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DE1080609B - Schutzschaltung fuer eine Verstaerkerroehre - Google Patents

Schutzschaltung fuer eine Verstaerkerroehre

Info

Publication number
DE1080609B
DE1080609B DET15883A DET0015883A DE1080609B DE 1080609 B DE1080609 B DE 1080609B DE T15883 A DET15883 A DE T15883A DE T0015883 A DET0015883 A DE T0015883A DE 1080609 B DE1080609 B DE 1080609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
anode
current
relay
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15883A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Leifer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET15883A priority Critical patent/DE1080609B/de
Publication of DE1080609B publication Critical patent/DE1080609B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only
    • H03F1/548Protection of anode or grid circuit against overload

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schutzschaltung für eine Verstärkerröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzschaltung für eine Verstärkerröhre, bei welcher mit Hilfe eines Relais die Anodenspannung und gegebenenfalls die Spannung einer anderen positiven Elektrode vermindert oder abgeschaltet wird, wenn die für die Röhrenbelastung einzuhaltenden Grenzwerte überschritten werden, so daß eine thermische Überlastung und Beschädigung der Röhre zu befürchten ist.
  • Es ist bekannt, je nach der Art der Röhrenkühlung durch Strahlung, Kühlluft, Kühlwasser oder Verdampfung die Auslösung des Röhrenschutzes von einem auf die Temperatur der Röhrenteile oder des Kühlmittels ansprechenden Organ abzuleiten. Infolge der Verzögerung, mit welcher die Temperaturerhöhung der Wärmezufuhr folgt, wird bei Schaltungen dieser Art der Röhrenschutz nicht sofort beim Eintreten der Stromüberlastung wirksam. Dies kann bei einem sprunghaften Belastungsanstieg, wie bei einer plötzlichen Verlagerung der Arbeitspunkteinstellung, dazu führen, daß die Röhre beschädigt wird, bevor die Schutzschaltung anspricht. Man bevorzugt daher im allgemeinen Schutzschaltungen einer anderen Art, bei denen die Abschaltung der Belastung unmittelbar von den Elektrodenströmen ausgelöst wird, wenn diese ihre zulässigen Grenzwerte übersteigen. Beispielsweise ist eine Schutzschaltung bekannt, bei der die Abschaltung des Anodenstromes mit Hilfe eines Relais mit zwei Wicklungen erfolgt, die aus verschiedenen Kreisen des Röhrensystems gespeist werden und deren magnetische Erregungen einander entgegengesetzt gerichtet sind. Diese Schaltungsart hat zwar neben der durch das Differentialprinzip gegebenen Möglichkeit, mehrere Stromkreise gleichzeitig zu überwachen, den Vorzug, daß die Abschaltung bei plötzlich eintretenden Überbelastungen sehr schnell erfolgt, jedoch ist sie bei Verstärkerstufen, deren arithmetischer Anodenstrom - Mittelwert mit der Wechselstromaussteuerung zunimmt, also bei Verstärkerstufen mit sogenannter B- oder C-Einstellung des Arbeitspunktes, nicht ohne weiteres anwendbar. Bei einer Verstärkerstufe in B-Betrieb kann beispielsweise der zulässige Höchstwert des Anodenruhestromes bei fehlender Aussteuerung wesentlich kleiner sein als der bei voller Aussteuerung vorhandene und zulässige arithmetische Anodenstrom-Mittelwert. Von dem letzteren läßt sich daher die Auslösung der Schutzschaltung nicht ableiten, wenn der Schutz auch gegenüber Verlagerungen der Arbeitspunkteinstellung und den damit verknüpften Änderungen des Ruhestromes wirksam sein soll.
