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DE1077377B - Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Zahnprothesen an benachbarten Stuetzzaehnen - Google Patents

Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Zahnprothesen an benachbarten Stuetzzaehnen

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Publication number
DE1077377B
DE1077377B DEM41936A DEM0041936A DE1077377B DE 1077377 B DE1077377 B DE 1077377B DE M41936 A DEM41936 A DE M41936A DE M0041936 A DEM0041936 A DE M0041936A DE 1077377 B DE1077377 B DE 1077377B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pivot pin
device part
tooth
attached
gums
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41936A
Other languages
English (en)
Inventor
Federico Morandi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1077377B publication Critical patent/DE1077377B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/273Fastening prostheses in the mouth removably secured to residual teeth by using bolts or locks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Zahnprothesen an benachbarten Stützzähnen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Unter- oder Oberkieferzahuprothesen an benachbarten Stützzähnen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die die Zahnprothese in unbelastetem Zustand in einer vorbestimmten Ruhestellung festhält, in welcher die Prothese - unabhängig davon, ob sie an dem Unter- oder Oberkiefer angebracht ist - von dem darunterliegenden Zahnfleisch etwas absteht oder sich darauf mit schwachem Anpreßdruck abstützt. Bei Belastung durch den Kaudruck soll dagegen die Zahnprothese fester gegen das darunterliegende Zahnfleisch gedrückt werden, so daß der Kaudruck hauptsächlich von dem Zahnfleisch selbst und nicht bzw. nur in geringem Maße von dem Stützzahn, an dem die Prothese angelenkt ist, aufgenommen wird. Bei Aufhören des Kaudruckes soll die Zahnprothese durch eigens dazu vorgesehene elastische Mittel und nicht durch das Quellen des unter dem Kaudruck elastisch zusammengepreßten Zahnfleisches in ihre Ruhestellung zurückgeführt werden. Es wird dadurch angestrebt, das Zahnfleisch zwar durch den Kaudruck zu belasten, jedoch sofort nach Aufhören desselben zu entlasten und vollkommen frei ausdehnen zu lassen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art zu schaffen, die ein leichtes und schnelles Aus- und Einhängen der Zahnprothese auch durch den Patienten selbst gestattet und trotzdem einen sicheren Halt der Prothese am Stützzahn auch nach fortgeschrittener Abnutzung bzw. bei eventuellen teilweisen Brüchen gewährleistet.
  • Die Erfindung geht von einer solchen, an sich bekannten Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von Zahnprothesen an benachbarten Stützzäbnen aus, die aus einem seitlich am Stützzahn befestigten Teil und einem daran anlenkbaren, mit der Zahnprothese zusammenhängenden Teil besteht.
  • Erfindungsgemäß besteht nun der eine Vorrichtungsteil aus einem quer zu dem Alveolrand gerichteten, waagerechten Gelenkzapfen, während der andere Vorrichtungsteil einen an diesem Gelenkzapfen einhängbaren Haken aufweist, wobei ferner der an der Zahnprothese befestigte Vorrichtungsteil mindestens ein im wesentlichen parallel zu der Alveolebene verschiebbares, exzentrisch zu dem Gelenkzapfen auf der dem Zahnfleisch zugekehrten Seite desselben angeordnetes und federnd gegen den am Stützzahn befestigten Vorrichtungsteil angedrücktes Spreizglied enthält.
  • Bei dieser Anordnung kann die Zahnprothese um den Gelenkzapfen von und zu dem Zahnfleisch schwingen, wird aber im unbelasteten Zustand durch das zwischen den zwei Vorrichtungsteilen exzentrisch zu dem Gelenkzapfen wirkende abgefederte Spreizglied vom Zahnfleisch weg in eine z. B. durch Anschläge festgelegte Ruhestellung verschwenkt, in der sie nicht oder nur mit schwachem Anpreßdruck auf dem Zahnfleisch aufliegt. Durch den Kaudruck wird die Zahnprothese zwar um den Gelenkzapfen unter elastischem Nachgeben des Spreizgliedes gegen das Zahnfleisch verschwenkt und fest darauf angedrückt, springt aber nach Aufhören des Kaudruckes durch die Einwirkung des Spreizgliedes sofort vom Zahnfleisch ab in ihre Ruhestellung zurück.
