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DE1080152B - Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst

Info

Publication number
DE1080152B
DE1080152B DES64298A DES0064298A DE1080152B DE 1080152 B DE1080152 B DE 1080152B DE S64298 A DES64298 A DE S64298A DE S0064298 A DES0064298 A DE S0064298A DE 1080152 B DE1080152 B DE 1080152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
arrangement according
subscriber
telephone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64298A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Harder
Jonni Giese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64298A priority Critical patent/DE1080152B/de
Publication of DE1080152B publication Critical patent/DE1080152B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst.
Es ist bereits bekannt, den Teilnehmeranschluß über Trennsteckverteiler mit einer Anschalteübertragung zu verbinden, wenn der Teilnehmer das erste Mal die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst beantragt. Für die eigentliche Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wählt die Beamtin über einen besonderen Dienstwahlweg die Anschalteübertragung an und sendet ein bestimmtes Schaltkennzeichen, z. B. elf Impulse, aus.
Ein anderes bekanntes Verfahren sieht ebenfalls einen ,besonderen Dienstwahl weg vor, bei dem der Leitungswähler für die Dauer der Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst auf den betreffenden Teilnehmeranschluß eingestellt bleibt.
Beiden Verfahren ist gemeinsam, daß ein. ankommender Anruf sowohl vom Fernsprechauftragsdienst als auch vom an den Fernsprechauftragsdienst angeschlossenen Teilnehmer abgefragt werden kann. Es ist dabei jedoch nicht verhindert, daß bei der Entgegennahme des Anrufs durch den Teilnehmer der Fernsprechauftragsdienst abgeschaltet wird. Dadurch können Komplikationen bei der Gebührenabrechnung entstehen. Außerdem kann die Beamtin ein Gespräch mithören, das nicht für sie bestimmt ist.
Diese Mängel werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß bei Beantwortung eines Anrufs durch den an den Fernsprechauftragsdienst angeschalteten Teilnehmer selbst ein dem Teilnehmer zugeordnetes Umschalterelais wirksam wird, das den Fernsprechauftragsdienst wieder abschaltet.
Eine Weiterbildung der Erfindung liegt darin, daß das Umschalterelais erst nach Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes beeinflußbar wird.
Die Erfindung bringt den Vorteil, daß für die Dauer der eigentlichen Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst nur ein Belegungsrelais erregt bleibt, während das Umschalterelais erst bei Aufprüfen eines Leitungswählers auf den Teilnehmeranschluß anspricht und den Fernsprechauftragsdienst anschältet.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst auch über Anrufsucher erfolgen kann.
Die Fig. 1 und 2 zeigen je ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung. Alle nicht zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schaltungseinzelheiten sind der besseren Übersicht wegen weggelassen.
Fig. 1 zeigt die Anwendung der 'Erfindung in einer Fernsprechanlage mit Vorwählern (Vorwählersystem) . Wünscht ein Teilnehmer TIn für die Beantwortung von Anrufen den Fernsprechauftragsdienst Schaltungsanordnung zur Anschaltung
von Teilnehmerleitungen
an den Fernsprechauftragsdienst
Anmelder:
Siemens & Halske-Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
- Dipl.-Ing. Fritz Harder, Hamburg,
und Jonni Giese, Hamburg-Bergedorf,
sind als Erfinder genannt worden
in Anspruch zu nehmen, so wird sein Vorwähler/. VW im öffentlichen Amt mit einer Relaisübertragung Ue 1 verdrahtet. Außerdem wählt die Beamtin die Übertragung UeI durch Wahl einer bestimmten Kennzahl an und erregt über den Ausgang des Leitungswählers LWT, das Belegungsrelais C in der Übertragung UeI durch Anlegen von Spannung an eine Sprechader; in Fig. 1 sei es die &-Ader. Der Kontakt Ic schließt und verbindet.das Belegungsrelais C über den Widerstand 2 Wi mit Spannung, so daß es sich selbst hält. Es schließt den Kontakt 3 c und verbindet das Umschalterelais UI mit der c-Ader der Teilnehmerschaltung, Mit den Kontakten 4c, 5 c, 6c und 7 c werden die Sprechadern des Teilnehmeranschlusses sowohl mit einem zweiten Leitungswählerausgang verbunden als auch für die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes PAD vorbereitet. Die Vermittlungsperson kann nach Wahl einer den zweiten Leitungswählerausgang kennzeichnenden zweiten Kennzahl über den Leitungswähler LW3 mit dem Teilnehmer sprechen und kontrollieren, ob die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes vorbereitet worden ist.
