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DE1080522B - Fluessig-fluessig-Extraktor mit Kreislaeufen in jeder Stufe - Google Patents

Fluessig-fluessig-Extraktor mit Kreislaeufen in jeder Stufe

Info

Publication number
DE1080522B
DE1080522B DEM35295A DEM0035295A DE1080522B DE 1080522 B DE1080522 B DE 1080522B DE M35295 A DEM35295 A DE M35295A DE M0035295 A DEM0035295 A DE M0035295A DE 1080522 B DE1080522 B DE 1080522B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
chamber
liquid
separation chamber
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM35295A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wolf Mehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DEM35295A priority Critical patent/DE1080522B/de
Publication of DE1080522B publication Critical patent/DE1080522B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/04Solvent extraction of solutions which are liquid
    • B01D11/0446Juxtaposition of mixers-settlers
    • B01D11/0457Juxtaposition of mixers-settlers comprising rotating mechanisms, e.g. mixers, mixing pumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Flüssig-flüssig-Extraktor mit Kreisläufen in jeder Stufe Vielstufige Extraktionen in beiderseits flüssiger Phase werden häufig in liegenden Extraktoren durchgeführt, wobei die beiden Phasen im Gegenstrom zueinander laufen, in jeder Stufe mittels einer Mischpumpe allein oder einer Pumpe und eines Mischers in innige Berührung miteinander gebracht und dann in Trennkammern wieder getrennt werden. In den Trennkammern wird der Trennspiegel zwischen den beiden Phasen dadurch in bestimmter Höhe gehalten, daß die beiden Flüssigkeiten über zwei Wehre verschiedener Höhe ablaufen. Hierzu müssen die beiden tYberläufe notwendigerweise unter demselben Druck stehen, d. h. aber auch, daß die Überläufe jeder Kammer mit der Atmosphäre oder einem Schutzgas in Verbindung stehen müssen.
  • Die bekannten stehenden Extraktoren haben den Nachteil, daß eine einwandfreie Gegenstromführung schwierig ist und deswegen ihr Wirkungsgrad häufig gering ist.
  • Es sind auch vollständig mit Flüssigkeit gefüllte Extraktoren bekannt. Hierbei werden beide miteinander zu behandelnde Flüssigkeiten im Kreislauf durch die einzelnen Stufen geführt, wodurch der Nachteil entsteht, daß eine genaue Bemessung der Flüssigkeitsmengen, die in den einzelnen Stufen miteinander gemischt werden, nicht durchführbar ist. Bei diesem Verfahren ist infolgedessen auch die Zentrifugierung der den Extraktor verlassenden Flüssigkeiten vorgeschlagen, um eine genügende Reinheit der Flüssigkeiten zu erzielen.
  • Bekannt ist ferner ein stehender Extraktor, der eine Abwandlung der bekannten Siebbodenkolonne darstellt und bei dem die Flüssigkeiten lediglich auf Grund ihrer unterschiedlichen Dichten im Gegenstrom zueinander geführt werden. Der Übergang der voneinander getrennten Flüssigkeitsphasen erfolgt mit mechanischen Vorrichtungen, die jedoch keine Pumpwirkung ausüben. Eine variable Kreislaufführung der einen Flüssigkeit, die insbesondere bei unterschiedlichen Flüssigkeitsmengen von Vorteil ist, ist hierbei nicht vorgesehen.
  • Um den bestmöglichen Extraktionseffekt zu erzielen, ist es bekanntermaßen häufig notwendig oder zweckmäßig, eine der beiden Flüssigkeiten - im allgemeinen das Waschmittel oder die in kleinerer Menge eingesetzte Flüssigkeit - in jeder Stufe im Kreislauf zu führen, so daß von dieser Flüssigkeit immer nur ein Teil der Menge, die in einer Stufe an der Extraktion beteiligt ist, in die nächste Stufe weitergeleitet wird, während der Rest in dieselbe Stufe zurückgeführt wird. Verhalten sich z. B. die eingesetzten Mengen von zu behandelnder Flüssigkeit und Waschmittel wie 10:1 und beträgt in jeder Stufe die im Kreislauf geführte Waschmittelmenge das Vierfache des Waschmitteleinsatzes, so ist das Verhältnis von zu behandelnder Flüssigkeit zu Waschmittel bei gleichem Waschmitteleinsatz im gesamten in jeder Stufe 2:1, was einen besseren Wascheffekt ergeben kann.
