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DE1077121B - Scheibenspule fuer Zwirnmaschinen - Google Patents

Scheibenspule fuer Zwirnmaschinen

Info

Publication number
DE1077121B
DE1077121B DES50003A DES0050003A DE1077121B DE 1077121 B DE1077121 B DE 1077121B DE S50003 A DES50003 A DE S50003A DE S0050003 A DES0050003 A DE S0050003A DE 1077121 B DE1077121 B DE 1077121B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
plug
flanges
coil
twisting machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES50003A
Other languages
English (en)
Inventor
Camillo Scaglia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
M Scaglia SpA
Original Assignee
M Scaglia SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by M Scaglia SpA filed Critical M Scaglia SpA
Publication of DE1077121B publication Critical patent/DE1077121B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/04Kinds or types
    • B65H75/08Kinds or types of circular or polygonal cross-section
    • B65H75/14Kinds or types of circular or polygonal cross-section with two end flanges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/50Storage means for webs, tapes, or filamentary material
    • B65H2701/51Cores or reels characterised by the material
    • B65H2701/515Cores or reels characterised by the material assembled from parts made of different materials

Landscapes

  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Scheibenspule für Zwirnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Scheibenspulen für Zwirnmaschinen mit rohrförmigem Metallschaft, an dessen Enden außen angesetzte Scheiben oder Flansche kraftschlüssig befestigt sind. Die Flansche weisen in der Öffnung eine Kante auf, an die sich das Ende des Schaftes von beiden Seiten anlegt.
  • Garnspulen für Zwirnmaschinen, bei denen die seitlichen Flansche einteilig mit einem Stopfenansatz versehen sind, die in die rohrförmigen Metallschäfte eingepreßt werden, sind bekannt. Hierbei haben die Stopfenansätze eine in bestimmter Weise geformte Nut, in die das Material der rohrförmigen Metallschäfte eingepreßt wird, wobei infolge sägezahnartigen Querschnitts der Nut ein Herausziehen der Flansche verhindert wird. Diese Spulen weisen den Nachteil auf, daß zwischen dem Schaft und den Scheibenflanschen Spalte entstehen, die eine Beschädigung der aufzuwickelnden Garne zur Folge haben können, da sich die Fäden in diese Spalte einlegen.
  • Auch sind Spulen bekannt, bei denen der Schaft aus Pappe besteht und so vorbereitet wird, daß die Stirnenden konisch abgeschrägt sind. In die Schäfte werden zum Befestigen der Scheibenflansche Zapfen eingetrieben, die das Pappmaterial umbördeln und hierdurch eine Befestigung bewirken sollen. Bei diesen Spulen besteht die Gefahr, daß eine sichere und ausreichende Befestigung der einzelnen Teile infolge der verwendeten Materialien nicht erzielt wird.
  • Bei einer weiteren bekannten Spule sind die Flansche aufgeschraubt, wodurch sich Spalte durch die abgesetzte Anordnung der Gewinde von dem Kern zwecks Bildung einer Schulter nicht vermeiden lassen.
  • Zum Vermeiden dieser Spalte ist deshalb vorgesehen worden, einen konischen Zapfen einzutreiben und durch Verleimen zu befestigen. Das Verleimen dieser stark beanspruchten Teile und zumal konischer Teile birgt aber ebenfalls die Gefahr des Lösens in sich, so daß nach dem Lösen die gefürchteten Spalte auftreten und die aufgewickelten Garne beschädigt werden können.
  • Es besteht daher die Aufgabe, für Zwirnmaschinen eine Spule zu schaffen, bei der die geschilderten Gefahren vermieden werden. Die Lösung dieser Aufgabe geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß die Schaftenden in an sich bekannter Weise zum Bilden einer Schulter nach innen abgesetzt sind und daß die Bohrung der Spulenflansche auf der nach außen gerichteten Seite konisch erweitert ist und die Schaftenden in die konische Erweiterung hineingebogen und an diese angepreßt sind.
  • Durch diese Ausbildung wird verhindert, daß Spalte oder Risse entstehen, in die das Garn eindringen kann denn derartige Spalten wirken sich bei der Bewicklung der Spule mit Kunststoffäden wie beispielsweise Polyamid- bzw. Acetatfäden in besonders starkem Maße aus, weil diese Fäden erheblich schwinden. Bei der Herstellung der Spule gemäß der Erfindung wirkt sich vorteilhaft aus, daß kein Hohlstopfen benötigt wird, so daß die Herstellung wesentlich einfacher als bei den bekannten Spulen erfolgt.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind der Beschreibung und der Zeichnung eines Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
  • Fig. 1 zeigt einen Teil der Spule im Schnitt; Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung der Spule im Laufe der anfänglichen Herstellungsphase und Fig. 3 stellt die zur Einführung der Endstopfen angewendete Vorrichtung im senkrechten Schnitt dar.
  • Die in der Fig. 1 gezeigte Spule besteht aus einem rohrförmigen Schaft 10, der beispielsweise aus einem Aluminiumrohr geeigneten Durchmessers gebildet ist.
  • An den beiden Enden des Rohrschafts 10 sind die Flansche 12 verankert, die nicht aus demselben Material wie der Rohrschaft, sondern zum Beispiel aus einem elastisch zusammendrückbaren Material hergestellt sind. Die Befestigung der Flansche 12 an dem Spulenschaft 10 wird dadurch ermöglicht, daß in der Bohrung eines jeden Flansches entsprechende Sitze vorgesehen sind. Zu diesem Zweck ist an der Außen fläche des entsprechenden Spulenflansches an der Flanschbohrung ein Anschlag 14 geeigneter Höhe vorgesehen, dessen Innendurchmesser den Außendurchmesser des Spulenschaftes 10 um ein weniges unterschreitet. Die entgegengesetzte Fläche des Flansches weist dagegen eine Erweiterung 16 auf.
