DE1078212B - Temperaturabhaengiger elektrischer Schalter - Google Patents
Temperaturabhaengiger elektrischer SchalterInfo
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- DE1078212B DE1078212B DEW21822A DEW0021822A DE1078212B DE 1078212 B DE1078212 B DE 1078212B DE W21822 A DEW21822 A DE W21822A DE W0021822 A DEW0021822 A DE W0021822A DE 1078212 B DE1078212 B DE 1078212B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/46—Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid
Landscapes
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- Thermal Sciences (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen temperaturabhängigen elektrischen Schalter, der aus einem
Gehäuse mit Grundblech, einem mit beiden Enden an dem Grundblech befestigten und im mittleren Teil
von dem Grundblech abgebogenen ersten Blechstreifen, einem in seinem mittleren Teil an dem mittleren
Teil des ersten Blechstreifens befestigten und von diesem weggebogenen zweiten gekrümmten Blechstreifen
und einem an dem zweiten Streifen mit beiden Enden befestigten geraden Streifen besteht,
wobei das Grundblech und der gerade Streifen einen wesentlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten
als die beiden gekrümmten Streifen aufweisen. Bei ansteigender Temperatur wird sich der gerade
Streifen in Richtung nach dem Grundblech bewegen und dabei zwei elektrische Kontaktglieder verbinden.
Es ist bekannt, bei elektrischen Schaltern mehrere temperaturabhängige Betätigungselemente hintereinander
anzuordnen, um dadurch den mit nur einem einzigen Betätigungselement möglichen Schaltweg zu
vervielfachen oder die Schaltzeit entsprechend zu verkürzen. Demgegenüber besteht die Erfindung darin,
daß das zweite Kontaktglied als einseitig eingespannte Feder ausgebildet ist, die mit ihrem freien Ende ein
Tragglied des ersten Kontaktgliedes mindestens teilweise umfaßt. Die Erfindung ist weiterhin durch ein
Verbindungsmittel zwischen dem geraden Streifen und der einseitig eingespannten Feder gekennzeichnet,
das die beiden Kontaktglieder in räumlichem Abstand voneinander hält, bis der gerade Streifen sich bei
einer bestimmten Temperatur dem Grundblech so weit genähert hat, daß beide Kontaktglieder sich berühren
können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden beschrieben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 die Seitenansicht eines Schalters im Schnitt und
Fig. 2 die Draufsicht auf den Schalter nach Fig. 1.
Der Schalter besteht aus einem rechteckigen Metallgehäuse 10 mit nach beiden Seiten von dem Grundblech
10 & ausgehenden Ansätzen 10 a zum Befestigen des Schalters. In dem Gehäuse ist ein aus vier Blechstreifen
11, 12, 13, 14 zusammengesetzter temperaturempfindlicher Vervielfältiger angeordnet und mit
beiden Enden des untersten Streifens 11 an gegenüberliegenden Endpunkten des Grundblechs 10 & befestigt.
Der unterste Streifen 11 ist leicht nach oben hochgebogen und in der Mitte mit dem mittleren Teil
des im entgegengesetzten Sinne gekrümmten nächsten Streifens 12 verbunden. Der oberste Streifen 13 ist
von dem zweiten Streifen 12 weggekrümmt. Zwischen die beiden Streifen 12 und 13 ist ein vierter Streifen
14 eingeschoben, und alle drei Streifen 12, 13, 14 sind an den Endpunkten untereinander verbunden. Der
Temp eraturabhängiger elektris eher
Schalter
Schalter
Anmelder:
Wilkinson Sword Limited
Wilkinson Sword Limited
und
Graviner Manufacturing Company Limited, London
Vertreter: Dr.-Ing. K. Hoffmeister, Patentanwalt,
Hannover, Königstr. 23
Hannover, Königstr. 23
Geoffrey Alfred William Mason, Bedfont, Middlesex
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
vierte Streifen 14 ist gerade, etwas stärker als die übrigen Streifen und besteht aus einem Metall mit
relativ hohem Wärmeausdehnungskoeffizienten, während die Streifen 11, 12 und 13 nur einen niedrigen
oder vernachlässigbaren Wärmeausdehnungskoeffizienten haben.
Die Befestigung der Streifen 11 bis 14 untereinander und an dem Gehäuse-Grundblech erfolgt
vorzugsweise durch Buckelschweißung, wobei in die Streifen Buckel oder Warzen eingeprägt werden, die
die Durchführung der Schweißung vereinfachen. Auf Wunsch kann auch ein Schweiß verfahren innerhalb
einer Schutzgasatmosphäre angewandt werden.