  • Die genannten Nachteile werden bei einem Verfahren, bei dem die Mischpumpen aus vollständig gefüllten Kammern ansaugen, in jeder Stufe eine einstellbare Menge der einen Flüssigkeit im Kreislauf fördern und die Höhe der Trennflächen zwischen leichterer und schwererer Flüssigkeit in den Mischkammern und Trennkammern durch die Lage der Stutzen der 5 augleitungen der Mischpumpen bestimmt ist, vermieden, wenn aus der Trennfläche zwischen den beiden Flüssigkeiten der völlig gefüllten, in ihrem oberen und in ihrem unteren Teil mit der Trennkammer verbundenen Mischkammer mehr als die in den Extraktor eingesetzten Flüssigkeitsmengen abgesaugt, gemischt und in die völlig gefüllte nachfolgende Trennkammer gefördert werden.
  • Dieses Verfahren läßt sich in liegenden und stehenden Extraktoren gleich gut anwenden. Es arbeitet gleich gut unter Atmosphärendruck, unter Ueberdruck oder unter Vakuum. Die Anordnung der Stufen übereinander, also ein Extraktionsturm, hat dabei den weiteren Vorteil des geringeren Platzbedarfes und der Möglichkeit, die Trennräume günstiger zu gestalten, d. h. den zu trennenden Flüssigkeiten lange Wege in der Waagerechten und kurze Wege in der Senkrechten zu geben. Der Querschnitt der Trennkammern kann bekanntermaßen kreisförmig, kreissektorförmig, rechteckig oder ei rund sein und bequem den Erfordernissen-der Trennung angepaßt werden.
  • Alle Mischpumpen saugen auch bei dem vorliegenden Extraktor in bekannter Weise aus vollständig-gefüllten Mischkammern an, so daß sie normale, nicht selbstansaugende, daher biilige Kreiselpumpen mit geringem Kraftbedarf- sein können. Die statische Förderhöhe zwischen zwei Stufen wird sehr klein. Sie beträgt z. B. bei der stehenden Anordnung bei einer Stufenhöhe von 0,5 m und spezifischen Gewichten von 1,0 und 0,8 der beiden Flüssigkeiten nur 50 mm und ist bei liegender Anordnung gleich Null. Man kann also, wenn z. B. durch zu heftige Durchmischung in den Pumpen Emulsionen, die sich schwer wieder trennen lassen, zu befürchten sind, mit sehr langsam laufenden Kreiselpumpen oder mit Propellerpuinpen arbeiten.
  • Im Extraktor gemäß der Erfindung können die Pumpen aus den vollständig gefüllten Mischkammern in bekannter Weise niemals Luft oder Gas ansaugen, so daß Emulsionen weniger zu befürchten sind. Die Mischpumpen werden auf eine bestimmte Fördermenge eingestellt, die größer sein muß als die Summe aus zu behandelnder Flüssigkeit und Waschmittel.
  • Dabei ist es nicht notwendig, alle Pumpen auf die gleiche Förderleistung einzustellen. Die Pumpen saugen sich aus den ständig vollgefüllten Mischkammern immer die zu behandelnde Flüssigkeit und darüber hinaus so viel von dem Waschmittel an, wie ihrer eingestellten Leistung entspricht.
  • Die Trennschichten werden nur in der einen Endstufe durch Überläufe oder Trennschichtregler eingestellt, in den anderen Stufen werden sie durch die Pumpensaugleitungen zwangläufig in der Höhe der Austrittsstutzen aus den Mischkammern gehalten, Misch- und Trennkammer jeder Stufe sind in ihren oberen und unteren Teilen kommunizierend miteinander verbunden, deswegen stellen sich die Trennflächen in den Trennkammern auf dieselbe Höhe ein wie in den Mischkammern.
  • Die Mischkammern können bekanntermaßen verhältnismäßig klein und in vielen Fällen nur als Rohrstück mit entsprechenden Anschlüssen ausgeführt werden.
