DE1077750B - Magnetschaltroehre - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H36/00—Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
Landscapes
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- Electromagnetism (AREA)
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Description
DEUTSCHES
In der Fernmeldetechnik sind verschiedene Systeme und Anordnungen von Schaltern bekannt, mit denen
von Hand mittels eines Dreh- oder, Druckschalters oder mittels eines Steckers usw. die Verbindung- von einer
oder mehreren Leitungen hergestellt wird, z. B. Kreuzschienenverteiler, Schnurverstärker mit Klinkenstekker,
Kellagschalter usw. Andererseits wird in bestimmten Typen von Schaltern, beispielsweise im
Koordinatenschalter, das Ein-und Ausschalten magnetisch getätigt. Dabei kann der Schaltvorgang halb-
oder vollautomatisch durch Fernbedienung, Fernwahl oder Ferntastung erfolgen. Die Nachteile der bekannten
Schaltersysteme liegen einmal darin, daß die Kontakte völlig· offen liegen und damit leicht oxydieren
oder durch Staub· usw. verschmutzt werden. Sie benötigen
deshalb eine laufende Wartung. Die magnetischen Schalter haben weiterhin den Nachteil, daß bei
Störungen in der Speisung des Magneten, beispielsweise beim Koordinatenschalter, die beschalteten Verbindungen
unterbrochen werden.
Zur Vermeidung dieser Nachteile sind in einer durch einen Dauermagneten steuerbaren Magnetschaltröhre
erfindungsgemäß je zwei Kontaktfederpaare radial gegenüberstehend um einen Weicheisenkern angeordnet,
der koaxial zum Glaskolben der Röhre in deren Sockel eingeschmolzen ist. Dabei sind die Haltefedern
für die Ankerklötzchen so angebracht, daß sie bei angezogenen Ankerklötzchen die Kontaktfederpaare
über Zwischenstücke betätigen.
Die Verwendung eines Permanentmagneten zum Schließen der Kontakte hat den Vorteil, daß das
Heran- und Wegführen des Permanentmagneten und damit das Schließen und Öffnen der Kontakte ohne
große Kraftaufwendung entweder von Hand oder elektrisch durch Fernwahl oder Ferntastung erfolgen
kann und daß die Kontakte auch dann geschlossen bleiben, wenn Stromunterbrechungen eintreten oder
aus einem sonstigen Grund die Spannung zusammenbricht.
Die an sich bekannte Unterbringung der Kontaktfedersätze innerhalb des Vakuumgefäßes, beispielsweise
einer Vakuumröhre, hat den Vorteil, daß eine Verschmutzung der Kontakte durch Staub, öl usw.
nicht mehr eintreten kann; die Kontaktgabe ist deshalb auch nach längeren Schaltpausen gewährleistet.
Trotzdem auftretende Störungen können sofort durch Auswechseln der Magnetschaltröhre,, d. h. durch Einsetzen
einer neuen Röhre behoben werden, ohne daß hierfür besondere Montagearbeiten erforderlich sind
und ohne daß die beschaltete Leitung außer Betrieb gesetzt werden muß.
Durch die radiale Anordnung der Kontaktfedersätze wird der Raumbedarf auf ein Minimum beschränkt,
so daß als Vakuumröhren auch Miniatur-Magnetschaltröhre
Anmelder:
Bayerischer Rundfunk,
München 2, Rundfunkplatz 1
München 2, Rundfunkplatz 1
Rudolf Hartmann, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
röhren, beispielsweise Rimlokröhren, Verwendetwerden können.
