DE1079704B - Abgleichbare Abschlussschaltung fuer Koaxialleitungen - Google Patents
Abgleichbare Abschlussschaltung fuer KoaxialleitungenInfo
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- H01P1/00—Auxiliary devices
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- H01P1/26—Dissipative terminations
- H01P1/266—Coaxial terminations
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Herstellung eines reflexionsfreien Abschlusses am
Ende einer Koaxialleitung unter Verwendung einer vorzugsweise zentralsymmetrischen Anordnung von
zwischen Außen- und Innenleiter geschalteten Widerstandselementen mit unveränderlichen Widerstandswerten
und von zwecks Abgleich der Schaltungsanordnung auf den genauen Wellenwiderstand der Koaxialleitung
verstellbaren Teilen, mit denen die Größe von zur Schaltungsanordnung gehörenden reaktiven
Widerständen verändert werden kann.
Für den Abschluß einer Koaxialleitung ist es bekannt, am Ende des Innenleiters und in dessen Verlängerung
einen zylindrischen Widerstand anzuordnen, der zusammen mit einem ihn umschließenden zylindrischen
leitenden Mantel eine am Ende des Widerstandes kurzgeschlossene Koaxialleitung bildet. Der
als Außenleiter dieser Koaxialleitung wirkende Mantel bildet seinerseits mit dem ihn in gewissem
Abstande umgebenden Außenleiter der abzuschließenden Koaxialleitung eine zweite, ebenfalls am Ende
kurzgeschlossene Koaxialleitung, deren Eingang mit dem Eingang der den Widerstand als Innenleiter enthaltenden
in Reihe geschaltet ist. Die erwähnte zweite Koaxialleitung dient zur Kompensation der reaktiven
Komponente des Abschlußwiderstandes und kann zu diesem Zweck durch einen verschiebbaren ringförmigen
Kolben in ihrer Länge verändert werden. Eine Einrichtung für den Abgleich des Wirkwiderstandes der
Abschlußschaltung auf den genauen Wert des nachzubildenden Wellenwiderstandes ist nicht vorgesehen.
Die bekannte Abschlußschaltung hat außerdem eine verhältnismäßig große Längsausdehnung und ist nur
brauchbar bis zu Frequenzen, bei denen die Länge des zylindrischen Widerstandes eine Achtelwellenlänge
nicht übersteigt.
Im Gegensatz hierzu ist bei der Abschlußschaltung nach der Erfindung ein betriebsmäßiger Abgleich
sowohl der reaktiven als auch der Wirkkomponente des Abschlußwiderstandes möglich, die Baulänge ist
klein, und der eingestellte Widerstandswert ist weitgehend frequenzunabhängig.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung der eingangs angegebenen Art, bei der verstellbare
Teile von zweierlei Art vorgesehen sind, die sich durch Anordnung, Form und/oder die Verbindung mit
festen Schaltungselementen, insbesondere den genannten Widerstandselementen und/oder Kondensatorelementen,
unterscheiden und bei Verstellung Änderungen der reaktiven und der Wirkkomponente der die Schaltungsanordnung
ersetzenden Impedanz erzeugen, die für die verstellbaren Teile der einen und der anderen Art in
verschiedenem Verhältnis stehen.
Da bei sehr hohen Frequenzen die Verwendung von Abgleichbare Abschlußsctialtung
für Koaxialleitungen
für Koaxialleitungen
Anmelder:
Andrew AIford, Boston, Mass. (V. St. A.)
Andrew AIford, Boston, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. M. Schumacher, Patentanwalt,
Bremen, Stephanikirchenweide 1-19
Bremen, Stephanikirchenweide 1-19
Andrew AIford, Boston, Mass. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
veränderbaren Widerständen sich aus verschiedenen Gründen verbietet, ist es nicht möglich, bei einer im
wesentlichen aus zwischen Innen- und Außenleiter der Koaxialleitung geschalteten Widerstandselementen
bestehenden Abschlußschaltung z. B. unter zusätzlicher
a5 Verwendung kleiner Abgleichkondensatoren, einen getrennten
Abgleich der Wirk- und der reaktiven Komponente des Abschlußwiderstandes vorzusehen.