  • Durch ein System von Verbindungen zwischen jeder Trennkammer und der Mischkammer der gleichen Stufe einerseits und der Mischkammer, die in der Fließrichtung der Flüssigkeit, die im Kreislauf geht, folgenden oder nächstfolgenden Stufe wird erreicht, daß der gewünschte Kreislauf der einen Phase innerhalb einer Stufe bleibt und nur die Menge zur folgenden Stufe übertritt, die der eingesetzten Menge dieser Phase entspricht, und daß die übertretende Menge dieser Phase zwangläufig und vollständig in die Mischpumpe der nächstfolgenden Stufe gelangt.
  • Arbeitet man mit kleinen Mengen der im Kreislauf zu führenden Flüssigkeit und vergleichsweise hierzu großen Kreisläufen, dann können ohne wesentliche Einbuße an Wirkungsgrad die Verbindungen etwas einfacher gestaltet werden. Man läßt die Verbindungen jeder Trennkammer mit der übernächsten Mischkammer weg und ersetzt sie durch zusätzliche Verbindungen zwischen Trennkammern und Mischkammern der gleichen Stufe. Hierbei mischt sich dann der Kreislauf jeder Stufe mit dem übertretenden Waschmittel aus der vorherigen Stufe, und aus dieser Mischung wird das in die folgende Stufe übertretende Waschmittel abgezweigt.
  • Der Extraktor ist gegen Belastungsschwankungen unempfindlich, auch bei Ausfall einer oder beider Flüssigkeiten arbeitet er im Kreislauf weiter.
  • In Abb. 1 ist ein stehender sechsstufiger Extraktor mit Kreisläufen der leichteren Phase, in Abb. 2 und 3 sind zwei Schnitte durch den Extraktor der Abb. 1 und in Abb. 4 ist ein stehender sechsstufiger Extraktor mit Kreisläufen der schwereren Phase beispielsweise dargestellt.
  • Beide Extraktoren arbeiten in der obersten Stufe mit Trennflächenregelung durch Überlauf beider Phasen über Wehre.
  • Abb. 5 zeigt einen vereinfachten dreistufigen liegenden Extraktor mit Kreisläufen der leichteren Phase, Abb. 6 einen gleichen mit Kreisläufen der schwereren Phase schematisch und beispielsweise.
  • Beide Extraktoren arbeiten in der letzen Stufe mit Trennflächenreglern.
  • In dem stehenden Extraktor nach Abb. 1 soll eine schwere Flüssigkeit (z. B. Wasser) durch ein leichtes in der schweren Flüssigkeit nicht oder schwerlösliches Waschmittel von irgendeinem in dem Waschmittel bevorzugt löslichen Bestandteil befreit werden.
  • Das Wasser tritt durch die Leitung 10 in die Saugseite der Pumpe P1 ein, die Pumpe P1 fördert das eingesetzte Wasser und saugt außerdem so viel Lösemittel an, wie ihrer Förderleistung entspricht.
  • Die angesaugte Lösemittelmenge setzt sich zusammen aus der Menge, die der in die oberste Stufe eingesetzten Menge Lösemittel entpricht und die aus der zweiten Stufe durch die Leitung 22 kommt, und einer Kreislaufmenge, die aus der Trennkammer T1 durch die Leitung 11 der Pumpe zuströmt.
  • Die Pumpe P, mischt Wasser und Lösemittel und drückt das Gemisch durch die Leitung 14 in die Trennkammer T1, wo sich die beiden Flüssigkeiten wieder trennen. Das Wasser geht durch den unteren Durchlaß 15 in die Mischkammer Ml und wird dann von der Mischpumpe P2 weitergefördert. Das im Kreislauf gehende Lösemittel gelangt durch die Leitungen 11 und 13 wieder zur Pumpe P1. Die gleiche Menge Lösemittel, die durch die Leitung 22 aus der zweiten Stufe in die erste Stufe gekommen ist, verläßt die Trennkammer T1 und damit den Extraktor durch den Überlauf 12. Diese Ströme stellen sich zwangläufig ein, solange die Mischpumpe P1 mehr fördert, als ihr durch die Leitungen 10 und 22 zugeführt wird, so daß sie den Rest ihrer Förderleistung durch die Leitung 11 ansaugt und damit den Lösemittelkreislauf aufrechterhält.