  • Weitere Merkmale einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 die Seitenansicht einer nach- der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung einer einseitig freien, im vertikalen Schnitt dargestellten Unterkieferzahnprothese an einem benachbarten Stützzahn, Fig. 2, 3 und 4 den am Stützzahn befestigten und den Gelenkzapfen tragenden Vorrichtungsteil in Seitenansicht (Fig. 2), Grundriß (Fig. 3) und Vorderansicht (Fig. 4), Fig. 5, 6 und 7 den an der Zahnprothese befestigten Vorrichtungsteil in vertikalem Längsschnitt (Fig. 5),-Grundriß (Fig. 6) und Vorderansicht (Fig. 7), Fig. 8 die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 7 in schaubildlicher Darstellung bei ausgehängten Vorrichtungsteilen, Fig. 9 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher der Gelenkzapfen an dem mit der Zahnprothese zusammenhängenden Vorrichtungsteil vorgesehen ist, in schaubildlicher Darstellung bei ausgehängten Vorrichtungsteilen, Fig. 10 eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 1 bis 8 dargestellten Vorrichtung in vertikalem Längsschnitt, Fig. 11 eine weitere Variante der Vorrichtung nach Fig. 1 bis 8, in teilweiser Seitenansicht, Fig. 12 eine abgewandelte Ausführungsform der in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt, Fig. 13 eine insbesondere für Oberkieferzahnprothesen bestimmte Vorrichtung nach der Erfindung, in vertikalem Längsschnitt.
  • Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellte Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung einer einseitig freien Unterkieferzahnprothese 7 an einem benachbarten Stützzahn 2 besteht aus einem am Stützzahn z. B. mit Hilfe einer Kapsel befestigten Vorrichtungsteil 4 und einem in der Zahnprothese eingebauten Vorrichtungsteil 6.
  • Der am Stützzahn 2 befestigte Vorrichtungsteil 4 weist eine mittlere, gegen die Prothese 7 vorspringende, senkrechte Lasche 3 auf, die oben einen angeformten, beiderseitig vorspringenden, quer zu dem Alveolrand gerichteten und zur Alveolebene parallelen, d. h. waagerechten Gelenkzapfen 1 trägt. Der mit der Zahnprothese 7 zusammenhängende Vorrichtungsteil 6 besteht dagegen aus einer im wesentlichen parallel zu der Alveolebene und zum Alveolrand gerichteten Büchse, die an ihrer freigelegten und dem Stützzahn 2 zugekehrten Stirnseite einen angeformten, vorspringenden, doppelarmigen Haken 5, 105 aufweist. Dieser nach unten abgebogene Haken 5, 105 ist so ausgebildet, daß er an dem Gelenkzapfen 1 des am Stützzahn 2 befestigten Vorrichtungsteiles 4 von oben eingehängt werden kann, wobei die mittlere senkrechte Lasche 3 dieses Vorrichtungsteiles 4 zwischen die zwei Hakenarme 5 und 105 greift und dadurch jegliche seitliche, d. h. quer zum Alveolrand gerichtete Verschiebungen der Zahnprothese 7 in bezug auf den Stützzahn 2 verhindert.
  • Die nach hinten, d. h. gegen die Zahnprothese 7 gerichteten Ränder 112 der Hakenarme 5, 105 erstrecken sich ziemlich weit nach unten gegen das Zahnfleisch und weisen in ihrem unteren Teil einen zu der Stirnfläche der im Prothesenkörper 7 eingebauten Büchse 6 parallelen geradlinigen Verlauf auf (Fig. 5). Demzufolge ist die zwischen diesen hinteren Rändern 112 der Hakenarme 5, 105 und der Stirnfläche der Büchse 6 gebildete, unten offene Ausnehmung 12 im wesentlichen senkrecht zu der Alveolebene gerichtet und besitzt in ihrem unteren Teil eine gleichförmige, dem Durchmesser des Gelenkzapfens 1 entsprechende Breite. In ihrem oberen Teil endet dagegen diese Ausnehmung 12 mit einem durch einen Kreisbogen 212 begrenzten und bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 7 etwas nach vorn gegen den Stützzahn 2 verschobenen Sitz für den Gelenkzapfen 1.
