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DE1081422B - Vorrichtung zur Anpassung einer diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtung, beispielsweise eines Gegenstrommischers, an eine das Mischgut zur Weiter- verarbeitung kontinuierlich oder diskontinuierlich in anderen Intervallen aufnehmende Verbrauchsanlage - Google Patents

Vorrichtung zur Anpassung einer diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtung, beispielsweise eines Gegenstrommischers, an eine das Mischgut zur Weiter- verarbeitung kontinuierlich oder diskontinuierlich in anderen Intervallen aufnehmende Verbrauchsanlage

Info

Publication number
DE1081422B
DE1081422B DEE10974A DEE0010974A DE1081422B DE 1081422 B DE1081422 B DE 1081422B DE E10974 A DEE10974 A DE E10974A DE E0010974 A DEE0010974 A DE E0010974A DE 1081422 B DE1081422 B DE 1081422B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate container
mixing
switching
switch
automatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10974A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Eirich
Gustav Eirich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE10974A priority Critical patent/DE1081422B/de
Publication of DE1081422B publication Critical patent/DE1081422B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/80Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/805Mixing plants; Combinations of mixers for granular material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Anpassung einer diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtung, beispielsweise eines Gegenstrommischers, an eine das Mischgut zur Weiterverarbeitung kontinuierlich oder diskontinuierlich in anderen Intervallen aufnehmende Verbrauchs anlage Es ist bekannt, daß mit diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtungen wesentlich bessere, insbesondere einheitlichere Mischungen erreicht werden als mit kontinuierlich arbeitenden Mischern. Es ist ferner bekannt, diskontinuierlich arbeitende Mischvorrichtungen in ihren einzelnen Arbeitsphasen automatisch zu steuern. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird beispielsweise durch das Schließen der Austragvorrichtung bzw. durch das Schwenken des Mischers in Arbeitsstellung nach der Entleerung die Betätigungsvorrichtung für das erneute Füllen des Mischers mit den verschiedenen Ausgangsmaterialien in der vorgeschriebenen Menge, Zeit- und Reihenfolge entriegelt. Zur Überwachung der zugeführten Materialmenge werden vorzugsweise automatische Waagen benutzt. Die Zuführung selbst kann beispielsweise durch einen automatisch gesteuerten Aufzug erfolgen. Bei den bekannten, automatisch gesteuerten Mischvorrichtungen ist es ferner möglich, die Mischzeit an der Vorrichtung einzustellen. Nach Ablauf dieser Mischzeit kann dann entweder eine Signalgebung, verbunden mit einer automatischen Vorbereitung der Austragvorrichtung zum Öffnen von Hand, oder ein automatisches Öffnen der Austragvorrichtung bzw. das Schwenken des Mischers in Austragstellung erfolgen.
  • Diese bekannten Anlagen haben jedoch zwei erhebliche Nachteile. Einmal wird die automatische Steuerung der bekannten Anlagen durchweg mittels Schaltwalzen vorgenommen, wodurch die Arbeitsspiele einer solchen Anlage in ihrer Reihenfolge und Zeitdauer praktisch starr festgelegt sind. Will man beispielsweise die Zeitdauer der einzelnen Abläufe verändern, so kann dies nur dadurch geschehen, daß die Schaltwalze entweder schneller oder langsamer gedreht wird. Dies hat aber zur Folge, daß sämtliche Teilabläufe schneller oder langsamer vonstatten gehen.
  • Dieser Nachteil hat dazu geführt, daß bis heute solche Anlagen bevorzugt werden, bei welchen immer nur ein Teilablauf in sich abläuft und bei seiner Beendigung den Schalter zum Einleiten des nächsten Teil ablaufes entriegelt. Derartige Anlagen benötigen jedoch einen Bedienungsmann, der fortwährend durch die Bewachung der einzelnen Teilabläufe außerordentlich stark in Anspruch genommen ist. Die einwandfreie Bedienung einer solchen bekannten Anlage über eine längere Zeitdauer hinweg ist aber praktisch unmöglich, so daß schwerwiegende Schaltfehler bei der Bedienung einer solchen Anlage nicht vermieden werden können. Ein weiterer wesentlicher Nachteil der bekannten Anlagen besteht darin, daß diese mit ihren diskontinuierlichen Mischvorrichtungen nicht betriebssicher an die bekannten kontinuierlich arbeitenden Verbrauchs anlagen, wie Strangpressen usw., gekoppelt werden können. Das ebenfalls bekannte bloße Zwischenschalten eines Pufferbehälters zwischen der Mischvorrichtung und der Verbrauchsanlage genügt deshalb nicht, weil bei jeder Verbrauchsanlage mit Stockungen gerechnet werden muß und ein Pufferbehälter in solchem Fall sehr schnell zum Überlaufen gefüllt wäre.
  • Andererseits ist es bekannt, Silos und Bunker mit Füllstandsmessern zu versehen, jedoch kann diese Maßnahme nicht ausreichen, um die Anpassung einer diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtung an eine kontinuierlich oder diskontinuierlich in anderen Intervallen das Mischgut aufnehmende Verbrauchsanlage sicherzustellen.
  • Zur Übenvindung aller dieser Nachteile und Schwierigkeiten wird gemäß der Erfindung eine vollautomatische Schaltung benutzt, derart, daß die Abmessungsvorrichtungen sowie der zeitliche Abstand der Zugabe der Mischungsbestandteile zur Mischvorrichtung und die Mischdauer durch Einschaltung jeweils des nächsten der genannten Arbeitsgänge durch vom Ablauf des vorhergehenden Arbeitsganges ausgelöste Impulse unter Zwischenschaltung von Zeit-oder Zustandsmessern geschaltet sind und der hinter der Mischvorrichtung liegende Zwischenbehälter mit mindestens einer Vorrichtung zur Messung seines FüI-lungszustandes versehen ist, die mit einem Schaltwerk zum Absperren der Materialnachfuhr zur weiterverarbeitenden Mischvorrichtung bei Überfüllung des Zwischenbehälters und mit einem Schaltwerk zum Abschalten der Verbrauchsanlage bei Unterschreitung eines bestimmten Füllungszustandes des Zwischenbehälters verbunden ist.
  • Neben der Überwindung der eigentlichen Anpassungsschwierigkeiten bietet die Vorrichtung nach der Erfindung den Vorteil, daß selbst dann, wenn in der Verbrauchsanlage Programmwechsel vorgenommen werden, ein Abschalten der Mischvorrichtung nicht mehr notwendig ist. Es ist auch durch die Vorrichtung nach der Erfindung die Möglichkeit gegeben, die Verbrauchsanlage so zu steuern, daß sie wesentlich geringeren Materialbedarf hat, als es der Leistungsfähigkeit des Mischers entspricht, weil in solchem Fall der Zwischenbehälter stets bis zu einem gewissen Füllungsgrad nachgefüllt wird und darüber hinaus nicht überlaufen kann. Andererseits ist auch die Möglichkeit gegeben, die Verbrauchsanlage mit größerer Materialaufnahme zu steuern, als es der Leistungsfähigkeit des Mischers entspricht. In solchem Fall wird die Materialzufuhr in die Verbrauchsanlage oder diese selbst dann abgeschaltet, wenn der Zwischenbehälter bis zu einem gewissen Grade entleert ist. Dadurch ist zugleich dafür Sorge getragen, daß stets eine Materialreserve im Zwischenbehälter vorhanden ist, so daß bei irgendwelchen Stockungen in der Mischvorrichtung oder der Zuführung des Ausgangsmaterials die Verbrauchsanlage kontinuierlich weiterarbeiten kann.
