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DE1080709B - Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden - Google Patents

Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden

Info

Publication number
DE1080709B
DE1080709B DES64152A DES0064152A DE1080709B DE 1080709 B DE1080709 B DE 1080709B DE S64152 A DES64152 A DE S64152A DE S0064152 A DES0064152 A DE S0064152A DE 1080709 B DE1080709 B DE 1080709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nipple
pin
thread
graphite
pinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64152A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Wilfried Hub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Plania Werke AG filed Critical Siemens Plania Werke AG
Priority to DES64152A priority Critical patent/DE1080709B/de
Publication of DE1080709B publication Critical patent/DE1080709B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/14Arrangements or methods for connecting successive electrode sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Discharge Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bekanntlich werden Kohle- oder Graphitelektroden für Lichtbogenschmelzöfen entsprechend dem fortschreitenden Verbrauch durch Annippeln verlängert. Bei den üblichen konischen Schraubverbindungen, die meist als doppelkonische Nippel verwendet werden oder einen festen konischen Ansatz an dem einen Elektrodenstrang besitzen, besteht die Gefahr, daß die Schraubverbindung sich lockert und der angenippelte Elektrodenstrang abfällt, so daß schwere Störungen im Betrieb des Lichtbogenofens entstehen können.
Zur Sicherung gegen Lockern der Schraubverbindung wird daher durch eine Bohrung im Schachtelrand ein Stift eingesetzt, der radial in den Nippelkörper eindringt. Wird eine solche radial verstiftete Schraubverbindung aufgedreht, so ist ein Aufdrehmoment aufzuwenden, das den Stift abschert. Ist der Stiftbruch eingetreten, so setzt der Stift dem weiteren Aufdrehen keinen Widerstand mehr entgegen, und das Gewinde kann sich lockern.
Durch die Erfindung soll die VerStiftung der Schraubverbindung von Kohle- oder Graphitelektroden gegenüber den bekannten Anordnungen mit radialer Verstiftung verbessert werden, und zwar dahingehend, daß bei einem Stift gleicher Abmessungen und gleichen Materials das zum Stiftbruch führende Aufdrehmoment vergrößert und beim größer werdenden Aufdrehwinkel erhalten bleibt.
Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß die Längsachse des durch den Schachtelrand geführten Stiftes tangential am Gewindekörper anliegt. Dadurch wird bewirkt, daß im Falle eines Stiftbruches die Splitter des Stiftes beim Aufdrehen der Gewindeverbindung in das Gewinde hineingelangen und das weitere Aufdrehen zunehmend erschweren. Der unbeschädigte Stift erhöht das Tragvermögen des Gewindes, so daß im Falle starker Wärmeausdehnung der Schachtel gegenüber dem Nippel das Herausziehen des Nippels aus der Schachtel verhindert wird.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung und dem Ergebnis praktisch durchgeführter Versuche näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Längsschnitt die bisher übliche, radial verstiftete Schraubverbindung;
Fig. 1 a zeigt die radial verstiftete Schraubverbindung in einem Querschnitt;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Schraubverbindung mit einem tangential zum Gewinde verlaufenden Stift.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist der doppelkonische Nippel 1 in üblicher Weise mit den beiden Elektrodensträngen 2 und 3 verschraubt. Durch Bohrungen im Schachtelrand, die radial laufen, sind die sogenannten Nippelstifte 4, 5 eingesetzt und dringen durch entsprechende Bohrungen in den Nippelkörper ein. Die Gewindeverstiftung
bei Nippelschraub verbindungen
von Graphit- oder Kohleelektroden
Anmelder:
Siemens-Planiawerke
Aktiengesellschaft für Kohlefabrikate,
Meitingen bei Augsburg
Dipl.-Ch.em. Dr. Wilfried Hub,
Meitingen bei Augsburg,
ist als Erfinder genannt worden
radiale Anordnung der Nippelstifte 4, 5 ist aus der Fig. 1 a ersichtlich.
Bei der Anordnung nach der Erfindung liegt im Gegensatz zu dem Bekannten der Nippelstift 5 tangential im Gewinde des Nippels 1 an. Zweckmäßig ist die Bohrung durch den Schachtelrand vor dem Zusammenschrauben der Elektrodenstränge erzeugt, und es wird durch die Bohrung der Gewindegang des doppelkonischen Nippels nachgebohrt. Dann wird der Gewindestift 5 eingesetzt, und es kann die Bohrung hierbei vor dem Einsetzen mit etwas Kitt ausgefüllt werden, wenn die Bohrung etwas größer gehalten ist als der Durchmesser des Stiftes 5. Vergleicht man die Meßergebnisse der radialen Verstiftung mit denen der tangentialen Verstiftung, so erkennt man, daß das Aufdrehmoment des Nippels bei dem Aufdrehwinkel Null in beiden Fällen annähernd gleich ist.
Bei der radialen Verstiftung wurden Arretierstifte von 20 mm Durchmesser und 200 mm Länge verwendet. Bei der tangentialen Verstiftung wurde gleichfalls ein Arretierstift von 20 mm Durchmesser, jedoch von 320 mm Länge verwendet. Aus der nachstehenden Tabelle erkennt man, daß das Drehmoment bei dem Aufdrehwinkel 0° bei beiden Anordnungen annähernd gleich ist. Bei größerem Aufdrehwinkel bleibt bei der radialen Verstiftung das Drehmoment Null, während
QOJ 507/35?
es bei der tangentialen Anordnung bei den gegenübergestellten Versuchsreihen erhalten bleibt:
Tabelle 1
Drehung der beiden
Schachteln gegeneinander
Auf drehmoment (mkg)
Arretierstifte 20 · 200 mm, radial eingesetzt
31,8
0
0
29,8
0
0
320 mm, tangential eingesetzt
28,5 34,8
18,6 19,8
15,0 8,0
90°
180°
Arretierstifte 20
90°
180°
Während das Aufdrehmoment bei den radial eingesetzten Stiften sehr schnell auf Omkg sinkt, muß für das weitere Aufschrauben der tangential verstifteten Verbindung für das weitere Aufdrehen noch ein Drehmoment von 15 bzw. 8 mkg aufgewendet werden. Die tangential verstifteten Schraubverbindungen zeigen nach dem Aufschrauben ein in Stiftebene völlig zerstörtes Nippelgewinde. Beim Aufdrehen des Nippels werden die Splitter eines gebrochenen Stiftes, der tangential zum Gewinde liegt, in die Stiftführung hineingeführt und tragen damit zum Halten des Gewindes bei. Beim Aufdrehen muß daher der Gewindegang völlig zerstört werden, in dem der Stift liegt.
Noch günstigere Meßergebnisse wurden bei gerissener Schachtel erhalten.
Tabelle 2
Meßergebnisse bei gerissener Schachtel
Aufdrehmoment
Arretierstifte, radial eingesetzt
12 mkg
10° 0 Stift abge
20° brochen
Φ
Arretierstifte, tangential eingesetzt
40
1
20° } 70
— ] höher als
— £ meßbar
25°
90°
180°
Erwähnt sei, daß der Erfindungsgedanke nicht nur
für konische Schraubverbindungen von Elektroden verwendbar ist, sondern auch bei zylindrischen Schraubverbindungen von Elektroden, obwohl die Bedeutung der Verstiftung für Letztere geringer ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verstiftung von S ehr aubverbindungen von Kohle- oder Graphitelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des durch den Schachtelrand geführten Stiftes tangential am Gewindekörper anliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 009 507/352 +.60
DES64152A 1959-07-28 1959-07-28 Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden Pending DE1080709B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64152A DE1080709B (de) 1959-07-28 1959-07-28 Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden

