DE1079718B - Elektrischer Schalter mit Expansionsloeschkammer - Google Patents
Elektrischer Schalter mit ExpansionsloeschkammerInfo
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- DE1079718B DE1079718B DES54254A DES0054254A DE1079718B DE 1079718 B DE1079718 B DE 1079718B DE S54254 A DES54254 A DE S54254A DE S0054254 A DES0054254 A DE S0054254A DE 1079718 B DE1079718 B DE 1079718B
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- chamber
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/24—Means for preventing discharge to non-current-carrying parts, e.g. using corona ring
Landscapes
- Circuit Breakers (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es sind ölarme Leistungsschalter mit elastischer Expansionslöschkammer bekannt. Diese Löschkammer
besteht in vielen Fällen aus aufeinandergeschichteten Kammerzellen aus Isoliermaterial. Der Stapel
von Kammerzellen steht unter dem Druck einer Feder. 5'
Die elastische Kammer hat den Vorteil, daß auch sehr große Ausschaltleistungen bewältigt werden können.
Durch den beim Ausschalten auftretenden Lichtbogen wird das öl verdampft. Beim Abschalten sehr großer
Ströme entsteht dabei in der Kammer ein so hoher Druck, daß der Federdruck überwunden wird. Die
elastische Kammer öffnet, d. h., die Kammerzellen werden entgegen der Wirkung einer Feder voneinander
abgehoben, so daß zwischen je zwei Kammerzellen ein Spalt entsteht. Aus den Spalten strömen die
Schaltgase in das die Kammer umgebende Isoliergefäß.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung derartiger elastischer Löschkammern für ölarme Leistungsschalter.
Gemäß der Erfindung werden die Außenwandungen der Kammerzellen mit ringförmigen
Wülsten versehen. Dadurch wird erreicht, daß auch nach mehrmaligem Schalten und bei sehr hohen Spannungen
der Überschlag zwischen Schaltstift und feststehendem Schaltstück beim Einschalten innerhalb
der elastischen Kammer erfolgt, so daß ohne Gefahr für den Schalter bei einem in der Nähe befindlichen
Kurzschluß eingeschaltet werden kann. Die Löschkammer gemäß der Erfindung kann noch dahingehend
verbessert werden, daß in die öffnung für den Schaltstift mindestens bei der dem feststehenden Schaltstück
benachbarten Kammerzelle Metallteile, vorzugsweise ein Metallring, eingesetzt werden. Durch diese Metallteile
bzw. den Ring wird erreicht, daß bei einem Überschlag vom Schaltstift auf eine verrußte Fläche der
Kammerzelle der groß te Teil der von dieser ausgehenden Kraftlinien in der Nähe 'der Berührungsfläche im
Isoliermaterial der Kammerzelle verläuft. Außerdem wird die innere Festigkeit der Kammer etwas herabgesetzt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Löschkammer ist im Schnitt dargestellt.
Mit 1 ist das feststehende Schaltstück bezeichnet, mit 2 der Schaltstift. Der dem Schaltstück 1 zugeordnete
Abbrennring trägt das Bezugszeichen 3. Die Löschkammer besteht aus den Kammerzellen 4,
von denen nur fünf gezeichnet sind. Mit 5 ist ein Druckstück bezeichnet, das durch nicht dargestellte
Federn gegen die obere Kammerzelle gedrückt wird. Die aus den Kammerzellen gebildete Löschkammer
wird in an sich sich bekannter Weise von einem nicht dargestellten Isoliergehäuse, das mit öl gefüllt ist,
umgeben. Jede Kammerzelle besteht aus zwei Teilen 6 und 7, die so ausgebildet und miteinander verbunden
Elektrischer Schalter
mit Expansionslöschkammer
mit Expansionslöschkammer
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktienges ells chaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Marcel Zühlke ¥, Otto Krüger
und Dipl.-Ing. Johannes Läpple, Berlin-Siemensstadt,
sind als Erfinder genannt worden
sind, daß Hohlräume 8 für die Schaltflüssigkeit entstehen. Die Kammerzellen besitzen eine Bohrung 9
für den Durchtritt des Schaltstiftes 2. Gemäß der Erfindung sind die Außenwandungen der Kammerzellen
mit ringförmigen Wülsten 10 versehen, und zwar die oberste mit einem, die darauffolgenden drei mit je
zweien. Werden große Leistungen mehrmals ausgeschaltet, so können die Berührungsflächen 11 zwischen
zwei Kammerzellen verrußen, da durch den Lichtbogen das Öl zersetzt wird. Bei sehr hohen Spannungen
besteht dabei beim Einschalten die Gefahr eines Außenüberschlages, d. h., der Überschlag erfolgt vom
Schaltstift zur verrußten Fläche und dann weiter außerhalb der Löschkammer zum festen Schaltstück
bzw. Abbrennstück. Bringt man jedoch erfindungsgemäß die Wülste an, so wird diese Gefahr vermindert;
denn durch die Wülste wird eine Gleitfunkenbildung erschwert, die zu einem Außenüberschlag führen
könnte.
