DE1079905B - Seilklemme - Google Patents
SeilklemmeInfo
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- DE1079905B DE1079905B DEM36838A DEM0036838A DE1079905B DE 1079905 B DE1079905 B DE 1079905B DE M36838 A DEM36838 A DE M36838A DE M0036838 A DEM0036838 A DE M0036838A DE 1079905 B DE1079905 B DE 1079905B
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- rope
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- rope clamp
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- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G11/00—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
- F16G11/06—Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with laterally-arranged screws
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
Description
Seilklemmen sind bereits in mancherlei Ausführungen bekannt, jedoch weisen diese mehr oder weniger
den Nachteil auf, daß sie nach dem Anklemmen an ein endloses Seil, das über Seilscheiben laufend weitergeführt
wird, leicht mit der Seilscheibe in Berührung kommen bzw. gegen die Seilscheibe stoßen. Dadurch
kann auf die Dauer ein Verschleiß der Seilscheibe und
der Seilklemme nicht vermieden werden. Es besteht sogar die Gefahr, daß das Seil aus der Rinne der Seilscheibe
herausgehoben wird und dann abrutschen kann. Außerdem entsteht am Seil an der Stelle, an
welcher die Seilklemme aufläuft, leicht eine Knickung und damit eine Beschädigung desselben, '- -' - -
Gegenstand der Erfindung ist eine Seilklemme für über Seilscheiben hinwegzuführende Seile mit einer
zum Anschließen eines Mitnehmers für Lasten versehenen Einrichtung, wobei die Seilklemme einen Teil
des Seiles mit zwei oder mehreren Klemmteilen in Form von aufeinander zu befestigenden Gehäuseschalen in Schlaufenform einklemmt.
Gemäß der Erfindung ist die Seilklemme dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer kreisförmigen Ausnehmung
einer Gehäuseschale mittig angeordneter Sockel in eine gegenüberliegende Ausnehmung der anderen
Gehäuseschale derart eingreift, daß eine Führungsrinne für die einzulegende Seilschlaufe gebildet
wird, an die sich ein Durchlaß zum Gehäuserand hin anschließt. Zweckmäßigerweise ist der Durchlaß so
ausgebildet, daß er in seiner Höhe dem Seildurchmesser und in seiner engsten Breite dem doppelten Seildurchmesser
entspricht.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Führungsrinne um die Durchstecköffnungen
der zur Befestigung der Gehäuseschalen dienenden Schrauben herumgeführt.
Einem weiteren Merkmal zufolge sind die Gehäuseschalen zu demjenigen Rand hin abgeschrägt, an dem
der Durchlaß für das Seil mündet. Diese Ausbildung der Seilklemme ermöglicht ein Hinwegführen über
Seilscheiben, ohne daß die Seilklemme mit letzteren in Berührung kommt.
In der Beschreibung der Zeichnung wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Abb. 1 eine Seilklemme gemäß der Erfindung aufrechtstehend in Seitenansicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach Linie H-II in Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Abb. 1,
und
Abb. 4 eine Vorderansicht der Seilklemme nach Abb. 1 mit einer zugehörigen Seilscheibe.
Die auf der Zeichnung dargestellte Seilklemme 5 besteht aus zwei flachen Gehäuseschalen5α und 5b,
die durch Schrauben aufeinanderliegend zu befestigen Seilklemme
Anmelder;
Armin Mylaeus,
Plettenberg (Westf.), Wilhelmstr. 73
Plettenberg (Westf.), Wilhelmstr. 73
Armin Mylaeus, Plettenberg (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
sind. Die Schalen5a und 5& sind auf ihren Innenseiten
derart ausgebildet, daß sie" auf einanderliegend
Rinnen zum Führen eines schlaufenförmig einzulegen-
ssb den Seilteiles bilden. Zu diesem Zweck ist in dem dar-
- gestellten Ausführungsbeispiel die Gehäuseschale 5 a mit einer kreisförmigen Ausnehmung 6 versehen, in
deren Mitte ein etwa zylindrischer Sockel 7 angeordnet ist (Abb. 3). Die andere Gehäuseschale 5 b ist ebenfalls
mit einer kreisförmigen Ausnehmung 8 ausgebildet, die der Ausnehmung6 entspricht, jedoch keinen
Sockel aufweist. Wenn die Gehäuseschalen 5 α und 5 b aufeinandergelegt werden, greift der Sockel 7 derart
in die Ausnehmung 8 ein, daß eine Führungsrinne für einen in das Gehäuse 5 einzulegenden Seilteil entsteht.
Die Ausnehmungen 6 und 8 haben eine solche Form, daß die Führungsrinne einen etwa kreisförmigen
Querschnitt aufweist, wobei dieser Querschnitt durch entsprechende Bemessung der Ausnehmungen und des
Sockels jeweils dem Querschnitt des Seiles angepaßt werden kann, auf dem die Seilklemme angebracht werden
soll. Um die Führungsrinne zu erhalten, braucht kein Sockel 7 von solcher Höhe vorgesehen zu sein,
daß er in die Ausnehmung 8 eingreift. Es genügt, wenn in den Ausnehmungen 6 und 8 korrespondierende Erhöhungen
vorgesehen sind, die zusammen dem Sockel 7 entsprechen.