  • Der Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde, eine Schutzschaltung anzugeben, deren Auslösekriterium unmittelbar von dem Strom einer der Röhrenelektroden, vorzugsweise der Anode, abgeleitet ist, die infolgedessen von der erwähnten Ansprechverzögerung frei ist und bei Verstärkerröhren für Wechselspannungen mit derartiger Arbeitspunkteinstellung angewendet werden kann, daß- der arithmetische Anodenstrom-Mittelwert mit wachsender Gitterwechselspannung zunimmt, und bei welcher mit Hilfe eines Relais die Anodenspannung und gegebenenfalls die Spannung einer anderen positiven Elektrode vermindert oder abgeschaltet wird, wenn die Arbeitspunkteinstellung sich auf einen zu großen Ruhestromwert verschiebt. Zur Lösung dieser Aufgabe wird die Schutzschaltung erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß zur Betätigung des Relais im Falle der Überlastung der Röhre eine elektrische Größe dient, welche der Differenz einer dem mittleren Anodenstrom entsprechenden Größe und einer dem Anodenwechselstrom entsprechenden Größe wenigstens ungefähr entspricht. Die Schaltung erhält dadurch die Eigenschaft; daß sie einen mit der Wechselstromaussteuerung anwachsenden mittleren Anodenstrom zuläßt, wie es den Bedürfnissen des Röhrenschutzes im Falle einer B- oder C-Einstellung entspricht.
  • In .der Zeichnung sind in den Big. 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen von Schutzschaltungen für Verstärkerröhren dargestellt, welche nach dem Prinzip der Erfindung arbeiten. Auf die Darstellung aller für die Erläuterung der Erfindung nicht wesentlichen Teile wurde dabei verzichtet. Fig. 3 ist ein Strom-Zeit-Diagramm, welches zur Erläuterung der Wirkungsweise der in Fig. 2dargestellten Schaltung dient.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung kann zur Verstärkung von Niederfrequenz- oder Hochfrequenz= schwingungen dienen. Mit 1 und 2 sind die Eingangsklemmen, mit 4 und 5 die Ausgangsklemmen der Verstärkerstufe bezeichnet. Als Verstärkerröhre ist der Einfachheit halber eine normale Triodenröhre 3 gewählt. Selbstverständlich könnte an Stelle der Röhre 3 auch eine Pentoden- oder eine andere V erstärkerröhre verwendet werden. An den Klemmen 1 und 2 wird in bekannter Weise die zu verstärkende Spannung zugeführt, während die v erstärlte Spannung an den Klemmen 4 und 5 abgenommen werden kann. Die Anode der Röhre 3 wird aus der Spannungsquelle 6 über den Arbeitswiderstand 7 mit der notwendigen Vorspannung und dem Anodenstrom-.versorgt. Die gewünschte negative Vorspannung des Steuergitters wird bei der Klemme -G zugeführt. Entsprechend dem Prinzip der Erfindung wird an dem-vom Anodenstrom durchflossenen und gleichzeitig im Kathodenkreis liegenden Widerstand 8 eine dem mittleren Anodenstrom entsprechende Spannung abgenommen und einer erster. Erregerwicklung des elektromagnetischen Relais 12 zugeleitet, während von demselben, auch vom Anodenwechselstrom durchflossenen Widerstand 8 eine dem Anodenwechselstrom entsprechende Spannung abgenommen und nach Gleichrichtung mittels des Gleichrichters 13 einer zweiten Erregerwicklung des Relais 12 mit solcher PolIng zugeleitet ist, daß die von den Wicklungen hervorgebrachten magnetischen Erregungen einander entgegengesetzt gerichtet sind. Die zur Abnahme der dem mittleren Anodenstrom entsprechenden Spannung dienende Verbindung führt dabei über die Primärspule des Transformators 9 und den Reihenwiderstand 10. =Der Kondensator 11 dient in Verbindung mit