  • In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Zwischenbehälter zur Messung seines Füllungsgrades mit einer Waage gekoppelt, beispielsweise auf dieser angebracht, an der eine obere und gegebenenfalls zusätzlich eine untere Gewichtsgrenze einstellbar ist und die mit Schaltwerken verbunden ist, welche in die Steuervorrichtungen für die Materialnachfuhr zur Mischvorrichtung bzw. für den Materialaustrag aus dem Zwischenbehälter und in die Einschaltanordnung der Verbrauchsanlage eingreifen.
  • Zweckmäßig ist hierbei die Waage mit Kontakten für mindestens einen Hilfsstromkreis versehen, die beim Durchlaufen der jeweils eingestellten Gewichtsgrenzen geöffnet bzw. geschlossen werden.
  • In anderer Ausführungsform der Erfindung ist im Innern des Zwischenbehälters mindestens ein Füllstandsmesser angebracht, der mit Schaltwerken verbunden ist. Vorzugsweise ist an der oberen und an der unteren Füllstandsgrenze des Zwischenbehälters je ein an sich bekanntes, ständig angetriebenes und beispielsweise mit einem Drehmomentschalter gekoppeltes Schaufelrad angebracht. In dieser Ausführungsform kann der Zwischenbehälter fest montiert sein oder als Bunker in Mauerwerk oder Beton ausgeführt sein. Diese Ausführungsform der Erfindung eignet sich somit insbesondere für sehr große und schwere Zwischenbehälter, für die die Montage auf einer Waage nicht in Frage kommen kann.
  • In einer Abwandlung der Erfindung ist die Austragvorrichtung des Zwischenbehälters mit einer Steuervorrichtung verbunden, die in Abhängigkeit von der im Zwischenbehälter gespeicherten Menge gemischten Gutes die Austragvorrichtung um so viel mehr oder weniger öffnet, daß das gemischte Gut eine praktisch gleichbleibende, einstellbare Zeitdauer im Zwischenbehälter verweilt. In dieser Ausführungsform ist die Anpassungsvorrichtung nach der Erfindung dazu geeignet, innerhalb mehrstufiger chemi- scher Prozesse das Gut, das aus einer Behandlungsstufe, die vorzugsweise einen Mischvorgang und gegebenenfalls einen Granuliervorgang einschließt, kommt, zur Einführung in eine weitere Behandlungsstufe vorzubereiten, beispielsweise durch einen kurzzeitigen Reifeprozeß od. dgl., und zugleich für die nächste Behandlungsstufe, beispielsweise eine Kühlvorrichtung od. dgl., zu dosieren.
  • Falls sich während der Verweilzeit des gemischten Gutes im Zwischenbehälter dessen chemischer oder physikalischer Zustand ändert, kann nach der Erfindung auch diese Zustandsänderung zur Steuerung des Austrages aus dem Zwischenbehälter oder auch der gesamten Mischanlage herangezogen werden. So kann der Zwischenbehälter beispielsweise mit einer Vorrichtung zum Messen der Temperatur im Innern des gespeicherten, gemischten Gutes und einer Steuervorrichtung versehen sein, die bei Überschreiten einer einstellbaren Temperatur die Verweilzeit des Gutes im Zwischenbehälter selbsttätig regelt. Diese Regelung kann durch Eingriff in die Schaltung der vorgeschalteten Mischanlage oder auch durch Eingriff in die Schaltung des Austrages aus dem Zwischenbehälter geschehen. Eine solche Temperatursicherung ist in solchen Fällen angebracht, wo bei einem Reifevorgang od. dgl. frei werdende Wärme die Temperatur des gemischten Gutes über einen Punkt erhöht, oberhalb dessen Schädigung des Gutes selbst oder Gefahren für die Sicherheit der Anlage eintreten.
  • Der Zwischenbehälter selbst kann im übrigen als ein einen ununterbrochenen, regelbaren Strom gemischten Gutes zur Verbrauchs anlage weiterleitender Rundbeschicker ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, den Zwischenbehälter mit einer in Intervallen die für einen oder eine Gruppe von Formkörpern notwendige Menge gemischten Gutes der Verbrauchsanlage zuteilenden, zeitlich oder über eine zusätzliche automatische Waage gesteuerten Austragvorrichtung zu versehen. In der letzteren Ausführungsform kann die Austragvorrichtung des Zwischenbehälters so gesteuert sein, daß die ausgetragenen Mengen gemischten Gutes wesentlich kleiner sind als eine Mischcharge. Dementsprechend sind dann auch die Austragintervalle aus dem Zwischenbehälter wesentlich kürzer als diejenigen aus dem vorgeschalteten Mischgerät in den Zwischenbehälter. Es ist nämlich in der Praxis in vielen Fällen vorteilhaft, Materialien in größeren Portionen zu mischen, insbesondere wenn eine längere Behandlungsdauer wegen des Ablaufes chemischer Reaktionen in Frage kommt oder die Rohstoffe gewisse Qualitätsschwankungen aufweisen, deren Ausgleich durch das Verarbeiten großer Chargen angestrebt wird.
  • Andererseits vollzieht sich der Verbrauch bzw. die Weiterverarbeitung des gemischten Gutes in kleinen Teilportionen unter Anpassung an den wechselnden Verbrauch der weiterverarbeitenden Apparatur, wie beispielsweise Schneckenpressen, Rüttelformmaschinen, Strangpressen usw. Es ist aber auch möglich, die Austragvorrichtung des Zwischenbehälters so zu steuern, daß die Austragmenge beispielsweise ein Mehrfaches einer Mischcharge beträgt; dies erfordert natürlich, daß die Austragintervalle aus dem Zwischenbehälter erheblich größer sind als aus der vorgeschalteten Mischvorrichtung in den Zwischenbehälter. Dies ist dann besonders vorteilhaft, wenn eine sehr leistungsfähige Mischvorrichtung, beispielsweise ein Gegenstrommischer, benutzt wird, die bei zahlreichen Mischgutsorten, beispielsweise Beton, 40 bis 60 Mischungen je Stunde bewältigt. Diese Mischvorrichtungen sowie die ihnen vorgeschalteten Dosiervorrichtungen können dann vorteilhaft verhältnismäßig klein ausgebildet werden, während der Zwischenbehälter eine große Anzahl einzelner Mischchargen aufnimmt und stoßweise in größeren Mengen wieder abgibt, wie dies beim Füllen großer Formkästen oder beim Fertigen großer Betonkörper in Frage kommt.
