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DE1081387B - Elektrische Uhr - Google Patents

Elektrische Uhr

Info

Publication number
DE1081387B
DE1081387B DER25146A DER0025146A DE1081387B DE 1081387 B DE1081387 B DE 1081387B DE R25146 A DER25146 A DE R25146A DE R0025146 A DER0025146 A DE R0025146A DE 1081387 B DE1081387 B DE 1081387B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
capacitor
arrangement according
circuit
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER25146A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Walter Reich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER25146A priority Critical patent/DE1081387B/de
Publication of DE1081387B publication Critical patent/DE1081387B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Elektrische Uhr Außer kontaktlos durch Transistorschaltungen betriebenen Uhren, bei denen unter völligem Fortfall eines mechanischen Kraftspeichers vom Ausgang der Transistorschaltung der Gangordner selbst im Takte seiner Eigenfrequenz Antriebsimpulse erhält und diese an das Zeigerwerk weitergibt und bei denen alle Schwierigkeiten der Temperatur- und Spannungseinflüsse auf die Ganggenauigkeit irgendwie kompensiert werden müssen, sind auch bereits Vorschläge bekannt, bei Motoraufzugsuhren kontaktlose bzw. kollektorlose Transistormotoren zu verwenden, um mit ihnen einen Kraftspeicher, vorzugsweise eine Zugfeder entweder ständig oder periodisch nachzuspannen. Handelt es sich um ständig laufende Motoren, so ist der dauernde Stromverbrauch so beträchtlich, daß zum mindesten bei kleinen Uhren mit entsprechend kleinen Batterien als Stromquelle eine solche Anordnung praktisch nicht durchführbar ist. Handelt es sich dagegen um zeitweilig stillstehende Transistormotoren, so zeigen diese bekannten Anordnungen nur Synchronmotoren, die nicht von selbst anlaufen können und bei denen außerdem auch während des Stillstandes des Motors ein unter Umständen nicht unerheblicher Leerlaufstrom der Transistorschaltung vorhanden ist. Das Stillsetzen des Motors bei Erreichung des gewünschten Spannungsgrades des Kraftspeichers, ebenso aber das Wiederanwerfen des Motors nach entsprechendem Ablaufen des Kraftspeichers erfordert mechanische Kraftübertragungen, die immer infolge der veränderlichen Reibungsverhältnisse komplizierte und unsichere Bauelemente sind.
  • Andererseits sind seit Jahren bei elektromagnetisch wirkenden Aufzügen die Konstruktionsprinzipien gut bewährt hinsichtlich des Aufzugsmechanismus selbst, wenn man von den außerordentlich störenden Geräuschen absieht. Da aber bei diesen an sich sehr preiswerten Uhren infolge des sehr häufig erforderlichen Aufzuges die Kontakte außerordentlich stark beansprucht werden, so sind solche Uhren sehr störanfällig.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Mängel beider bekannter Systeme zu beseitigen und einen einfachen, mit Transistorschaltung betreibbaren periodischen Aufzug zu schaffen, der entweder völlig kontaktlos oder nur mit praktisch völlig leistungslosen Steuerkontakten arbeitet.
  • Bei den elektronisch, vorzugsweise durch Transistorschaltungen gespeisten Antriebsvorrichtungen für Aufzugssysteme zeithaltender elektrischer Geräte, vorzugsweise elektrischer Uhren, sind die Aufgaben erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektronische Schaltung in Abhängigkeit 'vom Ablauf des aufgezogenen mechanischen Kraftspeichers periodisch entweder durch praktisch leistungslos arbeitende, vom Uhrwerk, insbesondere dessen Aufzugswerk, gesteuerte Kontakte oder über vom Uhrwerk, insbesondere dessen Aufzugswerk, periodisch bewegliche Teile der elektronischen Schaltung, also kontaktlos, in Arbeitslage bringbar ist, derart, daß von ihrem Ausgang periodische Impulse in die Triebspule des Aufzugssystems gegeben werden, vorzugsweise derart, daß diese Triebspule in einer Sperrschwingerschaltung eines Transistorschwingers liegt, der durch die praktisch leistungslos arbeitenden Kontakte bzw. die vom Uhrwerk beweglichen Teile der Transistorschaltungsanordnung periodisch entsperrbar ist.