  • Die Trennkammer T1 und die Mischkammer M, stehen in ihren unteren Teilen über den Durchlaß 15 und in ihren oberen Teilen über die Leitungen 11, 22, 21 miteinander in kommunizierender Verbindung, so daß sich, wenn nur die Leitungsverluste in den Verbindungen genügend gering sind, die Trennspiegel in den beiden Kammern Ml und T1 in gleicher Höhe einstellen müssen.
  • Die Mischpumpe P2 saugt an, was ihr durch das Saugrohr23 zufließt. Die Trennfläche in der Mischkammer iVil und damit in der Trennkammer T1 stellt sich also selbsttätig in die Höhe des Stutzens des Saugrohres 23 ein. Das durch die Leitung 10 in die Pumpe P1 eingeführte Wasser muß, wenn es sich in der Trennkammer T, von dem Lösemittel getrennt hat und über den Durchlaß 15 in die Mischkammer M gelangt ist, in derselben Menge von der Mischpumpe P2 durch die Leitung 24 und weiter von allen anderen Mischpumpen P3, P4, P5, P5> P6 durch die Leitungen 34, 44, 54, 64 gefördert werden, es durchläuft die Anlage in geradem Durchgang.
  • Entsprechend arbeiten die übrigen Stufen. Beispielshalber hält die Mischpumpe P4 in der Mischkammer M3 den Trennspiegel zwischen den beiden Flüssigkeiten aufrecht. Trennkammer T, und Mischkammer M3 stehen einerseits über die Leitungen 31, 42, 41 und andererseits über den Durchlaß 35 miteinander in Verbindung. Der Lösemittelkreislauf geht von der Trennkammer T4 über die Leitung 41, die Misebkammer M3 über die Leitung 43 in die Mischpumpe P4 und durch die Leitung 44 wieder in die Trennkammer T4. Der Mischkammer M3 und damit der Mischpumpe P4 läuft durch die Leitung 52 die der Einsatzmenge entsprechende Menge an Lösemittel aus der fünften Stufe zu, die entsprechende Menge wird durch die Leitung 42 in die dritte Stufe abgegeben. Bei der letzten, obersten Stufe ist diese Art Trennflächeneinstellung nicht möglich, weil das nunmehr gereinigte Wasser aus der Trennkammer Tg mit neuem Lösemittel nicht mehr in Verbindung kommt.
  • Im Beispiel ist die iibliche Trennflächenregelung mittels verschieden hoher Überläufe gezeichnet, es ist aber auch jede andere bekannte Art Trenuflächenregelung möglich.
  • Die Mischpumpe P6 erhält frisches Lösemittel aus Leitung 60 und Kreislauflösemittel aus der Trennkammer Tg über Leitung 61, die Mischkammer M5 und Leitung 63. Das Wasser tritt aus der Trennkammer T5 durch den Durchlaß 55 in die Mischkammer Mg. Die Mischpumpe P6 saugt Wasser und Kreislauflösemittel durch die Leitung 63 an und fördert die Mischung gemeinsam mit dem frischen Lösemittel durch die Leitung 64 in die Trennkammer T6, wo sich das Gemisch wieder trennt. Das Wasser läuft über das Wehr 67 in die Wasserkammer W ab und verläßt als gereinigtes Wasser den Extraktor durch die Leitung 68. Das Lösemittel fließt über das Wehr 69 in die Lösemittelkammer Ll ab. In dieser Kammer stellt sich der Spiegel des Lösemittels so viel höher als der Überlauf der Leitung 12 in die Kammer L2 ein, wie dem Durchflußwiderstand des Extraktors entspricht. L1 und L2 kommunizieren über die Leitungen 62, 51, 52, 41, 42, 31, 32, 21, 22, 11, 12, die sämtlich nur Lösemittel führen. Das beladene Lösemittel verläßt die Kammer L2 und damit den Extraktor durch die Leitung 19. Die Mischkammern 2 M1, M3, Ms, M4, 111, sind in ihrem oberen Teil gegen die Trennkammern T1, T2, T3, T4, T5 durch die Wände 16, 26, 36, 46, 56 abgegrenzt. Das Gemisch kann aus den Leitungen 14, 24, 34, 44, 54, 64 mit bekannten Mitteln, wie auf die Länge der in den Trennkammern liegenden Leitungsstücke verteilte öffnungen, Düsen, die in beliebiger Zahl vorgesehen sein können, od. dgl., gelangen.