Die Abbildungen zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der Magnetschaltröhre. In
Abb. 1 ist die Anordnung des Kontaktsystems in einer Vakuumröhre dargestellt; in den
Abb. 2 bis 4 ist als Anwendungsbeispiel der Einsatz einer Magnetschaltröhre an einem Kreuzungspunkt eines Tonfrequenzverteilers dargestellt; in
Abb. 2 ist dabei der Permanentmagnet als Handstecker ausgebildet;
Abb. 2 ist dabei der Permanentmagnet als Handstecker ausgebildet;
Abb. 3 zeigt einen beweglich angeordneten Permanentmagnetstab, der ebenfalls von Hand mittels eines
unmagnetischen Handsteckers an den Weicheisenmagnetkern der Magnetschaltröhre herangeführt wird; in
Abb. 4 ist der Permanentmagnet als Gleitmagnet ausgebildet, der sowohl von Hand als auch automatisch
durch Fernbedienung oder Fernwahl in Tätigkeit gesetzt werden kann.
In Abb. 1 ist der Aufbau der Magnetschaltröhre in einer Vakuumröhre schematisch dargestellt. Im Gegensatz
zu den bisher bekannten Vakuumschaltern befindet sich das Kontaktsystem der Magnetschaltröhre
im Glaskolben 1 einer Vakuumröhre, beispielsweise einer Rimlokröhre.
Im Preßglassockel 2 dieser Röhre ist außer den Sockelstiften 3 der Kontaktfedern 5 noch der Weicheisenmagnetkern
4 koaxial zum Glaskolben 1 der Röhre eingeschmolzen.
Die vorzugsweise aus Edelmetall bestehenden Kontaktfedersätze 5 und die Ankerfedern 7 sind radial um
den Weicheisenmagnetkern 4 angeordnet. Die Kontaktfedersatz e sind dabei durch Isolierstücke 6 vor der
metallischen Berührung mit dem Weicheisenmagnetkern 4 oder den Ankerfedern 7 gesichert.
909 760/313
3 4
Die in der Abb. 1 gezeigte Anordnung für die Weicheisenkern der Magnetschaltröhre 14 heran-
Durohbiegung der Ankerfedern durch radialen Anzug geführt wird und den Schaltvorgang auslöst. In der
der Ankerklötzchen 8 soll nur das Prinzip veranschau- Verlängerung der Achse des Einführungselementes 12
liehen, die Durchbiegung kann auch beispielsweise ist auf der hinteren Gestellfront 18 des Tonfrequenz-
durch. axialen Anzug eines Ankers erfolgen. 5 Verteilers die Sockelfassung 19 der Magnetschaltröhre
Auf einem achtpoligen Sockel lassen sich beispiels- 14 aufmontiert. Die Signal- und die Tonfrequenzverweise
zwei Umschaltkontaktsätze und ein Arbeits- drahtung sind getrennt verlegt. Die Signalverdrah-
bzw. Trennkontaktpaar oder vier Arbeits- bzw. Trenn- tung 15 liegt an der vorderen Gestellfront 13 und wird
kontaktpaare unterbringen. an das Einführungsekment 12 geführt, während die
Etwa auftretende schädliche Sockelkapazitäten und io Tonfrequenzverdrahtung 16 an der hinteren Gestell-Übergangswiderstände
lassen sich durch konstruktive front 18 liegt und an die Fassung 19 der Magnetschalt-Maßnahmen,
wie sie in der Röhrentechnik bekannt röhre 14 geführt wird. Zur Vermeidung von Einsind,
vermeiden. Gegebenenfalls ist noch eine Abschir- Streuungen kann, falls erforderlich, zwischen der
mung der Kontakte erforderlich, um eine etwa auf- Tonfrequenzverdrahtung 16 und der Signalverdrahtretende
Mikrofonie zu unterdrücken. 15 tung 15 ein Abschirmblech 17 angebracht werden, das
Bei Annäherung eines Permanentmagneten an den entweder an der hinteren oder an der vorderen Gestell-Weicheisenmagnetkern
der Magnetschaltröhre werden front aufmontiert ist. Die getrennte Verlegung der
die Ankerklötzchen 8 angezogen und damit die Anker- Signalverdrahtung 15 und der Tonfrequenzverdrahfedern
