DE1080044B - Durchlaufende Verbolzung - Google Patents
Durchlaufende VerbolzungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/28—Longitudinal struts, i.e. longitudinal connections between adjoining arches
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Description
- Durchlaufende Verbolzung Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbolzung für den Streckenausbau aus Profilbolzen, bei der eine Ausnehmung an den Enden des Profilbolzens als festes und ein auf dem Profilbolzen verschiebliches Element als bewegliches Widerlager die Ausbauprofile des Streckenrahmens umklammern und das verschiebliche Element eine über einen Flansch des Ausbauprofils greifende und sich auf den Flansch abstützende Zunge aufweist.
- Da es jedoch nicht möglich war, das verschiebliche Element mit Sicherheit zur dauernden Anlage an dem Bolzenprofil und den Streckenausbaurahmen zu bringen und derart eine feste Verbindung zwischen Bolzen und Ausbauprofil zu gewährleisten, ist gemäß der Hauptpatentanmeldung vorgeschlagen worden, das verschiebliche Element in seinem den Profilbolzen umschließenden Teil im wesentlichen mit den gleichen Dickenabmessungen zu versehen, wie im Bereich der auf den Flansch sich abstützenden Zunge und derart unter Verkantung -durch - Zwingenwirkung festzustellen.
- Ziel der Erfindung ist eine Verbesserung dieser in der Hauptpatentanmeldung L 30096 V1/5 c vorgeschlagenen Verbolzung dadurch, daß das verschiebliche Element aus Federstahl hergestellt wird. Es zeigt sich dabei überraschenderweise, daß sich die aus Federstahl bestehenden verschieblichen Elemente in sich selbst beim Aufschlagen auf das Ausbauprofil durchbiegen, wodurch die Zwingenwirkung erheblich verstärkt wird.
- Besonders zweckmäßig ist es, wenn man die Zunge derart ausbildet, daß ihre Breitenabmessungen von ihrem freien Ende bis zur Anlegestelle an dem das Bolzenprofil umgreifenden Teil des beweglichen Elementes im wesentlichen gleich sind, wobei man zweckmäßig die Gestaltung der Zunge so wählt, daß sie in Seitenansicht die Form eines flachen S aufweist, wodurch es möglich wird, das verschiebliche Element unabhängig von der Form des Flansches des Ausbauprofileisens zu verwenden, da sich die vorn leicht aufgebogene Zunge auf jeden Flansch aufschieben und festschlagen läßt.
- Ferner ist das verschiebliche Element so zu gestalten, daß das umgreifende Teil in einer Umbördelung ausläuft, an die sich die Zunge in der bereits beschriebenen Gestaltung anschließt. Die Umbördelung stellt eine weitere Verstärkung des verschieblichen Elementes dar und dient darüber hinaus als Anschlagleiste bzw. Widerlager für die Außenkante des Ausbauprofilflansches.
- Vorzugsweise wird in geringfügiger Abänderung der Gegenhalterung gemäß dem Hauptpatent das feste Widerlager als Aussparung an einer in das Bolzenprofil eingeschobenen Verbindungsleiste vorgesehen, die gegebenenfalls am Bolzenprofil durch Schweißung festgeheftet werden kann. Durch die Verbindungsleiste und eine entsprechende Ausgestaltung des verschieblichen Elementes erhält man eine zusätzliche Eingriffsfläche mit dem verschieblichen Element, das sich beim Aufschlagen gegen- den Flansch des Ausbauprofils nicht nur auf dem Profilbolzen, sondern auch auf der Verbindungsleiste fest anlegt und etwas in das Material dieser Teile eingreift, so daß das verschiebliche Element praktisch an den gegenüberliegenden Kanten seiner über den Profilbolzen geschobenen Ausnehmung fest im Material des Profilbolzens bzw. Verbindungsleiste verankert ist. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird die Verbindungsleiste auf der in Richtung des verschieblichen Elementes weisenden Seite in dessen Verschiebungsbereich mit einer Riffelung versehen, was die Fixierung des verschieblichen Elementes noch besonders unterstützt.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Draufsicht der erfindungsgemäßen Verbolzung mit zwei Ausbaurahmen, Fig.2 einen perspektivischen Ausschnitt eines Profilbolzens mit dem auf ihm verschieblichen Element, Fig. 3 einen Querschnitt durch Anordnung nach Fig. 2 längs der Linie A-A, Fig.4 und 5 eine Gegenüberstellung der verschiedenartigen Anwendungsmöglichkeiten des Erfindungsprinzips bei Ausbauprofilen mit verschieden starken Flanschen. In Fig. 1 sind mit 1 die Ausbauprofile der Streckenrahmen bezeichnet, die durch die Profilbolzen 2 auf Zug und Druck verbolzt werden. Auf dem Profilbolzen 2 sind verschieblich die Elemente 3 angeordnet, die mit der Zunge 4 hinter einen der Flansche der Ausbauprofile 1 greifen und derart ein bewegliches Widerlager der Verbolzung bilden, deren festes Widerlager durch eine Nase 6 in einer später noch näher zu beschreibenden Verbindungsleiste 7 gebildet wird.