  • Die vorderen, d. h. dem Stützzahn 2 zugekehrten Ränder der Hakenarme5, 105 sind in ihrem oberen Teil im wesentlichen senkrecht gerichtet und weisen in ihrem unteren Teil 205, 305 einen lireisbogenförmigen und zu dem Gelenkzapfen 1 konzentrischen Verlauf auf. Der am Stützzahn 2 befestigte Vorrichtungsteil 4 weist auf beiden Seiten seiner mittleren senkrechten Lasche 3 im Bereich der Hakenarme 5, 105 je einen vorspringenden Flanschteil 104 bzw. 204 auf, dessen gegen die Zahnprothese 7 gerichtete Fläche einen den vorderen Rändern 205, 305 der Haken 5, 105 im wesentlichen entsprechenden Verlauf, d. h. in ihrem unteren Teil eine zu dem Gelenkzapfen 1 konzentrische Krümmung aufweist. Die gegen die Zahnprothese 7 gerichtete Stirnfläche 303 der Lasche 3 ist unterhalb des Gelenkzapfens 1 abgeschrägt und in Richtung auf die Wurzel des Stützzahnes 2 geneigt.
  • In der vorzugsweise zylindrischen Bohrung 8 der im Prothesenkörper 7 eingelassenen Büchse 6 ist ein mit einem Bund 110 und einem vorderen abgerundeten Kopf 210 versehener Spreizzapfen 10 längsverschiebbar gelagert. Dieser Spreizzapfen 10 ist durch eine Schraubenfeder 9 nach vorn gedrückt und wird durch eine in einem oberen Ansatz der Büchse 6 eingeschraubte Schraube 11, deren breiter Kopf 111 die Bohrung 8 der Büchse 6 auf der Stirnseite derselben übergreift und als Anschlag für den Bund 110 des Zapfens 10 dient, am Herausdrücken gehindert. Der vordere abgerundete Kopfteil 210 des Spreizzapfens 10 springt zwischen den zwei Haken 5, 105 aus dem Prothesenkörper 7 vor und drückt federnd gegen die abgeschrägte Stirnfläche 103 der Lasche 3 in einer zu dem Gelenkzapfen 1 exzentrischen und unterhalb desselben liegenden, d. h. gegen das Zahnfleisch hin verschobenen Stellung.
  • Dieser federnd gegen die Lasche 3 gedrückte Spreizzapfen 10 bewirkt zunächst - in Verbindung mit der Abschrägung der entsprechenden Laschenstirnfläche 303 - einen sicheren Halt der Zahnprothese 7 am Stützzahn 2, da er beim Ein- und Aushängen des Hakens 5, 105 an bzw. von dem Gelenkzapfenl den oberen, stärker vorspringenden und zweckmäßig abgerundeten Rand der Lasche 3 überspringen muß.
  • Diese Haltewirkung kann durch eine stärkere Abschrägung der Stirnfläche 303 der Lasche 3 so gefördert werden, daß eine besondere Ausbildung des Sitzes für den Gelenkzapfen 1 zwischen den Haken 5, 105 und der vorderen Stirnfläche der Büchse 6 nicht mehr erforderlich ist, d. b., in diesem Fall kann die zwischen den HakenS, 105 und der Stirnfläche der Büchse 6 gebildete senkrechte Ausnehmung 12 einen durchgehend geradlinigen Verlauf mit halbkreisförmiger oberer Begrenzung aufweisen (Fig. 11).
