DE1078857B - Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden Elektrode - Google Patents
Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstuecks mit Hilfe einer an einer elektrischen Spannung liegenden ElektrodeInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H7/00—Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
- B23H7/26—Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
- B23H7/30—Moving electrode in the feed direction
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Description
Es ist bekannt, eine Elektrode mit einem Werkstück periodisch in Kontakt zu bringen, wobei zwischen
der Elektrode und dem Werkstück Funken erzeugt werden und die Elektrode in einem auf einer
Unterstützung angebrachten Führungsorgan Vorzugsweise federnd aufgehängt ist. Sie weist das Kennzeichen
auf, daß die Elektrode mit einem Bund oder Nocken versehen ist, der in einem solchen Abstand
vom verschiebbar angebrachten Führungsorgan angebracht ist, daß der Bund oder Nocken bei der zum
Werkstück hin gerichteten Elektrodenbewegung gegen das Führungsorgan stößt, das somit um ein kurzes
Stück in Richtung des Werkstücks verschoben wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen wird das Führungsorgan, in dem die Elektrode aufgehängt ist,
durch Handantrieb oder mittels eines verwickelten, elektronisch! geregelten Antriebs um so weiter in
Richtung des Werkstücks verschoben, je tiefer die Elektrode in das Werkstück eindringt. Denen gegenüber
bietet die Vorrichtung nach der Erfindung den ao Vorteil, daß dies selbsttätig und auf einfache Weise
erfolgt.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Auf einer Platte 1 ist ein Werkstück 2 angebracht, das mit Hilfe einer Elektrode3 bearbeitet, z.B. mit
einer öffnung 4 versehen wird. Das Werkstück 2 und die Elektrode 3 sind über Klemmen 5 in an sich bekannter
Weise an eine elektrische Spannungsquelle angeschlossen. Die Elektrode 3 ist in einem Führungsorgan 6 mit Hilfe von als Geradführung dienenden
Blattfedern 7 federnd aufgehängt und mit einem Bund 8 oder Nocken versehen. Die Elektrode 3 trägt
weiterhin einen Kern 9 aus ferromagnetischem Material, der von einer Wicklung 10 umgeben ist. Diese
Wicklung wird über die Klemmen 11 aus einer Spannungsquelle mit pulsierender Spannung gespeist. Das
Führungsorgan 6 ist auf zwei Säulen 12 verschiebbar angeordnet. Die Reibung zwischen dem Führungsorgan 6 und diesen Säulen kann mit Hilfe von je
einer Schraube 13, einer Feder 14 und einem Andrückorgan 15 eingestellt werden.
Wenn die pulsierende Spannung an die Klemmen 11 gelegt wird, so wird der Kern 9 mit der Elektrode 3
aufwärts gezogen. Sobald die Spannung gleich Null ist, fällt die Elektrode unter dem Einfluß der Federn 7
und der Schwerkraft herab, wobei der Bund 8 gegen das Führungsorgan 6 stößt und dieses ein kleines
Stück abwärts verschiebt. Dies erfolgt periodisch, wobei zwischen der Elektrode 3 und dem Werkstück 4
Funken erzeugt werden, die bewirken, daß die Öffnung 4 immer tiefer wird.
Die Amplitude der schwingenden Elektrode kann Vorrichtung
zum Bearbeiten eines Werkstücks
mit Hilfe einer an einer elektrischen
Spannung liegenden Elektrode
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 6. September 1955
Niederlande vom 6. September 1955
Hendrik Elias de Bruyn, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
mittels der pulsierenden Spannung eingestellt werden und z. B. 20 μ bis 1 mm betragen. Die Amplitude und
die Reibung zwischen dem Führungsorgan und den Säulen 12 müssen derart gewählt werden, daß die
durch das Anstoßen des Bunds 8 herbeigeführte Verschiebung des Führungsorgans einige Prozente größer
ist als zum Ausgleich des Tieferwerdens der OfE-nung
4 notwendig wäre. Beim darauffolgenden Anstoß der Elektrode an das Werkstück ist das Führungsorgan
frei vom Bund 8, wenn die Elektrode auf dem Werkstück anfliegt. Auf diese Weise stößt der
Bund 8 erst dann wieder an das Führungsorgan, wenn das Maß der Vertiefung der Öffnung 4 dies
notwendig macht, so daß die Vorrichtung ganz selbsttätig arbeitet.
Der Bund 8 kann z. B. mittels einer Schraube einstellbar auf der Elektrode 3 befestigt sein. Auch die
Federn 7 können in bekannter Weise einstellbar angebracht sein.
Bei einer in der Praxis angewendeten Vorrichtung betrug die Frequenz der Spannungsquelle an den
Klemmen 11 etwa 30 bis 100 Hz.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Bearbeiten eines Werkstücks mit Hilfe einer an einer elektrischen Span-
909 768/237
nung liegenden Elektrode, die mit dem Werkstück periodisch in Kontakt gebracht wird, wobei zwischen
der Elektrode und dem Werkstück Funken erzeugt werden, und die Elektrode in einem auf
einer Unterstützung angebrachten Führungsorgan vorzugsweise federnd aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet,
.daß die Elektrode (3) mit einem Bund (8) oder Nocken versehen ist, der in einem
solchen Abstand vom verschiebbar angebrachten Führungsorgan (6) angeordnet ist, daß der Bund
(8) oder Nocken bei der auf-das Werkstück (2)
hin gerichteten Elektrodenbewegung gegen das Führungsorgan (6) stößt, das somit um ein kleines
Stück zum Werkstück (2) hin verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-•kennzeiehnet, daß die Reibung zwischen dem Führungsorgan
(6) und der Unterstützung (12) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (8) oder Nocken auf
der Elektrode (3) einstellbar angebracht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Aufhängung
der Elektrode (3) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 768/237 3.
Applications Claiming Priority (1)
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| NL (1) | NL200217A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100205B (de) | 1958-02-27 | 1961-02-23 | Philips Nv | Vorrichtung zur Elektro-Erosion mit in Achsrichtung vibrierender Elektrode |
| DE2501542A1 (de) * | 1975-01-16 | 1976-07-22 | Aeg Elotherm Gmbh | Vibrator zur herbeifuehrung einer vibrationsbewegung der erodierelektrode an funkenerosionsmaschinen |
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Also Published As
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| NL200217A (nl) | |
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