- Aus Fig. 2 und 3 erkennt man die Verbindungsleiste 7 mit der Riffelung 5, die in ihrer Profilform dem Profil des Bolzens 2 angepaßt ist und sich in den Profilbolzen einlegt, wobei bei 8, 9 eine Fixierung mittels Punktschweißung vorgesehen ist. Die Verbindungsleiste weist bei 10 eine Nase auf, die durch eine entsprechende Ausnehmung im nächsten anzuschließenden Profilbolzen gesteckt wird. Das Loch 11 dient zur Aufnahme eines Sicherungsstiftes.
- Wie man insbesondere aus den Fig. 2 und 3 erkennt, weist das verschiebliche Element 3 über seine gesamten Abmessungen gleiche Windstärke auf und ist vorzugsweise aus Federstahl hergestellt. Die Zunge 4 ist dabei, wie man aus den Fig. 1, 4 und 5 mit besonderer Deutlichkeit ersieht, S-förmig gewählt, so daß sie sich, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, leicht auf einen stärkeren Flansch 12 bzw. auch auf einen schwächeren Flansch 12 a des Ausbauprofils aufschieben läßt.
- Aus Fig. 2 erkennt man auch, daß die Zunge von ihrer Spitze bis zu ihrer Ansatzstelle an dem den Profilbolzen 2 umschließenden Teil im wesentlichen gleiche Breitenabmessungen aufweist, so daß eine Federwirkung beim Aufschlagen des Elementes 3 gegen den Flansch der Profile 1 mit Sicherheit gewährleistet ist.
- Der Übergang vom umgreifenden Teil des verschieblichen Elementes 3 zur Zunge geschieht vorzugsweise über eine etwa rechtwinklige Umbördelung 13, 13 a, die gleichzeitig die Anschlagleiste bzw. Widerlager für die obere Außenkante des Ausbauprofilflansches bildet.
- Selbstverständlich wird man bei der Auswahl des Materials für das verschiebliche Element 3 einen Federstahl entsprechend hoher Festigkeit wählen, damit nicht nur eine entsprechende Federung des verschieblichen Elementes, sondern auch ein guter Griff des Elementes in dem Profilbolzen bzw. der Verbindungsleiste gewährleistet ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRACHE: 1. Durchlaufende Verbolzung für den Streckenausbau aus Profilbolzen, bei der eine Ausnehmung an den Enden des Profilbolzens als festes und ein auf dem Profilbolzen verschiebliches Element als bewegliches Widerlager die Ausbauprofile des Streckenrahmens umklammern und das verschiebliehe Element eine über einen Flansch des Ausbauprofils greifende und sich auf den Flansch abstützende Zunge aufweist, nach Patentanmeldung L 30096 VI / 5 c, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebliche Element (3) aus Federstahl hergestellt ist.
- 2. Verbolzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitenabmessungen der Zunge (4) von ihrem freien Ende bis zur Anlegestelle an dem das Bolzenprofil umgreifenden Teil des beweglichen Elementes im wesentlichen die gleichen sind.
- 3. Verbolzung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (4) in Seitenansicht die Form eines flachen S mit nach oben weisendem freiem Zungenende aufweist.
- 4. Verbolzung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Gegenhalterung als Aussparung an einer in das Bolzenprofil (1) eingeschobenen Verbindungsleiste (7) ausgebildet ist.
- 5. Verbolzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleiste (7) an dem Bolzenprofil (2) durch Verschweißung festgeheftet ist.
- 6. Verbolzung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleiste (7) auf der in Richtung des verschieblichen Elementes (3) weisenden Seite in dessen Verschiebungsbereich mit einer Riffelung versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31403A DE1080044B (de) | 1958-10-03 | 1958-10-03 | Durchlaufende Verbolzung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL31403A DE1080044B (de) | 1958-10-03 | 1958-10-03 | Durchlaufende Verbolzung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1080044B true DE1080044B (de) | 1960-04-21 |
Family
ID=7265560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL31403A Pending DE1080044B (de) | 1958-10-03 | 1958-10-03 | Durchlaufende Verbolzung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1080044B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259815B (de) * | 1963-12-12 | 1968-02-01 | Saarlaend Grubenausbau | Abstandshalter fuer die Segmente benachbarter Ausbaurahmen im Grubenstreckenausbau |
| FR2632026A1 (fr) * | 1988-05-26 | 1989-12-01 | Usiprofil Sa | Dispositif de fixation sur poutre profilee |
-
1958
- 1958-10-03 DE DEL31403A patent/DE1080044B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1259815B (de) * | 1963-12-12 | 1968-02-01 | Saarlaend Grubenausbau | Abstandshalter fuer die Segmente benachbarter Ausbaurahmen im Grubenstreckenausbau |
| FR2632026A1 (fr) * | 1988-05-26 | 1989-12-01 | Usiprofil Sa | Dispositif de fixation sur poutre profilee |
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