durchgebogen. Die Durchbiegung der Anker- tung 16 gestattet es, daß eine oder beide Gestellfronten
federn 7 bewirkt über die Isolierstückchen 6 die Her- 20 13 und 18 schwenkbar angeordnet werden und damit
stellung der Verbindung der Edelmetallkontaktfeder- besser zugänglich sind,
sätze 5. Beim Entfernen des Permanentmagneten gehen Das Einführungselement 12, das an Stelle des bis-
die Kontaktfedern 5 wieder in ihre Ausgangsstellung her üblichen Kreuzschienenelementes tritt, dient nur
zurück, die Verbindung wird aufgehoben. noch der Signalverbindung. "Wird nun an einem mit
Die Fassung der Magnetschaltröhre kann die 25 einer Magnetschaltröhre besetzten Kreuzungspunkt des
übliche Form haben. Es ist jedoch eine Aussparung Tonfrequenzverteilers der Handstecker 9 mit dem
für den aus der Röhre herausragenden Teil des Permanentmagnetstab 11 so weit in das Einführungs-
Weicheisenkernes vorzusehen, durch welche der Per- element 12 eingeführt, daß der Permanentmagnet den
manentmagnet an den Weicheisenkern herangeführt Schaltvorgang auslöst, d. h. magnetischen Kontakt mit
wird. 30 dem Weicheisenmagnetkern der Magnetschaltröhre 14
Die Magnetschaltröhre kann vorzugsweise für hoch- hat, so wird die Signallampe 10 über die am Kopf
empfindliche Schaltanlagen verwendet werden, bei- des Handsteckers 9 angebrachten Kontaktstifte mit
spielsweise für Tonfrequenzverteiler, für das Nach- der Signalverdrahtung 15 verbunden und leuchtet auf.
richtenwesen und Meßeinrichtungen usw, Wird der Handstecker mit dem Permanentmagneten
Der Permanentmagnet, der ein von der Vakuum- 35 wieder herausgezogen, so wird die Tonfrequenzverröhre
getrennter Bestandteil der Magnetschaltröhre bindung unterbrochen, und die Signallampe erlischt,
ist, kann die verschiedensten Ausführungsformen Die Signallampe 10 dient dabei gleichzeitig zur
haben, je nachdem ob der Permanentmagnet von Hand Markierung der beschalteten Leitungen,
oder automatisch durch Fernbedienung, Fernwahl In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform des oder Ferntastung· an den aus dem Röhrensockel her- 40 Permanentmagneten 11 dargestellt. Der Permanentausragenden Weicheisenkern der Magnetschaltröhre magnetstab 11 ist nicht mehr wie in Abb. 2 mit dem herangeführt werden soll. XJm eine gute magnetische Kopf des Händsteckers 9 fest verbunden, sondern er Kontaktgabe mit dem Weicheisenkern zu garantieren, Hegt beweglich gefedert in einer Hülse 20, die ist es zweckmäßig, auf der Röhrenfassung in der an zwischen der vorderen und hinteren Gestellfront 13 der Röhrenfassung angebrachten Aussparung für den 45 und 18 untergebracht ist.
oder automatisch durch Fernbedienung, Fernwahl In Abb. 3 ist eine andere Ausführungsform des oder Ferntastung· an den aus dem Röhrensockel her- 40 Permanentmagneten 11 dargestellt. Der Permanentausragenden Weicheisenkern der Magnetschaltröhre magnetstab 11 ist nicht mehr wie in Abb. 2 mit dem herangeführt werden soll. XJm eine gute magnetische Kopf des Händsteckers 9 fest verbunden, sondern er Kontaktgabe mit dem Weicheisenkern zu garantieren, Hegt beweglich gefedert in einer Hülse 20, die ist es zweckmäßig, auf der Röhrenfassung in der an zwischen der vorderen und hinteren Gestellfront 13 der Röhrenfassung angebrachten Aussparung für den 45 und 18 untergebracht ist.