Andererseits erfordert ein solcher, Abgleich, wenn man von behelfsmäßigen Maßnahmen absieht, das Vorhandensein
von zwei unabhängigen Veränderlichen, die aber nicht notwendig der Wirk- bzw. reaktiven
Komponente zu entsprechen brauchen. Als solche Veränderliche eignen sich einen Bestandteil des die Abschlußschaltung
zusammensetzenden Netzwerkes bildende reaktive Widerstände, die leicht in günstiger
Ausführungsform verwirklichbar sind. Daß bei Veränderung eines solchen Widerstandes Wirk- und
reaktive Komponente der Ersatzimpedanz gleichzeitig beeinflußt werden, schadet nichts, wenn gleichzeitig
eine zweite Möglichkeit, einen dem Netzwerk angehörenden reaktiven Widerstand zu verändern, vorgesehen
ist und die so zur Verfugung stehenden beiden Veränderlichen Wirk- und reaktive Komponente der
Ersatzimpedanz in verschiedenem Verhältnis beeinflüssen. Es ist dann möglich, durch gleichzeitige Ausnutzung
beider Änderungsmöglichkeiten nur die Wirk- oder nur die reaktive Widerstandskomponente
der Ersatzimpedanz zu beeinflussen. Man kann auch nicht damit rechnen, mit einem von vornherein genau
dem Sollwert entsprechenden Wirkwiderstand der Abschluß schaltung mit nur einer Abgleichmöglichkeit
für die reaktive Komponente auszukommen, da bei der Undefiniertheit der Schaltelemente bei Hochfrequenz
ein solcher Abgleich praktisch nicht ohne gleichzeitige
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Änderung des Wirkwiderstandes ausführbar ist, der dann doch erneut abgeglichen werden müßte.
Es versteht sich von selbst, daß die Wirk- und reaktiven Widerstände der die Schaltungsanordnung
nach der Erfindung zusammensetzenden Schaltungselemente so zu bemessen sind, daß der Ersatzwiderstand
der Schaltung in unabgeglichenem Zustande dem nachzubildenden Wellenwiderstand innerhalb der
Justiermöglichkeiten nahekommt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine zum Abschluß einer Koaxialleitung dienende, abgleichbare Schaltungsanordnung nach der
Erfindung im Grundriß,
Fig. 2 dieselbe Schaltungsanordnung im Aufriß und im Schnitt nach der Linie S-S,
Fig. 3 ein Ersatzschaltbild der Schaltung nach Fig. 1 und 2,
Fig. 4 eine Teilansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, im Aufriß und Schnitt,
Fig. 5 ein Ersatzschaltbild der Abschlußschaltung nach Fig. 4.
In Fig. 2 bezeichnen 1 und 2 den Innen- bzw. Außenleiter einer Koaxialleitung, die durch eine
Isolierscheibe 3 zueinander zentriert gehalten werden. Der Innenleiter 1 ist an seinem Ende bei 5 konisch
verjüngt, und zwar so weit, daß dadurch die normalerweise am offenen Ende vorhandene Streukapazität
überkompensiert ist, d. h. das Leitungsende einen induktiven Widerstand aufweist. Der rohrförmige
Außenleiter 2 trägt an seinem Ende einen nach außen ragenden Flansch 4, an welchem, wie aus der Fig. 1
zu ersehen, drei Zungen 6 von einer Art und drei Zungen 7 anderer Art aus leitendem Material, radial
ausgerichtet und zentralsymmetrisch zur Achse der Koaxialleitung angeordnet, befestigt sind. Die Zungen
sind in radialen Nuten des Flansches 4 geführt und in radialer Richtung verschiebbar, so daß ihre zugespitzten
inneren Enden mehr oder weniger weit über den Rand des Rohres 2 nach innen ragen und
einen einstellbaren Abstand von dem Ende 20 des Innenleiters 1 aufweisen.