  • Der zwischen den beiden eingehängten Vorrichtungsteilen 4, 6 exzentrisch zu dem Gelenkzapfen 1 wirkende, abgefederte Spreizzapfen 10 verschwenkt außerdem die Zahnprothese 7 in unbelastetem Zustand um den Gelenkzapfen 1 in bezug auf den Stützzahn 2 nach oben, d. h. vom Zahnfleisch weg in eine Ruhestellung, die durch den Anschlag der oberen Hakenränder 305' gegen die entsprechenden Ränder 304 der seitlichen Lascheuflanschen 104, 204, bestimmt ist und in welcher die Zahnprothese 7 etwas vom darunterliegenden Zahnfleisch absteht bzw. sich nur mit schwachem Anpreßdruck auf dem Zahnfleisch abstützt.
  • Bei Belastung durch den Kaudruck wird die Zahnprothese 7 um den Gelenkzapfen 1 unter elastischem Nachgeben des Spreizzapfens 10 in entgegengesetzter Richtung, d. h. nach unten gegen das Zahnfleisch verschwenkt und wird fest auf das Zahnfleisch gepreßt.
  • Dadurch wird der auf die Zahnprothese 7 wirkende Kaudruck hauptsächlich vom elastisch zusammengedrückten Zahnfleisch und nur in geringem, unschädlichem Maße vom Stützzahn2 aufgenommen. Nach Aufhören des Kaudruckes wird die Zahnprothese 7 sofort wieder unter Einwirkung des Spreizzapfens 10, d. h. der gespannten Feder 9, nach oben in ihre Ruhestellung verschwenkt und vom Zahnfleisch abgehoben, das dadurch entlastet und sich unter sofortiger Wiederherstellung des Blutumlaufes frei ausdehnen kann.
  • Bei der in Fig. 10 dargestellten abgewandelten Ausführungsform sind die mit dem Gelenkzapfen 1 am Stützzahnteil 4 der Vorrichtung zusammenwirkenden und vom Prothesenteil 6 der Vorrichtung getragenen Haken verschieden ausgebildet und nicht an dem entsprechenden Vorrichtungsteil 6 angeformt, sondern daran lösbar befestigt. Die Stirnseite der im Prothesenkörper eingebauten Büchse 6 ist in diesem Fall durch eine Deckplatte 213 abgeschlossen, die mit einer Schraube 14 an dem oberen Ansatz der Büchse 6 befestigt ist und durch welche hindurch der Kopfteil 210 des abgefederten Spreizzapfens 10 vorspringt. Diese Deckplatte 213 weist oben einen nach vorn vorspringenden, waagerechten und gabelförmig ausgebildeten Ansatz 13 auf, dessen freie Enden als halbkreisförmige und an dem Gelenkzapfen 1 einhängbare Haken 113 ausgebildet sind. Diese Anordnung weist den Vorteil auf-, daß die Haken bei Beschädigung (Bruch, Verformung, Abnutzung) durch Auswechseln der Deckplatte 13, 113, 213, allein ersetzt werden können.
  • Es ist selbstverständlich möglich, daß der mit der Zahnprothese 7 zusammenhängende Vorrichtungsteil 6 einen einzigen mittleren Haken aufweist, dagegen der am Stützzahn 2 befestigte Vorrichtungsteil 4 mit einem zwischen zwei parallelen, vorspringenden, senkrechten Laschen angeordneten Gelenkzapfen versehen ist, wobei der Haken des Prothesenteiles zwischen diese Laschen des Stiitzzahnteiles eingreift und ferner der Prothesenteil zwei beiderseits des Hakens angeordnete und mit den Stirnflächen der entsprechenden Laschen am Stützzahnteil zusammenwirkende, abgefederte Spreizzapfen od. dgl. aufweist.
