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DE1077875B - Stossmaschine zum mechanischen Entfernen von festen Ansaetzen in Drehtrommeloefen - Google Patents

Stossmaschine zum mechanischen Entfernen von festen Ansaetzen in Drehtrommeloefen

Info

Publication number
DE1077875B
DE1077875B DEV15358A DEV0015358A DE1077875B DE 1077875 B DE1077875 B DE 1077875B DE V15358 A DEV15358 A DE V15358A DE V0015358 A DEV0015358 A DE V0015358A DE 1077875 B DE1077875 B DE 1077875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary drum
shock tube
compressed air
mechanical removal
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV15358A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Benkenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MANSFELD HUETTENKOMBINAT IAWIL
Original Assignee
MANSFELD HUETTENKOMBINAT IAWIL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MANSFELD HUETTENKOMBINAT IAWIL filed Critical MANSFELD HUETTENKOMBINAT IAWIL
Priority to DEV15358A priority Critical patent/DE1077875B/de
Publication of DE1077875B publication Critical patent/DE1077875B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D25/00Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag
    • F27D25/001Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag comprising breaking tools, e.g. hammers, drills, scrapers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2075Removing incrustations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Stoßmaschine zum mechanischen Entfernen von festen Ansätzen in Drehtrommelöfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum mechanischen Entfernen von festen Ansätzen in Drehtrommelöfen.
  • In der Technik sind Rohrreiniger od. ä. bekannt, die in ihrer Wirkung darauf beruhen, besonders Rauch- und Kesselrohre von Ruß oder anderen Ansätzen zu befreien. In der Ausführungsform sind diese Einrichtungen zumeist so gestaltet, daß auf einem Stabende ein Kopf mit Reinigungsvorrichtungen aufgesetzt wird, wie beispielsweise Bürsten, Schabeisen, Zahnrollen od. ä. Diese Reinigungsvorrichtungen werden stets manuell betätigt und arbeiten nach dem Prinzip einer Durchstoß- oder Durchziehbewegung. Der Kopf mit den Reinigungsvorrichtungen füllt in jedem Fall den gesamten Rohrdurchschnitt aus. Anwendbar sind diese Vorrichtungen nur für starr befestigte Rohre, die keiner mechanischen Drehbewegung unterworfen werden.
  • Vorrichtungen zur Reinigung von Drehrohrtrommelöfen sind nicht bekannt. Vielmehr ergibt sich durch die Arbeitsfunktion solcher Produktionseinrichtungen hier nur die Aufgabe, die Ansatzbildung zu beseitigen, die bei der Durchführung eines metallurgischen Prozesses oftmals entstehen. Vorrichtungen zur Beseitigung von Ansätzen sind bekannt in Form von Industriekanonen, die im Prinzip auf das Abschießen der wachsenden Ansätze beruhen. Ein weiteres Mittel ist die Ansatzbeseitigung von Hand. Dies geschieht derart, daß mehrere Arbeiter nach mehrstündiger Abkühlung der Drehtrommel eine lange Brechstange in die Hand nehmen und dann von außen her versuchen, die Ansätze abzustoßen. Bei einer anderen Methode wird nach mehrstündiger Abkühlung der Trommel in diese eingestiegen und mittels Brechstange oder Preßluftwerkzeuge ein Abstoßen vom Innenraum der Drehtrommel her versucht. Diese Arbeitsweisen sind außerordentlich erschwerend, da neben dem aufzuwendenden hohen Kraftaufwand noch unzumutbare Arbeitsbedingungen infolge noch hoher Temperaturgrade und Gesundheitsschädigung bei Verarbeitung von besonders bleihaltigem Vorlaufmaterial bestehen.