In Langlöchern 10 der Zungen 6 und 7 geführte Schrauben 9 dienen dazu, die Zungen nach Vornahme
einer Verstellung in beliebiger Lage festzuhalten. Die Zungen weisen eine nach dem inneren Ende hin abnehmende
Breite auf, um sie, falls erforderlich, bis dicht an das Ende 20 des Innenleiters heranschieben
zu können, wobei eine Berührung mit diesem Ende sowie der Zungen untereinander ausgeschlossen sein
soll. Während die nach innen gerichteten Zungen 6 frei endigen, sind die Spitzen 11 der Zungen 7 über
Widerstände 12 mit Anschluß drähten 13 und 14 mit dem Ende 20 des Innenleiters 1, z. B. durch Lötung,
verbunden. Die Anschluß drähte 13 und 14 sind biegsam und lang genug ausgebildet, so daß sie die Verschiebbarkeit
der Zungen 7 nicht beeinträchtigen.
Fig. 3 zeigt ein Ersatzschaltbild der Anordnung nach Fig. 1 und 2. Die Bezeichnungen der Verbindungsleitungen
bzw. Schaltelementsymbole entsprechen den in den genannten Figuren benutzten Bezeichnungen.
Die Anschlußdrähte 13 und 14 der Widerstände 12 stellen einen von der Lage dieser Drähte abhängigen
induktiven Widerstand dar, der durch Verschieben der Zungen 7 nach innen vergrößert werden kann, während
die Zungen 6 eine durch Verschieben der Zungen nach innen vermehrbare Kapazität gegenüber dem Innenleiterende
20 aufweisen. Der Wert der parallel geschalteten Widerstände 12 ist gleich dem Wellenwiderstand
der Koaxialleitung 1, 2 gemacht. Nicht dargestellt ist die Kapazität der Zungen 7 gegen 20,
deren Wert verhältnismäßig gering ist, da die Zungen 7 im allgemeinen weiter von 20 entfernt sein werden als
die Zungen 6 und Änderungen der von 7 und 20 gebildeten Kapazität zum mindesten gedanklich
durch eine entsprechende Verschiebung der Zungen 6 kompensiert werden können. Mit der Kapazität der
Zungen 6 gegen das Innenleiterende 20 werden die Induktivitäten 13 und 14 und insbesondere die Reiheninduktivität
des verjüngten Leiterendes 5 kompensiert. Es versteht sich von selbst, und dies ist eine wesentliche
Eigenschaft der angegebenen Ausführungsform, daß ihr Ersatzwiderstand, bei einer normierten Anfangsstellung
der Zungen 6, 7, dem nachzubildenden Wellenwiderstand bereits nahe kommt.
Der Abgleich der Schaltung wird unter Beobachtung der reflektierten Welle wie folgt vorgenommen. Bei
jeder Stellung der Zungen 7 läßt sich eine Stellung der Zunge 6 finden, bei der die reaktive Komponente
des Ersatzwiderstandes der Abschlußschaltung zu Null wird, während der Betrag des ohmschen Widerstandes
der Abschlußschaltung noch mehr oder weniger von dem Wellenwiderstand der Koaxialleitung abweichen
wird. Durch abwechselndes Verstellen der Zungen.7 und 6 gelingt es jedoch Zungenstellungen zu finden,
bei denen einerseits die reaktive Komponente der Abschlußschaltung Null und ihr .Wirkwiderstand gleich
dem Wellenwiderstand der Koaxialleitung ist. Auf diese Weise konnte, z. B. bei einer Frequenz von
maximal 600 MHz, für eine Koaxialleitung von 8 cm Innendurchmesser leicht und schnell ein Reflexionsfaktor
des Abschlusses von weniger als 1,5 % eingestellt werden.
