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DE1080810B - An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug - Google Patents

An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug

Info

Publication number
DE1080810B
DE1080810B DEB52306A DEB0052306A DE1080810B DE 1080810 B DE1080810 B DE 1080810B DE B52306 A DEB52306 A DE B52306A DE B0052306 A DEB0052306 A DE B0052306A DE 1080810 B DE1080810 B DE 1080810B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
point
frame
bed
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52306A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Eggenmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Original Assignee
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Pflugfabrik GmbH filed Critical Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority to DEB52306A priority Critical patent/DE1080810B/de
Publication of DE1080810B publication Critical patent/DE1080810B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/06Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors
    • A01B59/065Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines mounted on tractors for ploughs or like implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

An die Dreipunktanbauvorrichtung gekuppelte Beetpflüge in Ausführung als Schar- oder Scheibenpflug belasten in ausg'ehobener Lage die sie tragenden Fahrzeuge um so ungünstiger, je weiter ihr Schwerpunkt von der das Gerät vornehmlich tragenden Achse entfernt ist. Je weiter diese Entfernung des Schwerpunktes ist, um so stärker wird die Vorderachse entlastet, um so größer werden die Kräfte in der Dreipunktanbauvorrichtung und ihren Anlenkpunkten am Schlepper, um so größer werden auch die Kräfte im Gerät selber, besonders in der Nähe der Dreipunktkopplungsebene. Durch Fahrstöße und elastisches Schwingen der getragenen Geräte werden die statischen Kräfte noch vervielfacht.
Um möglichst geringe Beanspruchungen im Schlepper und im Gerät zu erreichen, muß der Schwerpunkt d,es getragenen Gerätes nahe der Dreipunktkopplungsebene gebracht werden. Die Arbeitsfunktion vieler Geräte erfordert aber häufig gerade
An die Dreipunktanbauvorrichtung
eines Schleppers gekoppelter Beetpflug
Anmelder:
Bayerische Pflugfabrik G.m.b.H.,
Landsberg/Lech
Dr.-Ing. Alfred Eggenmüller, Landsberg/Lech,
ist als Erfinder genannt worden
der dort angestrebten Verkleinerung des Abstandes der Pflugkörper von der Drehachsenmatte gleichzeitig
einen von dieser Ebene weit entfernten Schwerpunkt. 20 auch eine Verlagerung des zu wendenden Pflugkörpers Zum Beispiel müssen Mehrscharpflüge eine in Fahrt- in Richtung auf die Anschlußstelle des Gerätes am richtung große Länge aufweisen-, wodurch ihr Schlepper erfolgt, so ist dies dort eine Nebenerschei-Schwerpunkt weit von der Kopplungsebene zu liegen nung, deren Wirkung nicht beabsichtigt und deren kommt. Andere Geräte erfordern, zwar eine nicht so Ausnutzbarkeit zur Erleichterung der Aushebegroße Länge in Fahrtrichtung, benötigen aber ein be- 25 bewegung dort weder offenbart noch erkannt ist.
sonders hohes G_ewicht, z. B. Scheibenschälpflüge und Diese gemäß der Erfindung angestrebte Verlage
rung des Beetpfluges während der Aushebung wird nun dadurch erreicht, daß auf lotrechten Achsen gelagerte Teile des Pfluges über eine Strebe mit dem
Beanspruchungen zu erreichen. Den nun bei der 30 oberen Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung derart Arbeitsfunktion erforderlichen Schwerpunktabstand schwenkbar verbunden, sind, daß der Schwerpunkt des
verschwenkbaren Pflugteiles beim Ausheben des Pfluges zwangläufig näher an die Dreipunktkopplungsebene gebracht wird als im abgesenkten Zustand. Dieser Vorschlag läßt sich in verschiedenartigen Lösungen verwirklichen. So ist nach einer Ausführung die Schwerpunktverlagerung durch schwenkbare Anordnung von zum Pflug selbst gehörenden Teilen, z. B. des Pflugrahmens, erreichbar. In zweck-
J. LJ
Scheibeneggen. Bei diesen Geräten genügt schon eine relativ kleine Verlagerung des Schwerpunktes zum Schlepper hin, um eine wesentliche Verminderung der
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der Geräte von der Kopplungsebene beim Aufheben und Tragen der Geräte automatisch zu verringern, ist Aufgabe der Erfindung.