  • Aus diesem bekannten Stand der Technik ergab sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu entwickeln, die zweckentsprechend mechanisch wirkt und speziell währenddes Betriebes zu verwenden ist. Die aus dieser Aufgabenstellung geschaffene Lösung in Form einer Stoßmaschine ermöglicht nun eine mechanische Abstoßung von Ansätzen unter Ausschluß jeglicher Handarbeit.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen aus drei Hauptbestandteilen, wassergekühltes Stoßrohr, Preßluftzylinder und dem Kraftübertragungsgestänge zwischen Stoßrohr und Preßluftzylinder. Dabei werden durch die Betätigung eines Umsteuerorgans die Preßluftzylinder mit Preßluft gefüllt und durch die darin befindlichen Kolben die Antriebskraft auf die Vorschubelemente, die farmgemäß als Froschklemmen und Traversen ausgebildet sind, auf ein wassergekühltes Stoßrohr übertragen. Auf diesem Stoßrohr ist am äußersten Ende ein Rammstern aufgebracht, der die Funktion des Abstoßens der Ansätze übernimmt. Zur Beweglichkeit ist diese Vorrichtung auf einem fahrbaren Wagenuntergestell befestigt, auf der gleichfalls eine mechanische Vorrichtung zum Heben und Senken des Rohres angeordnet ist. Ausführungsbeispiel Die Zeichnungen A, B und C erläutern im einzelnen die Funktion der Stoßmaschine. Das wassergekühlte Stoßrohr A, das am Arbeitsende einen Rammstern trägt, übernimmt die Funktion des Abstoßens der Ansätze, während die Kolbenstangen 1 und die Vorschubeinrichtung C die Bewegung der Kolben auf das Stoßrohr A übertragen. Im einzelnen erfolgt nach Betätigung des Einschaltvorganges durch den Hub der Doppelkolben irr den Preßluftzylindern die Einschi.ebebewegung mittels gekuppelter Froschklemme 2, die sich dann beim Rücklauf der Kolben automatisch löst. Die Rückholbewegung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, wobei die entgegengesetzte Froschklemme 2 a zur Wirkung kommt. Ist die Arbeitsstellung erreicht, so wird das Stoßrohr in den Traversen 3 der Preßluftkolben festgeklemmt, und der eigentliche Stoßvorgang beginnt. Die Umsteurung 4 der Preßluft geschieht .durch einen von Hand betätigten Kolbenschieber. Um der Trommelneigung Rechnung zu tragen, ist eine Vorrichtung 5 zum Heben und Senken der Maschine vorhanden. Zur Abstützung des Stoßrohres dient ein vorgebauter Rollenbock. Die Wasserkühlung erfolgt gegenläufig, wobei das Wasser am Ende des mittleren Rohres 7 einströmt und zur Spitze des Stoßrohres geleitet wird. Das Rückströmen des Wassers erfolgt durch den durch ein Innen- und Außenrohr gebildeten Mantel zum Austritt B. Zur besseren Beweglichkeit der Stoßmaschine ist dieselbe auf einem fahrbaren Wagenuntergestell 9 aufmontiert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum mechanischen Entfernen von festen Ansätzen in Drehtrommelöfen während des Betriebes, gekennzeichnet durch zwei parallel nebeneinanderliegend angeordnete Preßluftzylinder mit beidseitig beaufschlagten Kolben und Umsteuervorrichtung, einem in der Mitte zwischen den beiden Preßluftzylindern und parallel zu diesen geführten wassergekühlten Stoßrohr, auf das über die Kolbenstangen (1) und die Traversen (3) bzw. die Froschklammern (2, 2a) die Kolbenbewegung übertragen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausführungsorgan der Stoßarbeit ein wassergekühltes Stoßrohr (A) mit Zwangsumlaufkühlung vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß,das Stoßrohr an seinem äußeren Ende einen massiven Rammstern besitzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Traversen (3) mit einer Klemmvorrichtung versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßvorrichtung durch einen Wagenunterbau (9) transportabel gemacht ist und mittels einer Spindel (5) in ihrer Neigung verstellt werden kann.
DEV15358A 1958-11-07 1958-11-07 Stossmaschine zum mechanischen Entfernen von festen Ansaetzen in Drehtrommeloefen Pending DE1077875B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2711764A1 (de) * 1976-03-18 1977-09-29 Kubota Ltd Vorrichtung zum entfernen von festen ablagerungen auf der innenflaeche von drehoefen
WO1995004250A1 (en) * 1993-07-30 1995-02-09 Dalmine S.P.A. Pushing machine movable on rail for operating into the slag hole of steel smelting electric furnaces

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US5538226A (en) * 1993-07-30 1996-07-23 Dalmine S.P.A. Pushing machine moveable on rail for operating into the slag hole of steel smelting electric furnaces

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