Noch etwas günstigere Abgleicheigenschaften als die Abschlußschaltung nach Fig. 1 und 2 weist die
Schaltung nach Fig. 4 auf, mit der der Abgleich schneller und genauer und für ein verhältnismäßig
breites Frequenzband zutreffend ausgeführt werden kann. Diese abgeänderte. Schaltung weist entsprechend
der Darstellung in Fig. 1 drei verstellbare Zungen 7 auf, die über drei Widerstände 12, die zusammen dem
Wellenwiderstand der Koaxialleitung entsprechen, mit dem Ende 20 des Innenleiters verbunden sind. An die
Stelle der Zungen 6 treten drei andere verstellbare Zungen 6', die an ihrem dem Innenleiter zugewandten
Ende je eine zweite, in Richtung zur Mitte zugespitzte
leitende Zunge 16 tragen. Eine Zwischenlage 15 aus Isolierstoff trennt die Zungen 6' und 16, die durch
eine ebenfalls isolierende Klammer 17 so. zusammengehalten werden, daß die Zunge 6' für sich verschiebbar
bleibt. Die nach innen ragenden Spitzen der Zungen 16 sind über drei Widerstände 18 mit Anschlußdrähten
19 mit dem Ende 20 des Innenleiters 1 verbunden. Diese Widerstände haben den gleichen
Widerstandswert wie die Widerstände 12, entsprechen also in ihrer Gesamtheit ebenfalls dem Wellenwiderstande
der Koaxialleitung. Die Kapazität des von den Zungen 6' und 16 gebildeten kleinen Kondensators ist
so gering bemessen, daß dessen Reaktanz die der Anschlußdrähte 19 übersteigt.
Das Ersatzschaltbild der entsprechend Fig. 4 abgeänderten Abschluß schaltung ist in Fig. 5 dargestellt.
Durch Verschieben der Zungen 7 kann in gleicher Weise wie bei der Anordnung nach Fig. 1 unter Veränderung
der Lage der Widerstände 12 die Induktivität der an diese Zungen angeschlossenen Zweige
geändert werden. Verschieben der Zungen 6' ändert die Größe der zwischen diesen und dem Ende 20 des
Innenleiters vorhandenen Kapazität. Betrachtet man die Parallelschaltung der an die Zungen 7 und 16
angeschlossenen Zweige, die jeder eine Reihenschaltung eines Widerstandes R mit einer Induktivität L bzw.
einer Kapazität C darstellen, so ist der Ersatzwiderstand
dieser Parallelschaltung rein ohmisch und gleich R1 wenn die Bedingung
erfüllt ist. Ein entsprechender Abgleich kann durch Verschieben der Zungen 7 unter Änderung von L vorgenommen
werden. Durch Verschieben der Zungen 6', wobei die Kapazität gegen die Zungen 16 im wesentlichen
unverändert bleibt, kann durch Einstellung einer geeigneten Kapazität dieser Zungen gegen das Innenleiterende
20 die Induktivität des konischen Leiterendes 5 kompensiert werden. Der Gesamtwiderstand
der Abschlußschaltung kann in jedem Falle durch Verschieben der Zungen 6' rein ohmisch gemacht
werden, auch wenn der Ersatzwiderstand der parallel geschalteten an den Zungen 7 und 16 liegenden Zweige
eine reaktive Komponente hat, wobei je nach deren Größe und Vorzeichen, d. h. entsprechend der Einstellung
der Zungen 7, dieser ohmsche Widerstand einen etwas anderen Wert annimmt. Wie bei der Ausführung
nach Fig. 1 und 2 kann durch abwechselndes Verstellen der Zungen 7 und 6' eine Einstellung
gefunden werden, bei der die reaktive Komponente der Abschlußschaltung Null und ihr Wirkwiderstand
gleich dem Wellenwiderstand der Koaxialleitung ist.