dem Reihenwiderstand 10 zur Schwächung des Wechselstromanteiles der am Widerstand 8 liegenden Spannung. Die zur Abnahme des Wechselstromanteiles der ein Widerstand 8 liegenden Spannung dienende Verbindung führt über den Transformator 9 auf den Gleichechter 13 und über den Reihenwiderstand 14 zu ,der zugehörigen Erregerwicklung des Relais 12. Der Transformator 9 bildet dabei ein Mittel zur Beseitigung des Gleichstromanteiles der am Widerstand 8 auftretenden Spannung. Hinter -dem Gleichrichter 13 sind in Gestalt des Reihenwiderstandes 14 und. des Parallelkondensators 15 Mittel zur Aussiebunb des restlichen Wechselstromanteiles vorgesehen. Man erkennt, daß in dem magnetischen Kreis des Relais 12 eine resultierende Erregung zustande kommt; welche der Differenz einer dem mittleren Anodenstrom entsprechenden Größe und einer dem Anodenwechselstrom entsprechenden Größe entspricht. Dadurch wird von der Schaltung mit wachsender Wechselstromaüssteuerung auch eine anwachsende Größe des mittleren Anodenstromes zugelassen, ohne daß eine Abschaltung der Anodenspannungsquelle 6 mit Hilfe des Ruhekontaktes 16 des Relais 12 erfolgt. Erst wenn der mittlere Anodenstrom in einem größeren Maße anwächst, als es durch die Differenzwirkung der beiden Relaiserregungen bestimmt ist, wenn also beispielsweise der Ruheanodenstrom durch eine Verlagerung der Arbeitspunkteinstellung plötzlich steigt, findet eine Abschaltung der Anodenspannungsquelle 6 statt. In diesem Fall überwiegt nämlich die Erregung über --die linke Erregerwicklung des Relais 12 so st ark, daß das Relais seinen Anker anzieht. Man erkennt demnach, d.aß die dargestellte Schaltung die Eigenschaft besitzt, mit wachsender Wechselstromaussteuerung auch größere Werte des mittleren Anodenstromes zuzulassen. Sie läßt sich daher auch den Bedürfnissen einer Verstärkerschaltung anpassen, in welcher der arithmetische Mittelwert :des Anodenstromes mit der Wechselstromaussteuerung .der Verstärkerröhre zunimmt. Eine -nach dem Prinzip der Erfindung arbeitende Schutzschaltung der in Fig. 1 dargestellten Art ist also auch für Verstärkerröhren anwendbar, welche in der sogenannten B- oder C-Einstellung arbeiten.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Verstärkerschaltung kann ebenfalls- zur Verstärkung von Hochfrequenz- oder Niederfrequenzspannungen dienen. Einander entsprechende Teile sind in :dien Fig. 1 und 2 mit denselben Bezugsziffern bezeichnet. In der Schaltung nach Fig. 2 wird jedoch im Gegensatz zu Fig. 1 die Differenzwirkung nicht durch gegeneinandergeschaltete Relaiswicklungen, sondern auf andere Weise in dem für die Abnahme der beiden zusammenwirkenden Spannungskomponenten bestimmten Teil der Schaltung bewirkt. Daher fällt sowohl der Transformator 9 als auch die zweite Relaiswicklung weg. Zur Erläuterung der Wirkungsweise wird auf die Kurvendarstellung der Fig. 3 Bezug -genommen, in welcher der Verlauf des den Widerstand 8 durchfließenden Stromes mit der Zeit dargestellt ist. Mit Ik" ist der Kathoden-Spitzenstrom bezeichnet, welcher bei Vollaussteuerung der Verstärkerröhre 3 zum Fließen kommt. Am Kathodenwiderstand 8 der Röhre 3 tritt ein Spannungsabfall auf, der dem Verlauf des Kathodenstromes entspricht. Die unter den Kurventeilen k und h' liegenden Flächen bilden .demnach ein Maß für die Größe des arithmetischen Anodenstrom-Mittelwertes. Eine diesem Mittelwert entsprechende Spannung wird in der Schaltung nach Fig. 2 vom mit der Kathode verbundenen Ende des