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DE1081350B - Fallminenstift - Google Patents

Fallminenstift

Info

Publication number
DE1081350B
DE1081350B DEF14382A DEF0014382A DE1081350B DE 1081350 B DE1081350 B DE 1081350B DE F14382 A DEF14382 A DE F14382A DE F0014382 A DEF0014382 A DE F0014382A DE 1081350 B DE1081350 B DE 1081350B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
mine
lead
tube
known per
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF14382A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Sattmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Faber Castell AG
Original Assignee
AW Faber Castell GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AW Faber Castell GmbH and Co filed Critical AW Faber Castell GmbH and Co
Priority to DEF14382A priority Critical patent/DE1081350B/de
Publication of DE1081350B publication Critical patent/DE1081350B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/20Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Fallminenstift Zum Zeichnen und Konstruieren werden bevorzugt Schreibstifte mit Fallminen benutzt. Die Mine, deren Fertigungslänge fast der Länge des Stiftes ents2richt, befindet sich an diesen Stiften in einem zentrisch im Inneren des Stiftschaftes angeordneten, entgegen der Kraft einer Feder vorrückbaren Minenrohr, dessen aus dem vorderen Ende des Schaftes heraustretender Teil als Minenklenimzange ausgebildet ist.
  • Die Schäfte solcher Fallminenstifte sind bislang sechskantig oder zylindrisch auegebildet. Ihre Konstruktion läßt im Schaft keinen Raum für die Untere bringung von Ersatzminen. Dieser Mangel ist am er:-findungsgemäß ausgebildeten Stift dadurch behoben, daß der Schaft einen dreikantigen Querschnitt besitzt und im Inneren an den Kanten über die Länge des Schaftes verlaufende, von der Außenwand des Schaftes und dem Minenrohr begrenzte, zur Aufnahme von Reserveminen bestimmte Räume aufweist, die nach Abnahme einer das rückwärtige Ende des Schaftes abdeckenden Kappe zugänglich sind.
  • Die Verwendung eines für Schreib- oder Zeichenstifte anderer Art schon benutzten dreikantigen Schaftquerschnitts hat den Vorteil, daß die den Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger am Schaft kantenlos zur Verfügung stehenden Grifflängen nun von etwa doppelter Größe sind, gegenüber denen am Schaft eines Fallminenstiftes mit dein bislang üblichen sechskantigen oder zylindrischen Schaftquerschnitt von etwa gleichen Ausmaßen. Ferner ist bei dieser Schaftausbildung die Fingerhaltung am Stift verbessert und die Hand ermüdet selbst bei längerem Gebrauch des Stiftes verhältnismäßig weniger.
  • Für Wechselschreibstifte mit dreikantigem Schaftquer-schnitt wurde bereits vorgeschlagen, die Wechselstifte innerhalb von besonderen Kammern anzuordnen, die sich im Schaft längs eines Teiles von dessen Kanten erstrecken. Durch besondere Einrichtungen im Inneren des Schaftes soll dabei ein Wechselstift gegen einen anderen auszuwechseln sein, nachdem letzterer zurückgezogen wurde.
  • Der neue Fallminenstift zeichnet sich gegenüber Wechselschreibstiften durch Einfachheit und Zweckmäßigkeit aus. Er, bedarf keiner komplizierten Einrichtungen für das Auswechseln einer benutzten Mine gegen eine beispielsweise noch unbenutzte, härtere, weichere oder andersfarbige. Die zur Anwendung gebrachte Kombination weist keine Teile auf, die mechanisch störungsanfällig sein könnten. Die seit langer Zeit in der Praxis zuverlässig bewährten Konstruktionsteile für die Klemmung bzw. den Vorschub der Fallmine können ohne Änderung am neuen Fallminenstift verwendet werden, selbst in dem Falle, daß sie für die Aufnahme einer Flachmine ausgebildet sind.
  • Es ist nicht stets erforderlich, den Aufnahmeräumen einen den Ersatzminen besonders angepaßten lichten Querschnitt zu geben. Es stört auch nicht, wenn die das Minenführungsrohr umgebende Schraubfeder mit den Ersatzminen in Berührung kommt.
  • Bei der Herstellung des Schaftes aus Kunststoff können daher die sonst bei der Ausführung eines langgestreckten, einstückig voll umgrenzten Kanals sich ergebenden Schwierigkeiten vermieden werden. Bei der Ausbildung des Schaftes aus Blech sind für die Ausbildung der Aufnahmeräume Maßnahmen besonderer Art nicht zu treffen. Die Aufnahmeräume ergeben sich von selbst durch die dreikantige Schaftausbildung.
