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DE1082009B - Injektionsspritze - Google Patents

Injektionsspritze

Info

Publication number
DE1082009B
DE1082009B DEL19305A DEL0019305A DE1082009B DE 1082009 B DE1082009 B DE 1082009B DE L19305 A DEL19305 A DE L19305A DE L0019305 A DEL0019305 A DE L0019305A DE 1082009 B DE1082009 B DE 1082009B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
spring
handle
syringe according
injection syringe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL19305A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Linder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL19305A priority Critical patent/DE1082009B/de
Publication of DE1082009B publication Critical patent/DE1082009B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/32Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
    • A61M5/3287Accessories for bringing the needle into the body; Automatic needle insertion

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Inj ektionsspritze Bei Injektionen haben die Patienten in der Regel Angst vor dem beim Einstich der Nadel in die Haut auftretenden Schmerz. Es hat sich gezeigt, daß dieser Einstichschmerz nicht auftritt, wenn man die Nadelspitze sehr schnell durch die Haut hindurchstechen kann, die ja der Sitz der Gefühlsnerven ist. Um einen ausreichend schnellen, von der Geschicklichkeit des die Spritze Handhabenden unabhängigen Nadeleinstich herbeizuführen, wurden selbsttätige Injektionsspritzen entwickelt, in deren Handhabe eine den Nadeleinstich bewirkende Feder angeordnet ist.
  • Die bis jetzt bekannten automatischen Injektionsspritzen besitzen an der Handhabe eine gegen die die Einstichstelle umgebende Haut ansetzbare Ansatzstütze.
  • Die Ansatzstütze ist bei den bekannten automatischen Spritzen notwendig, 1. um ihr gegenüber die Einstichtiefe der Nadel einzustellen, 2. um die Injektionsnadel vor der Berührung mit der Haut soweit beschleunigen zu können, daß der Einstich schmerzlos wird, 3. um durch Andrücken der Ansatzstütze die Haut um die Einstichstelle zu spannen, 4. um durch Ausübung von Gegendruck dem Rückschlag der den Einstich der Nadel bewirkenden Feder entgegenwirken zu können, durch den sonst die Spritze mit der Nadel noch vor dem Einstich nach rückwärts bewegt werden und demzufolge die eingestellte Einschlagtiefe nicht eingehalten werden könnte.
  • Es liegt der Erfindung das Bestreben zugrunde, ohne eine solche Ansatzstütze auszukommen, damit man alle Injektionsarten genau wie mit einer gewöhnlichen Spritze ausführen kann. Insbesondere sollte ermöglicht werden, die Kanüle in jedem beliebigen Winkel zur Haut ansetzen zu können, z. B. bei intravenösen Injektionen in einem Ansatzwinkel von etwa 50, was mit den bekannten automatischen Spritzen nicht möglich ist.
  • Mit der Konstruktion nach der Erfindung soll weiter erreicht werden, daß die Injektionsnadel auf einem wesentlich kürzeren Weg als bei den bekannten Vorrichtungen beschleunigt wird, nämlich auf dem Weg von ihrer ersten Berührung mit der Haut bis zum Spannen der Haut. Die Nachgiebigkeit der Haut gibt dazu genügend Spielraum. Die durch die Nadelspitze gespannte Haut ist wesentlich dünner als die nicht gespannte Haut, und zum Einstechen der Nadel in die gespannte Haut ist nur noch eine ganz geringe zusätzliche Kraft erforderlich, die durch die bei der Konstruktion nach der Erfindung automatisch beim Spannen der Haut ausgelöste Einstichfeder aufgebracht wird. Nach Durchschlagen der äußeren Hautschicht geht das elastische Gewebe wieder in seine ursprüngliche, d. h. nicht gespannte Lage zurück, und die Haut hilft dadurch selbst mit, die Kanüle tiefer in das weiche Unterhautzellgewebe einzuführen.
  • Dies würde bei weicher Haut eine andere Einschlagtiefe als bei harter Haut zur Folge haben. Gemäß der Erfindung wird aber die Einschlagtiefe selbsttätig durch besondere Ausführung der beweglichen Teile geregelt, so daß sie bei einer gewählten Einstellung immer gleichbleibt.
