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DE1081924B - Kontaktlose Schalteinrichtung fuer Wechselstrom - Google Patents

Kontaktlose Schalteinrichtung fuer Wechselstrom

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Publication number
DE1081924B
DE1081924B DEW21253A DEW0021253A DE1081924B DE 1081924 B DE1081924 B DE 1081924B DE W21253 A DEW21253 A DE W21253A DE W0021253 A DEW0021253 A DE W0021253A DE 1081924 B DE1081924 B DE 1081924B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching device
permanent magnet
switching
magnet
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21253A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph B Immel
George E King
Charles J Mahler
Frank John Rau
Thomas William Slebodnik
Marshall P White
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1081924B publication Critical patent/DE1081924B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/20Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature
    • G01D5/2006Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils
    • G01D5/2033Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying inductance, e.g. by a movable armature by influencing the self-induction of one or more coils controlling the saturation of a magnetic circuit by means of a movable element, e.g. a magnet

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kontaktlose Schalteinrichtung für Wechselstrom Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kontaktlose Schalteinrichtung für Wechselstrom zu schiaffen. Die Schalteinrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Drosselspule mit einem in sich geschlossenen, sättigbaren Eisenkern, der auf zwei gegenüberliegenden Schenkeln zwei in Reihe geschaltete, von dem Wechselstrom durchflossene, gleichsinnige Wicklungen trägt, und durch einen Permlanentmjagneten, Ider zwischen einer Stellang, in der er den Kern zwischen den Wicklungen diametral überbrückt und den ;Drosseltern sättigt (»Ein«-Stellung), und einer Stellung, in der er den Fluß des Kernes im wesentlichen nicht beeinflußt (»Aus«-Stellung), beweglich ist. Die Wechselstromquelle, der Verbraucher und die genannten Wicklungen sind in Reihe geschaltet. Wenn die Drosseispule ungesättigt ist, wird der größte Teil der Wechselspannung von der Drosselspule aufgenommen. Dieser Zustand entspricht der »Aus«-Stellung eines Schalters mit relativ zueinander beweglichen materiellen Kontaktstücken. Wenn an dem Verbraucher eine Spannung auftreten soll, wird die Drosselspule durch Auflegen des permanenten Magneten gesättigt, wodurch die Impedanz der Drossel spule derart vermindert wird, daß der größte Teil der Wechsel sp annung am Verbraucher abfällt. Dies entspricht der »Ein«-Stellung eines Schalters mit materialen Kontaktstücken.
  • Die Schalteinrichtung nach der Erfindung ist vor allem zur Verwendung in Steuersystemen geeignet, die magnetisch wirkende, sogenannte logische Schaltelemente enthalten. Sie ist bei relativ niedrigen Spannungen verwendbar, da eine Verunreinigung von Kontaktgliedern ausgeschlossen ist; sie weist keinen Kontaktverschleiß auf, kann öldicht konstruiert und mit besonderem Vorteil auch in explosiven Atmosphären verwendet wenden, (da beim Schalten keine Lichtbogen auftreten. Infolge ihres einfachen Auibaues ist sie wirtschaftlich henstellbar und im Betrieb zuverlässig.
  • Es ist an sich bekannt, die Induktivität von Spulen mit Eisenkern durch Annäherung eines Permanentmagneten stetig zu ändern, insbesondere für Zwecke der Abstimmung von Schwingungskreisen. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist es jedoch weder beabsichtigt noch möglich, die Induktivität derart unstetig zu ändern, daß die Arbeitsweise der Einrichtung der Wirkung eines üblichen Schalters mit materiellen Kontaktstücken entspricht.
  • Ein genaueres Verständnis des Erfindungsgedan kens wird sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeicllnungen engeben.
  • Fig. 1 stellt einen Längsschnitt durch eine Schalteinrichtung dar, in der die wesentlichen Merkmale der Erfindung verkörpert sind; Fig. 2 ist ein Schnitt längs Ider Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schaltbild eines Schaltsystems, bei dem ein Schalter gemäß den Fig. 1 und 2 verwendet ist; Fig. 4 ist eine schematische Ansicht der Drosselspule der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung.
  • Nach den Figuren, insbesondere Fig. 1 und 2, umfaßt die Schalteìnrichtung eine Betätigungseinheit2 und eine Drossdeinheit 4. Die Betätigungseinheit 2 ist öldicht ausgebildet; sie umfaßt einen Stützzylin- der 6, der vorzugsweise als Guß stück ausgebildet ist.
  • An seinem unteren Ende weist er einen Flansch 8 auf, der mit der unteren Seite einer Tragplatte 10 ver bunden sein kann. Zwischen dem Flansch 8 und der unteren Seite der Platte kann eine Dichtungsscheibel2 aus einem geeigneten Dichtungsmaterial, wie z. B; Gummi, vorgesehen sein.
  • Ein Teil des Zylinders 6 ist mit Gewinde versehen, das mit einem Klemmring 14 zusammenwirkt, der derart ausgebildet ist, daß er beim Anziehen den Zylinder 6 mit der Platte 10 dicht verbindet. Zwischen dem Klemmring 14 und der Platte 10 kann eine Einlegscheibe 16 vorgesehen sein.
  • Der Stützzylinder 6 der Betätigungseinrichtung des Schalters weist in seinem Inneren eine transversale Scheibe 18 auf, die ihrerseits eine zentrale Öffnung besitzt, in der ein Betätigungsstößel 20 gleiten kann.