  • Soll beispielsweise bei einer Unruhuhr eine kleine Feder für die Überbrückung einer kurzen Zeit zum Antrieb verwendet werden, wobei die übrige Uhrenkonstruktion in üblicher Weise über diesen Federantrieb mit Unruh erfolgt, so hat der Antriebsmagnet z. B. einen Aufzugshebel -für das kleine Federwerk zu betätigen.
  • Dieser Antriebsmagnet wird zweckmäßigerweise so ausgeführt, daß die Antriebsspule einen Eisenkern oder einen Permanentmagneten mit entsprechender Polung anzieht. Die Äntriebsspule selbst liegt in einer Schaltungsanordnung mit einem Transistor.
  • Die Grundschaltung des Transistors ist zweckmäßig eine Sperrschwingerschaltung. Der Sperrschwinger wird erst in dem Augenblick geöffnet, wenn ein erneuter Aufzug des Federwerkes erforderlich ist. Die Sperrschwingerschaltung ist z. B. so aufgebaut, daß die Antriebsspule selbst ein Teil dieser Schaltung entweder im Emitter- oder Kollektorkreis ist: Die Zugehörige Kopplungsspule im Basiskreis ist z. B. auf dem gleichen Spulenkörper mit aufgewickelt, und die Entsperrung erfolgt entweder über einen Impuls aus dem Aufzugssystem oder über einen Impuls, der durch ein vom Uhrwerk oder dem Kräftspeicherablauf beeinflüßbares 'elektrisches Schaltelement der Transistorschaltung -ausgelöst wird, aus der Transistorschaltung. Die Basisverbindung wird z. B. nicht direkt zur Spule geführt, sondern es wird ein Kondensator dazwischengeschaltet. Eine weitere dritte Spule besteht aus einer kurzgeschlossenen Wicklung mit relativ hoher Windungszahl. Durch den Kurzschluß dieser Spule ist der Sperrschwinger automatisch gesperrt. Erst wenn in dieser Spule eine Spannung induziert wird, wird die Sperrung aufgehoben. In dem Augenblick, in dem der Oszillator durch Entsperrung zum Anschwingen gebracht wird, fließt ein hoher Strom durch die Antriebsspule; und durch das Hereinziehen oder Anziehen des Ankers, welcher an dem Aufzug befestigt ist, wird dieser betätigt. Der Vorteil der Schaltung liegt hierbei darin, daß die Höhe des Antriebsimpulses völlig unabhängig ist von der Geschwindigkeit, mit der der Erregerimpuls erzeugt wird. Der Erregerimpuls führt nur zur Aufhebung der Sperre. Die gesamte Ausführung kann hierdurch wesentlich kleiner gehalten werden. Eine Temperaturabhängigkeit besteht überhaupt nicht. Unabhängig von der Größe des negativen Impulses, welcher aus der Induktion resultiert, steht immer ein völlig gleicher Impuls in bezug auf Größe und Dauer für den Antrieb zur Verfügung.
  • Die Entsperrung kann auch auf verschiedene andere Weise erfolgen. Die Wahl der geeigneten Mittel richtet sich nur nach der übrigen Ausführung der Uhr. So können beispielsweise zwei einfache Kondensatorplatten Verwendung finden. Die eine Platte liegt an Masse und damit am Minuspol, die andere Platte, welche an dem Aufzug angeordnet ist, liegt an der Basis. Die durch die Annäherung nach Ablauf des Aufzuges entstehende Kapazitätsveränderung im Basiskreis bewirkt das Anschwingen und damit die Erzeugung eines nur von dem Oszillator selbst abhängigen Arbeitsimpulses.
  • Für Uhren, welche für irgendwelche Zwecke, z. B. zum Ersatz der Leuchtmasse, mit einer kleinen Beleuchtungslampe ausgestattet sind, besteht auch die Möglichkeit der Lichtsteuerung. -Für die Zwecke der Beleuchtung bringt man in dem Zifferblatt entsprechend der Minutenziffernangabe, beispielsweise alle 5 Minuten, ein kleines Loch an, durch das das Licht nach außen tritt, welches gleichzeitig auch die Zeiger mit erhellt. Auf diese Weise umgeht man die Verwendung von Leuchtmasse. Das kleine Beleuchtungslämpchen ordnet man so an, daß für den Endausschlag des Aufzugshebels beispielsweise nach einer Seite Licht durch ein kleines Loch auf eine Fotodiode oder einen Fototransistor fällt. Diese Fotodiode oder dieser Fototransistor ist so in den Basis-Emitter-Kreis geschaltet, daß ein negativer Impuls an der Basis entsteht. Es ist auch möglich, die Fotodiode als Fotoelement zu schalten und den entstehenden Fotostrom dazu auszunutzen, um den Oszillator zum Anschwingen zu bringen. Ein Weiterschwingen des Oszillators ist nach Verschwinden des negativen Impulses an der Basis des Transistors völlig unmöglich.