  • Der Gelenkzapfen 1 der Vorrichtung kann auch an dem mit der Zahnprothese 7 zusammenhängenden Vorrichtungsteil 6 und der oder die entsprechenden Haken 113 an dem am Stützzahn 2 befestigten Vorrichtungsteil 4 vorgesehen werden. Derartige Ausführungsbeispiele der Vorrichtung für Unterkieferzahnprothesen sind in den Fig. 9 und 12 dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 weist die in der Zahnprothese eingebaute Biichse 6 auf ihrer dem Stützzahn 2 zugekehrten Seite zwei vorspringende, parallele, senkrechte Laschen 16 auf, zwischen denen der quergerichtete Gelenkzapfen 101 befestigt ist. Der am Stützzahn 2 befestigte Vorrichtungsteil 4 weist dagegen einen vorspringenden, nach oben gerichteten Haken 221 auf, der im wesentlichen wie die in Fig. 5 bis 7 dargestellten Haken 5, 105 ausgebildet ist. Der in der Büchse 6 der Zahnprothese angeordnete, abgefederte Spreizzapfen springt mit seinem abgerundeten Kopf 210 zwischen den zwei Laschen exzentrisch zu dem Zapfen 101, d. h. unterhalb desselben aus der Zahnprothese vor und drückt bei eingehängten Vorrichtungsteilen gegen die Stirnfläche des am Stützzahn 2 befestigten und zwischen die Laschen greifenden Hakens 221.
  • Bei der in Fig. 12 dargestellten abgewandelten Ausführungsform ist der vom Prothesenteil 6 der Vorrichtung getragene Gelenkzapfen 15 verschieden ausgebildet, und zwar weist er einen halbkreisförmigen Querschnitt auf, wobei seine halbzylindrische Außenfläche mit dem entsprechend ausgebildeten und am Stiitzzahn befestigten Haken 121 in Berührung kommt. Diese auch bei allen anderen vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen anwendbare Ausbildung des Gelenkzapfens wird durch die beschränkte Schwingungsamplitude der Zahnprothese in bezug auf den Stützzahn ermöglicht und bedingt eine wesentliche Verkiirzung der Gesamtlänge der Vorrichtung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 ist ferner der Haken 121 und infolgedessen der Sitz des Gelenkzapfens 15 möglichst weit vom Zahnfleisch, d. b. in dem vorliegenden Fall einer Unterkieferzahnprothese am äußersten oberen Ende des am Stützzahn befestigten Vorrichtungsteiles 4 angeordnet, während der Angriffspunkt des abgefederten Spreizzapfens 10 möglichst nahe dem Zahnfleisch, d. h. am äußersten unteren Ende des Stützzahnteiles 4 der Vorrichtung vorgesehen ist. Dadurch wird die Exzentrizität E des Spreizzapfens 10 in bezug auf den Gelenkzapfen 15 und infolgedessen auch die Kraft, mit welcher dieser Spreizzapfen die Zahnprothese nach Verschwenken durch den Kaudruck in Ruhestellung zurückführt, wesentlich erhöht. Außerdem wird die vom abgefederten Spreizzapfen 10 ausgeübte Haltewirkung bedeutend gefördert, so daß die Abstützfläche dieses Spreizzapfens ohne weiteres auch senkrecht zu der Alveolebene verlaufen kann. Eine ähnliche Anordnung mit derselben vorteilhaften Wirkung ist übrigens auch bei der bereits beschriebenen Ausführungsform nach Fig. 10 vorgesehen.
  • Das in Fig. 13 veranschaulichte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist insbesondere für Oberkieferzahnprothesen bestimmt, kann aber unter Umständen auch für Unterkieferzahnprothesen angewendet werden, z. B. wenn ein Abheben der Prothese vom Zahnfleisch mit größerer Sicherheit vermieden bzw. nur unter Überwindung von elastischen Kräften möglich sein soll. In dem dargestellten Fall ist der im Querschnitt halbkreisförmige Gelenkzapfen 15 zwischen zwei seitlichen Laschen 16 des in der Zahnprose 25 befestigten Vorrichtungsteiles 6 angeordnet und wird in einen zwischen die Laschen 16 eingreifenden Haken 21 des am Stützzahn 22 befestigten Vorrichtungsteiles 4 eingehängt. Es ist selbstverständlich auch die umgekehrte Anordnung z. B. nach den Fig. 1 bis 8 möglich. Hauptsache ist, daß in dem Prothesenteil 6 der Vorrichtung zwei übereinanderliegende, abgefederte und im wesentlichen parallel zu derAlveolebene gerichtete Abstützzapfen 17 und 18 vorgesehen sind, die exzentrisch auf entgegengesetzten Seiten des Gelenkzapfens 15 gegen den am Stützzahn 22 befestigten Vorrichtungsteil 4 z. B. gegen die in entgegengesetzten Richtungen abgeschrägten Stirnflächen 20, 19 des Hakens 21 drücken und z. B. durch ein in seitlichen inneren Nuten der Laschen 16 eingeschobenes gabelförmiges Halteglied 24 am Herausfallen gehindert sind.
