DE1081096B - Presse zum Aufpressen eines elektrischen Verbinders auf einen elektrischen Leiter - Google Patents
Presse zum Aufpressen eines elektrischen Verbinders auf einen elektrischen LeiterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Aufpressen eines elektrischen Verbinders auf einen elektrischen
Leiter mittels gegeneinander bewegbarer, zusammenarbeitender Preßgesenksätze, von den jeder ein erstes
Preßgesenk zum Aufpressen des Zwingenteils des elektrischen Verbinders auf den Leiter und ein zweites
Preßgesenk zum Aufpressen eines Isolationstragteils des Verbinders auf einen isolierten Teil des Leiters
aufweist, wobei die beiden Preßgesenke durch Schrauben od. dgl. zusammengehalten werden.
Zur Änderung der Maulweite des zweiten Preßgesenks bei gleichbleibender Maulweite des ersten
Preßgesenks wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß zwischen dem zweiten Preßgesenk und dem
gemeinsamen Gesenkhalter beider Prefigesenke ein nach Lockern der die Preßgesenke zusammenhaltenden
Schrauben od. dgl. mittels einer Handhabe verstellbarer Abstandhalter vorgesehen ist, und das
zweite Preßgesenk an der dem Gesenkhalter zugekehrten Fläche eine Anzahl Stufen besitzt, gegen die
sich der Abstandhalter wahlweise abstützt.
Der Abstandhalter steht dabei zweckmäßigerweise unter Wirkung einer Feder. Vorteilhafterweise ist
zwischen dem ersten Preßgesenk und dem zweiten Preßgesenk eine Distanzplatte gelagert, während auf
der Außenseite des ersten Preßgesenks eine Abschlußplatte angeordnet ist, die mit einem Ausschnitt zur
Beobachtung der Schließbewegung der Preßgesenke versehen ist. Durch die Erfindung wird erreicht, daß
der Fertigdurchmesser der von einem Preßgesenksatz hervorgebrachten Pressung ständig der gleiche bleiben
kann, während die von dem anderen Preßgesenk hervorgebrachte Pressung veränderbar ist.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. In den Zeichnungen
zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Teilansicht der Anordnung der Einstellvorrichtung in bezug auf das
Preßlager für die Verbindungsstückisolierung;
Fig. 4 ist eine Ansicht der den Leiter pressenden Teile und zeigt den fortgeschrittenen Teil der Er- 4-5
weiterungsplatte;
Fig. 5 ist eine auseinandergezogene Ansicht eines der Kerbteile;
Fig. 6, 7 und 8 zeigen die Preßvorrichtung für die Isolierung in drei verschiedenen Einstellungen;
Fig. 9 zeigt einen an einen isolierten elektrischen Leiter gepreßten vorisolierten Kabelschuh;
Fig. 10 zeigt einen vorisolierten Kabelschuh vor dem Preßvorgang;
Presse zum Aufpressen
eines elektrischen Verbinders
auf einen elektrischen Leiter
eines elektrischen Verbinders
auf einen elektrischen Leiter
Anmelder:
AMP Incorporated,
Harrisburgr Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg,
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
^ V. St. v. Amerika vom 25. April 1955
^ V. St. v. Amerika vom 25. April 1955
Herbert Collier Stoltz, Palmyra, Pa. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 11 zeigt die Stellung des vorisolierten Kabelschuhs und des Leiters in bezug auf die Preßvorrichtung.
Die erfindungsgemäße Preßvorrichtung wird in eine der bekannten Preßwerkzeuge mit einem Paar Backen
eingelegt, die in bezug auf das zu pressende Verbindungsstück radial zusammengedrückt werden können.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Gesenkanordnung umfaßt ein erstes, allgemein mit »A« bezeichnetes
Kerbglied, und ein zweites, allgemein mit »5« bezeichnetes Kerbglied.
