DE1078976B - Mittel zum Anpressen von ueber den Aussenumfang eines Rohres, insbesondere Waermeaustauschrohres, verteilten U-foermigen Laengsrippen an die Rohrwand fuer das Verloeten - Google Patents
Mittel zum Anpressen von ueber den Aussenumfang eines Rohres, insbesondere Waermeaustauschrohres, verteilten U-foermigen Laengsrippen an die Rohrwand fuer das VerloetenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
- B21C37/22—Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes
- B21C37/225—Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes longitudinally-ribbed tubes
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F1/00—Tubular elements; Assemblies of tubular elements
- F28F1/10—Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
- F28F1/12—Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Wärmetauscherrohren mit Außenrippen und betrifft
insbesondere ein Mittel zum Anpressen von über den Außenumfang eines Rohres, insbesondere Wärmeaustauschrohres,
verteilten U-förmigen Längsrippen an die Rohrwand für das Verlöten. Diese als Löten
bezeichnete Art der Verbindung von Wärmeleitrippen und Wärmetauscherrohr umfaßt selbstverständlich
sämtliche Arteri des Weichlötens, Härtlötens, Silberlotes, Kupferlotes, Messrnglotes usw. Wärmetauscherrohre
mit in Längsrichtung verlaufenden Wärmeleitrippen finden für viele Zwecke Verwendung, jedoch
erfordert die Herstellung von Rohren mit außen aufgeschweißten,
in Längsrichtung verlaufenden Wärmeleitrippen die Verwendung ziemlich teurer Vorrichtungen
zur Fixierung der Rippen auf den Rohren während des Lötens, und das Schweißen selbst nimmt
erhebliche Zeit in Anspruch, so daß eine zusätzliche Verteuerung eintritt.
Um eine gute Lötverbindung zu erhalten, müssen die miteinander zu verbindenden Oberflächen Während
der Erwärmung auf Löttemperatur fest miteinander in Berührung gehalten werden. Getrennte* in Längsrichtung
verlaufende Rippenglieder bieten dabei besondere Schwierigkeiten wegen ihrer Länge und weil
sie im richtigen Abstand voneinander und einzeln gehalten werden müssen. Die Schwierigkeit der Halterung der Rippenglieder auf der Außenfläche des Rohres
wird noch dadurch gesteigert, daß di;e Abmessungen
der Rippenglieder normalerweise nicht innerhalb eines strengen Genauigkeitsbereiches liegen und weil
ferner die Rohre selbst keinen gleichmäßigen Durchmesser aufweisen und mitunter unrund sind. Nahtlose
Rohre, die gewöhnlich für Wärmetauscherrohre Verwendung finden, sind nämlich im allgemeinen eher
etwas oval als rund im Querschnitt, wobei der größere Durchmesser des Ovals darüber hinaus nicht in einer
Längsebene verbleibt, sondern sich um die Längsachse des Rohres dreht. Auf diese Weise können die Durchmesser
des Rohres in einer gegebenen Ebene sich wesentlich ändern, so daß ein Mantellängselement des
Rohres im allgemeinen keine gerade Linie, sondern eine gewellte öder gekrümmte Linie bildet.
Wenn die Rippe zur Anpassung an die Oberfläche nicht etwas deformiert wird, lassen sich gerade Längsrippen
normalerweise nicht auf der gesamten Berührungsfläche von Rippe und Rohr miteinander verlöten.
Die Schwierigkeit der Halterung der Rippen gegen das Rohr wird natürlich noch vergrößert, wenn die
Rippen selbst ungenau hergestellt sind.
Gemäß der Erfindung wird als Anpreßmittel eine Wendelfeder mit in entspanntem Zustand geringerem
Durchmesser als demjenigen eines Kreises verwendet, der die nach außen ragenden Stegenden der an der
Mittel zum Anpressen
von über den Außenumfang eines Rohres, insbesondere Wärmeaustausdirohres,
verteilten U-förmigen Längsrippeh
an die Rohrwand für das Verlöten
Anmelder:
Brown Fintube Company,
Elyria, Ohio (V. St. A.)
Elyria, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. H. Bahr
und Dipl.-Phys. E. Betzier, Patentanwälte,
Herne, Freüigrathstr. 19
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Februar 1955
V. St. v. Amerika vom 16. Februar 1955
John W. Brown jun., Lakewood, Ohio,
und Arvid G. K. Nihlen, Oberlin, Ohio (V. St. A.},
sind als Erfinder genannt Worden
Rohrwand anliegenden Rippen berührt. Mit diesem Mittel lassen sich die bisherigen Schwierigkeiten beseitigen
und die Rippen schnell und wirksam auf die Außenfläche von Wärmetauscherröhren auflöten.