  • Ein Betätigungskopf 22 nach Art eines Druckknopfes, der aus einem isolierenden Material besteht, ist an dem äußeren Ende des Betätigungsstößels 20 befestigt, vorzugsweise durch Aufgießen bzw. Aufpressen. Zwischen dem Betätigungskopf 22 und einer Platte 26, die auf die Scheibe 18 aufgesetzt ist, ist eine Druckfeder 24 angeordnet, die normalerweise den Betätigungskopf 22 derart vorspannt, adaß er sich in seiner dargestellten obersten Stellung befindet.
  • Zwischen der Platte 26 und !der Scheibe 18 ist eine Dichtungsplatte25 vorgesehen, so daß der Durchtritt von Flüssigkeiten längs des Stößels 20 verhindert wird.
  • Die Bewegung des Betätigtmgskopfes 22 nach außen wird durch einen permanenten Magneten 28 begrenzt, der mit dem unteren Ende indes Betätigungsstößels 20 bei 30 vernietet ist. Wie aus der Darstellung hervorgeht, berührt der Magnet 28 eine Platte 32, die aus Eisen oder einem anderen magnetischen Material besteht und dadurch Schrauben 34 mit dem unteren Teil des Zylinders 6 verbunden ist.
  • Die Droæseleinheit 4 umfaßt einen Grundkörper 36, der aus einem isolierenden Material besteht und durch Schrauben 38 mit der Platte 32 verbunden ist. Zwischen dem Grundkörper 36 und der Platte 32 ist ein isolierendes Abstandsstück40 angeordnet. Innerhalb des Grundkörpers 36 ist ein rechteckiger,gefensterter Kern 42 angeordnet, der aus einer Mehrzahl von Blechen eines magnetischen Materials zusammengesetzt ist. Auf zwei gegenüberliegenden Schenkeln des Kerns 42 ist je eine Wicklung 44 angeordnet. Der rechteckige Kern 42 ist weiterhin an zwei Enden mit je einem Polstück 46 versehen, das aus einem magnetischen Material besteht. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, sind die tbeiden Wicklungen44 in Reihe geschaltet.
  • Es sind ferner Anschlußfahnen 47 vorgesehen, die dazu dienen, die äußeren Leitungen an die Wickluugen 44 heranzuführen.
  • Wie aus Fig. 3 hervorgeht, können die Wicklungen der Drosseleinheit 4 in Reihe mit einer WechselstromqueIle 48 und einer Verbraucherschaltung 50 geschaltet wenden. In der »Aus «-Stellung wird der Permaneutmagnet 28 durch die Druckfeder 24 gegen die Eisenplatte 32 gedrückt, also von der Drosseleinheit entfernt gehalten. In dieser Stellung wird der größte Teil des Flusses, der vonldemMagnetenerzeugtwird, durch die Eisenpiatte 32 kurzgeschlossen, so daß die Wicklungen 44 und der Kern 42 als eine Eisenkern-Drosselspule wirken. Wenn die Wicklungen in Reihe mit dem Verbraucherkreis geschaltet sind und wenn, wie es in Fig. 3 Idargestellt ist, eine Wechselspannung an die Schaltung angelegt wird, fällt der größte Teil der Spannung an der Drosseleinheit ab, so daß am Verbraucher nur eine kleine Spannung auftritt, solange der Permlanentmiagnet von der Drosseleinheit entfernt gehalten wird.
  • Wenn der Druckknopf 22 heruntergedrückt wird, berührt der Magnet 28 die Polstücke 46, die mit dem Drosselkern 42 in Kontakt stehen. Der Fluß des Permanentmagneten 28 fließt dann durch den Drosselkern. Wie es in Fig. 4 dargestellt ist, teilt sich der Fluß des Permanentmagneten derart, daß er je zur Hälfte dadurch einen Schenkel des Kerns fließt. Da die Wicklungen 44 in Reihe liegen, bewirkt der Gleichfluß in jedem gegebenen Augenblick nur in einer Hälfte des Kerns eine Sättigung, während die andere Hälfte des Kerns ungesättigt bleibt. Die Wicklung auf dem ungesättigten Schenkel des Kerns stellt jedoch keine wesentliche Impedanz innerhalb des Kreises dar, ida der gesättigte Schenkel einen großen wirksamen Luftspalt darstellt. DerPermanentmagnet selbst hat eine Permeabilität von etwa 4 Gauß/OrstedJ so daß er ebenfalls als breiter Luftspalt wirkt.
  • Wenn daher der Drucklçnopf 22 heruntergedrückt wird, ist die Impedanz der Drossel niedrig, so daß der größte Teil des Spannungsabfalls der Schaltung an dem Verbraucher auftritt. Dieser Zustand entspricht der »Ein«- (Schließ,ungs-) Stellung eines Kontakt- oder Messerschalters. Auf diese Weise kann die Ausgangsspannung von einem relativ niedrigen Wert, wenn der Druckknopf sich in der normalen oder »Ans «-S tellung befindet, auf einen Wert umgeschaltet werden, der nahezu gleich Ider anliegenden Spannung ist, wenn der Druckknopf in die »Ein«-Stellung heruntergedrückt rist.
  • Die Fig. 5 bis 12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem wider Magnet durch eine Drehbewegung aus der Stellung, in der er den Mlagnetisierungssust,and Ides iDrosselkerns nicht beeinfluß, in die andere Stellung, in der er den Drosselkern sättigt, übergeführt wird. Diese Schaltbewegung des Magneten wird durch einen schnell wirkenden Schnappmechanismus gesteuert, und zwar derart, daß der Schaltvorgang bezüglich der Bewegung des Betätigungsarmes des Schalters mit einem hohen Grad von Genauigkeit einläuft. Diese Ausführungsform der Erfindung ist vor allem als Endschalter (Auflaufschalter) zur selbsttätigen Steuerung von Maschinen geeignet.