  • Zweckmäßig sind bei der automatisch gesteuerten Anlage nach der Erfindung die Schaltwerke der durch die Steuervorrichtung des Zwischenbehälters geregelten Teilabläufe durch Doppelverriegelungen gesichert. Erst durch derartige Doppelverriegelungen hann ein einwandfreies Arbeiten einer vollautomatischen Anlage sichergestellt werden. Durch dieDoppelverriegelungen der Schaltwerke ist es möglich, eine Anlage nach der Erfindung bei Schichtbeginn einzuschalten und bei Schichtende abzuschalten, ohne daß zwischenzeitige Überwachung durch einen Bedienungsmann notwendig wäre. Dagegen müßte bei einer Anlage ohne Doppelverriegelung der Schaltwerke damit gerechnet werden, daß der eine oder andere Schalter überlaufen wird, infolgedessen das eine oder andere Gerät ausfällt oder überfüllt wird und dadurch beispielsweise die Mischungskomponenten nicht richtig zugeteilt werden, die Mischzeiten nicht richtig eingehalten werden oder sogar die Anlage selbst beschädigt wird. Diese Doppelverriegelungen der Schaltwerte für die Teilabläufe sind zweckmäßig den jeweiligen Teilabläufen abgepaßt.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Doppelverriegelung der durch die Steuervorrichtung des Zwischenbehälters geregelten Teilabläufe darin, daß jeder Teilablauf der Anlage mit einem Schaltschütz gekoppelt ist, das bei fehlerhaftem Teilablauf die gesamte Anlage abschaltet. Beispielsweise kann hierdurch vermieden werden, daß beim Leerlaufen eines Silos für eine Teilkomponente der Mischung das gesamte Mischungsverhältnis falsch wird. Vielmehr wird in solchem Fall die Schüssel der entsprechenden automatischen Waage nicht die vorgeschriebene Gewichtsmenge erhalten und die automatische Waage daraufhin, beispielsweise nach Ablauf einer gewissen Zeit, die gesamte Anlage ausschalten, ohne daß noch eine Mischcharge verarbeitet worden ist. Selbstverständlich werden durch das Ausschalten der gesamten Anlage durch einen fehlerhaften Teilablauf auch sämtliche anderen denkbaren Arbeitsfehler ausgeschaltet.
  • In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind die Doppelverriegelungen der automatischen Schaltvorrichtung und gegebenenfalls der Eingriff der Steuervorrichtung des Zwischenbehälters in die automatische Schaltvorrichtung so umschaltbar, daß durch Umschalten die Reihenfolge und Zeit der Teilabläufe geändert werden kann. Dabei ist es zweckmäßig, die Doppelverriegelungen der automatischen Schaltvorrichtung sämtlich oder teilweise abschaltbar und durch Handbedienung ersetzbar zu gestalten.
  • Hierdurch kann eine Anlage für Mischvorgänge verschiedener Art benutzt werden. Die wahlweise einstellbare Handbedienung der Schaltvorrichtung ist besonders zweckmäßig, wenn mit einer bestehenden Anlage ein neues Mischverfahren durchgeführt werden soll. In solchem Fall wird zunächst das Mischverfahren von Hand durchzuführen sein, um festzustellen, welche Mischzeiten, Reihenfolgen usw. am zweckmäßigsten sind. Danach kann die Anlage auf Grund der erzielten Ergebnisse auf automatisches Arbeiten umgeschaltet werden.
  • In seiner Ausführungsform der Erfindung sind die Doppelverriegelungen der automatischen Schaltvorrichtung mit wahlweise einschaltbaren automatischen Schaltern versehen, die nach jedem Teilablauf dessen Wiederholung unterbinden und die Teile der Anlage nacheinander abschalten. Durch diese besondere Ausschaltvorrichtung wird verhindert, daß eine Mischcharge oder Teile einer Mischcharge im Mischbehälter verbleiben, was dann besonders nachteilig wäre, wenn erhärtendes Gut gemischt wird. Um ein Erhärten des Gutes in solchem Fall im Mischbehälter oder Zwischenbehälter zu vermeiden, müßte die Anlage sofort nach dem Abschalten durch Wartungspersonal entleert und gereinigt werden. Dies kann aber durch das nacheinanderfolgende Abschalten der einzelnen Teilvorgänge entfallen. Die Anlage läuft somit vom Materialeintrag aus nacheinander in allen Teilen leer und wird sofort nach dem Leerlaufen in den einzelnen Teilen abgeschaltet. Dies bietet auch den Vorteil, daß die automatischen Waagen beim Stillsetzen der Maschine selbsttätig entlastet werden.
  • Für viele Zwecke ist es besonders günstig, Anzeigevorrichtungen vorzusehen, die von der Steuervorrichtung des Zwischenbehälters betätigt werden und den Füllungszustand des Zwischenbehälters wiedergeben.
  • Diese Anzeigevorrichtungen können in Lichtsignalen bestehen, die beispielsweise je nach Füllungsgrad des Zwischenbehälters in größerer oder kleinerer Anzahl aufleuchten. Diese Anzeigevorrichtungen können vorteilhaft zu verschiedenen Zwecken benutzt werden. So sind sie beispielsweise dann besonders zweckmäßig angebracht, wenn die Anlage von einer entfernten Zentrale aus gesteuert werden soll. Besondere Wichtigkeit erhalten die Anzeigevorrichtungen dann, wenn mehrere Anlagen gleichzeitig betrieben werden und in diesen zu gleicher Zeit gleichartige oder auch verschiedenartige Mischungen hergestellt werden.
  • Eine Füllstandanzeige des Zwischenbehälters gestattet beispielsweise, auch von einer Zentrale aus mehrere Verbraucheranlagen zusammen mit den Mischanlagen zu steuern. Auch die Einweisung von Transportmitteln, beispielsweise Lastwagen od. dgl., wird durch derartige Anzeigevorrichtungen erheblich erleichtert.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, in welcher diese in einer automatischen Betonmischanlage benutzt wird.
  • Fig. 1 zeigt die Betonmischanlage in Seitenansicht, Fig. 2 die Vorrichtung nach der Erfindung in Vorderansicht in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 in Teildraufsicht; Fig. 4 zeigt die Betätigungsvorrichtung für den Entleerungsverschluß mit elektrischem Antrieb und doppelt verriegelter Endlagenschaltung; Fig. 5 zeigt die Endlagenschalter für den Entleerungsverschluß.
  • In der automatischen Betonmischanlage nach Fig. 1. bis 5 wird ein Gegenstrommischer l mit umlaufender Mischschüssel 2 und im Innern der Mischschüssel 2 exzentrisch und gegenläufig umlaufenden Mischwerkzeugen 3 benutzt. Die zu vermischenden Rohmaterialien werden dem Mischer l aus verschiedenen Silos zugeleitet. Kies und Sand verschiedener Körnung werden aus einer Reihe von Silos 4 mittels einer Förderschnecke 5 der Schale 6 einer automatischen Waage a zugeführt, in welcher die einzelnen Komponenten entsprechend dem vorgesehenen Mischverhält nis abgewogen werden. Aus der Schale 6 laufen die abgewogenen Zuschlagstoffe über einen Trichter 7 mit Verschlußvorrichtung 8 in die Aufzugschüssel 9 der Mischvorrichtung, die sie dann in die Mischschüssel 2 transportiert. Der Zement wird in einem Silo 10 gelagert und über eine Förderschnecke 11 in die Schale 12 einer automatischen Waage b gefördert.