  • Die Vorrichtung nach Abb. 4 ist in der gleichen Weise wie die nach Abb. 1 mit Pumpen P,, P, P3, P,p PS, P6, MischkammernM, 22 M3, M4, M5 und Treunkammern TJ, T2, T3, T4, T5, T6 ausgestattet.
  • Das schwerere Mittel, das in jeder Stufe im Kreislauf gehalten wird, tritt durch die Leitung 160 und den Saugstutzen 163, in die Pumpe, ein. In den Saugstutzen gelangt ferner schwereres Mittel aus der Mischkammer M5 und leichteres Mittel, das durch den oberen Durchlaß 155 über die Trennwand 156 aus der Trennkammer Tg in die Mischkammer M5 fließt.
  • Das von der Pumpe P6 durch die Leitung 164 in die Trennkammer T6 geförderte Gemisch zerlegt sich hier wieder, das leichtere Mittel fließt über das Wehr 169 in die Kammer L und scheidet aus dem Verfahren durch die Leitung 168 aus. Die schwerere Flüssigkeit gelangt aus der Trennkammer 6 durch den Durchlaß 165 unter der Wand 166 hindurch über das Wehr 1:67 in die Kammer W1, aus der die Kreislaufmenge durch die Leitung 161 in die Mischkammer M5 zurückkehrt, während ein Anteil des schwereren Mittels, dessen Menge der durch die Leitung 160 zugeführten Menge entspricht, durch die Leitung 162 in die Mischkammer ist abfließt. Der Kreislauf des schwereren Mittels wird durch die Pumpe P5 in der Weise be- wirkt, daß diese aus der Misebkammer M4 leichtere Flüssigkeit und schwerere Flüssigkeit durch die Saugleitung 153 ansaugt, wobei die leichtere Flüssigkeit aus der Trennkammer T4 über den Durchlaß 145 in die Mischkammer gelangt, während sich die angesaugte Menge des schwereren Mittels aus der Kreislaufmenge, die durch die Leitung 151 aus T5 nach M4 fließt, und der durch die Leitung 162 aus der sechsten Stufe abgegebenen Flüssigkeitsmenge zusammensetzt.
  • In den folgenden Trennstufen ist die Flüssigkeitsführung die gleiche wie eben beschrieben. Zu diesem Zweck sind in diesen Kammern die Trennwände 116, 126, 136 und 146 und die Verbindungsleitungen 121, 131, 141, die die Mischkammern M,, M2, M3 mit den höher liegenden Trennkammern T2, T3, T4 verbinden, und ferner die Leitungen 132, 142 und 152, die die Führung des schwereren Mittels von einer höheren Kammer in die zweittiefer liegende bewirken. Die Wände 116, 126, 136, 146, 156 grenzen die Trennkammern T,, T¢, T3, T4, T5 in ihrem unteren Teil gegen die Mischkammern lIl, M2, lltIS, iM,, M5 ab. Zur Pumpe P1 gelangt eine der ständig zufließenden schwereren Flüssigkeit entsprechende Menge aus der Trennkammer T2 durch die Leitung 122 und die Kreislaufmenge durch die Leitung 111 aus der Kammer T1, während die leichtere Flüssigkeit durch die Leitung 110 in den Saugstutzen 113 der Pumpe P eingespeist wird. Die schwerere Flüssigkeit steigt aus T1 durch die Leitung 112 entsprechend dem im Extraktor vorhandenen hydrostatischen Druck in die Kammer W2, aus der sie den Extraktor durch die Leitung 119 verläßt. Bei diesem Extraktor kommunizieren die Mischkammern mit den zugehörigen Trennkammern in entsprechender Weise wie bei der Vorrichtung nach Abb. 1, so daß sich der Trennspiegel in den Trennkammern und in den Mischkammern auf gleicher Höhe einstellt. Die Kammern W1 und W2 kommunizieren über die Leitungen 162, 151, 152, 141, 142, 131, 132, 121, 122, 111 und 112, die sämtlich schwerere Flüssigkeit enthalten.