  • Dabei sind die beiden Enden des Spuienschaftes entsprechend so durchgebildet, daß jedes Schaftende - wie es in der Fig. 2 veranschaulicht ist - einen verjüngten Teil 18 aufweist, der eine Schulter 20 bildet, mit der die Fläche des Anschlags 14 in Eingriff gelangt.
  • Die Spule gemäß der Erfindung ist weiter durch die Stopfen 22 vervollständigt, die an den Enden des Spulenschaftes 10 befestigt sind.
  • Die Herstellung der Spule kann mit Hilfe der beispielsweise aufgeführten Geräte und Werkzeuge erfolgen.
  • Von einem Metallrohr geeigneten Durchmessers werden die Schäfte 10 abgeschnitten und anschließend mit Hilfe eines geeigneten Werkzeugs an ihren Enden verjüngt, so daß sie die Teile 18 aufweisen. In den Spulenflanschen 12 werden die Sitze, nämlich der Anschlag 14 und die Erweiterung16, ausgearbeitet und die Stopfen 22 vorbereitet.
  • Wie es in der Fig. 3 gezeigt ist, weisen die Stopfen 22 einen gegenüber dem Innendurchmesser des Spulenschaftes 10 größeren Durchmesser auf und sind aus einem elastisch zusammendrückbaren Material hergestellt. Falls Holz verwendet wird, werden die Stopfen so hergestellt, daß die Holzfasern parallel zur Spulenachse verlaufen. Dadurch wirken die Stopfen 22 gleichförmig elastisch längs ihrer gesamten Radialzonen.
  • Die Stopfen 22 weisen eine Bohrung 24, an ihrem einen Ende einen verjüngten Teil 26 und in der Nähe des Umfangs des anderen Endes eine Rille 28 auf, deren Profil im wesentlichen dem Bohrungsprofil des Flansches 12 entspricht. Nun werden die Spulenflansche 12 auf die Enden des Spulenschafts 10 aufgesteckt, so daß der Anschlag 14 mit dem Umfang größeren Durchmessers des Schafts in kraftschlüssige Ver bindung tritt.
  • Anschließend wird der verjüngte Teil 18 umgebogen und gegen die Erweiterung 16 angedrückt so daß eine Verbindung zwischen den einzelnen Teilen erhalten wird.
  • Die so erhaltene Spule wird in eine Büchse 30 (siehe Fig. 3) eingeführt, welche aus zwei in Kränzen 32 endenden Büchsenhälften besteht, an deren Flächen Anschläge 34 für die Flansche 12 vorgesehen sind. Die Büchse 30 wird mit einem der Kränze 32 gegen einen an einer Grundplatte 38 vorgesehenen Anschlag angeordnet, welcher die beiden Büchsenhälften 30 untereinander verbindet und festhält. Oben werden die beiden Büchsenhälften 30 auf ähnliche Art und Weise durch einen Ring 40 festgehalten, der unten einen Sitz 42 zur Aufnahme der Kränze 32 und oben einen Kranz 44 aufweist, dessen Bohrung 46 trichterartig ausgebildet und so vorgesehen ist, daß der Durchmesser dieser Bohrung den Innendurchmesser der am Spulenschaft 10 vorgesehenen ringförmigen Schulter 20 unterschreitet.
  • Der Stopfen 22 wird in die Öffnung 46 eingeführt und in den Spulenschaft 10 eingetrieben. Dabei bilden die Teile 30, 38, 40 eine Form, deren Stempel 48 eine Verlängerung aufweist, die in die Bohrung24 des Stopfens 22 eindringt. Auf diese Weise kann der Stopfen 22 in den Spulenschaft 10 so eingeführt werden, daß die Rille 28 des Stopfens mit dem die Schulter bildenden Vorsprung 20 in Verbindung gelangt.
  • Der Stopfen 22 wird dank seiner Elastizität bei seinem Eintrieb in die Öffnung 46 zusammengepreßt und bei seinem Austritt aus derselben in das Ende des Spulenschafts 10 eingeführt, in dem er sich wieder ausdehnt.
  • Ist der Stempel 48 vollständig in die Bohrung 46 eingeführt, so ist der Stopfen 22 aus derselben herausgetrieben und in den Spulenschaft 10 eingedrungen, so daß der Vorsprung 20 in die Rille 28 eingreift und der Spulenschaft 10 gegen den Flansch 12 angedrückt wird, wodurch eine dauernde Verbindung zwischen diesen beiden Teilen gesichert ist.
  • Durch Verschieben des Ringes 40 wird die Spule aus den Büchsenhälften 30 entfernt und anschließend der weiteren Endbearbeitung zugeführt. Die Flanschflächen können zum Beispiel abgedreht oder geläppt werden.
  • Die Stopfen 22 können durch die in der Fig. 1 veranschaulichten, im Spulenschaft 10 ausgearbeiteten Eindrücke 50 festgeklemmt werden.
  • Die Herstellung der Spule geht rasch vor sich und bereitet keine Schwierigkeiten; auch ergibt sich der Vorteil einer robusten Spule, deren sauber abgedrehte Wicklungsflächen keine Risse aufweisen, in denen sich der Faden verklemmen oder verfangen kann.
  • Die beschriebene und dargestellte Erfindung kann mancherlei Änderungen erfahren, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. So kann zum Beispiel jederStopfen22 aus zwei oder mehrerenTeilen zusammengesetzt sein, die in den Spulenschaft 10 eingetrieben bzw. gegen die Wandungen des genannten Spulenschafts mit Hilfe geeigneter Keile angepreßt werden, welche eine Ausdehnung der erwähnten Stopfenteile bewirken, wobei die einzelnen Stopfenteile nach erfolgter Ausdehnung durch Sperrstifte, Haftmittel od. dgl. dauernd miteinander verbunden werden können.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Scheibenspule für Zwirnmaschinen mit rohrförmigem Metallschaft, an dessen Enden außen angesetzte Scheiben oder Flansche kraftschlüssig befestigt sind. die in der Öffnung für den Spulenschaft eine Kante aufweisen, an die sich das Ende des Schaftes von beiden Seiten anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftenden (18) in an sich bekannter Weise zum Bilden einer Schulter (20) nach innen abgesetzt sind und daß die Bohrung der Spulenflansche (12) auf der nach außen gerichteten Seite konisch erweitert ist und die Schaftenden (18) in die konische Erweiterung hineingebogen und an diese angepreßt sind.