Vorzugsweise besteht die Feder aus einer Reihe von Einzelfedern, die innerhalb eines Führungsrohr es in
Flucht gehalten sind, in das je ein Ende der Federn eingehakt ist, während die anderen Federenden durch
Rohrlängsschlitze in ein auf dem Führungsrohr vorgesehenes Schieberohr zum Verändern der Federlängen
eingreifen. Zum Ausrichten der Rippen bedient man sich zweckmäßig der Beiordnung von Ringen,
deren Innendurchmesser dem Rippenrohrdurchmesser angepaßt ist und deren Dicke die Rippenhöhe geringfügig
übersteigt, mit nach innen gerichteten Radialschlitzen. Bei der Anwendung des erfindungsgemäßen
Änpreßmittels wird die Schraubenfeder gekürzt, so daß sie sich radial ausdehnt, wobei eine Gruppe von
pröfilaftigeh Rippengliedern auf den Umfang des Rohres aufgesetzt wird, das vorher gereinigt wurde.
Die Rohre werden vorübergehend von Hand oder
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durch irgendwelche Vorrichtungen in ihrer Lage fixiert, worauf die zusammengedrückte Feder über die
Anordnung geschoben wird.
Nachdem Feder und Rippen richtig, auf dem Rohr
eingestellt sind, wird die Feder wieder gelängt, so daß sich die Windungen der Feder zusammenziehen,
auf" die Außenflächen der Rippenglieder greifen und die inneren oder Basisteile der Rippenglieder fest
gegen die Außenfläche des' Rohres andrücken. Gegebenenfalls können das Rohr und die Rippen beim Zusammenziehen
der Windungen in Schwingungen versetzt werden, so daß sich die Feder besser auf die
Rippen setzt und sich dabei den Änderungen der zusammengesetzten Teile anpaßt. Vorzugsweise werden
die Teile der Rippenglieder, die mit dem Rohr in Verbindung stehen, vor dem Zusammenbau mit dem Rohr
verzinnt bzw. mit dem Bindemetall überzogen, und es wird auf die zu verbindenden Oberflächen ein Flußmittel
aufgebracht. Die gesamte Anordnung, bei der die Rippenglieder auf der Außenwandung des Rohres
von der Feder fixiert werden, wird dann beispielsweise durch Einsetzen eines länglichen elektrischen Heizelementes
ins Rohrinnere erhitzt, so daß das Bindemetall schmilzt.
Nach dem Abkühlen und der Verfestigung des Bindemetalls sind die Rippenglieder über ihre gesamte
Berührungsfläche fest mit der Außenfläche des Rohres verbunden. Nunmehr wird die Feder wieder verkürzt,
so daß sie sich radial ausdehnt und dann vom Rohr entfernt.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines gemäß der Erfindung hergestellten Rippenrohres,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das in Fig. 1 dargestellte Rohr mit den aufgesetzten Rippengliedern
und der diese haltenden Feder vor dem Anlöten,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform eines Werkzeuges zum Strecken
und Verkürzen der Feder.
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Bundes zum Ausrichten der auf dem Rohr sitzenden Wärmeleitrippen.