  • Der dreistufige liegende Extraktor nach Abb. 5 besteht aus den Trennkammern T1, T2, T3 und den Mischkammern M1, und íIe und den Mischpumpen P1, P2, P3. Die schwerere Flüssigkeit tritt durch die Leitung 210 in den Saugstutzen 213 der Pumpe P1 ein, in den gleichzeitig leichtere Flüssigkeit aus der Trennkammer T1 durch den Durchlaß 217, die Verbindung 218 und die Leitung 211 gelangt. Das Gemisch von leichterer und schwererer Flüssigkeit wird von der Pumpe P1 durch die Leitung 214 in die Trennkammer T1 gefördert. Die leichtere Flüssigkeit gelangt aus der Trennkammer T1 durch den Durchlaß 217 in die Verbindung 218 und aus dieser teils durch die Leitung 211 zur Pumpe P1, so daß ein Kreislauf der leichteren Flüssigkeit durch die Trennkammer , die Verbindungen 217, 218, 211, 213 und die Pumpe P; geht. Der andere Teil der leichteren Fiüssigkeit, der aus der Verbindung 218 zuströmt, wird durch die Leitung 212 aus dem Extraktor -abgeführt. Von der Trennkammer T1 ist die Mischkammer M, durch die Trennwand 216 geschieden, von der Trennkammer T2 ist sie durch die Wand 229 getrennt. Die Wand 216 hat unten einen Durchlaß 215, durch den schwerere Flüssigkeit aus der Trennkammer T1 in die Mischkammer M1 übertritt. Der Trennspiegel zwischen der schwereren und der leichteren Flüssigkeit in der Misebkammer M1 stellt sich auf die Höhe der Austrittsöffnung der Saugleitung 223 der Pumpe P2 ein, so daß die Pumpe P2 zwangläufig gleichzeitig leichtere und schwerere Flüssigkeit ansaugt. Die leichtere Flüssigkeit geht im Kreislauf aus der Mischkammer 11, durch die Leitung 223, die Pumpe P2, die Leitung 224, die Trennkammer T2, den Durchlaß 227 und die Verbindung 228 zur Mischkammer M, zurück. Gleichzeitig strömt ein Teil der leichteren Flüssigkeit aus der Verbindung 228 in die Verbindung 218 über, die über die Mischkammer M2 mit 228 in Verbindung steht. In 218 mischt sich die aus der Verbindung 228 kommende leichtere Flüssigkeit mit der aus der Trennkammer T1 durch 217 zuflieRenden, und es verteilt sich das hierbei entstehende Gemisch, wie bereits angegeben, auf die Leitung 211 und den Abfluß 212. Die dritte Stufe des Extraktors ist analog der zweiten Stufe ausgebildet, mit dem Unterschied, daß hier durch die Leitung 230 die in das Verfahren eintretende leichtere Flüssigkeit in den Saugstutzen 233 der Pumpe P3 geleitet wird, während schwerere Flüssigkeit entsprechend der zugeführten Menge durch die Leitung 235 mit dem automatischen Regelventil241, das durch den Trennschichtenregler 240 gesteuert wird, den Extraktor verläßt. Statt Trennschichtenregler mit automatischem Regelventil können ein handbedientes Regelventil und ein Schauglas angeordnet werden. Die Zu- und Abführungen der schwereren Flüssigkeit sind mit S, die der leich teren Flüssigkeit mit L bezeichnet.
  • Die Mischkammer M2 und die Stufe 3 mit den Trennwänden 226, den Durchlässen 225 und 227, dem Saugstutzen233, dem Durchlaß 237 und Verbindung 238 können im übrigen wie die Mischkammer M bzw. wie Stufe 2 ausgebildet sein.
  • Der Weg der schwereren Flüssigkeit durch die Vorrichtung führt also vom Einlaßstutzen 210 durch die Pumpe P1, die Trennkammer T1, die Mischkammer M1, die Mischpumpe P2, die Trennkammer T2, die Mischkammer M2, die Pumpe Pg, die Trennkammer Ts zum Auslaßstutzen 235. Die leichtere Flüssigkeit geht im Gegenstrom zu der schwereren durch die Mischkammern, Trennkammern und Pumpen, wobei ein Teil der leichteren Flüssigkeit aus jeder Trennkammer unmittelbar in die nächste Stufe bzw. den Auslaß abgezweigt wird und ein anderer Teil im Kreislauf durch jede Stufe geht. In dieser Vorrichtung und in der nach Abb. 6 können statt der vorgesehenen drei Stufen auch mehr oder weniger Stufen angewendet werden.