  • Auch die Schale 12 ist zu einem Trichter ausgearbeitet, der unmittelbar in die Mischschüssel 2 mündet. Das notwendige Wasser wird aus einem Wasserbehälter 13 über einen Dreiwegehahn 14 in einen Tauchkolbenwassermesser 15 eingeleitet, von wo es durch den mit einer automatischen Steuerung c versehenen Dreiwegehahn 14 in die Mischschüssel 2 läuft.
  • Unterhalb der Mischvorrichtung 1 ist ein an sich bekannter Rundbeschicker 16 angebracht, der das aus der Mischvorrichtung 1 ausgetragene, fertiggemischte Gut aufnimmt und in kontinuierlichem Fluß auf das Förderband 17 bringt. Der Rundbeschicker 16, der in seinem oberen Teil zu einem Zwischenbehälter 18 ausgearbeitet ist, ist auf eine automatische Waage 19 gesetzt.
  • Zur Steuerung der dargestellten Anlage bestehen folgende Möglichkeiten: Zunächst wird die Verschlußvorrichtung 8 für Sand, Kies usw. geöffnet und die vorher abgewogenen Zuschlagstoffmengen in die Aufzugschüssel 9 eingeschüttet (s. Fig. 1). Sobald diese gefüllt ist, schaltet sich automatisch der Aufzug ein, so daß die Zuschlagstoffe in die Mischschüssel 2 eingetragen werden. Gleichzeitig wird der Schieber der Zementwaagschale 12 geöffnet und der Zement ebenfalls in die Mischschüssel 2 eingebracht. Nach Ablauf der einstellbaren Mischzeit des trockenen Gutes stellt eine automatische Steuervorrichtung c den Dreiwegehahn 14 der Wasserzuführung so ein, daß der Tauchkolbenwassermesser 15 mit der Mischschüssel 2 verbunden ist und somit das Wasser aus dem Wassermesser in die Mischschüssel einläuft (s. Fig. 2). Nach Ablauf der einstellbaren Mischzeit für das feuchte Gut wird die zentrale Bodenaustragöffnung der Mischschüssel 2 durch eine weitere Steuervorrichtung (s. Fig. 4) automatisch geöffnet.
  • Das fertiggemischte Gut fällt in den Zwischenbehälter 18 des Rundbeschickers 16. Bei leerem Zwischenbehälter 18 ist der Rundbeschicker 16 an seinem Austragende geschlossen. Sobald das fertiggemischte Gut in den Zwischenbehälter 18 gelangt, wird die automatische Waage 19 belastet, die bei einem einstellbaren Schwellenwert eine Steuervorrichtung zum Öffnen der Austragvorrichtung des Rundbeschickers 16 in Gang setzt. Der Rundbeschicker 16 fördert dann den fertiggemischten Beton in gleichmäßigem Fluß auf ein Förderband 17, das ihn einer Anlage zur weiteren Verarbeitung zuführt (s. Fig. 2).
  • Sofort nach dem Entleeren aus der Mischschüssel 2 schließt sich deren zentrale Austragöffnung automatisch. Zugleich werden dadurch wieder der Schieber 8 für die Zuschlagstoffe und der Schieber der Waagschale 12 für den Zement gesteuert, d. h., der geschilderte Vorgang wiederholt sich. Wird im Verlauf des Arbeitens vom Rundbeschicker 16 weniger gemischter Beton ausgetragen, als von der Mischvorrichtung 1 nachgeliefert wird, so staut sich das gemischte Gut im Zwischenbehälter 18 an. Die automatische Waage 19 wird in entsprechender Weise stärker belastet bis zu einem Punkt. bei dem ein maximaler Füllungsgrad des Zwischenbehälters 18 erreicht ist, d. h. vorzugsweise ein Füllungsgrad, der das Nachfüllen einer Mischcharge aus der Mischvorrichtung in den Zwischenbehälter 18 gerade noch zuläßt. Alsdann schaltet die automatische Waage 19 eine Steuervorrichtung ein, die die Verschlußvorrichtung 8 für die Zuschlagstoffe und den Schieber der Waagschale 12 für den Zement blockiert oder aber die Öffnungsvorrichtung für die zentrale Austragöffnung der Mischschüssel 2. Der letztere Fall ist in solchen Fällen zweckmäßig, bei denen eine zu große Mischzeit dem gemischten Gut nicht schadet, während ein Leerlaufen der Mischvorrichtung 1 für diese schädlich sein kann. Im vorliegenden Fall der Betonmischanlage ist jedoch der erstere Steuerungsfall vorzuziehen, weil durch überhöhte Mischdauer die Mischcharge verschlechtert wird und außerdem ein Leerlaufen der Mischvorrichtung 1 für die Mischschüssel 2 und die Mischwerkzeuge 3 nicht schädlich ist.
  • Das Fassungsvermögen des Zwischenbehälters 18 und der Mischschüssel 2 können auch so aufeinander abgestimmt sein, daß der Zwischenbehälter 18 nicht mehr als zwei Füllungen der Mischschüssel 2 aufnimmt. In solchem Fall ist die Steuerung vorzugsweise so zu wählen, daß die Betätigung der Verschlußvorrichtung 8 für die Zuschlagstoffe und den Schieber der Waagschale 12 für den Zement nicht durch das Schließen der zentralen Austragöffnung der Mischschüssel 2, sondern von der automatischen Waage 19 des Rundbeschickers 16 gesteuert wird. In solchem Fall kann mit einer automatischen Waage 19 gearbeitet werden, die beim Unterschreiten eines Gewichtes des Zwischenbehälters 18 mit Inhalt eine Steuervorrichtung betätigt, die die Schieber für die Zuschlagstoffe sowie für den Zement öffnet.
  • Der Aufbau des Rundbeschickers 16 mit Zwischenbehälter 18 und der automatischen Waage 19 ist aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. Der Rundbeschicker 16 besitzt in seinem Innern einen Kegel 20, um den ein ringförmiger Teller 21 kontinuierlich umläuft. Oberhalb des Tellers 21 greift ein Ausräumer 22 in dessen Laufbahn ein. Die Stellung des Ausräumers 22 wird mittels einer Spindel 23 und eines Handrades 24 eingestellt. Zum Antrieb des ringförmigen Tellers 21 dient ein Elektromotor 25 mit einem stufenlos regelbaren Untersetzungsgetriebe 26, beispielsweise einem Reibradgetriebe od. dgl. An die Austragöffnung 27 des Rundbeschickers 16 ist eine Fördervorrichtung für das gemischte Gut, beispielsweise ein Förderband 17, unmittelbar angeschlossen. Der obere Teil des Rundbeschickers 16 besteht aus dem Zwischenbehälter 18. Das Fassungsvermögen des Zwischenbehälters 18 beträgt im vorliegenden Fall etwa drei Mischchargen.