  • Der auf der dem Zahnfleisch zugekehrten Seite des Gelenkzapfens 15 angeordnete und auf die entsprechende, gegen die Wurzel des Stützzahnes 22 geneigte Stirnfläche 19 des Hakens 21 einwirkende Abstützzapfen 18 entspricht dabei dem Spreizzapfen 10 nach den Fig. 1 bis 12 und hat die Aufgabe, die Zahnprothese 25 nach Aufhören des Kaudruckes vom Zahnfleisch abzuheben und in ihre Ruhestellung zurückzuverschwenken. Der andere, auf der dem Zahnfleisch entgegengesetzten Seite des Gelenkzapfens 15 angeordnete und auf die entsprechende, gegen die Krone des Stützzahnes 22 geneigte Stirnfläche 20 des Hakens 21 einwirkende Abstützzapfen 17 dient dagegen als federnder Anschlag, der die Zahnprothese 25 entgegen der Schwere in ihrer Ruhestellung festhält und ein unerwünschtes, zu weit gehendes Abheben derselben vom Zahnfleisch verhindert bzw. rückgängig macht.
  • Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in baulicher Hinsicht abgeändert werden. So z. B. kann die Schraubenfeder 9 der Spreiz- bzw. Abstützzapfen 10, 17, 18 durch eine Blattfeder oder durch einen gummielastischen Körper ersetzt werden. Außerdem können diese abgefederten Spreiz- bzw. Abstützzapfen zu der Alveolebene geneigt und/oder etwas schräg zu der Achse des Gelenkzapfens z. B. unter einem Winkel von 100 bis 1200 angeordnet bzw. durch andere, z. B. kugelförmige Glieder ersetzt werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Zahnprothesen an benachbarten Stützzähnen, bestehend aus einem seitlich am Stützzahn befestigten Teil und einem daran anlenkbaren mit der Zahnprothese zusammenhängenden Teil, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Vorrichtungsteil aus einem quer zu dem Alveolrand gerichteten, waagerechten Gelenkzapfen (1 bzw. 101 bzw. 15) besteht, während der andereVorrichtungsteil einen an diesem Gelenkzapfen einhängbaren Haken (5, 105 bzw. 113 bzw. 221, 121 bzw. 21) aufweist, wobei ferner der an der Zahnprothese (7 bzw. 25) befestigte Vorrichtungsteil (6) mindestens ein im wesentlichen parallel zu dem Alveolrand verschiebbares, exzentrisch zu dem Gelenkzapfen auf der dem Zahnfleisch zugekehrten Seite desselben angeordnetes und federnd gegen den am Stützzahn (2 bzw. 22) befestigten Vorrichtungsteil (4) angedrücktes Spreizglied (10 bzw. 18) enthält.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Vorrichtungsteil eine kopfseitig vorspringende und zu der Alveolebene senkrechte Lasche (3 bzw. 21, 121, 221) aufweist, die zwischen zwei vom anderen Vorrichtungsteil kopfseitig vorspringende, parallele und ebenfalls zu der Alveolebene senkrechte Laschen (5, 105 bzw.