Die im obigen gegebene Erläuterung der Wirkungsweise der Ausführungsbeispiele ist mit vereinfachenden
Annahmen durchgeführt und kann das wirkliche Verhalten nur näherungsweise wiedergeben, da induktive
und kapazitive Wirkungen allen Schaltungsteilen gemeinsam sind, so daß sich keine strenge Trennung der
elektrischen Funktionen durchführen läßt und die günstigste Form der Teile der Abschlußschaltung im
wesentlichen empirisch bestimmt werden muß, was aber dem Grundgedanken der Erfindung keinen Abtrag
tut.
Für die allgemeine Ausführung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung sind folgende Gesichtspunkte
maßgebend. Um eine möglichst gute Annäherung an die Idealform des Abschlusses einer Koaxialleitung
zu haben, die induktive Komponente der Abschlußwiderstände möglichst klein zu halten und
eine Streustrahlung- des Leitungsendes zu vermeiden, wird man im allgemeinen die verschiedenen Teile der
Schaltungsanordnung möglichst gleichmäßig und symmetrisch um die Leitungsachse verteilen, wozu
jeder Bestandteil der Schaltung mindestens zweifach, besser mehrfach, vorzusehen ist.
Die Ausführung im einzelnen kann erheblich von den Ausführungsbeispielen abweichen, muß aber
immer zwei Arten von verstellbaren Teilen einschließen, die verschiedene in der Abschluß schaltung
liegende reaktive Widerstände zu verändern gestatten. An Stelle der in radialer Richtung verstellbaren
Zungen können auch anders angeordnete und in anderer Richtung verstellbare Teile vorgesehen sein.
So kann an die Stelle einer Mehrzahl von am Leitungsende angeordneten verstellbaren Teilen bestimmter Art
auch z. B. eine verstellbare konzentrische Platte oder ein Ring treten. Unter anderem kann auch bei der in
Fig. 4 dargestellten Ausführung der Widerstand 18 6g unabhängig von der Zunge 6' über einen gegebenenfalls
veränderbaren Reihenkondensator unmittelbar mit dem Außenleiter 2, z. B. über die Schraube 9 und dem
Flansch 4, verbunden sein. Prinzipiell ist es sogar möglich, bei der Ausführung nach Fig. 1 die Widerstände
12 statt über die Spitzen 11 der Zungen 7 unmittelbar mit der Wand des Außenleiters 2 zu verbinden.
Die nach der Erfindung erforderliche verschiedene Wirkung der Zungen beider Arten kommt
in diesem Falle dadurch zustande, daß die Zungen 7 eine Ausgangsstellung haben, in der sie dem Ende 20
des Innenleiters verhältnismäßig nahe stehen, während die Zungen 6 in der Ausgangsstellung die Wand des
Rohr.es 2 mit nur einem verhältnismäßig kurzen Stück überragen. Auf diese Weise sind die Zungen 7 zu
einem wesentlichen Teil mit der Spitze 20 des Innenleiters gekoppelt, die Zungen 6 dagegen stärker mit
dem Innenleiter 2 vor Beginn der Verjüngung 5, was dadurch unterstützt werden kann, daß die Enden der
Zungen 7 nach oben bzw. außen, die der Zungen 6 nach unten bzw. innen abgebogen werden.