  • Der Rundbeschicker 16 mit dem Zwischenbehälter 18 ist gemeinsam auf den Waageboden der automatischen Waage 19 gesetzt Er besteht aus einem Gerüst 29 aus Doppel-T-Trägern. Dieses Gerüst 29 sitzt mit Zwischenpuffern 30 auf Waagehebeln 31, die die von der Last erzeugten Kräfte über Ausgleichsarme 32 auf die eigentliche automatische Waage iibertragen. Für die automatische Waage 19 kommen elektrische Waagen verschiedenster Art in Betracht. An der elektrischen Waage ist die jeweils gewünschte Gewichtsgrenze einstellbar. Jedoch soll sie darüber hinaus auch eine Leeranzeige besitzen, um zu verhindern, daß beim Abschalten der Anlage Überreste des gemischten Gutes, beispielsweise des Betons, im Zwischenbehälter 18 verbleiben und dort erhärten. Ferner ist es zweckmäßig, wenn die elektrische Waage 19 eine Teilfüllungsanzeige besitzt, aus welcher hervorgeht, bis zu welchem Grade der Zwischenbehälter mit gemischtem Gut gefüllt ist. Schließlich ist es erforderlich, daß die Waage eine Überfüllungssicherung enthält, d. h. jenen Schaltmechanismus, der beim Überschreiten der eingestellten Gewichtsgrenze in die Steuervorrichtung der Anlage eingreift. Auch für den Fall, daß beim Abschalten der Zwischenbehälter 18 nicht völlig entleert war, soll die elektrische Waage mit ihrer Leeranzeige vorrichtung in den Schaltmechanismus der gesamten Anlage eingreifen und das Einschalten der Anlage verhindern oder zumindest ein Warnsignal auslösen, falls der Zwischenbehälter nicht ordnungsgemäß entleert war.
  • Für die automatischen Waagen a, b der Rohkomponentenzuteilung können grundsätzlich die gleichen elektrischen Waagen wie beim Rundbeschicker 16 benutzt werden. Auch diese sollen mit Leeranzeigevorrichtungen, Teilfüllungssicherung und Überfüllungssicherung versehen sein. Sobald die Waagschale der Zuteilvorrichtung einer Komponente nicht völlig entleert wird, soll die elektrische Waagel9 durch Ansprechen ihrer Leeranzeigevorrichtung die übrigen elektrischen Waagen und Zuteilvorrichtungen blokkieren oder deren Sperrung nicht aufheben. Das gleiche soll auch dann eintreten, wenn die Teilfüllungssicherung der elektrischen Waage anspricht, d. h. wenn beispielsweise durch Leerlaufen eines Silos eine Komponente ausbleibt. Auch bei Überfüllung einer Waagschale, beispielsweise durch Ausfall eines Verschlußschiebers im Silo, soll die elektrische Waage 19 ansprechen und die Zuteilung der übrigen Mischkomponenten unterbinden. Darüber hinaus kann durch dieses Fehleransprechen der elektrischen Waage 19 ein Warnungssignal ausgelöst oder die gesamte Anlage abgeschaltet werden.
  • Vorzugsweise ist die zu benutzende elektrische Waage 19 neben den beschriebenen Sicherheitsmaßnahmen gegen Fehlmessungen mit einem Schalter versehen, der von Hand oder automatisch bedient wird und die Waage auf vorher eingestellte Rezepte abstimmt. Ein solcher Wahlschalter macht zugleich eine Wahlschaltersicherung erforderlich, die eine Betätigung des Wahlschalters verhindert, wenn ein Wägevorgang bereits angelaufen oder noch nicht abgeschlossen ist Als weiterer zweckmäßiger Zusatz kann die elektrische Waage 19 mit einem Zählwerk versehen sein, das beispielsweise angibt, wieviel Mischchargen gleichen Rezeptes hergestellt worden sind. An diesem Zählwerk kann auch vorzugsweise die gewünschte Anzahl von Chargen gleichen Rezeptes eingestellt werden. Die elektrische Waage 19 wiegt dann die eingestellte Chargenzahl ab und schaltet anschließend die Anlage vollständig oder teilweise aus.
  • Um einen störungsfreien Betrieb ohne ständige ueber wachung der Anlage nach der Erfindung zu ermöglichen, ist es unbedingt erforderlich, daß die Schaltungen für die einzelnen Teilabläufe elektrisch doppelt verriegelt sind. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt die Aufzugschüssel 9 einen unteren Endlagenschalter 33, der an einer Laufschiene für die Aufzugschüssel befestigt ist. Der Endlagenschalter 33 wird durch die Aufzugschüssel 9 betätigt, wenn sie ihn beim Abwärtslaufen überschreitet. Neben dem unteren Endlagenschalter 33 ist die Aufzugschüssel 9 für ihre untere Endlage mit einem Schlaffseilschalter 34 versehen, der bei Ausfall des Endlagenschalters 33 in Tätigkeit tritt, indem sich die Aufzugschüssel 9 auf den Boden der Aufzuggrube aufsetzt und durch das weitere Abspulen des Aufzugseiles dieses schlaff wird. Diese Doppelverriegelung durch die unteren Endlagenschalter 33, 34 dient zugleich für die Verschlußvorrichtung 8 des Trichters 7 und verhindert dadurch, daß Betonzuschlagstoffe in die Aufzuggrube auslaufen, wenn sich die Aufzugschüssel 9 nicht dort befindet. Auch die oberen Endlagenschalter 35, 36 der= Aufzugschüssel 9 sind als elektrische Doppelverriegelung ausgebildet.
  • Im allgemeinen Betrieb wird lediglich der Endlagenschalter 35 durch die Aufzugschüssel 9 betätigt, während' der Schalter 36 nur dann von der Aufzugschüssel erreicht wird, wenn der Endlagenschalter 35 versagt.
  • Als weiteres Beispiel eines elektrisch doppelt verriegelten Teilablaufes ist in Fig. 4 und 5 die Entleerungsvorrichtung des Gegenstrommischers 1 dargestellt. Es handelt sich dort um eine an sich bekannte Verschluß vorrichtung, bei der die zentrisch im Boden der Mischschüssel 2 gelagerte Verschlußplatte 37 zunächst aus ihrem Sitz im Boden der Mischschüssel 2 abgesenkt und dann seitlich aus dem Bereich der Entleerungsöffnung verschoben wird. Hierzu ist die zentrische Verschlußplatte 37 der Mischschüssel 2 mittels eines Lagerungsstiickes 38 senkrecht verschiebbar auf einem waagerecht verschiebbaren Schlitten 39 gelagert. Im Innern des Schlittens 39 befindet sich ein Betätigungshebelwerk, bestehend aus den Hebeln 40, 41 und 42. Der Hebel 40 ist an seinem Ende 43 schwenkbar gelagert und trägt an den beiden anderen Enden seiner Dreieckform die schwenkbar angelenkten Hebel 41 und 42. Während der Hebel 41 mit dem senkrecht verschiebbaren Lagerungsstück 38 verbunden ist, ist der Hebel 42 an eine Schubstange 44 angelenkt, die an ihrem anderen Ende eine Zahnstange 45 trägt.