    16) eingreift, wobei zwischen den zwei Laschen (16) der Gelenkzapfen (101 bzw. 15) befestigt und die dazwischengreifende Lasche (21 bzw. 121, 221) als Haken ausgebildet ist oder die zwei Laschen (5, 105) als Haken ausgebildet sind und die dazwischengreifende Lasche (3) einen beiderseitig vorspringenden Gelenkzapfen (1) trägt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche, auf der sich das Spreizglied (10 bzw. 18) gegen den am Stützzahn (2 bzw. 22) befestigten Vorrichtungsteil (4) abstützt, aus der Stirnfläche der an diesem Vorrichtungsteil vorgesehenen, als Gelenkzapfenträger oder hakenförmig ausgebildeten Lasche (3 bzw.21 121, 221) gebildet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abgefederte Spreizglied (10 bzw. 18) gegen eine abgeschrägte und zu der Wurzel des Stützzahnes (2 bzw. 22) hin geneigte Fläche (303, 19) des am Stützzahn befestigten Vorrichtungsteiles (4) drückt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (1 bzw. 15) an der äußersten, vom Zahnfleisch abgewandten Seite der Vorrichtung und der Angriffspunkt des abgefederten Spreizgliedes (10) an der äußerst entgegengesetzten, d. h. dem Zahnfleisch zugekehrten Vorrichtungsseite angeordnet sind (Fig. 10 mld 12).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (13, 113) lösbar an dem entsprechenden Vorrichtungsteil (6) befestigt ist (Fig. 10).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung der Zahnprothese (7) um den Gelenkzapfen (1) aus ihrer Ruhestellung in Richtung vom Zahnfleisch weg durch Anschläge (304, 305') zwischen den zwei Vorrichtungsteilen (4, 6) begrenzt ist (Fig. 1 und 11).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkzapfen (15) einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweist (Fig. 12 und 13).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, insbesondere für Oberkieferzahnprothesen, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Zahnprothese (25) befestigte Vorrichtungsteil (6) außer einem abgefederten, exzentrisch zu dem Gelenkzapfen (15) auf der dem Zahnfleisch zugekehrten Seite desselben angeordneten und gegen den am Stützzahn (22) befestigten Vorrichtungsteil (4) wirkenden Spreizglied (18) ein weiteres, auf der dem Zahnfleisch entgegengesetzten Seite des Gelenkzapfens (15) exzentrisch angeordnetes und ebenfalls federnd gegen den Vorrichtungsteil (4) am Stützzahn (22) angedrücktes Abstützglied (17) aufweist (Fig. 13).
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizglied (18) und das Abstützglied (17) auf gegeneinander und zu der Alveolarebene geneigten Flächen (19, 20) des am Stützzahn (22) befestigten Vorrichtungsteiles (4) einwirken.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizglied (10, 18) bzw. das Abstützglied (17) aus einem in einer Bohrung (8) des Prothesenkörpers (7, 25) vom und zum Stützzahn (22, 2) verschiebbaren Körper mit vorspringendem abgerundetem Kopfende (210) besteht, der durch elastische Mittel (Schraubenfeder 9, Blattfeder, gummielastisches Kissen od. dgl.) nach auswärts gedrückt und durch lösbare Haltemittel (Anschlagschraube 11, 111, gabelförmiges Haltestück 24 od. dgl.) am Herausfallen gehindert ist.
    12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (13, 113) an einer als Haltemittel für das Spreizglied (10) ausgebildeten und lösbar an dem in der Prothese eingebauten Vorrichtungsteil (6) befestigten Platte (213) angeformt ist (Fig. 10).
DEM41936A 1958-07-01 1959-06-24 Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung von einseitig freien Zahnprothesen an benachbarten Stuetzzaehnen Pending DE1077377B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8907997U1 (de) * 1989-06-30 1990-11-08 Obersat, Adam, 6750 Kaiserslautern Vorrichtung zum Verriegeln eines herausnehmbaren Zahnprothesenteils an einem festsitzenden Zahnprothesenteil
DE19824386B4 (de) * 1998-05-30 2004-08-19 Arno Vigano Geschiebe für die Verbindung eines überkronten natürlichen oder eines künstlichen Pfeilerzahns mit einer Prothese

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DE19824386B4 (de) * 1998-05-30 2004-08-19 Arno Vigano Geschiebe für die Verbindung eines überkronten natürlichen oder eines künstlichen Pfeilerzahns mit einer Prothese

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