DE1081415B - Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene Laengen - Google Patents
Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene LaengenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D7/01—Means for holding or positioning work
- B26D7/015—Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
- B26D7/016—Back gauges
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in
gleiche oder verschiedene Längen mittels einer den Vorschub des Sattels steuernden Programmscheibe.
Zum Übertragen des auf der Programmscheibe aufgebrachten Schneidprogramms auf die Antriebsvorrichtung
für den Sattel dienen mechanisch oder elektrisch wirkende Abgreifeinrichtungen, über welche die Antriebsvorrichtung
gesteuert wird.
Miit derartigen Programmscheiben sind bisher die Arbeitsvorgänge z. B. von Werkzeugmaschinen gesteuert
worden. Hierbei hat sich herausgestellt, daß beim Ablauf des Schneidprogramms immer noch gewisse
Ungenauigkeiten auftreten, und zwar dadurch, daß die in den einzelnen Maschinen elementen der
Maschine selbst liegenden Fehlerquellen nicht auf der Programmscheibe berücksichtigt und damit auch nicht
ausgeglichen sind. Denn die bekannten Programmschöiben werden außerhalb der Maschine in besonderen
Stanz-, Fräs- oder Locheinrichtungen bearbeitet und sodann in die zu steuernde Maschine eingespannt.
Es sind allerdings auch bei Schneidemaschinen für Papier, Pappe u. dgl. Einstellvorrichtungen zum
Durchführen von Schneidprogrammen bekanntgeworden. Hierzu werden jedoch besondere Anschlagstücke
oder Kontaktstücke auf einer drehbar gelagerten Walze oder Scheibe angeordnet, die vom Sattel angefahren werden. Ein auf diese Weise aufgebrachtes
Schneidprogramm kann aber in keinem Falle von der Maschine abgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt
wieder verwendet werden. Vielmehr müssen für jedes neue Schneidprogramm die gleichen Einstellglieder
benutzt werden, so daß also die einzelnen, einmal eingestellten Schneidprogramme nicht aufbewahrt
werden können. Auch die bisher bekannten Programmscheiben sind nicht auswechselbar angebracht und können
daher ebenfalls nicht beliebig gespeichert werden.
Durch die Erfindung soll daher die Aufgabe gelöst werden, bei der Schneidemaschine mit den Merkmalen
des eingangs erläuterten Gattungsbegriffes die Programmscheibe so zu gestalten, daß Ungenauigkeiten
beim Ablauf des Schneidprogramms zuverlässig vermieden werden und das Schneidprpgramm ohne Einstellarbeiten
beliebig oft wiederverwendbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Schneidprogramm mittels einer zusätzlichen
Einrichtung auf die unmittelbar von der Schneidemaschine angetriebene, auswechselbar ausgebildete
Programmscheibe aufgebracht ist. Die zusätzliche Einrichtung ist von einem fest im Maschinenständer
angeordneten Bearbeitungswerkzeug gebildet, dem eine synchron mit dem Vorschub des Sattels umlaufende
Achse für die Programmscheibe zugeordnet ist. In vorteilhafter Weise wird hierbei das Bearbei-Sctineidemaschine
zum Schneiden
von Papier, Pappe u. dgl.
in gleiche oder verschiedene Längen
in gleiche oder verschiedene Längen
Anmelder:
Adolf Mohr, Maschinenfabrik,
Hofheim (Taunus)
Hofheim (Taunus)
tungswerkzeug· von einem Schneid-, Fräs-bzw. Stanzwerkzeug
gebildet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schneidemaschine in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der zusätzlichen Einrich-
2S tung zum Aufbringen des durchzuführenden Schneidprogramms
auf die Programmscheibe.
Jede Schneidemaschine 1 besteht in bekannter Weise aus einem Maschinenständer 2 mit einem an diesem
angeordneten Schneidtisch 3, auf welchem ein Vor-
schubsattel 4 geführt ist. Für das Ablesen des jeweils gewünschten Vorschubes ist ein Meßband 5 vorgesehen,
das mit einen Ende fest an dem Maschinenrahmen 2 und mit dem anderen Ende fest an dem
Schneidtisch 3 angeordnet ist. Dieses Meßband ist in
3*> bekannter Weise auf dem Schirm 7 einer optischen Ablesevorrichtung
6 ablesbar, so daß die Bedienungsperson auf dem Schirm den jeweils eingestellten Meßwert
sehen kann. Die elektrische Ablesevörrichtung ist mit dem Sattel gekuppelt.
