DE1079942B - Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von Sulfatschwarzlauge - Google Patents
Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von SulfatschwarzlaugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G7/00—Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
- F23G7/04—Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals of waste liquors, e.g. sulfite liquors
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B7/00—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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Description
- Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von Sulfatschwarzlauge Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von Sulfatzellstoffablange. Die Verbrennung findet dabei innerhalb eines Ofens statt, um die organischen Stoffe der Ablauge als Brennmaterial auszunutzen und gleichzeitig die anorganischen Stoffe zurückzugewinnen.
- In solchen Öfen muß die Ablauge der Feuerung in feinverteilter Form zugeführt werden. Es besteht dabei nun die Gefahr, daß die Abgase Partikeln der noch unverbrannten Ablauge mit nach oben reißen, daß sich diese dann auf den jeweiligen, zur Abführung der gewonnenen Wärme dienenden Elementen ansetzen und einen guten Wärmedurchgang verhindern. Abgesehen von der Verschlechterung des Wirkungsgrades derartiger Anlagen entsteht dann häufig ein erheblicher Arbeitsaufwand für die Reinigung.
- Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zum Verbrennen vonAblaugen zu schaffen, die so ausgestaltet ist, daß die obengenannten Mängel vermieden werden und keine unverbrannten Partikeln mit den Abgasen an die Wärmeaustauschelemente, z. B. die Rohre eines Dampfrohrkessels, gelangen und sich dort absetzen können.
- An sich ist es schon bekannt, Schwarzlauge als Brennstoff zu verwenden, z. B. zur Dampferzeugung, wobei dieAblauge dann entweder gegen die Ofenwände gesprüht wurde, um eine teilweise Entwässerung zu erfahren, bevor sie auf den Rost fällt und sich dort entzündet, oder wobei man die Ablauge frei in Richtung auf den Herd in feiner verteiltem Zustand fallen ließ, um für eine Entwässerung durch die heißen abziehenden Gase zu sorgen. Es ist weiter bekannt, die Flüssigkeit im Ofen nach oben zu versprühen mittels einer schwenkbaren Düse, wodurch die Tröpfchen eine längere Fallstrecke entgegen den hochsteigenden heißen Ab- zugsgasen zurücklegen, so daß sie eine vollständige Entwässerung erfahren, bevor sie in dieVerbrennungszone eintreten. Letzteres Verfahren hat sich als sehr wirksam erwiesen, aber ihm steht, ebenso wie den zuerst erwähnten Verfahren, der Nachteil gegenüber, daß die feinen Flüssigkeitströpfchen durch die abziehenden Gase abgefangen, mitgenommen und dann auf den Heizrohren abgelagert werden. Die Heiz- oder Boilerrohre müssen aus diesem Grunde in regelmäßigen Zwischenräumen gereinigt werden, um zu verhüten, daß der Wärmeübergang allzu schlecht wird.
- Die gleichen Nachteile weisen auch solche Anlagen auf, bei denen im oberen Ofenteil eine schwenkbare Düse mit vorgeschalteter Prallplatte angeordnet ist, mittels derer die Flüssigkeit fächermäßig nach allen Seiten verteilt werden soll, damit sich die Lauge an den Wänden des Ofens niederschlägt und nach dem Trocknen abfällt. Auch bei diesen Vorrichtungen, bei denen sich die Sprübzone sogar noch nach oben über die Düse hinaus erstreckt, bildet sich durch von den Abgasen mitgerissene Partikeln ein unerwünschter Niederschlag auf den Kesselrohren mit seinen oben beschriebenen nachteiligen Folgen.
- Die vorstehend genannten nachteiligen Wirkungen treten in besonderem Maße bei solchen Verbrenrungsanlagen für -,I#blauge auf, bei welchen im Oberteil der Feuerräume nach unten weisende Düsen zur Zerstäubung der Flüssigkeit angeordnet sind. Die zerstäubten Flüssigkeitsnebel werden besonders leicht von den Abgasen mit nach oben gerissen. Das gilt auch für solche Vorrichtungen, bei denen mehrere Düsen in einem Kopf vereinigt sind, welcher der zu Wolken zerstäubten Flüssigkeit gleichzeitig eine wirbelartige Bewegung verleiht.
- Zur Vermeidung der bei den genannten Vorrichtungen auftretenden Mängel wird bei einer Einrichtung von Zellstoffablaugen, insbesondere von Stil fatschwarzlauge, in einem Ofen, in welchem ein eingeführter Flüssigkeitsstrahl mit Hilfe einer Prallplatte verteilt wird, erfindungsgernäß die Anordnung so getroffen, daß die Flüssigkeitsdüse einer über ihr angeordneten Prallplatte derart gegenüberliegt, daß der beim Auftreffen zerteilte Strahl von der Prallplatte direkt nach unten in Richtung auf das Feuerbett zurückgeworfen wird. je nach Art der zu verbrennenden Ablauge kann dabei zweckmäßig die Zuführungsleitung für die Ab- lauge oben oder unten im Ofen angeordnet sein.
- Bei Ausgestaltung von Einrichtungen zum Verbrennen von Zellstoffablaugen gemäß der Erfindung können unerwünschte Ablagerungen unverbrannter Ablaugepartikeln an den Wärmeaustauschrohren vermieden werden, so daß einerseits die Ausnutzung der zugeführten Brennstoffe besser ist und andererseits kein Arbeitsaufwand für die Reinigung von verkrusteten Rohren entsteht und damit Betriebsunterbrechungen nicht eintreten.