  • Selbstverständlich können in der gleichen Weise auch alle anderen Uhren, wie Drehpendeluhren oder Pendeluhren oder Drehpendeluhren mit zusätzlicher Schwungscheibe, gesteuert werden.
  • Eine besonders einfache Ausführungsform eines Aufzuges für ein Hilfsfederwerk läßt sich auf folgende Weise aufbauen. Es ist lediglich erforderlich, den Teil der Schaltung zu verwenden, welcher den Aufzug selbst elektromagnetisch bewirkt. Es genügt hierfür eine- einfache Transistarverstärkerschaltung mit Stabilisationswiderständen im Emitterkreis und Spannungsteilerwiderständen für die Basis. An die Basis selbst wird ein Kondensator -mit sehr hohem Kapazitätswert angeschaltet, und dieser Kondensator wird für den Aufzug jeweils kurzzeitig mit dem Minus-oder Pluspol der Transistorschaltung verbunden. Hierdurch entsteht der erforderliche negative Impuls zur Auslösung des Antriebsimpulses im Kollektorkreis. Die Kontaktgabe hat hierbei lediglich einen Strom in der Größenordnung von Mikroampere zu steuern. Während bei einer reinen Kontaktschaltung der eigentliche Antriebsimpuls durch die Zeit der Kontaktgabe bestimmt ist und daher ein sehr hoher Stromstoß zur Betätigung des Aufzuges erforderlich ist, wird bei dieser Anordnung die eigentliche Schaltzeit in keiner Weise von der Zeit der Kontaktgabe abhängig. Die Zeit des Stromflusses durch die Antriebsspule ist abhängig von der Entladedauer des Kondensators über die Basis, und diese Zeitkonstante ist wiederum abhängig von der Zusammenschaltung der Basiswiderstände mit dem Kondensator. Man hat es also völlig in der Hand, die Zeitkonstante so zu wählen, daß mit einem verhältnismäßig geringen Strom über eine längere Zeit der Aufzug bewirkt werden kann. Wählt man beispielsweise den Aufzug in Form eines Drehankers, so kann auf der Achse des Eisenkernes, welcher in einen anderen Eisenkern rotierend hineingezogen wird, gleich die Antriebsfeder mit befestigt sein. Die Polschuhe werden durch eine Magnetspule erregt. Der Anker steht z. B. bei Ablaufen des Aufzuges außerhalb der Polsegmente: Nach Erregung des Stators durch die Magnetspule wird dieser Anker in die Pole hineingezogen, und es entsteht eine Drehschwingbewegung des Ankers. Durch diese Bewegung wird die Feder aufgezogen. Über ein Sperrad und einen Sperrkegel wird die Kraftübertragung von der Feder auf das Uhrwerk vorgenommen. Die Anschaltung des Kondensators erfolgt in der Endstellung nach abgelaufenem Hilfsfederwerk. Die Kontaktanordnung kann auf verschiedene Weise gewählt werden: Man kann auch die Spulenkombination so ausführen, daß die Transistorschaltung von selbst schwingen würde, und befestigt den eigentlichen Kern der Spule an dem Hebelmechanismus für den Aufzug. Ist also das Überbrückungsfederwerk abgelaufen, so taucht dieser Kern kurzzeitig in die Spule ein, und hierdurch wird gleichfalls wieder der kurzzeitig hohe Stromstoß für die Auslösung der Transistorschaltung mit dem Aufzugsmagneten erzeugt. Durch das Hineinziehen oder Anziehen des Ankers wird das Überbrückungsfederwerk wieder aufgezogen und gleichzeitig der Kern aus der Spule entfernt. Der Vorgang wiederholt sich periodisch mit dem Ablauf und dem Wiederaufzug des Überbrückungsfederwerks.