Claims (1)

  1. 2. Scheibenspule nach Anspruch 1, deren Rohrschaft an beiden Enden durch einen aus einem einzigen Stück bestehenden Stopfen verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (22) in an sich bekannter Weise aus einem elastisch zusammendrückbaren Material hergestellt ist.
    3. Scheibenspule nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus mindestens zwei elastischen Stücken bestehende Stopfen (22) im Bereich der Schulter (20) des Rohrschaftes (10) gegen die Rohrwandung angepreßt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 908 950; französische Patentschrift Nr. 995 773; britische Patentschriften Nr. 190642, 614093; USA.-Patentschriften Nr. 1 378 412, 2663 073.
DES50003A 1956-03-22 1956-08-17 Scheibenspule fuer Zwirnmaschinen Pending DE1077121B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1077121X 1956-03-22
IT1163894X 1956-03-22
IT832234X 1956-03-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1077121B true DE1077121B (de) 1960-03-03

Family

ID=27617178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES50003A Pending DE1077121B (de) 1956-03-22 1956-08-17 Scheibenspule fuer Zwirnmaschinen

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DE (1) DE1077121B (de)
FR (1) FR1163894A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE908950C (de) * 1950-02-27 1954-04-12 Courtaulds Ltd Spule zum Aufstecken auf Zwirnspindeln

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Also Published As

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FR1163894A (fr) 1958-10-02

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