  • Filg. 5 stellt eine Vordelansicht der Schalteinrichtung dar; Fig. 6 ist ein Schnitt längs der LinieII-II der Fig. 5; Fig. 7 und 8 !stellen Schnitte zdar, die längs der Linien III-III Ibzw. IV-IV in Fig. 5 geführt sind; Fig. 9 ist eine Rückansicht der Schalteinrichtung; sie zeigt den Betätigungsmechanismus, verglichen mit den Filg. Sbis 8, in der anderen Stellung; Fig. 10 ist eine Einzelansicht; sie zeigt den Magneten in der Stellung, in der er den Drosselkern sättigt; Fig. 11 ist eine schematische Ansicht, die die Flußverteilung im Drosselkern zeigt; Fig. i2 ist eine schematische Darstellung einer Schaltung, Ibei der eine Schalteinrichtung gemäß der Erfindung verwendet ist.
  • Die Schalteinrichtung nach Iden Fig. 5 bis 9 umfaßt ein Gehäuse 61, das vorzugsweise aus nichtmagnetischem Material besteht, und eine Drosselanordnung 62, eine Ankeranordnung63, eine schwenkbare Maguetanordnung 64 und eine Klemmenplatte 65, die in dem einen Teil des Gehäuses angeordnet sind. Ein schnell wirkender Mechanismus, der etwa von der Art Ider in der USA.-Patentschrift 2 270951 beschriebenen Einrichtung sein kann, oder ein anderer geeigneter Schnappmechfanismus kann in einem anderen Teil des Gehäuses 61, wie in Fig. 9 dargestellt, untergebracht sein. Der schnell wirkende Mechanisinbus, der später genauer beschrieben wird, verdreht eine Welle66, an der die Magnetanordnung 64 befestigt ist.
  • Die schwenkbare Magnetanordnung 64 umfaßt einen permanenten Magneten 67, der an einem gegabelten Arm 68 mit Hilfe von Schrauben 69 befestigt ist. Der Arm 68 ist mit der Welle 66 verbunden. Wie aus Ider Fig. 5, 6 und 7 hervorgeht, hat der Magnet 67 die Form eines rechteckigen Balkens.
  • Die Drosselanordnung 62 umfaßt zwei voneinander getrennte L-förmige Polstücke 71, die an den entgegengesetzten Enden eines Anschlagteiles 72 angeordnet sind. Das Teil 72 besteht aus nichtmagnetischem M;aterial, vorzugsweise aus Nylon oder aus einem Stoff von faserartiger Struktur. Der zweischenklige Drosselkern 73, der aus einer Mehrzahl von magnetischen Blechen aufgebaut sein kann, liegt in Nuten 74, die an den unteren Enden der Polstücke 71 vorgesehen sind. Auf jedem Schenkel des Drosselkerns 73 ist zwischen den Polstiieken71 eine Wicklung 75 angeordnet. Die Polstücke 71 können mit dem Anschlagteil 72 durch Schrauben 76 verbunden sein.
  • Das Anschlagteil 72 wirkt gleichzeitig als Abstandstück für die Polstücke.
  • Die Ankeranordnung 63 hat die Aufgabe, den Fluß des Magneten vom Drosselkern abzuziehen, wenn sich der Schalter in der »Aus« Stellung befindet. Die Ankeranordnung umfaßt zwei Polstücke 71, ein Anschlagstück 72, das aus nichtmagnetischem Material besteht, und einen Ubenbrückungsbalken 77, der aus magnetischem Material besteht und in Nuten 74 der Polstücke angeordnet ist, in gleicher Weise wie der Kern 73. Die Polstücke und das Anschlagglied für den Anker sind ebenso wie die entsprechenden, der Drossel zugeordneten Teile ausgebildet. Die Klemmenplatte 65 weist Anschlußvorrichtungen 78 auf, die dazu dienen können, elektrische Verbindungen an die Schalteinriehtung anzuschließen. Die Zuleitungsdrähte können durch eine Öffnung 79 in das Gehäuse 61 eingeführt werden.
  • Der in Fig. 9 dargestellte Betätigungsmechanismus umfaßt einen Betätigungsarm 81, dessen eines Ende mit dem äußeren Ende einer Welle 82 verbunden ist, die durch eine Öffnung 83 in das Gehäuse 61 hineinragt. In einem Joch, das von dem anderen Ende des Armes 81 gebildet wird, ist eine Rolle 84 angeordnet.
  • An ,der Rolle 84 kann ein bewegliches Teil der Miaschine oder des Gerätes langreifen, an der das Gehäuse 61 befestiigt sein kann.
  • Auf dem inneren Ende Ider Welle 82 ist ein Hebel 85 drehbar befestigt. Ein anderer Hebel 86 ist hinter zudem Hebel 85 mit der Welle 82 verbunden. Die Enden einer Torsionsfeder 87, die im wesentlichen C-Form besitzt, greifen derart an diese beiden Hebel an, daß der Hebel 86, Ider mit der Welle 82 verbunden ist, den Hebel 85 nachgiebig antreibt.