Nach Fig. 1 enthält das' gemäß der Erfindung hergestellte
Wärmetauscherrohr ein Rohr 10., auf dem eine Vielzahl von in Längsrichtung verlaufenden,
profilförmigen Außenrippengliedern 11 befestigt sind. Jedes Rippenglied besteht aus einem Paar von Rippen
12 und einem Basisteil 13, -der auf die Außenfläche 14 des Rohres 10 aufgelötet ist. Die Rippenglieder sind
auf den Umfang des Rohres im Abstand angeordnet und verlaufen im wesentlichen in Längsrichtung des
Rohres, so daß eine vergrößerte Wärmeaustauschoberfläche entsteht. Die Lötverbindungen zwischen
den Basisteilen 13 der Rippenglieder 11 und der Außenfläche 14 des Rohres bilden metallische Wege
beträchtlicher Abmessungen zwischen jedem Glied und dem Rohr und sichern so einen wirkungsvollen
Wärmeübergang von den Rippengliedern auf das Rohr bzw. umgekehrt. Wie man aus Fig. 1 erkennt,
ist es möglich, durch Zuführung ausreichenden Bindemetalls den Lötvorgang so auszuführen, daß Leisten
15 an der Berührungsstelle der Rippenglieder mit dem Lot entstehen, so daß zwischen diesen ein noch breiterer
Weg für den Wärmeübergang vorhanden ist. Die Rohre weisen je Längeneinheit im Vergleich zu
nicht mit Rippen versehenen Rohren eine hohe Wärmeaustauschkäpazität
auf und eignen sich besonders gut für die Herstellung von Wärmetauschern. Die Rippen
und die Rohre können aus. beliebigem Metall, gleichgültig ob Eisen oder Nichteisenmetall, bestehen,
welche sich durch Löten miteinander verbinden lassen.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen schematisch das Anlöten der Rippenglieder 11 auf die Außenfläche 14 des
Rohres 10. Der Lötvorgang wird so durchgeführt, daß die Rippenglieder in festem Eingriff mit der Außenfläche
des Rohres mit Hilfe einer Schraubenfeder 16 gehalten werden, deren einzelne Windungen, wie man
aus Fig. 2 erkennt, auf die Außenkanten 17 der Rippenteile 12 der Rippenglieder 11 greifen. Die
Rippenglieder werden auf den Umfang des Rohres mit Hilfe eines Führungsbundes 20, von denen einer in
Fig. 4 dargestellt ist, richtig angeordnet und fixiert. Jeder Führungsbund 20 besteht aus einem Metallring
geeigneten Durchmessers, der mit Schlitzen 21 zur Aufnahme der Rippen 12 der Rippenglieder 11 versehen
ist. Die Schlitze sind im Abstand am Innenumfang des Bundes angeordnet und halten derart die
Rippen im richtigen Abstand. Die Bunde lassen sich leicht über die auf dem Rohr entweder von Hand
oder durch eine vorübergehende mechanische Halterung festgehaltenen Rippenglieder überstreifen. Die
Schlitze 21 erstrecken sich bis fast zur Außenwandung 22 der Bunde, so daß die Außenwandung der Bunde
den Durchmesser des durch die Außenkanten 17 der Rippenglieder definierten Zylinders nicht wesentlich
überschreitet.
Bei der dargestellten Ausführungsform gemäß der Erfindung verlaufen die Rippenglieder parallel zur
Rohrachse, so daß die Schlitze in den Bunden in Längsrichtung des Rohres fluchten. Gegebenenfalls
kann man jedoch die Rippenglieder auch etwas winkelig zur Achse des Rohres ansetzen, d. h. im wesentlichen
schraubenlinienförmig auf dem Rohr verlaufen lassen, wobei die Bunde 20 so gegeneinander verdreht
sind, daß sich die gewünschte Steigung der Rippengliederwendeln ergibt.
Die Bunde 20 halten die Rippenglieder in der richtigen Lage beim Aufziehen der Feder 16. Der Normaldurchmesser
der Feder 16 ist kleiner als der Normaldurchmesser des durch die Außenkanten 17 der
Rippenglieder definierten Zylinders. Um die Feder auf die Anordnung aufzubringen, wird sie in Längsrichtung
zusammengepreßt, so daß ihr Durchmesser zunimmt. Die Anordnung aus Rippengliedern und
Rohr mit den Bunden 20 wird dann in die Feder eingesetzt. Da der Außendurchmesser der Bunde dem
Durchmesser des Kantenzylinders der Rippenrohre nicht wesentlich überschreitet, kann die Feder ohne
Schwierigkeit längs der Rippenglieder über die Führungsglieder geschoben werden, wie es bei 23 und 24
in Fig. 2 angedeutet ist.
Nach dem Entspannen der Feder ziehen sich ihre Windungen auf ihrem Normaldurchmesser zusammen,
da die Länge der Feder zunimmt. Dabei greifen alle Windungen auf die Rippenglieder und drücken diese
gegen die Außenfläche des Rohres an. Die ganze Feder ist elastisch, so daß sich die einzelnen Windungen
mehr oder weniger unabhängig voneinander auf die Außenkanten der Rippenglieder auflegen können.