Hierbei wird von dem bekannten Grundgedanken Gebrauch gemacht, daß der Aufwand für die Drehbewegung verringert werden kann, wenn man das Gegendrehmoment durch Verkürzung des Hebelarmes verringert. Dies ist bekannt bei einem um 180° wen
denden Drehpflug. Die Lösung besteht hierbei in einer 40 mäßiger Ausführung ist hierbei der mit einem Arm Parallelverschiebung der Pflugkörper in einer unter eines mit -der Dreipunktanbauvorrichtung verbun.deeinem spitzen Winkel zur Drehachse verlaufendien nen Zwischenrahmens über einen lotrechten Schwenk-Gleitführung; Jjeim. Ausheben zieht eine Feder den zapfen verbundene Pflugrahmen über eine zweck-Grindel mit Pflugkörper gegen die Drehachsenmitte, mäßig längenrversteUbare Stange an eine im Zwisehenwomit der Hebelarm verkürzt und die Wendedrehung- -45 rahmen gelagerte, hochstehende, in etwa vertikaler entsprechend erleichtert wird. Dieser zur Erleichte-. : Ebene, verschwenkbare, oben, mit dem oberen Lenker
rung der Wendebewegungen bei Drehpflügen ge- der Dreipunktanbauvorrichtung verbundene Koppel
machte Vorschlag soll nun bei Beetpflügen ausgenutzt angeschlossen.
werden, und zwar hier in der bewußten Absicht, den Es ist aber die Schwerpunktverlagerung nach einer
Schwerpunktabstand des zu bewegenden Pfluges 50 weiteren Ausführung auch durch schwenkbare An
während der Aushebebewegung zu verkleinern, wodurch sich als Folge dieser Abstandsverkleinerung das Ausheben mit geringerer Kraft durchführen läßt. Wenn auch bei dem bekannten Drehpflug als Folge
Ordnung eines auf dem Pflugrahmen auf einer lotrechten Achse gelagerten Belastungsgewichtes erreichbar. Zweckmäßig ist hierbei das auf der Schwenkachse angeordnete Belastungsgewicht an
„/, „. 01» 507/125
einem Ende eines zweiarmigen Hebels angebracht, und es ist eine an dessen anderem Ende angreifende Stange mit einem am oberen Ende der mit dem Zwischenrahmen fest verbundenen Koppel schwenkbar gelagerten, an dem oberen Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung angeschlossenen Hebel verbunden.
Das Verschwenken der zum Pflug selbst gehörenden Teile bzw. der Gewichte kann also um feste Achsen oder an Mehrgelenkeinrichtungen erfolgen, das Verschieben auf Führungsstangen oder auf oder zwischen sonstigen Gleitbahnen.
Die Verlagerung der Geräte bzw. Gewichte erfolgt zweckmäßig automatisch beim Anheben der Dreipunktanbauvorrichtung, damit auch bei kurzen Tragwegen eine Beanspruchungsverminderung von Schlepper und Gerät erzielt wird.
Die Zeichnungen zeigen in Draufsicht bzw. Seitenansicht Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. la, Ib, lc, Id zeigen einen Dreipunkt-Scheibenschälpflug, der vornehmlich aus drei Hauptteilen besteht, der Koppel K1 dem Zwischenrahmen. Z und dem eigentlichen Pflugrahmen P. Der Pflugrahmen ist mit dem Zwischenrahmen Z gelenkig verbunden und kann um die etwa lotrechte Achse A aus der Arbeitsstellung R1 in die ausgehobene Stellung R2 geschwenkt werden. Der Zwischenrahmen Z ist seinerseits um eine etwa horizontale Achse schwenkbar an der Koppel angeordnet. Der eigentliche Pflugrahmen P und die Koppel K sind durch eine zweckmäßig längenverstellbare Stange S, die an beiden Enden Kugelgelenke aufweist, verbunden.
In abgesenktem Zustand wird der Pflugrahmen durch die Arbeitswiderstände nach hinten gegen einen verstellbaren Anschlag Q in seine Arbeitsstellung R1 gedrückt, wobei sein Schwerpunktabstand von. der Koppelabene α beträgt. Wird das Dreipunktgestänge durch den Kraftheber angehoben, so schwenkt die Koppel K nach vorn und zieht mit der Stange i1 den Pflugrahmen P aus seiner Arbeitsstellung R1 in seine ausgehobene Stellung R2, in der der Schwerpunktabstand von der Koppelebene nur a' beträgt. Die Schwenkungsmöglichkeit der Koppel gegenüber dem Rahmen ist durch die begrenzte Schwenkungsmöglichkeit des Pflugrahmens P um die Achse A beschränkt.
In den Fig. Ic und Id sind jeweils die Bezugszeichen mit einem Apostroph versehen.