Den ersten Abgleich wird man bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen durch gemeinsames gleichmäßiges
Verstellen der Zungen der einen oder der anderen Art vornehmen, während man bei der anschließenden
Feinjustierung nur einzelne Zungen um geringe Beträge verschieben wird. Bei manchen Aus-fuhrungsformen
kann es erforderlich sein, den Widerstandswert der Widerstandselemente etwas größer
oder kleiner als den berechneten Wellenwiderstand der Koaxialleitung zu wählen, um dem Abgleichbereich
eine günstige Lage zu geben, welche Maßnahme der Anordnung der Verjüngung 5 am Ende des Innenleiters
2 zu vergleichen ist, die bei der Beschreibung der Wirkungsweise als Bestandteil der Abschlußschaltung
dargestellt ist.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zur Herstellung eines reflexionsfreien Abschlusses am Ende einer
Koaxialleitung unter Verwendung einer vorzugsweise zentralsymmetrischen Anordnung von
zwischen Innen- und Außenleiter geschalteten Widerstandselementen mit unveränderlichen Widerstandswerten
und von zwecks Abgleich der Schaltungsanordnung auf den genauen Wellenwiderstand
der Koaxialleitung verstellbaren Teilen, mit denen die Größe von zur Schaltungsanordnung gehörenden
reaktiven Widerständen verändert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß verstellbare Teile
von zweierlei Art vorgesehen sind, die sich durch Anordnung, Form und/oder die Verbindung mit
festen Schaltungselementen, insbesondere den ge- . nannten Widerstandselementen und/oder Kondensatorelementen,
unterscheiden und bei Verstellung Änderungen der reaktiven und der Wirkkomponente
der die Schaltungsanordnung ersetzenden Impedanz erzeugen, die für die verstellbaren Teile der einen
und der anderen Art in verschiedenem Verhältnis stehen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei und
gleichviel verstellbare Teile jeder Art vorgesehen sind, die mit abwechselnder Artzugehörigkeit um
das Leitungsende herum angeordnet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Teile
der einen Art je mit einer zwischen Innen- und Außenleiter der .Koaxialleitung liegenden Reihenschaltung
eines Widerstandes und einer Selbstinduktion zwecks Veränderung der Größe der Selbstinduktion zusammenwirken und daß die verstellbaren
Teile der zweiten Art je eine zwischen Innen- und Außenleiter geschaltete Kapazität zu
verändern gestatten.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige
Außenleiter der Koaxialleitung am Ende einen Flansch aufweist, auf dem die zungenförmig ausgebildeten
verstellbaren Teile der einen und der anderen Art in der mit dem Ende der Koaxialleitung
zusammenfallenden Querebene in radialer Richtung verschiebbar gelagert sind, so daß ihre
inneren Enden dem Innenleiter der Koaxialleitung mehr oder weniger genähert werden können, und
daß jede der Zungen der ersten Art, die mit den Zungen der zweiten Art abwechseln, über ein läng-
liches Widerstandselement mit biegsamen Anschlußdrähten mit dem konisch verjüngten Ende
des Innenleiters der Koaxialleitung verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zusätzlich den von den Zungen der zweiten Art und dem Ende des Innenleiters
gebildeten Kapazitäten je ein in Reihe mit einem Kondensatorelement liegender Widerstand
parallel geschaltet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Wireless Engineer«, September 1956, S. 205.
»Wireless Engineer«, September 1956, S. 205.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 770/31Ϊ 4.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31711A DE1079704B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Abgleichbare Abschlussschaltung fuer Koaxialleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31711A DE1079704B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Abgleichbare Abschlussschaltung fuer Koaxialleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079704B true DE1079704B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=6927577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA31711A Pending DE1079704B (de) | 1959-03-28 | 1959-03-28 | Abgleichbare Abschlussschaltung fuer Koaxialleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079704B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503181A1 (de) * | 1985-01-31 | 1986-08-14 | C. Plath Gmbh Nautisch-Elektronische Technik, 2000 Hamburg | Abschlusswiderstand fuer emp - simulatoren |
| WO1996007923A1 (de) * | 1994-09-03 | 1996-03-14 | Frankonia Handels- und Vertriebsgesellschaft für chemisch- und elektrotechnische Produkte mbH | Leitungsstruktur zum übertragen hochfrequenter elektromagnetischer wellen |
-
1959
- 1959-03-28 DE DEA31711A patent/DE1079704B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503181A1 (de) * | 1985-01-31 | 1986-08-14 | C. Plath Gmbh Nautisch-Elektronische Technik, 2000 Hamburg | Abschlusswiderstand fuer emp - simulatoren |
| WO1996007923A1 (de) * | 1994-09-03 | 1996-03-14 | Frankonia Handels- und Vertriebsgesellschaft für chemisch- und elektrotechnische Produkte mbH | Leitungsstruktur zum übertragen hochfrequenter elektromagnetischer wellen |
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