Um nun das Schneidprogramm unter Vermeiden von Ungenauigkeiten durchführen zu können, wird eine
bekannte Programmscheibe 8 verwendet, die jedoch zunächst noch vollständig unverletzt ist. Diese Programmscheibe
wird auf die Antriebswelle 9 für den Vorschubsattel 4 fest angeordnet und mittels Backen
10, 11 eingespannt. Dadurch läuft die Programmscheibe, die beispielsweise lediglich aus einer kreisrunden
ebenen Platte bestehen kann, mit dem zu steuernden Vorschubsattel synchron. An der Unterseite im
Bereich der Vorderkante des Sohneidtisches 3 ist eine besondere, von einem Bearbeitungswerkzeug 12 gebildete
zusätzliche Einrichtung für das Aufbringen des durchzuführenden Schneidprogramms auf die Programmscheibe
8 angeordnet. Diese zusätzliche Einrich-
009 509/4
tung wird beispielsweise von einem Elektromotor 13 gebildet, der auf seiner Abtriebswelle 14 ein Fräs-,
Stanz- oder Lochwerkzeug 15 aufweist. Auch kann beispielsweise das Schneidprogramm auf einen Aufzeichnungsträger
mittels einer elektronischen Einrichtung aufgebracht werden. Die Arbeitsweise der zusätzlichen
Einrichtung ist dabei wie folgt:
Soll beispielsweise ein Papierstapel in verschiedene
Streifenbreite geschnitten werden, so wird die Breite der einzelnen Streifenabschnitte auf die Programmscheibe
8 übertragen. Dies erfolgt in der Weise, daß zunächst der Vorschubsattel 4 auf die entsprechende
Schnittbreite mittels Handeinstellung vorgeschoben wird. Dadurch dreht sich auch die mit ihm fest gekuppelte
Programmscheibe 8. Jeder eingestellten Vorschublänge des Sattels entspricht dabei eine bestimmte
Drehung der Programmscheibe. Am Ende dieses Vorschubweges wird nun das Bearbeitungswerkzeug, beispielsweise
der Fräser, an die Programmschaibe angesetzt und dadurch eine Einfräsung markiert, deren
Breite der entsprechenden Schnittbreite für das zu schneidende Gut entspricht. Hierauf wird das Werkzeug
wieder aus dem Bereich der Programmscheibe gebracht und der Vorgang in fortlaufender Folge wiederholt,
bis das gesamte Schneidprogramm auf die Programmscheibe aufgebracht ist. Es können somit
eine Vielzahl von Programmscheiben für die jeweils durchzuführenden Programmschnitte an der Maschine
selbst gefertigt werden und dann auf die Achse 9 in fortlaufender Folge nebeneinander mittels der Backen
10, 11 befestigt werden, so daß nur durch Einstellen der Abfüllvorrichtung auf die entsprechende Programmscheibe
jedes beliebige Programm innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden kann.
Claims (3)
1. Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene Längen
mittels einer den Vorschub des Sattels steuernden Programmscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schneidprogramm mittels einer zusätzlichen Einrichtung auf die unmittelbar von der Schneidemaschine
angetriebene, auswechselbar ausgebildeten Programmscheibe aufgebracht ist.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Einrichtung
von einem fest im Maschinenständer angeordneten Bearbeitungswerkzeug gebildet ist, dem eine synchron
mit dem Vorschub des Sattels umlaufende Achse für die Programmscheibe zugeordnet ist.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bearbeitungswerkzeug von einem Schneid-, Fräs- bzw. Stanzwerkzeug
gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 930 084;
USA.-Patentschrift Nr. 2 694 155.
Deutsche Patentschrift Nr. 930 084;
USA.-Patentschrift Nr. 2 694 155.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
@ 009 509/4- 5.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM27373A DE1081415B (de) | 1955-06-11 | 1955-06-11 | Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene Laengen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM27373A DE1081415B (de) | 1955-06-11 | 1955-06-11 | Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene Laengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1081415B true DE1081415B (de) | 1960-05-12 |
Family
ID=7300097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM27373A Pending DE1081415B (de) | 1955-06-11 | 1955-06-11 | Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe u. dgl. in gleiche oder verschiedene Laengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1081415B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2694155A (en) * | 1952-08-11 | 1954-11-09 | Boeing Co | Transfer system for electric circuits |
| DE930084C (de) * | 1952-12-21 | 1955-07-11 | Rudolf Mohr | Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe od. dgl. |
-
1955
- 1955-06-11 DE DEM27373A patent/DE1081415B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2694155A (en) * | 1952-08-11 | 1954-11-09 | Boeing Co | Transfer system for electric circuits |
| DE930084C (de) * | 1952-12-21 | 1955-07-11 | Rudolf Mohr | Schneidemaschine zum Schneiden von Papier, Pappe od. dgl. |
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