Widerstandes 8 abgenommen und über die Reihenwiderstände 17 und 18 sowie über die Spule 20 der Erregerwicklung des Relais 22 zugeführt. Die andere Seite der Erregerwicklung ist über den Spannungsteiler 23 mit Erde und weiter über den Reihenwiderstand 24 mit lern negativen Anschluß der Anodenspannungsquelle verbunden. Um nun entsprechend dem Prinzip der Erfindung auf das Relais 22 eine elektrische Größe einwirken zu lassen, welche der Differenz des arithmetischen Anodenstrom-Mittelwertes und des Anodenwechselstromantenles wenigstens ungefähr entspricht, wird in der Schaltung nach Fig. 2 mit Hilfe eines passiven polarisierten Elementes in Gestalt einer Diode oder eines Gleichrichterelementes 19 eine Subtraktion vorgenommen, durch welche -die in Fig. 3 schraffierten Flächen unter den Kurventeilen k und k' weggeschnitten werden. Betrachten wir die Kurvendarstellung nach Fig.3 als Aufzeichnung des Spannungsverlaufes am Widerstand 8, so kann die Spannung a, oberhalb welcher durch das Gleichrichterelement 19 alle weiteren Spannungserhöhungen verhindert werden, so gewählt werden, daß der arithmetische Mittelwert der unterhalb der schraffierten Flächenteile verbleibenden, in Annäherung trapezförmigen Spannungskurve mit Sicherheit niedriger liegt als der jenem Anodenstrom-Ruhewertentsprechende Spannungswert, bei welchem die automatische Abschaltung erfolgen soll. Dieser Mittelwert der Trapezschwingung ist durch die mit unterbrochenen Linien eingetragene Größe b bezeichnet. Das beschriebene Verfahren der Einstellung läuft also darauf hinaus, von der dem arithmetischen Anodenstrom-Mittelwert entsprechenden Größe eine weitere Größe zu subtrahieren, welche .den schraffierten Flächenteilen in Fig. 3 entspricht und von der Größe der Wechselstromaussteuerung abhängt. Diese zu subtrahierende Größe wird derartig bemessen,, daß die übrig bleibende Restschwingung einen Mittelwert b besitzt, welcher unterhalb -der kritischen Größe des Anodenstrom-Ruhewertes bleibt. Durch das Anwachsen des arithmetischen Anodenstrom-Mittelwertes mit der Wechselstromaussteuerung kann also keine automatische Abschaltung der Anodenspannung bewirkt werden, wenn diese Bedingung eingehalten ist. Eine zufällige Erhöhung des Anodenstrom-Ruhewertes würde aber schnell zu einer Überschreitung der Mittelwertgrenze b führen, so daß mit Sicherheit eine Abschaltung herbeigeführt werden kann.
  • Man erkennt, daß in Fig. 2 weder der Transformator 9 noch die zweite Relaiswicklung der Fig. 1 erforderlich sind. Der Überbrückungskondensator 21 und die Reiheninduktivität 20 :dienen zur Auss:iebung störender Wechsel;stromanteile, jedoch können diese Siebelemente in vielen Fällen auch weggelassen werden. Die Einstellung des Abschmeidepegels a geschieht mit Hilfe des Spannungsteilers 18"dessen einer Anschluß mit der von dem im Anodenstromkreis liegenden Widerstand 8 kommenden Leitung und dessen zweiter Anschluß mit,dem polarisierten Element 19 verbunden ist. Der dritte Anschluß führt zu dem negativen Pol einer V orspannungsquelle. Der Reihenwiderstand 17 hat den Zweck, unter Berücksichtigung der Empfindlichkeiten des Relais 22 einen Teil des am Widerstand 8 auftretenden Spannungsabfalles aufzunehmen. Die Einstellung des Spannungsmittelwertes, bei welchem das Relais 22 seinen Anker anzieht und damit über den Kontakt 16 die Anodenspannung der Röhre 3 abschaltet, ist auch mit Hilfe des Spannungsteilers 23 und durch entsprechende Wahl des Reihenwiderstandes 24 möglich.