  • Bei der Injektionsspritze gemäß der Erfindung wird die Haut automatisch mit großer Geschwindigkeit und daher schmerzlos von der Nadel durchschlagen. Da sich in dem unter der Haut liegenden Gewebe keine Gefühlsnerven befinden, tritt kein Schmerzempfinden auf, wenn die Nadel bei der neuen Spritze dann manuell weitergeführt wird, um so das Injektionsmittel an der Stelle der Wahl abgeben zu können. Es ist hierbei also möglich, während des Vordringens der Nadel zu aspirieren, um so mit Sicherheit das Anstechen eines Gefäßes zu erkennen und gewünschtenfalls ein Eindringen der Injektionsflüssigkeit in das Gefäß zu vermeiden.
  • Die den Gegenstand der Erfindung bildende, eine den Spritzenkörper aufnehmende Handhabe und eine den Nadeleinstich bewirkende Feder aufweisende Inj ektionsspritze, bei der keine Ansatzstütze vorhanden zu sein braucht, zeichnet sich durch eine weitere, aber schwächere Feder aus, die den Spritzenkörper mit einer zum Spannen der Haut des Patienten, aber nicht zum Einstechen der Nadel ausreichenden Kraft verschieben kann. Diese schwächere Feder wird von Hand oder selbsttätig ausgelöst, so- bald die Nadelspitze die Haut berührt und schiebt dann die Nadel mit sanftes Druck vor, wobei-die Haut im Bereich der Ansatzstelle gespannt wird.
  • Während dies geschieht, wird selbsttätig die stärkere, den Nadeleinstich bewirkende Feder ausgelöst, die die Nadel mit der notwendigen Energie durch die Oberhaut treibt.
  • Vorteilhaft ist die durch eine von außen auslösbare Sperre in Spannlage gehaltene schwächere Feder zwischen der Rückwand der Handhabe und einem aus zwei in Einstichrichtung hintereinanderliegenden und gegen die Kraft der stärkeren, den Einstich bewirkenden Feder durch eine Sperre miteinander verriegelten Teilen bestehenden Hammer wirksam, der zwischen der Rückwand der Handhabe und einem Anschlag an einer den Spritzenkörper aufnehmenden Hülse verschiebbar ist und dessen Teile bei Annäherung des Hammers an diesen Anschlag nach dem dabei erfolgenden Auslösen der die Hammerteile verriegelnden Sperre durch die den Einstich bewirkende Feder gespreizt werden.
  • Der der Injektionsnadel zugewandte Hammerteil ist gegen den Anschlag an der den Spritzenkörper aufnehmenden Hülse durch eine schwache Feder abgestützt, und dieser Anschlag ist so ausgebildet, daß er die die Hammerteile verriegelnde Sperre löst, bevor er selbst von dem Ilammer getroffen wird.
  • Die Masse des der Injektionsnadel abgewandten Hammerteils ist um ein Vielfaches größer als die des anderen Hammerteils, und die Kräfte der zwischen Rückwand der Handhabe und Hammer, der zwischen den Hammerteilen und der zwischen Hammer und dem Anschlag an der den Spritzenkörper aufnehmenden Hülse wirkenden Federn sind so aufeinander abgestimmt, daß die bei ihrem Entspannen frei werdenden Kräfte weitgehend aufgezehrt sind, bevor sie als Rückstoß auf den Spritzenkörper zur Wirkung kommen.
  • Die Spritze nach der Erfindung kann mit einer elektrischen Auslösevorrichtung verbunden sein, die von einem Verstärlier gesteuert ist, in dessen Eingangsstromkreis eine mit dem Patienten verbundene Elektrode und die als zweite Elektrode wirkende Injektionsnadel liegen. Diese beiden Elektroden werden leitend miteinander verbunden, sobald die Injektionsnadel die Haut des Patienten berührt, der verstärkte Strom löst im gleichen Augenblick die sonst von Hand zu lösende Federsperre aus.
  • Einzelheiten einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung seien an Hand der Zeichnung, welche schematisch ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt die Injektionsspritze in gespanntem Zustand und in Verbindung mit einer elektrischen Auslösevorrichtung ; Fig. 2 zeigt die Yerriegelung des Spritzenkörpers mit der Handhabe, Fig. 3 die Spritze nach Fig. 1 in entspanntem Zustand.
  • Das gezeichnete Ausführungsbeispiel ist für ärztlichen und zahnärztlichen Gebrauch vorgesehen und kann für alle Injektionsarten angewandt werden.