Weicheisenkern ein Einführungselement für den Per- Der Handstecker 9 und das Einführungsekment 12
manentmagnetstab in Form einer Hülse anzubringen, können durch sich gegenseitig ablösende Leuchtdruckweiche
dieselbe Querschnittsform wie der Permanent- tasten ersetzt werden, mit deren Hilfe der federnd gemagnet
hat. Bei einem als Drehmagneten ausgebildeten lagerte Permanentmagnet 11 wahlweise an die Ma-Permanentmagneten
muß durch entsprechende kon- 50 gnetschaltröhre 14 heran- oder weggeführt werden
struktive Maßnahmen die . Berührung gewährleistet kann.
sein. Bei halb- oder vollautomatischem Betrieb, bei . Am Beispiel eines Tonfrequenzverteilers werden welchem die Verbindung zweier Leitungen durch
einige Anwendungsbeispiele der Magnetschaltröhre Fernbedienung, Ferntastung oder Fernwahl geschalbeschrieben
und insbesondere verschiedene Ausfüh- 55 tet werden soll, kann beispielsweise an Stelle des
rungsbeispiele des Permanentmagneten dargestellt. Handsteckers ein Gleitmagnet verwendet werden. In
Abb. 2 zeigt eine Magnetschaltröhre mit einem als Abb. 4 ist eine Ausführungsform eines Gleitmagneten
Handstecker ausgebildeten Permanentmagneten, die an dargestellt, der sowohl von Hand als auch automatisch
einem Kreuzungspunkt des Tonfrequenzverteilers ein- in Tätigkeit gesetzt werden kann. Der Gleitmagnet 21
gesetzt ist. An Stelle des bisherigen Kreuzschienen- 60 besteht aus einem Rohr von etwa 20 mm Durchmesser
Steckers wird-der Handsteeker9 mit der eingebauten und entsprechender Länge, an dessen linkem Ende
Signallampe 10 und dem Permanentmagnetstab 11 sich ein mehrpoliger Stecker 22 befindet. Im Innern
verwendet. Am Kopf des Handsteckers sind zwei nicht des Rohres sind zwei Magnetspulen 23 und 24 mit
besonders bezeichnete Kontaktstifte angebracht, die einem beweglichen Magnetkern 25 sowie ein Signalmit
der Signallampe 10 verbunden sind. Das Einfüh- 65 kontaktsatz 26 untergebracht. Der Magnetkern sitzt
rungselement-12, das an Stelle des bisherigen Kreuz- auf einer Führungsstange 27, die auf der Steckerseite
Schienenelementes tritt, ist auf der vorderen Gestell- den Permanentmagneten 28 und auf der gegenüberfront
13 des-Tonfrequenzverteilers aufmontiert und liegenden Seite einen Isoliergriff29 mit eingebauter
dient dazu,, daß beim Aufstecken des Handsteckers 9 Signallampe 30 trägt. Ein kurzer Impuls in die rechte
der Permanentmagnetstab-mit Sicherheit an den 70 oder linke Magnetspule 23 bzw. 24 bewegt den Ma-
gnetkern nach links oder rechts und verschiebt somit die Führungsstange 27 mit dem Permanentmagneten
28, dem Signalkontaktsatz 26 und dem Isoliergriff 29.
Ähnlich der Anordnung nach Abb. 2 wird so die Magnetschaltröhre betätigt. Der ein- oder ausgefahrene
Isoliergriff 29 zeigt bei Arbeiten an den Gestellen durch die eingebaute Signallampe den jeweiligen
Schaltzustand an und ermöglicht darüber hinaus bei eventuellen Störungen der Fernbedienung noch die Betätigung
von Hand. Fremde Felder können gegebenenfalls nur während der kurzen Dauer der Betätigung
auftreten, doch ist es schaltungstechnisch möglich, diese zu vermeiden. Störungen in der Funktion des
Gleitmagneten können wie bei der Magnetschaltröhre durch einfaches Auswechseln desselben ohne Beeinträchtigung
der übrigen Einheiten sofort beseitigt werden.
Die Fernbedienung läßt sich auf verschiedene Weise lösen: Unter Umgehung von Wählereinrichtung läßt
sich mit entsprechendem Leitungsaufwand jede Kreuzverbindung über die ihr zugeordnete Leuchtdrucktaste
vom Leuchtschaubild aus direkt eintasten, für das Austasten genügt pro »Senkrechte« jeweils eine Taste.