- Als Ausführungsbeispiele werden zwei verschiedene Geräte zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1 veranschaulicht ein System, bei dem die Ab- lauge am oberen Ofenende eingespritzt wird, und Fig. 2 ein entsprechendes System mit Einspritzung am unteren Ofenende. Der Ofen ist dabei in vertikalem Schnitt dargestellt.
- Die Fig. 1 zeigt den Heizraum 1 eines Wasserrohrkessels oder -boilers mit den Rohren2. Die Ablauge wird mittels einer nicht dargestellten Pumpe dem Ofen durch eine Leitung 3 zugeführt, welche mit einer Sprühdüse 4 verbunden ist, die sich im oberen Ofenabschnitt befindet. Der Düse gegenüber liegt eine Prallplatte 5, und zwar in solcher Lage, daß der Ablaugestrahl von der Platte zurückgeworfen und in Tröpfchen zerteilt wird, welche nun entgegen der Richtung der aufsteigenden Verbrennungsgase eine zwangläufige Abwärtsbewegung erfahren. Die Düse und bzw. oder die Prallplatte sind vorzugsweise in an sich bekannter Weise einstellbar, um eine Änderung in der Bewegungsrichtung und ein Versprüben der Tröpfchen über den Ofenquerschnitt zu ermöglichen. Die Anordnung der Düse und der Prallplatte im oberen Ofenabschnitt ist vorteilhaft beim Verbrennen entgaster oder bereits weitgehend eingedampfter Ablauge.
- Für die Verwendung noch nicht konzentrierter Ab- lauge kann die Düse 4 gemäß Fig. 2 weiter unten angebracht werden, so daß der von ihr ausgehende Strahl dann vorzugsweise aufwärts gegen das Prallblech 5 gerichtet wird, welches annähernd im selben Winkel zu dem auftreffenden Strahl aus der Düse liegt, wie es bei der Ausgestaltung nach Fig. 1 der Fall ist. Der Strahl wird dann zurückgeworfen und über den ganzen Querschnitt des Ofenraumes verteilt.
- In der Nähe des Ofenherdes befinden sich Eintrittsöffnungen 6 für primäre Verbrennungsluft, um in einer reduzierenden Atmosphäre die trockenen, auf dem Rost gesammelten Rückstände zu verbrennen. Außerdem ist in geeigneter Entfernung oberhalb dieser Primärluft-Eintrittsöffnungen eine weitere Reihe von Öffnungen 7 für Sekundärluft angebracht. Um die Hitze in dem Ofen wirkungsvoller auszunutzen, können die Ofenwände mit Rohrbündeln 8 für das zu erhitzende Wasser ausgekleidet sein. Diese Rohre sollten vorzugsweise mit Gußeisenplatten als Korrosionsschutz abgedeckt sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von Sulfatschwarzlauge, in einem Ofen, in welchem ein eingeführter Ablaugestrahl mit Hilfe einer Prallplatte verteilt wird, dadurch -ekennzeidinet, daß die Ablaugendüse (4) einer über ihr angeordneten Prallplatte (5) derart gegenüberliegt, daß der beim Auftreffen zerteilte Strahl von der Prallplatte direkt nach unten in Richtung auf das Feuerbett zurückgeworfen wird.
- 2. Brenneranordnung für die Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung für die Ablauge mit einem nach oben abgebogenen Mundstück in an sich bekannter Weise im oberen Abschnitt des Ofens einmündet. 3. Brenneranordnung für die Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung für die Ablauge im unteren Ofenabschnitt angeordnet und mit ihrer Mündung nach oben gegen die Prallplatte gerichtet ist. * In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 660 161, 907 736; USA.-Patentschriften Nr. 2 535 730, 2 541695, 2582792.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1079942X | 1957-04-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079942B true DE1079942B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=20419717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP18677A Pending DE1079942B (de) | 1957-04-12 | 1957-06-05 | Einrichtung zum Verbrennen von Zellstoffablaugen, insbesondere von Sulfatschwarzlauge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079942B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213944B (de) * | 1960-06-07 | 1966-04-07 | Steinmueller Gmbh L & C | Sulfitlaugenfeuerung fuer Dampfkessel |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE660161C (de) * | 1935-05-25 | 1938-05-20 | Canada Paper Company | Zerstaeuber, insbesondere zur Zerstaeubung von Zellstoffablauge in einem Verbrennungsofen |
| US2535730A (en) * | 1947-10-08 | 1950-12-26 | Gascogne Papeteries | Process for the treatment of waste liquors derived from cellulose manufacture |
| US2541695A (en) * | 1945-06-05 | 1951-02-13 | Babcock & Wilcox Co | Spraying apparatus |
| US2582792A (en) * | 1946-07-09 | 1952-01-15 | Jonkopings Mek Werkstads Aktie | Process for treating waste liquor from paper |
| DE907736C (de) * | 1940-10-17 | 1954-03-29 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Vorrichtung zur Verbrennung von Zellstoffablauge |
-
1957
- 1957-06-05 DE DEP18677A patent/DE1079942B/de active Pending
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| DE660161C (de) * | 1935-05-25 | 1938-05-20 | Canada Paper Company | Zerstaeuber, insbesondere zur Zerstaeubung von Zellstoffablauge in einem Verbrennungsofen |
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