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DE1078857B - Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden Elektrode - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden Elektrode

Info

Publication number
DE1078857B
DE1078857B DEN12671A DEN0012671A DE1078857B DE 1078857 B DE1078857 B DE 1078857B DE N12671 A DEN12671 A DE N12671A DE N0012671 A DEN0012671 A DE N0012671A DE 1078857 B DE1078857 B DE 1078857B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
workpiece
guide member
aid
collar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12671A
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Elias De Bruyn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1078857B publication Critical patent/DE1078857B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H7/00Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
    • B23H7/26Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
    • B23H7/30Moving electrode in the feed direction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

Es ist bekannt, eine Elektrode mit einem Werkstück periodisch in Kontakt zu bringen, wobei zwischen der Elektrode und dem Werkstück Funken erzeugt werden und die Elektrode in einem auf einer Unterstützung angebrachten Führungsorgan Vorzugsweise federnd aufgehängt ist. Sie weist das Kennzeichen auf, daß die Elektrode mit einem Bund oder Nocken versehen ist, der in einem solchen Abstand vom verschiebbar angebrachten Führungsorgan angebracht ist, daß der Bund oder Nocken bei der zum Werkstück hin gerichteten Elektrodenbewegung gegen das Führungsorgan stößt, das somit um ein kurzes Stück in Richtung des Werkstücks verschoben wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen wird das Führungsorgan, in dem die Elektrode aufgehängt ist, durch Handantrieb oder mittels eines verwickelten, elektronisch! geregelten Antriebs um so weiter in Richtung des Werkstücks verschoben, je tiefer die Elektrode in das Werkstück eindringt. Denen gegenüber bietet die Vorrichtung nach der Erfindung den ao Vorteil, daß dies selbsttätig und auf einfache Weise erfolgt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Auf einer Platte 1 ist ein Werkstück 2 angebracht, das mit Hilfe einer Elektrode3 bearbeitet, z.B. mit einer öffnung 4 versehen wird. Das Werkstück 2 und die Elektrode 3 sind über Klemmen 5 in an sich bekannter Weise an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen. Die Elektrode 3 ist in einem Führungsorgan 6 mit Hilfe von als Geradführung dienenden Blattfedern 7 federnd aufgehängt und mit einem Bund 8 oder Nocken versehen. Die Elektrode 3 trägt weiterhin einen Kern 9 aus ferromagnetischem Material, der von einer Wicklung 10 umgeben ist. Diese Wicklung wird über die Klemmen 11 aus einer Spannungsquelle mit pulsierender Spannung gespeist. Das Führungsorgan 6 ist auf zwei Säulen 12 verschiebbar angeordnet. Die Reibung zwischen dem Führungsorgan 6 und diesen Säulen kann mit Hilfe von je einer Schraube 13, einer Feder 14 und einem Andrückorgan 15 eingestellt werden.
Wenn die pulsierende Spannung an die Klemmen 11 gelegt wird, so wird der Kern 9 mit der Elektrode 3 aufwärts gezogen. Sobald die Spannung gleich Null ist, fällt die Elektrode unter dem Einfluß der Federn 7 und der Schwerkraft herab, wobei der Bund 8 gegen das Führungsorgan 6 stößt und dieses ein kleines Stück abwärts verschiebt. Dies erfolgt periodisch, wobei zwischen der Elektrode 3 und dem Werkstück 4 Funken erzeugt werden, die bewirken, daß die Öffnung 4 immer tiefer wird.
Die Amplitude der schwingenden Elektrode kann Vorrichtung
zum Bearbeiten eines Werkstücks
mit Hilfe einer an einer elektrischen
Spannung liegenden Elektrode
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 6. September 1955
Hendrik Elias de Bruyn, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
mittels der pulsierenden Spannung eingestellt werden und z. B. 20 μ bis 1 mm betragen. Die Amplitude und die Reibung zwischen dem Führungsorgan und den Säulen 12 müssen derart gewählt werden, daß die durch das Anstoßen des Bunds 8 herbeigeführte Verschiebung des Führungsorgans einige Prozente größer ist als zum Ausgleich des Tieferwerdens der OfE-nung 4 notwendig wäre. Beim darauffolgenden Anstoß der Elektrode an das Werkstück ist das Führungsorgan frei vom Bund 8, wenn die Elektrode auf dem Werkstück anfliegt. Auf diese Weise stößt der Bund 8 erst dann wieder an das Führungsorgan, wenn das Maß der Vertiefung der Öffnung 4 dies notwendig macht, so daß die Vorrichtung ganz selbsttätig arbeitet.
Der Bund 8 kann z. B. mittels einer Schraube einstellbar auf der Elektrode 3 befestigt sein. Auch die Federn 7 können in bekannter Weise einstellbar angebracht sein.
Bei einer in der Praxis angewendeten Vorrichtung betrug die Frequenz der Spannungsquelle an den Klemmen 11 etwa 30 bis 100 Hz.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstücks mit Hilfe einer an einer elektrischen Span-
909 768/237
nung liegenden Elektrode, die mit dem Werkstück periodisch in Kontakt gebracht wird, wobei zwischen der Elektrode und dem Werkstück Funken erzeugt werden, und die Elektrode in einem auf einer Unterstützung angebrachten Führungsorgan vorzugsweise federnd aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, .daß die Elektrode (3) mit einem Bund (8) oder Nocken versehen ist, der in einem solchen Abstand vom verschiebbar angebrachten Führungsorgan (6) angeordnet ist, daß der Bund (8) oder Nocken bei der auf-das Werkstück (2) hin gerichteten Elektrodenbewegung gegen das Führungsorgan (6) stößt, das somit um ein kleines Stück zum Werkstück (2) hin verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-•kennzeiehnet, daß die Reibung zwischen dem Führungsorgan (6) und der Unterstützung (12) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (8) oder Nocken auf der Elektrode (3) einstellbar angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Aufhängung der Elektrode (3) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/237 3.
DEN12671A 1955-09-06 1956-09-01 Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden Elektrode Pending DE1078857B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL200217A NL200217A (nl) 1955-09-06 1955-09-06 Vonkerosiemachine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1078857B true DE1078857B (de) 1960-03-31

Family

ID=19784734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN12671A Pending DE1078857B (de) 1955-09-06 1956-09-01 Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden Elektrode

Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE550823A (de)
CH (1) CH341924A (de)
DE (1) DE1078857B (de)
FR (1) FR1156282A (de)
GB (1) GB800061A (de)
NL (1) NL200217A (de)

Cited By (2)

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DE1100205B (de) 1958-02-27 1961-02-23 Philips Nv Vorrichtung zur Elektro-Erosion mit in Achsrichtung vibrierender Elektrode
DE2501542A1 (de) * 1975-01-16 1976-07-22 Aeg Elotherm Gmbh Vibrator zur herbeifuehrung einer vibrationsbewegung der erodierelektrode an funkenerosionsmaschinen

Families Citing this family (2)

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NL103933C (de) * 1959-07-01
FR2554373B1 (fr) * 1983-11-04 1986-03-28 Framatome Sa Dispositif d'usinage par etincelage

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Also Published As

Publication number Publication date
GB800061A (en) 1958-08-20
NL200217A (nl)
NL97510C (de) 1961-04-17
CH341924A (de) 1959-10-31
BE550823A (fr) 1957-03-05
FR1156282A (fr) 1958-05-14

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