An dem Kerbglied ^4 bzw. B ist ein Befestigungsteil
10 abnehmbar am Werkzeug befestigt. Ein Gesenkhalter 12 ist mit dem Befestigungsteil 10 einstückig
und rechtwinklig dazu angeordnet. Der Gesenkhalter 12 trägt das die Isolierung pressende
Preßgesenk 14 (s. Fig. 5). Ein das Verbindungsstück aufnehmendes Preßgesenk 16 ist einstückig mit der
Gesenkhalterplatte 12. Eine Distanz- bzw. Abschlußplatte 18 bzw. 18' sind zu beiden Seiten der Preßgesenkplatte
16 so angeordnet, daß ihre ausgesparten Teile 20 die gleiche Abmessung haben wie die Gesenkoberflächen
21 für den Leiter. Die Kanten 22 der Distanz- und Abschlußplatte ruhen so auf der Gesenkhalterplatte 12; daß sie parallel zu der Preßgesenkplatte
16 liegen.
Das Preßgesenk 14 für die Isolierung hat allgemein Plattenform, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Ein senk-
009- 5087304
rechter Vorsprung 26 bildet die eine Seite des Isolierungspreßlagers
28. Auf" der gegenüberliegenden Seite des Preßgesenks 14 ist ein abgesetzter Teil 30
derart vorgesehen, daß der Vorsprung 26 jeder Gesenkplatte mit der Stufe 30 der gegenüberliegenden
Platte zusammenarbeitet, um die vollständige Vorrichtung zum Pressen der Isolierung zu bilden.
Um eine Verstellung des Isolierungspreßlagers vorzusehen, ist ein Schlitz 32 mit den Stufen 34, 36, 38
in der inneren Stirnwand der Preßgesenkplatte 14 an der Kante angeordnet, die auf der Gesenkhalterplatte 12 aufliegt. Eine Keilanordnung 40 ist mit
einem rechteckig ausgebildeten Abstandhalter 42 versehen, der zum Einstellen der Lage des Isolierungspreßgesenks
14 als Keil wirkt. Der Stift 48 läßt sich *5 in Längsrichtung einstellen, um die Lage der Keilvorrichtung
40 so anzuordnen, daß eine der Stufen des Isolierungspreßgesenks an der Schulter 42 anliegt.
So kann das Isolierungspreßgesenk durch Änderung der Lage der Keilanordnung in bezug auf die Isolierungspreßplatte
verstellt werden.
In der Gesenkplatte 14 vorgesehene Schlitzlöcher 44 nehmen die Schrauben 46 auf. Die Schlitzlöcher
44 haben Übergröße, damit die Gesenkplatte 14 zu der Gesenkhalterplatte 12 hin oder von ihr fortbewegt
werden kann. Entsprechende Schraubenlöcher 47 und 47' sind in der Distanz- und Abschlußplatte
18 und 18' bzw. der Gesenkplatte 16 angeordnet. Die Schraubenlöcher 47 in der Abschlußplatte 18' sind
mit Gewinde versehen und nehmen das Gewinde der Schrauben auf.
Bei der Keilanordnung 40 (Fig. 5) umfaßt der dargestellte Keil einen als Handhabe dienenden, zylindrischen
Stift 48 und einen rechtwinklig dazu starr befestigten rechteckigen Abstandhalter 42. Die Stufen
34, 36 oder 38 sitzen auf dem Abstandhalter auf, und der zylindrische Stift wird dazu verwendet, die
Stellung der Keilanordnung 40 in Längsrichtung einzustellen, wodurch der Abstand der Isolierungspreßgesenke
eingestellt wird. Eine Feder 52 umgibt ein Ende des Stifts 48. Die Feder ist zwischen dem
rechteckigen Abstandhalter 42 und der Gesenkplatte 16 angeordnet (s. Fig. 6 bis 8). Auf dem zylindrischen
Stift 48 vorgesehene Markierungen 51 zeigen die Einstellung des Abstandhalters an.
In zusammengebautem Zustand (Fig. 2 und 3) befinden sich die Distanz- und Abschlußplatte 18 und
18' zu beiden Seiten der Gesenkplatte 16 Die ausgesparten Kanten 20 fluchten mit dem Leitergesenk 21.