  • Wie aus Fig. 9 ersichtlich, ist im unteren Ende des Hebels 85 ein verschiebbares Glied 88 angeordnet. An dem Glied 88 ist mit Hilfe fades Stiftes 90 eine Rolle 89 angebracht. Eine Feder 91 drückt das Glied 88 und die Rolle 89 nach unten gegen einen Schwinghebel 92, der an dem einen Ende der Welle 66 befestigt ist, die am anderen Ende mit dem Magnetarm 68 verbunden ist. An Iden entgegengesetzten Enden des Schwinghebels 92 sind Klinken 93 angeordnet, die um die Stifte 94 drehbar gelagert sind. Jede Klinke 93 ist in Richtung des Schwinghebels 92 durch eine Feder 95 vorgespannt. In jeder Klinke 93 ist eine Vertiefung 96 vorgesehen, Idie das Ende des Schwinghebels 92 aufnehmen kann.
  • Wenn der Hebelarm 81 betätigt wird, werden die Welle 82 und der Hebel 86 gedreht; dadurch wird der Arm 85 über die Feder 87 angetrieben. Die Rolle 89 bewegt sich dann im Sinne der Fig. 9 längs des Schwinghebels 9Q nach links über den Drehpunkt des Schwinghebels hinaus. Der Schwinghebel kann sich zunächst nur wenig drehen, bis der Hebel 85 die Klinke 93 gegen einen Anschlag 97 an der Seite des Gehäuses 61 drückt; dadurch wird das linke Ende des Schwinghebels 92 freigegeben. Infolgedessen drückt nun die Feder 91 über die Rolle89 Ndas linke Ende des Schwinghebels schlagartig herunter, so daß die Welle 96 und mit ihr die Magnetanordnung gedreht wird. Das rechte Ende des Schwinghebels 92 wird durch die rechte Klinke 93 erfaßt und bleibt in dieser Stellung, bis der Arm 81 in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
  • Wenn die schwenkbare Magnetanordnung 64 sich in der in den Figuren dargestellten Lage befindet, so daß der Permanentmagnet 67 zwischen den Polstücken 71 des Ankers liegt, ist der Fluß des Magneten durch den Ankerbalken 77 geschlossen. Die Drosselspule hat daher eine hohe Impedanz, so daß die Schalteinrichtung keine Ausgangsspannung liefert.
  • Der Magnet kann durch den vorstehend beschriebenen Schnappmechanismus in die »Ein«-Stellung gebracht werden. In diesem Fall wird der Magnetarni 68 bis zum Anschlag 72 der Drosselanordnung herüberbewegt, so daß sich der Magnet 67 zwischen den Polstücken 71 der Drosselspule befindet. Der Magnet unterstützt dann die Wicklungen 75 im Sinne einer Sättigung des Drosselkerns 73, so daß die Ausgangsspannung der Schalteinrichtung ihr Maximum hat.
  • Gemäß Fig. 10 erzeugt der Magnet 67 in dieser Lage einen Fuß 2. Dieser Fluß sättigt den Drosselkern. Nach Fig. 11 erzeugen die WickLungen75, die in Reihe geschaltet sind, einen Fluß 1. Während jeder Halbwelle ist der Fluß Ç|2 dein Fluß ç 1 in einem Schenkel des Drosselkernes entgegengesetzt und im anderen Schenkel gleichgerichtet. Da der eine Schenkel des Drosselkernes gesättigt ist, fällt nur wenig Spannung an wider Drosselspule ab, so tdtaß der größte Teil Ider angelegten Spannung an der Belastung auftritt.
  • Die in Fig. 12 dargestellte elektrische Schaltung umfaßt einen Transfor,mator 98, einen Zweiweg-Gleichrichter 99 und die Drosselanordnung 62. Der Transformator hat eine Primärwicklung 101, die mit einer Wechselstromquelle verbunden sein kann. Der Transformator hat fernereineSekundärwicklunglO2, deren einer Anschluß mit einem der Wechselstromanschlüsse des Gleichrichters 99 verbunden ist. Der andere Anschluß (der Sekundärwicklung 102 ist mit dem anderen Wechselstromanschluß des Gleichrichters über die beiden Wicklungen 75 der Drosselspule 62 verbunden.
  • Die einzelnen Gleiehrichter der Brückenschaltung 99 sind über einen weiteren Widenstand R2, dessen einer Anschluß mit der negativen Klemme einer besonderen tGleichstromqluelle G verbunden ist, in Flußrichtung vorbelastet. Der Widerstand R2 ist so bemessen, daß die Vorbelastung der Höhe des Magnetisierungsstromes entspricht, den die Drosselspule 62 im ungesättigten Zustand aufnimmt. Dadurch wird erreicht, daß der Magnetisierungsstrom der ungesättigten Drossel sich unmittelbar über die Gleichrichter der Brückenschaltung 9 schließen kann, also nicht über die Belastung R 1 fließt. Die positive Klemme der zusätzlichen Gleichstromquelle kann an Erde gelegt werden, ebenso der negative Anschluß des Brückengleichrichters.
  • Da der Magnet 67 in der oben beschriebenen Weise zur Steuerung der Verbraucherspannung schnell bewegt wird, ist die Genauigkeit des erfindungsgemäßen Schalters ebensogut oder besser als die der bisher benutzten Endschalter vom Kontakttyp. Da der Anschlag 72 aus Nylon oder einem Faserstoff besteht, bildet er ein Kissen, Idas ein Prellen des Magneten 67 verhindert. Die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Schalters ist größer als die der bisher bekannten Schalter, und asvar infolge der Vermeidung von Kontakten, die einer allmählichen Zerstörung durch Lichtbögen und Verschleiß ausgesetzt sind.
  • Die Fig. 13 bis 15 zeigen weitere Au,sführungs;beispiele der Erfindung.