  • In der Zeichnung (Fig. 1 und 3) ist der das Medikament aufnehmende Spritzenkörper mit 1 bezeichnet. Er besteht vorzugsweise aus Glas. Mit 2 ist der zur Befestigung der Kanüle 4 dienende Teil des Spritzenkörpers f bezeichnet. Das rückwärtige Ende 3 des Spritzenkörpers, an dem die Zugplatte 6 angebracht ist, umschließt den Spritzenkolben 5. Der Spritzenkörper 1 ist in eine zylindrische (z. B. metallische) Hülse 7 angeschoben, an deren vorderem Ende sich zwei federnde Haken 8 befinden, die über das Endstück 2 der handelsüblichen Glasspritze diese mit der Hülse 7 verbinden. Der Spritzenkörper 1 kann durch Ziehen an der Zugplatte 6 und gleichzeitiges Drehen um 900 z. B. zum Sterilisieren leicht und schnell von der Hülse 7 getrennt werden. Beim Einsetzen des Spritzenkörpers 1 fixiert der Ansatz 8 a am Spritzenkörper 1 die Federhaken 8 in der Nut 9 des Endstücks 2. Beim Aufsetzen der Kanüle 4, die handelsüblich mit einem rechtsgängigen Steilgewinde versehen ist, erfährt der Spritzenkörper 1 automatisch eine Rechtsdrehung um 900, bis der Teil 8 c des Federhakens am Ende der Nut 9 bei 8d in Anschlag gekommen ist.
  • Auf der den Spritzenkörper 1 aufnehmenden Hülse 7 sitzt längsverschieblich eine Hülse 20, die zum Spannen der Federn 15, 17 dient. Diese greift mit den Schenkeln 20a durch Öffnungen 10 a im Boden der Handhabe10, die als zylindrischer Hohlkörper den rückwärtigen Teil der Hülse 7 mit Abstand umgibt und die mit ihrem Boden unmittelbar auf der Hülse 7 und mit ihrer Rückwand auf einer die Hülse 7 eng umschließenden weiteren Hülse 13 verschiebbar geführt ist. Innerhalb der Handhabe 10 befindet sich der aus den Teilen 14 und 16 bestehende Hammer, dessen Teil 14 über die schwache Feder 15 gegen die Rückwand der Handhabe 10 und dessen Teil 16 über eine gleichfalls schwache Feder 19 b gegen einen Anschlag 19 der Hülse 7 abgestützt ist.
  • Zwischen den Hammerteilen 14 und 16 liegt die starke, den Nadeleinstich bewirkende Feder 17, gegen deren Kraft die Hammerteile durch Federsperren 18 verriegelbar sind.
  • Beim Verschieben der Spannhülse 20 gegen die Handhabe zum Zwecke des Spannens der Spritze wird zunächst über den Hammerteil 16 und die Feder 17 der Hammerteil 14 gegen die Rückwand der Handhabe 10 verschoben und dabei die Feder 15 zusammengedrückt, bis der Hammerteil 14 die Hülse 13 berührt und bis zum Ansatz 12 auf der Hülse 7 mitnimmt.
  • Damit ist die Ausgangslage (Spannlage) der Hülse 7 und der in ihr liegenden Injektionsspritze bestimmt.
  • Beim Weiterschieben der Spannhülse 20 wird dann noch die Feder 17 gespannt, bis die Federsperren 18 die Hammerteile 14, 16 miteinander verriegeln und die mit dem außenliegenden Auslösehebel 21, 25 verbundene, in die Handhabe 20 greifende Sperrklinke 21 a hinter dem Hammerteil 16 einfällt. Der Arm 21 des Auslösehebels ist durch eine Feder 21 b belastet, die die Klinke 21 a in Eingriff bringt und hält. Die Spannhülse 20 wird durch eine Feder 22 zwischen dem Knie 20b der Spannhülse und dem Boden der Handhabe 10 bei 10 b wieder in die Ausgangslage gebracht, in der der Teil 20 c der Spannhülse bei 10a am Boden der Handhabe 10 anliegt.
  • Beim Auslösen der Spritze durch Ausziehen der Sperrklinke 21 a wird der Hammer, dessen Teile 14 und 16 zunächst noch verriegelt bleiben, freigegeben und durch die Feder 15 nach vorn gedrückt, wobei die schwache Feder 19 b die Hülse 7 über den ringförmigen Anschlag 19 mitnimmt. Die Nadelspitze, die beim Auslösen des Hebels 21 mit dem Gewebe in Berührung gekommen war, wird dadurch vorgeschoben und spannt das elastische Hautgewebe an der Einstichstelle. Infolge der dabei eintretenden Verzögerung in der Vorwärtsbewegung der Nadel bleibt auch die mit der Spritze 1 verbundene Hülse 7 gegenüber dem Hammer 14, 16 zurück, - so daß dessen Federsperren 18 auf die Schrägfläche des Anschlages 19 auflaufen, dadurch ausgelöst werden und die Feder 17 frei wird. Diese schleudert jetzt den Teil 16 des Hammers nach vorn gegen den Ring 19 und drückt damit die Nadel 4 mit großer Geschwindigkeit in das Gewebe. Der Rückschlag der Feder 17 wird durch die Masse des Hammerteiles 14 und die ihm vorher von der schwächeren Feder 15 mitgeteilte Bewegungsenergie aufgefangen und nötigenfalls durch die inzwischen weitgehend entspannte Feder 15 gepuffert.
