dargestellt, während Fig. 2 eine Draufsicht auf die Trommel mit dem in diese rosettenförmig eingelegten Draht zeigt.
- Mit 1 ist die Trommel bezeichnet, die durch einen (nicht dargestellten) Antrieb in Richtung des Pfeiles 2 mit konstanter Geschwindigkeit gedreht wird. Die Trommel hat einen Ringraum 3, der durch die Außenwand 4 und die Innenwand 5 begrenzt wird. Oberhalb des Raumes 3 ist die Mündung eines Drahtzuführrohres 6 angeordnet, das bei 8 schwenkbar gelagert und mittels einer Kurbel 7 hin- und herbewegbar ist.
- Die Kurbel 7 wird durch einen (nicht dargestellten? Antrieb zusammen mit einer Drahtabzugsscheibe 9 über den Riementrieb 10 angetrieben. Eine Andrückrolle 11 drückt den von einem Glühofen, von einer Lackiermaschine od. dgl. kommenden Draht 12 gegen die Abzugsscheibe 9. Das Zuführungsrohr ist in der waagerechten Schwenkebene mit einer der Rundung der Trommel angepaßten Krümmung versehen, so daß der austretende Draht glatt ohne Knickung in die Trommel einläuft. Das Rohr 6 ist so gegenüber der Trommel angeordnet, daß seine Mündung bei der Verschwenkung des Zuführungsrohres einen möglichst großen Weg zwischen der Außenwand 4 und der Innenwand 5 des Wickel raumes der Trommel 1 zurücklegt, d. h., der Schwenkweg der Rohrmündung soll bedeutend größer sein als die halbe Differenz von Außen- und Innendurchmesser des ringförmigen Wickelraumes. Der Schwenkweg der Rohrmündung verläuft also beispielsweise in einem flachen Kreisbogen, dessen Sehne durch den sich zwischen der Außen- und Innenwand erstreckenden Teil einer Tangente an die Innenwand gebildet wird. Bei der angegebenen Drehrichtung der Trommel 1 wird die Mündung des Zuführungsrohres beim Verschwenken von innen nach außen entgegen der Drehrichtung der Trommel und beim Verschwenken von außen nach innen mit der Drehrichtung der Trommel bewegt.
- Wenn angenommen wird, daß bei dem Verschwenken des Zuführungsrohres von außen nach innen die Geschwindigkeit der Schwenkbewegungbei der Mittelstellung des Zuführungsrohres gleich der mittleren Umfangsgeschwindigkeit der Trommel ist, dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen der Schwenkbewegung des Rohres und der mittleren Umfangsgeschwindigkeit der Trommel beim Schwenken des Zuführungsrohres von innen nach außen größer als die mittlere Umfangsgeschwindigkeit und beim Schwenken des Rohres von außen nach innen kleiner als die mittlere Umfangsgeschwindigkeit. Wenn nur der Draht mit der mittleren Umfangsgeschwindigkeit der Trommel zugeführt wird, so wird er beim Schwenken des Zuführungsrohres von innen nach außen infolge der gegenüber der mittleren Umfangsgeschwindigkeit höheren Relativgeschwindigkeit von der Trommel gezogen und infolgedessen in Richtung auf die Innenwand 5 der Trommel geleitet, während beim Verschwenken des Zuführungsrohres von außen nach innen infolge der gegen über der mittleren Umfangsgeschwindigkeit kleineren Relativgeschwindigkeit der Draht in Richtung auf die Außenwand 4 der Trommel gedrückt wird.
- Bei jedesmaligem Hin- und Herschwenken des Zuführungsrohres wandert also der Draht von innen nach außen und von außen nach innen, und er wird dabei in zur Trommelachse exzentrischen Kreisen auf dem Trommelboden abgelegt. Durch entsprechende Wahl des Übersetzungverhältnisses im Riementrieb 10 und durch Veränderung des Hubes der Kurbel 7 können nun die verschiedenartigsten Rosettenmuster bei der Einführung in die Trommel erreicht werden.
- Bei der obigen Betrachtung ist über die ganze Breite des Ringraumes eine konstante mittlere Umfangsgeschwindigkeit angenommen worden. In Wirklichkeit ist selbstverständlich die Umfangsgeschwindigkeit an der Trommelinnenwand am kleinsten und an der Trommelaußenwand am größten. Jedoch ist der Einfluß der sich über die Breite des Ringraumes ändernden Umfangsgeschwindigkeiten um so kleiner, je kleiner der Wickelraum im Verhältnis zum Gesamtdurchmesser der Trommel ist und je größer der Schwenkweg der Mündung des Zuführrohres gegenüber der Differenz der Außen- und Innendurchmesser des Wickelraumes ist.
- Es ist nicht erforderlich, die Rohrmündung immer über die ganze Breite des Wickelraumes, also von der Außenwand bis zur Innenwand zu verschwenken, sondern es hat sich herausgestellt, daß es ausreichend und unter Umständen auch zweckmäßig ist, die Rohrmündung in einem flachen Kreisbogen zu führen, dessen Sehne der Teil einer an den Mittenkreis des Ringraumes gelegten Tangente ist, und zwar der Teil, der sich von der Außenwand bis zum Berührungspunkt mit dem Mittenkreis erstreckt. Hierbei ergibt sich auch die beste Krümmung des Zuführungsrohres für das glatte Ablegen des Drahtes in die Trommel.
- PATENTANSPROCHE: 1. Einrichtung zum Einspulen von Draht in Rosettenform in eine topfförmige, umlaufende sowie mit einem mittleren Kern versehene Trommel in Form sich um den Trommelkern herum schließ ender, exzentrischer sowie sich gegenseitig überschneidender Lagen, bei der der annähernd mit der mittleren Umfangsgeschwindigkeit der Trommel zugeführte Draht durch ein in Bewegung versetztes, d. h. mit seiner Mündung den durch den Trommelkern und die Außenwand der Trommel gebildeten Ringraum überstreichendes Rohr der Trommel zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (6) in einer waagerechten Ebene oberhalb des Trommelringraums (3) zwischen der Innen- (5) und der Außenwand (4) des Trommelringraumes hin- und herbewegbar ist, und der gegenüber der Ringraumbreite größere Schwenkweg der Rohrmündung etwa den Trommelkern oder den Mittenkreis des Ringraums tangiert.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg der Rohrmündung in einem flachen Kreisbogen verläuft, dessen Sehne durch den sich zwischen der Außen-(4) und der Innenwand (5) erstreckenden Teil einer Tangente an die Innenwand gebildet wird.3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg der Rohrmündung über einen flachen Kreisbogen verläuft, dessen Sehne den Teil einer an den Mittenkreis des Ringraumes (3) gelegten Tangente bildet, und zwar den Teil, der sich von der Außenwand bis zum Berührungspunkt der Tangente mit dem Mittenkreis erstreckt.4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der Schwenkbewegung des Zuführungsrohres (6) einstellbar ist.5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Schwenkbewegung des Zuführungsrohres (6) einstellbar ist.6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufuhrungsrohr (6) in seiner Schwenkebene eine der Rundung der Trommel angepaßte Krümmung aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. l Oill 840; USA.-Patentschriften Nr. 373 463, 334 453; britische Patentschrift Nr. 576 486.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA28426A DE1082215B (de) | 1957-11-30 | 1957-11-30 | Einrichtung zum Einspulen von Draht in Rosettenform in eine topffoermige, umlaufendeTrommel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1082215B true DE1082215B (de) | 1960-05-25 |
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