  • Fig. 13 stellt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Schalteinrichtung dar, bei der der Permanentmagnet um eine Achse drehbar ist, die senkrecht zur Verbindung seiner Pole gerichtet ist; Fig. 14 zeigt Iden Permanentmagneten der Anordnung nach Fig. 13 in einer Stellung, in der er den Kern der Drosselspule sättigt; Fig. 15 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung, bei dem mehrere zu schaltende Stromkreise mit einer Steuereinheit verbunden sind.
  • Die Schalteinrichtung nach tdenFig. 13 und 14 umfaßt eine Grundplatte 110, an der Winkel 111 und 112 befestigt sind. Eine Montierungsplatte 113 wider Drosselspule, die aus nichtmagnetischem Material besteht, ist mit Hilfe eines Bolzens 114 justierbar an dem Winkel 111 befestigt. Eine Drosselspule 115 wird an den Endteiten 117 ihres Kernes zwischen zwei Polstücken 116 gehalten; der Kern 115 der Dros.selspule kann aus U-förmigen Blechen derart zusammengesetzt sein, daß er ein gefenstertes Rechteck bildet. Die Polstücke 116 sind dadurch Schrauben 118 mit der Montierungsplatte 113 verbunden. Auf jedem Schenkel des Kerns 115 ist eine Wicklung 119 angeordnet. An der Grundplatte 110 ist ferner ein magnetischer Anker 121 befestigt, dessen Endteile mit 122 bezeichnet sind; er .bildet mit der Grundplatte 110 einen rechten Winkel.
  • An einer Welle 124, die dadurch einen schnell wirkenden Mechanismus 125 verdrehbar ist, ist ein permanenter Magnet 123 befestigt. Der Mechanismus 125 kann von der Art der an sich bekannten Mechanismen sein, wie sie zum Betriebe von Endlagenschaltern benutzt werden, etwa gemäß der USA.-Patentschrift 1 930047. Der Mechanismus umfaßt einen Hebel 126 der um einen am Anker 121 befestigten Stift 127 drehbar ist. Mit dem Hebel 126 sind zwei Rollen 128 verbunden. Die Rollen 128 können abwechselnd von einem Arm oder anderen Teilen erfaßt werden, die einer Werkzeugmaschine oder einem anderen Gerät angehören, deren Betrieb durch den Endschalter gesteuert wird.
  • Wenn eine der Rollen 128 erfaßt wird, verdreht ein hier nicht dargestellter Federmechanismus den Magneten 123 in die in der Zeichnung dargestellte Lage.
  • Wenn die andere Rolle i28 erfaßt wird, verdreht der schnell wirkende Federmechanismus den Magneten 123 in eine Lage, in der er sich zwischen den Polstücken 116 und parallel zum Drosselkern befindet.
  • Ein Arm 129 des Hebels t26 berührt dabei einen An schlag 131 am Winkel 112, so daß die Bewegung des Mechanismus in der einen Richtung begrenzt ist. Ein ähnlicher (nicht dargestellter) Arm wirkt mit einem anderen Anschlag zusammen, so daß auch die Bewegung in der anderen Richtung begrenzt ist.
  • Die Montierungsplatte 113 der Drossel kann in ihrer Stellung dadurch ju6tiert werden, daß sie gegenüber dem Winkel 111 gedreht wird und in der gewünschten Stellung fixiert wird. In der Darstellung gemäß Fig. 13 bildet die Drosselspule, die aus dem Kern 115, den Spulen 119 und den Polstücken 116 besteht, einen Winkel von 60° -mit der Vertikalen bzw.
  • 300 mit der Horizontalen. Der Anker 121 ist vertikal montiert; wie oben erläutert, kann der Magnet 123 von der vertikalen Lage zwischen ,den Enden 122 des Ankers in eine zum Drosselkern parallele Lage übergeführt werden. Wenn der Magnet 123 parallel zum Drosselkern liegt, befinden sich seine Enden in Nuten 132, die in den Polstücken 116 vorgesehen sind. Die beiden Wicklungen 119 sind in Reihe geschaltet Wenn der Magnet 123 sich in der vertikalen Stellung befindet, wie es in Fig. 13 dargestellt ist, ist sein Fluß durch den Anker 121 geschlossen, so daß nur ein sehr kleiner Fluß in den Drosselkern gelangt. Die Impedanz der Drosselspule ist daher sehr hoch.
  • Wenn der Magnet 123 durch den schnell wirkenden Mechanismus 125 aus der vertikalen Lage in eine Lage parallel zur Drossel gebracht wird, fließt der vom Magneten erzeugte Fluß durch die Polstücke 116 und den Drosselkern (Fig. 14). Nur ein kleiner Teil des Flusses wird dann durch den Anker 121 geschlossen. Die Verteilung des Flusses im Kern 115 ist die gleiche wie in dem Kern 73 der Fig. 11; sie hat eine geringe Impedanz der Drosselspule zur Folge.
  • Es ist zu beachten, daß der Magnet 123 mit den Polstücken 116 nicht in Kontakt kommt, wenn er von der vertikalen Lage in Idie Lage parallel zu den Polstücken gebracht wird. Es tritt also kein Prellen des Magneten taue, was zu einem erheblichen Verschleiß oder zum Bruch führen könnte. Das Prellen des Magneten könnte außerdem eine schädliche Verringerung seines Magnetismus verursachen. Auch zwischen dem Anker 121 und Zudem Permanentmagneten 123 tritt kein körperlicher Kontakt auf.