  • In die Zahnstange 45 greift das Ritzel 46 ein, das über ein Getriebe 47 mit dem Antriebsmotor 48 verbunden ist Als Kupplungsglied zwischen dem Motor 48 und dem Getriebe 47 ist ein Drehmomentschalter 49 gelegt, der nach beiden Drehrichtungen des Motors 48 hin anspricht. Zwischen dem Motor 48 und dem Getriebe 47 ist ferner eine Rutschkupplung gelegt, die bei Wirksamwerden des Drehmomentschalters, also beim Anstoßen der Verschlußvorrichtung in einer Endlage mechanische Beschädigungen der Verschlußteile vermeidet. An ihrem freien Ende trägt die Zahnstange 45 einen Nocken 50, der den Schalter 51 betätigt, sobald die Verschlußplatte 37 die Auslaßöffnung der Mischschüssel 2 verschließt. Der Schalter 51 ist oberhalb der Zahnstange 45 im Gehäuse 52 gelagert. Im gleichen Gehäuse 52 ist auch der Endlagenschalter 53 für die Öffnungsendlage des Verschlusses untergebracht. Beide Schalter 51 und 53 sind in gleicher Weise aufgebaut.
  • Sie bestehen aus einer drehbar gelagerten Nockenscheibe 54, die mit einem Betätigungsarm 55 versehen ist. Der Nocken 56 der Nockenscheibe 54 betätigt über eine Laufrolle 57 den Schalterstößel 58, der wiederum den Rontakt schließt bzw. öffnet Zum Öffnen des Verschlusses wird zunächst die Zahnstange 45 durch den Motor 48 über das Getriebe 47 und Ritzel 46 aus dem Schlitten 39 hervorgezogen und dabei der Hebel 40 mittels der Schubstange 44 und des Hebels 42 um seine schwenkbare Lagerung 43 gedreht. Dabei zieht er den Hebel 41, das Lagerungsstück 38 und die Verschlußplatte 37 nach unten. Die Abwärtsbewegung dieser Teile wird dadurch begrenzt, daß sich der Hebel 40 auf den einstellbaren Anschlagnocken59 legt. Von diesem Augenblick an wird die Zugkraft der Zahnstange 45 auf den Schlitten 39 übertragen und dieser waagerecht in Richtung der Zahnstange 45 verschoben. Der Drehmomentschalter 49 ist dabei so eingestellt, daß die Änderung des Drehmomentes in der Antriebswelle des Motors 48, die durch diesen Bewegungsüb ergang der Verschlußtelle hervorgerufen wird, nicht ausreicht, denDrehmomentschalter 49 zu betätigen.
  • Zur Begrenzung der Schlittenbewegung ist der Trägerschlitten 39 für die Verschlußplatte 37 an seiner vorderen, beispielsweise rohrförmigen Querstrebe39' mit einem Betätigungsnocken 60 für den Schalter 53 versehen In der Endphase der Auswärtsbewegung des Schlittens 39 legt sich dieser Nocken 60 gegen den Hebel 55' des Schalters 53 und schiebt diesen vor sich her, wie dies in Fig. 5 gestrichelt angedeutet ist. Hierdurch wird die eine Verdrehung der Nockenscheibe 54' bewirkt Die Betätigungsrolle 57' läuft auf den Nocken 56' auf und bewirkt die Öffnung des Schaltschützes für den Motor 48. Beim Versagen des Schalters 53 verschiebt sich der Schlitten so weit, bis er an die Trägerstelle des Mischers 1 anstößt. Hierdurch wird das vom Motor 48 aufzubringende Drehmoment augenblicklich stark erhöht, was zum Ansprechen des Drehmomentschalters 49 führt. Durch den Drehmomentschalter 49 wird dann nicht nur das Schaltschütz für den Motor 48 betätigt, sondern auch eine Signalvorrichtung, die einen Fehler in der Anlage anzeigt.
  • Außerdem kann durch den Drehmomentschalter 49 die Anlage ganz oder teilweise abgeschaltet werden.
  • Zum Schließen des Verschlusses gehen die beschriebenen mechanischen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge und Richtung vonstatten. Während der letzten Bewegungsphase der Verschlußplatte 37 und somit auch der Zahn stange 45 erfaßt der Nocken 50 der Zahnstange 45 den Hebel 55 des Schalters 51 und betätigt diesen in gleicher Weise wie der Nocken 60 des Schlittens 39 den Schalter 53. Beim Ausfallen des Schalters 51 wird die Zahn stange 45 noch etwas weiter in das Innere des Schlittens 39 gedrückt und dabei das Hehelwerk 40, 41> 42 in Anschlag mit seinen Gehäuse wänden gebracht Hierdurch wird wiederum das vom Motor 48 aufzubringende Drehmoment augenblicklich erhöht, was wiederum zum Ansprechen des Drehmomentschalters 49 führt.
  • In ähnlicher Weise sind auch sämtliche anderen Teilvorgänge durch elektrische Doppelverriegelungen abgesichert. Auch der Haupteinschalter für die Anlage ist mit einer Doppelverriegelung versehen. Er wirkt zunächst auf eine Alarm- und Warnvorrichtung, die insbesondere zur Sicherheit des Überholungs- und Wartungspersonals der Anlage dient. Gleichzeitig setzt der Haupteinschalter ein Zeitrelais in Gang, das nach einer bestimmten oder einstellbaren Zeit die Schaltschütze für die einzelnen Antriebsmotore der Anlage betätigt.
  • Beim Ingangsetzen der Anlage gemäß der Erfindung werden zunächst die Siloverschlüsse für Kies und Sand geöffnet und diese Zuschlagstoffe nacheinander der Schale 6 der Zweikomponentenwaage a zugeführt.
  • Gleichzeitig wird auch die Schale 12 der Zementwaage b gefüllt. Der Tauchkolbenwassermesser 15 ist in Bereitschaft, die notwendige Wassermenge in den Mischer abzugeben. Die Aufzugschüssel 9 ist ab gebremst und befindet sich in ihrer tiefsten Stellung, während die Mischschüssel 12 leer läuft und ihr Entleerungsverschluß 37 geschlossen ist. Inzwischen hat sich die Schale der Zementwaage b mit Zement angefüllt und entleert sich in die Mischschüssel 2. Gleichzeitig gibt auch der Tauchkolbenwassermesser die erforderliche Wassermenge in die Mischschüssel. Vor dem Einlassen des Wassers in die Mischschüssel ist bereits die mit Zuschlagstoffen gefüllte Aufzug schüssel 9 nach oben gezogen, in die Mischschüssel entleert und sofort wieder abgelassen worden. Nach dem Einfüllen aller Ausgangsmaterialien beginnt die Mischzeit, in deren Verlauf der Tauchkolbenwassermesser die Beschickungswaage und die Aufzugschüssel wieder mit den Ausgangsmaterialien für eine neue Mischcharge gefüllt wird, während nach Ablauf der Mischzeit die Verschlußplatte 37 der Mischschüssel geöffnet und das Mischgut in den Zwischenbehälter 18 entleert wird. Nach Ablauf der Entleerungszeit wird die Austragöffnung wieder geschlossen, wodurch der gesamte Mischvorgang von neuem beginnt.