Dabei kann eine der Windungen durchaus gegenüber der benachbarten Windung versetzt sein, wenn dies
für den richtigen Sitz der Rippenglieder auf dem Rohr erforderlich ist. Außerdem können sich die
Windungen verschieden stark zusammenziehen, so daß sie dadurch in gewissen Grenzen Durchmesseränderungen
des Rohres ader Abmesserschwingungen der Rippenglieder ausgleichen. Die Windungen können
außerdem eine leicht ovale, elliptisch oder sonst unrunde Form in Übereinstimmung mit den Außen-
kanten der Rippen annehmen und drücken daher alle Teile der Rippen fest auf die Außenfläche des Rohres.
Die Feder liefert nach innen gerichtete Kräfte, die innerhalb der, bei Wärmetauscherrohren üblichen
Toleranzen und der bei der Herstellung von Rippengliedern üblichen Genauigkeit als im wesentlichen unabhängig
voneinander angesehen werden können. Somit liefert der Eingriff zwischen Feder und Außenkanten
17 der Rippen die für eine erfolgreiche Lötung erforderliche Berührung ohne Rücksicht auf die bei
üblichen Rohren und Rippengliedern vorhandenen Toleranzen. Außerdem wirkt sich die Elastizität der
Windungen dahingehend aus, daß die Rippen nach innen immer in Berührung mit dem Rohr gedrückt
werden, wenn das Bindematerial zwischen Rippen und Außenfläche des Rohres zu schmelzen beginnt.
Der Lötvorgang selbst läßt sich auf verschiedene Weise ausführen. So kann man beispielsweise die Anordnung
aus Rohr, Rippengliedern und Federn auf die Löttemperatur erwärmen und dann abkühlen.
Vorzugsweise findet jedoch ein elektrisches Widerstandsheizelement 26 innerhalb des Rohres Verwendung,
durch das das Rohr von innen her erhitzt wird, so daß das Bindematerial schmilzt und die Rippen
mit dem Rohr verbunden werden. Bei diesem Verfahren dehnt sich das Rohr unter dem Einfluß der
Wärme aus, und es wird dadurch die Kraft, mit der die Rippen von der Feder gegen das Rohr angedrückt
werden, vergrößert, da die Feder in einer Zone verbleibt, 'die wesentlich kalter als das Rohr ist. Außerdem
wird auf diese Weise die Feder nicht der zerstörenden Wirkung der Wärme ausgesetzt, so daß sie
länger verwendbar bleibt. Außer einer einzelnen Feder zur Halterung der Rippen auf dem Rohr kann
man unter dem Gesichtspunkt der besseren Handlichkeit auch eine Reihe von Federn verwenden, wie dies
aus Fig. 3 hervorgeht. Diese Federn sind innerhalb eines Führungsrohres 30 angeordnet, wobei ein Ende
31 jeder Feder in einer Aussparung 32 in der Wandung des Rohres 30 fixiert ist, während sich das
andere Ende 35 jeder Feder durch einen der Schlitze 36 in der Wandung des Rohres 30 erstreckt. Die
Enden 35 greifen in Öffnungen 37 in der Wandung eines äußeren Betätigungsrohres 38.
Mit dieser Anordnung können die Federn durch Relativbewegung zwischen 'dem Führungsrohr 30 und
dem Betätigungsrohr 38 je nach Bedarf gemeinsam zusammengepreßt oder gelängt werden. Wird das Betätigungsrohr
38 nach links verschoben, wie es in den Zeichnungen dargestellt ist, dann werden die Federn
zusammengepreßt und versuchen, auf ihre Normallänge und ihren Normaldurchmesser zurückzukehren,
wenn das Betätigungsrohr die in der Zeichnung dargestellte Stellung einnimmt. Wird das Betätigungsrohr
dagegen nach rechts bewegt, dann werden die Federn gelängt und ziehen sich zusammen.
Zur Betätigung des Betätigungsrohres bezüglich des Führungsrohres läßt sich jede geeignete Vorrichtung
verwenden, beispielsweise eine zwischen den beiden Rohren wirkende Schraube oder ein Druckmittelzylinder.
Gewöhnlich werden die Federn zusammengedrückt, um die Anordnung aus Rohr und Rippen
aufzunehmen, und anschließend während des Lötvorgangs entspannt. Man kann den Federn jedoch
auch einen solchen Durchmesser geben, 'daß die Anordnung aus Rohr und Rippen in die auf ihrer Normallänge
und ihrem Normaldurchmesser befindliche Feder eingesetzt werden kann, worauf man die Feder
verlängert und dadurch in radialem Sinne zusammenzieht und in diesem Zustande die Verlötung vornimmt.