  • Mit der vorstehend be-schriebenen Schalteinrichtung kann ein Verbraucher in der gleichen Weise verbunden sein, wie es im Zusammenhang mit Fig. 12 geschilder wurde. In Fig. 13 ist eine andere Möglichkeit der Ausbildung des Verbraucherkreises dargestellt. Wie sich aus wider Figur ergibt, sind die W7Sticklungen 119 in Reihe mit einem Widerstand R 2 geschaltet. Der eine Anschluß wider einen Spule ist mit einem Eingangsanschluß E verbunden. Das eine Ende des Widerstandes R2 ist mit einem Ausgangsanschluß A einer Steuereinheit verbunden. Zwischen dem Ausgangsanschluß =4 und einem gemeinsamen Leiter 134 liegt eine Verbraucherschaltung 133. Zwischen dem Eingangsanschluß E und dem gemeinsamen Leiter 134 liegt eine geeignete Wechselstromquelle.
  • Parallel zur Verbraucherschaltung 133 liegt ein Gleichrichterelement D1, das in der einen Richtung einen hohen Widerstand aufweist. Ein ähnliches Gleichrichterelement D 2 liegt parallel zum Widerstand R 2.
  • Die Kathode des Gleichrichters D 1 ist über einen WiderstandRl an den Minuspol einer Gleichstromquelle G angeschlossen.
  • Wenn sich der Magnet 123 zwischen den Polstücken 116 befindet, ist der Drosselkern gesättigt, so daß nur ein kleiner Teil der angelegten Spannung von der Drossel aufgenommen wird, also der größte Teil als Halbwellen-Gleichspannung am Verbraucher auftritt. Während einer Hälfte jeder Periode, in der die Spannung am Anschluß E positiv ist, fließt ein Strom vom Anschluß E durch die Wicklungen 119 der Drosselspule, den Gleichrichter 02 und den Venbraucher 133. zum gemeinsamen Leiter 134. Während der anderen Haibwelle., in der die Spannung von E negativ ist, fließt ein Strom vom gemeinsamen Leiter 134 durch den Gleichrichter D 1, faden Widerstand R 2 und die Wicklungen der Drossel zum Anschluß E.
  • Wenn der Magnet 123 sich in der vertikalen Stellung befindet, wie es in Fig. 13 dargestellt ist, ist sein Fluß durch den Anker 121 geschlossen, so daß nur ein geringer Teil in den Drosselkern gelangt. Die Imped,anz der Drossel ist Daher sehr hoch, so daß die gesamte angelegte Spannung von der Drossel aufgenommen wird.
  • Die negative Gleichspannung G verursacht einen Stromfluß von dem gemeinsamen Leiter 134 durch den Gleichrichter D1 in Flußrichtung. Dieser Strom durch D 1 nimmt ab, wenn der Magnetisiemngsstro11 der Drosselspule fließt. Der Strom durch R 1 bleibt jedoch etwa derselbe. Solange der Mlagnetisierungsstrom kleiner ist als der ursprüngliche Strom durch D 1, fließt noch ein kleiner Vorwärtsstrom durch D 1, so daß die Spannung an Idem Verbraucher einen kleinen negativen Wert hat.
  • Es ist zweckmäßig, die Gleichspannung zwischen dem Leiter 134 und dem Anschluß G durch Gleichrichtung der Wechselspannung zu erzeugen, die zwischen dem Leiter 134 und dem Anschluß E besteht.
  • Dann ist jedoch zu berücksichtigen, daß der Magnetisierungsstrom der Drossel der Spannung am Anschluß E um nahezu .900 nacheilt; er hat daher gegenüber dem negativen welligen Gleichstrom durch den Gleichrichter D t nicht einen Phasenunterschied von 1800, wie es an sich erwünscht wäre. Dadurch wird jedoch nur ein geringer Ausgangsimpulls mit einem Leitfähigkeitswinkel von etwa 600 verursacht. Versuche zeigen, daß dieser Impuls einen Phasenunterschied von 900 gegenüber der Ausgangsspannung bei gesättigtem Kern aufweist; dies hat keine nachteilige Wirkung für die Arbeitsweise der logisch entscheidenden magnetischen Schaltelemente, die durch die Schalteinrichtung gesteuert werden.
  • Man sieht, Idaß (bei positiver Spannung von E der Ausgangsstrom nicht durch den Widerstand R 2 fließt, sondern den GleichrichterD2, der einen geringen Flußspannungsabfall aufweist. Auf diese Weise ist die Regelung der Schaltung verbessert.
  • Bei negativer Spannung von E fließt durch den Widerstand R2 ein Strom, der den Drosselkern des Endlagenschalters rückmagnetisiert. Der Ohmbetrag des Widerstandes R2 kann verhältnismäßig hoch sein, so daß dadurch der Rückmagnetisierungsstrom begrenzt wird.
  • Die vorstehend beschriebene Schaltung ist besonders geeignet für Steuereinheiten, ldie mit magnetisch wirkenden, logisch entscheidenden Schaltelementen ausgerüstet sind. Gemäß Fig. 1.5 können mehrere Endlagenscbalter LS1, LS2 und LS3 einer Steuereinheit zur Steuerung einer entsprechenden Anzahl von Verbraucherschaltungen, die sämtlich mit dem gemeinsamen Leiter 134 verbunden sind, zugeordnet sein. Bei der vorliegenden Schaltung ist es nicht erforderlich, für jeden Endlagenschalter eine besondere Sekundärwickliung des Transformators vorzusehen. Weiterhin braucht man auch nicht für jeden Endlagenschalter eine besondere Gleichstromquelle vorzusehen, um zu verhindern, daß der Magnetisierungsstrom der Drossel über den Verbraucher fließt.