  • Man erkennt demnach, daß an dem vom Anodenstrom .durchflossenen Widerstand 8 eine Spannung abgenommen wird, welche sowohl eine dem arithmetischen Anodenstrom-Mittelwert als auch eine dem Anodenwechselstrom entsprechende Komponente enthält. Von dieser Spannung wird eine dem Anodenwechselstrom ungefähr entsprechende Größe mit Hilfe des Gleichrichterelementes 19 subtrahiert, wobei die Abschneidegrenze a durch entsprechende Spannungseinstellung gewählt werden kann. Das Gleichrichterelement 19 bildet dabei einen die Erregerwicklung des Relais überbrückenden Parallelzweig, in welchem nur beim Überschreiten der durch die Vorspannungseinstellung bestimmten Grenzspannung Strom fließt. Diese Grenzspannung ist nun deraatig gewählt, daß der Zuwachs des Gleichstromanteiles der dem Relais zugeführten Spannung beim Übergang von einer, Steuerwechselspannung Null auf Vollaussteuerung geringer ist als der Unterschied zwischen dem normalen Ruhestrom und dem höchsten zulässigen Ruhestrom.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schutzschaltung für eine Verstärkerröhre für Wechselspannungen mit iderartiger Arbeitspunkteinstellung, ,daß der arithmetische Mittelwert des Anodenstromes mit wachsender Gitterwechselspannung zunimmt, bei welcher mit Hilfe eines Relais ,die Anadenspannung und gegebenenfalls die Spannung einer anderen positiven Elektrode vermindert oder abgeschaltet wird, wenn die Arbeitspunkteinstellung sich auf einen zu großen Ruhestromwert verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Relais (12, 22) im Falle der überlastung der Röhre (3) eine elektrische Größe dient, welche der Differenzeiner dem mittleren Anodenstrom entsprechenden Größe und einer dem Anodenwechselstrom entsprechenden Größe wenigstens ungefähr entspricht.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem vom Anodenstrom der Röhre (3) durchflossenen, vorzugsweise im Kathodenkreis liegenden Widerstand (8) eine dem mittleren Anodenstrom entsprechende Spannung abgenommen und einer ersten Erregerwicklung eines elektromagnetischen Relais (12) zugeleitet ist, während an einem vom Anodenwechselstrom durchflossenen, vorzugsweise demselben im Kathodenkreis liegenden Widerstand (8) eine dem Anodenwechselstrom entsprechende Spannung abgenommen und nach Gleichrichtung einer zweiten Erregerwicklung des Relais (12) mit solcher Polung zugeleitet ist, daß die von den Wicklungen hervorgebrachten magnetischen Erregungen einander entgegengesetzt gerichtet sind (Fis. 1).
  3. 3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der zur Abnahme der dem mittleren Anodenstrom entsprechenden Spannung dienenden Verbindung Mittel zur Schwächung des Wechselstromanteiles, vorzugsweise ein Nebenschlußkondensator (11) und ein Reihenwiderstand (10), vorgesehen sind (Fig.1) .
  4. 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der zur Abnahme der dem Anodenwechselstrom entsprechenden Spannung dienenden Verbindung ein Mittel zur Schwächung oder Beseitigung des Gleichstromanteiles, beispielsweise ein Transformator (9), vorgesehen ist (Fis. 1).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem vom Anodenstrom der Röhre (3) durchflossenen, vorzugsweise im Kathodenkreis liegenden Widerstand (8) eine Spannung abgenommen wird, welche sowohl eine dem mittleren Anodenstrom als auch eine dem Anodenwechselstrom entsprechende Komponente enthält, und daß als Mittel zur elektrischen Subtraktion einer dem Anodenwechselstrom ungefähr entsprechenden Größe von der an dem genannten Widerstand abgenommenen Spannung ein die Erregerwicklung des Relais (22) wenigstens teilweise überbrückender Parallelzweig vorgesehen ist, in welchem durch Einschaltung eines passiven polarisierten Elementes (19), beispielsweise einer Diode, Strom nur beim Überschreiten einer vorbestimmten Grenzspannung fließt, welche derartig gewählt ist, daß der Zuwachs des Gleichstromanteiles der dem Relais zugeführten Spannung beim Übergang von einer Steuerwechselspannung Null auf Vollaussteuerung geringer ist als der Unterschied zwischen dem normalen Ruhestrom und dem höchsten zulässigen Ruhestrom (Fis. 2).
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einstellung der Grenzspannung ein Widerstandsspannungsteiler (18) vorgesehen ist, dessen einer Anschluß mit der von dem im Anodenkreis liegenden Widerstand (8) kommenden Leitung, dessen zweiter Anschluß mit dem polarisierten Element (19) und dessen dritter Anschluß mit dem negativen Pol einer Vorspannungsquelle verbunden ist (Fis. 2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 430 102.
DET15883A 1958-11-14 1958-11-14 Schutzschaltung fuer eine Verstaerkerroehre Pending DE1080609B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1137484B (de) * 1960-10-11 1962-10-04 Neumann Elektronik Gmbh Schutzschaltung fuer Verstaerkeranordnungen in Transistorleistungsstufen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE430102C (de) * 1922-06-09 1926-06-10 Gen Electric Einrichtung zum Schutz von Gluehkathodenroehren

Patent Citations (1)

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