  • Die Schaltung nach der Erfindung bewirkt auch, daß zur Beendigung des Mischbetriebes die automatischen Beschickungswaagen o, b nicht mehr mit Ausgangsstoffen für eine neue Mischcharge beschickt werden und die einzelnen Teile der Anlage nacheinander abgeschaltet werden, sobald sie ihre letzte Funktion erfüllt haben. Als einzige Ausnahme wird im Beispiel der dargestellten Anlage der Tauchkolbenwassermesser 15 nochmals mit einer für eine Mischcharge notwenigen Wassermenge gefüllt Nach dem Abschalten der Teile der Anlage für die Robkomponentenzuteilung läuft der Mischer noch so lange, bis die letzte Charge über die eingestellte Mischdauer gemischt und anschließend in den Zwischenbehälter 18 ausgetragen ist.
  • Durch das darauffolgende Schließen der Entleerungsöffnung der Mischschüssel 2 mit Hilfe des Plattenverschlusses 37 wird auch der Gegenstrommischer 1 automatisch abgeschaltet. Der Austrag aus dem Zwischenhehälter 18 bleibt noch so lange in Betrieb, bis auch der Zwischenbehälter völlig entleert ist. Sobald die automatische Waage 19 des Zwischenbehälters ihre Leeranzeigestellung erreicht, schaltet sie nach dem Austrag aus dem Zwischenbehälter den Hauptschalter der gesamten Anlage und gegebenenfalls auch die Verbraucheranlage automatisch aus.
  • Wenn in der Zeichnung eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist, die insbesondere auf automatische Betonmischanlagen anwendbar ist, so bestehen für die Vorrichtung nach der Erfindung weitere Anwendungsmöglichkeiten.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auch in solchen Fällen benutzt werden, in welchen das gemischte Gut von kontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtungen diskontinuierlich aufnehmenden Verbraucheranlagen zugeleitet werden soll. Da bei kontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtungen ein stetiger, in Durchlaufmenge und Durchlaufgeschwindigkeit konstanter Gutstrom unbedingt erforderlich ist. kann die Vorrichtung nach der Erfindung auch dann zur Steuerung und Automatisierung einer Mischanlage benutzt werden, wenn ein kontinuierlich arbeitender Mischer einer kontinuierlich arbeitenden Verbraucheranlage angepaßt werden soll, die das gemischte Gut in anderen Mengen aufnimmt, als es der Mischer liefert.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung gestattet in allen Fällen, d. h. bei diskontinuierlich arbeitenden Mischern sowie bei kontinuierlich arbeitenden Mischern, einerseits das Anpassen einer Mischvorrichtung auf mehrere Verbrauchervorrichtungen und andererseits das Anpassen mehrerer Mischvorrichtungen an eine gemeinsame Verbraucheranlage.
  • Ferner gestattet die Vorrichtung nach der Erfindung die Aufgabe von Teilfüllungen, Vorbehandlung einer Teilfüllung während einer bestimmten Zeit, dann Zugabe der restlichen Rohstoffmengen, sobald die Vorbehandlung der Teilfüllung den angestrebten Effekt erreicht hat, wie beispielsweise Granulieren von superphosphathaltigen Mischdüngern ohneWasserbenetzung und ohne Nachschaltung einer Trockenanlage. In diesem Fall erhält die Maschine eine Teilfüllung, bestehend aus Rohphosphat und Schwefelsäure. Nach etwa 30 Sekunden Mischzeit bilden beide Materialien eine Paste. In diesem Moment müssen die restlichen Trockenstoffe zugegeben und mit der Paste sehr intensiv gemischt werden, wobei die Paste als Bindemittel dient und die gleichzeitige Granulatforinung ermöglicht. Mit Rücksicht auf den raschen Reaktionsverlauf ist die pastenförmige Beschaffenheit nur sehr kurze Zeit gegeben. Im weiteren Verlauf der Reaktion trocknet und erstarrt das Material ähnlich einem rasch bindenden Gips.
  • Dieser Prozeß ist nur bei periodischem Betrieb durchführbar, während die Weiterleitung des Fertiggranulates im allgemeinen kontinuierlich auf Bändern erfolgt.
  • Ähnliche, jedoch noch höhere Anforderungen an die Automatik ergeben sich bei der Granulierung von frischem, nicht vorhydratisiertem Kalkstickstoff. In diesem Falle muß eine genau dosierte Menge von frischem Kalkstickstoff mit einer ebenfalls genau dosierten Menge Wasser und Löschbeschleuniger so schnell und fehlerfrei gemischt werden, daß gleich mäßige Benetzung aller Kalkstickstoffpartikeln und Einwirkung des Löschbeschleunigers auf jedes der Feinteilchen gewährleistet ist, noch ehe der rasch einsetzende Granul ierprozeß beendet ist. Gleichzeitig mit dem Misch- und Granulierprozeß vollzieht sich in diesem Falle die Löschung des Kalkanteiles, die Wärmeentv.icklung zur Folge hat Das Gut muß unter genauer Einhaltung der erprobten Behandlungsdauer die Granuliermaschine verlassen, sobald die günstigste Granulatgröße erreicht ist.
  • Der Zwischenbehälter nach der Erfindung muß daher das frisch erzeugte Granulat aufnehmen und noch kurze Zeit zuriickhalten, damit der Löschprozeß unter gleichzeitiger Einwirkung einer nach oben genau begrenzten Temperatur abklingt, noch ehe das Gut in die anschließende Kühltrommel gelangt; denn in der Kühltrommel wird dem Gut die frei werdende Wärme entzogen und zugleich auch ein großer Teil seiner Feuchtigkeit, so daß der Löschprozeß, wenn er noch nicht abgeschlossen ist, durch Wärme und Feuchtigkeitsentzug verzögert oder unterbrochen wird.
  • Dem Zwischenbehälter nach der Erfindung kommt in diesem Falle somit eine doppelte Aufgabe zu, nämlich einmal die Anpassung des Gutstromes von einer Behandlungsstufe zur nächsten und zum anderen die Speicherung des Gutes selbst und die Vorbereitung des Gutes, das aus einer Behandlungsstufe kommt, zur Behandlung in der nächsten Stufe. Im vorliegenden Falle darf die Temperatur einen Wert von 70.0 C nicht überschreiten, weil höhere Wärmegrade Stickstoffverluste zur Folge haben.
  • Die Verweilzeit im Zwischenbehälter nach der Erfindung ist daher zeitlich eng begrenzt und außerdem vom Temperaturanstieg im behandelten Gut abhängig.