Der oberste Blechstreifen 13 trägt ein kurzes Querstück 15 mit einem in eine Bohrung 15 α eingelassenen
Isolierknopf 16. Das Gehäuse 10 ist oben durch einen Deckel 17 aus einem nichtleitenden Kunstharz oder
keramischen Werkstoff abgeschlossen. Der Deckel ist als Klemmenträger mit zwei elektrischen Kontakten
18, 19 und den zugehörigen Anschlußklemmen 20, 21 ausgebildet. Der Kontakt 19 besteht aus einer mittels
eines Nietes 22 am Deckel 17 einseitig eingespannten Feder, wobei der Niet 22 gleichzeitig zum Befestigen
der Anschlußklemme 21 in Form einer Kontaktfahne auf der Oberseite des Deckels und zum Herstellen
der elektrischen Verbindung zwischen Kontaktfeder 19 und Fahne 21 dient.
Der Kontakt 18 am anderen Ende des Klemmenblocks besteht aus einem Gewindestift mit unterem Pilzkopf
18a und durchdringt mit seinem Schaftteil ohne
909· 767/307
Kontaktgabe eine Öffnung 19 a im freien Ende der Kontaktfeder 19. Mit seinem Gewindeteil ist er in
einen nicht gezeichneten Gewindeeinsatz im Deckel 17 eingeschraubt und kann durch Drehen des Gewinde-Stiftes
auf Kontaktgabe mit der Feder 19 eingestellt werden. Zur Erzielung eines Punkt- oder
Linienkontaktes ist die Feder 19 mit einer querverlaufenden Aufwölbung 19 b nach unten versehen.
Eine Isolierscheibe 23 oder ein anderes Isoliermittel ist an der Unterseite des Pilzkopfes 18a befestigt, um
bei zu weit nach unten durchgeschraubtem Kontakt 18 eine elektrische Berührung mit dem Blechstreifen
13 zu verhindern. Die Anschlußklemme 20 hat ebenfalls die Form einer L-förmigen Kontaktfahne, deren
am Deckel 17 anliegender Schenkel tellerartig aufgewölbt und mit einer Gewindebohrung zur Aufnahme
des Gewindestiftes 18 versehen ist. Die beim Festschrauben bewirkte Verformung der Kontaktfahne 20
ergibt eine Sicherung des Gewindestiftes 18 gegen Lösen infolge von Erschütterungen usw., wodurch die
Einstellung des Schalters beeinträchtigt würde.
Unterhalb der gewünschten Betriebstemperatur, die beispielsweise bei Verwendung eines Kunstharzdeckels
17 zwischen —60 und +1000C betragen und bei
Verwendung eines Keramikdeckels noch höhere Werte haben kann, liegt der an dem Blechstreifen 13 befestigte
Isolierknopf 16 im Mittelpunkt der Kontaktfeder 19 an und hebt diese aus dem Berührungsbereich
mit dem Kontaktknopf 18a heraus. Mit steigender Temperatur dehnt sich das Grundblech 10 & des Gehäuses
stärker aus als der untere Blechstreifen 11, dessen Krümmung dadurch abgeflacht wird. In
gleicher Weise dehnt sich auch der gerade Streifen 14 stärker aus als die Streifen 12 und 13, zwischen denen
er angebracht ist. Dies wirkt sich in einer Ver-Schiebung des Isolierknopfes 16 auf dem Streifen 13
in Richtung nach dem Grundblech aus, wodurch auch die Kontaktfeder 19 sich nach unten bewegen und
schließlich bei Erreichung der eingestellten Betriebstemperatur von oben an den Pilzkopf 18a des Kontaktes
18 anlegen kann.
Durch die Ausbildung des Gehäuses 10 selbst als temperaturempfindliches Glied wird ein sehr schnelles
Ansprechen des Schalters auf Temperaturänderungen erreicht.
An Stelle der in dem Ausführungsbeispiel verwendeten vier können auch nur drei oder beliebig
mehr Blechstreifen verwendet werden.