  • Besitzt der erfindungsgemäße Stift eine Minenhalteeinrichtung für Flachminen, so ist es vorteilhaft, das Minenrohr, das dann einen bekannten rechteckigen Querschnitt aufweist, so anzuordnen, daß dessen Schmalflächen sich in paralleler Lage zu einer der Seitenflächen des Schaftes befinden. Der Flachmine kann hierdurch die für das Auftragen einer einwandfreien Linie richtige Lage zwanglos gegeben werden.
  • Einige Ausführungsbeispiele sind durch die Zeichnun- dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Zeichenstift, Fig. 2 das Schnittbild entsprechend der Linie !I-11 von Fig. 1, Fig. 3 die Seitenansicht des Stiftes nach der Fig. 1, Fig. 4 die Draufsicht auf den Stift nach der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch einen Zeichenstift mit einem Metallschaft, Fig. 6 das Schnittbild eines Flachminenstiftes, der dem Stift der Fig. 1 ähnlich ist und entsprechend deren Linie VI-VI geschnitten ist.
  • Der Schaft 1 trägt an seinem unteren Ende den Spitzenkörper 2, in dessen konisch ausgebildeter Öffnun- 3 die Frontkleiumzange 4 eingezogen ist, Die Frontklemmzange ist mit dem Minenführungsrohr 5 verbunden, das von einer Schraubenfeder 7 umgeben ist und sich mit dem Ansatz 6 gegen die Schraubenfeder abstützt. Die sich andererseits gegen eine Schulter im Schaftinnern abstützende Schraubenfeder 7 zieht die Frontklemmzange 4 in den Schaft hinein und klemmt die Mine fest. Auf das obere Ende des Minenführungsrohres 5 ist der Betätigungsknopf 9 aufgesteckt.
  • Wie die Fig. 2 erkennen läßt, besitzt der Schaft 1 eine dreikantige Form. Entlang jeder Kante des Schaftes ist ein Aufnahmeraum 10 zur Aufnahme je einer Ersatzmine 11 vorgesehen.
  • Das obere Ende des Schaftes 1 und der Aufnahmeraum 10 ist durch die Kappe 12 abgedeckt. Nach Ab- nahme der Kappe 12 sind die Aufnahmeräume 10 zugänglich.
  • In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 wird der Schaft 13 durch eine Blechhülse gebildet. Hierbei sind die Ersatzminen 11 in den Räumen 14 untergebracht.
  • Das Schnittbild nach Fig. 6, in dem die Räume zur Aufnahme der Ersatzmine nicht dargestellt sind, läßt erkennen, daß eine Flachmine 15 in einem hülsenartigen, mit der Frontklemmzange verbundenen Minenrohr 16 geführt ist, das einen rechteckigen Querschnitt aufweist und dessen Schmalflächen sich in paralleler Lage zu der Außenfläche 17 des Schaftes befinden.
  • Gemäß der Fig. i kann der Schaft des Fallminenstiftes am Griffteil 18 eine die Griffigkeit erhöhende Riffelung aufweisen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Fallminenstift mit zentr isch im Inneren des Schaftes angeordnetem, entgegen der Kraft der Feder vorrückbarein Minenrohr, dessen aus dem vorderen Ende des Schaftes heraustretender Teil als Minenklemmzange ausgebildet ist, die sich beim Vorrücken selbsttätig öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (1) in an sich bekannter Weise einen dreikantigen Querschnitt aufweist und im Inneren an den Kanten über die Länge des Schaftes verlaufende, in an sich bekannter Weise von der Außenwand des Schaftes (1) und dem Minenrohr (5) begrenzte, zur Aufnahme von Reserveminen (11) bestimmte Räume (10) aufweist, die nach Abnahme einer das rückwärtige Ende des Schaftes abdeckenden Kappe (12) zugänglich sind.
  2. 2. Fallminenstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mineurohr für die Aufnahme einer Flachmine (15) in an sich bekannter Weise einen rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen Schmalflächen sich in paralleler Lage zu einer der Seitenflächen des Schaftes (1) befinden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 25 421, 60 603, 125 015, 463 767, 497 775, 808 028, 836 016; sch-#veizerischePatentschrift-enl\Tr.246486, 265222; französische Patentschniften Nr. 337 680, 542 662, 914 740; USA.-Patentschriften Nr. 1966 207, 2 365 880, 2 455 019, 2 480 014.
DEF14382A 1954-04-07 1954-04-07 Fallminenstift Pending DE1081350B (de)

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Family

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Country Status (1)

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DE (1) DE1081350B (de)

Citations (16)

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