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, sind in jeder der Gehäuseschalen 5 α und 5 b weitere Ausnehmungen
9 a, 9a' und 9b, 9b' vorgesehen, die abgerundet und um die Durchstecköffnungen 10 für Schraubenbolzen
11 herumgeführt sind, welche dazu dienen, die Gehäuseschalen 5 a, 5 b aufeinander zu befestigen. Die
Ausnehmungen 9 α und 9 a' der Gehäuseschale 5 α gehen
nach oben in die Ausnehmung 6, und die Ausnehmungen 9 σ und 9V der Gehäuseschale5& in die Ausnehmung
8 über, während sie nach unten zusammenlaufend bis zum Gehäuserand führen. Bei geschlossenem
Gehäuse bilden die Ausnehmungen9a, 9a', 9 b, 9V zu-
909 770/237
sammen (vgl. Abb. 2) einen nach unten sich erweiternden Durchlaß für das Seil 12,, der in seiner Höhe dem
Seildurchmesser entspricht und an seiner engsten Stelle eine dem zweifachen Seildurchmesser entsprechende
Breite aufweist. Beim Einlegen eines Tei-. les des Seiles 12 in das Gehäuse ergibt sich eine zusammenhängende
Führung für das Seil in der aus Abb. 1 ersichtlichen Schlaufenform. Die abgerundeten
Ausnehmungen 9 sind dabei nach unten so weit um die Durchstecköffnungen 10 herumgeführt, daß keine unzulässigen
Knickungen des Seiles 12 eintreten können. Die Krümmungsradien des Sockels 7 und der Abrundungen
der Ausnehmungen 9 sind ferner so gewählt, daß das Seil 12 nicht so stark gebogen wird, daß
Brüche entstehen können.
In Abb. 4 ist die Seilklemme 5 mit dem Seil 12 in einer Stellung gezeigt, in welcher die Seilklemme über
eine Seilscheibe 13 hinweggeführt wird. Die aus der Seilklemme heraustretenden Seilteile sind in entgegengesetzten
Richtungen bogenförmig unter das Gehäuse ao geführt und verhindern ein Aufliegen des Gehäuses
auf der Seilscheibe. Zur Sicherheit ist außerdem das Gehäuse 5 an seinem unteren Ende 5' abgeschrägt.
Zwei Lappen 14 der Gehäuseschalen mit Durchbrechungen 14' bilden eine Mitnehmeröse zum Anschließen
der Seilklemme am Fördergut.
Die Rinnen zur schlaufenförmigen Führung des einzulegenden Seilteiles können in einem Gehäuseteil so
tief sein, daß sie die volle Seilstärke aufnehmen können. In diesem Falle braucht der andere Gehäuseteil
nur die Form einer Platte zu haben, die bei entsprechender Ausbildung der Führungsrinnen gegebenenfalls
sehr klein gehalten werden oder sogar ganz in Fortfall kommen kann.
Claims (4)
1. Seilklemme für über Seilscheiben hinwegzuführende Seile mit zwei oder mehreren Klemmteilen
in Form von aufeinander zu befestigenden Gehäuseschalen, die einen Teil eines unter Zug
stehenden Seiles in Schlaufenform einklemmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einer kreisförmigen
Ausnehmung (6) der einen Gehäuseschale (5 a) mittig angeordneter Sockel (7) in eine gegenüberliegende
Ausnehmung (8) der anderen Gehäuseschale (5&) derart eingreift, daß eine Führungsrinne
für die einzulegende Seilschlaufe gebildet wird, an die sich ein Durchlaß (9a, 9b, 9 a',
9l·') zum Gehäuserand hin anschließt.
2. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaß (9a, 9b, 9a', 9b') in seiner Höhe dem Seildurchmesser und in seiner
engsten Breite dem doppelten Seildurchmesser entspricht.
3. Seilklemme nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrinne
um die Durchstecköffnungen (10) der zur Befestigung der Gehäuseschalen (5 a, 5&) dienenden
Schrauben (11) herumgeführt ist.
4. Seilklemme nach "den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseschalen
(5a, 5b) zu dem Rand hin abgeschrägt (5') sind,
an dem der Durchlaß (9 a, 9 b, 9 a', 9 b') mündet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 111 710, 844101;
USA.-Patentschriften Nr. 1486 507, 2 189671.
Deutsche Patentschriften Nr. 111 710, 844101;
USA.-Patentschriften Nr. 1486 507, 2 189671.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 770/237 4.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36838A DE1079905B (de) | 1958-02-26 | 1958-02-26 | Seilklemme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM36838A DE1079905B (de) | 1958-02-26 | 1958-02-26 | Seilklemme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079905B true DE1079905B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=7302676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM36838A Pending DE1079905B (de) | 1958-02-26 | 1958-02-26 | Seilklemme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079905B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2434832A1 (de) * | 1974-07-19 | 1976-02-05 | Hese Gmbh Maschf Ernst | Befestigungsvorrichtung fuer das zugseil des schienenwagens einer standseilbahn |
| US4027748A (en) * | 1974-08-16 | 1977-06-07 | Nils Christer Persson | Braking device for ropes and belts, especially lifelines |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE111710C (de) * | ||||
| US1486507A (en) * | 1922-06-15 | 1924-03-11 | Frank E Walker | Rope clamp |
| US2189671A (en) * | 1939-03-24 | 1940-02-06 | Earle J Mardis | Rope thimble |
| DE844101C (de) * | 1949-07-12 | 1952-07-17 | Heuer Hammer Schwerschmieden B | Seilklemmkausche |
-
1958
- 1958-02-26 DE DEM36838A patent/DE1079905B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE111710C (de) * | ||||
| US1486507A (en) * | 1922-06-15 | 1924-03-11 | Frank E Walker | Rope clamp |
| US2189671A (en) * | 1939-03-24 | 1940-02-06 | Earle J Mardis | Rope thimble |
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| DE2434832A1 (de) * | 1974-07-19 | 1976-02-05 | Hese Gmbh Maschf Ernst | Befestigungsvorrichtung fuer das zugseil des schienenwagens einer standseilbahn |
| US4027748A (en) * | 1974-08-16 | 1977-06-07 | Nils Christer Persson | Braking device for ropes and belts, especially lifelines |
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