  • Die Einschlagtiefe wird mit der Schraube 16c und der Mutter 7 a eingestellt, wobei die Stellschraube 16 c den Entspannungsweg der Feder 17 bestimmt und mit der Mutter 7 a der Entspannungsweg der Feder 15 und damit der Beschleunigungsweg der gegeneinander verriegelten Hammerteile 14 und 16 vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • Nach Auslösen des Spritzenmechanismus durch Druck auf den Hebel 21 gehen die beweglichen Teile aus der Spannlage nach Fig. 1 in die in Fig. 3 gezeigte Endlage, in der der Hammerteil 16 durch die in die Nut 16 b eingreifende Klinke 21 a fixiert ist.
  • Dadurch ist auch der Spritzenkörper 1 über die Hülse 7 und den Anschlag 19 zwischen dem Teil 10 b der Handhabe 10 und dem Hammerteil 16 fixiert, so daß jetzt die Handhabe 10 und die Nadel 4 unverschieblich miteinander verbunden sind und die Spritze in üblicher Weise von Hand betätigt werden kann.
  • Bei automatischer elektrischer Auslösung der Spritze wird der Elektromagnet 24 durch die Leitungen 33 und 34 von einer geeigneten Stromquelle aus versorgt, und zwar über einen in der Leitung 33 angeordneten, durch ein Relais 29 schließbaren Kontakt 32. Der Kontakt 32 unterbricht in Ruhestellung den Strom der Leitung 33, schließt aber den Strom, sobald und solange der Relaismagnet 29 erregt ist. Die Erregerwicklung des Relaismagneten 29 liegt im Ausgangsstromkreis eines angedeuteten ein- oder mehrstufigen Verstärkers 23. Vom Eingang des Verstärkers 23 führt eine Leitung 28 zu der Anschlußstelle 27 der metallischen Handhabe 10, während die Leitung 26 mit der Injektionsnadel 4 verbunden ist. Da der Spritzenkörper 1 aus Glas ist und die Federhaken 8 vom Spritzenkörper 7 isoliert sind, besteht keine elektrische Leitung zwischen dem Spritzenkörper bzw. der diese aufnehmenden Hülse 7 und der Injektionsnadel 4.
  • Der Verstärker kann in bekannter Art konstruiert sein, z. B. so, daß der Anodenstrom der Endstufe über die Erregerspule des Relaismagneten 29 geht, während die Leitungen 26 und 28 im Gitterkreis einer Vorstufe des Verstärkers liegen und im Ausgangskreis dann ein Strom fließt, wenn der Eingangskreis durch Kurzschließen der Leitungen 26 und 28 geschlossen ist.
  • Die Anordnung funktioniert folgendermaßen: In Ruhelage führen die Leitungen 33 und 34 keinen Strom, da der Kontakt 32 geöffnet ist. Die Federn der Spritze sind manuell gespannt und werden durch die Klinke 21 a am Hebel 21 in Spannlage gehalten.
  • Nimmt der Operateur die Spritze z. B. in die rechte Hand und berührt mit der linken Hand den Patienten, dem er eine Injektion verabreichen will, so wird bei Ansetzen der Nadel 4 an der Injektionsstelle der Gitterstromkreis des Verstärkers über die Nadel 4, die Leitung 26, die Leitung 28, die Handhabe 10, den Körper des Operateurs und die Haut des Patienten geschlossen. Dadurch wird - ausreichende Empfindlichkeit des Verstärkers vorausgesetzt - der Anodenstrom zum Fließen gebracht oder verstärkt, so daß das Relais 29 anspricht und der Kontakt 32 ge- schlossen wird. Dadurch wird der Strom zum Elektromagneten 24 über die Leitungen 33 und 34 geleitet und der Hebelarm 25 angezogen. Dies hat zur Folge, daß der Mechanismus der oben beschriebenen Injektionsspritze genauso ausgelöst wird wie beim Niederdrücken des Hebelarms 21 von Hand.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und gezeichnete Ausführungsform beschränkt, da diese im Rahmen der Erfindung in verschiedener Weise abgeändert werden kann.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Selbsttätige Injektionsspritze mit einer Handhabe und einer den Einstich der Nadel bewirkenden Feder, gekennzeichnet durch eine weitere, aber schwächere Feder (15), die den Spritzenkörper (1) mit einer zum Spannen der Haut des Patienten, aber nicht zum Einstechen der Nadel ausreichenden Kraft verschieben kann.