Die Feder 52 ist in der öffnung 23 der Distanzplatte ■ 18 angeordnet, und ein Ende des Stifts 48 ist längs
durch die Feder 52 gesteckt. Die öffnung 56 in der Gesenkplatte 16 gestattet den Durchlaß des Stifts 48,
aber nicht den der Feder 52 (Fig. 2). Somit liegt die -Feder 52 an der inneren Stirnfläche der Gesenkplatte
16 an, während sich der Stift 48 längs durch die Öffnung 56 in der Platte 16 bewegen kann. Die
-Distanzplatte 18 umfaßt die Feder und den Stift an der Öffnung 23 (s. Fig. 2 und 5). Die öffnung 58 in
der Abschlußplatte 18' fluchtet mit den öffnungen 56 und 23 in der Gesenkplatte bzw. der Distanzplatte,
so daß sich der zylindrische Stift 48 in Längsrichtung durch die Öffnungen bewegen läßt. Wie in Fig. 2
und 3 dargestellt ist, liegt das Isolierungspreßgesenk 14 an der Gesenkhalterplatte 12 an, wobei der Schlitz
32 neben der Distanzplatte 18 liegt, so daß eine der Stufen 34,36 oder 38 auf dem rechteckigen Abstandshalter^ aufliegt. Die Schrauben 46 verlaufen durch
die Schraubenlöcher und sind in die Abschlußplatte 18' geschraubt, um die Distanz- und Abschlußplatte
und das Isolierungspreßgesenk richtig fluchtend zu halten.
Das andere Kerbglied B ist mit dem ersten Kerbglied A, von der Form des Kerbers abgesehen, identisch.
Der eine der Bauteile hat einen Kerbamboß für den Leiter, während der andere ein ergänzendes Gesenklager
zur Aufnahme des Leiters hat.
In zusammengebautem Zustand sind die Teilet
und B an den gegenüberliegenden Backen des Preßwerkzeugs befestigt. Ein isolierter Verbindungsstückabschnitt
60 liegt in dem den Leiter aufnehmenden Lager 21, während das blanke Ende 62 des Leiters
63 darin angeordnet ist, wie in Fig. 11 dargestellt ist.
Der isolierte Mantel des Verbindungsstücks ruht in dem Isolierungspreßgesenk 28. Die Isolierung des
Leiters ist so angeordnet, daß sie sich nicht weiter erstreckt als bis zu der inneren Distanzplatte 18.
Wenn die Werkzeugbacken geschlossen werden, arbeiten das Leiterpreßgesenk und der Amboß so zusammen,
daß der Leiter auf den auf dem Leiter befindlichen Zwingenteil 64 gepreßt wird, und die Isolierungspreßlager
28 arbeiten so zusammen, daß sie den Isolierungsmantel 66 des Verbindungsstücks auf
die Isolierung des Leiters pressen, wodurch der Kabelschuh wirksam mit dem Leiter nach Fig. 9
verbunden wird.
Die Distanz- und Abschlußplatte wirken als abschrägende Vorrichtungen zwischen den Leiterpreßgesenken
21 und den Isolationspreßlagern 28. Dadurch wird die Bildung einer scharfen Ecke auf der Verbindungsstückisolierung
an dem Treffpunkt der Verbindungsstückisolierung und der Leiterpressung vermieden
(Fig. 9). Durch diese Vorsichtsmaßnahme wird die Möglichkeit des Reißens der Isolierung auf
dem Verbindungsstück vermindert.
Fig. 4 und S zeigt den bei 59 fortgebrochenen Teil der Abschlußplatte 18'. Dadurch wird die Bedienungsperson
in die Lage versetzt, die Lage der Leiterpreßgesenke 16 zu sehen, wenn das Werkzeug in geschlossener
Stellung ist, um sicher zu sein, daß die Gesenke am Boden angelangt sind und die Pressung beendet
ist.
Fig. 6 bis 8 zeigen den Isolierungspreßbauteil in drei verschiedenen Einstellungen. Fig. 6 zeigt den
Bauteil mit der größten Weita»yi« zwischen den Isolierungspreßlagern. In dieser Stellung liegen die
Abstandhalter 42 auf den Stufen 38. Fig. 7 zeigt die mittlere Einstellung »Z?« mit auf den Stufen 36 ruhenden
Abstandhaltern 42. Fig. 8 zeigt eine Einstellung des Isolierungspreßgesenks mit der kleinsten
Weite »C« zwischen den Isolierungspreßlagern. Die Abstandhalter 42 liegen auf den äußeren Stufen 34
auf.