Nach Beendigung des Lötens wird die Feder wieder entspannt bzw. radial expandiert und die gesamte
Anordnung von Rohr und Rippen aus der Feder herausgenommen.
Die Mehrfederanordnung eignet sich besonders dann, wenn das Rohr eine beträchtliche Länge aufweist.
Die vergleichsweise kurzen Federn 16 wirken mehr oder weniger unabhängig voneinander und
setzen sich mehr oder weniger unabhängig voneinander auf die Rippen auf. Gegebenenfalls können die
Federn einen Abstand aufweisen, in dem die Führungen 20 oder ähnliche Führungsvorrichtungen zu liegen
kommen.
Die Erfindung läßt sich auch zur Herstellung von Rohren mit Innen- und Außenrippen verwenden. Die
Innenrippen werden dabei so aufgebracht, daß eine ins Innere des Rohres eingeschobene Feder die Rippen
gegen die Innenwandung des Rohres drückt. Dadurch lassen sich mit Hilfe eines einzigen Lötvorgangs
sowohl die Innenrippen als auch die Außenrippen mit dem Rohr verlöten. Es kann also das erfindungsgemäße
Mittel zum Anpressen der Außenrippen mit einem bereits vorgeschlagenen, jedoch nicht zum Stande der Technik gehörenden, gleichartigen
Mittel zum Anpressen von Innenlängsrippen zusammen verwendet werden, um Außen- und Innenrippen
zugleich mit einem Rohr zu verlöten.
Claims (3)
1. Mittel zum Anpressen von über den Außenumfang eines Rohres, insbesondere Wärmeaustauschrohres,
verteilten U-förmigen Längsrippen an die Rohrwand für das Verlöten, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel eine Wendelfeder (16) mit in entspanntem Zustand geringerem
Durchmesser als demjenigen eines Kreises ist, der die nach außen ragenden Stegenden der an der
Rohrwand anliegenden Rippen (11) berührt.
2. Feder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Reihe von Einzelfedern
(16) besteht, die innerhalb eines Führungsrohres (38) in Flucht gehalten sind, in das je ein Ende
der Federn eingehakt ist, während die anderen Federenden durch Rohrlängsschlitze (36) in ein
auf dem Führungsrohr vorgesehenes Schieber ohr (38) zum Verändern der Federlängen eingreifen.
3. Feder nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Beiordnung von Ringen (20), deren
Innendurchmesser dem Rippenrohrdurchmesser angepaßt ist und deren Dicke die Rippenhöhe geringfügig
übersteigt, mit nach innen gerichteten Radialschlitzen (21) zum Ausrichten der Rippen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 68 250, 290 995,
516 025, 838 983, 869 892;
Deutsche Patentschriften Nr. 68 250, 290 995,
516 025, 838 983, 869 892;
USA.-Patentschrift Nr. 2 176 762.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© OT9 769/197 3.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1078976XA | 1955-02-16 | 1955-02-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078976B true DE1078976B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=22319044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB39107A Pending DE1078976B (de) | 1955-02-16 | 1956-02-13 | Mittel zum Anpressen von ueber den Aussenumfang eines Rohres, insbesondere Waermeaustauschrohres, verteilten U-foermigen Laengsrippen an die Rohrwand fuer das Verloeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078976B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008037311B3 (de) * | 2008-08-11 | 2009-11-05 | Compact Dynamics Gmbh | Kraftfahrzeugwärmetauscher, auch in einem Kraftfahrzeug |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE68250C (de) * | C. SCHWANITZ in Berlin N., Müllerstrafse 179 B | Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen von elastischen Schläuchen mit Drahtspiralen | ||
| DE290995C (de) * | ||||
| DE516025C (de) * | 1929-11-19 | 1931-01-17 | Hermann Weimann | Federnde konische Aufsteckhuelse |
| US2176762A (en) * | 1937-07-15 | 1939-10-17 | R H Schwartz Rubber Corp | Method of making flexible hose |
| DE838983C (de) * | 1948-12-17 | 1952-12-18 | Oskar E Peter | Spanndorn |
| DE869892C (de) * | 1943-06-22 | 1953-03-09 | Rudolf Spieth | Spannvorrichtung |
-
1956
- 1956-02-13 DE DEB39107A patent/DE1078976B/de active Pending
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