Doppelverbindungen lassen sich schaltungstechnisch vermeiden.
Claims (9)
1. Durch einen Dauermagneten steuerbare Magnetschaltröhre, dadurch gekennzeichnet, daß je
zwei Kontaktfederpaare (5) radial gegenüberstehend um einen Weicheisenkern (4) angeordnet
sind, der koaxial zum Glaskolben der Röhre in deren Sockel eingeschmolzen ist, und daß Haltefedern
(7) für Ankerklötzchen (8) so angebracht sind, daß sie bei angezogenen Ankerklötzchen die
Kontaktfederpaare über Zwischenstücke (6) betätigen.
2. Magnetschaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kontaktfedern Isolierstücke
zum Schutz gegen, metallische Berührung der Kontaktfedern mit den Ankerfedern und dem
Weicheisenkern angebracht sind.
3. Magnetschaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuumgefäß, in welchem
das Kontaktsystem untergebracht ist, eine Vakuumröhre, beispielsweise eine Miniaturröhre, ist.
4. Magnetschaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet in einen
Handstecker eingebaut ist.
5. Magnetschaltröhre nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Handstecker
mit dem eingebauten Permanentmagneten zur Anzeige des Schaltzustandes eine Signallampe
eingebaut ist.
6. Magnetschaltröhre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnetstab
federnd gelagert in einer Hülse untergebracht ist und daß ein unmagnetischer Handstecker
oder Drucktasten vorgesehen sind, mit Hilfe deren der Permanentmagnet an den Weicheisenkern
zum Auslösen des Schaltvorgangs herangeführt wird.
7. Magnetschaltröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnetstab als
Drehmagnet ausgebildet ist.
8. Magnetschaltröhre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet
als Gleitmagnet ausgebildet ist, der aus einem beweglichen Magnetkern und zwei Drosselspulen
besteht, welche im Innern eines Rohres untergebracht sind, und daß fernbedient, ferngetastet
oder ferngewählt durch einen kurzen Impuls der bewegliche Magnetkern des Gleitmagneten
an den Weicheisenkern der Magnetschaltröhre entweder heran- oder weggeführt wird und damit
die Kontakte entweder geschlossen oder geöffnet werden.
9. Magnetschaltröhre nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der an den
Ankerfedern .angebrachten Ankerklötzchen ein Anker vorgesehen ist, der, in axialer Richtung
vom Weicheisenkern angezogen, die Durchbiegung der Ankerf edern und damit das Schließen der Kontakte
bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 495 644.
Deutsche Patentschrift Nr. 495 644.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 760/313 3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50343A DE1077750B (de) | 1958-09-15 | 1958-09-15 | Magnetschaltroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB50343A DE1077750B (de) | 1958-09-15 | 1958-09-15 | Magnetschaltroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1077750B true DE1077750B (de) | 1960-03-17 |
Family
ID=6969167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB50343A Pending DE1077750B (de) | 1958-09-15 | 1958-09-15 | Magnetschaltroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1077750B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185271B (de) | 1959-04-14 | 1965-01-14 | Thermindex S A | Elektrischer Schalter |
| DE1282185B (de) * | 1961-09-11 | 1968-11-07 | Thermosen Inc | Elektromagnetisches Relais mit zungenfoermigem Ankerkontakt |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE495644C (de) * | 1926-07-02 | 1930-04-09 | Sigwart Ruppel Dipl Ing | Thermische Schaltvorrichtung |
-
1958
- 1958-09-15 DE DEB50343A patent/DE1077750B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE495644C (de) * | 1926-07-02 | 1930-04-09 | Sigwart Ruppel Dipl Ing | Thermische Schaltvorrichtung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1185271B (de) | 1959-04-14 | 1965-01-14 | Thermindex S A | Elektrischer Schalter |
| DE1282185B (de) * | 1961-09-11 | 1968-11-07 | Thermosen Inc | Elektromagnetisches Relais mit zungenfoermigem Ankerkontakt |
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