Wenn man die Lage der Isolierungspreßplatte von einer weiten auf eine engere Einstellung ändern will,
werden die Schrauben 46 gelöst, um Bewegung der Isolierungspreßplatte 14 von der weitesten Einstellung
nach Fig. 6 in die engere Einstellung der Fig. 7 zu ermöglichen. Der Handhabestift 48 wird durch die
Wirkung der Feder 52 in Längsrichtung bewegt. Während die Gesenkplatte 14 vorher auf der Stufe 38
ruhte, ruht sie jetzt auf der Stufe 36, und die Gesenkplatte 14 wird von der Halteplatte 12 fortgerückt. Die
Platte 14 des anderen Kerbglieds kann in ähnlicher Weise verschoben werden. Natürlich kann auch eine
Zwischeneinsteliung vorgenommen werden, indem nur die Lage eines der Isolierungspreßlager geändert
wird. Darauf werden die Schrauben angezogen, um die Teile zusammenzuhalten. Da die Gesenkplatten
14 aufeinander zu bewegt werden, verringert sich die
öffnung zwischen ihnen. Falls es erforderlich sein sollte, die öffnung noch weiter zu verringern, wird
der Arbeitsgang wiederholt, und die Gesenkplatten können nochmals verschoben werden, so daß sie auf
den Stufen 34 ruhen.
Wenn das Isolierungspreßgesenk zusammengebaut ist, drückt die Feder 52 den Abstandhalter 42 nach
außen und wird in der in Fig. 8 gezeigten Stellung verriegelt. Wenn man die Isolierungspreßlager von
der in Fig. 8 dargestellten engsten Lage in die weitere ίο
Stellung nach Fig. 7 verstellen will, werden die Schrauben gelöst, und der rechteckige keilförmige
Abstandshalter 42 wird nach innen gegen die Kraft der Feder 52 geschoben, und das Gehäuse wird wieder
in seiner Lage gesichert.
Da jedes der Isolierungspreßlager unabhängig von dem anderen in eine neue Stellung bewegt werden
kann, stehen sechs Einstellungen zur Verfugung. Theoretisch kann aber jede beliebige Stufenzahl vorgesehen
werden, um größeren Verstellbereich zu ermöglichen.
Claims (4)
1. Presse zum Aufpressen eines elektrischen Verbinders auf einen elektrischen Leiter mittels gegeneinander
bewegbarer, zusammenarbeitender Preßgesenksätze, von denen jeder ein erstes Preßgesenk
zum Aufpressen des Zwingenteiles des elektrischen Verbinders auf den Leiter und ein. zweites Preßgesenk
zum Aufpressen eines Isolationstragteiles des Verbinders auf einen isolierten Teil des Leiters
aufweist, wobei die beiden Preßgesenke durch Schrauben od. dgl. zusammengehalten werden, dadurch,
gekennzeichnet, daß zur Änderung der Maulweite des zweiten Preßgesenkes (14) bei gleichbleibender
Maulweite des ersten Preßgesenkes (16) zwischen dem Preßgesenk (14) und dem gemeinsamen
Gesenkhalter (12) beider Preßgesenke (14, 16) ein nach Lockern der die Preßgesenke zusammenhaltenden
Schrauben (46) od. dgl. mittels einer als Stift ausgebildeten Handhabe (48) verstellbarer
Abstandhalter (42) vorgesehen ist, und das zweite Preßgesenk an der dem Gesenkhalter
(12) zugekehrten Fläche eine Anzahl Stufen (34, 36, 38) besitzt, gegen die sich der Abstandhalter
wahlweise abstützt.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter unter Wirkung
einer Feder (52) steht.
3. Presse nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet
durch eine zwischen dem ersten Preßgesenk (16) und dem zweiten Preßgesenk (14) gelagerte
Distanzplatte (18).
4. Presse nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Abschlußplatte (18') auf der
Außenseite des ersten Preßgesenkes (16), die mit einem Ausschnitt zur Beobachtung der Schließbewegung
der Preßgesenke versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Fr. 2 435 562, 2 359083.
USA.-Patentschriften Fr. 2 435 562, 2 359083.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 508/304 4.60
Applications Claiming Priority (1)
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| US503531A US2827941A (en) | 1955-04-25 | 1955-04-25 | Crimping apparatus for applying a connector to a conductor |
Publications (1)
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ID=24002477
Family Applications (1)
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