  • Eine ähnliche Vorrichtung wie die nach Abb. 5 kann nach Abb. 6 dazu verwendet werden, die schwerere Flüssigkeit im Kreislauf und die leichtere Flüssigkeit in geradem Durchgang durch den Extraktor zu führen.
  • Der für diese oder ähnliche Zwecke eingerichtete Extraktor nach Abb. 6 kann ebenfalls die Trennkammern Tt, T2, T3, die Mischkammern M1, M2 und die Pumpen P1, P2, P5 besitzen. Die schwerere Flüssigkeit tritt hier durch die Leitung 330 in den Saugstutzen 333 der Pumpe P3 ein. Durch diesen Saugstutzen, dessen Mündung in der Mischkammer 1off2 die Lage des Trennspiegels zwischen leichterer und schwererer Flüssigkeit in M2 bestimmt, wird aus der Mischkammer M2 ein Gemisch von leichterer und schwererer Flüssigkeit zur PumpePs geleitet, die es zusammen mit der durch 330 zufließenden schwereren Flüssigkeit durch die Förderleitung 334 in die Trennkammer T3 abgibt. Die Trennkammern T1, T2, T5 sind durch entsprechende Ausbildung der Trennwände 316, 329, 326 und 339 so eingerichtet, daß leichtere Flüssigkeit aus den Trennkammern T1, T2 durch die Durchlässe 315 und 325 in die anschließenden Mischkammern M,, M2, dagegen nicht unmittelbar aus einer Trennkammer in die nächste übertreten kann. Aus der Trennkammer T3 fließt die leichtere Flüssigkeit durch die mit Regelventil 341 ausgestattete Leitung 335 ab, während die schwerere Flüssigkeit durch den Durchlaß 337 und die Verbindung 338 in die Mischkammer M2 gelangt.
  • Ein Teil der aus 338 nach M2 eintretenden schwereren Flüssigkeit wird zusammen mit der aus T2 durch 325 zugeführten leichteren Flüssigkeit von der Pumpe P3 wieder in die Trennkammer T3 gedrückt, während ein anderer Teil dieser schwereren Flüssigkeit, der der durch 330 zugeführten Menge entspricht, zusammen mit aus T2 durch 327 kommender schwererer Kreislaufflüssigkeit durch die Verbindung 328 in die Mischkammer M, gelangt. Diese ist in der gleichen Weise wie die Mischkammer M2 ausgestattet und wirkt auch in der gleichen Weise wie diese, so daß also leichtere Flüssigkeit aus der Trennkammer T, durch den Durchlaß 315, die Mischkammer M3 und weiter in Mischung mit schwererer Flüssigkeit durch den Saugstutzen 323, die Pumpe P2 und die Leitung 324 in die Trennkammer T2 gelangt, um von dieser durch die Mischkammer Mz und die Trennkammer T3, wie beschrieben, durch die Leitung 341 abgeführt zu werden. Gleichzeitig wird ein Kreislauf der schwereren Flüssigkeit von der Pumpe P2, von der Mischkammer durch den Saugstutzen323, die Förderleitung 324, die Trennkammer T2, den Durchlaß 327, die Verbindung 328 und wieder in die Mischkammer Ml und analog von der Pumpe P1 durch die Trennkammer T1 aufrechterhalten, wobei schwerere Flüssigkeit durch den Durchlaß 317 und die Verbindung 318 teils zum Saugstutzen 311 der Pumpe P1 und teils durch den Auslaß 312 aus dem Extraktor geleitet wird. Durch die Leitung 310 gelangt die in das Verfahren eintretende leichtere Flüssigkeit in den Saugstutzen 313 der Pumpe P1. Die Pumpen P1, P2, P5 halten also hier die Kreisläufe der schwereren Flüssigkeit durch die Kammern Tl, T2, T3 aufrecht und bewirken gleichzeitig den geraden Durchgang der leichteren Flüssigkeit durch den Extraktor sowie die Mischung von schwererer Flüssigkeit mit der leichteren vor jeder Trennkammer, die Abgabe von schwererer Flüssigkeit aus jeder Stufe des Extraktors in die nächste sowie die Ableitung der entsprechenden Menge dieser Flüssigkeit aus dem Extraktor. Dabei erfüllen die Mischkammern, in besonderer Verbindung mit den Trennkammern und den Pumpen, die Aufgabe, den Trennspiegel in allen Mischkammern und damit in allen Trennkammern, bis auf die eine Endkammer, auf gleicher Höhe zu halten, nämlich in der Höhe der freien Mündungen der Leitungen 323 und 333.