  • Zu diesem Zweck kann der Zwischenbehälter mit zusätzlichen Temperaturmeßvorrichtungen versehen sein, die in gleicher Weise wie die automatische Waage des Ausführungsbeispiels Steuervorrichtungen schalten und somit die Einlaufschieber derAusgangsmaterialien, d. h. in diesem Falle des frischen Kalkstickstoffs und Wassers, in die Mischschüssel blockieren oder aber den Austrag aus dem Zwischenbehälter beschleunigen.
  • Bei anderen chemischen Prozessen ist auch die Aufgabe gestellt, das im Mischer behandelte Gut während kurzer Zeit derEinwirkung von Dampf und Ammoniakgasen oder einem Gemisch von Dampf und Ammonialçgasen auszusetzen. Auch in diesem Falle ist der Zwischenbehälter mit Schaltvorrichtungen versehen, die auf den Füllungsgrad und die Temperatur ansprechen und somit die Verweilzeit des Gutes im Zwischenbehälter und die dabei herrschende Temperatur dadurch regeln, daß sie den Einlauf in den Mischer bzw. den Austrag aus dem Mischer oder aber den Austrag aus dem Zwischenbehälter steuern.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜcHE: 1. Vorrichtung zur Anpassung einer diskontinuierlich arbeitenden Mischvorrichtung, beispielsweise eines Gegenstrommischers, an eine das Mischgut zur Weiterverarbeitung kontinuierlich oder diskontinuierlich in anderen Intervallen. aufnehmende Verbrauchsanlage, die einen zwischen die Mischvorrichtung und die Verbrauchs anlage eingeschalteten Zwischenbehälter mit einer auf die Verbrauchs anlage abgestimmten. oder regelbaren Austragvorrichtung enthält, gekennzeichnet durch eine vollautomatische Schaltung, derart, daß die Abmessungsvorrichtungen (, b, c und 19) sowie der zeitliche Abstand der Zugabe der Mischungsbestandteile zur Mischvorrichtung (1) und die Mischdauer durch Einschaltung jeweils des nächsten der genannten Arbeitsgänge durch vom Ablauf des vorhergehenden Arbeitsganges ausgelöste Impulse unter Zwischenschaltung von Zeit- oder Zustandsmessern geschaltet sind und der hinter der Mischvorrichtung (1) liegende Zwischenbehälter (18) mit mindestens einer Vorrichtung zur Messung seines Füllungszustandes versehen ist, die mit einem Schaltwerk zum Absperren der Materialnachfuhr zur weiterverarbeitenden Mischvorrichtung bei Überfüllung des Zwischenbehälters und mit einem Schaltwerk zum Abschalten der Verbrauchsanlage bei Unterschreitung eines bestimmten Füllungszustandes des Zwischenbehälters verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (18) zur Messung seines Füllungsgrades mit einer Waage (19) gekoppelt, beispielsweise auf dieser angebracht ist, an der eine obere und gegebenenfalls zusätzlich eine untere Gewichtsgrenze einstellbar ist und die mit Schaltwerken verbunden ist, welche in die Steuervorrichtungen für die Materialnachfuhr zur Mischvorrichtung bzw. für den Materialaustrag aus dem Zwischenbehälter (18) und gegebenenfalls in die Schaltanordnung der Verbrauchsanlage eingreifen.
  3. 3. Vorrlchtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage (19) mit Kontakten für mindestens einen Hilfsstromkreis versehen ist, die beim Durchlaufen der jeweils eingestellten Gewichtsgrenzen geöffnet bzw. geschlossen werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Zwischenbehälters (18) mindestens ein Füllstandmesser angebracht ist, der mit den Schaltwerken verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen und der unteren Füllstandsgrenze des Zwischenbehälters (18) je ein ständig angetriebenes und beispielsweise mit einem Drehmomentschalter gekoppeltes Schaufelrad angebracht ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragvorrichtung des Zwischenbehälters (18) mit einer Steuervorrichtung verbunden ist, die in Abthängigkeit von der im Zwischenbehälter gespeicherten Menge gemischten Gutes die Austragvorrichtung um so viel mehr oder weniger öffnet, daß das gemischte Gut eine praktisch gleichbleibende einstellbare Zeitdauer im Zwischenbehälter verweilt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter mit einer Vorrichtung zum Messen der Temperatur im Innern des gespeicherten, gemischten Gutes und einer Steuervorrichtung versehen ist, die beim Uberschreiten einer einstellbaren Temperatur die Verweilzeit des Gutes im Zwischenbehälter (18) selbsttätig regelt.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenbehälter (18) als ein einen ununterbrochenen regelbaren Strom oder abgewogene Mengen gemischten Gutes zur Verbrauchsanlage weiterleitender Rundbeschicker ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwerke der durch die Steuervorrichtung des Zwischenbehälters. (18) geregelten Teilabläufe einer Anlage durch Doppelverriegelungen (33, 34 bzw. 35, 36) gesichert sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß j eder Teilablauf der Anlage mit einem Schaltschütz gekoppelt ist, das bei fehlerhaftem Teilablauf die gesamte Anlage abschaltet.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10: dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelverriegelungen der Schaltwerke der einzelnen Teilabläufe und gegebenfalls der Eingriff in diese Schaltwerke von der Steuervorrichtung des Zwischenbehälters aus so umschaltbar sind, daß die Reihenfolge und die Zeit der Teilabläufe geändert werden.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppel- verriegelungen der automatischen Schaltvorrichtungen sämtlich oder teilweise abschaltbar und durch Handbedienung ersetzbar sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelverriegelungen der automatischen Schaltvorrichtung mit wahlweise einschaltbaren automatischen Schaltern versehen sind, die nach jedem Teilablauf dessen Wiederholung unterbinden und die Teile der Anlage nacheinander abschalten.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung des Zwischenbehälters Anzeigevorrichtungen betätigt, die den Füllungszustand des Zwischenbehälters wiedergeben.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtungen in Lichtsignalen bestehen, die beispielsweise je nach Füllungsgrad des Zwischenbehälters in größerer oder kleinerer Anzahl aufleuchten.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 486947; französische Patentschrift Nr. 568 578; USA.-Patentschriften Nr. 2633 509, 2 109534; Zeitschrift »Der Bauingenieur«, Heft 11, 1953, S. 416, rechte Spalte, vorletzter Absatz; Zeitschrift »Straßen und Tiefbau«, Heft 7, 1952, S. 209.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275343B (de) * 1963-04-08 1968-08-14 Rolf Beetz Verfahren und Vorrichtung zum Mischen und Kneten von Schokoladenmasse od. dgl.

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FR568578A (fr) * 1923-07-11 1924-03-28 Procédé et appareil pour la fabrication continue du béton
DE486947C (de) * 1925-06-23 1929-12-16 Eirich Geb Deckelverschluss fuer die Entleerungsoeffnung von Mischmaschinen, Ruehrwerken, Kollergaengen u. dgl. fuer Massen aller Art, namentlich keramische Massen
US2109534A (en) * 1935-06-27 1938-03-01 Johnson Co C S Central mixing plant
US2633509A (en) * 1951-11-10 1953-03-31 Ernest E Fields Material level control means for feed hoppers

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