  • Die einzigen erforderlichen Spannungsquellen sind die Wechselspannungsquelle und die negative Gleichspannungsquelle, die bei Steuereinheiten mit magnetisch arbeitenden, logisch entscheidenden Elementen an sich verfügbar sind. Es versteht sich, daß die richtige Pha!senlbeziehung zwischen der Wechselspannung und der Welligkeit der negativen Gleichspannung beachtet wenden muß.
  • Schaltungen mit logisch entscheidenden Elementen sind bei Verwendung Ider erfindungsgemäßen Schalteinrichtungen einfacher und haben bessere Eigenschiaften als Schfaltungen mit bisher bekannten Endlagenschaltern. Das vorliegende System erfordert lediglich Gleichrichterelemente und Widerstände in Verbindung mit einem kontaktlosen Schaltelement mit sättigbaren Drosselspulen. Die erforderlichen Schaltverbindungen sind unkompliziert; ein relativ große Anzahl von Schalteinheiten kann einer einzigen Steuereinrichtung zugeordnet werden.
  • Die Fig. 16 und 17 zeigen weitere Au,sführungsbeispiele der Erfindung.
  • In der in Fig. 16 dargestellten Abwandlung der Erfindung sind die Wicklungen 119 auf einen Drosselkern angeordnet, der an seinen Endteilen 117 zwischen zwei Polstücken 116' gehalten wird. In jedes Polstück 116 ist eine Nut 141 eingelasse;i. Ein Magnet anker 121' besitzt Teile 142, die sich mit der einen Fläche der Nuten 141 auf Idem gleichen Niveau befinden. Ein Magnet 123', der im wesentlichen Hufeisenform hat, wird von einer Platte 143 getragen, die an einer drehbaren Weile 114 befestigt ist. Die Platte 143 kann an der Welle 144 durch eine Madenschraube 145, die durch den Bund 146 geführt ist, befestigt sein.
  • Der Magnet 123' wird mit Hilfe der Welle 144 durch einen geeigneten Mechanismus gedreht. Wenn der Magnet 123' sich in der Lage befindet, wie sie in Fig. 16 dargestellt ist, wird der Magnetfluß durch den Anker 121' geschlossen, so daß er den Drosselkern nicht durchsetzt. Der Drosselkern ist daher ungesättigt, und die Ausgangsspannung des Schaltsystems hat ihren kleinsten Wert. Wenn der Magnet 123' sich zwischen den Polstücken 116' befindet, durchsetzt im wesentlichen sein gesamter Fluß den Drosselkern.
  • Nur ein sehr geringer Teil des Flusses wird durch den Anker geschlossen. Die Ausgangsspannung des Systems hat dann demnach ihren größten Wert.
  • Wenn die Welle 144 weiterrotiert, entfernt sich wider Magnet 123' vom Drosselkern, so daß die Ausgangsspaunung von ihrem maximalen auf den minimalen Wert fällt. Der Magnetanker 121' hat die Aufgabe, die Änderungsgeschwindigkeit der Ausganglsspannung von »Aus« nach »Ein« und umgekehrt zu vergrößern.
  • Bei Idem soeben beschriebenen Aufbau entsteht kein körperlicher Kontakt zwischen den Magneten 123 und den Polstücken 116. Es tritt daher auch kein Prellen des Magneten gegen die Polstücke oder den Anker auf. Weiterhin kann die Welle 144 bei der Betätigung der Schalteinrichtung in jeder Richtung gedreht werden, wobei die elektrische Wirkungsweise in jedem Fall dieselbe ist.
  • Man erkennt, tdaß die Schalteinrichtung nur während eines kleinen Teiles jeder Drehung der Welle 144 eine Ausgangsspannung liefert. Ausgangsspannungen während eines beliebigen vorgegebenen Teiles der Drehung können in der Weise erzielt werden, daß jeweils eine Drosselspule, deren Ausgangsstrom ein magnetisches Element eines Steuersystems erregt, an dem geeigneten Punkt Ides Umfanges der Platte 143 angeordnet wird. Eine andere Drosselspule kann dann an jedem gewünschten Punkt des Umfanges der Scheibe 143 vorgesehen sein und derart wirken, daß sie das magnetische Element entregt oder ein anderes magnetisches Element erregt. Falls eine Uberlappung auftritt, können die einzelnen Einheiten in der Richtung der Welle 144 übereinander angeordnet werden.
  • Bei der Konstruktion nach Fig. 17 ist eine lineare Bewegung des Magneten 123' vorgesehen. Der Magnet wird von einer Lage, in der er sich zwischen den Endteilen des Ankers 121' befindet, in eine andere Lage gebracht, in der er in die Nuten 141 der Polstücke 116' eingreift.
  • Der Magnet 123' wird von der hin- und hergehenden Stange 148 getragen, die in Lagern 149 montiert ist. Ein Nocken 151, der von einer Welle 144' angetrieben wird, steht in Berührung mit einer Rolle 152, so daß die Stange 148 mit dem Magneten 123' bei der Drehung der Welle 144' hin- und herbewegt wird.
  • Eine Feder 153 bewirkt die Rückstellung der Stange 148 und des Magneten 123'. Solange sich der Magnet 123' zwischen den Schenkeln 122' Ides Ankers 121' befindet, liefert das Schaltsystem keine Ausgangs spannung. Wenn der Magnet sich zwischen den Polstücken 116' befindet, hat die Ausgangsspannung ihren größten Wert. Die Welle 144' kann in jeder gewünschten Weise angetrieben und Nocken verschiedener Arten können verwendet werden, so daß während irgendeines gewünschten Teiles der Drehung eine Ausgangsspannung auftritt.