  • Selbstverständlich ist -es auch möglich, die gesamte Schaltungsanordnung so -zu treffen,- daß nur alle ein bis zwei Minuten automatisch ein Aufzugsimpuls entsteht. Die Verwendung der verschiedenen Möglichkeiten hängt lediglich von der Preisklasse der damit zu versehenden Uhren ab. In der allereinfachsten Ausführung wird das Aufzugsrad selbst; welches meist ein Sperrklinkenantriebsrad ist, mit einem kleinen zusätzlichen 'Zahn versehen, welches in der Stellung, in der der Aufzug erfolgen muß, den Kondensator kurzzeitig an den Minus- oder Pluspol legt. Da hierbei leine hohen Ströme fließen - denn samtliehe Widerstandswerte sind sehr hochohmig -, stellt dieser Schaltvorgang keinen Kontakt im üblichen Sinne dar, da keine Leistung über den Kontakt fließt, sondern es ist nur kurzzeitig das Anlegen einer statischen Spannung an die Basis über den Kondensator herbeizuführen. In jedem Fall ist es besonders vorteilhaft, keine einfache Verstärkerschaltung des Transistors anzuwenden, sondern eine Oszillatorschaltung aufzubauen. Diese Oszillatorschaltung hat den Vorteil, daß nach dem Anschwingen des Oszillatorkreises ständig eine gleiche Antriebskraft zur Verfügung steht. Diese Antriebskraft kann so gewählt werden, daß für den Spannungsbereich, in dem der Aufzug noch erfolgen soll, der Aufzug immer sicher betätigt wird. Als besonderer Vorteil dieser Oszillatorschaltung besteht die Unabhängigkeit von der Höhe und der Dauer des eigentlichen Entsperrungsimpulses. Dieser Entsperrungsimpuls kann über eine Kondensatorentladung, über eine Magneterregerspule, über Fotodioden oder über eine Widerstandsschaltung erfolgen. Soll aus besonderen Gründen eine einfache Transistorverstärkerschaltung zur -Anwendung gelangen, so ist die Anordnung eines Kondensators für die Entladung im Basiskreis besonders vorteilhaft. Dieser Kondensator wird kurzzeitig durch den Hilfskontakt entladen und muß dann aber über, die Basis des Transistors wieder auf den ursprünglichen Spannungswert aufgeladen werden. Der hierbei entstehende Stromfluß über die Basis bedingt die lange Schaltzeit, welche für den Aufzug oder den sonstigen Antrieb zur Verfügung steht.
  • Für Konstruktionen, bei denen es nicht darauf ankommt, eine genau definierte Stromstärke über längere Zeit über den Antriebsmagneten wirken zu lassen, sondern wo für die Betätigung des Aufzuges eine kurze Zeitdauer mit einem hohen Strom erforderlich ist, bietet die Anordnung mit dem Oszillator besondere Vorteile. Dieser Oszillator ist mit einem Kern aufgebaut. Der Kern selbst ist aber an dem Aufzugshebel befestigt. Solange der Kern sich nicht in der Spule befindet, kann der Oszillator nicht schwingen. Ist der Aufzug abgelaufen, so taucht der Kern in die Spulenkombination ein, und der Oszillator schwingt an. Durch das Anschwingen entsteht ein sehr hoher Stromstoß in der Antriebsspule, und der Kern wird herausgeschleudert, und damit wird der Aufzug bewirkt. Der Kern wird zur Energieeinsparung zweckmäßigerweise als Permanentmagnet ausgeführt.