Wird nun der auf Fernsprechauftragsdienst geschaltete Teilnehmer TIn angerufen, so prüft der Leitungswähler LWl auf. Prüfrelais P spricht an:
1. +,Pll, PI, c-Arm LWl, c-Arm, I. VW, T, —.
Nach Kurzschließen der hochohmigen Wicklung I des Relais P durch den Kontakt Sp spricht das Umschalterelais UI an:
2. -f, PII, 8p, c-Arm LWl, 3c,-Ul, 9k, —.
Mit den Kontakten 10 m und 11m werden die Sprechadern beider Teilnehmer zum Fernsprechauf-
909 7S7/91
tragsdienst FAD durchgeschaltet. Der anrufende Teilnehmer erhält eine gespeicherte Ansage, die ihn auf die Fernsprechauftragsdienstanschaltung des gerufenen Teilnehmers hinweist und ihm. anheimstellt, durch Wahl einer anderen Rufnummer Näheres zu erfahren, z. B., »Der Teilnehmer ist auf Fernsprechauftragsdienst geschaltet. Wenn Sie etwas mitteilen oder Näheres erfahren wollen, rufen Sie bitte die Nummer 114«. Der Kontakt 12 u schließt, und das Hilfsrelais KII spricht an. Der Kontakt 9 k öffnet und hebt den Kurzschluß der Wicklung I des Relais K auf. Außerdem öffnet der Kontakt 13 k und hebt den Kurzschluß der Wicklung II des Umschalterelais U auf, die als Gegenwicklung zu Wicklung I in Serie mit der Teilnehmerstation geschaltet ist.
Beantwortet der angerufene Teilnehmer den Anruf selbst, indem er den Handapparat abhebt, so wird die Wicklung II des Umschalterelais U über die Speisebrücke im Leitungswähler LWl eingeschaltet. Dadurch fällt das Umschalterelais ab, seine Kontakte kehren in die Ruhelage zurück. Der Fernsprechauftragsdienst wird abgeschaltet. Das Relais K bleibt über seine Wicklung I so lange eingeschaltet, wie .ein Leitungswähler auf den Teilnehmeranschluß eingestellt ist.
Bei Bedarf kann in der Übertragung UeI ein zeitabhängiges Relais, z. B. ein Thermorelais, vorgesehen werden, das die Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes FAD erst nach einer bestimmten Zeit ausführt. Innerhalb des Zeitraumes, in dem das Relais noch nicht anspricht, hat der Teilnehmer die Möglichkeit, den Anruf selbst abzufragen, ohne daß die Sprechadern der Teilnehmer zum Fernsprechauftragsdienst durchgeschaltet werden.
Nach Einhängen des anrufenden Teilnehmers nimmt der Leitungswähler LW1 wieder seine Ruhestellung ein, und der Erregungskreis für das Umschalterelais UI und das Relais KI wird unterbrochen. Die Kontakte 10 m und 11« öffnen, der Fernsprechauftragsdienst FAD wird abgeschaltet. Auch die übrigen Kontakte des Umschalterelais U und die Kontakte des Relais K kehren in ihre Ruhelage zurück. Mit den Kontakten 10 u und Uu können die Sprechadern auch direkt auf einen Abfrageplatz geschaltet werden.
Der Teilnehmer TIn kann jederzeit abgehend sprechen, ohne daß sich an der vorbereitenden Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst etwas ändert.
Um unbefugtes Anwählen der Anschalteübertragungen (z. B. Ue 1) zu verhindern, können entweder eine oder mehrere besondere Wahlstufen benutzt werden, deren Wähler nur von der Vermittlungsperson, und zwar durch besondere Schaltkriterien, einstellbar sind, z. B. mehr als zehn Impulse, Spannungsimpuls, Erdimpuls usw.; oder es werden Zwischenübertragungen eingeschleift, die wiederum durch besondere Schaltkriterien, z. B. mehr als zehn Impulse, Spannungsimpuls, Erdimpuls oder Frequenzruf, die Durchwahl freigeben. Gegebenenfalls kann auch ein bereits bestehendes Dienstwahlnetz verwendet werden.
Soll die Vorbereitung der Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst FAD wieder aufgehoben werden, so wählt die Vermittlungsperson die Umschalteübertragung UeI an und schließt das Belegungsrelais C durch Anlegen von Erdpotential an die andere Sprechader kurz; in Fig. 1 ist es die α-Ader. Die Kontakte Ic, 3 c, 4c und 5c, 6c und 7c gehen in ihre Ruhelage zurück.