  • Es ist ersichtlich, daß auch die kontaktlosen Schalter nach den Fig. 16 und 17 Idie an einem Verbraucher liegende Spannung in ähnlicher Weise zu steuern gestatteten wie Kontakt- oder Messerschalter; sie haben jedoch diesen gegenüber den Vorteil einer größeren Zuverlässigkeit und Lebensdauer, da sie nicht einem Verschleiß durch Lichtbogenbildung ausgesetzt sind. Sie sind ebenso wie die früher beschriebenen Ausführungsbeispiele Ider Erfindung vor allem geeignet, in Verbidung mit logisch entscheidenden magnetischen Schaltelementen als Endiagenschalter den Arbeitsvorgang einer Werkzeugmaschine oder eines anderen Gerätes zu steuern.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Kontaktlose Schalteinrichtung für Wechselstrom, gekennzeichnet durch eine Drossel spule mit einem in sich geschlossenen, sättigbaren Eisenkern, der auf zwei gegenüberliegenden Schenkeln zwei in Reihe geschaltete, von ;dem Wechselstrom durchflossene, gleichsinnige Wicklungen trägt, und Idurch einen Permanentmagneten, Ider zwischen einer Stellung, in der er den Kern zwischen den Wicklungen diametral überbrückt und den Drosselker.n sättigt (»Ein«-Stellung), und einer Stellung, in der er den Fluß des Kernes im wesen lichen nicht beeinflußt (»Aus «-S teilung), beweglich ist.

Claims (1)

  1. 2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unbewiekelten Schenkel --des Drosselkerns Polstücke aus magnetischem Material aufweisen.
    3. Schalteinrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß Idie Polstücke Vertiefungen zur Aufnahme der Pole des Permanentmagneten in »Ein«-Stellung aufweisen.
    4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anker vorgesehen ist, über den sich der Fluß des Permanentmagneten in »Aus«-Stell,ung schließt.
    5. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet beim Schaltvorgang eine lineare Bewegung ausführt.
    6. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, durch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet beim Schaltvorgang eine Drehbewegung ausführt.
    7. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Permanentmagneten nur in einer Schaltstellung, insbesondere der »Aus«-StelLung, stabil ist.
    8. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Permanentmagneten in beiden Schaltstellungen stabil ist und daß die Uberführung des Permanentmagneten von der einen in die andere Stellung durch einen schnell wirkenden Schnappmechanismus erfolgt.
    9. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet an einer Welle befestigt ist, bei Ideren Drehung (in beliebiger Richtung) er nacheinander mit dem Kern der Drosselspule und mit dem Anker in magnetischen Kontakt gelangt.
    10. Schalteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Drosselsplulen und Anker um die Welle heruin angeordnet sind.
    11. Schalteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Permanentmagnete mit zugeordneten Drosselspulen und Ankern in Achsrichtung der Welle übereinander angeordnet sind.
    12. Schalteinrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet. daß die lineare Bewegung des Permanentmagneten durch eine in beliebiger Richtung drehbare Welle über einen Nocken gesteuert ist.
    13. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Schaltstellungen des Permaneutmagneten Anschlagstücke aus nichtmagnetischem, elastischem Material vorgesehen sind, die ein Prellen des Permanentmagneten verhüten.
    14. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ider Permanentmagnet in keiner Stellung ortsfeste Teile der Einrichtung berührt.
    15. Schalteinrichtung nach Anspruch 1 zur Speisung eines GleichstromQverbrauchers, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Drosselspule im ungesättigten Zustand aufgenommene Magnet sierungsstrom durch einen niederohmigen Nebenweg parallel zum Verbraucher fließt.
    16. Schalteinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Drosselspule gesteuerte Wechselstrom Idurch eine Gleichrichter-13rückensch,altu,ng gleichgerichtet ist, deren Gleichrichterelemente in Flußrichtung bis zur Höhe des M'agnetisierungsstromes vorbelastet sind.
    17. Schalteinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Verbraucher ein Ventil liegt, das in Flußrichtung bis zur Höhe des Magnetisierungsstromes der Drosselspule vorbelastet ist, und daß in Reihe mit dieser Parallelschaltung ein weiteres, entgegengesetzt gepoltes Ventil liegt, das durch einen Widerstand überbrückt ist.
    18. Steuereinheit mit mehreren Schalteinrichzungen nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Wechselstromanschl'uß und die Vonbelalstungsstromquelle allen Schalteinrichtungen gemeinsam sind.
    19. Verwendung von Schalteinrichtungen nach Anspruch 1 als Endlagenschalter zur Steuerung von Maschinen, insbesondere in Verbindung mit logisch entscheidenden magnetisch wirkenden Schaltelementen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung N 4169 VIII a/21 a4 (bckanntgemacht am 25. 6. 1953); Buch von Strom: »Magnetic Amplifier«, 1955, S.469, Fig. 27, 14; deutsche Patentanmeldung G 5454VIIIa/21g; USA.-Patentschrift Nr. 2395 881.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2810431A1 (de) * 1977-03-12 1978-09-14 Omron Tateisi Electronics Co Kontaktloser schalter und verfahren zu seiner herstellung
DE102011078606A1 (de) * 2011-07-04 2013-01-10 Zf Friedrichshafen Ag Stößelschalter

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2395881A (en) * 1940-08-02 1946-03-05 Raytheon Mfg Co Controlled peaking trasformer

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