Claims (6)
1. Temperaturabhäugiger elektrischer Schalter, bestehend aus einem Gehäuse mit Grundblech,
einem mit beiden Enden an dem Grundblech befestigten und im mittleren Teil von dem Grundblech
abgebogenen ersten Blechstreifen, einem in seinem mittleren Teil an dem mittleren Teil des
ersten Blechstreifens befestigten und von diesem weggebogenen zweiten gekrümmten Blechstreifen,
einem an dem zweiten Streifen mit beiden Enden befestigten geraden Streifen, wobei das Grundblech
und der gerade Streifen einen wesentlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als die
beiden gekrümmten Streifen aufweisen, so daß der gerade Streifen sich unter der Wirkung von
Temperatursteigerungen in Richtung nach dem Grundblech bewegt, einem ersten elektrischen
Kontaktglied und einem zweiten elektrischen Kontaktglied, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Kontaktglied (19) als einseitig eingespannte Feder ausgebildet ist, die mit ihrem freien
Ende ein Tragglied des ersten Kontaktgliedes (18) mindestens teilweise umfaßt, und gekennzeichnet
durch ein Verbindungsmittel (13, 15, 16) zwischen dem geraden Streifen (14) und der einseitig eingespannten
Feder (19), das die beiden Kontaktglieder in räumlichem Abstand voneinander hält,
bis der gerade Streifen (14) sich bei einer bestimmten Temperatur dem Grundblech (10) so
weit genähert hat, daß beide Kontaktglieder sich berühren können.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel zwischen dem
geraden Streifen und der einseitig eingespannten Feder ein Isolierglied enthält, das zentrisch auf
einem dritten gekrümmten Streifen befestigt ist, der auf der dem zweiten gekrümmten Streifen
abgekehrten Seite des geraden Streifens angeordnet und mit seinen Enden an dem geraden
Streifen befestigt ist, wobei das Isolierglied an einem mittleren Teil der einseitig eingespannten
Feder anliegt.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der einseitig
eingespannten Feder zur Erzielung eines Punktoder Linienkontaktes mit einer querverlaufenden
Aufwölbung versehen ist.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontaktglied mit
einem in das Schaltergehäuse eingeschraubten Gewindeteil versehen ist, mittels dessen die
Normalstellung des Kontaktgliedes in bezug auf das andere Kontaktglied durch Drehen verändert
werden kann, wobei der Leitungsanschluß an das Kontaktglied mittels einer Kontaktfahne erfolgt,
deren einer Schenkel am Schaltergehäuse anliegt und in einem Gewindeloch den Gewindeteil des
Kontaktgliedes aufnimmt, wobei dieser Schenkel auf Grund seiner flachgewölbten Form das
Kontaktglied beim Festschrauben erschütterungsfest sichert.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Kontaktglied
einen auf einem Schaft aufsitzenden und an der Unterseite mit dem zweiten Kontaktglied in
Berührung tretenden Pilzkopf aufweist.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pilzkopf an der Oberseite
isoliert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 558 579;
LTSA.-Patentschriften Nr. 1 177 000, 1 834 375.
Deutsche Patentschrift Nr. 558 579;
LTSA.-Patentschriften Nr. 1 177 000, 1 834 375.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 767/3D7 3.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2409156A GB820742A (en) | 1956-08-04 | 1956-08-04 | Improvements in temperature responsive electric switches |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078212B true DE1078212B (de) | 1960-03-24 |
Family
ID=10206224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW21822A Pending DE1078212B (de) | 1956-08-04 | 1957-09-04 | Temperaturabhaengiger elektrischer Schalter |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE560761A (de) |
| CH (1) | CH340886A (de) |
| DE (1) | DE1078212B (de) |
| FR (1) | FR1182162A (de) |
| GB (1) | GB820742A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4470033A (en) * | 1981-06-10 | 1984-09-04 | Hofsass P | Thermal switch |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1177000A (en) * | 1915-05-06 | 1916-03-28 | Owen Williams | Self-threading shuttle. |
| US1834375A (en) * | 1930-12-19 | 1931-12-01 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Close control thermostat |
| DE558579C (de) * | 1930-03-27 | 1932-09-09 | Carl Wilhelm Appelberg | Thermostatschalter |
-
1956
- 1956-08-04 GB GB2409156A patent/GB820742A/en not_active Expired
-
1957
- 1957-09-04 DE DEW21822A patent/DE1078212B/de active Pending
- 1957-09-07 CH CH340886D patent/CH340886A/fr unknown
- 1957-09-09 FR FR1182162D patent/FR1182162A/fr not_active Expired
- 1957-09-12 BE BE560761D patent/BE560761A/xx unknown
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4470033A (en) * | 1981-06-10 | 1984-09-04 | Hofsass P | Thermal switch |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE560761A (de) | 1957-09-30 |
| CH340886A (fr) | 1959-09-15 |
| FR1182162A (fr) | 1959-06-23 |
| GB820742A (en) | 1959-09-23 |
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