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DES64152A DE1080709B (de) 1959-07-28 1959-07-28 Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1080709B true DE1080709B (de) 1960-04-28

Family

ID=7496941

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DES64152A Pending DE1080709B (de) 1959-07-28 1959-07-28 Gewindeverstiftung bei Nippelschraubverbindungen von Graphit- oder Kohleelektroden

Country Status (1)

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DE (1) DE1080709B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101819A1 (de) * 1982-06-30 1984-03-07 Union Carbide Corporation Konisches Elektrodengewinde und Verfahren zum Verbinden von zwei Elektrodenabschnitten
EP0653901A3 (de) * 1993-11-17 1995-10-18 Ucar Carbon Tech Befestigungselement zum Lagesicherung von Elektrodenverbindungsstellen.
US5575582A (en) * 1995-01-18 1996-11-19 Ucar Carbon Technology Corporation Fastening device for securing electrode joints

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101819A1 (de) * 1982-06-30 1984-03-07 Union Carbide Corporation Konisches Elektrodengewinde und Verfahren zum Verbinden von zwei Elektrodenabschnitten
EP0653901A3 (de) * 1993-11-17 1995-10-18 Ucar Carbon Tech Befestigungselement zum Lagesicherung von Elektrodenverbindungsstellen.
US5575582A (en) * 1995-01-18 1996-11-19 Ucar Carbon Technology Corporation Fastening device for securing electrode joints

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