Fig. 2 a, 2 b, 2 c zeigen ebenfalls einen Scheibenschälpflug, der wie der in Fig. 1 gezeigte die Koppel K aufweist, die mit dem Zwischenrahmen Z zu einem Stück zusammengebaut ist. Der Pflugrahmen P ist auch hier um eine etwa lotrechte Achse A1 verschwenkbar. Er wird aber festgelegt und wird bei der Hebung des Hubgestänges nicht um A1 geschwenkt. Auf dem Pflugrahmen ist ein um eine etwa lotrechte Achse A2 schwenkbares Belastungsgewicht G an einem zweiarmigen Traghebel H angeordnet. Das freie Ende des Traghebels H ist über eine Stange S2 mit einem an der Koppel K sitzenden, um eine etwa horizontale Querachse schwenkbaren Winkelhebel W verbunden, an dessen anderem Ende der obere Lenker O angreift. Die Stange S2 weist an beiden Enden Kugelgelenke auf. Bei einer Hebung des Dreipunktgestänges wird der Winkelhebel entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, die Stange S2 schiebt dabei das Gewicht G nach vorn — näher an die Koppelebene des Dreipunktgestänges heran. In der Arbeitsstellung des Pfluges hat das Gewicht folglich einen größeren Schwerpunktabstand von der Koppel als in der ausgehobenen Stellung. Die verwendeten Bezugszeichen entsprechen im übrigen denen der Fig. 1.
Bei Geräten, deren Werkzeuge in Gruppen unterteilt sind, z. B. bei Scheibeneggen, können die Gruppen auch für sich geschwenkt werden.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers oder sonstigen. Fahrzeuges gekoppelter Beetpflug, dadurch gekennzeichnet, daß auf lotrechten Achsen gelagerte Teile des Pfluges über eine Strebe mit dem oberen Lenker der Dreipunktanbauvo'rrichtung derart schwenkbar verbunden sind, daß der Schwerpunkt des verschwenkbaren Pflugteiles beim Ausheben des Pfluges zwangläufig näher an die Dreipunktkopplungsebene gebracht wird als im abgesenkten Zustand.
2. Beetpflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch schwenkbare Anordnung von zum Pflug selbst gehörenden Teilen, z. B. des Pflugrahmens (P).
3. Beetpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Arm eines mit der Dreipunktanbauvorrichtung verbundenen, Zwischenrahmeiis (Z) über einen lotrechten Schwenkzapfen (A) verbundene Pflügrahmen (P) über eine zweckmäßig längenverstellbare Stange (S) an eine im Zwischenrahmen (Z) gelagerte, hochstehende, in etwa vertikaler Ebene verschwenkbare, oben mit dem oberen Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung verbundene Koppel (K) angeschlossen ist.
4. Beetpflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch schwenkbare Anordnung eines auf dem Pflugrahmen auf einer lotrechten Achse (A2) gelagerten Belastungsgewichtes (G).
5. Beetpflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Schwenkachse (A2) angeordnete Belastungsgewicht (G) an einem Ende eines zweiarmigen Hebels (H) angebracht ist und eine an dessen anderem Ende angreifende Stange (S2) mit einem am oberen Ende der mit dem Zwischenrahmen (Z) fest verbundenen Koppel (K) schwenkbar gelagerten, an den oberen Lenker der Dreipunktanbauvorrichtung· angeschlossenen Hebel (W) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 923 280.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 00Ϊ 507/125 i.
DEB52306A 1959-02-28 1959-02-28 An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug Pending DE1080810B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB52306A DE1080810B (de) 1959-02-28 1959-02-28 An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB52306A DE1080810B (de) 1959-02-28 1959-02-28 An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1080810B true DE1080810B (de) 1960-04-28

Family

ID=6969862

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB52306A Pending DE1080810B (de) 1959-02-28 1959-02-28 An die Dreipunktanbauvorrichtung eines Schleppers gekoppelter Beetpflug

Country Status (1)

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DE (1) DE1080810B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3578090A (en) * 1969-02-04 1971-05-11 Ted L Cline Subsoiler chisel plow

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923280C (de) * 1953-09-02 1955-02-07 Lemken Kg Pflugfab Um 180íÒwendender Drehpflug mit seitlich der Wendeachse arbeitendem Pflugkoerper

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923280C (de) * 1953-09-02 1955-02-07 Lemken Kg Pflugfab Um 180íÒwendender Drehpflug mit seitlich der Wendeachse arbeitendem Pflugkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3578090A (en) * 1969-02-04 1971-05-11 Ted L Cline Subsoiler chisel plow

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