Fig. 2 zeigt die Ausführung der Erfindung in einer Fernsprechanlage mit Anrufsuchern (Anrufsuchersystem). Wünscht der Teilnehmer TIn an den Fernsprechauftragsdienst angeschaltet zu werden, so wird sein Teilnehmeranschluß TS im Amt mit einer Umschalteübertragung Ue2 verdrahtet. Außerdem erregt die Vermittlungsperson, wie bereits bei Fig. 1 beschrieben, über die &-Ader eines Leitungswählerausganges LW5 das Belegungsrelais C. Das Belegungsrelais C hält sich über seinen eigenen Kontakt 14 c, über den es sich gleichzeitig an die α-Ader anschaltet. Außerdem schaltet es die Sprechader des Teilnehmeranschlusses mit den Kontakten 15 c und 16 c an den Ausgang des Leitungswählers LW6 und bereitet die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst FAD mit den Kontakten 17 c und 18 c vor. Der Kontakt 19 c öffnet und hebt den Kurzschluß der Wicklung I des Umschalterelais U auf. Wird der Teilnehmer TIn angerufen, so prüft der Leitungswähler LWA auf und erregt das in die c-Ader eingeschleifte Umschalterelais Ul:
3. +, 20p, Pl, c-Arm LWA, Ul, 21 k, R, T, -.
Die Kontakte 22 u und 23 u schalten die Sprechadern zum Fernsprechauftragsdienst FAD durch. Der Kontakt 24 m schließt und schaltet das Relais K über seine Wicklung II ein. Der Kontakt 25 k Öffnet und bereitet die Einschaltung der als Gegenwicklung zu Wicklung I des Umschalterelais geschalteten Wicklung II vor. Der Kontakt 21 k öffnet und schaltet die Wicklung I des Relais K ein, damit es auch dann erregt bleibt, wenn Kontakt 24 u bei Abfall des Umschalterelais öffnet und die Wicklung II des Relais K ausschaltet. Wie bereits bei Fig. 1 beschrieben, ist der Teilnehmer in der Lage, den Anruf selbst abzufragen. Die Abschaltung vom Fernsprechauftragsdienst sowie die Aufhebung der vorbereitenden Anschaltung erfolgen genauso wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Die Durchschaltung zum Fernsprechauftragsdienst FAD, die mit den Kontakten 10m und 11m bzw.22i< und 23 m vorgenommen wird, kann auch über Anrufsucher erfolgen, die nach Ansprechen des Umschalterelais U angelassen werden und sich auf die durch das Relais K gekennzeichnete Relaisübertragung einstellen. In diesem Fall wären ein weiterer Ruhekontakt des Kontrollrelais K und ein Arbeitskontakt des Umschalterelais U notwendig für die An- und Abschaltung des Drehmagneten des Anrufsuchers. Bei Verwendung von Anrufsuchern für die Durchschaltung zum Fernsprechauftragsdienst läßt sich das zeitabhängige Relais so anordnen, daß es nach Aufprüfen des Anrufsuchers eingeschaltet wird und seine Kontakte die Sprechadern des Anrufsuchers durchschalten.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten zweiarmigen Leitungswähler LW2 und LW5 lassen sich auch durch vierarmige Leitungswähler ersetzen. Die Leitungswähler LWZ und LW6 wurden dadurch entfallen. Ihre a~ und &-Arme wären dann die c-Arme und die d-Arme der Leitungswähler LW2 und LW5. Die Beamtin wählt zur Vorbereitung der Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes nur eine Kennzahl und kann nach Aufprüfen des Leitungswählers zur Kontrolle sofort mit dem Teilnehmer sprechen, der die Anschaltung wünscht. Sollte dieser in der Zeit bis zur Erregung des Belegungsrelais C schon eingehängt haben, so wählt die Beamtin über einen zweiten Wählerweg die Rufnummer des Teilnehmers.
Im Normalfall hört sie dann die Fernsprechauf tragsdienstansage.
Es liegt im Ermessen des »öffentlichen Amtes«, die Verdrahtung der Teilnehmerübertragung Ue 1 bzw. U el mit der Teilnehmerschaltung TS auch nach Aufhebung der Vorbereitung der Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes bestehen zu lassen. Ein erneuter Antrag des Teilnehmers kann im bejahenden Falle praktisch sofort ausgeführt werden, andernfalls immer erst nach der Verdrahtung.