  • Bei einem Drehschwinganker für den Aufzug ist es auch möglich, den Auslösekontakt der Transistorbasis selbst durch den Drehanker zu steuern. Der Kontakt für die Steuerung der Kondensatorentladung kann aber auch, wie bereits ausgeführt, in das nachfolgende, meist als Sperrklinkenrad ausgeführte Antriebsrad gelegt werden. Es kann hierfür z. B. in dieses Rad ein besonderer Kontaktzahn eingesetzt werden. Im wesentlichen kommt es j a nur darauf an, den Kondensator im Basiskreis kurzzeitig zu entladen und dadurch einen Stromfluß zur Wiederaufladung des Kondensators über die Basis des Transistors herbeizuführen. Dieser Stromfluß kann entweder bei einem als Verstärker geschalteten Schalttransistor die Erzeugung des Antriebsimpulses in der Antriebsspule herbeiführen, oder er kann die Entsperrung des als Oszillator geschalteten Transistorkreises vornehmen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durch von elektronischen, vorzugsweise Transistorschaltungen gespeiste Antriebsvorrichtungen betätigtes Aufzugssystem zeithaltender elektrischer Geräte, vorzugsweise elektrischer Uhren, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Schaltung in Abhängigkeit vom Ablauf des aufgezogenen mechanischen Kraftspeichers periodisch entweder durch praktisch leistungslos arbeitende, vom Uhrwerk, insbesondere dessen Aufzugswerk, gesteuerte -Kontakte oder über vom Uhrwerk, insbesondere dessen Aufzugswerk, periodisch bewegliche Teile der elektronischen- Schaltung" also kontaktlos, in Arbeitslagen bringbar- ist derart, daß von ihrem Ausgang periodische Impulse in die Triebspule des- Aufzugssystems- gegeben werden, vorzugsweise derart, daß diese Triebspule in einer Sperrschwingerschaltung eines Transistorsperrschwingers liegt, der durch die praktisch leistungslos arbeitenden Kontakte bzw. die vom Uhrwerk beweglichen Teile der Transistorschaltungsanordnung periodisch entsperrhar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entsperrung über einen Kondensator, der mit einem Widerstand zur Bildung einer Zeitkonstante an der Basis des Transistors angeordnet ist, durch Kontaktschließung nach Ablauf des Aufzugsfederwerkes erfolgt, wobei der Kondensator über den Kontakt an einem Pol der Stromquelle geschaltet wird, so daß während der Wiederaufladung des Kondensators ein Basisstrom fließt, der den Oszillator zum Anschwingen bringt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kondensatorplatten an einem sich bewegenden, vom Uhrwerk oder vom ablaufenden Kraftspeicher angetriebenen Auslöseteil und gegenüberliegend am stillstehenden Teil des Gehäuses angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, mit einem durch eine Spulenkombination gebildeten Transistoroszillator, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Spulenkombination gemeinsam zugeordneter Kern an einem Kraftspeicherglied, vorzugsweise dem Aufzugshebel, befestigt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Permanentmagnet am Aufzugshebel befestigt ist, der in eine Erregerspule eintaucht und dadurch die Auslösung des Transistors bewirkt, beispielsweise durch Eintauchen in eine dritte kurzgeschlossene Spule relativ hohen Widerstandes.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Widerstandskombination zwischen der Basis, der Emitter- und der Kollektorleitung angeordnet ist, wobei die Größe der Widerstände so bemessen ist, daß normalerweise eine Sperrung des Oszillators besteht und diese periodisch durch die Auslösevorrichtungen nach den Ansprüchen 2 bis 5 aufgehoben wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fotodiode oder ein Fototransistor, als Fotoelement oder als Fotowiderstand geschaltet, mit einer zugeordneten Lochblende durch Relativbewegung während des Kraftspeicherablaufes zur Entsperrung des Oszillatorkreises angeordnet ist. B.
  8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromagnetische Antrieb als Drehschwinganker und durch Magnetspulen erregte Magnetpole gebildet wird und daß auf der Achse des Ankers eine Kontaktvorrichtung angeordnet ist, die in der in den Ansprüchen 1 bis 3 gekennzeichneten Weise praktisch leistungslos die Transistorschaltung auslöst.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktgabe über die zugehörigen Schalträder- mit mindestens einem z. B. eingesetzten Kontaktzahn erfolgt. 10: Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistorschaltung mit der Antriebsspule als Verstärkerschaltung ausgelegt ist und daß die Auslösung der Verstärkerschaltung über an der Basis des Transistors angeordneten Kondensator und Widerstand durch Kontaktschluß zwischen Kondensator und einem Pol der Stromquelle erfolgt, wobei die Größe des Kondensators so gewählt ist, daß nur ein kurzer, sehr hoher Stromstoß für den Antrieb des Schleuderhebels entsteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Uhrmacher-Zeitschrift, 1957, Heft 2, S. 47 und 48.
DER25146A 1957-03-09 1957-03-09 Elektrische Uhr Pending DE1081387B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242154B (de) 1957-10-11 1967-06-08 Kieninger & Obergfell Elektrische Aufzugsuhr

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242154B (de) 1957-10-11 1967-06-08 Kieninger & Obergfell Elektrische Aufzugsuhr

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