Claims (1)

  1. 2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine von außen auslösbare Sperre (2in) in Spannlage gehaltene schwächere Feder (15) zwischen der Rückwand der Handhabe (10) und einem aus zwei in Einstichrichtung hintereinanderliegenden und gegen die Kraft der den Einstich der Nadel bewirkenden Feder (17) durch eine Sperre (18) miteinander verriegelbaren Teilen (14 und 16) bestehenden Hammer wirksam ist, der zwischen der Rückwand der Handhabe (10) und einem Anschlag (19) an einer den Spritzenkörper (1) aufnehmenden Hülse (7) verschiebbar ist und dessen Teile (14 und 16) nach Auslösen der Sperre (18) bei Annäherung des Hammers (14, 16) an den Anschlag (19) spreizbar sind.
    3. Injektionsspritze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerteil (16) sich über eine gleichfalls schwache Feder (19 b) gegen den Anschlag (19) abstützt, der bei Annäherung des nach Auslösen der Sperre (21a) von der Feder (15) gegen ihn vorgeschobenen Hammers (14, 16) die Sperre (18) löst, bevor er selbst von dem Hammerteil (16) getroffen wird.
    4. Inj ektionsspritze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des Hammerteils (14) um ein Mehrfaches größer ist als die des Hammerteils (16), und die Kräfte der auf sie wirkenden Federn (15, 17, 19 b) so bemessen sind, daß die bei ihrem Entspannen frei werdenden Kräfte nach dem Einstich der Nadel weitgehend aufgezehrt sind, bevor sie als Rückstoß auf dem Spritzenkörper (1) zur Wirkung kommen.
    5. Injektionsspritze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizweg der Hammerteile (14, 16) durch einen verstellbaren Anschlag (16c) begrenzt ist.
    6. Injektionsspritze nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbeweglichkeit der die Spritze aufnehmenden Hülse (7) gegen die Handhabe (10) in Einstellrichtung durch einen einstellbaren Anschlag (12) begrenzt ist.
    7. Injektionsspritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag von einer Mutter (12) gebildet wird, die auf einem die Hülse (7) umschließenden und von der rückseitigen Stirnwand der Handhabe (10) umschlossenen und sich gegen das rückwärtige Ende (6) des Spritzenkörpers (1) abstützenden Rohrstuck (13) verstellbar ist.
    8, Injektionsspritze nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorderen Teil der Hülse (7) ein zum Spannen der Hammerfedern (17, 15) bestimmtes Rohrstück (20) - vorzugsweise gegen die Kraft einer sich an der Handhabe (10) abstützenden Feder (22) längsverschiebbar gehalten ist1 das mit rück wärtigen, in die Handhabe (10) ragenden Ansätzen (20a) gegen den Hammerteil (16) andrückbar ist.
    9. Injektionsspritze nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein die Hammersperre (21 a) auslösendes elektrisches Relais (29).
    10. Injektionsspritze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais an den Ausgang eines Verstärkers (23) angeschlossen ist, dessen Eingangsstromkreis über die Injektionsnadel und den Körper des Patienten geschlossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 664086.
DEL19305A 1954-07-07 1954-07-07 Injektionsspritze Pending DE1082009B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL19305A DE1082009B (de) 1954-07-07 1954-07-07 Injektionsspritze

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DEL19305A Pending DE1082009B (de) 1954-07-07 1954-07-07 Injektionsspritze

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DE (1) DE1082009B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2664086A (en) * 1950-08-15 1953-12-29 Gerald O Transue Automatic injector for hypodermic needles

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2664086A (en) * 1950-08-15 1953-12-29 Gerald O Transue Automatic injector for hypodermic needles

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