  • Die einzelnen Mischpumpen können durch eine einzige, vielstufige Mischpumpe ersetzt werden, die so eingerichtet ist, daß sie an jeder Stufe einen Saugstutzen und einen Druckstutzen aufweist. Die Druckerhöhung in jeder Stufe kann durch Schaufel- oder Propellerräder bewirkt werden. Die Welle dieser vielstufigen Pumpe kann waagerecht und senkrecht angeordnet werden. Die Welle kann bei waagerechter Anordnung auch innerhalb eines liegenden, bei senkrechter Anordnung auch innerhalb eines stehenden Extraktors angeordnet werden, so daß alle Verbindungen außerhalb des Extraktors wegfallen.
  • Bei derartigen Extraktoren ist es nicht notwendig, die eine Endtrennkammer -vollständig mit Flüssigkeit gefüllt zu halten, vielmehr kann diese Endtrennkammer mit der Atmosphäre in Verbindung stehen, oder es kann zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und dem Deckel des Extraktors ein mit Gas, z. B. Schutzgas, Druckgas od. dgl., gefüllter Raum gehalten werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur kontinuierlichen Extraktion einer Flüssigkeit durch eine andere, die in der ersten nicht oder nur wenig löslich ist, in mehreren Stufen, deren jede aus einer Mischkammer, einer Mischpumpe und einer völlig gefüllten Trennkammer besteht, wobei die eine Flüssigkeit in geradem Durchgang durch alle Stufen geht, während die andere auf ihrem Wege durch die Extraktionsstufen zum Teil in Kreisläufen in jede Stufe zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Trennfläche zwischen den beiden Flüssigkeiten der völlig gefüllten, in ihrem oberen als auch in ihrem unteren Teil mit der Trennkammer verbundenen Mischkammer mehr als die in den Extraktor eingesetzten Flüssigkeitsmengen abgesaugt, gemischt und in die völlig gefüllte nachfolgende Trennkammer gefördert werden.
  2. 2. Mehrstufiger Extraktor zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dessen Extraktionsstufen mit Mischpumpen und voneinander getrennten Misch- und Trennkammern ausgestattet sind, gekennzeichnet durch Verbindungen zwischen dem unteren Teil einer Trennkammer (Tn) und dem unteren Teil der Mischkammer (Mn), zwischen dem oberen Teil der Trennkammer (Tn) und dem oberen Teil der Mischkammer (M,~,), zwischen dem oberen Teil der Trennkammer (Tn) und dem oberen Teil der Mischkammer (M -2) und zwischen der Mischkammer (Mn) und der Trennkammer (Tn+l) über die Pumpe (Pn + i).
  3. 3. Mehrstufiger Extraktor zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dessen Extraktionsstufen mit Mischpumpen und voneinander getrennten Misch- und Trennkammern ausgestattet sind, gekennzeichnet durch Verbindungen zwischen dem oberen Teil einer Trennkammer (Tn) und dem oberen Teil der Mischkammer (M,,), zwischen dem unteren Teil der Trennkammer (Tn) und dem unteren Teil der Mischkammer (Mn~l) zwischen dem unteren Teil der Trennkammer (Tn) und dem unteren Teil der Mischkammer (min~2) und zwischen der Mischkammer (Mn) und der Trennkammer (Tn+l) über die Pumpe (Pn+ 1) In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 540 694, 854 495, 932906, 947 548; französische Patentschrift Nr. 812 457; USA.-Patentschrift Nr. 2 405 158.
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