Claims (21)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst, der Anrufe in Vertretung des Teilnehmers beantwortet, mit Parallelruf zum Teilnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beantwortung eines Anrufes durch den an den Fernsprechauftragsdienst (FAD) angeschalteten Teilnehmer (Tin) selbst ein dem Teilnehmer zugeordnetes Umschalterelais (U) wirksam wird, das den Fernsprechauftragsdienst wieder abschaltet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) .erst nach Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes beeinflußbar wird.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen Γ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst durch ein dem die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wünschenden Teilnehmer zugeordnetes Belegungsrelais (C) vorbereitet wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegungsrelais (C) nach Wahl einer Kennzahl über den eingestellten Wählerweg, z. B. über die &-Ader, von der Beamtin gesteuert wird (z. B. durch Anlegen von Spannung).
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Belegungsrelais (C) durch einen eigenen Kontakt (Ic; 14 c) selbst hält.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegungsrelais (C) die Sprechadern des Teilnehmers mit einem zweiten Leitungswählerausgang verbindet, den die Beamtin durch Wahl einer bestimmten Kennzahl erreicht, um zur Kontrolle mit dem Teilnehmer zu sprechen, der die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wünscht.
7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegungsrelais (C) die Sprechadern des Teilnehmers mit zwei weiteren Armen des gleichen Wählers (LW2, LWS) verbindet, über die die Beamtin sofort mit dem Teilnehmer sprechen kann, der die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst wünscht.
8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegungsrelais (C) das Umschalterelais (U) derart beeinflußt, daß es bei Aufprüfen eines Leitungswählers auf den Teilnehmeranschluß, der an den Fernsprechauftragsdienst angeschaltet werden soll, erregt wird.
9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Belegungsrelais (C) das Umschalterelais (U) an die c-Ader des Vorwählers (/. VW) anschaltet (Fig. 1).
10. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) in die Prüf ader (c- Ader) eingeschleift und über einen Ruhekontakt des Belegungsrelais (C) kurzgeschlossen wird (Fig. 2).
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschluß des Umschalterelais (U) zur Vorbereitung der Anschaltung des Fernsprechauftragsdienstes aufgehoben wird.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) durch das Erdpotential über die c-Ader eines aufprüfenden Leitungswählers erregt wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) den Fernsprechauftragsdienst an die Sprechadern anschaltet.
14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Wicklung des Umschalterelais (U) als Gegenwicklung in Serie mit der Teilnehmerstation geschaltet ist.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) ein Kontrollrelais (K) erregt, das den Kurzschluß der Wicklung II (Gegenwicklung) des Umschalterelais (U) aufhebt.
16. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beantwortung eines Anrufes durch den an den Fernsprechauftragsdienst angeschalteten Teilnehmer selbst die Gegen wicklung des Umschalterelais (U) eingeschaltet und die Erregung des Umschalterelais (U) durch seine Wicklung I aufgehoben wird.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das über die eine Sprechader erregte Belegungsrelais (C) sich zur Herstellung des Ruhezustandes über einen eigenen Kontakt (Ic; 14c) auch an die andere Sprechader (z. B. α-Ader) anschaltet.
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) ein zeitabhängiges Relais steuert, das die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst erst nach einem bestimmten Zeitraum bewirkt. -
19. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 12 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalterelais (U) bzw. das zeitabhängige Relais einen Anrufsucher beeinflußt, der die Anschaltung an den Fernsprechauftragsdienst bewirkt.
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das zeitabhängige Relais erst nach Aufprüfen des Anrufsuchers den Fernsprechauftragsdienst anschaltet.
21. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstellen (4 c bis 7 c bzw. 13 c bis 16 c) zwischen der Teilnehmerschaltung und sowohl dem Fernsprechauftragsdienst als auch dem Umschalterelais (U) mit der Teilnehmerschaltung test verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 007 381.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 787/91 4. 60-
DES64298A 1959-08-05 1959-08-05 Schaltungsanordnung zur Anschaltung von Teilnehmerleitungen an den Fernsprechauftragsdienst Pending DE1080152B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007381B (de) 1955-12-13 1957-05-02 Siemens Ag Schaltungsanordnungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Anschaltung eines Fernsprechauftragsdienstes

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007381B (de) 1955-12-13 1957-05-02 Siemens Ag Schaltungsanordnungen fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur Anschaltung eines Fernsprechauftragsdienstes

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