Im Ausführungsbeispiel sind in die Bohrung der dem feststehenden Schaltstück unmittelbar benachbarten
Kammerzelle zwei Metallringe 12 und 13 eingesetzt. Wie günstig diese auf die Feldverteilung wirken,
zeigt das eingezeichnete Feldbild. Bei der Darstellung dieses Feldbildes ist vorausgesetzt, daß vom
Schaltstift ein Überschlag zur verrußten Berührungsfläche zwischen der zweiten und dritten Kammerzelle
von oben erfolgt, wie durch einen Pfeil angedeutet ist. Man sieht, daß an der Außenkante der Kammerzelle
eine Feldlinienkonzentration vermieden ist, daß vielmehr der größte Teil der Feldlinien im Innern der
Löschkammer verläuft, so daß also in der Nähe der
90J7TO/329
Berührungsfläche diese Feldlinien durch das Isoliermaterial der Kammerzelle gehen. Dadurch wird die
Möglichkeit der Bildung eines Gleitfunkens, der zu einem Außenüberschlag führt, noch weiter herabgesetzt.
Es genügt im allgemeinen, wenn die vier dem „ feststehenden Schaltstück benachbarten Kammerzellen
mit Wülsten versehen werden. Es können aber auch weniger oder mehr als vier Kammerzellen mit
Wülsten ausgerüstet werden. Die Metallringe 12 und 13 wird man im allgemeinen nur bei der obersten
Zelle verwenden. Man konnte aber auch z. B. noch die zweitnächste damit ausrüsten.
Durch die Metallringe kann bei gleicher Sicherheit hinsichtlich der Vermeidung eines Außenüberschlages
der Außendurchmesser der Wülste verringert werden. Das hat den Vorteil, daß auch der Durchmesser des
Isoliergehäuses, in dem die Schaltkammer sitzt, kleiner gehalten werden kann.
Die Erfindung ist auch anwendbar, wenn an Stelle des Öles eine andere isolierende Schaltflüssigkeit verwendet
wird, die bei ihrer Zersetzung durch den Lichtbogen Kohlenstoff ausscheidet.
Claims (2)
1. Elektrischer Schalter mit elastischer Expansionslöschkammer, die aus auf einandergeschichteten
Kammer,zellen besteht, und mit einer isolierenden Löschflüssigkeit, die bei Zersetzung Kohlenstoff
ausscheidet, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandungen der Kammerzellen mit Wulsten versehen
sind.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die öffnung für den Schaltstift
mindestens bei der dem feststehenden Schaltstück benachbarten Kammerzelle' Metallringe eingesetzt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 770/329 4.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54254A DE1079718B (de) | 1957-07-12 | 1957-07-12 | Elektrischer Schalter mit Expansionsloeschkammer |
| CH358144D CH358144A (de) | 1957-07-12 | 1958-07-08 | Schalter mit elastischer Löschkammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54254A DE1079718B (de) | 1957-07-12 | 1957-07-12 | Elektrischer Schalter mit Expansionsloeschkammer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079718B true DE1079718B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=7489706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54254A Pending DE1079718B (de) | 1957-07-12 | 1957-07-12 | Elektrischer Schalter mit Expansionsloeschkammer |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH358144A (de) |
| DE (1) | DE1079718B (de) |
-
1957
- 1957-07-12 DE DES54254A patent/DE1079718B/de active Pending
-
1958
- 1958-07-08 CH CH358144D patent/CH358144A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH358144A (de) | 1961-11-15 |
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